Ausgabe 
12.1.1940
 
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Rekordhihe in Argentinien.

Ganz Argentinien wird von einer selbst für hiesige Verhältnisse ungewöhnlichen Hitzewelle heimgesucht. Die Temperaturen erreichten in den letzten Tagen bis zu 38 Grad im Schalten. Die Schwule

Bevorzugte Abwicklung des Güterverkehrs.

Einschränkung der Fahrpreisermäßigungen. - Keine Belastung des Berufsverkehrs.

besonders unerträglich tn der Hauptstadt Buenos Aires mit ihren Wolkenkratzern und engen Straßen, verstärkt durch einen Feuchtigkeitsgehalt der Luft bis zu 70 v. S). Täglich werden Hitzfchlagfälle mit teilweise tödlichem Ausgang gemeldet. Die Vieh­züchter befürchten bei Anhalten der Gluthitze schwere Verluste in ihren Viehbeständen.

Neue Erdstöße in Anatolien.

Der Präsident der Türkei, Ismet I n ö n ü, hat eine Rundreise durch die von der jüngsten Erdbeben­katastrophe heimgesuchten Gebiete Anatoliens ange­treten. Neue Erdstöße mittlerer Stärke sind am Mittwoch in Budur, Isparta, Karahissar, Erba und Akhissar verspürt worden. Auch diese Erdstöße haben Bauschäden angerichtet. Neue reichliche Schneefälle behindern die ^.^eleistungsmaß- nahmen für die von der Katastrophe heimgesuchte Bevölkerung. Die rumänische Reaierung hat einen Betrag von zehn Millionen Lei der türkischen Re­gierung überwiesen zum Wiederaufbau der durch die Erdbebenkatastrophe heimgesuchten Gebiete.

Tierquälern zur Warnung.

Der Pferdehändler Franz Schmidt aus Benisch (Sudetenland) wollte ein Pferd in ein fremder Ge­spann einreihen. Das Tier scheute jedoch und ließ sich nicht beruhigen. Schmidt versuchte daraufhin, wie er das nach seinen Angaben auch in anderen Fällen schon mit Erfolg getan hat, das Pferdmüde zu reiten". Als auch diesesBeruknqungsmittel nicht den gewünschten Erfolg hatte, schlug er eine halbe Stunde lang mit den Fäusten und einer dicken Reitpeitsche auf den Kopf des Pferdes, das vor Schmerz und Furcht weiterhin hörbar wieherte. Von Augenzeugen wurde die Polizei verständigt. Schmidt wurde verhaftet und jetzt vom Amtsgericht Tronvau wegen Tierquälerei' zu sieben Monaten Ge­fängnis verurteilt.

Flugverbindung SkandinavienNeuyork.

Gine direkte Flugpostverbindung NeuyorkSkan­dinavien ist für das Frühjahr 1940 geplant. Diese Verbindung soll dann zu einem ständigen Per­sonenflugverkehr ausgebaut werden. Der Pl-an wurde zum erstenmal ernsthaft erörtert, als der amerikanische Flieger Oberst Lindbergh im Jahre 1938 Kopenhagen einen Besuch abstattete. Man plante damals, eine solche Verbindung über Grönland und Island zu legen. Nach den neuen Plänen soll die Flugroute von Neuyork über Neu- fundland nach der mittelnorwegischen Stadt Sta­vanger gelegt werden. Stavanger würde damit zu einem skandinavischen Jentralflügplatz, von dem aus Verbindungen nach Stockholm, Oslo und Kopen­hagen eingerichtet werden sollen.

Durch Aulounfall Geschmack und Geruch verloren.

