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Tagung des Mchleistnngsausschuffes Gießen

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Burgsolms mit ihren :rg, Cidon und Hahn

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Wenn man prominent ist", sagte Peter, bk ohne rechten Appetit sein Essen verzehrte,gehör

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,^os, mach bloß kein unnötiges Aufsehen. Diesn i gJ Amerikanerinnen ist die Hauptsache, daß etwL £7Uer druntersteht, was, ist schon ganz egal. Schreib Anite 0

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Die DsB.-Reichsbahner fanden in Wetzlar die Be­zeichnung des Sportplatzes am Klosterwald als Lehmkaute wieder einmal bestätigt. Grundlose Bodenverhältnisse zwangen nach einer halbstündi­gen Spielzeit zum Abbruch.

VfV.-R. Sportfreunde Wetzlar 0:0 abgebrochen.

Silesen, recht undeutlich!"

Die fremde Dame erhob sich strahlend, brüdt

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1 Schiedsrichter Nesseldreher (Heuchelheim) pfiff den äußerst fairen Kampf ab, der Naunheim als oer-

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h. C. Ihre Fragen sind nach der Bestimmung ta § 6, Ws. 1 des Reichsnne-tengesetzes zu beurteile».

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rechenbare Wind für die Platzmannschaft Mithilfe leistete. Dann wurden die Naunheimer im Feld­spiel leicht überlegen. Doch blieben trotz aller An­strengungen beider Stürmerreihen die Hintermann­schaften Sieger. Einige Minuten vor Spielende war Naunheim durch seinen jungen, äußerst ge­fährlichen Linksaußen zum 5. Male erfolgreich.

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fd 0 rf, 4. Noo. 3m Staatswald des Krofdorf fanden Spaziergänger am Zwölf

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Die Wetzlarer konnten in Burgsolms mit chren Urlaubern, Baumann, Zielberg, Cidon und Hahn antreten, sodaß ihr Sieg unter der klugen Sturm­führung von Mobs, früher Friedberg, nicht über­rascht. Lediglich die Spielstärke der Burgsolmser wird durch das knappe Resultat unterstrichen.

Briefkasten -er Vedattion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit, der Schriftleitung.)

5L Nach dem Erlaß des Führers vom 27.8. ISA (Reichsgesetzblatt I, S. 1555) wird der Deteranensoü nur den Frontkämv fern aewährt, wenn sie das 70. Lebensjahr vollendet haben. Frontkämpfer ist, wer bei der fechtenden Truppe an einer Schlacht, einem Gefecht, einem Stellungskampf oder an eine Belagerung teingenommen hat.

nuten gehörten den Platzbesitzern. Doch diese Drang­periode brachte Naunheim nichts ein. Lediglich ver­ursachte der Torhüter derTeutonen" einen Elf­meter, den er jedoch auch hiett. Auf der andern Seite verschoß Harnisch aus aussichtsreicher Position. Kurze Zeit später stand der Halblinke Häuser frei zum Schuß, doch Naunheims Torhüter lenkte den aus kurzer Entfernung geschossenen Ball an den Torpfosten: von da sprang er ins Feld zurück.

Noch steht das Spiel 0:0, da erwischt der Mittel­stürmer der Platzmannschaft den Ball und schoß aus klarer Abseitsstellung zum 1. Treffer ein. Nach Halbzeit schoß die Platzmannschaft innerhalb 15 Minuten drei weitere Tore, bei denen der unbe-

Da die Verletzung von Rohm ernster war als man ursprünglich angenommen hatte, war eine Um­stellung der Mannschaft in letzter Minute notwen­dig. Körner rückte auf halbstnks und Bischoff nahm den Platz als rechter Läufer ein. Trotzdem die Wetz­larer verschiedene Gastspieler in ihren Reihen hat­ten, konnte ihre Spielweise nicht Überzeugen. Ge­rade hier zeigte es sich, daß 11 gute Techniker und Könner noch lange keine Mannschaft vilden. Es fehlte an der Zusammenarbeit. Daher waren auch die Gießener insgesamt gesehen besser und auch durch ihre Zusammenarbeit weit gefährlicher. Wenn es zu keinem Erfolg kam, so verdankt es Wetzlar dem Tormann und dem linken Verteidiger Kosmol, _ , . der immer wieder in letzter Minute rettete. Don'dienten Sieger sah.

