Englisch-französische Geschäftigkeit in Damaskus und Ankara.
Rom, 3. Januar. (Europapreß.) Die Maßnah- men Englands urtb Frankreichs gegenüber den an« geblich der Türkei, dem Irak und dem Iran sowie Afghanistan drohenden Gefahren werden laut einem Bericht der römischen Morgenpresse im Nahen Osten mit fortdauerndem, wachsendem und lebhaftem Interesse verfolgt. Die Vorbereitungen zu einer militärischen Expedition, deren Leitung dem 71jähri- gen General Weygand übertragen worden ist, haben nach einem Bericht des „Messaggero" aus Damaskus chren Höhepunkt erreicht. Aus Palästina sind zahlreiche englische Offiziere in Damaskus eingetroffen, die dem französischen General st ab zugeteilt worden sind. General de Arbonneau vom französischen Generalstab ist zu Besprechungen in Ankara ein« getroffen. Ferner trafen zu dem gleichen Zweck 3 m ei englische General st absoffi z i e r e m der türkischen Hauptstadt ein.
Lächerliche Manöver.
Der erste Offizier der von Churchill versenkten „Atherria" erhielt eine Ordensauszeichnnng.
Berlin, 3. Jan. (DNB.) Wie London soeben meldet, hat der Erste Offizier des Damp« fers „A t h e n i a", der bekanntlich von Herrn Churchill am zweiten Kriegstag versenkt wurde, eine Ordensauszeichnung bekommen. Mit dummdreister Stirn wärmt der Londoner Rundfunk in diesem Zusammenhang die freche Lüge wieder auf, daß die „Athenia" von einem deutschen U-Boot versenkt worden sei. nachdem die Rechtsobteilung des amerikanischen Staatsdepartements erst dieser Tage nach einer eingehenden Untersuchung des „Athenia"-Falles feststellen mußte, daß die englische Behauptung, ein deutsches U-Boot habe dos Schiff versenkt, völlig abwegig sei, da die „Athenia" durch eine innere Explosion zerstört wurde.
Warum der Erste Offizier der „Athenia" eine Propaganda-Auszeichnung erhielt, wissen wir allerdings nicht. Vielleicht war er für die vom amen» konischen Untersuchungsausschuß festgestellte „innere Explosion" verantwortlich. In diesem Falle hätte er allerdings die Menge des Sprengstoffes besser bemessen müssen, denn bekanntlich trieb die ,.9(thenta" noch 14 Stunden nach der Explosion an der Meeres« Oberfläche und drei englische Zerstörer mußten erst das von Herrn Churchill befohlene verbrecherische Werk durch Granatschüsse in den Rumpf des Dampfers vollends vollenden.
Auch Australien stellt Ll-Aootfallen.
N e u y o r k, 4. Jan. (Europapreß.) Der von England bereits im Weltkriege und auch in diesem Kriege wieder beliebten völkerrechtswidrigen Verwendung von sogenannten U-Boot-Fallen will sich nun auch die australische Regierung anschließen. Nach einer Meldung der „New $orf Times" wer- ben alle australischen Handelsschiffe
chen kann. So erklärt es sich auch, daß offensichtlich aus englischer Quelle zuerst Nachrichten darüber aufgetaucht find, daß in A fg h a n i st a n die Mobilmachung angeordnet sei, daß insbesondere die Grenze gegen Sowjetrutzland stark befestigt und besetzt werde. Das soll andeuten, daß ein Vorstoß gegen Indien über Afghanistan gehen müsse, das aber nicht geneigt sei, seine Neutralität aufzugeben oder gar sich gegen England zu kehren. In Wirklichkeit ist es aber so, daß England mit allen diplomatischen und politischen Mitteln danach trach- tet, das indische