letzten Stellungen geworfen und Mo erreicht [ rden.
Me diese Gefechte spielten sich in der Nähe des kltnen Ortes Stien ab, dessen Name verdient ^gehalten zu werden als äußere Bezeichnung für dir beinahe übermenschliche Einsatzbereitschaft un- ftrrr ostmärkischen Gebirgsjäger, die hier Tausende Bon Kilometern von der Heimat entfernt auf einem sogenannten Nebenkriegsschauplatz körperliche und Mtärische Leistungen vollbracht haben, die zu den oanz großen heroischen Ereignissen des Großdeut- slhrn Freiheitskampfes gehören. Beinahe drei Tage lug ununterbrochen über Berge zu marschieren und dadei länger als 30 Stunden im Kampfe zu liegen, j feine Leistung, die e-ben nur ostmärkische Gebirgs- söger zu vollbringen imstande sind. Eingebracht wurden 20 englische Gefangene, zum größten Teil Dhotten, die 'sich überaus hartnäckig geschlagen haben, ein Geschütz, 15 Maschinengewehre, zahlreiche (guoehre, Maschinenpistolen, Munition und Geräte elfer Art.
Inzwischen sind bereits einige Tage über diese Gsechte vergangen. Der energische Angriff auf
B o d S , wo der Feind wiederum starke Stellungen bezogen hat, wird weitergetragen. Unmittelbar hinter der Jnfanteriespitze marschiert der Pionier, auf dessen Konto ein gutes Teil der Erfolge des norwegischen Feldzuges kommt. Ueber dem Störfjord schwimmen längst die von ihm gebauten Fähren. Ueber die von ihm gebauten Brücken donnern die Lastkraftwagen, die Munition und Verpflegung nachbringen. Die ersten behelfsmäßigen Uebergänge haben sich die Jäger mit bewunderungswürdigem technischen Verständnis selbst geschaffen, da -die Pioniere erst im späteren Verlauf der Kampfhandlungen zugeführt werden konnten. Von ihnen wurden dann die Uebergänge verstärkt und erweitert. Keine aufgerissene Straße, kein noch so tief eingeschnittener, reißender Gebirgsfluß kann den Pionieren ein ernstliches Hindernis bieten. Immer wieder finden sie einen Ausweg, eine Umgehung, oder bauen aus Baumstämmen Flöße und Fähren. Sie sind die Wegbereiter der kämpfenden Truppe, die nur das eine Ziel kennt, dem sie entgegenstreben: Den Feind zu treffen, wo er sich zeigt!
Karl Sedlatzek.
Oie Mordtat von Abbeville.
„Malta zu Italien."
Jtom feiert den Malta-Aufstand 1919.
Rom, 8. Juni. (Europapreß.) Die italienischen Blätter erinnern daran, daß am 7. Juni sich zum 21. Male der Tag jährte, am dem die Bewohner der I n s e l M a l t a sich gegen den Versailler Vertrag, der ihre Lebensrechte und ihre Ansprüche auf Erhaltung ihres italienischen Volkstums mißachtet, und mit der Waffe in der Hand gegen die briti- chen Unterdrücker erhoben. Nach viertägigem Kampf wurde dieser Aufstand niedergeschlagen und die Knechtschaft der Inselbewohner weiter verschärft.
In Rom wurde der Tag mit zwei Gedächtnisfeiern „im Licht der über dem Mittelmeer aufdämmernden Befreiung" — wie „Piccolo" sich ausdrückte — begangen. — In einem römischen Palast, wo derMalteserAktionsausschuß einen Sitz hat, wurde ein Denkmal enthüllt und auf dem Pincio eine Büste des maltesischen Freiheitskämpfers Fortunato Mizzi eingeweiht. Mizzi, der Gründer der Maltesischen Nationallsti- schen Partei und ihres Blattes „Malta", starb am 18. Mai 1905. Sein geisüaes und politisches Erbe trat Professor Enrico Mizzi an,_ den die Engländer vor einigen Tagen ins Gefängnis gewor-
Bei der Enthüllung des Gedenksteines der Malteser Märtyrer verlas der Vizesekretär der Faschistischen Partei, Mezzasoma, die Namen der im Freiheitskampf Gefallenen. Auf jeden Namensaufruf antworteten die Anwesenden nach faschistischem Brauch „presente!” (hier). Die zu dem Palast führende Straße wurde auf den Namen Fortunato Mizzi getauft. Dann zog die Menge unter Führung des Malteser Aktionsausschusses und der faschistischen Behörden- und Parteivertreter zum Pincio hinauf, um an der Einweihung des Denkmals teilzunehmen. Am Fuße der Statue wurden zahlreiche Lorbeerkränze niedergelegt; unter diesen Kränzen befand sich auch einer des Gouverneurs von Rom. Professor Mattia hielt dann eine Ansprache, in der er die Verfolgungen der Malteser durch die Engländer schilderte und die Rückkehr der Insel zu Italien forderte. Er brachte ein Hoch auf das italienische Malta und auf Italien aus, das von der Menge mit dem Ruf „Malta zu Italien!" und einer stürmischen Huldigung a* * den Duce begeistert aufgenommen wurde.
