Einzelbild herunterladen

KingGeorgeVDodt'

WB>//r

CommerciaM

0/1 Docks 4

y7//>X Ostindien j Wesh'ndien 0C^^e /zlPocks^<33

/£W

Konsranza

MUST*.

TUTRAKAi

DOBRITSCH.

In öttrem alten Fort auf den Westhöhen vor Metz fand die Usberreichung statt. Als der Reicks führer ff auf dem Fort eintraf, meldete chm -L-Ober- gruppenführer Sepp Dietrich das Ehrenbatail­lon der Leibstandarte. Der Reichsführer ff sprach seinen ^Männern die Anerkennung des Führers aus und richtete an sie die Mahnung:Bleibt im­mer die Gleichen, im Krieg. und im Friedep, ff*

Männer!" Dann trugen die Cornets das neue Feldzeichen im Paradeschritt an der Front vorbei. Die Klänge des Treueliedes der ff und die Na­tionalhymnen hallten nach zwischen den Wänden des Forts, als die Standarte sich an die Spitze des Ehrenbataillons setzte und der Marsch zum Tor hinaus führte, neuem Kampf und neuen Ehren entgegen.

Die wehrwirtschastliche Bedeutung Londons.

Die Karte zeigt die großen Dockanlagen an der Themse unterhalb

Die Aktion der deutschen Luftwaffe gegen wehr­wirtschaftlich besonders wichtige Objekte in Lon­don und im Londoner Industriegebiet macht die Frage interessant, wie weit die Wehrkraft Englands in London konzentriert ist. Das ist in besonders starkem Ausmaße der Fall, da in London zahlreiche Werke der englischen Rü­stungswirtschaft vertreten sind und da London dar­über hinaus eine entscheidend wichtige Zentrale der englischen Wirtschaft darstellt.

Die große Bedeutung Londons für die gesamte englische Wirtschaft geht aus folgenden Ziffern her­vor: In Groß-London sind rund 2 0 v. H. aller Erwerbstätigen Englands tätig, die Versorgungswirts cha ft Englands ist mit rund einem Viertel in London vertreten und mehr als die Hälfte der für die Ernäh­rung des Landes besonders wichtigen F l e i sch­lag e r u n g befindet sich im Londoner Wirtschafts­bezirk. Die englische Ein- und Ausfuhr wird zu ei­nem guten Drittel über London und seinen Hafenanlagen ab gewickelt; etwa ein Viertel der Kapazität des enKschen Maschinenbaues be­findet sich im Londoner Wirtschaftsbezirk. Für die englische Rüstungswirtschaft ist London durch seine Werke für die Herstellung von Flugzeu­gen und Ballons und insbesondere von F l u g- zeugzubehör, z. B. Schaltbrett-Armaturen sowie von Kampfwagen und Motoren^von Bedeu­tung. Ferner befinden sich im Londoner Jndustrie- bezirk G efchützfabriken u. a. auch zur Her­stellung leichter Flakgeschütze sowie Pulver- und Spr en g sto ffw erke. Auch die Herstellung von

der Tower-Brücke. (Scherl-M.)

Handfeuerwaffen, Zündern und Gasmas­ken ist in London vertreten.

Der Londoner Hafen ist mit 55 Kilometer Kailänge der größte der Welt, außerdem stellt der Londoner Hafen auch den größten La­gerplatz der Well dar. Von der gesamtenglischen Einfuhr kamen im einzelnen über London über 60 v. H. der Fleischeinfuhr, rund 40 v. H. der Wolleinfuhr, 31 v. H. der Erdöleinfuhr, rund 30 v. H. der Futtermitteleinfuhr und rund ein Vier­tel der Einfuhren an Getreide und Mehl sowie Holz. Von besonderer rüstungsmäßiger Bedeutung sind die im Londoner Bezirk befindlichen Erdöl- tanks, die fast ein Viertel aller englischen Erd­öltanks darstellen, lieber die größten Tankanlagen verfügen Thameshaven und Shellhaven, östlich von London. Auch Erdölraffinerien befinden sich im Groß-Londoner Wirtschaftsgebiet. Ueberragend wichttg ist London auch als Ver­kehrsmittelpunkt Englands. Alle wichttgen Verkehrswege, Eisenbahnen und Landstraßen gehen strahlenförmig von London aus, ebenso Telegraphen­linien und Fernfprechleitungen. Die in London er­zielten Derkehrsstörunaen müssen sich also in kür­zester Frist aus das gesamte Land auswirken.

Oie Wehrpflichtvorlage in USA. verabschiedet.

Washington, 9. September. (DRB.) Das Repräsentantenhaus verabschiedete in der Nacht zum Sonntag mit 263 gegen 149 Stimmen die hart umkämpfte Wehrpflichtvorlage. Zuvor war

trotz heftigen Widerstandes der Regierungsanhän­ger Mit 207 gegen 200 Stimmen eine Zusatzklausel gutgeheißen worden, durch die die Einführung der Wehrpflicht um 60 Tage aufgeschoben wird. Während dieser Zeit soll versucht werden, die benötigten 400 000 Mann auf dem Wege frei­williger Rekrutierung einzustellen. Die Klausel soll die Einführung der Wehrpflicht vor den Novemberwahlen vermeiden. Die Anhänger Roosevelts waren dagegen eifrig bemüht, selbst den geringsten Aufschub zu verhindern.

