Ausgabe 
6.7.1940
 
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Das Hakenkreuzbanner

Judäa" als britisches Dominion.

Ein britisch-jüdischer Vertrag.

Deutsche Soldaten blicken über Beifort

Das Führerhauptquartier

am

vor der des a u f

Stelle, an der die zentrale Leitung der großen opera­tiven Kampfhandlungen und die kürzeste Verbindung zu den Hauptstoßrichtungen der Armeen seine Lage bestimmte. Einige Decknamen wieFelsennest" und Wolfsschlucht", mögen dabei Erwähnung finden.

Das Fuhrerhauptquartier ist streng militärisch or­ganisiert und geleitet, umfaßt aber neben dem Ober­kommando der Wehrmacht auch den politischen und persönlichen Führungsstab des Führers. Der Führer ist der geschworene Feind jeder Ueberorganisation. Mit einem kleinen Kreis persönlicher Mitarbeiter

Gauhauptstellenleiter Johannes Wachsmuth gefallen. NSG. Bei den Kämpfen in Frankreich fiel

Bei dem großen Kampf in Frankreich eroberten die deutschen Truppen auch die französische Festung Belfort, die weder im Kriege 1870/71 noch im Kriege 1914/18 besetzt werden konnte.

(PK.-Pardun-Scherl-M.)

genwärtig Senator.

Kunst und Wissenschaft.

Kilian Koll in englischer Gefangenschaft.

Von einem Teil der deutschen Presse wurde einigen Tagen die Meldung gebracht, daß Schriftsteller Kilian Koll, der Verfasser Manuskripts zu dem FilmUrlaub

über den britischen Kanalinseln

Deutsche Truppen auf englischem Boden.

Lissabon, 5. Juli. (MB.) Der Londoner Ver­treter der ,Morld Preß Union" ist in der Lage, den Inhalt eines Geheimoertrages mitzuteilen, der zwi­schen der königlich britischen Regierung und der Exekutive der Jewish Agency am 22. Juni in der Downing Street unterzeichnet worden ist. Das Dokument ist in englischer und hebräischer Sprache versaßt und trägt die Unterschriften des Mi­nisterpräsidenten Churchill, des Außenministers Lord Halifax und des Lordsiegelbewahrers, wäh­rend von zionistischer Seite der Leiter der Jewish Agency, Professor Chaim W e i z m a n n , der Lei­ter der politischen Sektion der zionistischen Exeku­tive, Mosche Schertok, und der Beauftragte des Rabbi Weise, Samuel R u b i n st e i n , unterschrie­ben haben. Bemerkenswerterweise fehlt die Un­terschrift des Staatssekretärs im Kolomaloffice, Malcolm M a c D o n a l d.

Das Dokument trägt den Charakter eines Staats­oertrages zwischen souveränen Ländern. In der Präambel heißt es, daß im Geiste der Balfour- Deklaration, welche zum erstenmal den Juden ein Nationalheim feierlich zugesichert habe, die Vertreter der königlich britischen Regierung und der Exekutive des jüdischen Freistaates Judäa entschlossen seien, ihre Beziehungen dauerhaft zu regeln. Zu diesem Zweck seien folgende Übereinkünfte getroffen wor­den:

1. Die königlich britische Regierung anerkennt die Jewish Agency als Regierungdes künf­tigen jüdischen Freistaates Judäa, der als Dominion der British Common­wealth of Nations als freier und souveräner Bestandteil eingegliedert wird. Die Regierung des Freistaates Judäa anerkennt seine britische Majestät als König von Judäa.

2. Der jüdische Freistaat wird die volle terri­toriale und politische Souveränität besitzen in einem Gebiet, daß im wesentlichen durch die Gren­zen des heutigen Palästina bestimmt ist. Der heute ausschließlich von Arabern be­wohnte östliche Teil Südpalästinas, des sogenannten

Es ist ein Führerhauptquartier im wahrsten Sinne des Wortes, ein Hauptquartier, von dem aus Welt­geschichte gemacht wird.

Ueber 23 Millionen für das Kriegshilfswerk des Roten Kreuzes. Berlin, 5. In». (DBB.) Bei der ersten Skratzenfammlung für das Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes hat das deutsche Volk 23 039 606,33 R2N. aufgebracht. Damit ist das Er­gebnis der ersten Reichsstraßensammlung des Kriegs- wlnlerhilfswerkes 1939/40 um 50 v. H. Über­boten worden. Der Spendenbetrag hat sich von 19 Rpf. auf 29 Rpf. je Kopf der Bevölkerung er­höht. Das deutsche Volk hat seine Dankbarkeit den­jenigen bewiesen, die ihr Leben zum Schuhe der Heimat einsehen. r

Gebietsjungvolkführer Paul Wagner gefallen.