Im Frühling vorigen Jahres wurde das Ehe- paar Orefice in Como bei einer Fahrt mit dem Kraftrad von einem unvorsichtigen Automobilisten angefahren und schwer verletzt. Die Folge war eine Anklage gegen den Fahrer des Kraftwagens, die jetzt vor dem Landgericht in Como verhandelt wurde. Die Voruntersuchung war sehr umfangreich und schwierig. Frau Orefice'behauptet nämlich, ob­wohl sie sonst wiederhergestellt war, sie habe den Geruchs- und Geschmackssinn verloren. Die Gerichts­mediziner haben die Frau sehr genauen Unter­suchungen unterzogen, und ihr Urteil bestätigt die Behauptungen der Verletzten. Frau Orefice macht es keinen Unterschied, ob sie schmackhafte Speisen oder Gegenstände, die anderen Menschen Uebelkeit verursachen, in den Mund nimmt und hinunter­schluckt. Der schuldige Kraftfahrer wurde zu zehn Monaten Gefängnis und zu erheblichem Schadens­ersatz an die unglückliche Frau verurteilt.

Walfischjagd aufs höchste gesteigert.

Wie die römischen Blätter melden, sind Hunderte von Walfischfängern mit Volldampf in die ant­arktischen Gewässer aufgebrochen. Es han­delt sich vor allem um Norweger, Dänen, Eng­länder, Südafrikaner, Franzosen und Japaner. Der Walfischfang, der bisher schon immer einen guten Gewinn abwarf, verspricht unter den besonderen Verhältnissen des Krieges noch höhere Erträge. Bei- spielsweise kostete eine Tonne des aus der Walfisch­zunge gewonnenen Oeles, das für Zwecke der Pa­raffin- und pharmazeutischen Industrie und für die Herstellung von Glyzerin-Sprengstoffen gebraucht wird, in normalen Zeiten vierzehn Pfund Sterling. Im Jahre 1918 bezahlte man dafür schon 86 Pfund Sterling und gegenwärtig schwankt der Preis zwi­schen 100 und 110 Pfund Sterling. Die Fachleute sehen voraus, daß der Weltverbrauch an Walöl, der zu Kriegsbeginn etwa 28 Millionen Tonnen betrug, sich in kurzer Zeit verdoppeln wird. Weichreitig heat man aber große Besorgnis für den Walfischbestand, da die so gesteigerte Jagd diese Tierart zu ver­nichten oder zum mindesten schwer zu schädigen droht.

den großen holländischen Strömen wird in Kürze den Kampf mit dem Eis aufgeben müssen, sofern nicht die zwischen Island und der norwegischen Küste gemeldete Depression sich sehr bald auch über der südlichen Nordsee und den angrenzenden Küsten­gebieten ausbreitet. Vorläufig hält der strenge Frost aber noch an, und das Treibeis auf den großen Strömen droht, sich an zahlreichen Stellen so fest­zusetzen, daß es undurchdringlich wird. An vielen Plätzen hat der Schiffahrts- und Fährdienst bereits e i n g e st e l l t werden müssen. So ist der Waal bei Millingen gesverrt, und die Fähren über den Alten Rhein bei Hermen und Aerdt sind aus dem Verkehr gezogen. Bei Nymwegen und Arnhem ist der Eisgang auf Maas und Rhein so schwer geworden, daß nur die größeren Schiffe und auch diese nur unter größten Schwierigkeiten vor- wärtskommen können.

Kälte-Einbruch in der Schweiz.

In der Schweiz ist ein plötzlicher Kälte-Einbruch erfolgt. Die Temperaturen schwanken trotz der geo­graphisch nicht weit auseinanderliegenden Süd- und Nordgrenzen um 30 bis 40 Grad. Selbst aus der schweizerischen Riviera, aus Montreux und C a u x, werden minus 7 Grad, aus Genf minus 8 Grad, aus Zürich minus 13 Grad, aus den Wintersporchlätzen des Engadin minus 20 Grad bis minus 25 Grad gemeldet. Locarno meldet eine Temperatur über 0 Grad. Im Hochgebirge lag die Temperatur zeitweise um minus 30 Grad und darunter.

für Januar bis März 1940 nicht weniger als 25 1 Ur- und Erstaufführungen vor. 1

Schwerer Sturm über Triest und Venedig.

