Ausgabe 
7.10.1940
 
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Montag, r.Gktober 194«

(90. Jahrgang Hl 257

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Nach -er Besprechung am Brenner

Miliz, S t a r a c e , empfangen. Die Besichtigung

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aus diesem Läuterungsprozeß klarer und reiner hervorgegangen.

Die Erziehung des rumänischen Volkes zur selbst­bewußten Nation kann nur durch diese Bewegung erfolgen. Niemand weiß das so gut wie der neue Staatsführer General Jon A n t o n e s c u, der Jahre lang mit der Garde Seite an Seite gekämpft und gelitten hat, der einer der erbittertsten Geg­ner jener von oben herunter dekretierten-Volks­bewegung" ohne freiwillige Anhänger war, und

Nach ihrer im Geiste der Achse geführten dreistündigen herzlichen Unterredung vom 4. Oktober, bei der sämlliche beide Länder interessierenden Fragen erörtert wurden, verabschieden sich hier Adolf Hitler und Benito Mussolini am Sonderzug des Führers. (Presse-Hoffmann-Autoflex.)

Druck und Verlag: vrühlsche UnioerMätrdruckerei K Lange

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ten, dieses lebenswichtige Nervenzentrum des bri­tischen Empire, sei durchaus nicht schwächer ge­worden. Selbst wenn England seinen Widerstand fortsetzen sollte, so werde es nichts anderes erreicht haben, als nur die Verlängerung seines eigenen Todeskampfes. Dies sollte trotz aller Propaganda­manöver auch in den Köpfen jener englischen Poli­tiker aufdämmern, die für den Ausbruch des Krie­ges und feine Verlängerung verantwortlich sind.

Oer Ouce besichtigt die po-Armee.

Rom, 6. Okt. (DNB.) Mussolini hat am Sonn­tagvormittag mit der Besichtigung der Po-Armee begonnen. Det Duce ist begleitet von Unterstaats­sekretär im Kriegsministerium General S o d d o und vom stellvertretenden Generalstabschef des Heeres General R o a t t a. Er wurde auf dem Flug­platz Piacenza vom Minister für Volksbildung P a volina, vom Kommandanten der Po-Armee D e r c e l l i n a sowie vom Generalstabschef der

Erst -ie Ereignisse werden die Beschlüsse vom Brenner enthüllen.

Oie italienische presse zum Weltecho der Brenner-Besprechung.

Rumäniens nationale Einigung

Don unserem Or. He.-Korrespondenien.

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ischern Brauch gebildet hatte.

Jedem Kenner der neueren englischen Geschichte lockt die Berufung Churchills zum konservativen Barteichef ein Lächeln auf die Lippen. Churchill war ursprünglich Konservativer. Er schwenkte dann zum radikalen Flügel der Liberalen ab, als der Vater des jetzt zurückaetretenen Neville Chamber­lain, der sehr viel bedeutendere und urwüchsigere Josef Chamberlain, im Anfang dieses Jahrhunderts mit seinem Schutzzollprogramm vor die Wähler trat und eine katastrophale Niederlage erlitt. In dem jetzt veröffentlichten Briefwechsel Churchill l Chamberlain findet sich auch eine deutliche Anspie- lung auf diesen recht wichtigenVorgang". Chur­chill schreibt an Neville Chamberlain:Wie unsere Väter vor uns, sind wir in allen Wechselfällen der Politik verbunden gewesen, manchmal zusammen, manchmal getrennt/

