Die Vergeltungsaktion der deutschen Luftwaffe gegen London
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ohrenbetäubende Dröhnen von Maschinen, die zum Angriff gegen Sperrballone vorgingen. Fünf Ballone flammten auf und stürzten, eingehüllt in dunklen schwarzen Rauch zur Erde. Während dieser Kampf noch vor sich ging, trafen neue Geschwader mit donnernden Motoren ein. Mit unglaublichem Getöse stürzten die Maschinen zum A n- griff gegen den Hafen nieder. Vielleicht bebte sogar die Erde um uns. Man hatte das Gefühl eines Erdrutsches mitten im hellsten Sonnenschein. Dann brachen die Rauchmassen empor. Langsam und mächtig wuchsen sie wie Riesenblumen am Hi^nmel.
Wir fuhren wieder in rosettder Fahrt durch die Straßen, in denen Feuerwehrautos läuteten, die in Flammen fuhren, die höher als die Häuser waren. Als wir nach Osten abbogen, stand eine einzige Feuerwand vor uns. Es sah aus, als teile sie den ganzen Himmel in zwei Teile. Ich stand am Südufer der Themse und sah, wie sich das Feuer auch am Rordufer ausbreitete. So viel ist in dem Augenblick, in dem ich dies schreibe, klar: Feuersäulen sind nicht nur in den Docfan» lagen aufgestiegen, der Angriff richtete sich gleichzeitig gegen die industriellen Anlagen an der Themse und rm östlichen Lon-
sich an Bord die Besatzungen von einigen feindlichen Handelsschiffen, die von deutschen Seestreitkräften in Uebersee versenkt worden waren. Drei Rettungsboote, darunter das vollzählige deutfche Prisenkommando, sind in einem neutralen Hafen gelandet. Einige neutrale Seeleute wurden in einem Flugboot gerettet. Ein weiteres Rettungsboot mürbe von einem feindlichen Kriegsschiff angetroffen, das die Insassen, darunter den Kapitän der Prise und seine Frau, an Bord nahm.
»Hehzentrale Paris."
Berlin, 9. Sept. (DNB.) Heute erscheint als Sonderausgabe des „NS.-P re sse b ri e fe s" (Organ der Reichspressestelle der NSDAP.) eine
Zeichen der letzten Offensive des Kampfes, England um sein Leben führt. London wartet die Nacht zum Montag so tief unter der Erde, Menschen sich überhaupt eingraben können."
don. Elektrizitätswerke und andere lebenswichtige Anlagen wurden beschädigt." Der Korrespondent schließt seinen Bericht mit den Worten: „Der Tag ist gekommen, an dem der Luftkrieg in seine schwer sie Phase eintritt. Das Duell zwischen einzelnen Maschinen ist etwas Vergangenes. Scheine des brennenden Londons lesen wir
Publikation „Hetzzentrale Paris", die in schonungsloser Offenheit die Presse-Kriegführung der Franzosen enthüllt. In 150 Selbstzeugnissen der französischen Presse werden die grotesken Zhantasien der französischen Presse während des rrisgsjahres dem deutschen Leserpublikum zur Kenntnis gegeben. Zu dieser demokratischen Sammlung treten sensationelle Enthüllungen über das Treiben der Drahtzieher dieser Pressehetze hinter den Kulissen.
Verhaftungen in Frankreich.
Der Staatsgerichtshof läßt Daladier, Reynaud, Mandel und Gamelin festnehmen.
Bern, 7.Sept. (DNB.) Die ehemaligen ftanzö- fischen Ministerpräsidenten 2) al ab t e r und Reynaud sowie der ehemalige Innenminister Man- d e l und der ehemalige Generalissimus der französischen Armee, General Gamelin, sind f e st g e - nommen und werden in einem Schloß in der Nähe von Riom, dem Sitz des Obersten Staatsgerichtshofes, in Haft gehalten aus Grund des Gesetzes zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, demzufolge staatsgefährliche Personen für die Kriegsdauer vorbeugend in Haft genommen werden.
Lieber dem Hexenkessel London
Von Kriegsberichter Hans Herbert Hirsch.
Unser Bild zeigt d°- P°rlnments°ierte, °°n Bonbon mit dem WeMinster-Palast (1, in dem sich b°e und Domnin»
' street (2) mit den Ministerien. Ganz recht- der Waterloo-Bahnhos (3); vorn links (4) ein Gaswerk. - (Echerl-BUdarchw M.)
