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der Geborenen nicht, um die Sterbeziffer zu Über­holen. Hinzu kommt, daß die germanischen Elsässer nach dem Kriege zur Hebung der französischen Ge­burtenziffer beitrugen, aber diese Elsässer und die anderen germanischen Bestandteile Frankreichs konnten die Vermanschung des Franzosentums nicht im entferntesten wettmachen. Ganze Regionen des Alpengebietes und Südwestens sind infolge von Abwanderung entvölkert worden. Hineinge­schoben hat sich die italienische Bevölkerung, die zäh zusammenhält, sich ihres Wertes bewußt ist und in vielen Dörfern bereits jetzt die Mehrheit hat. Im Norden Frankreichs ist der Farbige fast gar nicht vertreten, dafür aber der Flame, der Wal­lone, der Wanderarbeiter, der immerhin fein Mög­lichstes tut, um durch Heirat von Französinnen das Land nicht völlig verniggern zu lassen. Dieses Nord­ostgebiet von Frankreich ist die wirtschaftlich und industriell hervorragendste Gegend des Landes, es bezahlte, wie im französischen Senat behauptet wurde, 50 v. H. aller Steuern, während alle ande­ren Departements zusammen nur die andere Hälfte aufbrachten! Aber alles das reicht nicht aus, um das Land wieder aufzufrischen. Das Judentum geht vor allem in Paris an eine Bastardisierung der Franzosen, die genau so dem politischen Ziel der herrschenden Freimaurer entspricht wie der Grundsatz, daß der urfremde Einwohner der Kolo­nien in Frankreich volles Bürgerrecht genießt. Es ift so, daß Schwarze in der französischen Kammer sitzen und sogar Unterstaatssekretärposten einneh­men.

Das sind die eigentlichen Herren Frankreichs: Juden, Freimaurer und Bastar­de. Im Jahre 1928 schätzte das französische Innen­

ministerium die Zahl der in Frankreich lebenden Ausländer auf 2,8 Millionen, darunter waren rund eine Million Italiener, die besonders in den an Italien grenzenden Gegenden sitzen. Was aber be­zeichnend ist: die Afrikaner aus den Kolonien Frankreichs, also die wirklich Fremden, wurden als naturalisiert nicht mitgerechnet. Sie haben Frei­zügigkeit. Sie können ruhig Frankreichs Blut ver­derben, und in welchem Maß das geschieht, davon macht man sich kaum eine Vorstellung im übrigen Europa. DieAssimilation" der Franzosen mit den Farbigen hat geradezu furchtbare Folgen. Wie trotz aller äußeren Zivilisation die schwarzen und ge­mischten Einwohner von Haiti und San Domingo sich dem wüstesten Wodookult aus den afrikani­schen Wäldern verschrieben haben, so bringt afri­kanisches Blut in Frankreich eine Vemiggerung des Körpers und des Geistes zustande, die überhaupt keinen Begriff mehr von der alten Kultur des Franzosentums hat, weil die Voraussetzungen der Blutsreinheit fehlt. Der bastardisierte Franzose ist nur noch fähig, fremdes Eigentum zu verwüsten und zu beschmutzen, ohne selbst etwas Positives zu leisten. Daß diese Züge gerade jetzt während des Krieges unter der Herrschaft des Börsenjob­bers Reynaud und des Juden Mandel zu Tage treten, ist nicht weiter verwunderlich. Die neuen Herren aus Asien und Afrika, die Juden und Frei­maurer und Nigger, führen ein Frankreich, das diese Tragödie seit Jahrzehnten stumpf und dumpf erlebt und nicht weiß, welche Gefahr für die abendländische Kultur es mit dieser zivilisatorisch- demokratischen Gleichsetzungseselei beging, vom Ge­schick Frankreichs selbst ganz zu schweigen. E. S.

Mit unseren Truppen in Nordnorwegen.

DUM.

MM. -

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Die deutschen Truppen, die zum Entsatz ihrer Kameraden in Narvik von Drontheim aus in Richtung Norden vormarschieren und nach den jüngsten Meldungen bereits über Bodö hinausgekommen sind, müssen infolge der Schneeschmelze starker Geländeschwierigkeiten Herr werden. Da die Verkehrswege für die schweren Fahrzeuge der Panzerwaffe kaum passierbar sind, werden oft Schie­nenwege als Vormarsch st raße benutzt (Bild rechts). Das Bild links läßt den schlechten Zustand der oft völlig aufgeweichten Wege, die nach Nordnorwegen sichren, erkennen.

