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Mittwoch, 3. Juli 1940

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Der größte Sieg -er deutschen Wehrmacht.

Der abschließende Bericht des Oberkommandos über den Feldzug in Frankreich.

Führerhauptquartier, 2.Juli. (DNB.) Ueber den Verlauf der Operationen in Frankreich vom 5. bis zum 25.Ium gibt das Oberkommando der Wehrmacht folgendes bekannt:

Die Vernichtungsschlacht in Flandern und im Artois war kaum zu Ende, als Luftwaffe und Heer, in feinen Reihen viele Divisionen, die bisher über­haupt noch nicht im Kampfe gestanden hatten, zum zweiten entscheidenden Schlage gegen Frankreich ausholten. Als Auftakt für die neuen Operationen griffen am 3. Juni starke Kräfte der deutschen Luftwaffe die Flugplätze und die Luft­rüstungsindustrien um Paris mit vernichtender Wirkung an. Am Tage darauf standen vom Heer unter dem Oberbefehl des Generalobersten von Brauchitsch drei Heeresgruppen unter den Generalobersten von Rundstedt, von Bock und Ritter von Leeb zum Einsatz bereit. Ziel des n^euen Operationsabschnittes war der Durch- bruch durchdie französische Nordfro n t, die Abdrängung der auseinandergerissenen franzö­sischen Heeresteile nach Südwesten und Südosten und anschließend ihre Vernichtung.

der Durchbruch durch die Weygand-Zone.

Als die Divisionen der Heeresgruppe des General­obersten von Bock am 5. Juni über die untere Somme und den OiseAisne-Kanal zum Angriff antraten, fanden sie einen zur Abwehr be­reiten Feind vor sich. Die französische Füh- ruarg war entschlossen, unter Aufbietung aller noch verfügbaren Kräfte dieW eygand-Zone" und anschließend die Maginotlinie bis zum letzten zu verteidigen. Ein neues Verteidigungsverfahren war erdacht worden, von dem man sich vor allem Erfolg gegen den gefürchteten raschen Durchbruch motori­sierter Verbände erhoffte.

In viertägigem schweren Ringen durchstießen die Infanterie- und Panzer-Divisionen der Ar­meen des Generalobersten von kluge, des Generalobersten von Reichenau und des Generals der Infanterie Strauß die feind­liche Front.* 1 2 Am 9. 3uni war die Verfol­gung gegen die untere Seine und in Richtung auf Paris in vollem Gange. Schnelle Truppen unter dem Befehl des Ge­nerals der Infanterie H o t h erreichten im un­gestümen Vorwärtsdrang am gleichen Tage Rouen und leiteten die Einkreisung starker feindlicher Kräfte an der Küste bei Dieppe und St.Valery ein. Damit war der feindliche Westflügel zertrümmert und die Westflanke der nunmehr beginnenden hauploperationen gesichert.

Durch ihre zusammengefaßten und straff geführ­ten Massenangriffe erleichterte die Luftwaffe auch hier dem Heere den Erfolg. Sie hat ihren be­sonderen Anteil an dem schnellen Durchbruch bis zur Seine, wo unter ihren Bomben feindliche In­fanterie- und Panzerverbände, die zum Gegenstoß bereit standen, schon in der Versammlung zersprengt wurden. Indem sie die Bahnlinien unterbrach und das Eisenbahnmaterial zerstörte, nahm sie dem Gegner die Möglichkeit, Reserve^ zu verschieben und an die Durchbruchsstelle zu werfen. Als in Le Havre, Cherbourg und B r e st die ersten Anzeichen eines Abtransportes bemerkt wurden, griffen im schnellen Wechsel Teile der Luftwaffe auch dort gegen die Hafenanlagen, die Oeltanks und Schiffe mit sichtbarem Erfolg an.

Durch die Champagne bis zur Schweizer Grenze.

