Ausgabe 
7.10.1940
 
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Heinrich Himmler 40 Lahre.

Die Sozialpolitik nach dem Kriege

Erbe und Lebensleistung

Sg^g"£l^elne1 BarfT mrV"eZtTe3md 9ie Schulleistung richtig betrachtet.-Neigung zum Beruf steigert die Leistung.

feindliche Flugzeuge wurde» abgeschossen, eines

Von Dr. A. Wilhelm.

Aus dem Reich

toren-21®., wesentlich erweitert. Mit Peter Klöckner gere Dienstzeit verleihen konnte. Die Bedeu- Ausnahmen abgesehen waren die Prufungsergeb. ist der lebte Wirtschaftsführer aus dem Kreise derer tung des Ehrenamts ergibt sich daraus, daß von msse zufriedenstellend. Die Auslese für die im No- hinaeqanqen, die schon vor dem Weltkriege ent- den 58 000 deutschen Gemeinden (ohne die Ostge- vernber neu beginnenden Kurse an Jen scheidend Einfluß auf die Entwicklung der rheinisch- biete) mehr als 47 000 nur bis 1000 Einwohner 10 Lehrgängen ist m vollem Gange^ In ungefährTO westfälischen Montanindustrie gewonnen hatten. Ihaben. also 85 Prozent. Berufsbeamte gibt es in I Auslejelagern müssen etwa 3000 Bewerber geprüft

dabei geringe Schäden, aber keine Verluste ursacht. Lin weiterer Angriff auf den Hafen V e n g h a s i hat unter der Zivilbevölkerung

bis 1930 stellvertretender Reichspropagandaleiter der NSDAP. Als altes Mitglied der 1925 ge-

ver- von und

Aufklärungsflüge gegen Malta

Der italienische Bericht vom Samstag.

Rom, 5. Ott (DRV.) Der italienische Wehrmachts- bericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut: Während eines Offensiv-AufklärungsflugeS gegen die Insel Malta kam es zwischen unseren und feind­lichen Jagdflugzeugen zu einem L u f t k a m p f. Lin feindliches Flugzeug vom Glostertyp wurde abgeschossen, der Abschuß eines weiteren vom hur-

nung des Gefangenen wird durch Anlernung und bei länger dauernder Strafe durch Umfchu»

Peter Klöckner gestorben.

E s s e n, 6. Oft. (DNB.) Geheimer Kommerzienrat Dr.-Ing. e. h. Peter Klöckner, der Schöpfer und Leiter des nach ihm benannten Klöckner-Konzerns, ist am 5. Oktober 1940 im Alter von nahezu 77 Jah­ren gestorben.

und zu verbessern.

Der Arbeitseinsatz hat dazu beigetragen, uns wirtschaftlich einen großen Vorsprung vor un= . ir< , . ... iseren Gegnern zu sichere. Wir werden auch im

ricane-Typ ist wahrscheinlich. (Eines unserer Jlug- '5rieben «id)t eine Ordnung und Lenkung des zeuge ist nicht zuruckgekehrt Arbeitseinsatzes herumkommen. Gewiß werden wir

In Rordafrika haben unsere motorisierten dann versuchen, die Zwangsmaßnahmen tm Ar- Kolonnen kleinere Ableitungen feindlicher Panzer- beitseinsatz wieder aufzubauen, hinsichtlich des wagen und Tanks südöstlich von Sidi Varani Nachwuchses werden wir allerdings um eine in die Flucht geschlagen. Die feindliche Luftwaffe stärkere Steuerung und Lenkung nicht hat Barbia und Tobruk bombardiert und herumkommen. Wir sind leider angesichts unseres

den Landgemeinden kaum. In den 28 000 preu- bischen Gemeinden bis zu 2000 Einwohnern sind nur 459 Berufsbeamte oder Beamtenanwärter ge­zählt worden. Das gemeindliche Ehrenamt ist seit je ein Grundelement gemeindlicher Selbstverwal­tung überhaupt gewesen. Es hat im Kriege wieder seine Bewährung gefunden.