(DNB.) ..9. Sept. Vor knapp 5 Minuten sind mir gelandet. Aus der größten Luftschlacht, aus dem großen Bombardemnt, das die Geschichte der Fliegerei bisher verzeichnen konnte, sind mir gekommen. Wir kehren von London zurück. Innerlich erregt, doch gefaßt von den ungeheuren Ausmaßen und der verheerenden Wirkung des Angriffes, den wir in den letzten zwei Stunden mitgeflogen haben, wirkt die fast beschauliche Ruhe unseres Feldflughafens im flämischen Land seltsam Alles ist hier noch so wie bei unserem Abflug, die Warte der Maschinen und die Männer der Bodenorganisaton finden sich am Landeplatz ein. Nur in uns steckt noch die atemlose Atmosphäre des soeben Erlebten.
Als Gruppe flogen mir, die Nachbargruppen schlossen aus, aus 27 wurden 81 Flugzeuge, andere Geschwader rückten auf, setzten sich rechts und links vön uns, vor uns, hinter uns, und jetzt haben wir
Gruppe um Gruppe und Geschwader um Geschwader durchbricht d i e Sperre, fliegt unbeirr- bar weiter, Kurs London.
Es muß ein jämmerliches Gefühl fein für die Briten, die nicht in den Luftschutzkellern sitzen und uns von der Erde aus beobachten. Lange, nachdem der erste Sperrgürtel durchbrochen ist — wir sind schon über d e m Themseschlauch — tauchen die ersten englischen Jäger auf. Die uns umgebenden Jagdoerbände sind feit dem Auftreten der ersten Feindjäger vorausgeeilt, fangen die Hurri* ccms und Spitfires schon im Anflug auf uns ab. Schwere Einzelkämpfe entwickeln sich vor und unter uns. Immer wieder lodert irgendwo im Luftraum eine Riefenfackel auf, eine Luftschlacht größten Ausmaßes ist im Gange. Trotz der Masse der Luftkämpfe geht dies alles mit so atemberaubender Schnelligkeit vor sich, daß man es gar nicht so schnell beschreiben kann. Mit Sekundenschnelle verzieht sich das Kampfbild horizontal. Während dis ersten abgeschossenen Feindflugzeuge noch zu bei* den Ufern des Themseschlauches fielen, fallen sie jetzt schon mitten in die Vorstädte der Millionenstadt.
Wir müssen die Augen von dem tobenden Kampf wenden, unsere Aufmerksamkeit gilt jetzt nur noch unseren militärischen Zielen. Versor- gungseinrichtungen, Hafenanlagen, Gas- und Kraftwerke, das sind unsere Ziele. Und haargenau in diese kriegswichtigen und im Rahmen der Anlagen Londons militärische Einrichtungen f a I • len unsere 23 o m b en. Was mir vor dem Abflug aus den Luftbildern und Karten als Ziels sahen und einzeichneten, wächst jetzt plaftisch unteö uns hervor, nur mit dem Unterschied, daß sich int Lause dieser Stunde allerhand ändert an den Bo* denformen und künstlichen Erhebungen unter uns. Ueberall da, wo Ziele für die Gruppen unserer Geschwader festgestellt werden, lodern gewaltige Rauchwolken hervor, wälzen sich durch die Straßenzüge der Stadt, verdunkeln ganze Stadtviertel. Ueberall lodern Flammen empor. London brennt an hundert Stellen seines feinadrigen Nervensystems! Man glaubt, man müsie das Detonieren und Explodieren in den Werken und Anlagen unter uns, das Platzen der getroffenen Gasometer und Kraftwerke hören, so drastisch ist das Bild, das sich wohl fürs ganze Leben einprägt. Im Abslug sehen wir immer neue Geschrna* b e r im Anflug: Hexenkessel London. Aus diesen Rollangriffen der aufeinanderfolgenden Wellen unserer Bombenangriffe erkennst du, wie die Worte unseres Führers wiegen. Die Worte Adolf Hitlers sind kaum im Aether verklungen, und er hat sie wahr gemacht!
Neues Feldzeichen für die Leibstandarte Adolf Hitler.