Die hauploperation auf der Erde begann am

9. 3uni mit dem Angriff der Heeresgruppe des Generalobersten von Rundstedt in der Champagne und auf dem w e st l i ch e n 7Naasufer. hier waren es zunächst allein die 3 n f a n l e r i e - D i v i s i o n e n der Ar­meen des Generals der Kavallerie, Freiherr von W e i ch s, des Generalobersten £ i st und des GeneSUls der 3nfanterie Busch, die in zweitägigen schweren Kämpfen mit dem sich er­bittert wehrenden Feind, wiederum von der Luftwaffe vortrefflich unter st ü h t, die Aisne-Stellung durch h rachen und den bereitgeslellten zahlreichen S ch nel l en Truppen den Weg öffneten.

Schon am 11. 3uni konnten die Panzer- und und motorisierten 3nfanterie-Divisionen des Generals der Kavallerie von K l e i ft und des Generals der Panzertruppen Guderian in der Ehampagne mit weitgesteckten Zielen über Troyes und St. Dizier angefeht werden. Zum dritten Wale innerhalb eines Vierleljahrhun- derts überschritten deutsche Truppen d i e Warne. Rach anfänglich harten Kämpfen mit feindlichen Rachhulen, später mit völlig über­raschten Teilen des feindlichen Gros, stießen die schnellen Truppen durch die geschlagene breite Bresche an den folgenden Tagen nach Südosten in Richtung auf die Schweizer Grenze vor. Bewegung und Versorgung der überaus großen Zahl von 3nfanterie-Divisionen und schnellen Verbänden auf engem Raum waren eine Weisterleislung der Führung.

Inzwischen hatten unsere Truppen die untere Seine rasch überwunden und waren in die Pariser Schutz ft ellung ein geb rochen. Dadurch sah sich auch der feindliche Westflügel ge­zwungen, weiteren Widerstand aufzugeben. Trup­pen des Generals der Artillerie von Küchler marschierten am 14. Juni in Paris ein. Die feindliche Nordfront war zusammen geb ro­ch e n, unsere Verfolgung überall in vollem Gang. Infanterie-Divisionen und schnelle Verbände wett­eiferten in gewaltigen Marschleistungen. Die Auf­lösungserscheinungen der feindlichen Armeen stei­gerten sich unter diesem gewaltigen Druck von Stunde zu Stunde.

Berlin, 3.3uü. (DRB. Funkspruch.) Amtlich wird verlautbart: 3n dem kleinen Städtchen £ a Charite an der £oire erbeutete ein Rachtichten- trupp in einem halbzerstörten Zug die politi­schen Geheimakten des französischen G e n e r a lst a b s. Sie enthüllen mit einer gerade­zu beispiellosen Eindeutigkeit die zynischen Kriegs- a^rsweitungspläne Englands und Frank­reichs. Alles, wvs man deutfcherseils über diese Pläne geahnt, und durch bisherige Aktenfunde be­reits bestätigt gefunden hatte, wird durch diese Do­kumente in seinen großen Zusammenhängen in ge­radezu erstaunlicher Weise klargelegt. 3nfolge der eigenen Schwäche und aus Wangel an Einsatzbereit­schaft Englands und Frankreichs sollten die klei- nenVölkerLuropas systematisch zur Schlacht­bank geführt werden. Deutschland wollte man auf zweifache Art niederzwingen:

1. Durch Abfchneiden von den schwedi­schen Erzgruben oder durch ihre Vernichtung; ferner durch Vernichtung sowohl des r u n i sch e n Oels als auch der sowjetrusfischen Oel- quellen von Baku und Batum.

2. Durch hineinziehen Skandinaviens in den Krieg gegen Deutschlaüd, wodurch man 10 Divi­sionen gegen Deutschland gewinnen wollte, und durch hineinziehen von Rumänien, der Türkei, von Griechenland und 3ugoslawien, wo­durch man etwa 100 Divisionen gegen Deutschland mobil zu machen hoffte.

Reuyork, 2.3uli. (DRB.) Wie in führenden nationalirischen Kreisen Reuyorks verlautet, hat die englische Regierung dem 3rischen Freistaat in den letzten Tagen ein Garantieangebot gegen­über einer angeblich drohenden deut­schen 3 n v a s i o n vorgeschlagen, wobei 3rland als Gegenleistung seine Verteidigung englischer £eitung anoerfrauen soll. Das englische Garantieangebot basiert im wesent­lichen auf dem Versprechen einer Hilfeleistung durch polnische und tschechische Trup­penverbände, soweit sich solche zur Zeit auf englischem Boden befinden.

