Ausgabe 
9.4.1940
 
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Zu Fuß }

Blitzschnelle Antwort Deutschlands

in einem dem Ein-

1L a., daß

Oslo, 8. April. (DBB.) Der norwegische Rund­funk hat am INontagmorgen um 8.03 Uhr norwe­gischer Zeil in einer Sondermeldung die Mittei­lung des englischen Rundfunks wiederholt, in der ö heißt, daß London und Paris beschlossen haben, in norwegischen hoheitsgewäs- |ern an drei Stellen Minengürtel zu legen. Die Mitteilung hat in der Oeffentlichkeit

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britischen Kriegshetzer nicht ruhen, neue Wege zur Erreichung ihrer Ziele zu suchen.

Die deutsche Regierung verfolgte diese Bestre­bungen aufmerksam. Die Zahl der provokatorischen Reutralitätsverlehungen nahm immer mehr zu. Schon der FallAltmark" zeigte aber auch, daß vor allem Borwegen entweder nicht willens, oder nicht fähig ist, diesen Verletzungen wirksam ent- gcgenzulreten. Seitdem sind neue Torpedierungen in den norwegischen hoheitsgewässern erfolgt. Als Vorläufer der beabsichtigten Besetzung norwegischer wichtiger Stützpunkte fand gestern die Außerkraft-

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fein eine Verlagerung des Kriegsfchau^ plahes auf das neutrale Fe ft land in- und außerhalb Europas vorzunehmen.

Daß England und Frankreich hierbei in erster Linie die Territorien der kleinen europäischen Staa­ten im Augen haben, ist der britischen Tradition entsprechend selbstverständlich. Ganz offen haben die englischen und französischen Staatsmänner in den letzten Monaten die Ausdehnung des Krieges auf diese Gebiete zum strategischen Grundgedanken ihrer Kriegführung proklamiert.

Die erste Gelegenheit hierzu war Oer russisch­finnische Konflikt. Die englische und französische Regierung haben es in aller Oeffentlichkeit ausge­sprochen, daß sie gewillt waren, mit militärischen Kräften in den Konflikt zwischen der Sowjetunion und Finnland einzugreifen und dafür das Gebiet der nordischen Staaten als Operationsbasis zu be­nutzen.

Allein der entgegen ihren Wünschen und Erwar­tungen erfolgte schnelle Friedensschluß im Borden hat sie gehindert, schon damals diesen Entschluß durchzuführen. Wenn die englischen und französi­schen Staatsmänner nachträglich erklärt haben, daß sie die Durchführung der Aktion von der Zustim­mung der beteiligten nordischen Staaten abhängig machen wollten, so ist das eine grobe Unwahrheit. Die Reichsregierung hat den dokumentarischen Be­weis dafür in Händen, daß England und Franko reich gemeinsam beschlossen hatten, die Aktion durch das Gebiet der nordischen Staaten gegebenenfalls auch gegen deren Willen durchzuführen.

Das Entscheidende ist aber folgendes: Aus der Haltung der französischen und englischen Regierung und nach dem sowjetrussisch-finnischen Friedensschlutz und aus den der Reichsregierung vorliegenden Un­terlagen geht einwandfrei hervor, daß der Entschluß in England, Hilfe gegen Rußland zu bringen, dar­über hinaus noch weiteren Plänen dienen sollte. Das dabei von England und Frankreich in Skandinavien verfolgte Ziel war und ist:

1. Deutschland durch die Besetzung von Barvik von seiner nördlichen Erzzufuhr abzufchneiden.

2. durch diese Landung englisch-fran^ zösischer Streitkräfte in den skandi« navifchen Ländern eine neue Front z u errichten, um Deutschland flankte« rend von Borden her angreifen zu können.

hierbei sollen die Länder des Bordens den eng- lisch-französischen Truppen als Kriegsschauplatz die­nen, während den nordischen Völkern nach alter englischer Ueberlieferung die Uebernahme der Rolle

eingedrungen und haben Truppen in Sorsör und Byborg gelandet.

