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Aus der Stadt Gießen. Filmdokument vom Feldzug der 18 Tage.

rasanten Angriffe der Tankwaffe, von der es sich leicht denken läßt, d- sie den Feind in panischen Schrecken versetzen mußte. Man sieht schwere und schwerste Artillerie bei ihrem wuchtigen Einsatz, beobachtet die Infanterie im Angriff, verfolgt mit besonderer Spannung den Angriff eines Sturz» kampfbombers, der von Bord des angreifenden Flug­zeugs aus photographiert wurde, beobachtet die Truppen auf anstrengenden Märschen und gewinnt in der Fülle der Gesichte jenen Gesamteindruck, den der Film vermitteln will. In vielen Bildern begeg­net man dem Führer Adolf Hitler, der, überall in vorderster Front, die Truppen zu den hervorragen» den Leistungen begeisterte, die sie in diesem Feldzug stündlich vollbrachten.

Das Filmdokument bedeutet für alle deutsche Zu» kunft die Bewahrung eines geschichtlichen Ereig­nisses: der Film ist ein Dokument, das an Unmit­telbarkeit und Treue schwerlich übertroffen werden kann, denn die Männer hinter der Kamera standen inmitten der Fronten, standen unmittelbar neben dem kämpfenden Soldaten, trugen selbst den schlich­ten feldgrauen Rock und setzten zu vielen Stunden für die Schaffung dieses Filmdokuments ihr Leben ein.

So verdient dieses Filmwerk die gerechte Wür­digung aller Deutschen. Wer bewußt in der für unser deutsches Volk so bedeutsamen Zeit steht, wird es nicht versäumen, diesen Film zu sehen und damit die Erinnerung an diese große deutsche Waffentat in sich zu vertiefen. H. L. Neuner.

Die

143 Verkehrssünder zur Rechenschaft gezogen.

Beamten der Gendarmerie des Landkreises

Gießen mußten im Monat Februar gegen 143 Ver­kehrssünder einschreiten. Während es in den meisten Fällen bei gebührenpflichtigen Verwarnungen ver­bleiben konnte, mußte in einigen schwerwiegenden Fällen Strafanzeige erstattet werden. Den größten Teil der Verkehrssünder bildeten die Radfahrer, die immer wieder gegen die Pflicht zur vorschrifts­mäßigen Beleuchtung ihrer Fahrzeuge verstoßen und dadurch den Verkehr erheblich gefährden.

Die Polizei unserer Stadt hatte in der Woche vom 23. bis 29. Februar wieder gegen eine stattliche Anzahl von Verkehrssündern einzuschreiten. Zwei Kraftfahrzeugführer wurden zur Anzeige gebracht und 4 gebührenpflichtig verwarnt. Gegen sonstige Fahrzeugführer mußte in 12 Fällen Anzeige und in 2 Fällen gebührenpflichtige Verwarnung erfolgen. Selbstverständlich befinden sich auch wieder Rad­fahrer unter den Missetätern. Zwei Radfahrer wur» den angezeigt und 10 gebührenpflichtig verwarnt. Außerdem wurden diesmal nicht weniger als 15 Fußgänger gebührenpflichtig verwarnt.

Neue Motorspritzen im Landkreis Gießen.

Dlenstversammlung der Wehrführer.

Am vergangenen Sonntag fand im Sitzungssaal des Landratsamts Gießen eine Dienstversammlung der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Gießen statt. Der Dezernent für das Feuerlöschwesen im Landkreis Gießen, Regierungs­rat Dr. Fuhr, eröffnete die Dienstbesprechung und überreichte zunächst das vom Führer verliehene Feuerwehrehrenkreuz 2. Klasse mit anerkennenden Worten an Hauptbrandmeister Köhler (Hungen), Oberbrandmeister Schwabe (Lollar) und Brand-

14 bis 18 Uhr.

BMemetnW M Kraft önrö) Stenöe

Achtung! KdF.- Sport.

Sportamt Wetterau, Schanzenstraße 18.

Für Frauen: 995D

Donnerstags. 20.30 bis 21 JO Uhr. Schillerftrahe.

Für Manner und Frauen:

Hallensport (insbesondere Hallenspiele) seht Mittwochs. 20 bis 21 Uhr. Goetheschule. Nicht wie bisher Donnerstags, 18 bis 19 Uhr.

iNnder-Sportkurslstan einem Nachmittag geplant. Anmeldungen sofort erbeten beim Sportamt.

7IS -Frauenschast/Frauentverk.

Ortsgruppe Gießen-Nord.

Unsere Kindergruppe kommt jetzt in der Schiller­schule zusammen. Knaben Mittwochs %3 Uhr und Mädchen Donnerstags ^3 Uhr.

Grimm-Feier der Universität.

Die Philosophische Fakultät unserer Landes- universität veranstaltet am Montag, 11. März, im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts eine Grimm-Feier. Im Mittelpunkt der Feier steht ein Vortrag von Prof. Dr. Alfred Götze über das ThemaDeutscher Krieg und deutsche Sprache".

Zwei Händler wegen Preisüberschreitungen bestraft.