Metz, 9. September. (DNB.) (---PK.) Im Auf* trage des Führers übergab der Reichsführer -- und Chef der Deutschen Polizei H i m m l e r in Metz der Leibstandarte -- Adolf Hitler die Stan« ' oarte des Führers, als neues Feldzeichen
Das Ritterkreuz für Oberleutnant z. &. Endrah.
Berlin, 9. September. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz Oberleutnant zur See Endraß. Er hat als Wachofsizier und Torpedooffizier unter dem Kommando von Kapitänleutnant Prien an den Erfolgen dieses Unterseebootes wesentlichen Anteil. Er hat als Kommandant eines Unterseebootes auf zwei Unternehmungen insgesamt 106 307 BRT. versenkt, darunter die englischen Hilfskreuzer „Carinthia" und „Dunvegan Castle". Die versenkten Schisse wurden zum größten Teil aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen. Endraß hat hervorragendes Können, Kaltblütigkeit und rücksichtslose Einsatzbereitschaft gezeigt.
Britischer S000-Tonner auf der Heimfahrt von Afrika torpediert.
Lissabon, 10. Sept. (DNB. Funkspruch.) 37 Ueberlebende des britischen Dampfers „Jlving- t o n C o u r t" (5087 BRT.), der im vorigen Monat etwa 100 Meilen von der Küste der Azoren entfernt torpediert wurde, kamen hier an Bord des portugiesischen Dampfers „Carvalho Araujo" an. Einer der lieber!ebenden erklärte, die ,Hloington Court" sei auf ihrer Fahrt von Afrika nach Großbritannien am Nachmittag des 26. 8. t o r p e d i e r t worden und in fünf Minuten gesunken. Der Dampfer war von Aftika mit einer Ladung Eisenerz für England unterwegs.
. Oie Versenkung des aufgebrachten prisendamvfers.
Berlin, 9. Sept. (DNB.) In der am 8. September gemeldeten Versenkung eines aufgebrachten Prisendampfers durch das deutsche Prisenkommando erfahren wir, daß alle an Bord befindlichen Menschen gerettet worden sind. Neben dem deutschen Prisenkommando und der Besatzung der Prise befanden
Die ehemaligen Lustfahrtminister Pierre Cot und Guy la Chambre, gegen die der Oberste französische Gerichtshof in Riom einen Haftbefehl erlassen l)at, sind flüchtig. Sie sollen sich m den Vereinigten Staaten aufhalten. Falls fie nicht nach Frankreich zurückkehren, wird ihnen die französische Staatsangehörigkeit aberkannt und ihr Vermögen beschlagnahmt werden.
Der französischen Nationalität für verlustig erklärt wurden auch Baron Eduard Rothschild, Philippe, Henry, Robert, Moritz Rothschild, Leon Stern, Mobitz Stern, Damd Weill, Eduard I o n a n , Henry de Gerillt«, Madame Tadouis, Emile Bure, Anhre Ge- raub genannt Pertinax und der frühere Haupt- schriftleiter des „Petit Parisien", Elle Bois.
uns tauchen neue Verbände auf, jetzt auch unter uns, kreisen um den gewaltigen Aufmarsch der Bombengeschwader. Unsere Jäger und Zerstörer sind zur Stelle, der Großangriff rollt!
Da ist die Küste der Pirateninsel! Ein Blick ’-n die Runde, Ausschau nach Jägern. Noch ist nichts zu sehen, nur die Masse der anmarschierenden Luftgeschwader, von allen Seiten geschützt durch die Jagd- und Zerstörerverbände. Ein mächtiger, aber dünner Dunststreifen vor dem Horizont: London! Die ersten Flakwölkchen umtanzen uns. Man hat bei dieser Abwehr den Eindruck, als sei man unten auf der Erde mit verbissener Verzweiflung am Werk, einen eisernen Gürtel um London zu legen. Aber es bleibt bei dem Verseuch. Staffel um Staffel,
„Flugzeuge aus allen Himmelsrichtungen."
Oer Luftkrieg in seine schwerste Phase eingetreten." - Bericht eines schwedischen Augenzeugen aus London.
chen" Rückzug zum andern, es wurde selbst blök- । fiert selbst zensiert, selbst belagert. Seme Flotte , verschwand von den Kriegsschauplätzen uur England. Ein so vollkommenes Versagen aller britischen Pläne und eingestandenen Absichten gegenüber Deutschland ließ zwar die Plutokratenregierung Churchills zu den lächerlichsten und lügenhaftesten Ausflüchten greifen, aber dieses Versagen war und ist entscheidend. , n ...