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Durch Aussagen des von den Franzosen ver- schleppten dänischen Ingenieurs Winter, der sich im letzten Augenblick retten konnte, ist man in Abbeville einem grauenvollen französischen Ver- blechen auf die Spur gekommen. Hier sind 72 Menschen, die nach ihrer Verhaftung in Belgien über Ne nach Abbeville verschleppt wurden, nach furcht- brren Martern von den Franzosen ermor
det. Auf Grund der Legitimationspapiere konnte festgestellt werden, daß es sich bei den Ermordeten um Deutsche, Italiener, Russen, Ungarn, Holländer, Belgier, Schweizer und Dänen handelt. Die wirkliche Zahl der Opfer läßt sich vorläufig noch nicht übersehen. — Unser Bild zeigt die Mordstätte in Abbeville. — (PK.-Scherl-Bilderdienst-M.)
Kleine politische Nachrichten.
Nach einer Information des „Llovd Triestino" mürbe das Auslaufen des italienischen 20000= lonnen-Dampfers „Conte Verde" aus Schanghai, das für Sonntag vorgesehen war, auf unbestimmte Zeit verschoben.
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Die spanische Presse berichtet, in Gibraltar feien viele spanische Irredentisten verhaftet worden. Die Evakuierung der Festung Gibraltar werde mit erhöhter Eile fortgesetzt. Die Presse der Falange setzt den Feldzug gegen England mit vermehrter Heftigkeit fort.
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In Kairo hat eine Tagung von Vertretern der arabischen Staaten stattgefunden, um die Lage und Interessen der arabischen Welt angesichts
der sich vorbereitenden Aenderung des Aufbaues der Weltpolitik zu prüfen. *
In Irun an der spanisch-französischen Grenze treffen stündlich Kraftwagen mit Flüchtlingen ein, unter diesen zahlreiche Diplomaten, die meist nach Portugal Weiterreisen. Manche Flüchtlinge führen beträchtliche Mengen an Gold und Schmuck mit sich.
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Die Vereinigten Staaten haben die Einreise aller Ausländer verboten, die nicht einen triftigen Grund für die Reife angeben können. In der Hauptstadt von USA. wurde eine strenge Ausländerkontrolle eingeführt.
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en haben.
Präsident Roosevelt gab den Rücktritt des Ma, rinesekretärs Charles Edison bekannt, der aktiv | am Wahlkampf als demokratischer Kandidat von New Jersey teilnehmen wird.
In Lissabon erfolgte die Eröffnung der 800-Iahr- Feier der portugiesischen Staatsgründung und die 400-Jahr-Feier der portugiesischen Restauration nach einem Festgottesdienst durch den Staatspräsi- deuten General Carmona in einem Festakt in der Munizipalkammer von Lissabon. Am Abend fand eine Sitzung des Landtags und der Korporativ- kammer statt, wobei auch der Sonderbotschafter Brasiliens, General Jos6 Pinto, sprach.
Die für das Jahr 1942 in Rom vorbereitete Weltausstellung ist von der italienischen Re- 'gierung auf Ersuchen des Internationalen Ausstellungsamtes auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
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Deutsch-schwedische Wirtschaftsverhandlungen über die Anpassung des Warenverkehrs an die neuen Verhältnisse haben auf verschiedenen Gebieten zu einer Verständigung geführt, die eine weitere Ausweitung des Warenaustausches erwarten läßt.
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Vor 14 Tagen erschien in Oslo die erste deutsche Zeitung für Norwegen. Nun wurde die erste Nummer der Deutschen Zeitung für die Niederlande in Amsterdam herausgegeben als Organ der im besetzten Gebiet ansässigen Deutschen und Verbindungsglied der Verwaltung zur gesamten Bevölkerung. Für die deutschen Soldaten soll die Zeitung ein Bindeglied von der Front zur Heimat sein.
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Reichsarbeitsführer Hier! schloß dieser Tage eine mehrtägige Besichtigungsreise von Einheiten des Reichsarbeitsdienstes ab, die mit kriegsmäßigen Aufgaben zur Unterstützung der Truppen in Belgien, Holland und Nordfrankreich betraut sind.