Problem so weit wie möglich aus- zuschalten, jedenfalls alles zu tun, um jede Derschärfuna zu verhindern. Die englischen Staatsmänner wissen genau, daß das Empire hier gefährdet ist, daß diese Gefahr riesengroß werden muß, wenn von außen her auf dies Problem einge- nrirtt njirb. Aber das Empire ist nicht nur von Indien her gefährdet, wo die nationalistische Kon- greßpartei eine Lösung vorbereitet, die bestimmt nicht im Sinne des englischen Imperialismus ist. Das Empire ist auch gefährdet durch Verlagerungen um den Persischen Golf. Denn die Oelquellen im Iran und im Irak sind es, auf die sich die machtpolitische Stellung des Empires im Nahen und Fernen Osten und damit überhaupt stützt. Offenbar rechnet die englische Politik damit, daß die Delleihingen über Syrien und Transjorda- nien nach den Häfen in Palästina nicht gegen alle Angriffe und Zufälligkeiten auf die Dauer geschützt sind. Daher die Meldungen über Koweit und Ibn Saud, aus denen hervorgehen soll, daß es England gelungen ist, sich hier eine Rückversicherung zu ichaf- ftn. Ob das tatsächlich der Fall ist, steht noch nicht ohne weiteres fest. Denn im arabischen Raum drängen sich so viele Gegensätze und Reibungsflächen zusammen, daß es mit einem einfachen Kunstgriff nicht getan fein kann, hier alles so zu lenken, wie das für England Vorteil hat.
England kann keine Unruhen in Indien brauchen. Denn dies wird unvermeidlich von starken Rückwirkungen im Nahen und Fernen Osten sein. Um Unruhen in Indien zu vermeiden, um vor allem Sowjetrußland zu beschäftigen, müht sich die englische Politik verzweifelt ab, aus Südosteuropa eine neue Kriegszone zu machen. Die Enthüllungen darüber, daß die Westmächte schon im Frühjahr den Plan gefaßt hatten, die sog. GarantiefürRu- mä n t e n in dem Sinne wirksam werden zu lassen, daß die O e l q u e l l e n z e r st ö r t werden können, ist ein Beweis dafür, wie umfassend die Einkreisung gegen Deutschland angelegt worden mar. Im Frühjahr und Sommer rechneten die Plutokratien doch immer noch damit, S o w j e t r u ß l a n d in dem Ring um Deutschland das Schlußglied bilden zu lassen, so daß eine Zerstörung der Oelquellen in Rumänien Deutschland diese Möglichkeit nehmen müßte, sich mit Treibstoffen zu versorgen. Aber England kann einen Krieg in Südosteuropa gebrauchen, es will ihn sogar, um Sowjetrutzland abzulenken und zu beschäftigen sowie Deutschlands Außenhandel mit den Balkanstaaten und darüber hinaus lahmzulegen. Ein Krieg auf dem Balkan würde sich wohl nicht lokalisieren lassen, sondern auf Kleinasien, auf die Türkei, hinübergreifen. In Syrien sind dafür schon Vorbereitungen getroffen; der alte General W e y g a n d galt immer als militärischer Spezialist für den Nahen Orient. England hat viel zu spät entdeckt, daß der Ring um Deutschland sich nicht nur nicht hat schließen lasten, es sind vielmehr solche Lücken vorhanden, die das Empire unmittelbar gefährden. Englands Absicht, den totalen Krieg gegen Deutschland in Form einer allgemeinen Blockade zu Wasser und zu Lande $u organisieren, ist gescheitert, ist auch nicht wieder einzu- renlen durch den Handelskrieg gegen die Neutralen.
D. D.
Dreimal Lustkampf, dreimal Lufisieg.
Neujahrsgruß des Jagdgeschwaders Schumacher au England.