Der Landrat des Landkreises Gießen in seiner Eigenschaft als Preisbehörde verhängte gegen zwei Händler aus dem Landkreis Gießen im Unter­werfungsverfahren empfindliche Ordnungsstrafen. Beide Händler haben kürzlich auf dem Wochenmarkt in Gießen Gemüse zu übersetzten Preisen verkauft.

»Alle Vögel sind schon da .. .*

3faf dem eiligen Weg zur Arbeitsstätte. Ein klarer Märzmorgen! Da, auf einmal das Flöten des Lockliedes der Amsel aus der Richtung eines kahlen Gartens. Bei aller Eile: Die Beine bleiben einen Augenblick von selber stehen und die Augen schweifen durch das Gesträuch und Geäst bis an den milchig-blauen Himmelsrand. Vergeblich. Sie finden den kleinen Sänger nicht sofort und die Zeit rennt. Aber nun sind wir an einem Bach und siehe da! Der bunte Erpel folgt mit würdiger Entschiedenheit den Damen seines Herzens. Dor wenigen Tagen sah es noch anders aus! Auch der Schwan zeigt sich schon wieder. Aber es ist, als säße ihm der Schreck des Winters noch in den Gliedern oder richtiger gesagt in den Schwingen. Seine ganze stolze Selbstsicherheit hat er noch nicht wieder. Als wir den Arbeitsplatz be­treten und unwillkürlich noch die Melodie summen Alle Vögel sind schon da begegnen uns er. ftaunte Augen, als wollten sie fragen, ob nicht em Vogel in unserem Oberstübchen trillert. Allein da kommt uns schon ein Berufskamerad zu Hilfe, der weit draußen wohnt, und erzählt, daß Lerchen und Stare seit den letzten Februartagen sich gezeigt haben. Also: Der Anfang ist gemacht.

Dornotizen.

Tageskalender für Dienstag.

Stadttheater:Lombardische Nacht" (Erstauffüh­rung). Gloria-Palast:Angelika"; Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Feldzug in Polen". Städti­sche Frauenarbeitsschule, Steinstraße: Ausstellung der Arbeiten der Seminaristinnen, 9 bis 12 und

meister Bopf (Großen-Linden). An weitere 19 Wehrführer und -männer des Landkreises Gießen wird die gleiche Auszeichnung in den nächsten Wochen ausgehändigt werden. Im Anschluß daran unterrichtete Regierungsrat Dr. Fuhr die Wehr­führer ausführlich über den wesentlichen Inhalt des neuen Feuerläschgefetzes und der in den letzten Wochen dazu ergangenen Ausführungsbestimmun­gen. Von besonderem Interesse für die Wehrführer waren dabei die Ausführungen über die Neu­gliederung der Freiwilligen Feuerwehren in taktische Einheiten (Gruppen, Löschgruppen, Löschzüge) und die neuen Dienstgradbezeich- n u n g e n. Ab 1. April gibt es nach einer Anord­nung des Reichsführers ff bei den Freiwilligen Feuerwehren folgende Dienstgrade: Anwärter, Truppmann, Obertruppmann, Haupttruppmann, Truppführer, Obertruppführer, Haupttruppführer, Zugführer, Oberzugführer, Hauptzugführer, Kreis­führer, Bezirksführer und Abschnittsinspekteur.

Der Kreisführer der Freiwilligen Feuerwehren Bouffier gab anschließend Anweisungen über die Ausgestaltung des Feuerwehrdienstes in den nächsten Monaten und erteilte den Wehrführern Auskunft auf die zahlreichen von ihnen gestellten Fragen.

Im Laufe der letzten Woche wurden in den Ge­meinden Großen-Buseck und Rüddingshausen neue Motorspritzen in Dienst gestellt.

Sius dem Schaffen der Frauenarbeitsschule.

So wie das Fröbelseminar so hat nun auch die Frauenarbeitsschule in der Steinstraße wieder einen ihrer zweijährigen Lehrgänge abgeschlossen und in kritischen Prüfungen und in einer Ausstellung die Gesamtleistung unter Beweis gestellt. Die Ausstel­lung gibt einen tiefen Einblick in die Intensität des Schaffens an dieser Anstalt, die es zur besonderen Aufgabe hat, die zukünftigen technischen Lehrerinnen auszubilden. Es ist deshalb verständlich, daß strenge Maßstäbe angelegt werden müssen und von den

Der Feldzug der 18 Tage, der ein größenwahn­sinnig gewordenes und von England gegen Deutsch­land aufgestacheltes Volk zu Boden warf, hat nun seinen bilddokumentarischen Niederschlag in einem Film gefunden, der aus der Gemeinschaftsarbeit der deutschen Wochenschauen zu einer eindringlichen Gesamtschau zusammengefügt wurde. Dieser Krieg, wie ihn die Wettgeschichte in solcher Konzentration der Machtmittel, m der überlegenen Strategie, in der Wucht der Schläge und der Vollkommenheit des Erfolges kaum je gesehen hat, wird uns jetzt im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, vor Augen ge- führt und in vielen charakteristischen Bildern ver­ständlich gemacht. Der Bildstreifen ist eine ausge­zeichnete Ergänzung zu jenem zusammenfassenden Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht, der bald nach dem Polenfeldzug veröffentlicht wurde. Mit tiefer und ehrlicher Bewunderung verfolgt man dabei an Hand der einfachen beweglichen Trickzeich- nungen die Systematik des Angriffs der deutschen Armeen, die damit einem restlosen Verständnis er­öffnet werden.

