hn Alter zwischen 14 und 17 Jahren herangezogen, die verpflichtet sind, vier Jahre in einem von der Regierung geleiteten Betrieb zu arbeiten. Gleichzeitig sind für die drei letzten Klassen der höheren Schulen sowie für sämtliche Hochschulen Studiengebühren eingeführt worden.
15 000 Volksdeutsche aus Bettarabien unterwegs.
Galatz, 2. Oktober. (DNB.) Bis Ende September haben bereits rund 15 000 Volksdeutsche Bes. sarabien verlassen. Sie sind auf dem Wege nach Deutschland. Die meisten sind sofort in Reni und KUea auf die Schiffe gebracht worden und die Donau aufwärts bis Prahovo oder Semlin gefahren, wo sie mit der Eisenbahn die Weiterreise antraten oder noch antreten werden. Gegen 4000 Aussiedler sind mit Kraftwagenkolonnen über den Pruth nach Galatz gekommen und wurden hier verschifft. Die Mehrzahl der Volksdeutschen, die bisher aus Bessarabien kamen, setzt sich aus Frauen und Kindern zusammen, da die Männer erst mit dem in den nächsten Tagen in Galatz eintreffenden Treck ankommen werden. Gegen 5700 Kinder und 5400 Frauen zählte man unter den Aussiedlern, während sich nur 3100 männliche Personen, in der Hauptsache alte Männer und Halbwüchsige, bei den Transporten befanden. Die Aussiedlung befindet sich also in vollem Gange. In den nächsten Wochen werden sich die Zahlen weiter steigern, so datz die Aussiedlung zu dem vorgesehenen Zeitpunkt beendet sein wird.
Neue Hcflierung in Paraguay.
Buenos Aires, 4. Okt. (DNB.) Die paraguayische Regierung hat durch den Rücktritt sämtlicher liberaler M'nister eine Umbildung erfahren. Die ausgeschiedenen Regierungsmitglieder wurden durch Mllitär und dem interimistischen Staatsprä
sidenten Moringo persönlich nahestehende jüngere Politiker ersetzt. Der Innenminister Oberst P a r e - des betonte, daß die Staatsführung das von Präsident Estigarribia (der vor kurzem bei einem Autounsall ums Leben kam) begonnene Reformwerk weiterführen werde. Das Heer solle dabei nicht nur über die nationale Einheit wachen, sondern auch in das politliche Leben eingreifen Es sei das Bestreben der Regierung, der Politik und der Wirtschaft des Landes neue Formen zu geben und das soziale Leben nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Gemeinschaftssinnes umzugestalten. Man werde auch nicht vor drakonischen Maßnahmen zurückschrecken, um Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten und den politischen Hetzern das Handwerk zu legen.
Seutsche Konzerte in Oslo.
Oslo, 3. Okto. (Europapreß.) Vor überfülltem Haufe gab die deutsche Sängerin Maria Müller in der Unitersitätsaula in Oslo ein Konzert. Reichs- kommiffar Terboven, Generaloberst v o n Falkenhorst, die Befehlshaber der drei Waffengattungen in Norwegen sowie der Führer der nationalen norwegischen Sammlungsbewegung, Quihling, befanden sich unter den Zuhörern. Der Beifall wollte nicht enden. Immer neue Zugaben wurden gefordert. Die Begeisterung erreichte ihren Höhepunkt, als Reichskommissar Terboven der Künstlerin einen Rosenstrauß überreichte. Das Berliner Kammerorchester unter Leitung des Generalmusikdirektors Hans von Benda gab im Rahmen der Wehrmachtsbetreuung fein 40. Konzert vor deutschen Soldaten in Norwegen und gleichzeitig sein 100. Konzert vor deutschen Soldaten überhaupt. Aus diesem Anlaß richtete Reichskommissar Terboven ein persönliches Schreiben an Hans von Benda, in dem er ihm seine Glückwünsche^ und seine Anerkennung zum Ausdruck bringt.
Aus dem Reich.