Oie Ergebnisse der 1. Klasse.

Luftwaffensportverein 1900 5:3

Naunheim Watzenborn-Steinberg 5:0 Burgsolms Wetzlar 05 2:3

Sportfreunde Wetzlar DfB.-R. 0:0 abgebrochen.

Der Sieg des Luftwaffensportvereins bedeutet keine Ueberraschung. Schon in der Vorschau hatten wir darauf hingewiesen, vor welche Aufgabe der Meister in Naunheim stehen würde, jedoch hatte niemand geglaubt, daß er so eindeutig überfahren würde. Das Spiel hat bewiesen, daß Steinberg, so­bald der Sturm mit der nötigen Sorgfalt gedeckt wird, den schwächsten Teil der Mannschaft in dem Schlußdreieck hat.

** Die neuen Lebensmittelkarten werden vom kommenden Donnerstag ab ausge­geben. Um mit der bisherigen sehr saumseligen Abholung, die zu einer starken Erschwerung des Geschäftsverkehrs in den Ausgabestellen führte, Schluß zu machen, muß von jetzt ab jeder, der seine Lebensmittelkarten nicht terminmäßig pünktlich ab­holt, eine Gebühr von 1, RM. bezahlen. An Kin­der werden die Lebensmittelkarten nicht ausgehän­digt.

** RettungausWafsernot.Am gestrigen Montagnachmittag befand sich auf der kleinen Lahn- Insel bei der Brücke im Zuge der Rodheim er Straße ein Hund in großer Wassersnot. Die Wassermassen brachen das arme Tier immer mehr in Bedräng- nis, so daß es sich schließlich in ferner Weise zu helfen wußte. In diesem Augenblick der größten Ge­fahr fuhr Fräulein Körner von hier mit einem Paddelboot gegen den reißenden Strom an, um den Hund zu retten, was ihr denn auch mit mancherlei Mühe gelang.

Aus der engeren Heimat.

Ueberfall in der Dunkelheit.

* Muschenheim (Kreis Gießen), 5. Nov. Am Sonntagabend zechten in einer hiesigen Gastwirt­schaft mehrere junge Leute. Dabei kam es zwischen zweien zu einem Streit, der den einen Streithahn veranlaßte, nach Hause zu gehen und ein großes Messer zu holen, mit dem er seinem Widersacher auflauerte. Als dieser gegen 23 Uhr die dunkle Dorfstraße entlang kam, wurde er von seinem Geg­ner, einem 19jährigen Burschen, überfallen und mit dem Messer in den Kopf g e - st o ch e n. Bewußtlos mußte der Ueberfallene nach Gießen in Krankenhausbehandlung überführt wer­den, wo er in Lebensgefahr darnieder- (i eg t Der Messerstecher wurde verhaftet und nach Gießen in das Gerichtsgefängnis eingeliefert. Harsch-Zweikampf im Krofdorfer Forst.

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bereien angewendet. Es gibt aber and) andere Runen, zum Beispiel Liebesrunen, die auf Schwert­scheiden eingeritzt wurden, ober Meeresrunen, die man zur Verhütung des Schiffsbruchz in die Schiffs­wand ferbte; aber dich interessieren wohl mehr die Liebesrunen was?"

Ja, Peter, weißt du davon auch was?"

Na und ob! Onkel Franz hat mir Sonntagnach­mittag die entsetzlichsten Vorttäge darüber ge­halten."

Ach, erzähle doch bitte!"

Also, wenn du zum Beispiel die Liebe eines Seeoffiziers erwerben willst"

Sei doch ernsthaft 1"

,Zch bin todernst! Dann mußt du ein ,R in die hohle Hand ritzen"

Au weh!"

3a, Lieben heißt leiden!"

Der kleine Wagen kroch tapfer weiter. Die Ge­gend machte ihm das Vorwärtskommen leicht, sie wurde flach. Bald kamen sie nach Jönköping. Wie ertrunken lagen die Schwefelseen in grünlichem Gelb. Dann tauchten riesige Gebäude auf, die welt­bekannten schwedischen Zündholzfabriken?

,Hch glaube, wir sind schon in die Hölle gekom­men wegen unserer Schwindelei"^ sagte Peter und hielt sich die Nase zu.