DNB. ...» 3.Jan. (PK) Ein aufregender Luft- kämpf, bei dem, wie bereits gemeldet, Drei englische Flugzeuge vernichtet wurden, spielte sich am Dienstagnachmittag in der Deutschen Bucht ab. Der „Wer von Friesland" gibt hierzu einen ausführlichen Bericht von diesem Neujahrsgruß des bekannten Jagdgeschwaders Schumacher an England. Schwarmführer Leutnant H., den wir auf einem Flughafen dicht an der Nordsee- küste trafen, erzählte über den Luftkampf folgende Einzelheiten:
„Am Dienstagnachmittag flog ich mit vier Zerstörern vom Typ M e 110 Sperre bei Helgoland. Plötzlich erhielt ich durch Funk den Befehl, auf West bis Nordwest zu gehen. Unsere Maschinen schlugen sofort den neuen Kurs ein und hielten eine durchschnittliche Höhe von 3—4000 Meter. Zuweilen stießen wir bis auf 6000 Meter hoch, doch herrschte dort st a r k e r D u n ft. Kein Engländer würde darin fliegen. In dieser Annahme gingen wir wieder auf unsere alte Höhe zurück. Längere Zeit flogen wir so in dem uns zugewiesenen Raum etwa 80 Kilometer westlich von Helgoland, ohne etwas zu finden. Als ich kurz West bis Südwest fliegen ließ, bemerkte ich plötzlich in weiter Entfernung drei dunkle Punkte, die ich zuerst für deutsche Aufklärer hielt. In einem Kilometer Entfernung jedoch erkannte ich an dem spitzen hohen Leitwerk englische Vickers-Wellington-Maschinen, die ich schnell anflog, um mich über ihre Bewaffnung zu unterrichten und danach meinen Angriff KU fliegen. Nur ein weißer Ring deutete das englische Hoheitsabzeichen an. Alles andere verschwand in der braungrünen Tarnungsfarbe.
Die Engläner hatten uns längst gesehen, kümmerten sich aber kaum darum, sondern flogen in Ostrichtung weiter. Ihr Ziel war anscheinend Helgoland. Ich ging sofort zum Angriff über, erhielt dabei starkes Abwehrfeuer. Feldwebel F. war indes auf den mittelsten Engländer gestoßen und hatte ihn in kurzer Zeit erledigt. Die beiden Engländer flüchteten nun in leichter Rechtskurve nach Süden. Erneut griff ichan und schoß dem einen aus nächster Nähe eine
Ladung in die rechte Tragfläche, worauf der Gegner a b r u t s ch t e. Im Notwurf warf er noch etwa acht bis zwölf Bomben aus der Maschine, die auf dem Wasser explodierten. In Steilkurve folgte 'ch ihm und sah, wie er senkrecht auf das Wasser aufschlug und bald versank. Ich selbst hatte acht Treffer in meiner Maschine. Mit nur einem Motor flog ich nach Hause zurück, wo die Begeisterung über den neuen Luftsieg natürlich groß war.
Und nun erzählt Feldwebel F. von fernem 7. Luftsieg. Noch ist sein Gesicht frisch vernarbt von den Splittern, die englische Kugeln aus seiner Maschine rissen, lieber 20 Einschüsse weist sie auf, hauptsächlich ist die Kabine getroffen. Der Bordfunker Unteroffizier P. erhielt einen Schuß in das Bein und wurde durch Metallsplitter an Oberkiefer, Kinn, Nase und Mund verletzt. Feldwebel F. schildert seinen Luftkampf folgendermaßen:
Als ich die Engländer sah und als solche erkannte, setzte ich mich hinter sie und griff sie an. Das vereinte Abwehrfeuer der Heckschützen der drei Maschinen traf naturgemäß meine Maschine zuerst, doch stürzte ich mich entschlossen auf den Gegner und nahm mir den mittelsten auf bas Korn. Innerhalb kurzer Zeit explodierte er in der Lust und flatterte aus 3500 Meter auf das Wasser. In nächster Nähe beobachtete ich seinen vollständigen Untergang. Mit einem Motor — der andere war mir gleich dem meines Schwarmführers zerschossen worden — brachte ich meine Maschine glücklich über die Nordsee zum Flughafen, wo wir uns alle natürlich zuerst um den verletzten Kameraden bemühten.