Von Warnemünde kommend sind Truppen und ein Panzerzug mit der Fähre in Gjedser ge­landet und haben von dort den Vormarsch nach Borden angetreten.

Gleichzeitig wurde die Brücke Vordingborg im Südteil der Insel Seeland beseht.

Deutsche Truppen sind im Morgengrauen inKo- penhagen gelandet. Die Zitadelle und die Rundfunkstation wurden besetzt. Seit 8 Uhr befindet sich die ganze Stadt in deutscher Hand.

und nicht gegen Deutschland. Die Ausweitung des Krieges auf Norwegen scheine eine Wiederaufnahme der Absichten zu sein, die England durch die Ent­sendung eines Expeditions korps nach Finn­land verwirklichen wollte, nämlich die des Krieges auf Skandinavien.

befestigungen und die in England und Frankreich stetig wachsende Sorge vor den erfolgreichen deut- scheu Gegenangriffen zur See und in der Luft,

ften wirtschaftlichen Folgen durch die Maßnahmen.

AuchA f t e n b l a d e t" befaßt sich Leitartikel in sehr scharfen Worten mit

Berlin, 9. April. (DBB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt folgende Son- dermeldnng bekannt:

Am Dienstag früh haben deutsche motorisierte Truppen und Panzerkräfte die deutsch-däni- sche G ren z e bei Flensburg und Tondern über­schritten und sind im Vormarsch über Apen- rade und Esbjerg nach Borden.

3m Morgengrauen sind deutsche Truppen im Kleinen Bell bei Middelfart gelandet und haben sich in den Besitz der dortigen Veltgruppe gesetzt.

Deutsche Seestreitkräfte sind im Großen Belt

Memorandum der deutschen Reichsregiernng.

Zur Uebernahme des bewaffneten Schuhes für Norwegen und Dänemark.

gewesen, die Rechte der Beutralen dadurch zu wah­ren, daß es den Seekrieg auf die zwischen Deutschland und seinen Gegnern liegenden Meeres­zonen zu beschränken suchte.

Demgegenüber ist England in der Absicht, die Gefahr von seinen Inseln abzulenken und gleich­zeitig den handel Deutschlands mit der neutralen Welt zu unterbinden, mehr und mehr darauf aus­gegangen, den Seekrieg in die Gewässer derBeutralen zu tragen. 3m Verfolg dieser ed)t britischen Kriegführung hat England in immer steigendem Maße unter flagrantem Bruch des Völ­kerrechts kriegerische Handlungen zur See und in der Luft auch in den Hoheitsgewässern und Hoheitsgebieten Dänemarks und Bor- w e g e n s vorgenommen.

Deutschland hat diese Entwicklung von Beginn des Krieges an vorausgesehen. Es hat durch seine innere und äußere Wirtschaftspolitik den Versuch der britischen Hungerblockade gegen das deutsche Volk und die Abschnürung des deutschen Handels mit den neutralen Staaten zu verhindern gewußt. Dies ließ in den letzten Monaten immer mehr den völligen Zusammenbruch der britischen Blockade-Politik zutage treten.

Diese Entwicklung, sowie die Aussichtslosigkeit eines direkten Angriffes auf die deutschen Wesl-

Verlin, 9. April. (DBB. Funkspruch.) Seit Monaten versuchen England und Frankreich, aus Skandinavien einen neuen Kriegs­schauplatz gegen Deutschland zu machen. Auch der Versuch der westlichen Plutokratien, sich in die russisch-finnische Auseinandersetzung einzumischen, verfolgte nebenbei das Ziel, durch die Besetzung Borwegens die Eisen - und Erzgruben in britische Hände zu bekommen, auf alle Fälle die Ausfuhr über Barvik selbst zu verhindern. Der russisch-finnische Friedensschluß, der von Eng­land und Frankreich so bedauert wurde, ließ die

sehung der norwegischen hoheitsrechte durch Md englische Regierung statt. Die norwegische Regierung hat nur mit einem lahmen Protest geantwortet.