Die Methoden, deutsche Zivilsten nnt Luftbomben zu töten, gleichsam, als seien Deutsche ebenso zu behandeln wie die Einwohner sudarabischer Dörfer und die Einwohner des wilden Grenzlandes Indiens, Warziristans, gegen die englische 23omber ihre Kulturtaten vollbringen, steigerten sich von Lag zu Tag. In hysterischem Hasse haben die Briten öffentlich zur Vernichtung alles Deutschen aufae- fordert. Der edle Vikar von Leicester erklärte soeben, die deutfche Rasse müsse ausgetilgt und alle, die an Hitler glaubten, zur Hölle gesandt werden, und der „Daily Expreß" schrieb dazu, diese echt englisch-christliche Aufforderung fei ,>r Ausfluß eines edlen kämpferischen Geistes . Im 9^^" Blatt hetzt ein gewisser Johnson Zur.Vernichtung Berlins auf. „Laßt das deutsche Volk , so schreibt dieser Typ eines Briten, „die Stärke unserer Luftwaffe spüren."
Diese wahnwitzige Art ist nur in England allgemein. Die englischen Bomber haben nicht allem deutsche Kulturstätten, wie das Goethehaus, bombardiert, sondern auch ein Mahnmal gotischer Kunst in Frankreich, die Kathedrale von Chartres, zu treffen versucht und am Samstag die Liebfrauen- kirche in Hamm vernichtet. Ihre wahllos wahrend der Nacht in Wohnvierteln deutscher Städte auf Gehöfte und Dörfer friedlicher deutscher Bauern ab geworfene Bomben haben unschuldige Opfer gefordert So sind in der Zeit vom 10. Mai bis 31. August a l l e i n 7 8 K i n d e r von den Bomben verbrechen- scher englischer Luftpiraten getötet oder verletzt worden. Noch in der Nacht zum Montag haben englische Flieger trotz der ersten Lehre, die man ihnen erteilt hatte, bei ihrem Vorstoß, der zweifellos nach Berlin führen sollte, der aber durch starkes Flakfeuer abgewehrt wurde, ihre Bomben auf Hamburg abgeladen und damit wiederum 30 Wohnhäuser in einem Arbeiterviertel, fern von jedem Gebäude, das man auch nur irgendwie als militärisches Ziel anfprechen konnte, beschädigt. Wenn nun die Engländer meinen, durch sentimental aufgebauschte Ereuelberichte in der amerikanischen Oesfentlichkeit gegen Deutschland Stimmung machen zu können, so steht eine solche elende Heuchelei den Leuten, die im Weltkrieg durch die Hungerblockade den Tod von Hunderttausenden deutscher Frauen und Kinder auf sich geladen haben, sehr schlecht zu Gesicht. Man kann nicht in einem Atem der Royal Air Force Befehl zum Bombardement stiedlicher deutscher Dörfer und Städte geben und Humanität predigen, wenn die Vergeltung der eigenen Bevölkerung droht. Die Briten haben kaltblüttg gemordet. Sie haben gelächelt ob der Antwort des Führers vom 5. September: „Wenn fie erklären, sie werden unsere Städte angreifen, wir werden ihre Städte ausradieren!"
Wir sind nicht Indien oder Hadramaut, um solche Barbareien auf die Dauer ungeahndet zu lassen. Die Vergeltung hat furchtbar eingesetzt. Eng- lands militärische Objekte werden von der deutschen Luftwaffe zermalmt, die Riesenstadt London erlebt eine Feuersbrunst gewaltiger als die des Jahres 1666, die das alte London in Schutt und Asche legte. Diese Piraten des Wortes, der Tat und jeglicher Perfidie, diese kalten Kriegshetzer und Volkerver- n'ichter, sie haben die Rache heraufbeschworen und spüren sie jetzt bis ins Mark. Schon wmfelt das angstschlotternde England in allen Tonarten und klagt über den „unmenschlichen" Krieg. Aber das Schicksal, herausgefordert von den Briten, spricht jetzt im ehernen Sang der deutschen Bombengeschwader über Albion, und Fontanes Ausspruch: „Ich habe die feste Ueberzeugung, daß die Wetterwolke Gottes über diesem Volke steht , geht in Erfüllung. Die deutsche Wetterwolke sendet ihr Straf- gericht in Stahlgewittern. E. S.