DerArbeifSemsatzimStrasvollzug

In der Deutschen Justiz gibt Staatssekretär Dr. Freister einen Ueberblick über den Arbeitseinsatz im Strafvollzug. Volkswirtschaftlich sei es nicht zu verantworten, daß viele Tausende einsatzfähige Kräfte hier brachliegen, vor allem in einer Zeit, in der jede schaffende Hand dringend benötigt wird. Auch dürfe man nicht die entsittlichende Wirkung der Arbeitslosigkeit an Volksgliedern wirksam wer- lden lassen, die sowieso gefährdet sind. Ferner sei eine von früh bis abend ausfüllende ernste Arbeit eines der wertvollsten Hilfsmittel, die Disziplin in der Anstalt zu heben. Endlich wirke die Arbeit er­zieherisch auf den Strafgefangenen. Die Arbeits­pflicht der Untersuchungsgefangenen wurde einge­führt, ohne die Vorbereitung ihrer Verteidigung zu schmälern. Die Art der Arbeit wurde gewechselt. Die Unternehmerbetriebe in den Anstalten traten zu­gunsten der Eigenbetriebe zurück. Die besondere Eig-

Erst der Tod hat dieser Führerpersönlichkeit die Leitung des Konzerns aus der Hand genommen, die er noch bis zuletzt mit ungebrochener Schaffens­kraft innehatte. Peter Klöckner stammt aus einer angesehenen Koblenzer Unternehmerfamilie. Im Jahre 1900 war er in die Leitung des Lothringi­schen Hüttenvereins eingetreten und hatte dort maßgeblichen Einfluß genommen. Im Jahre 1906 gründete er gemeinsam mit feinem Bruder die Eisen­handelsfirma Klöckner & Co. in Duisburg. Schon frühzeitig hatte er die Notwendigkeit erkannt, den Hütten- und Walzwerken der Montanindustrie eine eigene Erz- und Kohlengrundlage zu geben. In jüngster Zeit hat er den von ihm aufgebauten Kon­zern durch Einbeziehung einte der bedeutendsten deutschen Motorenwerke, der Humboldt-Deutz-Mo-

Fächern es nur auf 5 oder 4 brachten, oder daß besondere Leistungen in Sprachen mit geringen1 Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern verknüpft erschienen. Daraus ergibt sich, daß die innere Anteilnahme den Erfolg der Arbeit mitbe- ftimmt. Es zeigt sich aber auch, daß die Schullei­stung kein ausreichendes Maß für die zu erwar­tende Lebensleistung ist. Man muß, wenn man die Schulleistung richtig bewerten will, die Anfor- berungen der verschiedenen Berufe den Anforde­rungen der Schule gegenüberstellen. Der Arztberuf z. B. verlangt einen ausgeschlossenen, lebensnahen Menschen mit gutem Instinkt und der Fähigkeit zu rascher Entscheidung. Es darf daher nicht über­raschen, daß der fünftige Arzt schon auf der Schule andere Interessen hat, als der künftige Lehrer ober Ingenieur. Das erklärt, weshalb viele bebeutenbe Aerzte früher einmal mittelmäßige Schüler gewe­sen Jinb, ohne baß man deshalb annehmen bürste, sie seien weniger begabt gewesen, als ihre Mit-

Arbeitskrästemangels gezwungen, eine große Zahl von Ausländern bei uns zu beschäftigen. Diese Not- wendigkeit wirb auch bestehen bleiben. Aber Ziel ber Arbeitseinsatzpolitik muß sein, mit möglichst wenigen ausländischen Arbeitskräften auszukom­men. Landwirtschaft und Bergbau müssen in erster Linie deutschen Arbeitskräften vorbehalten sein.

