Ausgabe 
9.12.1940
 
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Kleine politische Nachrichten

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Aus dem Reich

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schrift versehen weiterzuleiten.

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Berlin, S. Dez. (DRV.) Der Führer Hal fol­gende Anordnung erlassen: Ich verfüge, daß der Sau Saarpfalz der NSDAP, mit Wirkung iom heutigen Tage die BezeichnungGau w e st - «art der NSDAP.- führt.

Eine Reichsstelle für Schul, und llnterrichtsschristtum.

Auch die Weltkriegsgräber werden betreut.

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mit der diese Zigarette ihrer Qualität treu bleibt. Lieber auf eine kost­spielige Verpackung verzichten als auf hohe Tabak-Qualität

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Bevorzugung von Stammkunden kein unlauterer Wettbewerb.

Ministerialrat Dr. Rieger vom Reichswirtschasts- ministerium erörtert imArchiv für Wettbewerbs- rech? die Stammkundenfrage. Er betont, daß der Kaufmann nicht nur Verteiler, sondern Treu, h ä n d e r eines wesentlichen Teils der Bedarfsgüter fei. Keine Derbrauchregelung könne ihm alle Ent­scheidungen abnehmen. Er habe das Recht und die Pflicht, die Waren gerecht und der besonde­ren Bedarfslage seiner Kundschaft entsprechend zu verteilen, wenn er nicht allen Ansprüchen gerecht werden könne. Der Kaufmann müsse daher seine Ware nicht jedem verkaufen, er muffe sie vielmehr nach das Allgemeininteresse berücksichtigenden Maßstäben verteilen. Das sei durch das Stammkundenprinzip am ehesten ae- sichert. Die Bevorzugung des Stammkunden sei auch dann noch nicht au beanstanden, wenn der Kaufmann sich dabei nicht nur von sozialen oder sonstigen Gesichtspunkten des Gemeinwohls leiten lasse, sondern daneben wohl von Wettbewerbsab­sichten. Er habe ein Recht darauf, sich einen Kreis von Kunden zu werben und zu erhalten, die ihm auch in Zeiten treu bleiben, in denen der Kaufmann sich wieder Ab- nehmer suchen müsse. Eine weitere Verengung des Begriffs des Stammkunden, etwa durch Be-

Die Säuberung in der französischen Verwaltung.

Vichy, 8. Dez. (Europapreß.) Der große Säu- k ftmngsprozeß in der französischen Verwaltung, im schul- und Kolonialwesen schreitet unaufhaltsam c-'ter. So wurde der Professor des Lyzeums in karis, Montaigne, ehemaliger Sekretär des stittelmeer.Ausfchusses, abgesetzt. Professor Gosse, setan an der Universität Grenoble, wurde eben- i^lls seines Postens enthoben. Weiter wurden jolomalgouverneur Marcel de C o p p e t und -ichard Bruno t Ober-Kommissar von Kamerun, lbgesetzt, da sie Anhänger des Generals de ^ulle sind. Das Militärgericht von Elermont-Fer- iind verurtellte den ehemaligen M.nister Haupt- !Eann Dienst wegen Desertion zu 8 Jahren Gefängnis, zwanzig Zähren Ehrverlust und ar Degradierung. Rur mit Rücksicht auf die Ver­

chen Erfordernissen entsprechenden Lösung zuzu- führen. Reichsleiter Bouhler hat im Einvernehmen nit Reichsminister Rust eineReichsstelle für das putsche Schul- und Unterrichtsschrifttum" gegrun- et, der die Vertreter aller in Betracht kommenden Zartei- und Staatsstellen angehören werden. Diese keichsstelle, deren Vorsitz der Reichsbeauftragte und in seiner Vertretung Oberdienstleiter Hederich ührt, entscheidet alle im Zusammenhang mit Pru. üng, Abfassung, Herstellung und Vertrieb des Rutschen Schul- und Unterrichtsschrifttums stehen- len Fragen.