(PK.-Eitel-Lange-Scherl-M.)

Das Land, das die

elfen kämmt.

Deutschland hat den bewaffneten Schutz von Dänemark und Norwegen übernommen. Norwegen selbst gehört flächenmäßig zu den größten Ländern Europas und übertrifft an Größe Italien und Großbritannien ein­schließlich Irland. Andererseits ist es eins der am dünn st en bevölkerten Län­der Europas, es zählt rund 3 Millionen Ein­wohner und hat somit ein Drittel Einwohner weniger als Berlin. Unser Mitarbeiter be­richtet von dem unbekannten Norwegen, das mit seiner unverfälschten rauhen Natur und Landschaft eines der seltsamsten Länder der Erde ist.

Die skandinavischen Länder sind im Mittelalter für Europa einmal eine bestimmende Größe gewe­sen. Es gab Zeiten, da die nordischen Heere ganze Völker eroberten und ihre Flotten die Weiten der Meere beherrschten. Später ist Skandinavien mehr iinb mehr aus der polittscken Front der europäischen Staaten zurückgewichen, feine Energien froren ein. 2>ie nationale Stoßkraft, die die skandinavischen Menschen eine Zeitlang bewiesen hatten, wich mehr lind mehr einer Isolierung im eigenen Raum. Die rerhängnisvollen Ideen des Liberalismus wurden Leitmotiv ihrer Staatsführuna. Auf diese Weise xeriet Norwegen in das politische Schlepptau Groß­britanniens. Die Regierung war nicht in der Lage, den brutalen englischen Neutralitätsbrüchen der lktzten Vergangenheit energisch zu begegnen, viel­mehr paktierte sie unter der Hand mit den Briten lind forderte die deutsche Abwehr geradezu heraus. Kewiß, Norwegen hat nur knapp drei Millionen (Einwohner, das Land bietet trotz seiner riesigen Wche keine leichte Basis für die Entwicklung einer stlbständigen Industrie und einer agrarwirtschaft- lchen Ausweitung. 2400 Quadratkilometer Acker­land stehen 240 000 Quadratkilometer Gletscher und t'dfengebirge gegenüber, aber es kommt immer auf ten nationalen Geist der Führungsschicht eines Volkes an, ob es seine Rechte behaupten kann oder n.cht.

In neuerer Zeit wurde Norwegen ein bevor- äugte s Reiseziel. In Südeuropa findet man o e weiche, liebliche, verschwenderische Pracht der Natur und die Zeugen großer geschichtlicher Ver- aingenheit, Mitteleuropa ist der Inbegriff höchster ultureller Entwicklung, verbunden mit Landschafts­ri izen aller Art, der nordische Raum und insbeson-

dere Norwegen verkörpern die unverfälschte rauhe Majestät einer Urnatur. Dabei ift es falsch, Nor­wegen als einunwirtliches Land" zu bezeichnen. Norwegens Charakteristikum sind die Extreme. Die warmen Wasser des aus Aequatornähe kom­menden Golfstroms zaubern im Sommer zuweilen Tage von einer wunderbaren Ruhe und Schönheit an den Strand der Fjorde, wie sie die Riviera nicht anders bieten kann. Aber während die Riffe an den Fjorden durch die Sonne glühend heiß werden und das Meerwaffer lauwarm uns umspült, während eine beinahe tropische Blumenpracht auf den Mat­ten leuchtet, spiegelt sich das ewige Eis der Glet­scher im unergründlichen Wasser der Fjorde und verrät, daß 1500 Meter höher und nur 500 Meter seitab der Polarraum seine Vorposten stehen hat.