Riechen tut es jedenfalls so", rief Anni und kramte nach Kölnisch Wasser. Sie durchknatterten Jönköping mit der höchsten Tourenzahl, deren On­kel Franz fähig war. Plötzlich griff Anni nach Peters Arm.

3efct sind wir nach der Höllenfahrt direkt in den Himmel gekommen Peter, sieh doch!" Der Vätternsee breitete sich hinter Jönköping aus. Anita batte recht, der Anblick war überwälttgend. Eine seltsame Luftspiegelung machte den See^ zu einem riesigen Edelstein, der in tausend Farben schillerte. Das alte Schloß Oranna lud mit wehender Flagge zum Besuch ein.

Onkel Franz schob sich neben eine amerikanische Luxuslimousine, deren blinkende Karosserie über den armen kleinen Laubfrosch zu lächeln schien. Sie traten ein und befanden sich in einer Hotelhalle von äußerster Eleganz, setzten sich an ein Fenster und bestellten einen Imbiß. Der See schlug leise gegen den Felsen, auf dem die alte, in ein elegan­tes Hotel umgemarooelte Burg stand. Mondäne

Forstamtes .... . _

Rande einer Dickung einen verendeten Zwölf- ender-Hirsch. Die Untersuchung ergab, daß dieser in der Brunstzeit von einem anderen Hirsch zu Tode geforkelt worden ist. Die beiden an Wildpret ziemlich gleichstarken Rivalen haben einen heißen Kampf ausgefochten, wovon der Zustand des Kampfplatzes Zeugnis ablegte. Bei dem wütenden Ringen im dichten Buchenholz-Jungwuchs wurde dem Geforkellen fein starkes Geweih mit doppel­seitigen Kronen zum Verhängnis, indem es ihn in der Bewegung behinderte, so daß der Gegner den tödlichen Stoß führen konnte. Doch die Tage des Siegers waren auch gezählt. Ein Förster er­legte ihn im selben Revierteil. Es handelt sich um einen 16- bis 18jährigen Hirsch mit sehr stark zurückgesetztem Geweih, dessen Hauptmerkmal die beiden wie Parallel-Dolche nach vorn stehen­den Augsprossen sind. Sie bildeten das Mordwerk­zeug, wie es auch die Art der Verletzungen an dem geforfelten Hirsch entsprechend bezeugte.

z. B. das Gut Neuhof im Durchschnitt des Jah­res 1939 10,6 Kilo je Kuh und Tag, die Gemein­den Lang-Göns und Wieseck je 6 Kilo, die Gemeinden Odenhausen und Großen-Lin- den je 5L Kilo, anderseits die Gemeinden Duten­hofen nur 2,21 Kilo, Bieber und Fellings­hausen 1,77 und Vetzberg IM Kilo je Kuh und Tag abgeliefert. Es muß erreicht werden, daß die Gemeinden im Jahresmittel mindestens 6 Kllo Mich pro Kuh und Tag das entspricht auf die Nutzfläche umgerechnet, im Gemeindedurchschnitt je 1200 Kilo je ha Nutzfläche abzuliefern haben. Es gilt, die Ställe unter 3000 Liter Leistung zu heben, indem die Ursachen der Minderleistung er­kannt werden. Diese liegen weniger auf züchteri­schem Gebiet, als in der Haltung, Pflege und Füt­terung des Viehes. In dieser Hinsicht besteht für die Wirtschaftsberatungsstellen ein dankbares Ar­beitsgebiet. Um einen gewissen Wettbewerb zwischen den Erzeugern zu fördern, ist es angebracht, Lei­stungspreise in Form von guten Lehrbüchern aus­zugeben. Ebenso soll die Hergabe von Preisen an die Viehpfleger erwogen werden. Durch die Prämi­ierung der besten Betriebe wird sich auch ein Wett­eifer zwischen Stall- und Melkpersonal ergeben.

