Ausgabe 
7.9.1940
 
Einzelbild herunterladen

Der Schneider und die neue Kleiderkarte

Heuchelheim Gröningen.

Handball im Männerturnverein.

am

McMhainJluhl

29/30 - 2/U.

Ring Ning Ring Ring Ring

I. II. III. IV. V.

40, RM.

16

s 12, ; io,- . 6,- . 4,-

Leichtathletischer Klubkampf ÄfB.-R. - TV. Wetzlar.

Nach längerer Pause tritt der Mtv. wieder mit seinen Handballern in Tätigkeit! Wenn e$j auch vorerst nur die Jugend ist, die ihr Können unter Beweis stellen will, so dürfte es doch auch bei den Aktiven nicht mehr lange dauern, und sie messen Sonntag für Sonntag ihre Kräfte mit den Nach­barvereinen. Bevor die eigentliche Spielrunde um die Kriegsmeisterschaften beginnt, müssen sich die Mannschaften erst einmal einspielen, und dazu die­nen die beiden Jugendspiele des kommenden Sonn-

Wir haben uns mit dem derzeitigen Leiter der Blutspenderzentrale für Hessen mit dem Sitz in Meßen, Chirurgische Klinik, Herrn Dr. med. Stotz, über die Aufgaben und die bisherige Wirksamkeit der Angehörigen der Blutspender-Organisation in unserer enge­ren Heimat unterhalten. Aus der Unterredung sind die nachfolgenden Ergebnisse zu ver-

ren gemacht als irgendeine andere Erscheinung', bereits im 2. Jahrhundert legt ihn Origenes als einen Kometen aus; griechische Heiden und Juden dieser und späterer Zeit haben in ihm einenkönig­lichen" Stern im Steinbock oder in der Jungfrau oder auch den Planeten Mars und Merkur erken-

<3. A.-Eport.

Oie Spiele um die Kriegserinnerungsplakette.

Vergebung von Abbrucharbeiten.

Der Abbruch des Hauses Weidengasse 10 soll öffentlich vergeben werden. Angebotsvordrucke sind hier erhältlich. 39700

Verdingungstermin:

Freitag, den 13. September 1940, vormittags 10 Uhr.

Gießen, den 6. September 1940.

Der Oberbürgermeister. Stadtbauamt.

9.21.: Gravert.

Bekanntmachung.

Vetr.: Veränderungen des Pferdebestandes im Stadtkreis Gießen.

Die seit dem 1. Januar 1940 durch Zu- oder Ab­gang eingetretenen Veränderungen im Pferdebestand sind von den Pferdebesitzern im Stadtkreis Gießen, soweit dies seither unterlassen wurde, bis spätestens 15. d. 7N. im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer 30, an­zuzeigen. Versäumnisse werden nach § 34 des Reichs­leistungsgesetzes geahndet. - 3973C

Gießen, den 6. September 1940.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

I. V.: Nicolaus.

Bekanntmachung.

Reue Speisefrühkartoffelpreise in Hessen-Nassau.

Im Bereich des Kartoffelwirtschaftsverbandes Hes­sen-Nassau gelten für die Zeit vom 9. bis 14. Sep­tember für deutsche Speisefrühkartoffeln folgende Er­zeugerpreise: Weiße, rote, blaue Sorten 2,40 RM., runde und lange gelbe Sorten 2,80 RM. Diese Preise gelten für je 50 kg ausschließlich Verpackung, fracht­frei .Empfangsstation^ _ 39950

Blutspender bekunden höchste Nächstenliebe.

Eine Unterredung mit dem Leiter der Blutspenderzentrale für Hessen in Gießen

Stadttheater-Miete.

a) Skammiete.

Die Einlösung der ersten Rate der Stammiete hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: 3966C

Montag, den 9. September 1940, für die Dienstag-

Mieter,

Dienstag, den 10. September 1940, für die Mltt- woch-Mleter,

Mittwoch, den 11. September 1940, für die Frei­tag-Mieter

während den Kassenstunden.

Bei Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 37210, Kasse des Stadttheaters Gießen, erfolgt Ueberfendung der Mietkarten.

Auch dieses Spiel wurde umgefetzt, denn die Heuchelheimer halten ihr Abturnen ab und müssen daher daheim spielen. Die Platzherren sind in letz­ter Zeit stark in den Vordergrund getreten, nach ihrem Sieg gegen Hungen brachten sie sogar das Kunststück fertig, die Spielvereiniguna 1900 knapp zu schlagen. Aus diesem Grunde dürften die Gäste keinerlei Aussichten haben.

spendewesens im Deutschen Reich" geschaffen wurde.