Norwegens ungebärdiger Nachbar ist der Atlantik, der hier oben im Norden nie zur Ruhe kommt. Es gibt keine Tage mit spiegelglatter See. Und wenn schon mal die Sommersonne ein Paradies im Schutz der Fjorde und himmelstarren­den Felswände für einige Stunden hervorzaubert, dann greift wieder der Atlantik an. Auf einmal wirst er feine tosenden Brecher gegen die Felsen, um sie weiter zu zernagen und zerklüften. Am Him­mel stürmen geballte Wolken, pfeilschnell. Sie um­garnen die Spitzen der Felswände, und diese wieder schneiden messerscharf die Wolken durch, erfassen sie wie mit einem riesigen Kamm, daß sie zerreißen und niedersinken. Wie ein Schleier fließen dann an den Rückseiten der Felsen die Nebel herab, urplötz­lich verschwindet das Idyll am Strand des Fjords und die in der blinkenden Sommersonne liegenden Gutshöfe und altoerwitterten Häuser an den Matten sind wie weggewischt. So wechselt ständig das Panorama: Dom Nordkap bis nach Stavanger. Durch alle Jahreszeiten läuft dieser fiebernde, ge­walttätige Rhythmus der polaren Naturgewalten, die von den Eiswüsten Grönlands geboren werden.

Trotz feiner weit nordwärts vorgeschobenen Lage ist das Klima Norwegens zum Teil wärmer als das Norddeutschlands. Wie eine gewaltige Warm­wasserheizung umspült der Golfstrom seine Küsten und Fjorde. Das Wasser ist hier durch Unter» grundströmungen so warm, daß an kalten Tagen, wenn Ostwinde aus dem Innern Skandinaviens wehen, das Meer zu dampfen beginnt. Norwegen gehört zu den regenreichsten Ländern Der

Zähes Men mit dem zur Küste entweichenden Engländer.

(PK.) Zum fünften Male liegt die Truppe sprung- und fturmbereit hinter dem Deich eines belgischen Kanals. Diesmal ist der Engländer unser Feind am anderen Ufer. Er kämpft verbissen um jeden Fußbreit des nur 5 Kilometer breiten Streifens, den unser Vormarsch ihm zwischen der Kanalküfte und dem Nieuport-Furnes«- Kanal gelassen hat. Südwestlich des Kanalhafens N i e u p o r t, westlich dieser Stadt, sind unsere Truppen auf die Flanke des Feindes angesetzt, mir aber liegen ihm frontal gegenüber. Der Feind es liegt das South-Lancafhire-Regiment vor uns hat eine Elitetruppe aufgeboten, um feine letzte wenig ruhmvolle militärische Unternehmung auf dem Kontinent, dieerfolgreiche" Einschiffung, durchzuführen so wie er es tat in Andalsnes und Namsos.

Wir müssen nach diesem heißen Kampftag, der zur Erde wie zur Luft heftige Auseinandersetzungen brachte, gestehen, daß der Gegner sich mit un­gemein großer Zähigkeit gegen unsere schneidige Infanterie zur Wehr setzte, die nur schwer ihre Brückenkopfstellung am Kanal westlich Wulpen aufrichten konnte. Der Feind hat die Vorteile des Geländes für sich: Auf den etwa zehn Meter hohen Dünen, die sich jäh über der flachen, völlig ein« gesehenen Tafel unseres Angriffstreifens erheben, hat er seine schweren Waffen in Stellung gebracht. Wir haben ihre Wirkung den langen Tag über zu spüren bekommen, zumal seine schweren MG.s und sein Granatfeuer; aber unsere Batterien haben ihm schwer zugesetzt.

Um 9 Uhr früh begann das Uebersetzen am Kanal. Die übliche Lage: Flankierende, nahezu unerkennbare feindliche MG.s bestreichen die Länge des Kanals. Es mußten erst diese Nester durch unsere Pak und die IG.-Züge n i e ö e r g e/ kämpft werden, ehe die Infanterie den Kanal ohne zu große Gefahren mit ihren Schlauchbooten durchqueren konnte. Der Kampf um das diesseitige

Kanalufer war allerdings von einer Heftigkeit, wie sie vielleicht nur noch am Kanal von Gent verspürt worden ist. Wären die Engländer nicht so kalt rechnende Taktiker und in diesem Falle geht es ihnen wieder einmal um den rechtzeitigen Schiffs- anschluß man könnte glauben, das South- San» cashire-Regiment würde versuchen, den stark ram­ponierten Soldatenruhm des Tommies ein wenig aufzubügeln, beim Abschied vom Kontinent ... Aus Dachluken zumeist mußte wohl das Feuer stammen, das wir zuweilen hinter uns hörten. Stoßtrupps hatten stundenlang zu tun, um diese verborgenen Nester auszuforschen und unwirksam zu machen. Wir sind ritterlich genug, um ohne Zögern anzuerkennen, daß der Feind sich würdig geschlagen hat, allein wir verachten jenen Mangel an Fairneß, den der Engländer heute zeigte, als er unsere Sanitätssoldaten unter Feuer genommen hat.