Südirlands Neutralität und seine angeblich man­gelnde Rüstungsbereitschafl verursacht, wieRew York Times" aus £onbon berichtet, den englischen Regierungskreisen sowohl vom Standpunkt der Ver­teidigung Englands wie der Aufrechterhaltung der Verbindungslinien mit der Außenwelt wachsende Besorgnis. Da nach Ansicht vieler militärischen Sachverständigen einem deutschen Angriff auf Eng­land wahrscheinlich die deutsche Besetzung 3rlands vorausgehen werde, sucht £ondon nach einer For­mel, die den britischen Truppen eine Besetzung des bedrohten £andes ohne Verletzung der irischen Empfindlichkeit ermöglichen werde. Ein Vorschlag gehe dahin, polnische und tschechische Di­visionen aus Frankreich sowie die unter General de Gaulle in Bildung begriffeneFranzöflfche £egion" zunächst nach 3rland zu entsenden, um dort einen Hilferuf d e Valeros abzu­warten. Wan argumentiere, daß diese größtenteils aus Katholiken bestehenden Truppen bei der irischen Bevölkerung freundlichere Aufnahme als bri­tische Truppen finden würden (!), die noch kürzlich als feindliche Soldaten angesehen worden seien. Der Korrespondent derRew Pork Times", der kürzlich in 3rland war, stellt jedoch fest, daß die irische Bevölkerung eine deutsche 3nvasions- gefahr nicht ernst nehme, dafür aber den Wotiven derjenigen mißtraue, die 3rland auf die Rotwendigkeit seiner Rüstungsbereitschaft Hinweisen zu müssen glaubten. Südirland scheine entschlossen

Zerschlagung der Baginollinie.

Da griff am 14. 3uni auch die Heeresgruppe des Generalobersten Ritter von £ e e b in den Kampf ein. 3n zweitägigen schweren Kämp­fen gegen stärkste Befestigungswerke durchbrach die Armee des Generalobersten von Wih - leben, durch starke Artillerie wirkungsvoll unterstützt, die maginotlinie, den als un­bezwingbar geltenden Schuhwall Frankreichs. Sie zerbrach damit die schon im Rücken be­drohte feindliche Rordostfront nochmals in

Dies nannte man sinnreich die Strategie der A b - nuhungsfront gegen die deutsche Armee.

Bereits feit langem waren beide Aktionen be­schlossene Sache. Rur die Unfähigkeit und Lnt- schlußlosigkeit der gegnerischen Führung und das blitzschnelle Zuschlägen der deutschen Armee hat diese Pläne vereitelt.

Wit Recht hat General G a m e l i n in einem auf­gefundenen Schreiben vom 12. Wai 1940 die strengsten Vorkehrungen für die Geheimhaltung dieser Dokumente des Generalstabes angeordnet, denn,wenn eines dieser Dokumente in die Hand des Feindes fallen sollte", so würde das deutsche Oberkommandoallein schon hierdurch politische handhaben erhalten, die es gegen die Alliierten auswerten würde". Ein wahrhaft klassisches Doku­ment schlechten Gewissens! Der französische Gene- ralftab war sich im klaren über die katastrophalen Folgen, die die Veröffentlichung dieser Dokumente für die englische und französische Politik haben muhte.

Das Auswärtige Amt hat in feinem Weißbuch Rr. 6 eine Zusammenstellung dieser Akten vorgenommen. 3n Anbetracht der ungeheuren Bedeutung wird aber bereits vor Erscheinen des Weißbuches damit begonnen, der Öffentlichkeit in einer fortlaufenden Folge diese Dokumente zur Kenntnis zu bringen. Ein Intrigenspiel wird hier­mit aufgedeckt, wie es die Welt bisher wohl kaum gesehen hat.

zu sein, lieber allein Widerstand zu leisten, als den englischen Streitkräften die Rückkehr auf den Boden Irlands und zu seinen Häfen zu gestatten. Vielfach werde in Südirland sogar erklärt, daß bri­tische Truppen bei etwaiger Ueberschreitung der Rordgrenze den gleichen W i d e r st a n d an- treffen würden wie die Deutschen.

