Tokio zur Wiedereröffnung der Vurmaffraße.
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'„H Tomer itani*%n nistzen Streitkräfte hatten in der Margendämme- 91 ’Äen mXmu6 ™n eine Offensive gegen die Tfchungking-Truppen Burma aus einer Eisen- eröffnet
Be r H n, 9. Oft (DRV.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Oberstleutnant Rome h l, Oberleutnant Jabs und Leutnant S p r i ck. Oberstleutnant R 0 w e h l hat die Durchführung der Großraum-Bilderkundung auf sämtlichen Kriegsschauplätzen in unermüdlichem Schaffen, mit höchstem organisatorischem Geschick vorbereitet und geleitet. Er hat durch seine vorbildliche Arbeit die Grundlagen für das Gelingen aller bisherigen Operationen gegeben. Durch die Auszeichnung werden auch die überragenden Leistungen der von ihm geführten fliegenden Besatzungen gewürdigt. — Oberleutnant Jabs hat seinen 17., Leutnant Sprick seinen 20. Luftsieg errungen. Beide Flieger- ofsiziere haben als tapfere Jagdflieger in schweren Luftkämpfen die sich oft hartnäckig wehrenden Gegner zum Absturz gebracht.*
Oberstleutnant R 0 w e h l wurde 1894 zu Barschlüte in Oldenburg als Sohn eines Landwirtes geboren. Nach Besuch der Dorfschule war er auf dem Realgymnasium Vegesack, gehörte von 1909 bis 1913 zur Handelsmarine und besuchte von 1913
Der Bombenabwurf auf die Brennstofflager von Calafrana hat, wie die Agentur Stefans ergänzend mitteilt r i e s i g e B r ä n d e zur Folge gehabt, ine die italienischen Flieger bei ihrem Rückflug noch aus viele Kilometer weiter Entfernung sehen konnten. Durch die auf die Torpedowerkstätten abgeworfenen
CÜLDENRING darf dewnocf) als eine derfort- scfjr'ittCicf) sten. Zigaretten geCten; erst in jüngster Zeit (jat sie wiederum eine (Verbesserung erfahren'. Zdjr neuartiges VMUNDSTÜCK schützt nämticfy wirksam die Zippen des Rauchers und bewahrt den Sabak. vor Qurcfjfeucfjtung-, da es aber unsichtbar ist, fjat die GÜLDENRING trotzdem audj den Charakter einer mundstüddosen Zigarette.
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Front gegen Japans..»-,-,— -
Die Burma-Straße, die tn Burma aus einer Eisen-
Torpedolager auf Malta angegriffen.
Der italienische Wehrmachtsbericht.
Rom. 9. Oft (DRV.) Der italienische Wehr- machlsbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:
Unsere Luftstreitträfte haben auf Malta das Torpedolager von Valletta und Brennstofflager von Calafrana angegriffen. Im Verlaufe eines Luftkampfes zwischen unseren Flugzeugen und feindlichen Jagern wurde ein feindliches Flugzeug brennend abgeschossen. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt
In Nordafrika Tätigkeit motorisierter Kolonnen. Unsere Kampfflugzeuge haben eine motorisierte feindliche Abteilung bei Vir Kamsa (70 Kilometer südlich von Sidi el Varanl) verdrängt und mit Maschinengewehren beschossen, wobei drei Panzerwagen außer Gefecht gesetzt wurden. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt Feindliche Luftangriffe auf Tobruk und Barbla haben weder Verluste noch Schaden verursacht.
In O st a f r i k a haben unsere Patrouillen an der erylraischen Grenze sudanesische Kavallerleformatio- nen in die Flucht geschlagen.
Der im Roten Meer bereits bombardierte feindliche Geleitzug ist von einer unserer Flugfor- mationen neuerdings erreicht und bombardiert worden. Ein getroffener Dampfer hat den Geleitzug verlassen und sich mit verringerter Geschwindigkeit in Richtung der südägyptischen Küste begeben.
chon vor dem Weltkrieg war GÜLDEN RING,als eine der ersten QUarten, die HAUS NEUERBURG fycrausbrachte,im Handel erhältlich.Lie hat den. 2Ded)|el dreier Jahrzehnte überdauert und steh bis heute ihren Kuf bewahrt. Diese Beständigkeit ist wohl der beste Beweis für die hervorragende Süte gerade dieser Zigarette.
