Ausgabe 
8.3.1940
 
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Leberbrückung der Kettlücke.

Vn seiner Ansprache an das deutsche Landvolk hat Generalfeldmarschall Göring die Parole für die Erzeugungsschlacht ansgegeben. Sie lautet: .Zeder Hektar muß ausgenutzt werden. Das wich­tigste ist die -Ausweitung des Oelfrucht- an b au e s I" Warum gerade Oelsruchtanbau? Er soll dazu beitragen, die Fettlücke zu über­brücken. Schon in den letzten Jahren ist die An- bausläche von Raps und Rübsen ständig gestiegen. Diese Steigerung aber genügt nicht, und deshalb ist die Anordnung getroffen worden, daß die An­baufläche aus mindestens 200 000 Hektar gebracht wird. Unsere Auslandsabhängigkeit haben wir im letzten Jahr von 60 auf 45 v. H. herabgedrückt. Ein sehr wesentliches Mittel wird die A n b a u st e i g e - rung der Oelsaaten sein, denn mit ihrer Hilfe ist es möglich, sofort Fett in größeren Men­gen zu schaffen. Zwar kann die Steigerung der Fetterzeuguna auchüber die Kuh" undüber das Schweim vor sich gehen, aber sie ist eben ein Umweg, und jeder Umweg kostet Zeit. Liefert ein Hektar Ackerland auf dem Wege über die Kuh etwa 90 Kilo Butter, fo bringt bei der Schweinemast die gleiche Fläche etwa 150 Kilo Fett, während ein Rapsfeld 12 bis 16 Zentner reines Fett liefert, wozu bei dem Erzeuger noch der Vorteil hinzu­kommt, daß er Oelkuchen für sein Vieh bei der Ablieferung der Rapssrucht zurückerhält.

Wichtig ist natürlich nicht nur der Anbau über­haupt, sondern auch die Notwendigkeit, alle Maß­nahmen zu treffen, daß wirklich die h ö ch st m ö g - lichen Erträge herausgehott werden, soweit das unabhängig von dem Cinwirken der Natur ge- schehen kann. Hier müssen die deutschen Im­ker mithelfen, weil ohne Bienen, die die Raps- dlüte befliegen und die Befruchtung vornehmen, ein solcher Höchstertrag nicht erreicht werden kann. Was an Bienenvölkern nur irgendwie verfügbar ist, muß an die Raps- und Rübsenfelder gebracht werden. Andererseits aber darf man natürlich nicht ver­gessen, daß dann, wenn Raps und Rübsen blühen, auch die Obstbäume in Blüte stehen und daß deren Ertrag in al ei eher Weise von dem Bienen« beflug abhängig ist. Es geht also nicht an, daß Obstbau gebiete von Bienenvölkern entblößt werden. Das wird aber auch nicht geschehen, denn dafür sargen die fachlichen Verbände, daß unsere Obsternte ebenfalls gesichert bleibt. Auch dort, wo nicht ge­schlossene Obstbaugebiete bestehen, wird der Imker stets eine Anzahl Völker im Dors oder in der Stadt zurücklafsen. Hier turt es aber die schwächeren Döl- ker, die sich sowieso für die Rapstracht nicht eignen. Je Hektar Rapsfeld muß eine Mindestzahl van vier Bienenvölkern bereitgestellt werden. Stehen mehr zur Verfügung, dann um so besser. Wichtig ist nur, daß jedes Rapsfeld die erforderliche Zahl von Völ­kern erhäst.

So helfen Mi Imker die Fettlücke überbrücken und steigern zugleich den Ertrag an Honig, der ja nicht nur ein Genußmittel, sondern vor allem auch ein sehr beachtliches Nahrungs- und Heilmittel ist. Die meisten Imker, die Rapsbaugebiete erreichen können, werden also dechalb in diesem Jahre mit ihren Völ­kernwandern", so daß es eine Wanderung mit Bienen werden wird, wie wir sie sonst nur bei der Wanderung in die Heidegebiete kennen.

Eine Reichsstelle für Wohnungs­und GiedlungSwesen.

Heldenehrung in heldischer Zeit.

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gederzetchnung nach einem Entwurf der Bauleitung des VDK.

