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Versorgung von der Front kommender verwundeter oder kranker SoDaten ist ebenfalls Sorge zu tragen. Und die vierbeinigen Kameraden, die Pferde werden nicht vergessen. Die persönliche Fürsorge jedes Offi-

feitige Fbußufer absuchte, zwitscherten unvermutet Infanteriegeschosse dicht über die Köpfe der Gruppe hinweg, gleich darauf hallten auch die Abschüsse von drüben herüber. _ ,

Die Soldaten hatten sofort Deckung genommen, nur der Hauptmann blieb, das Glas vor den Augen, seelenruhig stehen.Gib mal die Knarre , sagte er

Die tägliche Zahnpflege - richtig betrieben - ist ein wichtiger Dienst an unserer Gesundheit.

Oie Aufgaben desGtellvertretendenGeneralkommandos

Offiziere des Führers.

Das Vorbild des Weltkriegsoffiziers. - Bilder von der vordersten Front.

Oslo, 8. Juli. (Europapreß.) Der große Plan zur Regulierung des G l o m m a - F l u f f e s des größten Flusses Norwegens, mit feinen Nebenge­wässern ist fertig, die Arbeit hat an ek^elnen Stel­len bereits begonnen. Der Tlomma-Fluß verursacht im Frühjahr wie im Herbst viele Ueberschwemmun- gen Insgesamt sollen 50 000 Hektar landwirtschaft­liches Areal mit Tausenden von Wohnhäusern und

mit Partei und Behörden. Gerade hier in Berlin, sich die höchsten Dienststellen von Staat und

Bestätigung. s .

Frontoffiziere des Weltkrieges sie bringen das köstlichste Gut aus jenen Jahren Mit, die der natto- nalsozialistischen Bewegung ihre innere Kraft gaben: Die b e d i n gun g s l o s e Eins a tz b e r e r t s ch a ft bis zur Selbstaufgabe, die unwandelbare Treue zu ihrem Volke, die selbstlose Kameradschaft, die eiserne Pflichtauffassung und den Wil­len zur alles umschließenden Gemeinschaft. Dieses durch den Führer zur gestaltenden Kraft erhobene I Gut das den Nationalsozialismus zum Durchbruch führte und den Ausstieg des deutschen Volkes env leitete, erfüllt auch Unsere stolze Wehrmacht.

Hans HesHe.

PK. Es war ein harter, verzweifelter Kampf um den Höhenzug. Der Franzose, ein Meister m der Verteidigung, hatte weitverzweigte Befestigungsan­lagen geschaffen. Sie waren gespickt rmt Maschinen­gewehren und dicht besetzt mit Scharfschchutzen, die m granatsicheren Stollen immer wieder volle Deckung fandet wenn unsere Artillerie versuchte, die Hohe > sturmreif zu trommeln. Verbissen und ttotzig klam­merten sich unsere Stoßtrupps an jedes Meter Er^e, das sie sich erarbeitet hatten. Aber immer wieder mußten sie untätig liegen bleiben m der surcht- ! baren Feuerwalze, die Oer Feind als Sperre vor seine Werke legte. .

Heiß brannte die Sonne, dörrte die Kehlen aus, machte müde unt) Mass. Wieder und wieder rtz en die Stoßttuppführer ihre Manner vor. Unaufhörlich jaulten die Granaten heran und krepierten krachend zwischen den einzelnen StoßtriAps und Zugen. Die Maschinenpistolen bellten, die MG.s ratterten. Ein­zelnen Männern gelang es zwar, bis auf Wurf­weite an die Werke vorzudringen. Ihre Handgra­naten zerfetzten zwar die Schießscharten, aber un­gehindert sprühten daraus die todbringenden Gar­ben. Verzweifelte Wut im Herzen, blickten die jungen Soldaten nach vorn. Es war nicht möglich, heran-- '''Se Plötzlich, halb laufend halb kriechend, eine Gestalt auf, warf sich neben den Staßttupp- führer, einen Leutnant, zu Baden und ritz, fchwer- atmend, das Glas vor die Augen.