Oer Staatspräsident von Paraguay verunglückt.

Buenos Aires, 8. Sept. (DNB.) Der para- guayanifche Staatspräsident E st i g a r r i b i a ist mit seiner Gattin bei einem Wochenendflug töd­lich verunglückt. Ermittlungen haben ergeben, daß das Flugzeug vermutlich i m st a r k e n Nebel gegen einen Berg geflogen ist. Der Tod Estigarribias bedeutet einen schweren Verlust für Paraguay, das sich wirtschaftlich noch immer nicht

von den Nachwirkungen des Ehaco-Krieges erholt hat. Eftigarribia, der erst am 1. Mai durch Volks­entscheid zum S taatsoberhaupt gewählt worden war, nachdem er vorher sein Land in Washington vertreten hatte, war die populärste Persönlichkeit Paraguays, dank seiner hervorragenden Leistungen während des Krieges gegen Bolivien. Er ist aus der Verwirklichung eines großen Reformwerkes herausgerissen, das das Leben der Nation unter besonderer Förderung gesunder landwirtschaftlicher Verhältnisse auf eine neue Grundlage stellen soll.

Es ist eine seltsame Schicksalsfügung, daß Efti- garribia rund ein Jahr später als sein ehemaliger Gegner und späterer Staatspräsident von Bolivien, General German Busch, ebenfalls das Opfer eines vnglücksfalles geworden ist. Damit ist der zweite südamerikanische Staatsmann, der versucht Hatte, sein fitmb neuen Gedankengängen zu erschließen, jäh aus seinem Wirken abberufen worden. Zum interi­mistischen Staatspräsidenten wurde der bisherige Kriegs- und Marineminister General M o r i n i g o

. vom Kabinett bestimmt.

Die Abtretung der Süddobrudscha.

Oer rumänisch-bulgarische Vertrag unterzeichnet.

Sofia, 7. Sept. (Curopapreß.) Ministerpräsi­dent Filoff gob durch den Rundfun-k bekannt, daß der Vertrag über die Abttetung der Süd-Dobrudscha an Bulgarien am Samstagnachmittag in Craiova unterzeichnet worden sei. Entsprechend diesem Ver­trag übernimmt Bulgarien das gesamte Ter­

ritorium der Süd-Dobrudscha bis zur Grenze von 1912. Sofort nach der Ratifizie­rung beginnt eine bulgarische militärische Kommis­sion gemeinsam mit einer rumänischen die neue Grenze an Ort und Stelle abzustecken. Am 15. Sep­tember rücken in die Dobruüscha die bulgarischen Zivilbehörden ein, um die staatlichen und Gemeinde­gebäude zu übernehmen. Am 20. September wird d i e bulgarische Armee die Grenze überschreiten und im Verlaufe von zehn Tagen das Gebiet der Süd-Dobrudscha besetzen.

In einer Frist von drei Monaten wird der B e - völkerungsaustausch der Rumänen aus der Süddobrudscha und der Bulgaren aus der Nord- dobrudscha abgeschlossen. Für die Bevölkerung des übrigen Staatsgebietes der beiden Staaten wird eine freiwillige Umsiedlung mit einer

Frist von einem Jahr vorgesehen. Der bulgarische Staat verpflichtet sich, im Verlaute von zwei Staats- haushaltsiahren 450 Millionen Lewa zu zahlen als Ausgleich für den Wert der privaten Gebäude, Be­sitze und Forderungen. Der rumänische Staat ver­pflichtet sich, an die Bulgaren der Nord- und Süd­dobrudscha die durchgeführten Requisittonen zu be­zahlen. Eine gemischte Kommission wird für die Erfüllung des Vertrages sorgen."

Nach einer Ansprache des Ministerpräsidenten begannen in ganz Bulgarien die Glocken zu läuten. Dor dem Königlichen Schloß sammelte sich eine große Volksmenge und brach in Freudenkufidgebun- gen aus. Am Samstagabend empfing König B o - r i s den Mimfterpräsidenten und den Außenmini­ster. Noch am gleichen Abend sprachen die Gesand­ten Deutschlands, Italiens und Ungarns dem Au­ßenminister ihre Glückwünsche aus. Am Sonntag fand auf dem Platz der Kathedrale ein Festgottes- dienst statt, an dem die königliche Familie, die Re- gterung und die Generalität, ferner die'»Gesandten Deutschlands, Italiens, Ungarns und Japans teil- nahmen. Nach dem Gottesdienst formierte sich die Volksmenge zu einem Festzug, der unter Hurra- Rufen an der deutschen und italienischen Gesandt­schaft vorbeizog, wo sich die Gesandten der Achsen­mächte auf den Valkonen für die herzlichen Sym- pathiebeweise bedankten. Neben Hochrufen auf Hit-

Soll sie vielleicht einen Dienstmann rufen?

