Das Hakenkreuzbanner
„Judäa" als britisches Dominion.
Ein britisch-jüdischer Vertrag.
Deutsche Soldaten blicken über Beifort
Das Führerhauptquartier
am
vor der des a u f
Stelle, an der die zentrale Leitung der großen operativen Kampfhandlungen und die kürzeste Verbindung zu den Hauptstoßrichtungen der Armeen seine Lage bestimmte. Einige Decknamen wie „Felsennest" und „Wolfsschlucht", mögen dabei Erwähnung finden.
Das Fuhrerhauptquartier ist streng militärisch organisiert und geleitet, umfaßt aber neben dem Oberkommando der Wehrmacht auch den politischen und persönlichen Führungsstab des Führers. Der Führer ist der geschworene Feind jeder Ueberorganisation. Mit einem kleinen Kreis persönlicher Mitarbeiter
Gauhauptstellenleiter Johannes Wachsmuth gefallen. NSG. Bei den Kämpfen in Frankreich fiel
Bei dem großen Kampf in Frankreich eroberten die deutschen Truppen auch die französische Festung Belfort, die weder im Kriege 1870/71 noch im Kriege 1914/18 besetzt werden konnte.
(PK.-Pardun-Scherl-M.)
genwärtig Senator.
Kunst und Wissenschaft.
Kilian Koll in englischer Gefangenschaft.
Von einem Teil der deutschen Presse wurde einigen Tagen die Meldung gebracht, daß Schriftsteller Kilian Koll, der Verfasser Manuskripts zu dem Film „Urlaub
über den britischen Kanalinseln
Deutsche Truppen auf englischem Boden.
Lissabon, 5. Juli. (MB.) Der Londoner Vertreter der ,Morld Preß Union" ist in der Lage, den Inhalt eines Geheimoertrages mitzuteilen, der zwischen der königlich britischen Regierung und der Exekutive der Jewish Agency am 22. Juni in der Downing Street unterzeichnet worden ist. Das Dokument ist in englischer und hebräischer Sprache versaßt und trägt die Unterschriften des Ministerpräsidenten Churchill, des Außenministers Lord Halifax und des Lordsiegelbewahrers, während von zionistischer Seite der Leiter der Jewish Agency, Professor Chaim W e i z m a n n , der Leiter der politischen Sektion der zionistischen Exekutive, Mosche Schertok, und der Beauftragte des Rabbi Weise, Samuel R u b i n st e i n , unterschrieben haben. Bemerkenswerterweise fehlt die Unterschrift des Staatssekretärs im Kolomaloffice, Malcolm M a c D o n a l d.
Das Dokument trägt den Charakter eines Staatsoertrages zwischen souveränen Ländern. In der Präambel heißt es, daß im Geiste der Balfour- Deklaration, welche zum erstenmal den Juden ein Nationalheim feierlich zugesichert habe, die Vertreter der königlich britischen Regierung und der Exekutive des jüdischen Freistaates Judäa entschlossen seien, ihre Beziehungen dauerhaft zu regeln. Zu diesem Zweck seien folgende Übereinkünfte getroffen worden:
1. Die königlich britische Regierung anerkennt die Jewish Agency als Regierungdes künftigen jüdischen Freistaates Judäa, der als Dominion der British Commonwealth of Nations als freier und souveräner Bestandteil eingegliedert wird. Die Regierung des Freistaates Judäa anerkennt seine britische Majestät als König von Judäa.
2. Der jüdische Freistaat wird die volle territoriale und politische Souveränität besitzen in einem Gebiet, daß im wesentlichen durch die Grenzen des heutigen Palästina bestimmt ist. Der heute ausschließlich von Arabern bewohnte östliche Teil Südpalästinas, des sogenannten
Es ist ein Führerhauptquartier im wahrsten Sinne des Wortes, ein Hauptquartier, von dem aus Weltgeschichte gemacht wird.
Ueber 23 Millionen für das Kriegshilfswerk des Roten Kreuzes. Berlin, 5. In». (DBB.) Bei der ersten Skratzenfammlung für das Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes hat das deutsche Volk 23 039 606,33 R2N. aufgebracht. Damit ist das Ergebnis der ersten Reichsstraßensammlung des Kriegs- wlnlerhilfswerkes 1939/40 um 50 v. H. Überboten worden. Der Spendenbetrag hat sich von 19 Rpf. auf 29 Rpf. je Kopf der Bevölkerung erhöht. Das deutsche Volk hat seine Dankbarkeit denjenigen bewiesen, die ihr Leben zum Schuhe der Heimat einsehen. r
Gebietsjungvolkführer Paul Wagner gefallen.
