Ausgabe 
11.5.1940
 
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Die Lage südlich der Maas blieb bei 5. und leich­ter Division im wesentlichen unverändert, während die 6. Division bisher mit Schwerpunkt an der Küste eingesetzt sich ebenfalls nach Osten verscho­ben hatte. Mltte November war schon die Masse der.6 Divisionen an der Grebbe-Linie und ihren südlichen Ansätzen bis zur Maas anzunehmen. In der Festung Holland standen wahrscheinlich nur noch Teile der 1. und 2. Infanterie-Division, 12 Infan­terie-Regimenter dritter Welle und die Er atz- Depots-Einheiten. 0

Anfang Dezember standen mit Front nach Osten an der Grebbe-Linie und südlich (mit vorgeschobe­nen Kräften an der Jjssel-Linie) etwa 6 Divisionen südlich anschließend an der Maas, Peelheide und Zuid-Welems-Kanal etwa 2 Divisionen und die Masse der leichten Division im Maastricht-Zipfel etwa 1 verstärktes Regiment, in der Festung Holland nur Teile von 2 Divisionen, mit Front nach Westen an der Küste Marine-Infanterie, Teile einer Divi­sion, einige Regimenter 2. Welle, rund 12 Regimen­ter 3. Welle und Depot-Bataillone.

Anfang 1940 wurde in der Peelheide, also eben­falls mit Front nach Osten eine neu gebildete Divi­sion, diePeel-Division" gemeldet.

Auch zwei weitere neu gebildete Divisionen oder Brigaden wurden in der südlichen Verlängerung der Grebbe-Linie mit Front nach Osten eingesetzt.

Der einseitige, mit Front nach Osten, also gegen Deutschland gerichtete Aufmarsch bgr Hollän­der ist nicht wesentlich geändert worden. Die Sperr­maßnahmen gegen Deutschland wurden laufend wei­ter verstärkt, während ein Ausbau von Sperrmaß­nahmen an der Küste der holländischen Südgrenze nicht ober nur zür Täuschung erfolgte.

In der Nacht zum 7. und 8. 11. wurde, wie in Belgien, auch in den Niederlanden Urlaubs« sperre und Urlauber-Rückberufung an­geordnet. Am 11. 1. und in den folgenden Tagen wurde wieder in gleicher Weise, auch in Holland, Urlaubssperre befohlen und die Sperr- und Siche­rungsmaßnahmen an der holländisch - deutschen Grenze getroffen. Die Gleichzeitigkeit dieser Anord­nung beweist die enge Zusammenarbeit beider Ge­neralstäbe.

Diese Zusammenarbeit der Generalstäbe wird weiter bestätigt durch die Tatsache, daß am 15.2. holländische Generalstabsofftziere nach Brüssel ge­reift sind. Sie haben dort im Palace-Hotel gewohnt. Am 16. 2. abends war ein großer Empfang mit belgischen Offizieren im Savoy und am 7. 2. fan­den die Besprechungen im Kriegsministerium statt. Die im Teil A. Belgien, Ziffer 9, erwähnte beab­sichtigte Abbeförderung niederländischer Truppen über belgisches Hoheitsgebiet ist ein weiterer Beweis für das Bestehen von genauen Absprachen beider Generalstäbe.

Am 12. 1. fanden in Vreda Besprechun­gen zwischen niederländischen, bel­gischen, englischen und französi­schen General st absoffizier en stall. Eine weitere Nachricht vom 9. 2. 1940, aus zuverlässiger Quelle besagt, daß trotz Verabschie­dung .hochgestellter Militärs die noch höher gestellten niederländischen Persönlichkeiten zu einem vorbereitet« sähen hereinlassen einer Enlentearmee fest entschlossen bleiben. Am 13. 4. sind im HotelStatt Weimar" in Rotterdam höhere englische Offi­ziere abgestiegen, darunter ein Generalmajor, zwecks Besprechungen mit den hol­ländischen Behörden. Die Zusammen­arbeit zwischen dem holländischen und dem englischen Nachrichtendienst wird eindeutig be­legt durch die Meldung eines sehr zuverlässigen Beobachters vom 12. 3. 1940, daß die hollän­dische Grenzpolizei über die Angaben, die die­ser einige Zeit vorher in England über sein Reiseziel und seine persönliche Verbindung gemacht hatte, unterrichtet war.

Das Oberkommando der Wehrmacht verfügt aber roch über weitere Unterlagen, die eine Zusammen­arbeit des niederländischen mit dem englischen Nachrichtendienst schlagend beweisen.

2. Auf dem Gebiet des See - undLuftkrie- tzes liegen entprechende Meldungen über eine Un- Icchl von Neutralitätsverletzungen und anderen neu- Iralitätswidrigen Handlungen vor, die einseitig gegen Deutschland gerichtet sind und damit eine offene Stellungnahme gegen Deutschland zeigen.