NSG. Die HI. des Gebietes Hessen-Nassau ist von einem schweren Verlust betroffen worden. Paul Wagner, einer der ältesten Käinpfer der HI. im Gau, ist am 20. Juni 1940 an der Spitze seines Maschinengewehrzuges bei den siegreichen Kämpfen in Frankreich südlich Toul gefallen. Seit 1929 der HI. angehörend, hat er tatkräftigen Anteil an dem Aufbau der HI. in unserem Gaugebiet. Als Füh­rer einer Gefolgschaft in seinem Heimatbann Lim­burg unter widrigsten Verhältnissen beginnend, hat er, als einer der Jüngsten mit der Führung des Unterbannes und späteren Bannes Lahntal 253, des Oberbannes 2/13 und einer Gebietsführerschule betraut, eine Förderung erfahren, die einzig und allein das Ergebenis seines kämpferischen Einsatzes und seiner hervorragenden Charaktereigenschaften und kameradschaftlichen Haltung war. Als Paul Wagner am 1. April 1937 nach zweijähriger Tätig­keit als Gebietsjungvolkführer ausschied, um seiner Wehrpflicht zu genügen, sollte dies nur eine selbst­verständliche Unterbrechung seiner HJ.-Arbeit für ihn sein. Nun gab er sein Leben für Großdeutsch­land, welchem sein Kampf und sein Lebensinhalt galt. Hessen-Nassaus Hitler-Jugend ist in stolzer Trauer um einen seiner Besten.

(PK.) Deutsche Truppen zumerstenmalauf englischer Erde! Wir alle, die Männer der Luft­waffe, der Kriegsmarine und des Heeres haben den Atem angehalten, als unter dem Blitzen deutscher Bajonette das Hakenkreuzbanner gehißt wurde. In dem Meerbusen zwischen den französischen Kriegs­häfen Cherbourg und Brest liegen die Kanalinseln Jersey, Guernsey und Alderney, wie verankerte Sperrfesten. Es sind die britischen Pistolen auf die Brust der Franzosen gerichtet. Ein aufschluß­reiches Kapitel darüber, was London unterewiger" Freundschaft verstand, wie einseitig es den Bund mit Paris auf Kosten der französischen Natton aus­legte. Nun weht das Hakenkreuzbanner über diesen grünen Eilanden, diesen Gemüsegärten Londons. Gewächshaus steht neben Gewächshaus. Hier haben sich der Norden und Süden ein seltsames Stelldich­ein gegeben. Man glaubt in Schottland zu sein und an der Riviera zugleich. Es ist alles wie ein Mär­chen: Menschen, an denen Jahrhunderte spurlos vorüber gewandert scheinen, Hafenstädte mit wink­ligen Gassen, uralten Mauern, mittelalterlichen Kastellen, und dann das Dröhnen deutscher Ma-

heißt:

Als in jener denkwürdigen Nacht vom 24. bis 25. Juni um 1.35 Uhr, nachdem das Niederländische Dankgebet und das Läuten der Glocken verklungen waren, Generaloberst Keitel sich am Tisch des Führers erhob, um ergriffen von der Größe der Stunde den Gefühlen aller im Hauptquartter Anwesenden Ausdruck zu geben durch ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer,den siegrei­chen Feldherrn der größten Vernich­tungsschlachten der Geschichte", da wuß­ten wir alle, daß dieses Wort des Gedenkens des Führers im Augenblick des Sieges aus den Herzen des ganzen deutschen Volkes gesprochen war. Und als dann der Führer aufs tiefste bewegt in diesem Augenblick schicksalhafter Erfüllung den Dank a n seine Soldaten zurückgab durch ein dreifaches Heil auf die siegreiche deutsche Wehrmacht, da emp­fanden wir ,es mit ganz besonderer Eindringlichkeit, wie tief der Führer mit dieser, seiner Wehrmacht verbunden ist.

Was Deutschlands Wehrmacht unter der genialen Führung ihres Obersten Befehlshabers leistete, hat die Bewunderung der ganzen Welt erregt. Dieses Wunder ist nur zu begreifen, wenn man seine Vor- anLietzungen betrachtet: Es konnte vollbracht werden, we-l die beftew Soldaten der Erde von dem über­ragendsten und entschlußfreudigsten Feldherrn ge­führt wurden!