NSG. Die HI. des Gebietes Hessen-Nassau ist von einem schweren Verlust betroffen worden. Paul Wagner, einer der ältesten Käinpfer der HI. im Gau, ist am 20. Juni 1940 an der Spitze seines Maschinengewehrzuges bei den siegreichen Kämpfen in Frankreich südlich Toul gefallen. Seit 1929 der HI. angehörend, hat er tatkräftigen Anteil an dem Aufbau der HI. in unserem Gaugebiet. Als Führer einer Gefolgschaft in seinem Heimatbann Limburg unter widrigsten Verhältnissen beginnend, hat er, als einer der Jüngsten mit der Führung des Unterbannes und späteren Bannes Lahntal 253, des Oberbannes 2/13 und einer Gebietsführerschule betraut, eine Förderung erfahren, die einzig und allein das Ergebenis seines kämpferischen Einsatzes und seiner hervorragenden Charaktereigenschaften und kameradschaftlichen Haltung war. Als Paul Wagner am 1. April 1937 nach zweijähriger Tätigkeit als Gebietsjungvolkführer ausschied, um seiner Wehrpflicht zu genügen, sollte dies nur eine selbstverständliche Unterbrechung seiner HJ.-Arbeit für ihn sein. Nun gab er sein Leben für Großdeutschland, welchem sein Kampf und sein Lebensinhalt galt. Hessen-Nassaus Hitler-Jugend ist in stolzer Trauer um einen seiner Besten.
(PK.) Deutsche Truppen zumerstenmalauf englischer Erde! Wir alle, die Männer der Luftwaffe, der Kriegsmarine und des Heeres haben den Atem angehalten, als unter dem Blitzen deutscher Bajonette das Hakenkreuzbanner gehißt wurde. In dem Meerbusen zwischen den französischen Kriegshäfen Cherbourg und Brest liegen die Kanalinseln Jersey, Guernsey und Alderney, wie verankerte Sperrfesten. Es sind die britischen Pistolen — auf die Brust der Franzosen gerichtet. Ein aufschlußreiches Kapitel darüber, was London unter „ewiger" Freundschaft verstand, wie einseitig es den Bund mit Paris auf Kosten der französischen Natton auslegte. Nun weht das Hakenkreuzbanner über diesen grünen Eilanden, diesen Gemüsegärten Londons. Gewächshaus steht neben Gewächshaus. Hier haben sich der Norden und Süden ein seltsames Stelldichein gegeben. Man glaubt in Schottland zu sein und an der Riviera zugleich. Es ist alles wie ein Märchen: Menschen, an denen Jahrhunderte spurlos vorüber gewandert scheinen, Hafenstädte mit winkligen Gassen, uralten Mauern, mittelalterlichen Kastellen, und dann das Dröhnen deutscher Ma-
heißt:
Als in jener denkwürdigen Nacht vom 24. bis 25. Juni um 1.35 Uhr, nachdem das Niederländische Dankgebet und das Läuten der Glocken verklungen waren, Generaloberst Keitel sich am Tisch des Führers erhob, um — ergriffen von der Größe der Stunde — den Gefühlen aller im Hauptquartter Anwesenden Ausdruck zu geben durch ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer, „den siegreichen Feldherrn der größten Vernichtungsschlachten der Geschichte", da wußten wir alle, daß dieses Wort des Gedenkens des Führers im Augenblick des Sieges aus den Herzen des ganzen deutschen Volkes gesprochen war. Und als dann der Führer — aufs tiefste bewegt in diesem Augenblick schicksalhafter Erfüllung — den Dank a n seine Soldaten zurückgab durch ein dreifaches Heil auf die siegreiche deutsche Wehrmacht, da empfanden wir ,es mit ganz besonderer Eindringlichkeit, wie tief der Führer mit dieser, seiner Wehrmacht verbunden ist.
Was Deutschlands Wehrmacht unter der genialen Führung ihres Obersten Befehlshabers leistete, hat die Bewunderung der ganzen Welt erregt. Dieses Wunder ist nur zu begreifen, wenn man seine Vor- anLietzungen betrachtet: Es konnte vollbracht werden, we-l die beftew Soldaten der Erde von dem überragendsten und entschlußfreudigsten Feldherrn geführt wurden!