Diese persönlichen Erinnerungen, Gegnerschaften und zweideutige Freundschaften sind gewiß für die innere Politik Englands von Bedeutung. Aber auf le konzentriert sich nicht unsere Aufmerksamkeit. Wir halten uns vielmehr an folgenden Tatbestand. Schon um die Jahrhundertwende war der konser­vative Gedanke ähnlich wie bei uns in Deutschland auch in England durch materielle Einflüsse des Kapitals" kompromittiert. Lloyd George hat in seiner eigenartigen drastischen Art einmal die­sen Zustand mit folgenden Worten charakterisiert: Ich hielt eine Rede und sprach zu den Bänken der Opposition mir gegenüber. Sie verhielten sich sehr kalt und feindlich, ich konnte keinen einzigen Bei­fallsruf herausschinden. Das, sagte ich zu mir selbst, ist nicht das Unterhaus, das ist ein G e - werkschaftskong re ß. Also drehte ich mich, wie man dies in solchen Fällen zu tun pflegt, zu den Bänken (der Regierungspartei) hinter mir um. Aber auch d a war das Unterhaus nicht: da saßen die Vereinigten Handelskammern." Und da find wir auch schon mitten wieder beim Thema: schon unter dem alten Josef Chamberlain nannten sich die Konservativen nicht mehrKon­servative", sondernUnionisten", nach dsm in der Frage des Homerule für Irland ein Teil der Libe­ralen zu ihnen gestoßen war.

Lloyd George erfand dann während und nach dem Krieg den Begriff derNationalen Re­gierung", obwohl in ihr der konservative Par­teieinfluß überwältigend war. Mit der Sprengung dieser nationalen Regierung im Jahr 1922 kehrten die Konservativen zu ihrem ursprünglichen Partei­namen zurück. Wer nur sehr vorübergehend. Die Arbeiterpartei war inzwischen erstarkt und hatte das Erbe der alten Liberalen angetreten. Der- . selbe Baldwin, der 1922 an der Herauslösung der Konservativen aus der nationalen Sammel­regierung von Lloyd George führend beteiligt war, benützte den Pfundsturz 1931, um zusammen mit Macdonald wieder eineNationale Re­gierung" auf die Beine zu stellen, die als Re­gierungspartei auch heute noch das Feld beherrscht. Er tat dies mit dem Arbeiterparteiler Macdonald. Ader die Mehrzahl der Arbeiterparteiler blieb selb­ständig, und so versucht jetzt Churchill die Ar­beiterparteiler auf die allgemeine Plattform der

Kopflose Konservative.

Das völlige Ausscheiden von Neville Chamberlain aus dem britischen Kabinett bedeutet vermutlich auch seinen Rücktritt als Führer der Konservativen Bartei. Das ist ein sehr wichtiger Vorgang. Der englische Ministerpräsident vereint in der Regel das höchste Staatsamt mit der Führung der bei den je­weiligen Wahlen siegreichen Partei. Aus dieser Doppelstellung als Parteichef und als Staatschef erwächst die geradezu diktatoriale Machtfülle, die der englische Ministerpräsident tatsächlich in seiner Berfon vereint und die nach außen hin zur Freude der Leute, die nicht alle werden, mit demokratisch-parlamentarischen Mätzchen getarnt ist.

Man kann sich denken, mit welcher Freude Win­ton Churchill den alten Neville Chamberlain in den liuhestand ziehen läßt: eben weil damit für ihn elbst der Weg zur Führerstellung in der Konser­vativen Partei frei wird. Insofern beendigt der Rücktritt Chamberlains eine Art Dualismus, die ich mit der Berufung Churchills zum inifterprä­senten, aber nicht zum Parteichef entgegen eng-

(Sine Warnung an Amerika.

Konohe über die Lage nach dem Dreierpakt.

Tokio, 5. Okt. (DNB.) Ministerpräsident Fürst Kanone erklärte der Presse, daß der Dreier- p a k t Japan, Deutschland und Italien zu gegen­seitigem militärischen Beistand vereine, falls einer der Vertragspartner durch eine dritte Macht, ein­schließlich Amerikas, angegriffen werden sollte. Ob der Pazifik der Schauplatz eines Krieges sein werde, hänge allein davon ab, ob Amerika und Japan zu gegenfeitiger Anerkennung und Ver­st ü n d i g u n g gelangen würden. Amerika solle da­her die Lage überprüfen und in voller Erkenntnis der Absichten der Bündnismächte feine bis­herige Haltung revidieren. Soltte Ame­rika jedoch die wahren Absichten Japans, Deutsch­lands und Italiens vorsätzlich a b l e h n e n , den Dreierpakt als feindlich gegen sich gerichtet betrach­ten und die Vertragspartner heraus­fordern, dann wären die drei Mächte bereit, die Herausforderung anzunehmen und eine Entscheidung zu erzwingen.