Zum Donnerwetter", rief die Gestalt (es war der Bataillons k ommand eur, ein nut dem E K I des Weltkrieges geschmückter Major),es muß' doch möglich sein, das Werk vor uns zu neh­men. Don dort aus könnten wir das ganze System ^^De^Major blickt sich um. Hinter ihm, dicht an den Boden gepreßt oder in Trichter geschmiegt, 'mcm die Infanteristen. Der größte Teil von ihnen

Neuorientierung in Schweden.

Stockholm, 8.Juli. (EuropapreßO Schweden hat sich von der sogenannten Genfer Volkerbunds- politik abgewandt, so erklärt dieStockholmer Zeitung Folkets Dagbladet" in einem Artikel, der sich mit einer Rede des schwedischen Ministerpräsidenten Hanflou befchästigt. Die Rede Hanffans, m der er darauf hinwies, daß die europäische Lage s i ch verändert habe, nachdem sieben Staaten von Deutschland ganz oder teilweise besetzt worden seien und Frankreich mit Deutschland einen Waffensttll- stand abgeschlossen habe, habe nun Klarheit über den außenpolitischen Kurs «Schwedens geschaffen und die Sandlersche Pe­riode, den Zeitabschnitt des ehemaligen sozialdemo- kratischen Außenministers abgeschlossen Schweden habe nun die Konsequenzen aus den letzten großen Ereignissen gezogen. Die derzeitige Politik der Regierung wird von dem Blatt als Anpas- sungspolitik bezeichnet.

Gin großer Flußregulierungsplan in Norwegen.

war zum erstenmal im Feuerzauber und blickte dem Major unverzagt in die Augen.Wollen wir es wagen, Jungens?" .

Jawohl, Herr Major." Es gab nur diese eine Antwort. Der Major hob den Arm. In einem ein­zigen Satz war der Stoßtrupp auf den Beinen. Neben dem Major stürmte der Leutnant vor, eine MP. in der Hand. Rasend hämmerten die MG.s den Stürmern ihren stählernen Hagel entgegen. Die ersten die zu Boden sanken, waren der Major und der Leutnant. Aber für die Männer gab es nun kein Halten mehr. Wenn auch dieser und jener fiel sie waren heran. Handgranaten sausten m die Scharten, in die Stolleneingänge, Spaten Ge­wehrkolben krachten, und einzelne Pistolenschüsse peitschten dazwischen. In wenigen Augenblicken war das Werk genommen.

Auch die anderen Stoßtrupps stteßen nach Der Sturm ging weiter. Die Höhe war unser.

Während sich die Kompanien in den genommenen Stellungen der Höhe sammelten, bewegte sich eine kleine, stumme Gruppe rückwärts. Vier Manner trugen eine Zeltbahn. In ihr lag der Major. Er war tot. Seine Soldaten hatten ihm die Augen zu- gedrückt. Um seinen Mund lag ein harter Zug es war wie ein letzter Abglanz jener Minuten in denen er mit der Verbissenheit des alten Grc^en- kämpfers aus dem Weltkriege das Gesetz des Han­delns an sich gerissen hatte. Grau schimmerten seine Schläfen unter der Feldmütze hervor. Ganz .angsam und behutsam trugen ihn die jungen Soldaten zu­rück ihn, der dem Alter nach ihr Vater hatte fern können und der ihnen bis zum letzten Atemzug leuchtendes Beispiel gewesen war ...

Ein anderes Bild. Ein Hauptmann, Front­kämpfer des Weltkrieges, war mit einigen

Das ist englische Gitte.