Unter neuem starkem Temperatursturz auf minus j 7 Grad brauste eine eisige Bora von 130 Kilo- , meter Stundengeschwindigkeit über Tri e st hinweg, so daß es den Fußgängern kaum möglich war, sich in den Straßen auftechtzuerhalten. Zahlreiche Per­sonen wurden durch die Gewalt des Sturmes zu Boden geschleudert und verletzt. Ein älterer Mann ist seinen Verletzungen erlegen. Vereinzelt konnten die Haltetaue der im Hafen liegenden Schiffe dem ungeheuren Winddruck nicht standhalten, doch sind größere Schäden zum Glück vermieden morden. In Venedig brachte der Sturm mehrere Schornsteine zum Einsturz und richtete an den Häuserfassaden Beschädigungen an. Aus Neapel werden wieder­um Schneefalle gemeldet. Der Vesuv hat erneut einen Schneemantel angelegt. Auch in den Bergen rund um Rom hat es in der vergangenen Nacht geschneit. Die Temperatur ist unter den Nullpunkt gesunken, so daß man mit weiteren Schneefällen rechnet.

Zunehmende Kälte in Belgien und Holland.

Mittwoch abend wurden in Brüssel 17 Grad unter Null gemessen. Die auf Straßen und Plätzen neben den Verkehrspolizisten und an den Straßenbahn­haltestellen aufgestellten Drahtkörbe mit rotglühen­dem Koks stehen zumeist verwaist do. Die Fahrgäste flüchten sich bis zur Ankunft einer Straßenbahn vor dem eisigen Nordwind in die Hauseingänge. Infolge des Glatteises haben sich auf den Land­straßen zahlreiche Autounfälle ereignet. In Ant­werpen ist ein Autobus mit einem Straßenbahnzug zusammengestoßen, wobei einige Personen leicht verletzt wurden. Die Fluß-Schiffahrt auf

Berlin, 11. Januar. (DNB.) Zu Gunsten einer bevorzugten Abwicklung des Güterverkehrs hat die Reichsbahn eine Reihe von Personen- und Schnell­zügen a u s f a l l e n lassen. Die dadurch fteiwerden- den Lokomotiv- und Fahrpersonalleistungen kommen in verstärktem Maße dem Güterzugdienst zu­gute auf dem Gebiete der Beförderung von Le­bensmitteln, Brennstoffen und kriegswichtigen Gü­tern. Zur Unterstützung der Einschränkung des Per­sonenverkehrs werden am 15. Januar 1940 bei der Re'ichsbahn und den Privatbahnen die Fahr­preisermäßigungen wesentlich einge­schränkt. Dor allem entfallen diejenigen Tarif­vergünstigungen, die einen verkehrswerbenden und verkehrsvermehrenden Einfluß hatten, so die Sonn­tagsrückfahrkarten, die Urlaubs karten, Oftpreußen- rücksahrkarten, festen Rundreise karten, Zehnerkarten, Fahrscheinhefte zu ermäßigten Preisen, die Fahr­preisermäßigungen für Gesellschaftsfahrten, Jugend­pflege, sportliche Wett- und Trainingszüge für Be- ucher von besonders anerkannten Lehrgängen, für SA. und andere Formationen, für den Reichs­arbeitsdienst und noch mehrere andere Fahrpre'is- ermäßigungen.

Erhalten bleiben vor allem die Fahrpreis- ermäßigunaen zugunsten des Berufsverkehrs, der Kriegsbeschädigten, der Hilfsbedürftigen, der Kran­kenpflege, der Kleingärtner und zum Besuch ver­wundeter oder kranker Kriegsteilnehmer und zur Beerdigung verstorbener Kriegsteilnehmer, insbe­sondere auch die Arbeiterwochen- und Kurzarbeiter- Wochenkarten, Netz- und Bezirks karten, Schüler­monats- und Schüler-Wochenkarten. Die Arbeiter- Rückfahrkarten werden ab ?1. Januar auf ein­maligen Besuch im Kalendermonat bei Ehegatten und Kindern, die Schülerfahrkarte auf Fahrten zwi­schen Unterrichtsort und Wohnort des Schülers be­schränkt.