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Stabschef Lutze besichtigte den OffiziersanwSrter- lehrgang in der Jnfanterieschule Döberitz. Bei der Besichtigung wurden dem Stabschef zahlreiche SA.- Männer gemeldet, die an dem Offiziersanwärterlehrgang teilnehmen. *
Professor Sverre Pedersen ist beauftragt worden, den neuen Stadt plan für K r i - stiansund auszuarbeiten, das unter dem Krieg stark gelitten hat. Mit der Fertigstellung des neuen Plans, nach dem Kristiansund die modernste Stadt Norwegens werden soll, wird für September gerechnet.
Im Reichsverkehrsministerium sind die Belange der Seeschiffahrt in einem Seeschiffahrtsamt zusammengefaßt worden. Mit feiner Leitung hat der Führer den Vizeadmiral z. V. Wülfing von D i 11 e n unter Verleihung der Amtsbezeichnung Unterstaatssekretär betraut.
Gowjetrussische Flottenaufrüstung.
Stockholm, 7. Juni. (Europapreß.) Der bekannte russische Flottenspezialist Konteradmiral Ga- garin erklärte im ,Krasniflot", daß in Anbetracht )er internationalen Lage nicht nur die Rote Armee, sondern auch die Flotte verstärkt werden würde. Vom zaristischen Rußland habe man lediglich veraltete Kriegsschiffe geerbt. Nun würden in Rußand auf 2 00 Werften Tag und Nacht neue Kriegsfahrzeuge gebaut. Die neuen Einheiten könnten sich an Schlagkraft und Schnelligkeit mit den modernsten Schiffen der westeuropäischen Staaten messen. Die Handelsschiffe werden derart gebaut werden, daß sie schnell und leicht zu Kriegsfahrzeugen umgebaut werden können.
Aus aller Wett.
Besuche in der Kanzlei des Führers einschränken.
Der Chef der Kanzlei des Führers gibt bekannt? Infolge zahlreicher Einberufungen ist es nicht möglich, den Besuckerverkehr in der Kanzlei des Führers der NSDÄP. in dem bisherigen Umfang durchzuführen. Besucher können künftig nur in dringenden Fällen nach vorheriger schriftlicher Anmeldung angenommen werden. In jedem Falle ist jedoch die Aufforderung der Kanzlei des Führers zur Vorsprache abzuwarten. Die Besuchszeiten werden auf Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr beschränkt. Insbesondere werden dis außerhalb Berlins ansässigen Volksgenosien gebeten, ihren geplanten Besuch vorher anzuzeigen und den Bescheid der Kanzlei des Führers abzuwarten.
Verräter hingerichtet.
Der vom Volksgerichtshof zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 32 Jahre alte Hans Johann Albert Kiel ist hingerichtet worden. Der Verurteilte, der wiederholt vorbestraft ist, hat aus Gewinnsucht VA Jahre lang für den Nachrichtendienst einer fremden Macht gearbeitet und Ausspähungsreisen im Reich unternommen.
HauptschrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hcmptschriftletlers: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschetn; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.
Druck und Verlag: Bruhlsche Univeyttätsdruckeret R. Lange K. G. SetiagSlelfo: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzetgenleiter: HanL Beck.
Verantwortlich für den Inhalt der Anzeige«: Theodor Kümmel. Pl.Nr.6.
2540 V
^besser leben, das heißt: ge/unöer leben/
Besser (eben, darunter verstehen wir: mehr vom geben haben. Und wann hat man mehr vom geben? Wenn man natürlicher-gesund und vernünftig lebt!
Nie zuvor kam dies so klar zum Ausdruck und zum Bewußtsein der Menschm wie um die Jahrhundertwende, als es anfing, besser zu geben, als immer mehr Mmschm der Botteile des Zeitalters der Technik teilhaftig wurden. Damals ist der Kathreiner entstanden. Dank dem Manne, der in die Geschichte seines Volkes einging als der Lehrer der natmgemäßm Lebensweise: Sebastian Kneipp! Rach ihm heißt der Kathreiner,ber Kneipp-Malzkaffee".
erleid euer
MtM rM Mr* e W [ann >Nl«l"
Es mag wichtig sein, Heute daran zu erinnern, daß der Kathreiner in der Zeit des Wohlstandes, nicht etwa als ein Kind der Not geboren worden ist — aus der allgemeinen Sehnsucht der Mmschm, ihr Lebm besser zu gestaltm, natürlicher zu lebm, vemünftiger und gesünder zu essen und zu trinken.
Aber nicht nur, weil er gesund ist — auch weil er gut schmeckt, be§tjatt> hat der Kathreiner im Laufe der Fahre Millionm überzeugter Anhänger gewonnen!
Ein guter Teil des dmtschm Volkes ist mit ihm aufgewachsm! Und ist mit ihm groß gewordm!
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