Entwurf einer großdeutschen Ehrenstätte für die Gefallenen im Osten

Deutschland steht im Entscheidunaskampf, der das Gesicht Europas auf lange Sicht formen wird. In dieser Zeit, wo sich täglich und stündlich in der deutschen Wehrmacht das schlichte Heldentum wort­loser und selbstverständlicher Pflichterfüllung offen­bart, gewinnen der Heldengedenktag und die Idee der Heldenehrung selbst eine erhöhte Bedeu­tung. Der Heldengedenktag soll uns mahnen, des Opfers aller Männer zu gedenken, die während des großen deutschen Schicksalsweges von 1914 bis zur Gegenwart ihr Leben gaben für die Zukunft unseres Volkes. Und die Idee der Heldenehrung oll in der ganzen deutschen Volksgemeinschaft lebendig werden, damit sie in ihrer Haltung und Gesinnung der gewaltigen Aufgabe der Gegenwart würdig ist und die Kette schließt von den Taten der Väter zu der Tat, die jetzt und heute vom deut- chen Volk getan werden muß.

Aber Haltung und Gesinnung müssen, wie über­all, so auch auf dem Gebiet der Helden^ehrung sicht­baren Ausdruck finden. Unsere Generation wird als Vermächtnis den Bau des Großdeutschen Reiches hinterlassen. Die kommenden Geschlechter werden aber auch nach der Ehrung der Opfer fragen, die für die Errichtung dieses stolzen Baues gebracht werden mußten. Und die Chruna muß in Größe, Dauer und Würde der vollbrachten Lei­stung entsprechen. Als nach dem Zusammen­bruch des Jahres 1918 die deutsche Wehrmacht auch die Aufgabe d er Kriegsgräberfürsorge ab geb en mußte, um alle Kräfte dem Neuaufbau der Wehr­kraft zu widmen, da rief der V o l k s b u n d Deut­sche Kriegsgräberfürsorge das deutsche Volk auf, für seine Gefallenen einzustehen. In jahre­langer, mühevoller Arbett sammelte der Volksbund eine Gemeinschaft der Opferbereiten, gestaltete er unzählige deutsche Kriegsgräberstätten zu Heimat in fremder Erde für unsere Toten, baute er ragende Ehre n male als Bastionen im Grä­berwall um Deutschland. Aus bestem Material mit größter Gewissenhaftigkeit der künstlerischen Pla­nung und der handwerklichen Durchführung er­richtet, sind diese Kriegsgräberstätten und Ehren­male in Belgien und Frankreich, in Italien und Jugoslawien, in Rumänien und Palästina unver­

gängliche Zeugen deutschen Geistes. Sie künden von der unvergleichlichen Leistung deutscher Soldaten auf allen Kriegsschauplätzen des Weltkrieges, von der Treue und Dankbarkeit des deutschen Volkes und von der Gestaltungskraft und dem Verantwor­tungsbewußtsein deutscher Künstler und Handwerker im Dienst der Heldenehrung.

Gleich zu Beginn des jetzigen Krieges hat die deutsche Wehrmacht die Fürsorge für ihre Ge­fallenen als selbverständliche Ehrenpflicht wieder übernommen. Das Oberkommando der Wehrmacht leitete mit größter Beschleunigung die notwendigen Maßnahmen ein. Gräberofsiziere wurden im Osten wie im Westen eingesetzt, um die deut­schen Soldatengräber zu sichern und zu betreuen und geeignete Plätze für die Errichtung endgülttger Ehrenstätten und -male auszuwählen. Der Volks- bund Deutsche Kriegsgräberfürsorae hat sich sofort dem Oberkommando der Wehrmacht zur Verfügung gestellt. Damit sichen jahrelange Erfahrung in der Kriegsgräberfürsorge, eine groß und festgefügte Organisation und die Einsatzbereitschaft von 800 000 Volksgenossen heute stärker denn je im Dienst der Heldenehrung, die Volksgemeinschaft ist auch auf diesem Gebiet bereit, dem Ruf der Wehrmacht zu folgen.