Zur Begründung ihrer Ueberfälle auf die fran­zösischen Kriegsschiffe hat die Regierung Chur­chill es durch den amerikanischen Pressejuden Knickerbocker so hinstellen lassen, als habe Deutschland ungeachtet des Punktes 8 der Waffen- stillstandsbedingungen die Auslieferung der fran­zösischen Flotte dadurch erpressen wollen, daß es die FrauenundKinderder französischen See- Offiziere und Matrosen in K o n ze n t r a t i on s - lager bringen lieh. Wir überlassen der Welt- öffentlichkeit gern das Urteil darüber, was man von einer englischen Regierung zu halten W, die schon so weit heruntergekommen ist, daß sie sich eine der verrufensten Gestalten der jüdischen Revolverpresse als Eideshelfer holen mußte. Wir brauchen hier zur Sache selbst nur darauf hinzuweisen, daß jene Sorte von Erpressung, die brutale Verschleppung wehrloser Frauen und Kinder in Konzentrations­lager eine rein englische Erfind u u g und Gepflogenheit ist, die in Deutschland unmöglich ist. Wir erinnern nur an jene Massengräber in S ü d - asrika, die Ueberreste der in die Konzentrattons­lager verschleppten Burenfrauen und Buren­kinder enthalten. Die Engländer ließen diese m Stacheldrahtverhauen langsam verhungern,, ver­dursten oder an Krankheiten ein gehen. Wir er­innern an ähnliche scheußliche Methoden Englands in Palästina und in Indien. Familienmit­glieder als politische Geiseln gefangen zu nehmen und in der scheußlichsten Weise zu quälen, ist von jeher ein Merkmal englischer Brutalität gewesen ebenso aber auch die Gepflogenheit, politische Geg­ner Englands grundsätzlich solcher Verbrechen zu beschuldigen, die England-selbst gewohnheitsmäßig

I begeht. . .

übrigen ist es schlechterdings borniert, Deutschland die Absicht zuzuschreiben, daß es den Franzosen ihre Flotte abpressen will, nachdem das­selbe Deutschland diese Flotte dem bisherigen- I Kriegsgegner eben erst in der feierlichen Form der Waffenstillstandsbedingungen unter den bekannten

I Voraussetzungen gelassen hat. Aber Vertragsbruch list für englische Regierungen etwas so Gewohntes, daß sie dergleichen auch bei anderen als selbstver­ständlich voraussetzen.

zum Leben durchzusetzen.

Dann kam plötzlich die Entspannung nach den vielen schweren Tagen. Das haute uns hin. Der Schlaf überftel uns, jeden Mann, den Schutzen wie den Fahrer vom Gefechtswagen, den Kompame- führer wie den Stabsoffizier. Ins Uferlose schlafen!

dann zu einem der Landser. Sorgfältig, wie auf dem Schießstand, legte er stehend freihändig an. Drüben, im weißen Haus, zweites unteres Fenster von rechts, sitzt der Schütze", erklärte er fachlich rote beim Unterricht.Aber nicht mehr lange.

Nun drückte er ab, und noch einmal. Im Haus am jenseitigen User gab es einen leisen, kaum wahrnehmbaren Krach und eine heftige Bewegung. Dann war alles ruhig. Sein Schuß fiel als Ant­wort von drüben. Noch einige Minuten wartete der Hauptmann, dann gab er Dem Solda^n das Ge­wehr wieder zurück.So, nun kommt, Kinder , und ging weiter, als fei nichts gewesen ...

Wahllos wurdeO hier zwei Beispiele herausgegnf- fen, um das Gesicht des alten Weltkriegs Offiziers aufzuzeichnen, der auch jetzt wieder den grauen Rock I angezogen hat, um unter dem Führer für unseres Volkes Größe und Freiheit zu kämpfen. Ewiges wuqurc» ... r. den Wettkriegsoffi-

I zieren, die heute als Offiziere unseres Führers in verantwortungsvollen Stellungen und in der Front­truppe unsere Soldaten gemeinsam mit ihren jungen Kameraden zum Siege führten, seine eindrucksvolle

Unser ganzes Regiment kannte fast nur noch diesen I einen Wunsch. Um so mehr Dank jenen von uns, bie dennoch Stunde für Stunde Wache standen, die Ordnung aufrecht erhielten, für Essen und Xnnfen I sorgten, für alle jene, die, während wir schliefen, Befehlen gehorchend wach und tätig sein mußten. Jetzt haben wir Ruhe. Wir liegen an der Demar­kationslinie und sorgen dafür, daß das Leben wei-1 tergeht, für uns und für die Franzosen. Ordnung und Sicherheit sind unsere Aufgaben. Langsam ebbt die Spannung aus den Kämpfen und Märschen ab.1 Aber schon fängt die deutsche Disziplin alle an sich nur zu natürliche Lockerung auf. Das Deuten an sich selbst mündet schon-wieder in das Sich- bereit machen. Die große Ueberholung geht vor sich in geordneten Dienst. Mann um Mann, Vier um Tier, Waffe um Waffe, Fahrzeug um Fahrzeug, Gerät um Gerät erleben ein großes em­siges Reinemachen und Wiederherstellen. Die Fran­zosen staunen. So etwas nach einem solchen Sieg, so etwas nach schweren Kämpfen und verzehrenden Anstrengungen! Ja, diese Deutschen ... Welch em Wasserverbrauch zum Waschen. Bürsten und Putzen, Hämmern und Flicken überall. Verlorenes und Un­brauchbares wird so schnell wie möglich ersetzt. Langsam beginnt alles wieder wie aus dem Ei ge­pellt aüszusehen. Baden, Rasieren und Haarschnei- den Alles Lederzeug wird wieder schwarz und ___v..v.