OltpCtl« Es kommen hierfür nur gesunde, unbescholtene

D-r M. in Bad Homburg hatte einen Straf- Männer und Frauen deutschen Blutes im Alter von befehl über 15 RM. erhalten Er war beschuldigt. '!">« 21 bis 50 Wen m Be ra#. Dan vornher- mit seinem Lastkraftwagen in Ober-Eschbach einen ?'N ausgeschlossen smd alle P°r <m-n, die an Tuber- Zusammenstoß mit einem Personenkraftwagen ver- kul"!-, «yphilis. Malaria, Asthma, Herz-, Blut-, ursacht zu haben. Gegen den Strafbefehl legte der G-istes- und Neroenkrankheiten oder Epilepsie leiden Angeklagte Einspruch ein. In der Hauptoerhand- "der einmal gelitten haben, ferner alle Trmker und lung Dor dem Amtsgericht Vilbel wurde der An- Rauschgiftsüchtige. Von deiz als geeignet befundenen geklagte fteigesprochen, da ein Verschulden nicht und fur die Vermittlung als Blutspender zugelas - festgestellt werden konnte. Gegen das Urteil legte uen Mannern und Frauen wird oerlangt, daß sie die Staatsanwaltschaft Berufung ein, die aber oer- sich m Abstanden oon dre, Monaten einer gesund- worfen wurde heitlichen Nachuntersuchung unterwerfen. Es muß

Der W.A. in Ruppertsburg war beschuldigt, im nämlich in ihrem eigenen Interesse und im Inter- Jahre 1939 beim Verkauf zweier Kühe mit Be- °si° d°r Blutempfanaer immer wieder festge ellt stimmcheit die unwahre Erklärung abgegeben zu werden, ob diese Personen weiterhin geeignet smch haben, die eine Kuh gebe täglich 25 die andere 20«h Blutspender zu wirken Der Beitritt der Mam Lter Milch. Durch Urteil des Amtsgerichts Lau- "°r und Frauen zu der Blutspender-Organ,fatton ha<h nnm 20 flinui wurde der Anaeklaate treiae- olgt völlig freiwillig m dem Bewußtsein, daß ste s^chenGegendas Urteil legtt -in-m hohen Ideal, der Nächstenliebe der Tat dienen

ckalt Berufuna ein Der Anklaaevertreter bean- und neben einer gewissen materiellen Entschädigung We Aufhebungdes^^ang«n^ für Ausfälle bei

Verurteilung des Angeklagten zu einer Gesamtge-1.^pTfpr PDrna_5npn in MA ÖS' ^b^fn,Sannf8e^benUn» wlü^eib nnb Seben 5u fei^ " ner Geldstrafe von 75 31®. verurteilt. nommen werden. In ungewöhnlichen Zeiten, wie

Amtsgericht Gießen. jetzt im Kriege, ist der Bedarf an Blutspendern

Am kommenden Sonntag tragen die Leichtathle­ten des VfB.-R. und' des To. Wetzlar einen Klub­kampf aus, bestehend aus 100 Meter, 200 Meter, 1500 Meter, 3000 Meter, Weit, hoch, Kugel, Speer, 4X100 Meter und 4 X400 Meter Staffel, bei den Frauen wird gekämpft im 100-Meter-Lauf, Weit, hoch, Kugel, Ballweitwurf und in der 4X100-Me- ter-Staffel. Da alle bekannten Leichtathleten des VfB.-R. zur Verfügung stehen und die Wetzlarer äußerst kampfstark sind, wie die Leistungen der Domstädter am Bezirks-Turn- und Sporttag be­wiesen, ist mit großartigen Kämpfen und erstklassi­gen Leistungen auf dem Waldsportplatz zu rechnen.