Ein Minensuchabzeichen für die Besatzungen von Minensuch-, Unterseebootjagd- und Sicherungsverbänden. Berlin, 3. Oktober. (DNB.) Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Roeder, hat ein weiteres Kriegsabzeichen für die Besatzungen von Minensuch-, Unterseeboot j a g d - • und Sicherungsverbänden eingeführt. Das Abzeichen wird als Anerkennung für die erfolgreiche Tätigkeit der Besatzungen dieser kleinen Fahrzeuge verliehen, die in entsagungsvollem und aufopferndem Dienst bei jedem Wetter treu ihre Pflicht erfüllen. In ständigem Kampf aeaen feindliche Unterseeboote, Flugzeuge und Minen führen die Boote ihre gefahrvolle Tätigkeit durch und bahnen damit allen Unternehmungen der anderen Seestreitkräfte den Weg. Diesen Booten und erst recht dem einzelnen Mann an Bord ist kaum je Gelegenheit gegeben, sich im unmittelbaren Kampf vor dem Feind wie ihre Kameraden auszuzeichnen. Sie haben ihre Pflicht zu tun und auf einsamen Poften auszuharren, um jederzeit zu hartem Zupacken und letztem Einsatz bereit zu fein. Das Abzeichen wird, wie das Unterseeboot-Kriegsabzeichen und das Zerftörer-Kriegsabzeichen zur Uniform getragen.
Lustschuttkeller für Kinder in Berlin.
Da in verschiedenen Vororten Berlins, vor allem in Laubenkolonien, die Luftschutzräume für die Unterbringung kleinerer Kinder ungenügend sind, hat die NS.-Volkswohlfahrt in größeren öffentlichen Gebäuden für diesen Zweck seit einiger Zeit geeignete Kellerräume eingerichtet. Die ersten dieser Luftschutzkeller für Kinder sind bereits in Betrieb genommen worden. In diesen Räumen werden die Kinder verpflegt, und sie erhaUen unter ärztlicher Aufsicht und ständiger gesundheitlicher Fürsorge einwandfreie Schlafstät- t e n. Die Luftschutzkeller sind für Kinder bis zum Alter von 10 Jahren und für werdende Mütter geöffnet
Buch und Schwert.
Trotz des Krieges wird die Woche des deutschen Buches auch in diesem Jahre wieder vurchgeführt. Sie ist für die Tage vom 26. Oktober bis 3. November vorgesehen. Die Losung heißt diesmal „Buch und Schwert — ein Sinnbild unserer Zeit". Die in Weimar vorgesehene Arbeitstagung des deutschen Schrifttums wird wieder Dichter aus allen deutschen Gauen vereinigen. In Posen, Krakau, Prag und Wien werden Ausstellungen des Ostschrifttums veranstaltet werden. In Frankfurt am Main ist eine Ausstellung des Schrifttums vorgesehen, das sich mit den geschichtlichen und politischen Fragen der deutschen Westgrenze befaßt. Auch eine Jugendbuchausstellung findet in Frankfurt statt. In Weimar wird wieder dir Jahresschau deutschen Schrifttums eröffnet, die gleichzeitig in allen Gau- täoten gezeigt wird. Für Stuttgart ist eine Anstellung des Kolonialschrifttums geplant. Weiter er- cheint ein Kriegsalmanach deutscher Dichtung, den alle Buchhandlungen kostenlos abgeben. Er enthält Werke der im Felde stehenden Dichter, bringt ihre Bilder und Ausführungen zur Kriegslage von ihrer Hand. Eine weitere Aktion „Wohnen mit Büchern" soll zeigen, wie auch in der kleinsten Wohnung mit geringsten Mitteln dem Buch ein guter Platz eingeräumt werden kann.
prüfzwang für Dauerbrandöfen und -Herde.
Durch Anordnung des Reichsarbeitsministers ist der Prüfzwang auf Dauerbrandöfen und Herde ausgedehnt worden. Für Herde gilt er im Altreich ab 1942. Für eiserne Dauerbrandöfen ab 1. Juli 1941. Von diesem Zeitpunkt an dürfen nur noch solche Dauerbrandherde und -Oefen aufgestellt werden, deren Typen vom Prüfausschuß für häusliche und
kleingewerbliche Feuerungsonlagen genehmigt worden find. Dem Staat gibt die Ausschaltung aller Oefen und Herde, für die nicht ein Mindestwir- kungsgrad von 70 v. H. im Vollbetrieb nachgewiesen ist, die Gewähr, daß im künftigen großen Wohnungsbauprogramm eine sparsame Brennstoffbewirtschaftung gesichert ist Zur vollen Auswirkung wird die Kohlenersparnis erst dann kommen, wenn die große Zahl heute noch in Betrieb befindlicher unwirtschaftlicher Feuerstätten ersetzt fein wird. Millionen Tonnen Kohle können alljährlich für andere Zwecke verwendet werden. Auch an Eisen werden Ersparnisse erzielt Für den Verbraucher tritt eine merkliche Entlastung seines Hausbrandkontos ein. Die Ersparnisse werben gegenüber veralteten Feuerstätten vielfach so beträchtlich sein, daß sich die Anschaffung eines neuen Herdes oder Ofens schon in wenigen Jahren bezahlt macht. Dazu kommen noch die haustechnischen Vorteile des Dauerbrandes und des sauberen Betriebes.