In den Bildern, die unmittelbar aus dem Kampf- geschehen gewonnen sind, äußert sich die ganze ge­ballte Kraft unseres deutschen Volksheeres unter fei­ner genialen Führung, es findet aber auch allent­halben die Einsatzbereitschaft und der Opfermut des deutschen Soldaten prägnanten Ausdruck. In allen den von einer natürlichen dramatischen Wucht ge­trogenen Kampfszenen fühlt man sich vor den Bil­dern dieses Films mit in die vordersten Fronten versetzt. Man verfolgt angehaltenen Atems die

Schülerinnen eine hohe Leistung und ein tiefer Eindringen in die Materie der Hauswirtschaft, ins­besondere aber auch der Handarbeitstechnrken ver­langt werden muß.

Daß sich die Schülerinnen mit Fleiß ihrer Ar- beit widmeten, geht aus vielen Arbeiten hervor. Man begegnet dabei allem, was von Frauen- und Mädchenhänden an Handarbeiten gemacht werden kann. Weißzeug, Wäsche, Kinderkleidung, Blusen, Röcke, Herrenhemden, Tischdecken, handgewebte Teppiche und vieles andere mehr trifft man in schöner und geschmackvoller Anordnung in dieser Leistungsschau an und ist darüber erfreut, daß die Kultur der weiblichen Handarbeit in dieser Schule eine so konsequente Pflegestätte hat. Selbstver­ständlich wird von den Schülerinnen viel eigener Gedanke, viel Selbständigkeit in der Wahl der Materialien und in der Verwendung der Farben verlangt, es wird erwartet, daß sie auch unter den gegenwärtigen Verhältnissen aus altem Material Neues zu machen verstehen, daß sie Ausbesserung gen in allen notwendigen Techniken beherrschen

schon

m

Vor Erkältung schützen Bei Husten nützen

mehrmals täglich

und außerdem mit ihren Arbeitsgebieten auch theo­retisch so eng vertraut sind, daß sie eines Tags mit aller inneren Berechtigung vor den Klassen stehen können, die von ihnen die Vermittlung von Fer- tigkeiten erwarten. Neben der Handarbeit nimmt auch das Kochen und Backen breiten Raum ein und in der Ausstellung sind auch die Erzeugnisse des hauswirtschaftlichen Seminars in durchaus er­freulichen Ergebnissen zu sehen. Die hohe Bedeu- tung der Schule für den Nachwuchs der zutunf- tigen deutschen Hausfrauen und Mütter wird aus der interessanten Schau klar erkenntlich.

Unser neuer Roman.

Nachdem wir in der gestrigen Ausgabe unseres Blattes die Veröffentlichung des RomansEin Mann, der nicht genannt fein wollte", von Frank F. Braun, zu Ende geführt haben, beginnen wir m der heutigen Nummer mit dem Abdruck eines neuen großen Romanwerkes, von dem wir uns einen nicht minder starken Erfolg und eine nicht weniger all­gemeine Anteilnahme in unserem Leserkreis in Stadt und Land versprechen dürfen. Der neue Roman heißt:Goldene Wolke über Re­nate" von Horft Biernath und ist so frisch und lebendig, so unterhaltsam und spannend ge­schrieben, daß jeberman dem Gang der Handlung mit größtem Interesse von Fortsetzung zu Fort- setzung folgen wird. Der Verfasser hat sich durch eine Reihe ausgezeichneter Romane bereits einen Namen gemacht. Der Gießener Anzeiger brachte aus seiner Feder vor einiger Zeit den Roman Diamanten-Komödi e", der noch in aller Erinnerung stehen wird, zumal er auch als Film ein großer Erfolg gewesen ist.

»Füllhorn der Freude.-

Die überaus zahlreich erschienenen Volksgenossen, die gestern abend einer Einladung der NS- Ge- meinschastKraft durch Freude" gefolgt waren, dürften tiefbefriedigt den Gloria-Palast ver­lassen haben. Der Abend, der unter dem WortFüll-

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Wirkungsweise gg: des WSMLiMFJLWWM (bfMundStückS . .

Es nimmt kein

Wasser an

wird durch diesen Versuch deutlich gemacht.Er zeigt,dass sich das CTMundstück anders verhält als das sonst so saugfähige Zigaretterv^// papier: Ein Wassertropfen bleibt rauf stehen, es ist also wasserfester geworden! Durch diese Behandlung wurde erreicht, dass der Raucher b einer GÜLDENRING sowohl die Vorzüge^» einer mundstücklosen Zigarette findet, als auch die eines Goldmundstücks.

mit lyMundstüds