Auch für die Männer, die in diesem Kriege ihr Leben für Großdeutschland geben, werden, wie für die Gefallenen des Weltkrieges, gewaltige Ehrenmale entstehen als zeitenüberdauernde Zeugnisse deutschen Heldentums. Die erste Planung eines solchen Ehrenmales, das für den Osten bestimmt ist, hat der Volksbund bereits eingereicht: unser Bild zeigt eine Darstellung des geplanten Ehrenmales, das als erstes unter vielen Den Wall des Gedenkens um Großdeutschland auch im Osten schließen soll. Die Kraft des deutschen Volkes und seiner Wehrmacht ist groß genug, um mitten im Entscheidungskampf mit vollem Einsatz an die große Aufgabe der Heldenehrung heranzugehen. So soll gerade der Heldengedenktag des Jahres der Entschei­dung uns stärken im Glauben an den Sieg der deutschen Kraft. Dieser Sieg wird auch die höchste Ehrung sein für das Opfer derer, die starben, damit Deutschland lebe. Klaus von Lutzau.

Durch Erlaß des Beauftragten für den Mer- sichresplan ist die Reichsstelle für Wohnungs- und Gisdlungswesen errichtet worden. Sie untersteht dem Rsichsarbertsminifter. Zu ihrem Geschäftsbe­reich gehört die Betreuung und Errichtung von Ge° svlgschoftssiedlungen für Vierjahresplan-, Rüstungs- ufw. --betriebe. Darüber hinaus können ihr weitere Aufgaben des Wohnungs- und Siedlungswesens, des Städtebaues und des Planungswesens übertragen werden. Damit ist die einheitliche Führung des Reichsarbeitsministers auf dem Gebiete des Woh­nungs- und SiMungswesens sichergestellt.

1OOOOO Beiucher

auf der Leipziger Frühjahrsmesse.

Leipzia, 7.März. (DNB.) Am vorletzten Tage der Frühjahrsmesse entwickelte sich noch ein an- nchnchares Geschäft. Zwar hat der Andrang der Besucher nachgelassen, doch finden sich immer wie­der neue Interessenten ein, die z. T. aus dem Aus- Lande stammen und Einkaufslust zeigen. Nach einer vorläufigen Berechnung dürste die Gesamtzahl der Besucher mit 100 000 Nicht zu hoch gegriffen sein. Das geschäftliche Ergebnis roirb von fast allen Branchen als gut bezeichnet. Sehr viele Aussteller sind mit den hereingenornmenen Aufträgen a u f Monate hinaus beschäftigt. Auch das Exportgeschäft hat in den meisten Messe- Zweigen durchaus befriedigt. Es konnten nicht nur neue Verbindungen angeknüpft, sondern vuch unterbrochene wieder ausgenommen werden.

Oie Unteroffizier-Laufbahn.

Zu Anfang Mai werden Heeres-Unter- dffizier-Vorschulen in Dresden, Hannover, München und Wiener-Neustadt eröffnet. So ergibt sich für geeignete Jugendliche vom vollendeten 14. bis 15. Lebensjahr nach beendeter Volksschulzeit wieder eine aussichtsreiche Berufslaufbahn. Sie kann ebenso gut in den Offizierstand wie nach Ablauf der 12jährigen Dienstverpflichtung in das Derufsbeamtentum einmünden. Aus den Vorschulen werden die Bewerber wissenschaftlich und körperlich vorbereitet. Nach dreijährigem Besuch der Vorschule wird der Dorschuler Soldat. In der nun beginnen« den 12jährigen Dienstzeit wird er zunächst zwei Jal)re an einer Unteroffizier-Schule ausgebildet. Nach dem ersten Jahr wird er zum Gefreiten be­fördert, nach Beendigung der Unteroffizier-Schule zum Unteroffizier und erhält das KaPitulantenhand- aeld von 300 RM. Darm folgt ein halbjähriger Lehrgang an einer Waffen schule. Wünsche für Die Auswahl unter Infanterie, Artillerie, Kavallerie, Radfahrabteilungen, motorisierten Abteilungen, Pionieren, Eisend ahn Pionieren, Panzertruppe, Nach- richtentruppe, Fahrtruppe, Nebeltruppe, Sanitäts- abteilungen werden berücksichtigt. Unteroffizier- Schüler, die sich durch hervorragende Führereigen­schaften auszeichnen, haben Aussicht, als Bewerber für die Offizier-Laufbahn übernommen zu werden.

Schonet die Keifen.

Im Interesse der Schonung und Erhaltung der Bereifung der Kraftfahrzeuge hat der Reichsver­kehrsminister bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß es unter den gegenwärtigen Verhältnissen Pflicht jedes Kraftfahrzeughalters ist, die Reifen aufs beste zu pflegen und alles zu unterlassen, was ihre Lebensdauer beeinträchtigen könnte. Wer diesem Verbot zuwiderhandelt, hat auf Grund der Kriegs- wirtfchaftsverordnung strenge Bestrafung zu er­warte«.