Auch der Gefreite G., der sich mit 15 Feind- flügen bas Eiserne Kreuz bereits in Polen geholt hat, war bei diesem Kampf mit einem Abschuß beteiligt. Er sah den letzten Engländer fluchtartig den Kampfraum verlassen und jagte ihm nach. Aus fast 4000 Meter Höhe war der Gegner mehr als 3000 Meter hinab gestoßen, doch alles half ihm nichts mehr. Schon beim ersten Angriff stürzte er zerschossen hinab und klatschte schwer auf die Wogen der Nordsee, darin jeder englische Flieger, der sich der deutschen Küste zu nahe wagt, sein
Grab finden soll. Das jedenfalls ist der feste Will« aller Flieger des ruhmreichen Jagdgeschwaders Schumacher, das hier Tag und Nacht an der Nordsee die Wacht hält. Lehmann.
Iliegerhumor in den Staffelzeichen.
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Auch die Maschinen der Sieger in der großen Luft» schlacht über der Deutschen Bucht zeigen die verschiß benften Staffelzeichen, in denen der Witz und Humor zur Geltung kommen. Unser Bild zeigt Leutnant Schmidt, der in der Luftschlacht ebenfalls einen Abschuß erzielen konnte, vor einer Maschine, die als Staffelzeichen den Kölner Fastnachtsruf trägt — (Scherl-Bilderdienst-M.)
mit Geschützen ausgerüstet. Das Kaliber wird zehn Zentimeter betragen. Daß dieser völkerrechtswidrige Akt Australiens von Deutschland gebührend beantwortet werden wird, dürfte auch den Australiern klar sein.
„Verletzung d?r Haager Konvention."
Washington protestiert in London gegen Beschlagnahme amerikanischer Post.
Washington, 3. Jan. (DNB.) Die amerikanische Regierung hat gegen die Beschlagnahme amerikanischer Post aus neutralen Schiffen durch die Engländer p r o t e st i e r t. Die USA.^e- gierung gebe das Recht der englischen Regierung zu, Privatpost zu zensieren, die aus britischen Gebieten kommt oder dorthin bestimmt ist oder Privatpost, die auf normalem Wege durch britische Gebiete zur Weiterleitung an das Endziel läuft. Die U8A.-Regierung könne jedoch nicht irgend ein Recht der englischen Behörden anerkennen, m amerikanische Post a u f amerikanischen ober anderen neutralen Schiffen a u f See einzugreifen, noch könne sie das Recht der englischen Regierung anerkennen, Post auf Schiffen zu zensieren, die u n f r e i m i I • l i g brittfche Häfen anliefen. Die 11. Haager Konvention stelle fest, daß der Postverkehr von Neutralen oder Kriegführenden auf hoher See unverletzlich sei. Die aleiche Regel gelte auch für die Post auf Schiffen, die von englischen Behörden gezwungen werden, in britische Häfen zu gehen. Är- tikel I der Konvention bestätige, daß, wenn Schiffe angehalten werden, die Post von den anhaltenden Behörden mit geringstmöglicher Verzögerung weiterzuleiten ist. Die USA.- Regierung betrachte als besonders unzulässig, Vost von Schiffen zu nehmen, welche direkt zwischen Amerika und neutralen europäischen Häfen verkehren und welche durch englischen Zwang veranlaßt werden, bestimmt britische KonttoMattonen anzu» laufen. Hierin erblicke die USA.^egierung eine klare Verletzung der Immunität, die in der Haager Konvention vereinbart wurde. Die USA.-Regierung müsse entschieden protestieren und die Hoffnung aussprechen, daß diese Methoden auf- hören.
Innenpolitische Probleme in USA.