*

Es läßt sich schwer etwas phantasieloseres vor­stellen als die englische Außenpolitik der letzten Jahre. Keine neue Idee, keine andere Konzeption als die des blindwütigen Hasses gegen das revo­lutionäre Deutschland. Selbst in dem Augenblick höchster Bedrängnis fällt den britischen Plutokraten nichts anderes ein, als das gleiche Spiel zu wie­derholen, mit dem sie Englands Ansehen in der Welt bereits bis zum Nullpunkt heruntergewirt­schaftet haben. Selbst jetzt, da die Insel dieser pluto- kratischen Imperialisten von Norden, Osten und Süden umstellt ist, da sich kein Volk mehr findet, das ihnen Waffenhilfe leisten möchte, kommt Lon­don mit einemGarantieangebot". Es wäre zum Lachen, wenn nicht so zahlreiche Beispiele zeiaten, welches Unheil diese englischen Garantieverspre­chen schon angerichtet haben. Bis hin zum Schwar­zen Meer wollten die britischen Krämer, um selber nicht kämpfen zu müssen, mit ihrer Garantie alle Länder gegen Deutschland aufputschen, und nur das starke Schwert hat ihre heimtückischen Netze zerschnitten. Jetzt schämt man sich, diese britische Garantie" angenommen zu haben, Rumänien wendet sich von dem Verderber ab, der über Po­len, Norwegen, Belgien und Holland so schweres Leid gebracht hat. Doch in seiner vermessenen Ueberheblichkeit glaubt England, während seine führenden" Schichten bereits ihr Geld nach dem westlichen Erdteil in Sicherheit bringen, noch mit einem neuen Garantieangebot der Welt den starken Mann vortäuschen zu können. Die Welt aber weiß nach demsiegreichen" Rückzug aus Norwegen und der schimpflichen Flucht aus Flan­dern, daß sich hinter dieser Arroganz nur Schwäche und Unvermögen eines abgewirtschafteten Systems verbirgt, dessen Zusammenbruch erst den Weg frei machen wird zu einer ehrlichen und vernünftigen Zusammenarbeit der Völker.

zwei Teile und erschütterte den letzten Glauben des Feindes, sich noch weiter behaupten zu können.

Dasselbe Schicksal erlitt die französische Ost­front, als am 15. Juni auch die Armee des Generals der Artillerie D o 11 m a n n bei Col­mar das gewaltige Hindernis des befestigten Oberrheins im Angriff überwand und in die Vogesen eindrang.

In engster vorbildlicher Zusammenarbeit mit dem Heere trug die Luftwaffe zu dem schnellen Durchbruch durch die Maginotlinie südlich Saar­brücken und später bei Colmar und Mülhausen we­sentlich bei. Mit schwersten Bomben griffen Stuka- und Kampfverbände, wann immer die Wet­terlage es erlaubte, die Festungswerke an und brachten ihre Waffen zum Schweigen. Auch Flak- einh eiten unterstützten dabei die stürmende In­fanterie auf das wirkungsvollste. Zur selben Zeit halfen andere Teile der Luftwaffe dem Vorstoß der schnellen Truppen auf Besanxon und bis zur Schweizer Grenze vorwärts.

Der Ring geschlossen.

Die Tage nach dem 15. Juni standen im Zeichen einer beispiellosen Verfolgung von der Küste bis zur Maas. Nach dem Fall von Paris fluteten die französischen Kolonnen vor der ganzen deutschen Heeresfront nach Süden und Südwesten, auf allen Rückzugstraßen von den deutschen Kampffliegeroer­bänden immer wieder angegriffen. Diese scharfe Ver­folgung auf der Erde und aus der Luft vereitelte die Absicht der Franzosen, sich hinter der Loire erneut aufzubauen. Ueber die Trümmer der geschlagenen französischen Armeen hinweg eilten unsere Dioilio- nen vorwärts, erfüllt von dem Gedanken an Den Sieg und von der endlichen Wiedergutmachung des Unrechts von Versailles. Selbst die Festung Verdun, Symbol des französischen Widerstandes im Weltkrieg, konnte diesem Ansturm nicht wider­stehen. Sie siel am 15. Juni. Am 17. Juni erreichten schnelle Verbände die Schweizer Grenze süd­ostwärts Besanxon und schlossen damit den Ring um die französischen Kräfte in Lothrin­gen, im Elsaß und um die Maginot­linie. Viele Vorstöße über die Loire ließen erkennen, daß der Feind sich auch hier zu keinem Widerstand mehr aufraffen konnte. Das Heer Frank­reichs hatte seine Schlagkraft verloren und begann, die Waffen zu strecken.