Die deutsche Reichsregierung aber denkt nicht daran, auch ihrerseits gegen diese britischen Völker­rechtsbrüche ebenfalls nur zu protestieren. Sie hat daher mit dem heutigen Tage jene Schritte ein­geleitet, die notwendig sind, um den Borden Europas endgültig aus den britischen Kriegsausweitungsplänen heraus­zunehmen.

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Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

!lm dem im Gange befindlichen britischen Angriff auf die Neutralität Dänemarks und Norwegens entgegenzutreten, hat die deutsche Wehrmacht den bewaffneten Schuh dieser Staaten übernommen.

Hierzu sind heute morgen in beiden Ländern starke deutsche Kräfte aller Wehrmachtsteile eingerückt bzw. gelandet. Zum Schuhe dieser Operationen find umfangreiche Minensperren gelegt worden.

greifen der Westmächte. Es heißt dort

die Minierung der norwegischen Hoheitsgewässer durch England allen bisher von den West» Mächten vertretenen Prinzipien end­gültig den Garaus gemacht habe. Der Plan Englands sei in Wirklichkeit gegen d i e Souveränität Norwegens gerichtet

Die Besetzung Dänemarks.

Oer Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht.

Berlin, 9. April. (DBB. Funkspruch.) Die deutsche Reichsregierung hat der norwegischen Re­gierung folgendes Memorandum übermittelt:

Entgegen dem aufrichtigen Wunsche des deutschen Volkes und seiner Regierung, mit dem englischen und französischen Volk in Frieden und Freundschaft zu leben und trotz des Fehlens jedes vernünftigen Grundes zu einem gegenseitigen Streit; haben die Machthaber in London und Paris dem deut­schen Volk den Krieg erklärt.

Mil der Entfesselung dieses von ihnen seit langem vorbereiteten, gegen den Bestand des Deutschen Rei­ches und die Existenz des deutschen Volkes gerich­teten Angriffskrieges haben England und Frankreich den Seekrieg auch ge­gen die neutrale Welt eröffnet.

3ndem sie zunächst unter völliger Mißachtung der primitivsten Regeln des Völkerrechts versuchten, die Hungerblockade gegen deutsche Frauen, Kinder und Greise zu errichten, unterwerfen sie zugleich auch die neutralen Staaten ihren rück­sichtslosen Blockademaßnahmen. Die unmittelbare Folge dieser von England und Frank­reich eingeführten völkerrechtswidrigen Kampfmethoden, denen Deutschland mit fei­nen Abwehrmahnahmen begegnen muhte, war die schwerste Schädigung der neutralen Schiffahrt und des neutralen Handels. Darüber hinaus aber ver­setzte dieses englische Vorgehen dem Beulrali- tätsbegriff an sich einen vernichten­den Schlag.

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schnitten, zumal die Verbindung zu Lande durch die großen Schneemassen nach wie vor unmöglich sei. Der Verkehr durch den Westfjord sei durch die Minierungen unmöglich gemacht. Zwischen Bode und Soolvaer hätte die Fischerei, von der sich die Bevölkerung notdürftig ernähre, eingestellt werden müssen. Es ergäben sich für Norwegen die schlimm- *" ' *' englischen

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SO. Jahrgang Nr. 83

Erscheint täglich, außer sonntags und Feiertags Beilagen: DieJllustrierte Siebener Familienblätter ZeimatimBild -DieScholle Nonats-Bezugsvreis: Nit4Beilagen.RM.1.95 3hne Illustrierte ,, 1.80 Zustellgebühr... -.25 iuch bei Nichterscheinen lon einzelnen Nummern nfolge höherer Gewalt kernfvrechanschluß 2251 Drahtanschrift:Anzeiger" Postscheck 11686 Frankf./M.

stellenweise eine panikartige Stimmung hervorge- rufen, da man von dem Vorgehen der Alliierten "gehend fürchtet, dah es Borwegen in kürzester Frist in enbaufen im Krieg verwickeln werde. Sonderanschläge, Piment Extraausgaben der Morgenbläller und Laufzettel

Ukraim ^wgen durch ihren besorgniserregenden 3nhalt da-

tnenu.Q bei, den Ernst der Stunde in ungewöhnlichem Dille und Mähe zu unterstreichen.