natürlich erheblich größer. Es muß daher immer wieder an opferbereite deutsche Männer und Frauen, die den vorerwähnten gesundheitlichen Bedingungen genügen, der Appell gerichtet werden, sich als Blut­spender zur Hilfeleistung und Rettung gefährdeter deutscher Menschen zur Verfügung zu stellen. Als materieller Erwerb darf diese Tätigkeit allerdings nicht aufgefaßt werden, zumal jeder Spender im allgemeinen nur alle sechs Wochen mit einer Blut­entnahme zu rechnen hat. Die Betätigung als Blut­spender darf vielmehr nur als Hilfeleistung für an Leben und Gesundheit gefährdete Volksgenossen gelten. Um etwaige Gesundheitsschäden zu vermei­den, wird bei der Blutentnahme über 500 ccm in der Regel nicht hinausgegangen. Die Menge des entnommenen Blutes stellt für den Spender im all­gemeinen keine Schädigung oder Beeinträchtigung seines Befindens und feiner Arbeitsfähigkeit dar. Moderne Apparaturen ermöglichen die Blutent­nahme in denkbar einfachster und schnellster Ueber- tragung. Wann die Blutübertragung erforderlich ist, unterliegt ausschließlich der ärztlichen Entschei­dung je nach Lage des Falles. In der Regel werden Blutübertragungen erforderlich fein bei Verletzungen mit schwerem Blutverlust, mit denen man gerade jetzt im Kriege häufig zu rechnen hat, ferner 3ur Stärkung der allgemeinen Widerstandskraft des Patienten bei schweren Erkrankungen bestimmter Art. Die Blutspender werden auch in den Kranken­häusern der kleineren Städte in der Umgegend eingesetzt, wenn der zuständige Arzt diese Maß­nahme für notwendig hält. Heber die Blutspender- zentrale in Gießen wird dann ein solcher Helfer bzw. Helferin dem jeweiligen Krankenhaus zur Ver­fügung gestellt. Die Blutübertragung vom Spender auf den Patienten ist aber nur möglich bei gleichen Blutgruppen, ganz gleich, welcher Verwandtschafts­grad oorliegt. Es kommen vier Blutgruppen in Be­tracht, nämlich A, B, O, AB. Die Bestimmung einer Blutgruppe erfolgt durch mindestens doppelte ärzt­liche Nachprüfung, so daß jede Verwechslungsmög- lichkeit von vornherein ausgeschlossen ist.

Zu der neuenzweiten Reichskleiderkarte", die ab 1. September in Kraft getreten ist, wird im Deutschen Handwerk" eine Stellungnahme ver­öffentlicht, die besonders auf die Beziehungen der Käufer zum Schneider und zur Schneiderin eingeht. Das geschickt ausaedachte Punkteverrechnungssystem habe dem Verkehr zwi- chen Handwerk, handel und Industrie eine aus­reichende Freizügigkeit der geschäftlichen Dis­positionen erhalten. DasBerechtigungsgeld", das der Kunde neben dem eigentlichen Geld z. B. für einen gelieferten Anzug in Gestalt seiner Punkte zu vergeben hat, sei heute für den Schneider beinahe wichtiger als die Reichsmark, die feine Leistung be­zahlt. Der Punkt fei nicht an einen bestimmten Zweck gebunden, sondern könne nach freier Wahl verwendet werden. Viel Punkte haben, be­deute die Möglichkeit zu größerem Um­satz. Wie die Punkte in der Hand des Kleider- karteninhabers für den Schneider ein erstrebenswer­ter Besitz sind, so seien die PuNktschecks des Schnei­dermeisters fürdenStoffhändler ebenfo be­gehrenswert. Es sei dadurch erreicht, daß der Käu­fer wieder in seine ihm sozusagen von Natur zu­kommende Stellung eingesetzt ist. Der Käufer sei es, der umworben werde; er habe es nicht mehr nötig, den Verkäufer um eine Wve zu betteln.

Die erste Kleiderkarte, so heißt es weiter, stand für Handwerk und Einzelhandel im «Zeichen der P u n k t r e st r i k t i o n*. Man wollte die kleinen Läger dieser Betriebe verringern und die freiwer­denden Spinnstoffmengen der Verarbeitung zufüh­ren. Textilvorräte sollten nur in den übersichtlichen, leichter erfaßbaren Lägern des Textil-Großhandels zufammengefaßt werden. Man habe die Verringe­rung der kleineren Läger dadurch erreicht, daß man

