Ausgabe 
5.8.1940
 
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Hugo Lederer, t.

Qualität geliefert wird

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CÜLDENRING MIT &MUNDSTÜCK 4 PH

rtew Marken bestimmt waren und jetzt für die 4PFC-Zigarette mitverarbeitet werden, können wir dafür einstehen, dass GULDENRINGzum miw desten auch ihre bisherige Qualität Gehabten wird

CULDENRING mit dem unsichtbaren, aber wirk? samen ^Mundstück ist heute die ^Hauptmarke unseres EHauses.Dank unserer Vorräte an kost­baren Tabaken, die ursprünglich für unsere teuer.9

haften und Rauchen?- QVenn cs gcftattct ift; während der Raft 311 rauchen,dann lieber ei» ne Zigarette weniger, auf jeden Fall aber eine Mar­ke, bei der man feit Iah» ren die Gewißheit hat,daß sie fehr gut ift; daß sie alfo nach wie vor in un­verändert reiner Orient-

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Das Martneminitsterium der Vereinigten Staaten vergab Aufträge im Gesamtbetrag von 4,3 Millio­nen Dollar zum Ausbau von Marineflugistützpunk- ten in Alaska unld den vorgelagerten Inseln K o d i a k und U n a l a s k a. Associated Preß hebt hervor, daß der Schritt des Ministeriums nur 14 Tage nach dem Bekanntwerden der Befestigung der großen Diomeden-Jnsel in der Beringstrahe

Japaner-Verhaftungen auch in den britischen Kolonien. Halifax lehnt Freilassung ab. Scharfe Sprache der japanischen presse.

Tokio, 5. Ang. (DNB. Funkspruch.) Wie ver­lautet, hat der japanische Botschafter in London sich bemüht, in einer Unterredung mit Außenminister Halifax die sofortige Freilassung der in Lon­don verhafteten japanischen Geschäftsleute zu er­reichen, um eine ernste Wendung in den schon ge­spannten Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verhüten. Die Freilassung der verhafteten Japaner sei jedoch mit dem Hinweis abgelehnt worden, daß es sich um eine Angelegenheit derordentlichen Gerichte" handele. Außerdem habe man mitoeteilt, daß Vorbereitungen für weitere Ver­haftungen japanischer Staatsangehöriger auch in den britischen Kolonien getroffen wor­den seien. Auf die' Bemerkung des Botschafters Schigemitsu, daß damit alle Bemühungen um eine Regelung der Beziehungen zwischen beioen Ländern scheitern müßten, habe Halifax nichts erwidert. Tatsächlich wurde bereits in Singapur der Di­rektor der japanischen Nachrichtenagentur Castern News und Vertreter von Domai, Kobayashi, festgenommen. In Rangun (Britisch-Burma) ver­hafteten die britischen Behörden drei japanische Geschäftsleute.

Die durch die Verhaftung von japanischen Ge­schäftsleuten in London hervorgerufene Erregung kommt in der Ankündigung einer Konferenz zum Ausdruck, di« Mischen dem Kriegs- und

mit der älteren Tochter Friedrich Alfred Krupps im Jahre 1906 steht Dr. Krupp von Bohlen und Halbach

in der Führung der Krupp-Werke.

(Scherl-Bilderdienst-Schneider-M.)

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat den Bevollmächtigten des Aus­wärtigen Amtes beim Militärbefehlshaber in Frank­reich, Pg. A b e tz , zum Botschafter ernannt.

Am Todestage des Generalfeldmarschalls von Hindenburg legte der Reichskrieger- f ü h r e r am Hindenburgdenkmal auf dem. Kyff- Häuser einen Lorbeerkranz nieder Am Grabe des Generalfeldmarschalls im Ehrenmal Tannenberg wurde im Auftrag des Reichskriegerführers durch den Gaukriegerverband Nordost der Kranz des NS.« Reichs'krregerbundes niedergelegt.

Der flowatifche Staatspräsident hat sechs Mit­glieder des neu zu konstituierenden slowakischen Staats rat es, darunter auch Innenminister Sano Mach, bestellt. Dom Vorstand der Dolkspartei wurden weitere zehn Mitglieder, unter ihnen die Minister General Callos und Dr. Fritz, nonuniert. Kraft ihres Amtes gehören Ministerpräsident Dr. Tuka und der Dereinsvorsitzende Dr. Sokol dem Staatsrat an. Für die deutsche Volksgruppe ist Staatssekretär Jngenieuer Karmasin in ihm ver­treten.