Als besonders einseitige Unterstützung der Feind­mächte bei ihrer Blockade gegen Deutschland und damit als feindliche Handlung gegen Deutschland ist folgendes hervorzuheben:

Während Anfang November festgestellt wurde, daß eine große Anzahl holländischer Motorschiffe in enHischer Charter, aber unter holländischer Flagge zwischen Dänemark und England fährt, haben sich Nitte Dezember holländische Lotsen angeblich auf Befehl ihrer Regierung geweigert, deutsche Dampfer von ober nach holländischen Häfen zu bringen.

3. In der Luftkriegführung liegen ebenfalls Be­weise für eine einseitige Stellungnahme zu Gunsten der Feindmächte vor. Ber- schiedene Quellen melden Absprachen zwischen dem englischen und dem holländischen Generalstab über Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Luftwaffe.

So haben schon im Juni 1939 englische Of­fiziere und englisches Flugperfonal niederlän­dische Flugplätze und Luftabwehrmahnahmen überprüft und den Flugmeldedienst vorbereitet. Die Flugplätze und die Vodenorganisation der niederkändiichen Luftwaffe sind deshalb auch er­heblich größer, als es für den eigenen Bedarf notwendig ist.

Ende September 1939 wurde bestätigt, daß die verschiedenen niederländischen Flakformationen aus England mit Geräten beliefert wurden. So kam es,

So betrachtet England Belgien und die Aieder- lande als Aufmarschgebiet gegen Deutschland.

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LOW COUNTRY FORTS FLOOOAOLE AREAS

Diese Karte veröffentlichte vor kurzem die englische ZeitungNews Chronicle". Sie sollte den Lesern die umfangreichen Befestigungen vorführen, die die Belgier und Hollander gegenüber der deut­schen Grenze errichtet hatten. Man sieht, daß alle Werke ausschließlich gegen Deutschland gerichtet sind, während die Grenzen nach Frankreich und die Küste gegenüber England vollständig offen sind. Wie aus den Veröffentlichungen der Reichs­regierung hervorgeht, hatten diese Staren ja auch keinerlei Absicht, sich gegen einen Einmarsch der

Enaländer und Franzosen zu wehren und im Ver­lauf des bisherigen Krieges auch bewiesen, daß sie in zahllosen Fällen britischen und französischen Flug« zeugen die Ueberfüegung ihres Gebietes gestatteten. IhreNeutralität^ stand also ausschließlich im Dienste der West möchte und sollte nun die Möglichkeit zu einem Vorstoß auf das deutsche Ruhrgebiet eröffnen. Diesem britisch-französischen Angriffsplan ist die große deutsche Aktion im Westen

nunmehr zuvorgekommen.

(Scherl-Bilderdienst-M. bzw. Autoflex.)

men b e ft a n b, hat einwandfrei bie feindliche Haltung der belgischen Regierung bewiesen. Ein solches Entblößen einer Grenze kann nur mit Ver­einbarung der an den Grenzen stehenden Mächte, also der Westmächte, durchgeführt worden fein. Dementsprechend haben die weiteren von Belgien ergriffenen Maßnahmen bestätigt, daß die schnell- beweglichen französisch-englischen Truppen mit bel- aischer Unterstützung beschleunigt auf belgischem Hoheitsgebiet, und zwar an der Nordost- und Ost­grenze gegen Deutschland eingesetzt werden sollen.

Die letzten eingegangenen Nachrichten erbringen den Beweis, daß n u iHn ehr in kürzester Frtst mit dem Beginn der englisch-französischen Offensive über Belgien und Holland gerechnet wer­den muß. So besagen die letzten Meldungen aus Brüssel, daß bie EnMänder sich in Belgien und Hollandnicht wieder von den Deutschen zuvor­kommen lassen würden". Darüber hinaus steht fest, daß die unmittelbare militärische Vorbereitung des Angriffs durch Entsendung englisch-französischer Vorkommandos auf belgisches Gebiet bereits im vol­len Gange sit.

Außerdem zeigt bie Frontrichtung des niederlän­dischen Aufmarsches und die Gleichzeitigkeit von nie­derländischen Sperrmaßnahmen gegen Deutschland die enge Zusammenarbeit zwischen dem belgischen und holländischen Generalstal), die auch aus anderen Quellen bestätigt worden -st. .

Die Sage an der deutschen We st grenze hat mit Beginn des Frühjahrs und der damit ver­bundenen Verbesserung her Gelände- und Witte- rungsverhältnisse einen bedrohlichen Cha­rakter angenommen. Die Westmächte wollen da­her jetzt von ber angeblichen Voraussetzung eines von ihnen in Wirklichkeit dringend erhofften deut­schen Einmarsches absehen und ihrerseits in nächster Zeit über belgisches und holländisches Gebiet gegen Deutschland vorgehen.