Um die Postversorgung der lazarettkranken Wehr- machtangehörigen, insbesondere das Nachschicken der Postsendungen für Verlegte, Entlassene usw. sicher- zustellen, hat das O.K.H. die Lazarettkranten an­gewiesen, allen Personen, von denen fie Post erwar­ten können, sofort über ihre neue Anschrift zu un- terrichten. Hierzu werden vorgedruckte Karten be­reitgehalten, auf denen nur noch der Dienstgrad, Vor- und Zuname, Gebäudeteil und Zimmer ein- zutragen sind. Postsendungen für Verlegte, zur Truppe Entlassene, länger Beurlaubte oder aus dem Wehrdienst Entlassene sind mit der neuen An-

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Einwohnern, lieber 24 Millionen oder 30,5 v. H. wohnen in den Großstädten mit über 100 000 Einwohnern. Allein die Millionenstädte Berlin, Wien und Hamburg beherbergen ast 8 Millionen Menschen oder 10 v. H. der Reichs- levölkerung. Die gesamte Bevölkerungszu- nähme von 2,9 Millionen seit 1933 ist praktisch den städtischen Gemeinden zugute gekom- men. Der Beoölkerungsstand der ländlichen Ge- "meinden blieb fast unverändert, obwohl der natür­liche Bevölkerungszuwachs auf dem Lande viel höher ist. Hierzu hat allerdings He Wiedereinführung der Wehrpflicht nicht unbe- rächtlich beigetragen. Da sich die Standorte überwiegend in den Städten befinden, erscheint ein großer Teil der vom Lande stammenden und nach der Dienstpflicht wieder dorthin zurückkehrenden Soldaten als Bevölkerung der städtischen Gemein, den. Von den städtischen Gemeinden haben die Klein st ädte mit 930 000 Personen die absolut und verhältnismäßig größte Bevölkerungszunahme. Dann folgen die Mittelstädte und die Landstädte, während bei den Großstädten der Zuwachs nur 2,6 v. H. beträgt. \

Glückwunsch des »Reichsbundes Deutsche Familie' für jedes neue Ehepaar.

Der Reichsbund Deutsche Familie hat die Stan­desbeamten gebeten, ab 1. Januar 1941 allen Ehe­schließenden seine besten Glückwünsche zur Eheschlie­ßung durch Verteilung einer Glückwunschkarte, die Reichsbundesleiter Dr. Kaiser vollzogen hat, zu übermitteln. Die Karte trägt auf der rechten Innen­seite folgende Ausführungen:Die Sendung des Volkes 'im nationalfozialistschen Staat kann nur Er­füllung finden, wenn der Fortbestand des Volkes von Generation zu Generation gesichert ist. Die Familie ist der erste Schritt vomIch" undDu" zumWir" der Gemeinschaft. Das Glück der junaen Ehe findet seine höchste Vollendung im wachsenden Glück der Familie durch gesunde Kinder. Mit ihnen sicherst du das Glück und die Zukunft deines Volkes. Alle erbtüchtigen Deutschen Mlen mit dem Ein­gehen der Ehe dem Volke gegenüber die Verpflich- hing, ihre wertvolle Erbanlage in gesunden Kindern weiterleben zu lassen; ihnen gilt unser Gruß!" Auf der linken Innenseite der Karte findet sich der Glückwunsch:Berlin W15, Sächsische Straße 69. Der Reichsbund Deutsche Familie übermittelt seine besten Glückwünsche zur Eheschließung. Dr. Kaiser."

Die im Reichsfremdenverkehrsver­band (öffentl.-rechtliche Körperschaft des Reiches) zusammengefaßten Landesfremdenverkehrsverbände traten am 5. und 6. Dezember im Rathaus zu Wien zu einer Arbeitstagung zusammen, in der unter dem Vorsitz des Staatssekretärs für Fremden­verkehr Herman Effer neue Richtlinien für den Fremdenverkehr und die Entwicklungsarbeiten in den deutschen Ländern gegeben wurden.

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In Amsterdam fand hn Beifein des Reichs­ministers Seyß-Jnquart, des Reichser- ziehungsministers R u st und zahlreicher deutscher und niederländischer Gäste die Einweihung des neuen Schulgebäudes der Deutschen Ober­schule statt.