Danach wird mit Gefängnis oder Zuchtbaus be­droht, wer Rohstoffe ober Erzeugnisse, die zum lebenswichtigen Bedarf der Bevölkerung gehören, vernichtet und dadurch böswillia die Deckung dieses Bedarfs gefährdet. Aus der Beschaffenheit der Kraft- ahrzeugreisen läßt sich feststellen, ob ihre Lebens­dauer durch unsachgemäße Behandlung insbeson­dere durch Ueberbelastung des Fahrzeuges beein­trächtigt worden ist. Werden beim Reifenumtausch solche Fälle festgestellt, fo ist Strafverfolgung zu er­warten.

Wichtige Erläuterungen für die Erhebung des Kriegszuschlags zur Einkommensteuer.

Der Reichsfinanzminister hat durch Runderlaß an die Finanzämter (abgedruckt im Reichssteuerblatt Nr. 16/1940) einige wichtige Erläuterungen zur Erhebung des Kriegszuschlages zur Einkommen­steuer gegeben.

Zu der Frage, wer steuerpflichtig ist, wird fest- gestellt, daß alle Einkommenfteuerpflichtigen, einerlei ob sie unbeschränkt ober beschränkt ein­kommensteuerpflichtig finb, bem Kriegszuschlag zur Einkommensteuer unterliegen. Es kommt zur Er­hebung bes Kriegszuschlags auch nicht barauf an, welche Staatsangehörigkeit der Steuerpflichtige be­sitzt; auch die, die ihren Wohnsitz, (ihren gewöhn­lichen Aufenthalt) in den Feindstaaten oder in den neutralen Staaten haben und die Angehörige die­ser Staaten sind, haben Kriegszuschlag zu entrich­ten, wenn sie inländische Einkünfte beziehen. Per­sonen, die durch Zuzug aus dem Ausland (wie z. B. unsere rückgeführten Ausländsdeutschen) un­beschränkt einkommensteuer-pflichtig werden, unter­liegen vom Tage des Zuzugs an mit sämtlichen Einkünften auch dem Kriegszuschlag zur Einkom­mensteuer.

Eine wichtige Erläuterung ist auch zur Frage der Freigrenze gegeben. Maßgebend dafür, ob das Ein­kommen die im § 2, Abs. 2 der Kriegswirtschafts­verordnung gesetzte Freigrenze, d. h. RM. 2400, übersteigt, ist das tatsächliche Einkommen des Steuerpflichtigen. Die in der Steuertabelle vorge­sehenen Stufen- und Mittelbeträge, die das Ein­kommen für die Veranlagung zur Einkommen­steuer jeweils nach oben oder unten abrunben, finb für ben Kriegszuschlag also ohne Bedeutung. Fer­ner finbet bei einem verkürzten Erhebungszeit­raum weber eine Umrechnung bes Einkommens auf ein Jahreseinkommen noch eine Umrechnung ber Freigrenze von RM. 2400 auf ben verkürz- ten Erhebungszeitraum statt. Also nur, wer mehr als RM. 2400, im Jahr zu versteuern hat, zahlt Kriegszuschlag.

Auf Lanb- und Forstwirte bezieht sich em Hm- weis, daß Land- und Forstwirte schon nach Mit- tetbeträgen der Einkommensteuertabelle von RM. 600, bis RM. 2100 zum Kriegszuschlag der Einkommensteuer herangezogen werden, da die für Land- und Forstwirte erhöhte Freigrenze bei der Einkommensteuer (bekanntlich RM. 3000,) für den Kriegszuschlag nicht in Frage kommt.

Oie Gemeinden als Grundeigentümer

Eines der besten Mittel der Gemeinden, die Wohn- und Siedlungspolitik zu beeinflussen, ist der eigene Grundbesitz. Der Deutsche Gemeindetag hat nun bei ben Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern des Altreichs eine Erhebung über die Größe gemeind­

lichen Grundeigentums durchgeführt. 554 Gemeinden hatten ein gesamtes Grundvermögen von fast 700 000 Hektar zu 65 v. H. innerhalb des Stadt­gebiets und zu 35 v. H. außerhalb. Den weitaus größten Anteil bilden landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wälder und Forsten. In 28 Fällen besitzt die Gemeinde mehr als die Hälfte des ganzen ge­meindlichen Hoheitsgebiets. An der Spitze steht Baden-Baden, wo die Gemeinde 71,2 v. H. des Hoheitsgebiets im Eigentum hat. Im übrigen ver­fügen 8 Gemeinden über Grundbesitz, der mehr als doppelt so groß ist wie das ganze Gemeindegebiet.