Washington, 3. Jan. (Europapreß.) Zum erstenmal seit Monaten treten die außenpolitischen Fragen in Washington angesichts der am Mittwoch erfolgenden Eröffnung der letzten Sitzungsperiode des nordamerikanischen Kongresses vor der im November erfolgenden Präsidentenwahl in den Hintergrund und das Jnteresie konzentriert sich völlig auf die Innenpolitik. Bei ben Regierungsanhängern besteht größtes Jnteresie, die Dauer der Sitzungsperiode möglichst zu beschränken, um ;u verhindern, daß die Opposition die Kongreßsitzung zu wahlpolitischen Reden und taktischen Manöoem benützt. Es erscheint jedoch zweifelhaft, ob die Regierungsanhänger hiermit durchdringen, da die Republikaner s ch ä r f ft e Opposition gegen drei auf der Tagesordnung stehende Punkte angekündigt haben. Es handelt sich um die Verlängerung des Handelsvertrags- Gesetzes, das im Juni abläuft, und die Regierungsvollmachten, zweiseitige Handelsverträge ohne Zustimmung des Senats abzuschließen sowie um das' Anti-Lynch-Gesetz, bas der Bundesregierung die bisher fehlenden und bereits mehrfach abgelehnten Vollmachten zur bundesstaatlichen Verfolgung der in ben Südstaaten häufigen Lynch- verbrechen geben soll und schließlich um die nach republikanischer Ansicht zu große Höhe des W ehret a t s. Besonders bei der Debatte des Anti-Lynch- Gesetzes dürfte es zu scharfen Auseinandersetzungen kommen, da diese Vorschläge von den Südstaaten als schwerste Eingriffe in die einzelstaatlichen Rechte angesehen werden und die Wahl zahlreicher Abgeordneter aus ben Sübstaaten, die bas Ergebnis der Präsidentenwahlen ausschlaggebend beeinflussen dürften, von ihrer Stellungnahme zu dieser Gesetzesvorlage abhängt.
Flak-Artillerie steht immer bereit
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Mit einer unglaublichen Hartnäckigkeit versuchen die Engländer immer wieder, in die Deutsche Bucht einzufliegen, obwohl sie noch jedesmal mit größten Verlusten abgewiesen wurden. Entweder werden sie durch unsere Flak-Batterien vertrieben ober durch unsere Jäger vernichtet, wie eben erst, als drei modernste britische Dickers-Wellington-Bomber von den
Mesierschmitt-Maschinen restlos abgeschossen wurden. — Unser Bild zeigt Flak-Artillerie unter dem Tarnungsnetz im Fliegerhorst des Geschwaders Schumacher. Auch sie ist bereit, etwa vereinzelt durchbrechenden Engländern einen heißen Empfang zu bereiten. (Scherl-Bilderdienst-M.)
WiefichdasHapag-Motorschiff„Gt.Louis" nach der Heimat durchschlug.
Das 16 700 Tonnen große Motorschiff „St. Louis" der Hamburg-Amerika-Linie in seinem Heimathafen
Hamburg. — (Scherl-Bilderdienst-M.) ' 1
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... $ am bürg, 3. Jan. (DNB.) Am Neujahrstage ist das Ha pag-Motorschiff „St. Louis" nach mehrmonatiger Abwesenheit nach Hamburg zurück- gekehrt. Dtt Kunde, daß das letzte der fünf großen Passagierschiffe der Hamburg - Amerika ° Lime im Nordamerikadienst unter Führung des Kapitäns Gustav Schroeder wieder im Heimathafen ist, bat in ganz Deutschland große Freude erweckt.
Es war im Mai des vergangenen Jahres, als das
Schiff ben Hamburger Hafen mit dem Ziel Havanna verließ. An Bord befanden sich jüdische Emigranten, die aber in Havanna nicht cm Land gehen konnten, da die kubanische Regierung die Einreise verweigerte. Das Schiff nahm nun von Havanna KursnachAntwerpen. Hier gingen die Mischen Emigranten von Bord, sie wurden auf verschiedene europäische Länder verteilt. Die „SL Louis" dampfte nun nach Neuyork, um ßXAt