England vergewaltigt Norwegens Neutralität

Oer neueste Rechisbruch der britischen Piraten.

3n wohlunterrichteten politischen Kreisen, die dem Auswärtigen Amt nahestehen, ist man abge­sehen von der Minenauslegung als solcher em­pört über die Art und Weise, mit der England und Frankreich der norwegischen Regierung Mit­teilung von ihrem neuesten Vorgehen gemacht haben, indem sie der Osloer Regierung kurze Zeit vor der Bachrichtensendung des Londoner Rund­funks eine amtliche Bote überreichten, in der von der englisch-französischen Mahnahme Mitteilung ge­geben wurde und in der es am Schluß heißt:Aus diesen Gründen haben die Regierungen der alliier­ten Mächte Befehl erteilt, mit der Minenauslegung jtt beginnen."

Lendenlahmer Protest der norwegischen Regierung.

Oslo, 8. April. (DNB.) Das Norwegische Tele- ?rammbüro veröffentlicht am Montag eine Ber­ankt) arun g der norwegischen Regie- kung, deren voller Wortlaut folgender ist:

Die norwegische Regierung hat gemeinsam mtt dem außenpolitischen Ausschuß des Storthing heute

Igende Erklärung beschlossen:

Die britische und die französische Regierung lie» _ n heute früh an drei Stellen Minen auf nor­wegischem Seegebiet auslegen, mit dem Ziel, die freie Schiffahrt innerhalb der norwegischen Ge­wässer zu fperrem. Britische Kriegsschiffe wurden eingesetzt, um auf diesem Gebiet Wache zu halten.

verständlich wird Schweden aber auch hinsichtlich seines Erztransportes über Narvik durch die Aus­wirkungen dieser englischen Neutralitätsverletzung betroffen.

Die große Unruhe, die in Schweden durch die neuen Eingriffe der Westmächte in Norwegen her- oorgerufen worden ist, geht aus den Montag- Abendblättern hervor, die sich in großen Schlag­zeilen und in langen Berichten aus der ganzen Welt mit dem Neutralitätsbruch der Westmächte in Norwegen befassen.

Die schärfsten Angriffe, die von der schwedischen Presse seit dem Ausbruch des Krieges an die Adresse der Westmächte gerichtet wurden, sind am Montag in den beiden Stockholmer Abendzeitungen enchalten. ,,Allehanda" schreibt, daß der Nor­den noch nie so dicht davorgestanden habe, in den Großmächtekrieg hineingezogen zu werden. Eine schnelle Entwicklung der Geschehnisse sei zu erwar­ten, denn das Völkerrecht habe keine Gültigkeit mehr.

All eh an da" behandelt die ersten wirtschaft­lichen Rückschläge, die Norwegeü durch die englische Blockade erwartet. Nordnorwegen sei prak­tisch vom Süden des Landes abge-

haben in letzter Zeit in erhöhtem Maße dazu ge-1 von Hilfstruppen zugedacht ist. Dieser Plan ist durch führt, daß beide Länder versuchen, mit allen Mit-j den russisch-finnischen Friedensschluh zunächst durch-

diesem Zusammenhang in London darauf hin, daß die Neutralitätsbestimmungen des internationalen Rechtes für beide kriegführenden Parteien gelten.

Schweden:Das Völkerrecht hat keine Gültigkeit mehr."

Stockholm, 9. April. (Europapreß.) Nach mehrstündiger Sitzung ayr Montagvormittag trat das schwedische Kabinett um 17 Uhr er­neut zu einer außenpolitischen Sitzung zusammen. Auch für Dienstag ist ein Kabinettszu- ammentritt, sowie eine Sitzung des Außenpoliti- chen Ausschusses der Regierung vorgesehen.