Nur mit einwandfreier Milch können einwand­freie Erzeugnisse erzielt werden, die für eine lange Lagerung der Butter in den Kühlhäusern im Hin­blick auf die Vorratswirtschaft unerläßlich sind. Die seit dem 1.5.1940 im Gebiet der Landesbauern­schaft eingeführte Bezahlung der Milch nach Rein- hett, Haltbarkeit und Fettgehalt begünstigt diese Maßnahmen außerordentlich. Bis Ende Dezember 1940 soll in jeder Gemeinde ein Sprechabend statt­finden. Dem Tierzuchtamt und der Landwirtschafts­schule wurde Dank für ihre Mitarbeit ausgesprochen. Weiterhin sollen Hofbegehungen stattfinden, lieber

den Gießenern ist niemand hervorzuheben, da alle sich restlos einsetzten. Aus dem Spielverlauf ist nur zu berichten, daß die Gießener mehr Torgelegen­heiten als der Gastgeber hatten. Trotzdem wären die Gastgeber in Führung gegangen, wenn Jie einen wegen Handspiels verhängten 11-Meter nicht neben den Posten gesetzt hätten.

Naunheimleufonia" W.-Steinberg 5:0 (1:0).

Zum 1. Meisterschaftsspiel der neuen Spielrunde standen sich am gestrigen Sonntag in Naunheim obige Mannschaften gegenüber. Der Naunheimer Platz ist für jede Mannschaft ein heißes Pflaster. Dies mußten auch dieTeutonen" gestern wieder feststellen. Zwar waren sich die Mannschaften im Feldspiel fast gleichwertig, doch hatte die Platz­mannschaft weit mehr Schußglück und fand sich auch mtt dem schlechten Bodenverhältnissen weit besser ab als die Gäste. Naunheim spielte die 1. Sjalb$eit mit dem überaus starken Wim>. Die ersten 10 Mi-

Schweinemarkt in Butzbach.

* Butzbach, 5. November. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden 253 Ferkel aufgetrie» den. Es kosteten bis sechs Wochen alte Tiere bis 13 RM., sechs bis acht Wochen alte 13 bis 16 RM., acht bis zehn Wochen alte 16 bis 22 RM. pro Stück. Der Handel war flott.

Schweinemarkt in Nidda.

(D Nidd a, 4.Nov. Der heuttge Schweine­markt im Rahmen des Martini-Marktes war mit 183 Ferkeln und Läuferschweinen beschickt. Es koste­ten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 12 bis 15 RM., 6 bis 8 Wochen alte 16 bis 18 RM., 8 bis 10 Wochen alte 19 dis 23 RM., Läuferschweine 24 bis 30 RM. pro Stück. Der Handel verlief schleppend, es verblieb geringer Uebetftanb.

Kreis Wetzlar.

(D Krofdorf-Gleiberg, 4. Nov. Als wich­tige Aufgabe der Erziehung ist die Weckung und Pflege des Sparsinnes schon bei dem schulpflichti­gen Kinde zu betrachten. Zu diesem Zwecke hat die hiesige Schule als eine der ersten im Kreise vor Jahren eine Schulsparkasse eingerichtet und der dörflichen Genofsenschaftskasse angeschlossen. Nahezu alle Schulkinder machen von der segens­reichen Einrichtung Gebrauch. Wie stark bereits der Spargedanke Wurzel gefaßt hat und wie för­derlich sich der eingeführtedeutsche Spartag" aus­wirkt, beweist die Ablieferung der beträchtlichen Summe von rund 120 0.RM. am 3 0. Oktober.

Damen im Nachmittagskleid/ unter wahren Wasser­fällen von Silberfüchsen, schnatterten Englisch durch­einander. Herren äußerten sich in ttockenen Wor-- ten über die berühmten Luftspiegelungen des Dät- ternsees und betrachteten ungerührt das märchen­hafte Landschaftsbild mit dem sichtbaren Vorsatz, für ihr teures Geld keinen Genuß auszulassen, und sei es auch nur ein Lichtwunder, ehe man sich zum Diner setzte.

Wie eine kleine blauschwarze Perle in einer Opalschale lag die Insel Visingsö inmitten des Vät- ternsees.

Du, ich glaube, die alten Wikinger, die dort schlafen, werden durch die Fernstecher wachgekitzett", sagte Peter und stieß Anni leise an.Schau mal, wie sie die Insel absuchen. Ich glaube, das Schloß Näs würde unter ihren Blicken einstürzen, wenn es nicht schon eine Ruine wäre."

».Scheint übrigens ein teurer Laden zu sein, dieses Hotel. Ein wahres Glück, daß wir reich sind."