Wie ein Cäsar seine Legionen und ein Napoleon seine Garden fand, so stand dem Führer für seine einzigartigen Taten das erste soldatische Volk zur Verfügung. Nach seinem Bilde und den kraftvollen Prinzipien der nationalsozialistischen Weltanschauung hatte er sich erst dieses Volk und dann aus ihm seine Wehrmacht geformt. Unter seinen Händen war dieses glänzendste Kriegsinstrument aller Zeiten mit seinen wunderbaren Waffen geschaffen worden. Er kannte die überragende Führerqualität seiner, Generale und Offiziere. Er beherrschte dieses Instrument in seinem Ausbau, in seiner Organisation und Ausbildung bis ins einzelne, er wußte seine Kräfte und Fähigkeiten ebenso genau abzuschätzen, wie er die Stärke und die Schwäche seiner Gegner kannte. So konnte seine überlegene Feldherrnkunst dieser Wehrmacht auch die kühn st e Aufgabe zutrauen und Schlachten mit ihr schlagen, deren Erfolge und Auswirkungen anderen Völkern nur als Wunder begreiflich sein mögen.
Der Wirkungskreis des Führers im Kriege ist das Führerhauptquartier. Militärische Gründe verbieten es im Augenblick, die örtliche Lage und den mannigfachen räumlichen Wechsel des Füh-
und Verbindungsmänner hielt er während des Feldzuges im Westen, hier von seinem Feldquartier aus, in jedem Augenblick das Geschick der Nation in Händen. In täglichen, ja stündlichen Lagebesprechungen mit dem Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, mit dessen wenigen Stabsoffizieren und seinen militärischen Adjutanten leitete er in letzter Entscheidender Instanz hier die gewaltigen Operationen, ließ er seine Befehle den Chefs der Wehrmachtteile in ihre Hauptquartiere übermitteln. Von Zeit zu Zeit, in besonders wichtigen Fällen und vor hochbedeutsamen Entscheidungen, suchten Generalfeldmarschall Göring, Generaloberst von Brauchitsch und Großadmiral R a e d e r persönlich den Führer in seinem Hauptquartier auf, um Bericht zu erstatten und um die Schlachtpläne und Operationen mit ihm durchzusprechen, während der Führer sich auch u n - mittelbar z u den Armee st üben begab, wenn es die Lage erforderlich machte. Anderseits sah man den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, Reichsaußenminister von Ribbentrop, Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsminister Dr. Frick, den Chef der Reichskanzlei, Minister Lammers, Reichsführer ff Himmler und eine Reihe anderer verantwortlicher Ressortleiter wiederholt im Führerhauptquartier, um die Direktiven des Führer für ihren Arbeitsbereich persönlich entgegenzunehmen.
So ist das Führerhauptquartier die K o n t r o l l - stelle der totalen Führung im Kriege, gleichsam ist hier Beobachtungsturm und das Schaltwerk der zentralen Befehlsgebung. In ihr laufen alle Fäden zusammen. Hier erhält der Führer von früh bis spät, bei Tag und Nacht alle Nachrichten militärischen und politischen Charakters, hier erreichen ihn durch eine bis ins feinste durchgebildete Nachrichtenorganisation in jedem Augenblick die Pressemeldungen der ganzen Welt. Von hier aus leitete der Führer die gewaltigen Vernichtungsschlachten dieses Krieges, die Europas Schicksal entscheiden. Von hier aus gibt er seine außenpolitischen Konzeptionen, seine innerpolitischen Weisungen, seine Anordnungen für die Partei, seine Propagandadirektiven und die Sprachregelungen für die Presse.
Negev (Beerscheba), wird dem Emirat Transjordaniens zugeschlagen, das als Kronkolonie dem britischen Colonial-Office unterstellt sein wird. Der Freistaat wird entschädigt durch Die Abtretung eines entsprechenden Areals im südlichen Syrien in einer nach der Neuaufteilung dieses Mandatsgebietes noch näher zu bestimmenden Grenzführung. Ferner erklärt sich die britische Regierung bereit, das Hochland von Abessinien ausschließlich der Gebiete um den Tana-See dem zionistischen Freistaat als Siedlung s - u n d K o l o n ia l g e b i e t zur Verfügung zu stellen. Die arabische Bevölkerung Palästinas und des südlichen Syrien wird im Verlaufe von 12 Monaten nach Friedensschluß in benachbarte Gebiete evakuiert unter Entschädigung aus einem noch zu bildenden britisch-zionistischen Gemeinschaftsfonds.