Der Gauleiter
vor seinen Mitarbeitern.
Die Partei Borbild in der Opferbereitschaft der Heimat.
NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach im Adolf-Hitler-Haus vor den Mitarbeitern der Gauleitung über den weiteren Einsatz der Partei bis zur Erringung des Endsieges. Die Partei werde weiterhin alle ihre Kräfte, soweit sie nicht in der Front der Wehrmacht stehen, einsetzen, um der Aufrechterhaltung der seelischen Widerstandskraft der Nation gerecht zu werden. Ihre größte und erfolgreichste Kraft sei ihr eigenes Vorbild. Jeder Parteigenosse habe entsprechend zu handeln. Die Parteigenossen aber, die das Glück haben, zum Mitarbeiterstab der Führung zu gehören, werden es ganz besonders als ihre Ehre ansehen, in ihrem Arbeitsgebiet ein Höchstmaß von fanatischer Hingabe und begeisterter Pflichterfüllung zu leisten. Das vergangene Kriegsjahr, in welchem sich neben der Front auch die Heimat bewährte, habe den Wert eines solchen Vorbildes bewiesen; in Gegenwart und Zukunft werden die gleiche Entschlossenheit und Siegeszuversicht der Heimat damit gesichert sein. Der Gauleiter schloß die Rede mit dem Hinweis auf die geschichtsbildenden Wirkungen dieses Kampfes. An feinem Ende stehe der Sieg der deutschen Nation und damit der freie Weg für die gewaltigen, Ordnung, Recht und 253erte schaffenden Kräfte der nationalsozialistischen Idee.
uns verdreifacht, verneunfacht: wohin das blickt, deutsche Kampfflugzeuge, schwer beladen mit Bomben aller Kaliber, Kurs London! lieber
Stockholm, 9. Sept. (Europapreß.) Der Londoner Korrespondent von „Stockholms Tidningen" bringt am Montag eine Schilderung des „furchtbarsten Luftkampfes, den die Geschichte je gesehen ha?. „Der Himmel war zu Beginn der Kämpfe sttahlend klar", schreibt er, „Granaten explodierten und trieben nach ihrer Explosion kleine weiße Wolken am Himmel entlang. Flugzeuge sausten zur Erde nieder, um Bomben abzuwerfen. Jäger bissen sich in halsbrecherischen Manovern an ihnen fest. Man horte die Geschütze wie ein einziges ununterbrochenes Donnern. Sperrballone stürzten brennend zur Erde. Schwarze Rauchwolken wallten in Wogen über den Bränden auf. Als die Kämpfe über uns zu Ende waren, fuhren wir in das brennende Gebiet. An vielen Stellen hatte die Feuerwehr noch nicht ihre Arbeit begonnen, als ich eintraf. Der Weg zu den Brandplätzen führte über aufgerissene Straßen. Der Brand tobte auf beiden Seiten der Themse, aber auf der Südseite war er am Schlimmsten. Das war der 50. Luftalarm, den London feit dem 15. August erlebte."
Der schwedische Korrespondent schreibt noch: „Plötzlich begann der Geschützdonner im Osten Londons aufs neue. Kaum eine oder zwei Minuten später hatte es den Anschein, als ob Flugzeuge aus allen Himmelsrichtungen auf London herabstürzten. Da verstanden wir alle, daß die Stunde des schrecklichen Angriffs auf London begonnen hatte Die deutschen Maschinen standen in großen Schwärmen in den Wolken.- A n allen Ecken tauchten sie auf. Erst etwas später wußten wir, daß bis zu diesem Augenblick nur deutsche Jagdflugzeuge gekommen waren. Sie flogen über den Zielen und zogen das Feuer der Flakgeschütze auf sich, das im Süden und Westen Londons losdonnerte. Wir hörten dann das
General Weygand, der als Minister aus der französischen Regierung ausgeschieden ist, ist damit beauftragt worden, die Verteidigung des französischen Mutterlandes und des Kolonialreiches miteinander in Uebereinstimmung zu bringen. Man erblickt in dieser Beauftragung den festen Willen der Regierung, allen Machenschaften, die auf eine Entfremdung zwischen Frankreich und seinen Kolonien oder gar auf eine Zerstörung Empire hinarbeiten, entgegenzutteten.
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