Oos leistet das „arme" Deutschland.
Der deutsche Kapitalmarkt hat nicht nur dem Staat die für die Finanzierung des Krieges notwendigen Mittel mühelos bereitgestellt, sondern er hat darüber hin-aus auch die reibungslose Finanzierung der Industrie in immer höherem Umfang ermöglicht. Zwar konnte unsere Industrie sich infolge ihrer Rentabllvtät und günstigen Kostenlage weitgehend selbst finanzieren, doch ergab sich anderseits auch ein erheblicher laufender Kreditbedarf, der von unseren Geldinstituten gedeckt werden mußte. Dazu wurde der Kapitalmarkt Über die Oeffentlichkeit in Anspruch genommen durch die Ausgabe von Industrieanleiheemisstonen. Hier handelt es sich zum Teil um recht beträchtliche Summen. In den letzten 12 Monaten von Anfang August 1939 bis Ende Juli 1940 konnten nicht weniger als 4 4 Anleihen mit einem Gesamt- emissionsbetrag von 828,7 Millionen RM. erfolgreich begeben werden. Bis Ende September d. I. dürfte die Milliardengrenze an Industrieanleihen, die neu ausgegeben wurden, überschritten werden. Emissionen wurden in jedem Monat aufgelegt bis auf den September 1939. Die Summen waren erheblichen Schwankungen unterworfen. Die geringste Höhe ergab sich im Dezember 1939 mit 30 Millionen, während im Januar 1940 nicht weniger als 187 Millionen Industrieanleihen erfolgreich untergebracht wurden. Im März 1940 waren es 132 Millionen RM. und im Juni 1940 145 Millionen RM. Bei steigender Nachfrage nach den Industrieemissionen konnte der Zinssatz weiter gesenkt werden, so daß sich für die Industrie eine nicht unerhebliche Verbilligung und Derbesierung der langfristigen Anleiheaufnahme ergab. Die große Leistung des deutschen Kapitalmarktes und unserer Geldinstitute, die bei der Ausschöpfung des Marktes entscheidend mitgearbeitet gaben, erhellt auch daraus, daß neben der fast 1 Milliarde RM. betragenden Industrieanleiheemission mehrere hundert Millionen RM. A k t i e n e m i s s i o n e n. untergebracht wurden. Und ferner rft zu berücksichtigen, daß der laufendeBetriebsmittelbedars der Wirtschaft im Kreditwege durch unsere Geldinstitute restlos befriedigt werden konnte. Das sind die Leistungen des „armen" Deutschlands!
Beschleunigte Regelung von Ersatzansprüchen bet Quartiergeber
Zur beschleunigten Erledigung der von Quartiergebern bei Wehrmachtdienststellen angemeldeten Schadensfälle können die Wehrmachtsteile ihre Nachgeordneten Dienststellen mit der Erledigung der Schadensfälle für die Bedarfsstellen beauftragen. Soweit genügend Unterlagen für die Beurteilung des Umfanges des Schadens sowie der Höhe der Entschädigung vorhanden sind und es sich im Ein- zelfall um Betröge von nickt mehr als 300 R M. handelt, dürfen Vorschüsse auf die
Großer Schaden in London, Süd- und Mittel-England.
57000 BRT. durch U-Boote versenkt. - 6 britische Flugzeuge vernichtet.
Der Wehrmachtsbericht vom Donnerstag.