Kleine politische Nachrichten.

Generalgouverneur Dr. Frank empfing den italienischen Publizisten Nationalrat und General­leutnant ber Faschistischen Miliz, Alessandro Mei­ch i o r i, auf der Burg zu Krakau.

Der sowjetrussische Botschafter in London erhob im Foreign Office Protest gegen die Beschlag­nahme eines russischen Schiffes in den Gewässern von Hongkong.

Aus aller Welt.

Dolksschäbling zum Tode verurteilt.

Am 29. Februar 1940 verurteilte das Sonder­gericht in Halle a. d. Saale den 20jährigen Sta­nislaus Piotrowsky aus Weßmar wegen Der- brechens nach § 3 der Volksschädlingsverordnung und wegen Brandstiftung in drei Fällen zum Tode und zu 10 Jahren Zuchthaus. Piotrowsky hatte im Januar 1938 eine Feldscheune mit Stroh- und Ge- treidevorräten in Brand gesetzt, er hatte fer­ner im Oktober und Dezember 1939 je einen Stroh- biemen unb schließlich in ber Silvesternacht 1939/40 einen Getreibebiemen angezündet. Der Dor- sitzende betonte bei der Urteilsbegründung, daß es bei Verbrechen gegen § 3 der Volksschädlingsver- orbnung nur eine Strafe, nämlich bie Tobesftrafe, gäbe, unb baß auch ber Schwachsinn bes Pio­trowsky nicht zu einer Ermäßigung bieser Strafe führen könne, ba bieser Angeklagte allein mit fei­ner letzten Tat f a ft bie gesamte Ernte eines kleinen Erbhofes vernichtet habe. Auf Schwächlinge, bie bem Abwehrkampf des deutschen Volkes in den Weg treten, könne im Kriege nicht die gleiche Rücksicht wie im Frieden genommen werden.

Explosionsunglück in italienischer Munitionsfabrik.

In einer Versuchsabteilung der bei Montichiari in der Gegend von Brescia gelegenen Munitions­fabrikVulcania" ereignete sich eine starke Explosion. Sie hatte die völlige Zerstörung des Laboratoriums und den teilweisen Einsturz einiger Fabrikabteilun­gen zur Folge. Bei dem Unglück sind 2 9 Perso­nen ums Leben gekommen.

Eisenbahnunglück in Finnland.

Zwei Kilometer außerhalb der Station Jttala stieß ein von Norden kommender Schnellzug mit einem in entgegengesetzter Richtung fahrenden Son­derzug zusammen. Der Sonderzug war auf * dem Wege nach Tornea. 21 Personen, zum größ­ten Teil Kinder, fanden sofort den Tob. Zwanzig wurden verletzt. Es wird angenommen, daß der Lokomotivführer bes Schnellzuges wegen starten Schneetreibens das. Haltesignal übersehen hat.

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Wozu gleich 5 Dosen Burnus Du willst wohl einen Seifenladen aufmachen? Weißt Du nicht, wie ausgiebig Burnus ift?"

Siehst Du, für den ganzen Berg Wäsche hier habe ich noch nicht mal eine Dose Burnus zum gründ­lichen Schmutzlösen ausgebraucht. Da soll man doch anderen Frauen, die mit Burnus einweichen wollen, auch etwas lassen."

ga, eine Dose Burnus reicht für 10 Eimer Wasser, und an dieser be­sonderen Wirksamkeit hat sich auch heute nichts geändert."

Der Schmutzlöser mit der Doppelwirkung löst den Schmutz schon beim Ein­weichen aus der Wäsche heraus und macht gleichzeitig das Wasser weich t

Ein Winkt

Lassen Sie sich bei dem Händler, bei dem Sie früher stets Burnus kauften, vormerken, damit Sie BurnuS auch In Zukunft möglichst regelmäßig be­kommen.