Generalfeldmarschall von Mackensen hat zu seinem 91. Geburtstag aus allen Teilen des Reiches derartig viele Glückwünsche erhalten, daß es ihm unmöglich ist, jedem zu danken. Er hat sich

Waffenstillstandskommsision mit dem Auftrag be­rufen, die weitere Betreuung der deutschen Welt­kriegsgrabstätten in Vereinbarung mit der franzö­sischen Regierung sicherzustellen. Alle Friedhöfe wur­den mit Einsatz von Kriegsgefangenen so Hergericht- tet, daß ihre Pflege mit dem Personal des Gräber- dienstes ohne Schwierigkeit durchgeführt werden kann. Erfreulicherweise sind nur wenige Ehrenstätten geringfügig durch die Kampfhandlungen beschädigt worden.

Schnelle Postversorgung für Lazarette.

dienste Dienots im Weltkriege, In dem er dreimal ausgezeichnet und zweimal verwundet wurde, war von einer strengeren Bestrafung abgesehen worden. General D e n tz wurde zum Nachfolger des von den Engländern ermordeten Oberkommissars für Syrien und Libanon C h i a p p e bestimmt. General Dentz befehligte bislang die Militärregion von Marseille.

Vor einem Besuch Graf Esakys in Belgrad.

Belgrad,?. Dez. (Europapreß.) Der ungarische Außenminister Graf C s a k y wird am 11. Dezem­ber in Belgrad erwartet. Das Organ des Kroaten- fuhrers Dr. Mvtschek, .Hrvatski Dnevnik" schreibt es sei charakteristisch, daß dieser Besuch nach dem Beitritt Ungarns zum Dreimächtepakt und nach der Rede des Prinzregenten Paul folge. Dieser habe den Wunsch Jugoslawiens zum Ausdruck gebracht, in Freundschaft mit allen Staaten, die seine Unab­hängigkeit und Integrität achten, zu leben. Bei voller gegenseitiger Achtung der Unabhängigkeit und Integrität stellten ein territorial vergrößertes Un­garn und ein politisch konsolidiertes und militärisch starkes Jugoslawien einen wichttgen Faktor im Donaubecken dar.

Ausbildung von Trattorenführern in Rumänien.

B u k a r e ft, 7. Dez. (DRB.) Im Zuae des Pro­gramms für Versorgung der rumänischen Land­wirtschaft mit Landmaschinen ist vor einigen Wochen bei Bukarest eine Schule zur A u s - bilduna von Traktorenführern errichtet worden. Die neue Schule steht unter Führung des Landwirtschaftsministeriums und wurde unter Mitarbeit verdeutschen Firmen gegrün­det, die die Traktoren nach Rumänien liefern. Die Legionärbewegung hat zahlreiche Mitglieder, Stu­denten und Schüler in die Schule entsandt. Die neue Traktorensührerschule bei Bukarest ist ein gutes Beispiel für eine deutsch-rumänische Zusam­menarbeit auf dem Gebiete der Mechanisierung der rumänischen Landwirtschaft. Die an den Traktoren ausgebildete junge Generation wird mithelfen, daß die für das Frühjahr ausgegebene Parole in die Tat umgesetzt wird: Kein Hektar Land darf im Frühjahr in Rumänien ungepflügt bleiben.

Kleine politische Rachrichten.

Der Führer hat dem Professor Wilhelm Teudt in Detmold aus Anlaß der Vollendung seines acht­zigsten Lebensjahres in Würdigung seiner verdienst­vollen Anregungen und seines kämpferischen Ein­satzes für die breitere Wertschätzung der germani­schen Vorgeschichte die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

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Zu einem kurzen Besuch traf Reichsminister Dr. Goebbels in Wien ein. Der Minister besuchte mit Reichsleiter v. Schirach eine Aufführung von Romeo und Julia" im Burgtheater und sprach dem Intendanten Lothar M ü t h e l seine besondere An­erkennung aus. Dr. Goebbels hat 20 Vorstellungen vonRomeo und Julia" Gefolgschaftsangehörigen der Wiener Betriebe und Soldaten zum unentgelt­lichen Besuch zur Verfügung gestellt.