Berlin, 3. Oktober. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Angriffe der Luftwaffe richteten sich gestern wieder gegen London und zahlreiche kriegswichtige Ziele in Süd- und Mittel-England. 3n London fügten Bombenwürfe bei Tage Bahnanlagen im Zentrum der Stadt, sowie Dorf- und Hafenantagen im Themse-Bogen großen Schaden zu. 3n mehreren Flughäfen Süd- und Mittelenglands gelang es, durch Volltreffer h a l - t e n und Unterkünfte zu zerstören und eine Reihe von Flugzeugen zu vernichten. 3n einigen füdengtifchen Häfen z. B. Swansea, Newquay und Weymouth riefen Treffer schweren Kalibers in Fabrikanlagen, Speichern und Delta g e r n starke Brandwirkung hervor.
Von der Südwestküste 3 r l a u d s griff ein Kampfflugzeug ein britisches Frachtschiff an, das mit Volltreffer in der Mafchinenantage und brennender Deckladung liegen blieb.
Ein U-Boot unter Führung des Oberleutnants zu See 3 e n i f ch hat auf einer Unternehmung insgesamt 8 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit 42 644 BRT. versenkt. Damit hat Oberleutnant zur See 3enisch allein auf zwei Feindfahrten 82 644 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes vernichtet.
Ein anderes U-Boot versenkte das 14 172 BRT. große bewaffnete britische Handelsschiff „Highland Patriot“.
Einige feindliche Flugzeuge flogen in das nörd
liche und westliche Grenzgebiet des Reiches sowie in die besetzten Gebiete ein und warfen Bomben, ohne militärischen oder wehrwirtschaftlichen Schaden anzurichten. An einer Stelle wurde eine still- gelegte Fabrikanlage getroffen. Einige auf Berlin anfliegende Flugzeuge wurden durch das Feuer der Flakartillerie von ihrer ursprünglichen Angriffsrichtung abgedrängt. Nördlich der Reichshauptstadl schoß die Flakartillerie ein britisches Bombenflugzeug ab, das brennend abstürzte.
Die gestrigen Gesamtverluste des Gegners betrugen 6 Flugzeuge. Sieben eigene Flugzeuge werden vermißt.
Eine Gruppe eines Kampfgeschwaders unter der Führung von Major petersen, die sich schon im Norwegen-Feldzug besonders auszeichnete, hat in den letzten sechs Wochen auf langen, bei jeder Witterung durchgeführten Kampfflügen, die oft weit bis in den Atlantik hineinführten, rund 90 0 0 0 BRT. feindlichen h a n d e l s s ch i f f s ra u- m e s versenkt und über 40 000 BRT. schwer beschädigt im Tiefangriff auf starkgesicherte Geleitzüge. Italienischer Wehrmachtsbericht.
Rom, 3. Okt. (DNB.) Der italienische Wehrmachtsbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut:
3n OftafriPa wurden bei einem feindlichen Luftangriff auf Gura, der weder Opfer noch Schaden zur Folge hatte, zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Weitere Luftangriffe auf ElUak und Buna (Kenia) sowie auf Assad hatten insgesamt drei Tote und neun Verwundete zur Folge, die Materialschäden sind unbedeutend.
Wieder daheim.
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In Regensburg trafen soeben Soldaten ein, die nach ihren siegreichen Kämpfen im Westen nunmehr ebenfalls in ihre Heimat zurückkehrten. Die Stadt begrüßte begeistert ihre Soldaten. — (Scherl°M.)
Entschädigung ohne vorherige Beteiligung der Bedarfsstelle gezahlt werden. Die Einsetzung von Abschätzungsstaben wird anheimgestellt, ihre Zusammensetzung soll dem Charakter des Schadens ange« paßt sein. Eine möglichst umgehende und endgültige Regelung der Schadensersatzansprüche ist anzustreben.
Kleine politische Nachrichten.
Reichsminister Dr. Goebbels empfing den Generaldirektor für das italienische Filmwesen Ex» zellenz Dezvezio O r a z i zu einer Besprechung über Fragen der deutsch-italienischen FUmbeziehungen.
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Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Darr6, empfing führende dänische Landwirte, Knud Bach, dessen Stellvertreter Sören Lund, Jägermeister Schested und den Reichs- tagsabaeordneten Härtel. Die dänischen Herren weilen auf Einladung des Reichsnährstandes zu einem mehrtägigen Besuch in Berlin.