Die Blutspender in unserer engeren Heimat sind in der Blutspender-Zentrale für Hessen mit dem Sitz in Gießen, Chirurgische Klinik, zusammengefaßt. Die Leitung dieser Zentrale hat der Direktor der Chirurgischen Klinik, Professor Dr. Bernhard, der während seiner jetzigen Verwendung im Felde seinen Mitarbeiter Dr. med. Stotz mit dieser Auf« gäbe betraut hat. Neben den Kliniken in der Hauptsache kommt die Chirurgische Klinik in Be­dacht stehen auch dem Reservelazarett Blutspen­der zur Verfügung. Welche große Bedeutung diese Hilfeleistung hat, kann man schon daraus ersehen, daß im verflossenen Jahre allein in der Chirurgi­schen Klinik in Gießen etwa 4000 bis 5000 Blut­übertragungen vorgenommen wurden. Gegenwärtig haben sich, wie auch schon vor dem Kriege, wieder viele Soldaten als Blutspender zur Hilfeleistung be­reit erklärt. Ferner ist hervorzuheben, daß die NS.- Frauenschaft geschlossen den Willen bekundet Hot, aus ihrer Mitte ebenfalls Blutspender zu stellen, namentlich für schwerverwundete Soldaten. Jeder Angehörige der Blutspender - Organisation erhält einenBlutspender-Ausweis", der jeweils auf sechs Monate gültig ist. Der Blutspender muß sich ver­pflichten, der vom Blutspendernachweis ausgehenden Aufforderung, sich zur Blutentnahme in ein be­stimmtes Krankenhaus zu begeben, jederzeit sofort nachzukommen. Aufforderungen von anderer Seite ohne Vermittlung des Nachweises darf er in keinem Falle Folge leisten. Der laufenden gesundheitlichen Ueberwachung durch die vorerwähnten Nachunter­suchungen in Abständen von etwa drei Monaten muß sich der Blutspender ebenfalls unterwerfen.

Es ist eine schöne und edle Aufgabe, der sich deutsche Männer und Frauen in diesem Rahmen zur Rettung von Menschen und im Dienste unserer Volksgemeinschaft widmen können. In der jetzigen Zeit werden noch viele solcher Helfer und Helfe­rinnen gebraucht. Alle Männer und Frauen, die hier durch ihren Einsatz helfen wollen, werden von der Blutspenderzentrale für Hessen in Gießen als Mitarbeiter willkommen geheißen. B.

geleitet. Die Aktion derPunktrestriktion" ist nun abgeschlossen. Der Handwerker, aber auch die Haus­frau, braucht jetzt zur Herstellung eines Kleidungs­stücks zur Stoffbeschaffung genau f o ~ o i e 1 Punkte, wie für das fertige Kleidungsstück auf der Meiderkarte vorgesehen sind. Es yat sich heraud- gestellt, -daß die Mengen, die ein Handwerker für ein Kleidungsstück braucht, gar nicht größer sind als die von der Bekleidungsindustrie benötigten.

Die Stellungnahme begrüßt zum Schluß die Er­leichterung, daß nunmehr die Kleiderkarten-Jnhabe- rin den beim Einzelhandel gekauften Stoff selbst der Schneidermeisterin übergeben darf. Konnte dach bisher die Schneiderin mit einer festgesetzten Punkt­zahl manchen Sonderwünschen der Kundin nicht entsprechen. Jetzt braucht sie nur anzugeben, wie­viel Stoff für das Kleidungsstück in der gewünschten Form gebraucht wird, und die Kundin kann den Stoff nach Wunsch selbst beschaffen.

Die zu zahlende erste Rate beträgt: Familienlogen * » *

Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Wer­ken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlags­erzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damitdurch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfälti­gen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte ' und auch Probehefte der ZeitschriftFreude am Leben

Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde

dem Handwerk z.B. für einen Anzug nur 60 Punkte zubilligte, während er zur Wiederbeschaf- fung der verarbeiteten Svinnstoffe 90 Punkte brauchte. Als mit der Zeit Die Läger des Handwerks den gewünschten Umfang nicht mehr überschritten, glitt man diese Punktdifferenz durch Punktzu­schüsse wieder aus. hunderttausende von Punkten wurden so von den Innungen den Handwerkern zu-

Die A. E aus Holzhausen hatte einen Strafbe?---

fehl über zwei Wochen Gefängnis erhalten. Sie sonntages nicht ohne Aussichten in Liesen Kampf, war beschuldigt, in einem Gießener Hotel, wo sie da die Mannschaft doch mehr Spielerfahruna hat. bedienstet war, ein silbernes Halskettchen, das ein Nach flottem Spiel sollte» die Gäste das bessere Gast hatte liegen lassen, entwendet zu haben. Ge- Ende für sich behalten.

gen den Strafbefehl legte die Angeklagte Einspruch ein. In der Hauptoerhandlung behauptete sie, das! Kettchen habe sie, solange sich der Eigentümer nicht gemeldet hätte, im Hotel tragen wollen. Der An­klagevertreter beantragte eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen. Das Gericht erkannte mit Rücksicht auf den geringen Wert des Kettchens und die seit­herige Unbestrafthett der Angeklagten auf eine Geldstrafe von vierzig Reichsmark, ersatzweise acht Tage Gefängnis.