Der Heftigkeit des Erdkampfes um den Küsten- ftreifen westlich Nieuport entsprach eine ebensolche dramatische Auseinandersetzung in der Luft. Aufklärungstätigkeit und Luftbeschuß des Feindes waren sehr rege. Die noch stark mit Zivilbevölke­rung gefüllte Stadt nahmen englische Bomber sich zum billigen Ziel, nachdem die feindlichen Jäger unsere Beobachtungen vergeblich angegriffen hatten. Den Luftraum kehrten die deutschen Jäger rein.

Bis in den Abend hinein rauscht es über uns. Bald sind es Feindflieger, bald ziehen stolz und ruhig unsere Geschwader ihre Bahnen nach dem Westen, obwohl der Himmel dicht betupft ist mit Flaksprengungen. Arn Kanal aber ist ein Laufsteg gebaut, über den die Infanterie zur Verstärkung des Brückenkopfes eilt. Die vorgeschobene Beobachtungs­stelle wird dafür sorgen, daß zur rechten Zeit die Feuerglocke der starken eigenen Batterien sich schir­mend über die Infanterie senkt. Es wird morgen reiner Tisch gemacht werden da drüben.

Leo Leixner.

Erbe. Wie eine ewige Regenwolke lastet der West­wind über dem Land, nur selten stoßen die Grate der Gebirgsgipfel in reines Blau. Auch an heiteren Tagen umspielt die Bergfronten und Felsenwände das irrifierenbe Grauweiß des vom Meer gebroche­nen Nebels, und nur selten ist es möglich, von der See aus die bizarren Küstenformen der norwegi­schen Landschaft eher als aus zwei Seemeilen Ent­fernung zu erkennen. Das norwegische Küstengebiet mit seinen Hunderten von Fjorden und Jnselreihen gehört zu den schwersten nautischen Gebieten, die die Erde besitzt. Insbesondere sind die vielen soge­nanntenM a l st r ö m e", rotierende Wasserkeael, die sich zwischen den Inseln bilden und bei den Lo­foten geradezu berüchtigt geworden sind, eine schwere Gefahr selbst für die modernen navigato- rischen Möglichkeiten der Schiffahrt.

Eines der herrlichsten Erlebnisse, die der nordische Raum bieten kann, ift ein Gang durch die Mit­ternachtssonne. Sie verwandelt Himmel, Berg und Meer, stundenlang kann man mit bloßem Auge in sie hineinschauen, kein hindernder Strah­lenglanz umgibt sie, alle Glut zieht sich in ihren eigenen Umkreis zurück. Die Sonne wirkt wie ein rotglühender Meteor, man möchte meinen, sie müßte in Millionen Stücke und Stückchen zergehen, wenn nicht die ruhige Hoheit des Schauspiels und die Pracht der Farbensymphonie am Himmel Frie­den gewährte. Gleitet ein Wolkenstreifen über die Kugel des Sonnenballs dahin, so wird er von der Glut durchleuchtet und flammt im dunkleren Rot. Der Himmel prangt in allen Farbenübergängen, vom kräftigsten Bluttot über den Bergen bis zu dem eintönigen Weißgrau in der Höhe, ein Ge­mälde der Natur, wie es keine andere Gegend des Erdballs kennt.

Die nationale Selbständigkeit Norwegens ist noch nicht alt. Von 1378 bis 1814 gehörte das Land zu Dänemark, von 1814 bis 1905 war es durch Per­sonalunion mit Schweden verbunden, erst dann ent­wickelte sich das selbständige Königreich Norwegen. So erklärt es sich, daß die offizielle Landessprache dänisch ist. Nur in ganz abgeschiedenen Distrikten wird das Altnorwegische als Dialekt gesprochen. Die Bevölkerungsdichte Norwegens nimmt nach Norden au außerordentlich ab. Die nördlichen Provinzen, Die schon stark von lappländischen Stämmen durch­setzt sind, haben zwar die Größe von europäischen Ländern wie Holland, Belgien und Portugal, aber eine Einwohnerzahl von nur wenigen tausend Men­schen. Die Städte, die im hohen Norden liegen (wir nennen Vardö, Tromsö) sind nach unfern Begrif­fen Kleinstädte, sie besitzen im skandinavischen Raum lediglich als eisfreie Handelshäfen Bedeutung.