..auch ihr
hilft Nivea
die Haut wirksam zu schützen. Mit Nivea gepflegte Haut bleibt glatt und geschmeidig.
!,To9fio Asahi Schimbun" kennzeichnet die Oeff- nunq der Burmastraße als „e n g l i s ch-a m e r 1 - kaiiische Offensive" gegen Japan unb als „erft en Schuß gegen den Dreierpakt. Da Japans unveränderlicher Kurs bereits bei der Unterzeichnung des Dreierpaktes festgelegt worden sei, könne in der britischen Maßnahme nichts Besonderes gefunden werden. Japan werde unbeirrt seinen Weg gehen. Auch die dem Außenamt nabe* stehende ,Lapan Times" betont, daß der. englische Schritt als unmißverständliches Zeichen einer g e -
Padua, 9. Oft. (DNB.) Die HJ.-Abordnung, die an dem großen italienischen Jugendaufmarsch teilnehmen wird, traf in Padua ein. Im verdunkelten Padua waren Bahnhof und Anmarschstraßen dicht, gefüllt mit einer begeisterten Menge, die trotz der Dunkelheit die 250 Mann starke Marschgruppe mit Jubel empfing. Mit besonderen Ehren werden die HJ.-Führer, die das Eiserne Kreuz tragen, von der
Bomben schweren Kalibers wurden V 0 l l t r e ff er auf Hallen, Depots und Montagewerkstätten erzielt, wodurch riesige Zerstörungen und Brände verursacht wurden. Die italienischen Bomber wurden auf dem Heimflug von einigen feindlichen Jägern aus größter W angegriffen. Die Maschinengewehrschutzen an Bord der italienischen Bomber hatten mit den englischen Jagern einen harten Strauß zu bestehen. Ein englischer Jäger stürzte bald nach Beginn des Luftkampfes brennend ab. Kurz darauf wurde bann em italienisches Bombenflugzeug, bas von feiner Besatzung tobesmutig gegen brei gleichzeitig angreifenbe feindliche Jäger bis zum Aeußersten verteidigt wurde, schwer getroffen unb abgeschossen.
Begeisterte Aufnahme
der Hitler-Jugend in Padua.
bis 1914 die Seefahrtsschule in Bremen. Am 3. August 1914 trat er als Kriegsfreiwilliger bei der Kriegsmarine ein, war an Bord der „Westfalen und der „Ostfriesland", gehörte von 1916 zur II. Seefliegerabteilung Wilhelmshaven unb später zur Seeflugstatton Helgolanb. Nach Ausbilbung als Bombenschütze, als Torpebo- und Minenflieger kam er 1917 zu einer Sonderstaffel nach Zeebrügge, nahm an dem Oefelunternehmen teil und gehörte 1918 zur Fernaufklörungsstaffel des Marinekorps in Flandern. August 1918 war er Lehrer für Beobachter an der Seefliegerschule in Putzig. Nach dem Weltkrieg gehörte er zur Seeflugzeug-Verkehrs- abteilung Norderney und war als Zivilangestellter der Kriegsmarine Leiter der Bildstelle in Kiel. 1934 trat er in die Dienste des Reichsluftfahrtministeriums, war Leiter der Staatsbttdstelle des Luftkreises VI und wurde am 1. März 1935 als Hauptmann wieder angestellt. 1936 wurde er Major, 1938 Oberstleutnant. .
Oberleutnant Jabs wurde 1917 zu Lübeck als Sohn eines Oberinspektors geboren. Er besuchte bas Johanneurn und trat 1936 als Fahnenjunker bei ber Luftwaffe ein, wurde 1937 Fähnrich, erhielt feine Ausbildung als Flugzeugführer, wurde 1938 tn ein Jagdgeschwader versetzt, zum Leutnant befördert und in ein Zerstörungsgeschwader versetzt. — Leutnant Sprick ist 1917 zu Biemsen m Lippe als Sohn eines Bauern geboren. Er besuchte die Oberrealschule in Herford unb trat 1936 als Fahnenjunker bei ber Luftwaffe ein, erhielt ferne fliegerische Ausbildung, würbe 1937 Fähnrich und 1938 Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader.