Nun, ihre Hühneraugen würden

* /"ix'N dennoch schmerzen. Also lieber

I etwas dagegen tun: Elastocorn

mit dem Filzring drauflegen I Dann bereitet das Gehen keine Schmerzen mehr, und schon in ein paar Ta-

<gen sind die Hühneraugen weg.

RUMÄN

BUKAREST

BULGARIEN

Varna

ELASTOCORN

E BN H WOOLWICH

Oer Güterverkehr, den >ble Deutsche

vor allen Dingen unsere Wehrmacht

Leichsbahn lm großdeutschen Lauw

denen Güterwagen bis

zum kehlen aussunußca

{u bewältigen hat, lst gewaltig an» gestiegen. Vierjahresplan, v_^n Lüstungsbetriebe, Verlor-

gung der Bevölkerung und Z

(teilen größte Anforderungen an den Güterwagenpark. Alles kommt daher darauf an, jeden vochan-

llf-"

Fi

I**

Auf jeden Kilometer kommt es an!

Täglich laufen unzureichend auegelaflete Gütermagen übet weile Strecken. Diele Kilometer werden wegen fallet und mangelhafter Ausfüllung der Sradjtbtiefe und Begleitpapiere unnötig jurückgelegt. Taufenö« Kilometer geben taglid) für die Beförderung aetloren, weil durch unzweckrnästige Arbeitseinteilung beim Verladet ober empfanget öutermagen Iiutjlos ftillfteben. JeöeCrfparnis anKllometetnbebeutetabetbäbCT6ütetroagenhnappbeittfparni|feanfflagenraum. Denken Sie daher stets daran, baff es bei dem Beladen auf adle Ausnutzung des Ladegewichts und der Tragfähigkeit ankommt. Jm innerdeutfchen Verkehr ist eine Belobung bis zu 1000 kg über bie am Dogen angefebttebene Itagfobig- kett hinaus gestattet Sorgen Sie bafür. hast jebet Wagen möglichst bis zu biefet Höchstgrenze ousgelastet wirb. Ächten Sie peinlich auf bas richtige unb vollftänbige ausfüllen bet Srachtbriefe unb Begleitpapiere, bamit kein einjlgn Kilo- Meter butch Dttlauf ober Verzögerung oerfchwenbet wirb. Prüfen Sie bitte aud) biefes: Sonnen Siechte Sobftoffe ober Halbfabrikate oon einer nähergelegenen Etzeugungsstätte beziehen? Wenn es Obnenunaebft «

münfebe zutückzustellen, (o benken Sie bitte batan, was es für ben Wagenumlauf unbbamit für benge amten Suter- oetkehf unb fo für Sie selbst bebeutet, wenn bie anlieferungsftrecke oon 500 auf 100 Kilometer verkürzt wirb.

Hifs her Deutschen Reichsbahn und Du hilfst Dir selbst!

Statuten Sie »lese 10 wichtigen Regeln für den Verfrachter!

1. Güterwagen schnellstens be- und ent­laden. Rückgabe der Wagen möglichst vor Ablauf dec Ladelisten: Überschrei­tung dec Ladefrist hat Ausfall wertvollen Laderaums zur Zolge.

3. Wagen rechtzeitig und nur für den tatsächlichen Bedarf bestellen. Ange­botene Ersatzwagen verwenden, selbst wenn Kleine Unbequemlichkeiten damit veckunden sind.

3. pünktliche An- u. Abfuhr der Güter. Mit der Le- und Entladung sogleich nach Wagenbereitstellung beginnen.

4. 5ür Güterwagen gibt es jetzt keine Sonntagsruhe. Daher Güter, wenn möglich, auch Sonntags verladen. §ür eingegangene Güter besteht die Pflicht zur Entladung an Sonntagen.

5. Güterwagen beim Le- und Ent­laden nicht beschädigen. Lademaße inne­halten. Güter ordnungsmäßig und Uk» triebsstcher verladen.

6. Durch zweckmäßige Ladegeräte und Hilfsmittel das Le- und Entladen er- leichtern.

T. Auslastung der Wagen bis zum Ladegewicht und nach Möglichkeit jetzt Im innerdeutschen Verkehr bis 1000 kg über die am Wagen angeschriebene Iragfühigkeit. Raumersparnis durch geschicktes Stapeln der Güter, ganz be­sonders durch sachgemäßes und über­legtes Verladen sperriger Güter. w

8. Vicht mehr Güter zu gleicher Zeit beziehen, als rechtzeitig entladen wer­den können.

9. Entladung sogleich beim Eingang dec Versandanzeige des Absenders oder bei dec voraoisierung durch die Güter­abfertigung oorbeceiten. Fuhrwerke und Ladepecsonal schon im voraus für die Zeit der bevorstehenden Entladung frei­halten.

IO- ßrachtbriefe und sonstige Begleit­papiere sorgfältig ausfüllen zur Det- meidung oon Rcläufen.

Litte ausschaeidea, ausheben und immer wieder lesen!