braun unp bekommt Glanz. An die Lieben daheim Soldatentum findet in

wird gedacht, lesen, schreiben, antworten. Im udn-' * * -

gen immer wieder: Hausputz im soldatischen Sinne. Kein Werkzeug wird kalt. Wir haben jetzt Ru^. Und in der Ruhe wächst das, was uns keiner nach­macht: das svldattsche, menschliche und technische Be- reiHein, jeden Augenblick jedem Befehl nachkommen zu können. Wilhelm Fr. Droste.

ben gegangen. Keuchend und durstig, nah vom Schweiß oder Gewitterregen, mit müden Knochen und wehen Füßen führten wir den Befehl zur Ver­folgung aus. Tag um Tag, Nacht um Nacht. Von Fluß zu Fluß, von Berg zu Berg, von Dorf zu Dorf. Und fast jedes Dorf, fast jeder Fluß und jeder Berg mußte kämpfend .gekommen und überwunden werden. Wir haben es geschafft, i Wir trieben den sich zurückziehenden Feind in regel­lose Flucht. Wie ein Sturmwind eilten mir nach Süden, bis zu der Stunde, als Frankreich zerbrach und der Waffenstillstand und die Waffenruhe folg­ten In dieser Stunde hat keiner von uns gejubelt. Schon darum nicht, weil wir durch die schweren Kämpfe und die kräfteverzehrenden Anstrengungen zu hart geworden waren. Dor allem aber deshalb nicht, weil wir nicht um den Ruhm an sich ge­kämpft und unser Letztes gegeben haben sofern weil uns der Wille beherrscht, unser deutsches Recht

Partei befinden, sind in dieser Hinsicht besondere Aufgaben gegeben. Das Auftreten der Wehrmacht bei großen Veranstaltungen (Heldengedenktag, Tag der Wehrmacht, Staatsakte usw.) regeln die Stellver­tretenden Generalkommandos auf höhere Weisung im Einvernehmen mit Regierungsstellen, $arteifor- mationen und Polizei. Die militärische Zensur im Wehrkreis, die Leitung der Presse, soweit sie sich mit Militärischem befaßt, ist ebenfalls eine Ausgabe der Stellverttetenden Generalkommandos.

Schon diese allgemeinen Andeutungen, die nur einen Bruchteil der Einzelaufgaben berühren, lassen erkennen, wie umfassend, vielseitig und arbeitsreich die Tätigkeit eines Stellverttetenden Generalkom­mandos ist. Sie gipfelt darin, der Front das zu geben, dessen sie für den Endsieg bedarf.

Deutsche Soldaten füttern auf dem Marktplatz einer französischen Stadt die Tauben, und Die Einwohner

Ruhetage au der Demarkationslinie.

PK.....Fast 14 Tage sind seit dem höllischen

Feuerschlag vergangen, nach dem wir Infanteristen zum Angriff auf die Aisne unddenAr- dennenkanal angesetzt hatten. Fast zwei Tage lang kämpften wir damals gegen die starken fran­zösischen Brückenköpfe dieses für den weiteren Kriegsverlauf wichtigen Tells der Weygand-Lmle an. Und wir rannten den Gegner nieder, roetl sich xamprer rur vu»-----------i-.-j- i jeher mit seinem Leben voll einsetzte. Und dennoch,