3. Der Aufbau einer eigenen zionistischen Wehrmacht wird sofort in die Wege geleitet, zu welchem Zweck England das notwendige Ausbildungspersonal und das Material zur Verfügung stellt. Für die Dauer von fünf Jahren nach Frie- densschlüh wird die britische Wehrmacht den Schutz des Freistaates übernehmen und zu diesem Zweck noch näher zu bezeichnenden Flotten- und Luftstützpunkte besetzt halten.
4. Unter Garantieleistung der Bank von England wird eine englisch-zionistische Hol- dingges ellschaft gebildet werden, welche alle mit der Ueberleitung und dem Neuaufbau zusammenhängenden Fragen zu regeln hat. Durch einen britisch-zionistischen Handelsvertrag soll der Wirtschaftsaustausch zwischen Großbritannien und dem Freistaat Judäa gesichert werden.
5. Die brittsche Regierung garantiert die Durchführung dieses Vertrages mit allen ihr, zu Gebote stehenden Mitteln. Der Vertrag tritt mit Beendigung der Kriegshandlungen in Kraft und wird einen integrierenden Bestandteil des künftigen Friedensvertrages bilden. Es werden ab sofort die notwendigen Maßnahmen getroffen, um den Aufbau des zionistischen Freistaates vorzubereiten.
des Zufalls bereitete ihnen selbstverständlich eine besondere Genugtuung., Ritzel war vor der Machtübernahme als SPD.-Abgeordneter nacheinander Bürgermeister von Michelstadt im Odenwald und Oberregierungsrat bei der Provinzialdirektion in Gießen. In beiden Stellungen zeichnete er sich allein durch korrupte Mißwirtschaft rntb gewalttätige Hetze gegen den Nattonalsozialismus aus. Der Herr Oberregierungsrat fand sich damals sehr wichtig in einer Rolle, in der er auf seinen Versammlungen den Ruf ausstieß, „wo sind die Nazis?", und seine Ge- nassen ihm darauf im Sprechchor antworten muhten „im Keller". Diese guten Wünsche mußte er jedoch im Jahre 1933 unerfüllt mit in die Emigration nehmen. Wenn wir jetzt jedoch ftagen, wo ist der Bonze Ritzel, so wissen wir es lehr genau, er befindet sich in den Händen der deutschen natio- nalsozialisttschen Wehrmacht. Und da ist er gut aufgehoben!
Oer neue Kurs in Rumänien.
Bukarest, 5.Juli. (DNB.) Die neue Regierung Gigurtu hat einen Aufruf an das Land gerichtet, in dem erklärt wird, außenpolitisch beabsichtige die Regierung eine Politik der Zusammenarbeit mit dem von der Achse Berlin — Rom geschaffenen System. Dieser Entschluß sei eine logische Folge der politischen und ideologischen Auffassungen der Regierung. Gleichzeitig sei die Regierung entschlossen, mit allen Nachbarn die besten Beziehungen zu unterhalten.
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Dem neuen Kabinett gehören drei frühere Mitglieder der Eisernen Garde an, und zwar der Kultusminister Sima, der bereits in dem zurückgetre- tenen Kabinett als Staatssekretär vertreten war, der Minister für die Inventarisierung des Staats- vermögens Dr. N o o e a n u und der Unterstaatssekretär Bidianu. Auch der neue Außenminister Manolescu stand früher den Legionären nahe. Das gleiche kann von dem Minister für nationale Erziehung, Professor C a r ac o st e a, und dem Ge> sundheitsminister G o m o i u gesagt werden. Der neue Ministerpräsident Jon Gigurtu, der in dem letzten Kabinett vom 1. bis zum 27. Juni Has Amt des Außenministers innehatte und bereits früher einmal einer Regierung Goga angehörte, kommt aus dem Lager der Christlich-Nationalen. Aus dem gleichen Lager kommen der neue Propagandaminister Crainic und der neue Arbeitsminister Ghitzescu. Die übrigen Mitglieder des Kabinetts find, soweit sie nicht aus der militärischen Laufbahn kommen, in erster Linie Fachmänner. Eine besondere Note erhält das neue Kabinett durch die Tatsache, daß als Minister für die Minderheiten der Vertreter der deutschen Volksgruppe bei der rumänischen Regierung, Hans Otto Roth, eingesetzt wurde. Hans Otto Roth hat bereits eine zehnjährige parlamentarische Praxis hinter sich und ist ge-
schinen, unsere Jungen vom Marinestoßtrupp, Granatwerfer hinter sich, Handgranaten in den Stiefel- schästen, MGs. über der Schulter, so ziehen sie durch diese verträumte und erstaunte Welt britischer Inseln.