Wie ein Cäsar seine Legionen und ein Napoleon seine Garden fand, so stand dem Führer für seine einzigartigen Taten das erste soldatische Volk zur Verfügung. Nach seinem Bilde und den kraftvollen Prinzipien der nationalsozialistischen Weltanschauung hatte er sich erst dieses Volk und dann aus ihm seine Wehrmacht geformt. Unter seinen Händen war dieses glänzendste Kriegsinstru­ment aller Zeiten mit seinen wunderbaren Waffen geschaffen worden. Er kannte die überragende Füh­rerqualität seiner, Generale und Offiziere. Er be­herrschte dieses Instrument in seinem Ausbau, in seiner Organisation und Ausbildung bis ins ein­zelne, er wußte seine Kräfte und Fähigkeiten ebenso genau abzuschätzen, wie er die Stärke und die Schwäche seiner Gegner kannte. So konnte seine überlegene Feldherrnkunst dieser Wehrmacht auch die kühn st e Aufgabe zutrauen und Schlach­ten mit ihr schlagen, deren Erfolge und Auswirkun­gen anderen Völkern nur als Wunder begreiflich sein mögen.

Der Wirkungskreis des Führers im Kriege ist das Führerhauptquartier. Militärische Gründe verbieten es im Augenblick, die örtliche Lage und den mannigfachen räumlichen Wechsel des Füh-

und Verbindungsmänner hielt er während des Feld­zuges im Westen, hier von seinem Feldquartier aus, in jedem Augenblick das Geschick der Nation in Händen. In täglichen, ja stündlichen Lagebesprechun­gen mit dem Chef des Oberkommandos der Wehr­macht, mit dessen wenigen Stabsoffizieren und seinen militärischen Adjutanten leitete er in letzter Entschei­dender Instanz hier die gewaltigen Operationen, ließ er seine Befehle den Chefs der Wehrmachtteile in ihre Hauptquartiere übermitteln. Von Zeit zu Zeit, in besonders wichtigen Fällen und vor hochbedeut­samen Entscheidungen, suchten Generalfeldmarschall Göring, Generaloberst von Brauchitsch und Großadmiral R a e d e r persönlich den Führer in seinem Hauptquartier auf, um Bericht zu erstatten und um die Schlachtpläne und Operationen mit ihm durchzusprechen, während der Führer sich auch u n - mittelbar z u den Armee st üben begab, wenn es die Lage erforderlich machte. Anderseits sah man den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, Reichsaußenminister von Ribbentrop, Reichs­minister Dr. Goebbels, Reichsminister Dr. Frick, den Chef der Reichskanzlei, Minister Lammers, Reichs­führer ff Himmler und eine Reihe anderer verant­wortlicher Ressortleiter wiederholt im Führerhaupt­quartier, um die Direktiven des Führer für ihren Arbeitsbereich persönlich entgegenzunehmen.

So ist das Führerhauptquartier die K o n t r o l l - stelle der totalen Führung im Kriege, gleichsam ist hier Beobachtungsturm und das Schalt­werk der zentralen Befehlsgebung. In ihr laufen alle Fäden zusammen. Hier erhält der Führer von früh bis spät, bei Tag und Nacht alle Nachrichten militärischen und politischen Charakters, hier errei­chen ihn durch eine bis ins feinste durchgebildete Nachrichtenorganisation in jedem Augenblick die Pressemeldungen der ganzen Welt. Von hier aus leitete der Führer die gewaltigen Vernichtungs­schlachten dieses Krieges, die Europas Schicksal ent­scheiden. Von hier aus gibt er seine außenpolitischen Konzeptionen, seine innerpolitischen Weisungen, seine Anordnungen für die Partei, seine Propaganda­direktiven und die Sprachregelungen für die Presse.

Negev (Beerscheba), wird dem Emirat Trans­jordaniens zugeschlagen, das als Kronkolonie dem britischen Colonial-Office unter­stellt sein wird. Der Freistaat wird entschädigt durch Die Abtretung eines entsprechenden Areals im südlichen Syrien in einer nach der Neuauf­teilung dieses Mandatsgebietes noch näher zu be­stimmenden Grenzführung. Ferner erklärt sich die britische Regierung bereit, das Hochland von Abessinien ausschließlich der Gebiete um den Tana-See dem zionistischen Freistaat als Sied­lung s - u n d K o l o n ia l g e b i e t zur Verfügung zu stellen. Die arabische Bevölkerung Palästinas und des südlichen Syrien wird im Verlaufe von 12 Monaten nach Friedensschluß in benachbarte Ge­biete evakuiert unter Entschädigung aus einem noch zu bildenden britisch-zionistischen Gemeinschaftsfonds.