Um Kurzstreckenreisende von solchen Zugen fern­zuhalten, die für den Fernverkehr bestimmt sind, wird ab 15. 1. 1940 der v-Zugszuschlag auf mindestens 3 RM. in 1. und 2. Klasse und auf 1,50 RM. in 3. Klasse festgesetzt, so daß die bis­herigen zwei untersten Zonen dieser Zuschläge fort- fallen. Die Zuschläge für Cilzüge bleiben zunächst unverändert.

Von dem Verständnis der Oeffentlichkeit für diese Maßnahmen wird erwartet, daß alle überflüssigen und nicht dringlichen Reisen unterbleiben. Mit Der-

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat der Aerztin und Forscherin Dr. med. Agnes Bluhm in Berlin-Lichterfelde aus Anlaß der Vollendung ihres 78. Lebensjahres tne Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. *

In Berlin wurde ein deutsch-litauisches Abkommen über Rechtshilfe in Zollsachen un- terzeichnet. Das Abkommen wird am 15. Januar gleichzeitig mit Eröffnung des Freihafens in Memel in Kraft treten.

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Der britische Reichsgeneralstabschef Sir Edmund Jronfide kehrte von seinem Besuch in Frank­reich nach London zurück. Dor seiner Rückkehr un­ternahm er mit dem Oberbefehlshaber der alliierten Landstreitkräfte, General G a m e I i n , eine längere Jnspektionsfahrt der gesamten Frontlinien. An den Beratungen hatte der französische General G e - orges erheblichen Anteil.

Aus aller Welt.

86 Uraufführungen in den ersten drei Kriegsmonaten.

Daß der deutsche Kulturwille trotz des Krieges nicht nur ungebrochen ist, sondern sich mit immer größerer Kraft entfaltet, beweisen u. a. auch die erstaunlichen Leistungen der deutschen Bühnen. In den ersten drei Kriegsmonaten, also von September bis einschließlich November 1939 fanden im Reich nicht weniger als 86 Uraufführungen statt. Davon entfielen auf Berlin 13 und auf das übrige Reich 73. In Berlin kamen im Dezember noch drei wei­tere Uraufführungen hinzu. Außerdem gab es hier in den ersten vier Kriegsmonaten 59 Premieren ohne Berücksichtigung einer großen Reihe von Mär­cheninszenierungen. Die Wiener Theater bereiten

stärkungszügen, Dor- oder Nachzügen zu den fahrplanmäßigen Zügen ist in Zukunft nicht zu rechnen. Um sich Unbequemlichkeiten zu er­sparen, liegt es daher im eigenen Interessen jedes Volksgenossen, sich die unbedingt erforderliche Z u - rückhaltung rm Reisevorhaben aufzuerlegen.

Keine überflüssigen Netsen!

Die Deutsche Reichsbahn hat sich veranlaßt ge­sehen, den Reisezugdienst wieder auf den Umfang der ersten Kriegsmonate zu beschränken. Einige Per­sonen- und Eilzüge werden also künftig In Fort­fall kommen. Die Gründe für diese Maßnahme sind kein Geheimnis. Jedermann weiß oder spürt es am eigenen Leibe, daß die gegenwärtig über dem ganzen Festland herrschende Kälte viele Arbeiten außerordentlich behindert und Schutz gegen den Frost erfordert. Auch der Betrieb der Reichsbahn, der sich ja nicht in geschlossenen Räumen abspielt, leidet naturgemäß unter den Einwirkunaen des win­terlichen Wetters, so daß alle einsatzfähigen Kräfte an Mensch und Material dringend gebraucht wer­den. Es taucht damit die Frage auf, wo ein gespart werden soll beim Personenverkehr oder beim Güterverkehr. Die Entscheidung fällt nicht schwer, denn es ist ganz klar, daß man eine Ferien- oder Besuchsreise wohl aufschieben oder unterlassen kann, daß aber auf die regelmäßige Versorgung mit Koh­len und anderen lebenswichtigen Gütern kein Mensch verzichten will. Im Interesse des notwen­digen Transports von Wirtschaftsgütern mußte also der Reisezugverkehr eingeschränkt werden.