Der W. S. in Ober-Bessingen war angeklagt, im Mai aus dem Dorraum eines Geschäftes zwei kleine Hämmer, im Juni und Juli seinem Arbeitgeber 1 Paar Straßenschuhe und einen Arbeitsmantel, sowie ein Heuseil und ein Sofakissen entwendet zu haben. Der Angeklagte war geständig. Dem An­trag des AnklagKrertreters entsprechend wurde der Angeklagte an Stelle verwirkter Freiheitsstrafen zu Gewstrafen von 15 RM. und 2 mal 20 RM. ver­urteilt. Die Vollstreckung der Geldstrafe von 15 RM. wird für die Dauer von 3 Jahren mit Aus­sicht auf Straferlaß bei guter Führung ausgesetzt.

l. Klasse: Großen-Vuseck vsV.-Reichsbahn.

Einen schweren Gang müssen die Grün-Weißen antreten, denn der Meister der zweiten Klasse, Großen-Buseck, ist gefürchtet. Selbst der Meister der 1. Klasse mußte erkennen, wie schwer es ist, dort zu gewinnen und war froh, wenigstens einen Punkt gerettet zu haben. Die Platzherren stellen eine stabile Mannschaft, in der besonders die Hintermannschaft hervortritt. In Hochstein hat die Elf einen Sttir- mer, der seinesgleichen sucht. Die Grun-Weißen --------IT-------

konnten am letzten Sonntag nicht überzeugen und tags auf dem Universitätssportplatz, müssen daher kämpfen und nochmals kämpfen. Den j Jugend hat sich einen überaus schweren Ausgang des Spieles muß man offenlassen. Gegner ausgesucht, der wohl kaum einen Sieg zu-

1900 Garbenleich. lassen wird. Die Jugendlichen des Tv. Dornholzhau-

leufonia Watzenborn-Steinberg L Rod- sen haben im letzten Jahr gezeiat, daß sie zu spie- 9 ' " hxim I len verstehen, wie kaum eine andere Mannschaft rrt

Nach langer Pause haben dieTeutonen" wie- unserem Bezirk Treten die Mtver komplett an so hör oin auf eiaenem Platze Im Spiel um dürste sich ein Spiel entwickeln, das sicher manchen di- Krieg^erin-nerungsplakette steht die mannhaft S^nMaUfrcunb befriebigen roirb Die Mannschaft ist kommenden Sonntag nach brfei auswärtigen in allen Teilen derart gut besetzt worden, daß kaum Spielen im ersten Heimspiel dieses Wettbewerbes Mängel.auftteten werden. Der Sttirm, den der hör 1 Mannschaft von Rodheim gegenüber. Nach kleine Bentheim bisher immer geschickt und klug zweischwachen Spielen zeigte V Manschaft aus leitete, dürfte diesmal besonders stark fein. Aber auc? ^Latzenbom^teinberg am vergangenen Sonntag die anderen Mannschaftsteile, vor allem die Der- c s. srnnfMnnrfntah in Gietzen gegen die 1.1 teidigung und der Torwart, find so stark, daß sie Mannschaft des VfB.-R. wieder beachtliches Kön- auch den stärksten Ansturm ruhig aushalten.

nen so daß sich auch am kommenden Sonntag, Die 2. Jugend hat sich als Gegner die Jugend falls sie das Spiel nicht auf die leichte Schulter des Tv. Grüningen ausgesucht, die sicher als Sie- nrimmt, voraussichtlich Sieger werden dürfte^ ger aus dem Kampf hervorgehen durfte, da ste doch Vor diesem Spiel tritt die Jugendmannschast ge- über mehr Spielerfahrung als der Mtv. verfugt.

gen die Jugend von Alten^Buseck an. Allerdings wird auch die 2. Jugeiü» nach einigen