Erinnere mich bloß nicht an das Geld", flüsterte Anni.Ich habe das Gefühl, daß mir jeden Augen­blick ein Geheimpolizist die Hand auf die Schulter legt und sagt: .Bitte, kommen Sie mit, meine Samer"

Ausgeschlossen"

Du meinst!"

Der sagt einfach: Kommen Sie mit!' Das »Sitte' und ,Dame läßt er weg."

Peter, du bist gräßlichAnni sprach den Satz nicht zu Ende, denn zwei Herren und eine Dame sahen mit unverhülltem Interesse auf das Paar. Dann rauschte die Dame los und sagte:Oh, Miss Verriss, so glad to see you!

Anni wurde so grün vor Augen, wie es die Smaragdkette an dem mageren Hals der Ameri­kanerin war. Aber diese Lady wartete eine Ant­wort nicht ab. Sie rollte eine Zeitschrift auseinan­der und fuhr fort:Your picture so very lovely!" Dann ergoß sich ein Strom von Kompli­menten über die verdatterte Anni, die nur soviel begriff, daß die liebenswürdige Dame in Göteborg in Annis Tanzabend war und ein Autogramm haben wollte.

I can not understand you, sagte Anni in Höch- ster Not. Sie konnte ihr ohnehin schon zentner­schweres Gewißen nicht noch mit einem gefälsch­ten Autogramm belasten.

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3000Kilometer Liebe

Roman von Olly Boeheim

19. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

12. Kapitel.

Ja, ja, dachte Peter Renz, wenn man die Taschen voller Geld hat, dann ist die große Heiterkeit zum Teufel, und er betrachtete heimlich Anitas ernstes Gesicht, das nichts mehr von der sonnigen Land­schaft widerspiegelte. Der kleine Wagen hoppelte wie ein gehorsames Häschen die Sttahen entlang.

Die Schären flimmerten auf, vorn Silberregen der Möwen umspielt, und doch tödlich einsam. Am felsigen Ufer standen gewaltige runde Steine, als wollten die Meergötter mit dem Riesen Ball svie- len. Dann breitete sich plötzlich eine Heidelandschaft neben der Straße aus, mit Ginster und Wacholder­büschen, die sich wie Trolle in das Heidekraut duck­ten. Die beiden fuhren schweigend weiter. Die Ein­samkeit der Wälder öffnete sich ihnen und schloß sich wieder zu. Sanfte Hügel nahmen sie auf den Rucken, bis sie in das anmutige Lagantal tarnen und liebliche Ebenen ihren weiten Horizont dar­boten. Sie fuhren an alten Grabfeldern vorbei und fliegen aus, um die gewaltigen Runensteine zu betrachten.

Weißt du, Peter, unter den Runensteinen hau­sen die Unterirdischen, und wenn man mit dey Händen solche Steine berührt, heißt es, gehen Wünsche in Erfüllung."

Peter machte auf der Wiese gymnastische Uedun- gen, während Anni etwas verlegen ihre Hand auf den kalten Stein mit den seltsamen Schriftzeichen legte.

Was diese Zeichen wohl bedeuten mögen?" sagte sie leise.

Peter kam nach ein paar flotten Kniebeugen näher.

Wer weiß", sagte er.Runa heißt Geheimnis auf gotisch oder so. Soviel ich weiß, soll Odin sie persönlich erfunden haben. Ursprünglich waren sie nur wenigen, den Opferpriestern und heiligen Wei­bern bekannt."

Also ein Zauber ist doch dabei", bestätigte Anni. Gewiß, sie wurden bei Beschwörungen und Zau«

,Lch habe ja aar nicht bemerkt, daß ich photr* graphiert wurde, sagte sie ratlos zu Peter je ß J wandt.Was mache ich denn bloß?" - |ie 1

Peter griff ein. Er erklärte der KunstenthufiastiR daß Anni kein Bild bei sich hätte.