über die vielen Zeichen treuen Gedenkens aufrich­tig gefreut und laßt allen auf diesem Wege wärm­stens danken. *

Eine iranische Delegation unter Füh­rung des Generaldirektors im iranischen Außen­ministerium, Hamid Sayah, hat mit der deutschen Regierung Verhandlungen über die Kontingente für den Warenaustausch geführt. Die Vereinbarungen wurden am Samstag unterzeichnet.

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König Michael von Rumänien besichtigte einen Truppenübungsplatz. Deutsche Lehrtruppen unter dem Kommando von Major Feller und eine rumä­nische motorisierte Kompanie führten zusammen mit Offizieren der Kriegsschule eine Uebuna durch. Mit­tags nahm der König zusammen mit den deutschen und rumänischen Offizieren das Essen ein.

Auf Veranlassung des Schatzsekretärs Henry Morgenthau wurde der Finanzausschuß des nordamerikanischen Senats unerwartet zusammen­berufen. Man nimmt an, daß die Besprechungen mit den Verhandlungen über eine Finanzhilfe an England in Zusammenhang standen.

Der amerikanische Marinesetretär Knox be­endigte die Besichtigung der unter der Kontrolle der Vereinigten Staaten stehenden Panama-Kanal­zone. Knox flog nach Puertrico, um an den USA.« Flottenmanövern teilzunehmen. Diesen Monövern wohnt auch Präsident Roosevelt bei, der sich augenblicklich auf einer Kreuzfahrt im Karibischen Meer an Bord des 08A.-KreuzersTuscalcosa" be­findet.

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Der ehemalige Gouverneur der Provinz Ehahar wurde in Tschungking erschossen. Die Hinrichtung erfolgte wegen Nichtbefolgung mllitärischer Befehle. Es verlautet, daß auch der jüngere Bruber des Ge­nerals wegen des gleichen Vergehens hingerichtet wurde.

Der Führer hat den Chef seiner Kanzlei und Lsrsitzenden der Parteiamtlichen Prüfungskommis, -on zum Schutze des NS.-Schrifttums, Reichsleiter S o u h l e r, beauftragt, das , gesamte Schul- und

Deutsch-belgischer Wiffenschastsaustausch.

Im Ausbau der wissenschafttichen Zusammenar­beit zwischen Deutschland und Belgien wird in der nächsten Zeit eine größere Anzahl von Profes­soren der Universitäten Gent, Löwen und Lüttich zu Gastvorlesungen durch deutsche Universitäten ein» geladen. Andererseits wurde bereits im Einverneh­men mit dem Reichserziehungsminister eine Anzahl deutscher Professoren als Ga st Professoren an belgische Hochschulen berufen, und zwar: An die Universität Gent wurden berufen: für Germani- stik Professor Dr. L. Mackensen, Greifswald; für Geschichte Professor Dr. Fr. Steinbach, Bonn; für Vorgeschichte: Hon.-Professor Dr. F. Wagner, Mün­chen; für Völkerkunde: Dr. E. Röhr, Frankfurt a. M. An die Universität Lüttich wurden berufen: für Romanistik: Professor Dr. W. Mönch, Heidelberg; für Geographie: apl. Professor Dr. F. Kraus, Köln; für Kunstgeschichte: Dozent Dr. O. KletzÄ, Breslau. An der Universität Brüssel werden demnächst der »t für internationales Prioatrecht Dr. F.

reslau, und der Professor für Staatsrecht, Dr. H. Krüger, Heidelberg, ihre Lehrtätiakett auf­nehmen. Der Militärbefehlshaber für Belgien und Nordfrankreich hat den ordentlichen Professor für Völkerrecht und Rechtsphilosophie an der Universi­tät München, Hauptmann Dr. G. A. Walz, zum deutschen Kommissar für die Universität Brüssel er­nannt. Oberregierungsrat Oberleutnant Dr. G r a - s e r vom bayerischen Kultusministerium wurde zum Kurator an der gleichen Universität bestellt. Der Professor für öffentliches Recht an der Universität Hamburg, Dr. H. Äpsen, wurde zum deutschen Kommissar für die Kolonialhochschule in Antwerpen eingesetzt.