3. Der Aufbau einer eigenen zionistischen Wehrmacht wird sofort in die Wege geleitet, zu welchem Zweck England das notwendige Ausbil­dungspersonal und das Material zur Verfügung stellt. Für die Dauer von fünf Jahren nach Frie- densschlüh wird die britische Wehrmacht den Schutz des Freistaates übernehmen und zu diesem Zweck noch näher zu bezeichnenden Flotten- und Luftstützpunkte besetzt halten.

4. Unter Garantieleistung der Bank von Eng­land wird eine englisch-zionistische Hol- dingges ellschaft gebildet werden, welche alle mit der Ueberleitung und dem Neuaufbau zusam­menhängenden Fragen zu regeln hat. Durch einen britisch-zionistischen Handelsvertrag soll der Wirt­schaftsaustausch zwischen Großbritannien und dem Freistaat Judäa gesichert werden.

5. Die brittsche Regierung garantiert die Durch­führung dieses Vertrages mit allen ihr, zu Gebote stehenden Mitteln. Der Vertrag tritt mit Beendi­gung der Kriegshandlungen in Kraft und wird einen integrierenden Bestandteil des künftigen Friedensvertrages bilden. Es werden ab sofort die notwendigen Maßnahmen getroffen, um den Auf­bau des zionistischen Freistaates vorzubereiten.

des Zufalls bereitete ihnen selbstverständlich eine be­sondere Genugtuung., Ritzel war vor der Machtüber­nahme als SPD.-Abgeordneter nacheinander Bür­germeister von Michelstadt im Odenwald und Ober­regierungsrat bei der Provinzialdirektion in Gie­ßen. In beiden Stellungen zeichnete er sich allein durch korrupte Mißwirtschaft rntb gewalttätige Hetze gegen den Nattonalsozialismus aus. Der Herr Ober­regierungsrat fand sich damals sehr wichtig in einer Rolle, in der er auf seinen Versammlungen den Ruf ausstieß,wo sind die Nazis?", und seine Ge- nassen ihm darauf im Sprechchor antworten muh­tenim Keller". Diese guten Wünsche mußte er jedoch im Jahre 1933 unerfüllt mit in die Emi­gration nehmen. Wenn wir jetzt jedoch ftagen, wo ist der Bonze Ritzel, so wissen wir es lehr genau, er befindet sich in den Händen der deutschen natio- nalsozialisttschen Wehrmacht. Und da ist er gut auf­gehoben!

Oer neue Kurs in Rumänien.

Bukarest, 5.Juli. (DNB.) Die neue Regierung Gigurtu hat einen Aufruf an das Land gerich­tet, in dem erklärt wird, außenpolitisch beabsichtige die Regierung eine Politik der Zusammenar­beit mit dem von der Achse Berlin Rom geschaffenen System. Dieser Entschluß sei eine lo­gische Folge der politischen und ideologischen Auf­fassungen der Regierung. Gleichzeitig sei die Regie­rung entschlossen, mit allen Nachbarn die besten Beziehungen zu unterhalten.

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Dem neuen Kabinett gehören drei frühere Mit­glieder der Eisernen Garde an, und zwar der Kul­tusminister Sima, der bereits in dem zurückgetre- tenen Kabinett als Staatssekretär vertreten war, der Minister für die Inventarisierung des Staats- vermögens Dr. N o o e a n u und der Unterstaats­sekretär Bidianu. Auch der neue Außenminister Manolescu stand früher den Legionären nahe. Das gleiche kann von dem Minister für nationale Erziehung, Professor C a r ac o st e a, und dem Ge> sundheitsminister G o m o i u gesagt werden. Der neue Ministerpräsident Jon Gigurtu, der in dem letzten Kabinett vom 1. bis zum 27. Juni Has Amt des Außenministers innehatte und bereits früher einmal einer Regierung Goga angehörte, kommt aus dem Lager der Christlich-Nationalen. Aus dem glei­chen Lager kommen der neue Propagandaminister Crainic und der neue Arbeitsminister Ghitzescu. Die übrigen Mitglieder des Kabinetts find, soweit sie nicht aus der militärischen Laufbahn kommen, in erster Linie Fachmänner. Eine beson­dere Note erhält das neue Kabinett durch die Tat­sache, daß als Minister für die Minderheiten der Vertreter der deutschen Volksgruppe bei der rumä­nischen Regierung, Hans Otto Roth, eingesetzt wurde. Hans Otto Roth hat bereits eine zehnjäh­rige parlamentarische Praxis hinter sich und ist ge-

schinen, unsere Jungen vom Marinestoßtrupp, Gra­natwerfer hinter sich, Handgranaten in den Stiefel- schästen, MGs. über der Schulter, so ziehen sie durch diese verträumte und erstaunte Welt britischer Inseln.