Oh no this picture, sagte die Amerikanerin und schob Anni das Bild aus der Zeitung hdn Jetzt war selbst Peter ratlos. Zweifel stiegen nr ihm auf, ob diese ganze Sache nur Kunstbegeis»

Diese Bestimmung lautet: ,^Hctt der tßermieterbte Ausführung notwendi-ger Instandsfetzungsarb-eitr, unterlassen, so hat eine von der obersten Landest»- Hönde zu bestimmende Stelle die sachgemäße Aus­führung der Jnstandsetzungsarbetten durch geeignete Anordnung zu sichern. Sie kann insbesondere ar= ordnen, daß die Mieter einen entsprechenden Tel des Mietzinses nicht an den Vermieter, sondern am die Stelle seldst oder cm eine andere <5tette zu er­richten haben, oder daß sie die Anetten selbst au-- führen und einen entsprechenden Betrag des Miet« zinses einbehalten können. Der Betrag, der auff Grund einer solchen Anordnung für die Instand- setzungsar<beiten in Anspruch genommen wird, barf bei dem jeweils fälligen Mietens einen Hundertste der Friedensmiete nicht übersteigen, den der Reich» arbeitsmin'tfter bestimmt. Insoweit erlischt der Ar» »des Vermieters; dies giilt auch für den W btretung, Verpfändung oder Beschlagnahi« der Mietzinsforderuna." Nach § 3 der Ausführung^- Verordnung zum Reichsmietengesetz vom 30.4.1936 darf der InstandsetzmvgSbettrag 18 v. H. der Fru- bensmiete nicht übersteigen. Für Gießen gilt ein Satz von 17 v. H. Es kommt darauf an, ob bti 23errrrieter notwendige Jnstcrndsetzungsarbeiten ur.1 teTlaffen fyat. Inwieweit dieser Fall bei Ihnen wp liegt, läßt sich ohne genaue Kenntnis des Sachvrn- hcms und aus Ihren Fragen nicht beurteilen. Si-

wurde ganz heiß. Diese Verries war lange Z-. ,

in Amerika gewesen. Am Ende war das GaiG L,,1 eine Falle. J .

Schreib deinen Namen auf das Bild", sagte r entschlossen. Anni sah ihn fragend an.

Krofdorf hatte diesmal nicht seinen besten lag. Cs hatte allerdings einen Gegner vor sich, der ganz aus sich herausging und einen bemerkenswerten Sieg errang. Berücksichtigt man die schlechten Platz, verhällnisse, so kann man mit dem Spiel zufnede» sein, zumal es jederzett anständig unb dabei ' nenb verlief.

Bei der 3. Tagung des Milchleistungsausschusses bei der Milchzentrale Gießen im ,Hotel Hopfeld" erstattete der Vorsitzende Kuhl den Bericht. Darm wurde darauf hipgewiesen, daß der Beauftragte für den Dierjahresplan, Reichsmarschall Göring, als Sofortmaßnahme ein Mehraufkommen von 2 Milliarden Liter Milch jährlich fordert. Für den Bereich der Lündesbauernschaft Hessen-Nassau be­deutet dies ein zusätzliches Mehraufkommen von rund 15 v.H. In dem Gebiet des Mllchleistungs- ausschusses Gießen ist eine Mehranlieferung in den ersten 9 Monaten dieses Jahres gegen die gleiche Zett des Vorjahres von 9 v.H. zu verzeichnen. Dies entspricht einer Mehranlieferung von 1312 304 Mo. In verschiedenen Gemeinden ist jedoch eine geringere Ablieferung als im Vorjahr zu verzeich­nen. In diesen Gemeinden muß alles darangesetzt werden, um die Milcherzeugung und Milchabliese- rung weiterhin zu steigern. Jeder £)rtsbauernfül)rer muß die Minderablieferung begründen, ist für die Durchführung der in der Mttcherzeugungsschlacht gestellten Aufgaben verantwortlich.

Um einen Ueberblick über die Milcherfassung zu bekommen, sind ' die Grundlisten gewissenhaft^ zu führen; sie geben einen wertvollen Ueberblick über die abgelieferte Milchmenge, die Höhe des Fett­gehaltes, die Zahl der Jungrinder und Kühe, die Grünflächen usw. Der Ortsbauernführer von Hat­tenrod hat diese Ergebnisse zusammengefaßt, die für diese Gemeinde ergeben, daß der Betrieb des Karl Keil mit 4 Kühen und einem Durchschnitts­fettgehalt von 3,9 v. H. 2093 Kilo Milch je ha Nutzfläche abgeliefert hat. Der Betrieb des Karl Krug hat 1832 Kilo mit einem Bestand von 2 Kühen, der des Heimich Theiß 1822 Kilo mit 1 Kuh abgeliefert, während im Gegensatz hierzu die schlechtesten Betriebe nur 560 Kilo, 397 Kilo . v . .» ... .