Ziel der künftigen Lohnpolitik muß sein, ein gesundes Verhältnis in der Lohnhöhe der ein­zelnen Arbeitergruppen in den verschiedenen Wirt­schaftszweigen zueinander herzustellen. Gewerbe, in denen die Löhne unter Berücksichtigung der Schwere, der Dauer der Ausbildung und des damit verbun­denen Ansehens in der Volksgemeinschaft tm Ver­gleich zu den Bedingungen in anderen Gewerben niedrig sind, haben immer über Nachwuchsschwie- rigfeiten und Arbeitermangel zu klagen. Der Berg­bau ist das beste Beispiel dafür. Dem Bergmann ist wieder derjenige Platz einzuräumen, der ihm an­gesichts der Schwere seiner Arbeit gebührt. Der Metallfacharbeiter wird die nächste Stelle in der Lohnskala einnehmen müssen. Der Lohn des Bausacharbeiters wird nur wenig hin­ter diesen Zurückbleiben dürfen, wenn das Bauge­werbe die erforderliche Anziehungskraft auf die Ar-

Ausgleichs Milchen einzelnen Dienststellen gegeben. beitsbetriebskosten im Strafvollzi..

(o nehmen dies- Möglichkeiten im gleichen Matz- RM. in 1935, dem ersten Jahre eines einheib- mit dem Umfang der Verwaltung aB. rlusg-fchlos. Reichs,trasvallzuges, auf 23 Millionen RM.

fen sind sie in ländlichen Gemeinden, m in 1939 gestiegen sei.

denen im allgemeinen die Verwaltung an einen

einzigen Mann, den ehrenamtlichen Bür- 3000 SlntVärtCF

germeister gebunden ist. In der Verantwor- £flnrt<>mdrrf;Cs5fubtlimä

tung für seine Amtsführung unterscheidet sich der 060 ^.OngemaraADlUOlUme.

ländliche Bürgermeister in nichts vom Berufsbe- Die bei Kriegsbeginn bereits vorhandenen vier amten. Neben dem meist bäuerlichen Hauptberuf, Lehrgänge des Langemarck-Studiums der der heute auch besondere Anforderungen stellt, die Reichsstudentenführung in Heidelberg, Königsberg, durchaus nicht einfache Verwaltung einer Landge- Stuttgart und Hannover sowie die neu eröffneten meinde zu führen, erfordert viel Liebe zur Scholle Lehrgänge in Berlin, Dresden, Halle, Jena, Rostock und bodenständige Verwurzelung. Daß diese vor- und Wien wurden bisher planmäßig durchgeführt. Händen ist, beweist u. a. die Tatsache, daß der Während die aktiven Mannschaften nun im 2. Halb- Deutsche Gemeindetag seit 1933 rund 150 0 jahr der Vorstudienausbildung stehen, konnten die Ehrenurkunden an ländliche Bürgermeister Männer des Auslesejahraangs 1938 ihre Ab- und Beigeordnete für 2 5jährige und län- schlußprüfung (Abitur) ablegen. Von wemgen

1932 das Reifezeugnis erlangt hatte, studierte er bis 1934 Medizin und trat als Matrose in die Kriegsmarine ein. 1935 trat er zur Luftwaffe über, erhielt feine fliegerische Ausbildung auf der Flieger- schule Ludwigslust, wurde 1936 als Leutnant und in das Jagdgeschwader Horst Wessel versetzt. 1938 ging er nach Spanien, wurde mit dem Spanien­kreuz in Gold, dem Cruz de Guerra und mit der Medalla Militär ausgezeichnet und am 1. April 1939 als Staffelkapitän in ein Jagdgeschwader ver­setzt, am 19. Juli 1940 wurde er außer der Reihe zum Hauptmann befördert.

Oberleutnant Hahn wurde 1914 zu Gotha als Sohn eines Finanzrutes geboren. Er besuchte das Gymnasium und trat 1934 als Fahnenjunker in das Ins.-Regt. 14 ein. 1935 wurde er zur Luftwaffe ver­setzt, erhielt seine fliegerische Ausbildung auf der Fliegerschule Celle, wurde 1936 Leutnant und als Flugzeugführer im Jagdgeschwader Horst Wessel 1937 wurde er Fluglehrer an der Jagdfliegerschule Werneuchen, am 1. Februar 1939 Oberleutnant.

gründeten Schutzstaffeln ernannte der Führer Hein­rich Himmler 1927 zum stellvertretenden Leiter der ff und am 6. Januar 1929 zum Reichsführer ff.