In der Regierung nahestehenden Kreisen bezeich­net man die englischen Maßnahmen als eine lagrante Verletzung der Neutralität Norwegens, die hier schärfste Verurteilung findet. Dann weist man darauf hin, daß, wenn auch Schweden zunächst nicht direkt durch diese britische Maßnahmen berührt worden sei, so doch indirekt zumindestens hinsichtlich der gemeinsamen Be­mühungen der nordischen Staaten, ihre Neutrali­tät im Großmachtkrieg aufrechtzuerhalten. Selbst-

Die norwegische Regierung protestiert ernst und feierlich gegen diesen offenbaren Bruch des Völkerrechts und gegen diese gewaltsame Verletzung der norwegischen Souveränität und Neutralität. Norwegen hat in diesem ganzen Krieg alle Neutra- litätsregeln mit strenger Sorgfalt befolgt. Es ge­schah in voller liebereinftimmung mit diesen all- gemein anerkannten Regeln, daß Norwegen seine Gewässer für alle gesetzmäßige Schiffahrt kriegfüh­render Länder offengehalten hat. Wenn jetzt die britische und die französische Regierung'Schritte un­ternommen hoben, den Ausfuhrverkehr nach Deutsch- lanb zu sperren, muß die norwegische Regierung deran erinnern, daß England am 11. März d. I. ein Abkommen mit Norwegen unterschrieb und da­mit sein Einverständnis dazu erklärte, daß nor- megische Waren darunter sogar solche, die als Kriegskonterbande angesehen werden können: von hier aus nach Deutschland verschifft und trans­portiert werden. Um so weniger Grund mußte oie norwegische Regierung haben, zu erwarten, daß Me Westmächte mit Gewalt eingriffen und versuchen würden, diese Zufuhr zu sperren.

Die norwegische Regierung kann in keiner Weise anerkennen, daß die kriegführenden Länder Minen auf norwegischem Hoheitsgebiet auslegen.

vegische Regierung muß fordern, daß diese Minen fofort entfernt werden und daß die Wache frem­der Kriegsschiffe aufhört. Die norwegische Regie- wng muh sich vorbehalten,, geeignete Schritte zu «greifen, zu denen eine solche Neutralitatsver- lchung Grund geben kann.

Sie englischen Piraten am Werk.

Stockholm, 9. April. (Europapreß.) Wie aus Oslo gemeldet wird, sind außerhalb von chustaviken an der norwegischen Westküste st a r k e en g l i s ch e Flotten einheiten unter ihnen ein Schlacht­schiff zu bemerken. Bei C h r i st i a n s u n d fei die Ausfahrt bereits für den Handelsverkehr g e - sperrt. Fünf norwegische Dampfer seien in der höhe von Hustaviken gestoppt worden und nach Ebriftianfunb eingelaufen.

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a Dienstag,9.April MO

Gießener Anzeiger

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General-Anzeiger sur Oberhessen

Englischer Zynismus.

Amsterdam, 9. April (DNB. Funkspruch.) Zu ! der Schändung der norwegischen Neutralität durch England und Frankreich läßt sich der Amsterdamer : Telegraaf" aus London berichten, m a m t - : lich e n englischen Kreisen sei man der , Ansicht, daß die britisch-französische Maßnahme ; .richt das geringste Risiko für die norwegische Neu- , trclität bilde". Auf die Frage, was geschehen Wirde, wenn Norwegen die Minen weg- rn um e, werde in diesen Londoner Kreisen ge- utitmortet, daß dann neue Minen gelegt werden könnten. In zuständigen Kreisen Londonv wiise man weiter daraus hin, daß das Auftreten der Westmächte in den norwegischen Territorial- ^ewässern ebensosehrim Interesse der ^eiitralen , ife auch in dem Englands und Frankreichs Uege^ Man könne vielleicht behaupten, daß dieseMasz- nohme" von heute einetechnische" Verletzung der rrrwegischen Neutralität Poch mau werfs m.

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