Die Ville um Waffenstillstand.

In dieser Lage wandte sich der französische Mini­sterpräsident, Marschall P e t a i n , an die deutsche Reichsregierung mit der Bitte um Bekanntgabe der Waffenstillstandsbedingungen. Am 21. Juni wurde an der historischen Stätte im Walde von Compiegne in Gegenwart des Führers und Obersten Befehls­habers der Wehrmacht durch einen feierlichen Akt die Schmach von 1918 getilgt. Anschließend nahm die französische Delegation die Waffenstillstandsbedin- gungen durch den Ches des Oberkommandos der Wehrmacht entgegen. Sie wurden am 22. Juni 18.50 Uhr unterzeichnet.

Am 25. Juni um 1.35 Uhr stellte die deutsche und die italienische Wehrmacht die Feindselig­keiten gegen Frankreich ein. Dergrößte Feldzug aller Zeiten" endete nach sechs Wochen auch mit dem größten Sieg der deutschen Wehrmacht.

Der Einsatz der Lustwaffe.

In welch hohem Maße die Luftwaffe zu den ungewöhnlich schnellen und vollständigen Entschei­dungen beigetragen hat, wurde schon in dem Be­richt des Oberkommandos der Wehrmacht über den ersten Abschnitt des Feldzuges im Westen gewür­digt. Für den zweiten Teil dieses Feldzuges gilt das nicht minder. Unter dem Oberbefehl des Gene­ralfeldmarschalls Göring konnte die Luftwaffe ihre zu Beginn des Feldzuges errungene Vorherr­schaft in der Luft in vollem Maße in die Waag­schale des Sieges werfen. Diese Kämpfe führten im wesentlichen die Luftflotten II und III unter der Tat­kraft und überlegten Führung der Generale der Flieger Kesselring und Sperrte.

Die großen Flieger- und Flakverbände der Gene­rale der Flieger G r a u e r t und Keller, des Ge­nerals der Flakartillerie Weife, der Generalleut­nante Bo zatsch, Ritter von Greim und Lärzer, der Generalmajore Coeler, Deßloch und Freiherr von Richthofen bewiesen in der Führung und im Kampf ihren unerschrockenen und nie erlahmenden Angriffsgeist. Das Heer hat in feinem oft schweren und verlustreichen Kampf die opferwillige Hilfsbereitschaft der Luftwaffe ebenso dankbar wie begeistert begrüßt.

Das Wirken der Kriegsmarine.

Die Kriegsmarine wurde durch die Be­setzung der holländischen, belgischen und franzö­sischen Kanalküste vor neue Ausgaben gestellt. Den Operationen des Heeres folgend wurden die Häfen zu Stützpunkten für .leichte Streitkräfte ausgebaut und zur Verteidigung eingerichtet. Don hier aus konnten die Schnellboote in Seegebieten eingesetzt werden, die für sie bisher nicht erreichbar waren und die bei ihrem Charakter als Küstenvorfeld be­sonders gute Erfolgsmöglichkeiten boten. Im laufen­den Einsatz gelang es den Schnellbooten, eine ! Anzahl feindlicher Zerstörer- und Transportschiffe

Die politischen Geheimakten

-es französischen Generalstabes erbeutet.

Ein deutsches Weißbuch belegt dokumentarisch die Kriegsausweitungspläne Englands und Frankreichs.

Englisches Garantieangebot an Irland.

London sucht nach einerFormell um Irland zu vergewaltigen.