Als Auftakt schoß einer unserer Aufklärer zwei britischeBlenheim" ab. DieLuft war rein" und der Augenblick günstig. Blitzschnell wurde er erfaßt, im Handstreich die Flugplätze besetzt und die Hafen­städte mit ihren Forts dazu. Dann rollte Maschine auf Maschine heran. Aus dem Bauch der Ju's strömte das blaugraue Band deutscher Truppen. Gouverneure und Bürgermeister unterschrieben Ka­pitulationsdokumente. Britische Zeitungen brachten statt Churchill-Reden Aufrufe deutscher Komman­danten. So zuckten die erstaunten Augen, die aus dem Wundern nicht herauskommen wollten, nur unmerklich, als plötzlich über dem Mast unsere Kriegsflagge hochging, das erste Hakenkreuzbanner auf dieser Inselwelt. Es ist bereits Tatsache: deut­sche Truppen auf der Erde Albions! Deutsche Flug­zeuge und deutsche Kriegsfahrzeuge vor englischen Häfen. Dr. Weithes.

17. Juni der Gauschulungswalter der Deutschen Arbeitsfront, Gauhauptstellen­leiter Johannes Wachsmuth. Wachsmuth ist 1907 in Deuben geboren. Von Beruf war er Kauf­mann. Der Partei und der SA. gehörte er seit 1929 an. 1932 wurde er Ortsgruppenleiter, 1933 Gau­abteilungsleiter der Deutschen Arbeitsfront und Gauhauptstellenleiter der NSDAP. Zu Kriegsbeginn wurde er als Feldwebel zu den Waffen gerufen und bald zum Leutnant befördert. In einer Radfahr­schwadron nahm er an den Kämpfen in Frankreich teil und gab dort getreu seinem dem Führer ge­leisteten Eid sein Leben für Deutschland.

Oer SpO.-Bonze Ritzel gefangen genommen.

NSG. Von der Front erreicht uns die Nachricht, der der in Hessen in unseliger Eerinnerung behal­tene SPD.-Bonze Heinrich Ritzel in Frank­reich gefangen genommen wurde. Ritzel, der nach der Machtübernahme emigrierte, befand sich wie es nach 'feiner landesverräterischen Be­tätigung in Deutschland auch nicht anders zu er­warten war bei einer französischen Emigrantendivision, um so, seine Lum- pengesinnung noch einmal beweisend gegen sein eigenes Vaterland zu kämpfen. Das Schicksal wollte es, daß er von Soldaten gefangen genommen wurde, die aus dem GauHessen-Nassau stammten und Ritzel sogleich wiedererkannten. Dieses Spiel

Ehrenwort" und des RomansDie unsicht­bare Fahne", gefallen sei. Diese Nachricht trifft, wie sein Verlag Albert Langen/Georg Müller in München mitteilt, nicht zu, vielmehr ist von dem seit Wochen Vermißten vor einiger Zeit über das Rote Kreuz in der Schweiz eine Meldung einge­troffen, daß er sich in englischer Gefangen- schaft befindet.___________________________________

Hauptichrtstleiier: Dr. Pjrtevrtch Wilhelm Lange. Stellvertreter bet Hauptlchrtttletters- Heinrich Ludwig Neuner. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. flr. W. Lange: für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschetn (beurlaubt): L B.: Heinrich Ludwig Neuner: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.

Dru4 und Verlag- Brühlscho Universltütsdruckerei R. Lange K. 9. Lerlagsleiter: Dr. - Ing. Erich Hamann: Aryeiaenlelter: HanS BeL Berantworllich für den Inhalt der'Ameigen:TheovorKümmel Pl.Nr.s.

Die ZeitschriftDie Wehrmacht" bringt aus An-1 rerhauptquartiers während des Feldzuges im Westen laß der Niederwerfung Frankreichs einen Artikel bekanntzugeben. Es mag für heute genügen, zu von Reichspressechef Dr. Dietrich, in dem es s sagen: Das Führerhauptquartier war immer an der

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