Im 69. Lebensjahre verschied in Berlin der Bild­hauer Professor Dr. h. c. Hugo Lederer. Aus dem Schaffen des Verstorbenen ragt sein mit dem Wahrzeichen Hamburgs gewordenes Bismarck-Denk­mal hervor, mit dem er 1901 aus einem großen Wettbewerb erfolreich hervorging, und das Hugo Lederer mit einer Schlage berühmt machte. Denk­mals- und Porträtplastiken erhärteten den Ruf feiner künstlerischen Leistung, die bis in die Gegenwart beispielhaft gewirkt hat, zumal Professor Lederer seit 1913 als Lehrer an der Hochschule für Bildende Künste Künste in Berlin-Charlottenburg wirkte. (Scherl-Bilderdienst-M.)

sich darauf beschränkt, festzustellen, ob das bri­tische Geschwader noch im Hafen von Gibral­tar vor Anker liegt. In der Nacht zum Samstag flogen dagegen mehrere Flugzeuge unbekannter Nationalität über Gibraltar hinweg und warfen trotz heftigen Flakfeuers zahlreiche Bomben ob. Nach spanischen Augenzeugenberichten sollen militärische Anlagen beschädigt worden sein. Teile der in Gibraltar verankerten britischen Flotte, die den Hafen verlassen hatte und mit westlichem Kurs davongefahren war, nachdem sie sich in zwei Grup­pen geteilt hatte, liefen am Samstagabend wieder in Gibraltar ein. Die Flotte umfaßte im ganzen fünf U-Boote, sieben Zerstörer, zwei Flugzeug­träger, drei Panzerschiffe und zwei Hilfskriegsschiffe.

Or. Ley in Ostoberschlesien.

Kattowitz , 4. Aug. (DNB.) Reichsorganisa­tionsleiter Dr. Ley traf in Kattowitz ein, um von hier aus gemeinsam mit dem stellvertretenden Gau­leiter Bracht eine sich auf das gesamte ostoberschle­sische Gebiet erstreckende Jnspektionsfahrt durchzu- führen. Den Auftakt der Fahrt bildete eine von 70 000 Teilnehmern besuchte Kundgebung der DAF., in der die ersten 46 Betriebsfahnen Ostoberschlesiens geweiht wurden.

Dr. Ley wies auf den Weg des deutschen Volkes vom Bruderkampf in der Systemzeit bis zur Ein­heit aller deutschen Menschen unter Adolf Hitler hin. Der Jude habe diese Einheit jahrzehntelang ver­hindert und Deutschland mit der jüdischen Wirt­schaftsform, in deren Mittelpunkt das Gold als Götze seine verhängnisvolle Macht ausübte, in den Abgrund gestoßen. Der Sieg der nationalsozialisti­schen Idee habe schließlich den ganzen Spuk und be­trügerischen Zauber beiseitegefegt. Dann sei auch die scheinbar unüberbrückbare Kluft zwischen Unterneh­mer und Arbeiter beseitigt worden, und heute wisse längst auch in Oberschlesien jeder, daß der eine ohne den anderen nicht denkbar sei und nur die national­sozialistische Betriebsgemeinschaft den Triumph der Leistung sicherstelle. Die sozialpolitischen Maßnah­men, die von der Deutschen Arbeitsfront auf Be­fehl des Führers zum Segen der schaffenden deut­schen Menschen durchgeführt wurden, werden nach der für Deutschland selbstverständlichen siegreichen Beendigung des Krieges in einem in der Welt noch dicht erlebten Umfange ihre Vollendung finden.

Or. Krupp von Bohlen-Halbach.

Am 7. August vollendet Dr. Gustav Krupp von Bohlen undHalbach, der Chef der Krupp- Werke, das 70. Lebensjahr. Seit feiner Vermählung

durch die Russen erfolgte. Unalaska ist das erste Glied der Aleutenkette, die sich bis 700 Meilen an die nördlichste japanische Insel heranschiebt.

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Der nordamerikanische Bundessenator Lundeen rief zur Gründung einer drittengroßen Dar- t e ialler echten Amerikaner" auf, die in Cyikago Zusammentreten soll. Das Programm dieser Partei soll derinterventionistischen Politik" der beiden tra­ditionellen USA.Parteien entgegengesetzt sein.