und sogar nur 94 Kilo Milch je ha Nutzfläche ab- Schmutzabzuge bzw. die Prelsabschlage für unreine, lieferten. Auch die Ergebnisse der Anlieferungs- und saure und dicksaure Mllch sprach Lelstungsmspektor QualitätstontroUe zeigen, welche Unterschiede hin- Kopp. Ueber die Frage der Leistungspreise ent- sichtlich der Ablieferung noch bestehen. So hatjwickette sich eine lebhafte Aussprache.

Am kommenden Sonntag wird erstmalig ht Al- lendorf (Lahn) ein Lchrgang für Frauenhandball durchgeführt, der die notwendigen Voraussetzungei, für die zukünftige Arbeit auf diesem Gebiete schas- fen soll. Das Interesse, bas man dem Frauenspiel neuerdings bei uns entaeaenbringt, läßt es tu* wendig erscheinen, die Lehrarbeit einheillich auw zurichten. Eine möglichst starke Beschickung wätei wünschenswert.

man eben dem Publikum. Daran wirst du dich P wöhnen müssen." ,

Peter", sagte Anni und schob chren Teller wkl ich mache nicht mehr mit. Lieber hätten wir V Fuß nach Stockholm laufen sollen ober wir hätte auf den Tankstellen Tanzoorfühvungen geboten/,

Du vergißt, daß Reparaturwerkstätten roeni; Sinn für künstlerische Darbietungen haben, w sie die Ersatzteile auch bar bezahlen müssen."

Dann hätten wir umkehren sollen!"

Anni!" Peter schnellte ordenllich empor. ,M mußt du dir merken, man darf nie umkehren. W

Aber wenn der Weg falsch ist?"

Er muß zu Ende getippelt werden. Umkehr? ist Feighett, und Feighett ist aller Laster SlnfaW Im übrigen hat dieser verfluchte Ohlsen schuld. 2? reist seit langer Zeit verreist! Auch ein schäftsmann!"

Zch nehme an, er wird seine Puddingpulver n# selbst anrühren."

(Fortsetzung folgt)

Vom Kußball.

Reichsbundpokal-Zwischennmde.

In Mannheim: Baden Brandenburg 2:0 (0:0); in Hamburg: Nordmark Südwest 0:0 n. Verl.; in Breslau: Schlesien Württem­berg 4:2 (3:1); inSte11in: Pommern Sachsek 1:6 (0:2).

Oer Handballsonntag.

Das an sich schon kleine Programm der Hach, baller wurde durch zwei Ausfälle weiterhin gekürzt. Dem schlechten Wetter fielen die Begegnungen Lützellinden Mtv. Gießen und Hochelheim geoen. Katzenfurt zum Opfer; sie müssen später nachgeholt werden. Die übrigen Spiele konnten abgewickelt werden.

Io. Dornholzhausen Tv. Garbenheim 4:10 (3:6k Dornolzhausen hat zwei wichttge Punkte verloren, die es vielleicht noch einmal sebr notwendig brau­chen kann. Allerdings hatte es diesmal einen Geg­ner, der bestens gewappnet war und sich durch nichts täuschen ließ. Alle Teile waren vorblldlich besetzt und brachten die gegnerische Hintermannschaft im- mer wieder durcheinander.

Tv. Dehlar Tv.Grünlngen 4:3 (2:0).

Io. HLJUebergirmes Tv. Krofdorf 9:3 (5:3).

In Wetzlar wurde auf beiden Seiten außerovdenl- lich hart gekämpft. Beide Gegner gaben sich in die- ser Beziehung nichts nach. Dadurch aber litt des Spiel etwas, wenn es auch von Anfang an span­nend und interessant verlief. Das knappe Eraebnis zeigt deullich, wie gleichwertig beide Mannschaft« waren.

xne [renwe .warne eryoo paj jiragienu, diuiw . , - Anni beide Hände und erklärte sie sei der reizendst- jpa Mensch und die entzückendste Tänzerin, die sie $ diesem Erdball getroffen, die Unterschrift hatte ß erf^i

I des So Runftie

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gerabe; . Mer' ' ?s Sol | Wisse