Doch ist es mit der Umgestaltung des Fahr­planes allein nicht getan. Was nützte die ganze Planung, wenn wegen eines übermäßigen Andrangs die Züge überfüllt wären, wenn Vor- und Nach­züge eingesetzt werden müßten und wenn durch solche Belastungen die alten Schwierigkeiten der personellen und materiellen Ueberbeanspruchung er­neut auftauchten? Nein, wir müssen schon allesamt selbst unsere Reiselust ein wenig zähmen, wir müssen auch den Mut haben, bereits geplante, aber über­flüssige Reisen zu unterlassen, wen es sich irgend machen läßt. Es ist wirklich kein großes Opfer, was damit vom deutschen Volke verlangt wird. Denn im Vergleich zu den Dorkriegsmonaten ist der Reise­zugverkehr noch so stark, daß jedes echte Reisebe­dürfnis befriedigt werden kann.

tionalsozialismus im deutschen Volk und damit zu- gleich auf die Wehrtüchtigkeit gewesen ist. Dies sei in erster Linie dem persönlichen Wirken des Reichs­arbeitsführers zuzuschreiben.

(Am Donnerstagmittag empfing Reichsminister Dr Goebbels die Bezirksführerinnen des RAD. für die weibliche Jugend und die Abteilungsleiterin, nen der Reichsleitung unter Führung des General- arbeitsführers Dr. Decker, des Inspekteurs des weiblichen Arbeitsdienstes. Der Minister sagte, die Tatsache, daß der Arbeitsdienst in diesen ernsten «eiten vor neue Ausgaben gestellt wird, erweise, welche Bedeutung die nationalsozialistische Staats­führung dem Reichsarbeitsdienst für die Erziehung der Jugend zuerkenne.

OieUmsieölungdesBaltendeutschtums in den Warthegau.

Posen, 11. Jan. (DNB.) Die Aussiedlung der Baltendeutschen aus Estland und Lettland ist im großen und ganzen zum Abschluß gelangt. Damit wurde auch der Berufseinsatz der baltendeutschen Umsiedler im Warthegau ausgenommen. In den nächsten Tagen und Wochen werden die letzten Transporte der Baltendeutschen, die sich vorüber­gehend noch in Durchgangslagern in Pommern be­finden, im Warthegau eintreffen. Etwa 1600 Volks­deutsche bleiben für kurze Zeit noch in Estland und Lettland, um größere Unternehmungen und In­dustriebetriebe abzuwickeln. Heber 17 000 Balten­deutsche sind bereits im Warthegau angesetzt wor­den. Das Baltendeutschtum bringt neben etwa 2000 einweisungsfähigen Handwerksbetrieben und ande­ren Berufen auch eine ganze Reihe tüchtiger Land­wirte in die neue Heimat mit.

Oie Lilienthal-Oenkmünze für deutsche Forscher.

Berlin, 12. Januar. (DN.) Am Geburtstage ihres Schirmherrn Generalfeldmarschalls Göring hat die Lilie,nthal-Gesellschaft für Luftfahrtforschung beschlossen, Die Lilienthal-Denkmünze für 1939 zu verleihen dem Diplom-Ingenieur Kurt Tank (Bremen) für grundlegende konstruktive Arbeiten des Flugzeugbaues, insbesondere für die Schaffung des viermotorigen Langstrecken-Derkehrsfluazeuges Condor", das bekanntlich im vorigen Jahre die Strecke BerlinNeuyork und zurück in 45 Stun­den reiner Flugzeit zurücklegte; dem Dr.-Ing. Heinrich Klein (Düsseldorf) für besondere Ver- , dienste um moderne Luftwafsenkonstruktionen; und dem Dr.-Ing. Friedrich Seewald (Berlin) für wissenschaftliche Arbeiten und besondere Leistun­gen bei der Organisation der Deutschen Versuchs­anstalt für Luftfahrt, Adlershof, der größten Luft­fahrtforschungsanstalt.

^Wertvoll im 3n halt

Der hohe Gegenwert, den die ECKSTEIN ihren Freunden bietet, beruht auf der Tatsache, daß diese Zigarette auf Jede teurere Verpackung verzichtetwodurch für denTabak umso höhere Betrüge zur Verfügung stehen. Und auf den Tabak kommt es an.

3/3 srg.