Was die Sowjetunion anbetreffe, so sei eine Besserung der Beziehungen zwischen beiden Län­dern bemerkbar. Die Bereinigung der polittschen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und der Sowjetunion sei beabsichtigt, und alle An­strengungen gingen dahin, die Möglichkeit von Rei­bungen zu beseitigen. Die Verhandlungen Japans mit Niederländisch-Jndien beurteilte der Ministerpräsident als allgemein günstig und erfolg­verheißend. Genaue Angaben könne er im Augen­blick nicht machen. Die Verhandlungen mit der Nankingregierung ständen vor dem Ab­schluß.

B u k a r e st, September.

Der Namenstag Corneliu Codreanus brachte das erste öffentliche Auftreten der Eisernen Garde seit dem Verbot der Bewegung vor zwei­einhalb Jahren. Auch gute Kenner der rumänischen Verhältnisse waren überrascht von der großen Zahl und der guten Haltung der Marschkolonnen, die schon nach wenigen Tagen mit zahlreichen Grün­hemden ausgerüstet waren. Die Gesänge wurden auch von den Zuschauern so geläufig mitgesungen, wie man es nach den langen Verbotsjahren nicht erwartet hätte. Die starke Beteiligung der Fabrik- arbeiterschaft ist ein Beweis dafür, daß der christ­liche Nationalismus nicht nur in die Bauernschaft,

der schließlich selbst durch sein unerschrockenes Der- halten in den Tagen und Nächten des 5. und 6. September dem verrotteten alten System den Todesstoß versetzte. Alle von mißgünstigen Betrach­tern dieser wahren nationalen Einigung ausge- streuten Gerüchte über angebliche _ Meinungsver­schiedenheiten zwischen dem Staatsführer und dem Führer der Garde sind schon nach einigen Tagen durch das Stoatsgrundgesetz vom 14. September ad absurdum geführt worden, das Rumänien zum national-legionären Staat und die Legionärsbe­wegung zur einzig anerkannten politischen Bewe- gung im neuen Staat erklärte. Damit hat Rumä­nien endlich seine nationale Einigung gefunden, für die die Besten seiner Jugend bluteten und starben.

den Mittelstand und die Intelligenz eingedrungen ist. Nie hat man aber in diesen ganzen Jahren bei einer Kundgebung der staatlichen politischen Organisationen mögen sieFront der Nationalen Wiedergeburt" obereinzige und totalitäre Partei der Nation" geheißen haben so viele begeistert mitfeiembe Zuschauer gesehen.

Man hätte es manchem, ber die Garde in den letzten zwei Jahren immer wieder totsagte, ge­wünscht, daß er sich selbst von der Unsinnigkeit die­ser Redensart Überzeugt hätte. Allerdings, wer die Massenerschießungen und die grausame Verfolgung der Bewegung miterlebt hat, dem mag es manch­mal schwer gefallen sein zu glauben, daß die Garde tatsächlich noch lebe, wo doch ihre Besten hinge­mordet oder geflüchtet waren. Die Legion war fast wehrlos den Verfolgungen der staatlichen Macht­haber ausgesetzt, die sie unter rücksichtslosem Miß­brauch ber Staatsgewalt auszurotten begannen.

2500 ihrer führenden Köpfe allen voran den Capitan" Corneliu C o d r e a n u hat die Garde nach sehr vorsichtigen Schätzungen in den beiden Schreckensjahren 1938 und 1939 durch Mord verloren, ber auch baburd) nicht weniger verwerf­lich wird, baß er von ber Exekutive unter recht­lichen Scheinvorwänben begangen würbe. Von den 80 Gebietskommandanten finb heute nur noch 30 am Leben, von ben Elitekommandanten nur noch drei. Man bedenke, was diese' Zahlen in einem kleinen Lande wie Rumänien bedeuten.