HaüpNchriflleiler: Dr. Friedrich WUHeim Lange. Stellvertreter bei Hauptlchristleilers: Ernst Blumschein. Verantwortlich sür Politst und ÖÜber: Dr. Fr. W. Lange: für dqS Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provin?, Wirticha,: u. Sport: Ernst Btumfchein.
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bahnlinie und auf chinesischem Gebiet aus emer Autostraße bestehe, könne einen beschrankten Transport bis zu 10 000 Tonnen monatlich durchführen, alls täglich 100 Lastkraftwagen eingesetzt werden. Mchi Nichi" hebt hervor, daß die japanische Re- rierunq nicht d i e Absicht habe, über die Frage jer Burma-Straße weiter zu verhandeln, es werde aber die kommenden Ereignisse mit größter Aufmerksamkeit verfolgen. Sollte der Mumtions- verkehr auf der Burma-Straße nach China wieder aufgenommen werden, so sei.mit wirkungsvollen Gegenmaßnahmen Japans zu rechnen. Domei teilt mit, daß Japan auf die britische Note wegen der Wiedereröffnung der Burma- Straße keine formelle Antwort erteilen werde. , _ _
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Tokio, 9.Okt. (DNB.) In einer Rede vor japanischen Gouverneuren stellte ber Präsident des Planungsamtes, Hoshino, fest, Japan habe tn der Vergangenheit bereits systematisch wichtige Materialien einschließlich des Kriegsmaterials auf Vorrat angesammelt, um einem möglichen Abbruch ber Handelsbeziehungen mit den USA., irfit England unb dessen Ueberseebesitzungen begegnen zu können. Für die Eisen- unb Stahlerzeugung gebe es genügenb Rohmaterialien in Japan, Manbschukuo unb China, so baß kein Anlaß zur Beunruhigung sei. Was O el anbetreffe, Jo Jabe bie Regierung alles unternommen, um die Lieferungen sicherzuftellen. Auch die Privatwirtschaft werbe bie Mengen erhalten, die sie unbedingt benötige. Allerdings fei die strengste Kontrolle für Verteilung unb Verbrauch erforderlich. Oel für bie Kriegsverforgung fei sichergeftellt, so daß gegenwärtig keinerlei Störungen zu befurchten seien.
Japanischer Vormarsch bei Hangtschau
Schanghai. 9.Ott. (DNB.) Sinan ein wich- tiges Zentrum in der Provinz Tscheklang, 50 Kilometer westlich von Hangtschau, wurde von japanischen Truppen besetzt. Die iapa-
- - -■ "fte hatten in ber Morgenbamme-
Bevölkerung ausgezeichnet. Nach ber Kranzniederlegung am Ehrenmal in Gegenwart von Stabschef Bodini wurde die deutsche Marschgruppe von einer begeisterten Menschenmenge durch die Straßen geleitet.
Ein Groß-Aniwerpen.
Brüssel, 9. Oft. (Europaprsß.) Nachdem in diesen Tagen bie Zusammenfassung der nahebei Lüttich gelegenen Gemeinben mit bem Stadtkern zu einem Groß-Lüttich beschlossen wurde, steht bie Schaffung eines Groß-Antwerpens unmittelbar bevor. 17 Gemeinden werden künftig zu einer Großgemeinde zusammen gefaßt. Diese Zu- feummenfaffung war schon seit Jahren diskutiert worden, ohne daß sich eine Einigung zwischen den verschiedenen politischen Parteien und sonstigen einflußreichen Gruppen hätte erzielen lassen. Die Notwendigkeit einer Zusammenfassung ergab sich letzt jedoch schon aus der finanziellen Lage der einzelnen Gemeinden. Durch bie Verlegung bes Wohnsitzes ber wohlhabenden Kreise in die Vororte war die Stadt Antwerpen ihrer besten Steuerzahler beraubt worden. Der Hauptbahnhof soll verlegt werden. Ferner ist bie Anlegung von Schnellbahnen zwischen den Vororten unb bem ©tabtinnern geplant, wobei ber alte Fortgürtel Verwendung finden soll.