Im März 1933 ist Heinrich Himmler Leiter der politischen Polizei in Bayern, bald darauf Leiter Schulzeit zum Medizinstudium entschlossen Ratten. anberen beugen ßän-

Ueberhaupt war unter den Aerzten die Zahl der der. Am 17. Ium 1936 ernannte ber tjutyrer tijn vom Berus Unbefriedigten am geringsten, während ZUNtReichssuyrer 7t und Ches der das Theologiestudium ebenso wie die Beamtenlaus. Deutsch en Po l i z c i im Reichsmimsterium des bahn und der Lehrerberus besondere innere Nei- Innern . Alle Machtmittel zur inneren Sicherung gung erfordern. Bei diesen Berusen übten mehr des neuen Reiches waren damit in die Hand chimm. als die Hälfte derjenigen, die ihren Beruf ohne >ers gegeben, der auf dem Grundstock der Schutz. Neigung gewählt hatten, diesen auch ohne innere stnsseln nun aus und Polizei dem Führer ein Freude aus hartes und zuverlässiges Staatsschutzkorps schuf.

Fast jeder Schüler leistet in bestimmten Fächern , Die positiven Grundsätze der die sich am mehr, als in anderen. Pros. Just hat nun vor eint, besten IN ihren Familiengejetzen ausürucken, wiesen ger Zeit mit seinen Mitarbeitern bei sämtlichen chr weiterhin Aufgaben zu wie sie sich am deut. Abiturienten einer norddeutschen Grotzstadt die Uchsten in der am 7. Oktober 1939 erfolgten Er- Frage geprüft, ob hier schon ein Zusammenhang Nennung Himm -r- zumReichs komm, far zwischen Neigung und Leistung sestgestellt werden sur die Festigung deutschen Volks, kann. Er sand nicht nur, Latz di- jungen Leute ,n 3^9. 3n dieser Eigenschaft konnte H>mm.

ihren Li-bl,ng-fächern überbürd).Her di- groß- Aufgabe der Rückführung der Volks- f ch n i ttl ich - s leisteten, fond-rn, daß sie auch d-sttschen aus dem Osten aus Tirol und aus dein in den unbeliebten Fächern -b-nfo deutlich Sudosten erfüllen Mit der Aufstellung der Was. unter ihrer eigenen Durchschnittsleistung blieben, s e u - gab Adolf Hitler der SA. di- Möglich- Es kam vor, daß Schül-r, di- vielleicht in Mathe- kett, in eigenen Verbanden im Rahmen des Heeres matik die Noten 2 und 1 erreichten, in anderen die Bewährungsprobe vor dem F-md- abzulegen.

beiterschaft ausüben soll.

Gleichzeitig mit dieser Neuordnung der Löhne

wird innerhalb einzelner Wirtschaftszweige eine Berlin, 5. Ott. (DNB.) Arn 7. Oktober 1940 Neugliederung oorgenommen werden müssen. Fer- begeht der Reichsführer ff und Ches der Deutschen ner denke ich auch an eine territoriale Ort)- Polizei, Heinrich Himmler, seinen 40. Geburts- nung der Löhne. Grundsatz mutz fein, daß der tag. Er ist einer der ältesten Mitkämpfer des Füh- Lohn seiner Kaufkraft nach im ganzen Reich rers. Als junger Soldat findet er früh den Weg annähernd gleich hoch iift. Wenn diese Forderung zur nationalsozialistischen Bewegung, und der 9. No­erfüllt ist, wird auch ein wichtiger Grund für die oember 1923 sieht ihn als Fahnenträger der natio- unerwünschte Ost-West-Wanderung des deutschen nalsozialistischenReichskriegsflagge" in München. Volkes sowie der Anreiz zur Landflucht fortfallen. Nach der Neugründung der Partei ist Heinrich -------- Himmler Gaugeschäftsführer, stellvertretender Gau­leiter und SA.-Führer in Süddeutfchland, von 1926

davon durch die Marineflak.