Ein Flug über Norwegen von Oslo nach Sta­vanger zeigt Felsengebirge, Seen und nur hier und da ein Stückchen Ackerland. Man erhält den Ein­druck, daß an diesen riesigen Räumen die moderne Zeit vorbeigegangen ist. Ganz selten entdeckt man eine Eisenbahnlinie. Autos sind in Norwegen mit Ausnahme der wenigen größeren Städte eine Sel­tenheit. Norwegen entwickelt sich sehr langsam. Der Norweger hält starr an den alten Ueberlieferungen fest. Ein neuerer norwegischer Volksforscher, Pro­fessor Anton Brogger, hat sich erst kürzlich da­hin geäußert, daß sein Vaterland die Steinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit hinter sich habe und nun in sehr langsamem Tempo beginne, der Mo­torzeit entgegenzureifen. Im Gegensatz zu dem fort­schrittlich gesinnten Schweden die Erzbergwerke bei Kiruna sind die modernsten der Welt fehlt es in Norwegen an einer weitsichtigen industtiepoliti- scheu Initiative. Dabei besteht kein Zweifel, daß das Land außerordentlich reich an Bodenschätzen ist und viele Erze aufweist. Bisher hat Norwegen nur an einzelnen Stellen im Süden des Landes mine­ralische Bodenschätze abgebaut. Die Nickelgruben von Skanger und Ringerike zwischen Oslo und Dram­men haben siüher in sehr engen Beziehungen zu Deutschland geftandem Das Nickel, aus dem das einftige deutsche Kleingeld geprägt war, stammte aus diesen beiden norwegischen Erzbergwerken. Statt selbst produzierend zu werden, hat sich Nor­

wegen im wesentlichen darauf beschränkt, Zwischen­händler der übrigen skandinavischen Staaten zu sein. Der berühmte Erzhafen Narvik ist ausschließlich auf schwedische Initiative entstanden.

Walter Lammert.

Das Ritterkreuz.

Im Namen des Führers überreichte Generalfeld­marschall Göring Offizieren der Fallschirmjäger- und Luftlandetruppen, die sich beim Angriff auf Rotterdam und die Brücken von Moerdiyk durch besondere Tapferkeit auszeichneten, das Ritterkreuz zum EK. Man sieht (von links) Oberst Bräuer, Hauptmann Prager, Oberleutnant Kerf in, Oberst K r e y f i n g. (i^cherl-Bilderdienft-Kropp-M.)

Die Kehrseite des Rooseveltschen Rüstungsprogramms.

Washington, 2. Juni. (Europapreß.) Schatz­amtssekretär Morgenthau schätzte den durch die neuen Verteidigungsausgaben zu erwartenden Haushaltsfehlbetrag des Jahres 1940 auf 3 703 Millionen Dollar. Hierin fei die letzte For­derung des Präsidenten Roosevelt nicht einge­schlossen. Der Budgetausschuß ersuchte Morgenthau um beschleunigte Arbeit, da die vorgesehene neue Verteidigungssteuer auf keinen Fall bis zur nächsten Sitzungsperiode des Kongresses aufge­schoben werden könnte. Diese Steuern sollen jähr­lich etwa 656 Millionen Dollar erbrin­

gen.

Seit neunzehn Jahren lies am Samstag zum ersten Mal wieder ein nordamerikanisches Schlachtschiff von Stapel. Es handelt sich um das 35 000 Tonnen große SchiffWashington" In zwei Wochen wird das Schwesterschiff der Washington", das 35 000 Tonnen große Schlacht­schiffB r o ck l y n", von Stapel laufen.

An Bord des UeberfeeöampfersM anha11an" haben in Genua über zweitausend nordamerikani­sche Staatsangehörige am Sonntagnachmittag die Heimreise angetreten. Die Heimkehrer, unter denen sich einflußreiche, in Europa ansässige Per­sönlichkeiten der nordamerikanischen Industrie und des Handels befinden, sind aus allen Teilen Nord- und Mitteleuropas in Genua zusammengeströmt. Der gegenwärtig auf der Fahrt von Neuyork nach Genua befindliche UeberfeebampferW ashing - t o n" wird auf der Rückreise ein zweites Kontin-