Reich ein ganz besonderer Wert gelegt. Denn alle ti[5 nach dem opferwilligen Kampf der Befehl kam, Ausbildungsarbeit und alles Können müssen Stück- fcen Gegner zu verfolg en, da waren mir Da, werk bleiben, wenn nicht bei jedem Mann volle a[5 wären wir nicht eben durch Tod und Berber- Klarheit besteht über das Warum und die Notwen- f digkeit militärischer Disziplin und militärischen Ge-1 < horsams. Und diese Ausbildung erfordert mcht nur , tüchtge Ausbilder, feste und zielklare Charaktere, j sie fordert auch Entsagung. Denn wenn auch das - Lehrpersonal wechselt, so herrscht doch überall der - Wunsch, möglichst baldheraus", das heißt zu den - an der Front kämmenden Kameraden zu kommen. Es ist ein Zeichen des gesunden Geistes der Ersatz­truppenteile, daß dieser Wunsch überall austtitt. Im Interesse der Ausbildung kann ihm aber mcht immer sofort entsprochen werden. Alles in allem liegt es auf der Hand, daß die Bedeutung des Dien­stes bei den Ersatzttuppenteilen gar nicht über­schätzt werden kann. Dafür, daß dieser Dienst so ge­leitet und durchgeführt wird, wie die Front es er­warten kann, für die gesamte Ausbildung ist das Stellverttetende Generalkommando verantwortlich.

Wie die Front mit der Heimatttuppe fest ver­knüpft ist, so ist die Ersatztruppe mit der B e v o l° k e r u n g auf das engste verbunden. Dies zeigt sich vornehmlich überall da, wo gelegentlich Notstände eine Hilfe der Wehrmacht erfordern. Großzügig und ohne bürokrattsche Hemmungen haben die Stellver­ttetenden Generalkommandos in unserem wie in anderen Wehrkreisen Zehntausende von Soldaten und Tausende von Pferden als Erntehilfe eingesetzt. Ebenso wurden in diesem kalten Winter Transport-1 mittel des Heeres für die Beförderung von Kohlen und Kartoffeln zur Verfügung gestellt. Pioniere und andere Truppenteile haben drohende Hochwafier-I fchäden verhindert. Aehnliche Maßnahmen wurden für die Frühjahrsbestellung gettoffen. Auch der Ein-1 satz vieler zehntausender Gefangener, die vor­wiegend in der Landwirtschaft arbeiten, bedarf I Sorgfältiger Planung und andauernder Ueberpru- fung. Freiwillig hilft die Wehrmacht nicht nur, durch zeitweilige Inanspruchnahme von Quartieren muß sie auch manches Opfer von der Bevölkerung for­dern, das im Gedanken an die große gemeinsame Ausgabe gern und willig getragen wird.

Weiter haben die Stellverttetenden Generalkom­mandos ununterbrochen N e f o r m a t i o n e n aller Art aufzustellen. Ähre personelle Ausstattung, die Ausrüstung mit Pferden und Fahrzeugen, mit den verschiedensten neuartigen Waffen, die Schu­lung dieser neuen Verbände auf den Truppen­übungsplätzen stellen die Stellvertretenden General­kommandos vor immer neue und fesselnde Aufgaben.

Einige besondere Arbeitsgebiete seien noch kurz angedeutet. Unterbringung, Verpflegung, Bekleidung und Geldwesen sind zu regeln und sicherzustellen. Die Fürsorge und Versorgung entlassener Wehr­machtsangehöriger oder ihrer Hinterbliebenen ist gleichfalls ein Verwaltung-gebiet der Stellvertreten­den Generalkommandos. Das Nachrichtenwesen be­darf sorgfälttger Pflege, damit Funkanlagen und das umfangreiche Fernsprechnetz in den Wehrkreisen stets betriebssicher zur Derfüaung stehen. Den Stell­vertretenden Generalkommandos untersteht auch das gesamte militärische Transportwesen auf der Reichs­bahn-, Auto-, Land- und Wassersttaßen. Mancherlei Spezialabteilungen, z. B. für Dermessungs- und Kartenwesen, für alle Fragen und Aufgaben, die die Motorisierung des Heeres mit sich bringt, für Spionageabwehr und vieles andere vervollständigen den feingegliederten Aufbau'des großen Stabes von Offizieren und Beamten eines Stellvertretenden Generalkommandos. Selbstverständlich wird der Ge­sundheitszustand bei den Ersatztruppenteilen ständig überwacht. Für die Aufftellung von Reservelazaret­ten und die Bereitstellung d:. Einrichttrngm zur

NSG. Schon mancher mag sich gefragt haben, mit welchen Dingen und Arbeiten sich das Stellver­ttetende Generalkommando beschäftigt, das mit Krieasbeainn ebenan die Stelle" des aktiven....^,. -- « ,-.