In 0 ff a f r i f a Hal eine unserer Patrouillen, I Vor einigen Jahrzehnten noch war es ein allge- 1 die bei Diss (südsüdöstlich von Waijr) mit dem meiner Brauch, daß von den Söhnen einer Familie Feind zusammenstieß, diesen zurückgeschlagen, wenigstens einer, manchmal auch mehrere, den *7einbliche £uffanariffe in der Räbe von IHetem- Beruf des Vaters wählten. Für den Bauern ma hallen -'nen Toten und vier Derwunb^e zur M das fast^al-^fL°h7h-it"L°7v7rb/°it°t °uL Folge. Weitere Cuftangnffe auf Racfa Ghinda I fe[ten erlebte man, daß junge Aerzte, ober und Asmara verursachten leichte Schaden, aber Rechtsanwälte die Praxis ihres Vaters übernah- feine Opfer. Bei Wetemma wurde ein feindliches mem Ein Kaufmann rechnete fast immer damit, Flugzeug abgeschossen. Lines unserer Jagdflugzeuge daß einer seiner Söhne einmal das Geschäft weiter- wnrde abgeschossen. Der Pilot rettete sich mit dem führte. War das nun nichts anderes als ein TaUkhkm überlieferter Brauch, der obendrein dem jungen

ö * Mann den schwierigen Entschluß der Berufswahl

abna^m? Oder steckte hinter dem Brauch doch «Ute penm uonwarvicril toas' anbereSr Nämlich die Vererbung einer be-

Der italienische Bericht vom Sonntag. stimmten Leistung! Diese interessante Frage unter- c extt rrvwwx tv», um;smw TXXoVxr acht Prof. Dr. Günther Just tm neuesten Heft

Korn, 6. OtL (DNV.) Der i altemsche Wehr-FesundheitssÜhrung".

Machtsbericht vom Sonntag meldet: I gchj zweifellos ganze Familien, die immer

Zwei feindliche U-Bootc find ver- miedet, tüdjtige Menschen der gleichen ober einer senkt worben: eines von einem unserer U-Boote, verwandten beruflichen Tätigkeit aus sich hervor- das zweite von einem unserer Schnellboote. gehen lassen. Wenn man hier auch manchmal von

In Korbaf rif a hat ein starker Fliegerver- einer Berufstradition sprechen kann, so wird nach b-nb bi- f-inblich-n Stellungen von M ° r, a M ° - den bish-rig-n Unter,uchungen ber^ Erbforschung l ru k heftig mit Bomben bekgl «nb willigt Er- gnun8 bnbsi mit(pieknfl Für

«ebnisie erreicht. Beim Ruckflug würbe d" fElni" Lnäelne geistig- und körperliche Fähigkeiten läßt liches Flugzeug wahrscheinlich abgeschossen. Alle un- eine solche Vererbung geradezu an geschicht- sere Flugzeuge sind zu ihren Linsahhäfen zurück-Ischen Beispielen nachweisen. Daß die Familien gekehrt. Bach, Waaner ober Strauß durch mehrere Gene-

3m Roten Meer habe« unsere Fliegerstaffeln rationen hindurch überragende Musiker hervor- militärische Ziele auf ber Infel perim bom- brachten, deutet auf die starke Erbgebundenhett der

amUÄr95aWnatone Ä&VsSÄ&lS Lachemaüke^ Uffab mit Bomben an. Leichter Sachschaden, tetne I jQ ef)enfo ^ch Familien bedeutender Sport- Opfer. I (er und guter Handwerker. So wie die vererbte

Großer Erfolg des deutschen Eignung den jungen Menschen zum Beruf hinzieht, in TOnfcnh so zieht der Beruf wieder Menschen ähnlicher Ver-

Weyrmachw-Konzerrs in Tttaono. aniagung und oft auch ähnlicher äußerer Kenn-

Madrid, 6. Okt. (Europapreß.) Das Konzert zeichen an. Deshalb entsteht dasBerufsae- eines Musikkorps der deutschen Wehrmacht hat am s j ch t" nicht etwa dadurch, daß der Beruf die ihm Samstagnachmittag auf dem Stierkampfplatz der angehörigen Menschen formt, sondern die in den spanischen Hauptstadt stattgefunden. Der spanische Beruf gehenden prägen es durch ihre besonderen Innenminister Sevrano Suner, der kurz zuvor I Eigenschaften.