Die Unterlagen und Belege für die in diesem Be­richt angeführten Tatsachen liegen dem Oberkom­mando ber Wehrmacht vor.

Der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, gez. Keitel.

Frontarbeiier neben dem Frontsoldaten.

Berlin, 11. Mai. (DNB.) Reichsminister Dr. Todt erließ an die Frontarbeiter des Westwalles folgenden Aufruf:

Frontarbeiter! Mit dem Einmarsch unserer Soldaten ist die Stunbe für die Bewährung des We st walles gekommen. Es wird sich zei­gen, daß ihr nicht umsonst fast zwei Jahre lang Tag und Nacht eure Pflicht als Frontarbeiter er­füllt habt. Nun hat die deutsche Waffe das Wort. Ihr aber müßt bereitstehen, dem deutschen Soldaten neue Stellungen für seinen Kampf zu bauen. So wie wir alle von unserem Siea überzeugt sind, so weiß ich, daß wir auch die kommenden Aufgaben mit gleicher Kraft und Ausdauer lösen werden. Der Frontarbeiter wird dem Frontsoldaten immer zur Seite stehen. Das fei die Parole der Or­ganisation Todt in dem nun beginnenden Kampf. Es lebe ber Führer!

(g*3.) Dr. Todt.

Reichsaußenminister v. Ribbentrop gab bie Memoranden der Reichs­regierung bekannt.

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Freitagmorgen hatte Reichsaußenminister v. Rib­bentrop im Bundesratssaal des Auswärtigen Amtes bie Vertreter der in» und ausländischen Presse empfangen.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Feindliche Lügen über den Einsatz der deutschen Fallschirmjäger.

Berlin, 10. Mai. (DNB.) In der letzten Zeit mehrten sich in gewissen ausländischen Blättern Meldungen über den angeblich beabsichtigten Ein­satz von Fallschirmjägern der deutschen Luftwaffe im holländischen Gebiet. Sie ließen er­warten, daß diese Behauptung auch in der Feind- Propaganda auftaucht. Die Erfahrungen aus dem polnischen Feldzug haben gelehrt, daß derartige Mel­dungen sehr zur Beunruhigung und Aufhetzung der Bevölkerung dienen. Der polnische Rundfunk hat bekanntlich die Bevölkerung aufgefordert, alle Fall­schirmjäger zu fassen und als Spione zu behan­deln. Dies hat dazu geführt, daß die nicht nur von polnischer Soldateska, sondern auch von ber Zivil­bevölkerung mißhandelt wurden, die aus b e - schädigten Maschinen abspranaen und sich retteten, aber nichts mit Fallschirm­jägern zu tun hatten. Die Fallschirmjäger bilden eine reguläre Truppe, wie jede andere Waf­fengattung der Wehrmacht und versehen den Dienst in der vorgesehenen Uniform, die den Erforder­nissen ihres Einsatzes angepaßt ist. Diese Uniform ist weder mit Zivilkleidung noch mit der Uniform fremder Heere zu verwechseln.

baß z. B. schon am 30. 9. auf bem niederländischen Flugplatz Schipol sechs englische Militärflugzeuge zum Tanken gelandet sind. Nach einer Meldung vom 2. 2. 1940 liefert die Flugzeugfabrik Koolhoven, Rotterdam, Flugzeuge nach Frankreich

Die Flugzeugteile werden in Poissy westlich Paris von französischen Arbeitern unter Anleitung hollän­dischen Personals von Koolhoven montiert.

Arn 8. 3. 1940 wird von einem Angehörigen ber holländischen Flakartillerie gemeldet, daß mit Flak auf befreundete Flugzeuge (gemeint Westmächte) nicht geschossen wird, um diese zu treffen, sondern nur, um sie aufmerksam zu machen.

Als besonders schwerwiegend müssen aber bie zahlreichen Neutralitätsverletzungen durch lieber» fliegen niederländischen Hoheitsgebietes angesehen werden, bei denen keine genügende oder überhaupt keine Abwehr stattgefunden hat. Sie werden er­gänzt durch mehrere andere neutralitätswidrige Handlungen und durch Beobachtung von Leucht­signalen, die auf niederländischen Boden für bri- njche Flugzeuge gegeben worden sind.

4. Auf dem Gebiet der Wirtschaft nimmt Hol­land auf den Druck Englands hin ebenso eine völ - Hg einseitige Haltung gegen Deutsch­land ein.

5. Zusammenfassend ist festzustellen, daß die Nie­derlande entgegen ihrer Betonung des Neutrast- tötswillens in ihren Handlungen sowohl auf dem Gebiete der Land- wie der See- und Lust­kriegführung einseitige und damit feindselige Wahnahmen gegen Deutschland ergrif­fen haben.