Generalkommandos trat. Diese Frag« kann mit ziers fiir sein« Leute mmd ergänzt durch den Ern- ®nem kurzen Satz beantwortet werdens Die Haupt- satz von Drldungs- und Unkrhaltungsmogltchkeüen aufgab' bes Stellverttetenden Generalkommandos wie Theater, F.lm, Radw Konzert Zeetungen und ist es nach Weisung des Chefs der Heeresrüftung Zeitfchnften, Büchereien ufw. Natürlich hasten d>e Jnb Befehlshabers des Erfatzhe-r-s für di- Srout SkUDertreknbCn einen feldbtauchbaren Ersatz auszubilden h- 1-i- und bereitzustellen. Zugleich ist der Kommandierende l i General, der an der Spitze eines jeden Stellver­tretenden General - Kommandos (Wehrkreiskom-1 mando) steht, der Befehlshaber im Wehr­kreis. Als solcher hat er die gleichen territorialen I Aufgaben wie in Friedenszeiten; d. h. er regelt und I ordnet alle die Wehrmacht berührenden Fragen und dienstlichen Angelegenheiten im Wehrkreis, die den I Dienst bei der Truppe nicht unmittelbar berühren. I

Jeder Deutsche, der heutegemustert" und als dienstfähig beurteilt wird alle E rs a tz d i e n st -1 stellen von der Wehrersatzinsvektton an bis zu I den Wehrmeldeämtern unterstehen den Stellver-1 tretenden Generalkommandos erhält seine erste I Ausbildung in einem Ersatztruppenteil. Hier wird ihm die Grundlage soldatischen Könnens I und Wissens, soldatischer Haltung und soldatischen Geistes vermittelt. Gute Grundlagen sind wie bei I jeder Schulung von entscheidender Bedeutung für die ganze soldatische Entwicklung. Die Stellver­ttetenden Generalkommandos verfügen über zahl­reiche Ersatztruppenteile all der Waffen, die e*tn neuzeitliches Heer benötigt. Es fehlen nicht die klein- ften Spezialeinheiten und es fehlt nicht die schwerste Artillerie. Jeder Ersatztruppenteil also stellt den Er­satz für bestimmte Feldtruppenteile. Eine stete in­nere Verbundenheit zwischen Feld- und Ersatztrup­penteil ist damit gewährleistet. Der Ersatztruppen-1 teil führt kein Eigenleben. Sein Denken und Han­deln gilt der Front. Ebenso weiß die Front, daß die Ersatztruppe Geist von ihrem Geist sein muß, Damit diese jederzeit, auch nach Verlusten, ihre bewährte Schlagkraft durch neuen Zustrom von Kampfern sicherstellen kann. Deshalb wechseln auch Offi­ziere und Unteroffiziere, das sogenannte Lehr- und Stammpersonal, in gewissen Zeitabschnitten zwischen Front und Ersatztruppenteil. Es gilt Die an Der Front gemachten Erfahrunge n bei Der Ausbildung des Ersatzes zu verarbeiten. Auch die von Der Verwundung Genesenen kommen nach Wiederherstellung zum Ersatzttuppenteil ihres Der- banDes, um von hier aus wieder zu ihrem Feld­truppenteil, in ihre militärische Heimat zu gelangen. |

Für Die Ausbildung leisten in enger Fühlung­nahme mit den Stellvertretenden Generalkomman­dos verschiedene Gliederungen Der Partei schon wertvolle Vorarbeit. Es sei erinnert an Die vormilitärische Ausbildung in Der Hitler-Jugend und Der SA., an die Tätigkeit Der SA.-Nachrtchten- ftürme, Reiterstürme, Pionierstürme, Ausbildung von Kraftfahrern durch das NSKK. usw. Anderer­seits wird im Rahmen der Ausbildung beim Ersatz­truppenteil auf Die Erziehung zum soldatischen Kämpfer für Das großDeutfche, nattonalsozialisttlche