Jetzt aber sind alle, die am Tode vorbeikamen, wieder da, entschlossener denn je. Da sieht man den neuen Führer der Eisernen Garde, Horia Sima, der noch von Codreanu selbst zum Nach­folger bestimmt wurde, zarter und feingliedriger als dieser, aber mit demselben Blick des Fanatikers und Mystikers; da ist das scharfgeschnittene, bärtige Gesicht des Elitekommandanten und Jassyer Rechtsanwalts Garneatza, die kraftvolle Man­nesgestalt des Elitekommandanten M i r o n o v i c i, da ist die greife Fürstin Cantacuzino, der man den hoffnungsvollen Sohn erschoß und die selbst für ihre Uebergeugung im Gefängnis ge­sessen hat; da ist der Dichter Radu Gyr, da sind die endlich aus Berlin zurückgekehrten Män­ner: Pfarrer Dumitrescu, Ciorogaru und wie sie alle heißen. Und hinter ihnen alle die vielen namenlosen Kämpfer, die nicht weniger ge­litten haben und deren Vaterlandsliebe und Auf- bcwwille nicht weniger heiß und ehrlich sind; kennt jeher doch einen gefallenen Kameraden, dessen Lücke er ausfüllen will.

Wie konnte, so fragt man sich, die Eiserne Garde so macht- und eindrucksvoll aus ihrer tiefsten Er- niebrigung Wiedererstehen? Die Antwort ist die­selbe, die für alle großen Freiheitsbewegungen der Menschheit gilt: für dieses Phänomen gibt es keine materialistische Deutung, sondern nur eine mystisch- psychologische. Das Blut der Märtyrer keimte wie Samen, und für einen Gefallenen wuchsen zehn neue Bekenner heran. So kehrten sich schließlich die Gewaltmittel brutaler Machthaber gegen diese selbst, und zwar um so schneller und kräftiger, je rücksichtloser sie eingesetzt wurden. Das mystische Element hat besonders bei dem durch den Ortho- doxismus dafür aufgeschlossenen Rumänen eine große Rolle gespielt. Es ist kein Zufall, daß die Bewegung unter dem Zeichen des Kreuzes und mit dem Erzengel Michael als Patton ihren Kampf um Rumänien begann. Für den großen Teil die­ser Männer und vor allem für die kleinbäuer­lichen Anhänger im Lande ist Corneliu Codreanu noch nicht tot. Die meisten glauben wirklich, da man einen anderen für ihn erschossen und ins Grab gelegt habe, und daß derCapitan" eines Tages, einem Messias gleich, wiedererscheinen werde, um seinem Volke aus der Not zu helfen. Zweifellos wird dieser Glaube durch keinerlei Tatsachen ge­rechtfertigt, aber er ist bezeichnend sowohl für die Mentalität der Massen, die an ihn glauben wollen, wie für die schon legendär gewordene Gestalt Co­dreanus. , . Of,

Das Volk, das am 6. September nach der Ab­dankung Carols II. vor dem Königsschloß dem jungen Herrscher Michael I. zujubeite, und das dann eine Woche später verstärkt und diszipliniert das Andenken des totenCapitan" in einer Mas­senkundgebung feierte, war bas andere, bessere, wahre Rumänien, bas man bisher im Ausland kaum gekannt hatte, lieber bie Grenzen war nur ber Lärm von Riesenskandalen, von brutalen Mas- fenerefutionen, von Korruption eines Beamten­tums, bas sich am Beispiel seiner Führer orien­tierte, kurz, von allem Verwerflichen unb Un­menschlichen gebrungen und hatte dieses Lpnd zum Gespött der anderen gemacht. Kaum jemand drau­ßen kannte den anspruchslosen, gläubigen rumä­nischen Bauer, den treuherzigen braven Mann aus dem Volke. Allein die Eiserne Garde hat es ver­standen, diese wahren und besten Kräfte Ruma- niens zu organisieren. Daß auch dabei ^bler ge­wacht wurden, kann niemand bestreiten. Auch war es manchmal für ben mitteleuropäischen Beobach­ter schwer zu verstehen, daß bie Bewegung in mystische Betrachtungen versank, wo es galt, poli­tisch zu handeln. Aber Nr diese Fehler hat bie Garde schwer und schmerzlich gebüßt, und sie ist