6. Infolge der Entwicklung der militärischen Lage in den letzten Wochen ist die Wöglichkeit engli­scher Landung in Holland besonders bedrohlich geworden.

Bereits am 18. 4. meldet der deutsche Willkär- Atlachä in Den Haag, daß in der Nacht vom 14. auf den 15. und vom 15. auf den 16. 4. von See aus Bewegungen englischer Schiffe auf die hollän­dische Küste zu gemeldet wurden. U. a. wurde ein großes englisches Kriegsschiff auf der Fahrt ent­lang der Küste von hoek van Holland nach Den Helder gesichtet. In der Nacht vom 13. auf den 14. April sind aber schon britische Torpedojäger in holländische hoheitsgewäsier eingefahren.

In den letzten lägen gehen laufend Meldungen ein über Transportbewegungen vonden französisch . englischen Kanalhäfen nach Nordosten. Da der norwegische Kriegs­schauplatz infolge der Räumungsmaßnahmen der Westmächte für eine Welterverschiffung nicht mehr in Frage kommt, ist die Möglichkeit der Landung der bereits eingeschifften, aber auch der aus Nor­wegen zurückgekehrten Truppen auf holländisches ober belgisches Hoheitsgebiet in bedrohlichste Nähe gerückt. Dafür spricht auch die eben verfügte Sper­rung der Handelsschiffahrt im englischen Kanal. Schließlich ist am 3. Mai dieses Jahres folgende Meldung eingegangen:Seit 29. 3. ist eine größere Zahl Zivilpersonen in Utrecht zu beobachten, bei denen es sich um e n g l i s ch e und französische ober belgische Offiziere handelt. Sie sind ständig in Begleitung niederländi­scher Offiziere. Eine Gruppe dieser Herren hat in mehreren .Kraftwagen die Stadt in Richtung nach Osten verlassen. Aus diesmal befanden sich nieder­ländische Offiziere in ihrer Begleitung." Es ist of­fenkundig, daß es sich bei den in dieser Meldung erwähnten Zivilisten um englische, französische unb belgische Verbindungsoffiziere zum nie­derländischen Oberkommando handelt.

c) Zusammenfassung.

In den letzten Wochen ist es immer mehr zur Ge­wißheit geworden, daß französisch-englische Maß- nahmen, wie Massierung ber motorisierten und Panzerdivisionen an der belgischen Grenze, Ver­stärkung auf dem linken Flügel durch nordafrika­nische Angriffs-Divisionen, Landung kanadischer Einheiten auf französischem Boden u. a. einen in der nächsten Zeit bevorstehenden Angriff ber Westmächte über belgisch-holländisches Gebiet auf Deutschland vorbereiten.

Trotz dieser für Belgien bedrohlichen Tatsachen, sind belgischerseits gegen Frankreich kei­nerlei Maßnahmen ausgelöst worden. Der Aufmarsch blieb einseitig gegen Deutsch­land gerichtet, obwohl angeblichealarmie­rende" Nachrichten Monate hindurch keinerlei Be­stätigung fanden. An ber belgisch-französischen Grenze wurden die Straßensperren im ganzen Ge­biet bis zum Meer beseitigt, während gleichzeitig gegen Deutschland erhebliche Verstärkungen unb Verschärfungen an ber Grenze oorgenommen wur­den. Die belgisch-französische Grenze steht damit einem überfallartigen Einmarsch der Westmächte jederzeit offen.

Ausschlaggebend ist dazu die innere Ein­stellung besonders Belgiens, die nicht als neu­tral, sondern als einseitig gegen Deutsch­land zu bezeichnen ist. Erst so erklärt sich die Begründung, die belgischerseits dem einseitigen Aufmarsch gegen Deutschland und ber Aufhebung' der Sicherungsmaßnahmen gegen Frankreich trotz des für Belgien bedrohlichen Aufmarsches des fran­zösisch-englischen Stoßflügels an ber belgischen Grenze gegeben wird.

Diese Begründung geht dahin, daß Belgien sich nur von einem deutschen Aufmarsch bedroht fühle. Der französisch-englische Einmarsch und seine un- leugbare Begünstigung durch Belgien habe immer ein deutsches Eindringen zur Voraussetzung. Hierin liegt die Unaufrichtigkeit, die den Zweck verfolgt, die von Belgien begünstigten Angriffsabsichten Englands und Frankreichs zu verschleiern. Das plötzliche Umgruppieren der belgischen Kräfte an die Ostfront, mit dem 2. 10. 1939, obwohl keine Bedrohung durch de utsche Maßnah-

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Gemäß Beschluß der Hauptversammlung vom 30.3.1940 ist der Name Commerz- und Prhrat-Bank Aktiengesellschaft in Commerzbank Aktiengesellschaft geändert worden