Tokio, 9. Okt. (Europapreß.) Die von ber britischen Regierung angekündiyte Wiedereröffnung ber Burma-Straße für Kriegslieferungen nach China hat in Japan nicht überrascht. „Jomiuri Schimbun" chreibt, die Deffnung sei gleichbedeutend mit einer Einmischung in'ben C h i n a k o n f l i k t. Sie sei eine Herausforberung gegenüber Japan, bas bemüht sei, einen fernöstlichen befriebeten Lebensraum zu schaffen. Seit Ausbruch bes europäischen Krieges stammten bie über die Burmastraße an Tschungking gelieferten Kriegsmateralien hauptsächlich aus USA. Deshalb auch bjabe USA. Eng- lanb wegen ber Wiedereröffnung ber Straße unter Druck gesetzt. England andererseits sei von Anfang an unehrlich gewesen und habe schon vor Jahres- frift die Schließung des Lieferweges über Honkong zugesagt, während tatsächlich noch heute über Hongkong Lieferungen nach Tschungking gehen. „Pomi- uri Schimbun" schreibt weiter: „fionbon muh wissen, baß ber militärische Wert ber Burma-Straße burch bie Anwesenheit ber japanischen Truppen m Indochina weitgehend herabgerninbert ist. Auch sur Englanb ist die Burma-Straße, verglichen mit ber Aufgabe, das Mutterland gegen bie unablässigen Deutschen Angriffe zu halten, ein untergeordnetes Problem." Die Zeitung stellt bann fest, daß die englischen Versuche, Japans Ostasienpolittk zu blockieren, zu weiteren Schädigungen der englischen Interessen selbst führen werden. Japan selbst suche keine Konflikte mit anderen Mächten, müsse aber Provokationen abwehren, und im Notfälle werde es auch das Schwert zur Selbstoertei-
menn er die Zerstörungen in London besichtige. Jedes Land hat die Regierung, die es verdient, pflegt man zu sagen. England hat zehnfach einen Chur- will verdient, ber seinem Lanbe jetzt vorlügt, bie Gesamtheit werbe bie Schöben des einzelnen übernehmen — unb bies in einem Lande, in bem bie Solbatenfrauen vielfach nicht einmal bie Hungerpfennige an Unterstützung bekommen, die ihnen bie bislang zweitreichste Macht ber Erbe widerwillig genug zugestanden hat.
Nur mit einem einzigen Beispiel ber Churchill- schen Lügensystematik wollen wir uns befassen, weil es ungemein charakteristisch für ihn selbst, für bie von ihm geleitete Regierung unb für bie englische Verlogenheit überhaupt ist. Er behauptet, die „Invasion" sei noch nicht in England gewesen, „wett bie britischen Jäger am 15 August, 15. September unb 27. September große Siege über bie Deutschen errungen haben". Wir schlagen bie deutschen Wehrmachtsberichte nach und stellen fest: Am 15. August verlor bie britische Luftwaffe mindestens 143 Flugzeuge unb 21 Sperrballone, am 15. September 79 Flugzeuge, am 27. September 101 Flugzeuge! Es sind also die Tage gerade der schwer st en englischen Niederlagen in ber Lust, bie ber britische Premier bem Parlament unb dem Volke als bie größten englischen Siege in ber Lust barstellt. Eine Rebe bieses Charakters aber nennt das amtliche englische Reuter-Büro eine Rede voll „Fröhlichkeit und Vertrauen" — wie muß es in einem Lande ausseh en, dessen Regierungschef inmitten eines stimmungs- mäßigen Aufputfchungsfeldzuges zu fo schmierigen Mitteln greifen muß, nachdem er eben erst eine Kabinettskrise mit schwerem Presttgeverlust überstanden hat.
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