von feiner Auslandsreise aus Rom zurückgekehrt Prof. Just hat besonders interessante Unter­war, wohnte der Veranstaltung bei. Auch Kriegs- suchungen über den Einfluß der Berufsneigung au Minister 23 ar eia und General Moscardo die Leistung durchgeführt. Er sand, daß die innere waren anwesend. Der Stierkampfplatz war mit den Befriedigung bei der Ausübung des Berufs eng Fahnen des Großdeutschen Reiches, Spaniens und damit zusammenhängt, ob die Berufswahl nach ber Solange reich geschmückt. Die Besucherzahl wird wirklicher Neigung erfolgt oder nicht. Die auf 30 000 Personen geschätzt. Das Konzert, in Zahl derjenigen, die nach freier Wahl Lehrer, Pfar- dessen Verlauf deutsche Märsche und spanischer, Aerzte, Juristen oder Beamte wurden und Kampfgesänge gespielt wurden, hatte einen gewal- dann trotzdem in ihrem Beruf später keine Be° tigen Erfolg. Einen Höhepunkt erreichte das Kon- friebigung sanden, ist verschwindend klein gegen» zert, als das Musikkvrps das Englandlieb hielte, über den von ihrem Beruf unbefriedigten die Kaum waren die ersten Takte verklungen, als sich gegen ihre Neigung sich hatten entscheiden die Menge von den Sitzen erhob. Es war eine ein- müssen. Je früher ein Junge sich zu einem Be­brucksvolle Kundgebung der Kampfverbundenheit ruf hingezogen fühlte, desto klarer scheint sich spa- zwischen Spanien und Deutschland. Das 200 Mann (ex seine Entwicklung zu vollziehen. Bei einer gro- starke deutsche Militär-Musikkorps zog dann auch en Zahl ehemaliger Abiturienten wurde fest- durch die Straßen der Hauptstadt. Auf dem ganzen gestellt, daß biejeniaen, die später Aerzte geworden Marschwege wurde es immer wieder von großen waren, fast ausnahmslos sich schon während der Begeisterungsstürmen begrüßt. Die Feier endete im Deutschen Heim in Madrid, wo der Landesgrup­penleiter die deutschen Soldaten im Namen der Ausländsdeutschen begrüßte.

die argentinische Vereinigung

der Freunde Deutschlands.

Buenos Äires, 4. Okt. <DNB.) Di- vor einiger Zeit ins Leben gerufene argentinische Ber­einigung der Freunde Deutschlands hatte zu einer Veranstaltung im Deutschen Klub eingelaben, bei ber auch verschiedene Wochenschauen und Kultur­filme gezeigt «wurden. Neben Vertretern der Bot­schaft waren auch führende argentinische Persön­lichkeiten, darunter General P e r t i n e, der Natto- nalöeputierte Villa Dorna sowie der bekannte Anwalt und Schriftsteller Didela Ybarauren> erschienen. In Ansprachen wurde dem Wunsch nach Vertiefung der guten Beziehungen und des gegen­seitigen Verständnisses beider Völker Ausdruck ge­geben.

Deutsch-italienisches Jugendtreffen.

Am 10. Oktober 1940 wird ber Duce in Padua den Vorbeimarsch der freiwilligen Frontbatalllone der faschisttschen Jugend abnehmen. Diese Freiwii- ligenbataillone standen nach der vormilitärischen Ertüchtigung an der Front und sind von der Alpen­front über Genua nach Padua marschiert. Die Htt- ler-Jugend entsendet 250 Mann. An ihrer Spitze stehen HJ.-Führer, die sich ffn Kriege an der Front bewährt haben und Kriegsguszeichnunaen tragen. Führer ist der Göbistsführsr von Koln-Älachen, Hohoif-f.