II klaffe- Steinbach Hungen. Spielen einen solchen Gegner abgeben, daß sie m

In dieser Klasse wird mit drei Spielen hie Vor- ihrer Staffel bei Vergebung des Sieges einiges Mit-

haben sich stark herausgemacht, es gelang ihnen am Nachsehen zu gebe . , Sonntag, die Turner aus Klein-Linden mit 8:1 Eporttag M GrvßeN-Buseck. abzufertigen Die Steinbacher ^en die Tabelle Sportgemeinde Großen-Buseck veranstaltet

rechnen nut ausgeglichenem Spie, ss - 6 I finden auf dem Sportplatz turnerische Der- ungewlß rst. __ «lein-Linden. anstaltunaen, Wettläufe Staffelauf usw. statt. Die

Dieses Spi-^l mar ursprünglich in KleiiEnben gesamt fugend, H^ BND, ^Sp^rtgem-mbe^neh.

angesetzt rnarben, mußte aberwegen de-^am gle.- Gb t emclnle Großen-Buseck gegen bi- 1. Els K-n Tage stattftnbenben Ortssporttages nach rnro ^B.-Reichsbahn Si-ß-n. Großen-Buseck tritt

ßewLinden umgelegt werden. Die Platzherren kann folgende'' Mannschaft an: Mohr; Harbach,

t-n am Sonntag chren ersten Sie«I «V ®ru Dambmanm Schmitz, Beppler, Schmidt; Hochstein, ÄffÄÄ ".Lsi s>*.- »«

Außerdem sind zu zahlen für die Altersversorgung der Bühnenschaffenden für die 1. bis 4. Rate: im I. Ring.......1,60 RM.

II, III. und IV. Ring . . 0,80

Die Einlösung der ersten Rate muß unbedingt vor der 1. Mietvorstellung erfolgt fein.

b) Wahlmiete.

Die Einlösung der ersten Rate mit RM. 11,> 12, und 15, kann an den obenangegebenen Tagen erfolgen.

Gießen, den 6. September 1940.

______________Der Oberbürgermeister.______________

Bekanntmachung.

Der Herbstmarkt (ZUeffe) findet vom 5. bis einschl. 13. Oktober 1940 in Gießen auf dem Oswaldsgarten statt. Auf die Ausschreibung in den Fachblättern Komet" undDas Deutsche Wandergewerbe" wird verwiesen. Meldefrist: 18. September 1940. Näheres ist im Stadthaus, Bergstraße 20 (Zimmer Nr. 18), zu erfahren. 3962C

Gießen, den 7. September 1940.

Der Oberbürgermeister.

_j__I. V.r N i k olap Beigeordnete^

nen wollen. Andere betonen seine Erscheinung als reinen Wunderstern, der mit seinem überirdischen Glanze Sonne, Mond und alle Sterne überstrahlte. Er steigt schließlich vom Himmel hernieder und spricht in lichtem Glanze als Engelerscheinung mit den Magiern. Große Wirkung hat auch eine andere Erzählung ausgeübt, wonach dieser Stern in sich die Gestalt eines Knäbleins trug, oder daß in iym eine Jungfrau zu schen war, die einen Knaben trug.

Erst Kepler ist äu der abenteuerlichen Behaup-, ... -

tun« gekommen, bei dem Stern der Weisen handele . ....

es sich um die Saturn-Jupiter-Konjunktion in den Blutspender sein ist f)oj5fter Dienst art hilfs- Fischen im Jahre 7 v. Ehr. Sie läßt sich astrono- bedürftigen deutschen Mensckem Ntch^, jeher ^0015 misch nicht rechtfertigen, denn die Konstellation war Dluffpender wirken. Es sind dafür bestimmte Dor- damals nicht so eng, daß Jupiter und Saturn wie ö" erfüllen, die in einem besonderen

ein einziger großer Stern hätten erscheinen können. Merkblatt über die Pflichten und Rechte eines Llut- Nach modernen exakten Berechnungen blieben selbst Senders betont werden. o ,

bei der größten Nahestellung beide Planeten mehr , Der Arzt muß häufig zur Erhaltung des Lebens als zwei Mondbreiten voneinander entfernt. Solche $ur schwerer gesundheitlicher

trockene, willkürliche Gelehrsamkeit vergewaltigt Patienten Vlut von anderen gefunben

Ä Xmen,

«ÄSSÄ 6S Aw

Sf JST ÄÄÄU- -«TF/ÄÄ®

_______° nums des Inneren als Organisation des Mut-