Als Auftakt schoß einer unserer Aufklärer zwei britische „Blenheim" ab. Die „Luft war rein" und der Augenblick günstig. Blitzschnell wurde er erfaßt, im Handstreich die Flugplätze besetzt und die Hafenstädte mit ihren Forts dazu. Dann rollte Maschine auf Maschine heran. Aus dem Bauch der Ju's strömte das blaugraue Band deutscher Truppen. Gouverneure und Bürgermeister unterschrieben Kapitulationsdokumente. Britische Zeitungen brachten statt Churchill-Reden Aufrufe deutscher Kommandanten. So zuckten die erstaunten Augen, die aus dem Wundern nicht herauskommen wollten, nur unmerklich, als plötzlich über dem Mast unsere Kriegsflagge hochging, das erste Hakenkreuzbanner auf dieser Inselwelt. Es ist bereits Tatsache: deutsche Truppen auf der Erde Albions! Deutsche Flugzeuge und deutsche Kriegsfahrzeuge vor englischen Häfen. Dr. Weithes.
17. Juni der Gauschulungswalter der Deutschen Arbeitsfront, Gauhauptstellenleiter Johannes Wachsmuth. Wachsmuth ist 1907 in Deuben geboren. Von Beruf war er Kaufmann. Der Partei und der SA. gehörte er seit 1929 an. 1932 wurde er Ortsgruppenleiter, 1933 Gauabteilungsleiter der Deutschen Arbeitsfront und Gauhauptstellenleiter der NSDAP. Zu Kriegsbeginn wurde er als Feldwebel zu den Waffen gerufen und bald zum Leutnant befördert. In einer Radfahrschwadron nahm er an den Kämpfen in Frankreich teil und gab dort getreu seinem dem Führer geleisteten Eid sein Leben für Deutschland.
Oer SpO.-Bonze Ritzel gefangen genommen.
NSG. Von der Front erreicht uns die Nachricht, der der in Hessen in unseliger Eerinnerung behaltene SPD.-Bonze Heinrich Ritzel in Frankreich gefangen genommen wurde. Ritzel, der nach der Machtübernahme emigrierte, befand sich — wie es nach 'feiner landesverräterischen Betätigung in Deutschland auch nicht anders zu erwarten war — bei einer französischen Emigrantendivision, um so, — seine Lum- pengesinnung noch einmal beweisend — gegen sein eigenes Vaterland zu kämpfen. Das Schicksal wollte es, daß er von Soldaten gefangen genommen wurde, die aus dem GauHessen-Nassau stammten und Ritzel sogleich wiedererkannten. Dieses Spiel
Ehrenwort" und des Romans „Die unsichtbare Fahne", gefallen sei. Diese Nachricht trifft, wie sein Verlag Albert Langen/Georg Müller in München mitteilt, nicht zu, vielmehr ist von dem seit Wochen Vermißten vor einiger Zeit über das Rote Kreuz in der Schweiz eine Meldung eingetroffen, daß er sich in englischer Gefangen- schaft befindet.___________________________________
Hauptichrtstleiier: Dr. Pjrtevrtch Wilhelm Lange. Stellvertreter bet’ Hauptlchrtttletters- Heinrich Ludwig Neuner. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. flr. W. Lange: für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschetn (beurlaubt): L B.: Heinrich Ludwig Neuner: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.
Dru4 und Verlag- Brühlscho Universltütsdruckerei R. Lange K. 9. Lerlagsleiter: Dr. - Ing. Erich Hamann: Aryeiaenlelter: HanS BeL Berantworllich für den Inhalt der'Ameigen:TheovorKümmel Pl.Nr.s.
Die Zeitschrift „Die Wehrmacht" bringt aus An-1 rerhauptquartiers während des Feldzuges im Westen laß der Niederwerfung Frankreichs einen Artikel bekanntzugeben. Es mag für heute genügen, zu von Reichspressechef Dr. Dietrich, in dem es s sagen: Das Führerhauptquartier war immer an der
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