Linz, 5. Oktober. (DNB.) Reichsarbeitsminister Seldte weilte dieser Tage in der Ostmark, um einige Reichstreuhänder der Arbeit und Landes­arbeitsamtspräsidenten in ihre Aemter einzufüh- ren. Dabei hielt der Minister in Linz eine Rede, in der er ausführte: Die Sozialpolitik hat gerade im Kriege die Aufgabe, die Sorge um den schaf­fenden Menschen aufrechtzuerhalten und auszuge­stalten. Gewiß erschien es der Reichsregierung zu­erst geboten, gewisse sozialpolitische Einschränkungen auszusprechen, um auf alle Möglichkeiten der Kriegsentwicklung vorbereitet zu sein. Bald aber erlaubte der Kriegsverlauf, diese Einschränkungen wieder aufzuheben. Der deutsche Arbeiter versteht, daß im Kriege nicht alles so sein kann wie im ! Frieden. Heute aber weiß er schon: Bestehen wir I jetzt die Bewährungsprobe als geeintes Volk, ge­winnen wir den Frieden der Freiheit, so ist es ge- | wih; daß das kommende Aufbauwerk in erster Linie der gerechten sozialen Ordnung dienen wird. Der Wiederaufbau der Wirtschaft, die Wehr- haftmachung des Volkes, zwangen uns bisher dazu, manches soziale Werk zurückzustellen. Aber nach dem Kriege ist es die erste Aufgabe der Sozial­politik, die sozialen Bedingungen des deutschen Vol­kes nach den Grundsätzen ber Bewegung zu ordnen

schüler.

Völlig falsch ist es auch, zu glauben, daß die so­genannten guten Schüler später im Leben ver­sagen würden, während dieTaugenichtse" befon» bers gute Lebensleistungen versprächen. Hier ist eine verbreitete Jrrmeinung durch eine umfang­reiche Tatsackenstatistik widerlegt worden. Im Ein­zelfall mag so etwas vorkommen. Weil solche Ein­zelfälle besonders aufzufallen pflegen, werden sie oft fälschlich zum allgemeinen Maßstab erhoben.

So geben die außerordentlich wertvollen Unter­suchungen, Über die Prof Just^^berichtet, manchen erhöht, was, wenn der Gefangene später wie. Hinweis auf die zweckmäßige Gestaltung der in Freiheit kommt, volkswirtschaftlich erwünscht

rufsberatung, wie auch die richtige Art der Be- Schließlich ist mit Kriegsbeginn die Arbeitszeit urtetlung der Schulleistung. Je besser die Vielfältig-° tzer Gefangenen verlängert worden. Der Arbeits- keit der normalen Leistungsveranlagung bekannt ist aus den geschlossenen Anstalten verlegt

wird, desto großer ift bte Aussicht, durch den nd)= morben die Strafgefangenenlager, insbesondere tigen Einsatz der iyr Volk vorhandenen Begabungen Lur Außenarbeit. Der Strafvollzug ist bereit, jede t)ie Gesamtleistung zu erhöhen. | yolkswichtige Arbeit zu übernehmen. Ihm darf na­

türlich keine zu unangenehm und auch keine zu ge­fährlich sein. Der Staatssekretär bemerkt, daß sich Gefangene in beachtenswertem Ausmaß zu gefähr- licher Arbeit drängen. Im Strafvollzug befänden sich ganz verschiedene Typen von Menschen, die An. fCaMAHAmi Isicht, daß die Mehrzahl der Strafgefangenen der

/L/Ov V>PrCliOlTll. verlorene Abschaum des Volkes sei, sei unrichtig.

Selbstverständlich erstrebe der Strafvollzug nicht Der Krieg hat tn allen g e_m e_i n!b 11 d) e n einen möglichst hohen Gewinn. Daß aber in der p c r im a 11 u n g e n. perfoneü. grofec> ßU(fen genf- hrbeitsorganifation erhebliche Fortschritte erzielt sen. Dennoch steht die^ Verwaltung. Ist m größeren wurden, könne man doch auch daran sehen, daß der Verwaltungen immerhin noch die Möglichkeit eines Uederschuß der Einnahmen über die gesamten Ar- ifrrt(ain «urtl.iifri»n 'otoninioHon nononOYi I . ...... . .. 'Ug OOn 7 Ntillio-