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Auf Einladung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft trifft der bulgarische Landwirtschaftsminister Bagrianoff zu einem mehrtägigen Deutschlandbesuch am 7. Oktober in Berlin ein.
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Nach Vollendung der technischen Einzelheiten für die Festlegung der neuen finnisch-sowjetrussischen Grenze kehrte die finnische Grenz- kornrnission nach Helsinki zurück. Die Verhandlungen sind beim Entgegenkommen der Russen sachlich und befriedigend verlaufen. Anfang Dezember kann mit einer Beendigung aller Grenzarbeiten gerechnet werden.
In einer Sitzung des Sofioter Stadtrates machte der Oberbürgermeister der bulgarischen Hauptstadt den Vorschlag, den drei schönsten Straßen der Stadt die Namen „Adolf Hitler", „Victor Emanuel" und „Benito Mussolini" zu verleihen als ein Zeichen der Dankbarkeit für die Mithilfe dieser beiden großen Nationen an der Wiederherstellung der nationalen Rechte Bulgariens.
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Aus Anlaß des Dreierabkommens gab der deutsche Botschafter in Tokio einen Empfang, zu dem u. a. Feldmarschall Prinz Kanin, Premierminister Ko- noye mit dem gesamten Kabinett und die früheren japanischen Botschafter in Berlin Osbima und Shi- ratori erschienen waren. Außenminister Matsuoka überreichte dem Botschafter das Großkreuz der aufgehenden Sonne und Gesandten Stahmer das Großkreuz des Ordens des heiligen Schatzes.
Aus aller Welt.
Diebesbande in Lyon festgenommen.
In Lyon wurde eine große Bande von Einbrechern dingfest gemacht, die in wenigen Tagen Diebstähle unternahm, bei denen sich der Wert der gestohlenen Sachen auf über eine Million Franken belief. Der Chef der Bande ist ein aus einem Lager entflohener Deserteur Zu der Bande gehören Rauschgifthändler und mehrere schwer Vorbestrafte. Auch zwei Frauen, die als Hehlerinnen tätig waren, wurden verhaftet. Die Lyoner Polizei glaubt, daß auf ihr Konto auch viele während der kritischen Zett in Lyon ausgeführte Plünderungen kommen.
Ein Waldbrand am Bosporus.
Ein großer Waldbrand brach in der Nähe von Istanbul auf der kleinafiatischen Seite des Bospo
rus aus. 85 Hektar Waldbestand wurden ein Raub der Flammen. Feuerwehr aus der ganzen Umgebung und auch Gendarmerie wurden zur Bekämpfung aufgeboten. Aus dem Hafen von Istanbul wurden Löschboote an die Brandstelle geschickt. Erst nach etwa neunstündigen Bemühungen gelang es, das Feuer einzukreisen.
Die Ueberfchwemmungen in Uruguay.
In Uruguay halten Hagelschlag und Platzregen an. Die Flüsse haben ausgedehnte Zonen überschwemmt, die von der Bevölkerung geräumt werden mußten. Am Rio M wurden vom Hochwasser Brücken, Häuser und Fabriken zerstört und die Masten der Telephonleitungen umgerissen. Die Straßen wurden aufgewühlt und der Eisenbahnverkehr unterbrochen. Ganze Viehherden wurden vom Hochwasser mitgerissen. Mehr als 500 Familien haben ihre Häuser verlassen müssen. Die Städte Mercedes und Carmelo sowie das Dorf Soriano mußten geräumt werden. Der Schaden ist unabsehbar.
Haupuchc-stletter: Dr Friedrich SffiUbelm Lange Stellvertreter bei Haupttchn-tietiers Ernst Blumschein. Verantwortlich Dr Poilti, und Bilder Dr fit. W. Lange für das ffeu-.ieton: Dr. Hans Thyriot; rtti Stad- Gießen, Previn-, Wimchau u. Sport: Ern» Biumiche n.;
Drud unc Verlag Brühliche Unioer-'.lglsbruderei R. Lange fl. G. Vermokletter Dr. - In«, ENch Hamann Anzeigenieter Hane Beck.
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Die wundervolle Auswahl in allen Abtei- lu ngen ist das Tagesgespräch in Giessen u weit in der Umgebung.So modisch -schon und preiswert istalles,sogut wird man be raten und so angenehm ist das Kaufen i