Sorge der Achsenmächte und ihren Schwierigkeiten spreche in einem Augenblick, da Hunderttausende von Engländern Nacht für Nacht in den Untergrund­bahnen Deckung suchen müßten, in einem Augen­blick, wo alle Hauptstraßen Londons in Trümmer­haufen verwandelt werden und alle Docks ein trost­loses Bild der Zerstörung bieten. Churchill und feine Helfershelfer haben bei den Engländern den Glau­ben aufkommen lassen, daß es genüge, bis Ende September durchzuhalten, um den Sieg gegen die Achsenmächte zu erlangen. Bis heute aber sei keine dieser Versprechungen in Erfüllung gegangen, ja, die deutschen Luftangriffe seien trotz der Herbst- n e b e I fortgesetzt und noch verstärkt worden. Der Druck Italiens auf Aegyp-

Mailand, 6. Okt. (Curopapreß.) Die italieni­sche Presse befaßt sich mit dem Echo der Zusam­menkunft auf dem Brenner. Der(Sortiere della Sera" schreibt, auf dem Brenner fei kein Komplott angezettelt, sondern ein Urteil gefällt wor­den. Die Italiener warteten diszipliniert und gedul­dig auf den Marschbefehl des Duce. Da auch Generalfeldmarschall Keitel daran teilaenommen habe, bedürfe es keines besonderen Scharfsinnes, um zu begreifen, daß auf dem Brenner Beschlüsse von höchstem militärischem Interesse gefaßt wurden. Die Achse beherrsche den Gang der Ereignisse, während die englischen Plutokraten die Nähe der Niederlage fühlten. Der Popolo d'Jtalia" schreibt, bie Achse werbe dem Feind bis zu seiner vollständi­gen und enbgültigen Nieberlage keine Atem­pause gönnen. Die Englänber sollten aus Er­fahrung wissen, baß die Pläne ber Achse sich nur durch Taten enthüllen. Diese große Ueberlegenfjeit ber Achse verwirre unb beunruhige bie Engländer. Erst bie Ereignisse würben ben Engländern bie Be­schlüsse vom Brenner enthüllen unb erläutern. Sie könnten jebvch versichert fein, baß Hitler unb Mus­solini über einen Punkt in unumstößlicher Weise einig waren: sie zu schlagen unb überall zu be­siegen. DieGazzetta bei Popolo" schreibt, die Eng­länber würben nicht lange zu warten brauchen. Wenn jeboch die englische Propaganba als Grunb ber Brenner-Zusammenkunft angebe, Italien unb Deutschlanb seien über ben Kriegsverlauf beun­ruhigt, so werbe diese Ansicht hinreichend durch die Tatsachen widerlegt. Gewiß bestehe bas britische Weltteich noch, aber wie könne man es leiten und verteidigen, wenn man den größten Teil des Tages unb ber Nacht im Luftschutzraum zubringen müsse?

In seiner für bie italienische Wehrmacht bestimm--------- _ . . w . , _

ten Rundfunkansprache erklärte Ansalbo, ber begann bei ber motorisierten Division Triefte, die Direktor desTelegraso", zu der Sennerbegegnung, zu dem im November 1938 gebildeten Panzerarmee-' e9 sei geradezu lächerlich, daß man in London von der korps der Po-Armee gehört.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen $**eitfcen.9 S*el|ta6eM

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