In Cadiz liefen die englischen FrachterPilotty" undPalacios^ ein, die 35 Schiffbrüchige anderer englischer Dampfer bisher unbekannten Namens, die im Atlantik von einem deutschen U-Boot torpediert wurden, an Bord führten. Die Schiffe werden nach kurzem Aufenthalt nach Gi­braltar auslaufen.

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Auf Grund des von der Polizei verfügten Betä- tigungsverbotes für die Freimaurerlogen in Jugoslawien hat die Großloge ,Hugo- slawia" beschlossen, ihre Tätigkeit einzustellen und alle ihr unterstehenden Logen a u f 3 u I ö f e n. Das Regierungsorgan23 r e m e" weist darauf hin, daß die Freimaurer die Durchführung der Reformen sowie das Entstehen einer großen Volksbewegung, wie sie bisher nur in Kroatien in Erscheinung ge­treten sei, verhindern wollten.

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In ganz Warschau wurden neue Briefkästen mit der AufschriftDeutsche Post O st e n" an­gebracht, die regelmäßig zweimal täglich entleert werden. Dieser Schritt zur weiteren Normalisierung des Poftverkehrs wurde von der Bevölkerung mit Befriedigung aufgenommen.

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Auf Grund einer Verfügung der rumänischen Regierung werden im nächsten Schuljahr in T «- mesvar die fünfte Klasse eines deutschen Mad-

chenlyzeums sowie die erste Klasse eines deutschen Gewerbegymnasiums, in Ar a d die erste Klasse eines deutschen Knabengymnasiums eröffnet.

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In Rumänien wurden zehn weitere Zeitungen, darunter ein tägliches Sportblatt, die sich in jü­dischem Besitz befanden, von der rumänischen Zensur zum Einstellen ihres Erscheinens veranlaßt.

Aus aller Welt.

Neuer Bundesführer der Slenographenschaft.

Der Reichswalter des NSLB. Gauleiter Waechtler, hat als Generalbevollmächtigter der Mitgliederversammlung der Deutschen Steno­graphenschaft den Leiter des Amtes für Berufs- erziehung und Betriebsführung der DAF. Diplom- Ingenieur Albert B r e m h 0 r st (Berlin) zum Bundesführer berufen. Dessen Stellvertretung über­nimmt Der Reichsgeschäftsführer des 9tSLB., Hein­rich Friedmann. Ferner wurde in Bayreuth das Deutsche Institut für Kurzschrift und Maschinen­schreiben gegründet. Der Weltkongreß für Kurzschrift im Jahre 1941 findet unter der Schirmherrschaft des Reichsministers des Innern in Nürnberg und Bayreuth statt.

Arbeitsgemeinschaft für internationales und ausländisches Strafrecht. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Graf Glei - spach fand in Berlin die Gründungssitzung der Ar-

Außenministerium und Marineministerium ftattftn- den soll, sobald der Bericht der japanischen Bot­schaft aus London oorliegt. Diese Konferenz, so heißt es, werde Japans feste Haltuna gegen Englands unberechtiate Maßnahmen zum Ausdruck bringen. Die japanische Armee beobachte die wei­tere Entwicklung mit größter Aufmerksamkeit, sie vertrete die Auffassung, daß den ungerechtfertigten Maßnahmen Londons die festeste Haltung gegen­übergestellt werden muß. Die japanische Presse bringt Meldungen und Kommentare zu den Lon­doner Verhaftungen nach wie vor unter dicken Schlagzeilen. Unter der ÜberschriftNehmt die englische Herausforderung an", fordert ,^>ochi Shimbun" die Regierung auf, die Anti- spionage-Maßnahmen mit größter Bestimmtheit fortzusetzen und sich keinesfalls durch Die Londoner Arroganz verblüffen zu lassen. Die gesamte Bevöl­kerung Japans könne ihre Erregung über die mysteriöse Tätigkeit der Hellsarmee sowie anderer englischer Organisationen und Persönlichkeiten kaum noch zurückhalten.Hotschi Schimbun" stellt Die Forderung, daß Botschafter Schigemitsu sofort aus London zurückberufen werde. Die Zeit sei ge­kommen,einen endgültigen Entschluß zu fassen". Das japanische Volk würde ein Nachgeben weder verstehen noch zulasten.

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