Stadt und Land.

Das Statistische Reichsamt veröffenllicht als wei­teres Ergebnis der Volks- und Berufszählung einen Ueberblick über das Verhältnis von Stadt und Land. Die Zahl der Gemeinden, beträgt 56268. Nur wenig mehr als 3/io der Reichsbevölkerung wohnen int Gemeinden mit weniger als 2000 Ein­wohnern, gehören also zur Landbevölkerung. Die Bevölkerung der kleinsten Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern beträgt noch nicht eine Viertelmillion. Diese Zwerggemeinden dürften größtenteils verschwinden. Fast/to der Bevölkerung entfallen auf die Gemeinden mit 2000 und mehr

Der Volksbund Deutsche Kriegsgra- 1 TX1I lerfürforge veröffenllicht einen Bericht über ;n Äl|,!ie Kriegsaräberfürforge im Westen. Als der Vor- ® * II narsch unserer Wehrmacht begann, hatte rede Ar- leichz 1 nee einen Wehrmachtgräberofftzier, der in den Monaten vorher die Truppen eingehend über Hie notwendigen Maßnahmen bei der Bestattung gefallener unterrichtet hatte und dem während des Kampfes die Aufgabe zufiel, die Beisetzung der Diten zu überwachen. Gleichzeitig wurden tm rück­wärtigen Armeegebiet bodenständige Wehrmacht- I päberoffiaiere eingesetzt, denen die Erfassung und I Sicherung der Gräber oblag. Nach Abschluß der | Kampfhandlungen sind alle Gräberoffiztere hoben- I tänbig gemacht worden. Sie haben alle Graber I nstandsetzen zu lassen, mit dauerhaften Grabzetchen | ju versehen und in Pflege zu geben. Eine Zusam- | nenlegung der Gefallenen auf endgültige Shren- I iriedhöfe findet vorläufig nicht statt. Die

Ifüttere erhielten auch die Anweisung, sämtliche ßChrenstätten des Weltkrieges aufzu- | llchen. Gleichzeitig wurde ein Sachbearbetter des 1 Oberkommandos der Wehrmacht in die deutsche

schräntung auf Verbraucher, die einen besonders hohen Umsatz erzielen oder regelmäßig auch Waren abnehmen, an denen der Kaufmann besonders viel verdient, würde jedoch einen M i ß b r a u ch des Stammkundenprinzips bedeuten. Der Kaufmann wurde damit rrichr nur die öffentliche Pflicht der gerechten Warenverteilung, sondern^ gleichzeittg auch sie Grundsätze eines ehrbaren Kaufmannes ver­letzen.

Wachsende Schwierigkeiten in Palästina.

i Mailand, 8. Dez. (Europapreß.) Wie die zgrzetta del Popolo" aus Beirut meldet, mußten d» Engländer ihre Versuche aufgeben, unter den g-abern Palästinas Rekrutierungen für ihre Yühost-Armee vorzunehmen. Infolge der zahlreichen Äischenfälle der letzten Zeit waren sie gezwungen, Rekrutierunasbüros in ganz Palästina zu schlie- Ln. Wie derSortiere della Sera" berichtet, meh- £ sich die Nachrichten über blutige Auf° iiänbe der Araber gegen die Engländer in käftina. Besonders südlich von Jerusalem ist es «i offenen Auflehnung gegen die britische j-nvaltung gekommen, als britische Soldaten in Araberversammlung in Tiberias hinein- koffen, woben 13 Araber getötet wurden. Die ^chricht von diesem Gemetzel verbrejtete sich sofort in ganzen Lande und rief tiefe Empörung unter tu Arabern hervor, die an vielen Orten gegen die I jiglünher zu den Waffen griffen. Die Ausdehnung ts Aufstandes läßt sich noch nicht genau ermessen, tch sollen in der Nähe von Nazareth englische Ab- tJungen von den Aufständischen Niedergemacht lorden sein. Man spricht auch von Nachtangrifien kr Araber gegen die Engländer und Juden in icntaria und Galiläa.