Ausgabe 
3.6.1940
 
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<90. Jahrgang Nr. (29

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Montag. 3. Juni M«

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Luftangriff auf den Hafen von Marseille.

-18 Kriegsschiffe und 49 Transportschiffe vor Dünkirchen versenkt oder beschädigt. Aieuport in deutscher Hand.

Der Wehrmachtsbericht vom Sonntag.

Führer-Hauptquartier, 2.Juni. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im harten Kampf wurde der von den Englän­dern auch gestern zäh verteidigte K ü st e n st r e i - fen beiderseits Dünkirchen von Osten her weiter eingedrückt. 31 i e u p o r t und die Küste nordwestlich davon sind in deutscher Hand. 2l d i n - (erte westlich Furnes und Ghyvelde, zehn Kilometer ostwärts Dünkirchen, sind genommen. Die Gefangenen- und Beutezahlen stiegen auch gestern erheblich. Allein bei einer Armee wurden 200 Ge­schütze aller Kaliber erbeutet. An der Subfront keine besonderen Ereignisse.

Die Luftwaffe bekämpfte am 1. Juni, Ver­suche von Resten des geschlagenen britischen Expe- dltionsheeres, auf die vor Dünkirchen liegenden Schiffe zu entkommen. Die Erfolge der Stuka-, Kampf-, Zerstörer- und Jagdgeschwader haben sich gegenüber den anfangs bekanntgegebenen Zahlen noch wesentlich erhöht. Insgesamt sind vier Kriegsschiffe und elf Transportschiffe mit einer Gesamttonnage von 54 000 Tonnen ver­senkt, 14 Kriegsschiffe, nämlich 2 Kreuzer, 2 leichte Kreuzer, ein Flakkreuzer, 6 Zerstörer, 2 Tor­pedoboote und ein Schnellboot sowie 38 Handels­schiffe mit einer Gesamttonnage von 16:000 Ton­nen durch Bombentreffer beschädigt. Zahlreiche Boote, Barkassen und Schlepper wurden zum Kentern gebracht und Truppenansamm­lungen am Strand von Dünkirchen erfolgreich mit Bomben angegriffen.

Bei einem erneuten Vorstoß deutscher Schnellboote gegen den noch in Felndeshand befindlichen Teil der belgisch-französischen Küste ge­lang es einem dieser Boote, einen schwer beladenen Transportdampfer von 4000 Tonnen durch Torpedoschuh zu versenken.

Zum ersten Wale griffen Kampfverbände der Luftwaffe den Hafen von Warfeille an und setzten dort zwei grohe Handelsschiffe durch Bombentreffer in Brand. Die Eisenbahn- sirecke Lyon Warseille wurde an meh­reren Stellen durch Bombentreffer beschädigt.

Die G e s a m t v e r t u st e des Gegners in der Luft betrugen am 1. Juni 58 Flugzeuge, davon wurden 42 im Luftkampf, acht durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. 15 eigene Flugzeuge werden vermißt.

Von unseren von Drontheim nach Hor­ben vorgegangenen Gebirgsjägern wurde am 1. Juni Bodö genommen und hierbei neben anderem Kriegsgerät eine englische Batterie er­beutet.

Der Wehrmachtsbericht vom Samstag.

Führerhauptquartier, 1. Juni. (D31B.) Das OKW. gibt bekannt:

Der Widerstand der letzten in Rordostfrankreich eingeschlossenen Teile des französischen Heeres wurde ge b r o ch e n. Allein bei der Säuberung des Ge­bietes um Lille wurden hierbei bisher 2 6 0 0 0 Ge­iangene eingebracht. Der Angriff auf die Reste bes britischen Expeditionsheeres beiderseits Dün- iirchen ist gegenüber zähen Feindwiderstands in dem lehr schwierigen Gelände in gutem Fortschreiten. Trotz schlechter Wetterlage hat unsere Luftwaffe am 31.Wai weitere Einschiffungen in Dün­kirchen mit Erfolg bekämpft und zur lln- kerstühung des Heeres in den Erdkampf eingegriffen, ks wurden fünf Transporter versenkt und drei Lreuzer oder Zerstörer sowie zehn Handelsschiffe (insgesamt 70 000 Tonnen) durch Bombentreffer schwer beschädigt.

Eine Schnellboot - Flottille versenkte einen feindlichen Zerstörer und ein feindliches U-Boot, womit sich die Zahl der im Kanalgebiet durch Schnellboote versenkten Zerstörer auf sechs und die der U-Boote auf zwei erhöht. Ein U-Boot torpe­dierte vor Ostende ein feindliches Kriegsschiff. Bei der Vernichtung englischer Truppen bei Lasse! cm 30. Wai, die zur Er b e u t u n g von 65 eng- lischen Panzerkampfwagen führte, zeich­nete sich eine von Oberst K o l l geführte Gefechts­gruppe einer Panzerdivision besonders aus.

An der S ü d f r o n t scheiterten bei A b b e - v l l e feindliche Panzerangriffe. Im Nachstoß konn­te wir dort Boden gewinnen. Südlich Abbe- vlle belegte die Luftwaffe feindliche Truppen- amfammhingen in den Wäldern erfolgreich mit bomben. Der Feind, der sich noch in einem kleinen Brückenkopf bei Le Lhesne auf dem Nordufer des Lanal des Ardennes hielt, wurde über den Kanal zurückgeworfen.

In Norwegen haben die von Drontheim nach Morden vorstohenden Truppen nördlich Fauske ländlichen Widerstand gebrochen und weiter Raum gkwonnen. Die Gruppe Narvik hat gegenüber stirken feindlichen Angriffen gestern ihre Stel­lungen gehalten.

Die G esa m t v er lust e des Gegners in der Luft betrugen am 31. Wai 49 Flugzeuge, davon wurden im Luflkampf 39, durch Flak 10 Flugzeuge abgeschossen; 9 eigene Flugzeuge werden vermiht.

Hervorragende Leistungen der Flakartillerie.

Berlin, 1. Juni. (DRV.) An den wuchtigen Schlägen, die unsere Luftwaffe den britischen Kriegs- und Transportschiffen im Seegebiet von Dünkirchen beibrachte, hatten die von General der Flieger Keller geführten Geschwader hervor­ragenden Anteil. Die bereits verschiedentlich gemel­deten bedeutenden Erfolge der Flakartillerie im Kampf gegen Flugzeuge, Panzer­wagen und Schiffe wurden im wesentlichen von den Flakverbänden des Generals der Flak­artillerie Weise, des Generalleutnants Vo- g a t f ch und des Generalmajors D e h l o ch erzielt. Vach den vorliegenden Weldungen wurden b i s zum 31. Wai allein durch diese Einheiten über bzw. in feindlichem Gebiet insgesamt 6 2 7 feindliche Flugzeuge mit Sicherheit ab­geschossen, 2 0 6 Panzerwagen in der Ab­wehr feindlicher Panzerangriffe vernichtet, zwei Kriegsschiffe versenkt und elf weitere Kriegs- und Handelsschiffe schwer beschädigt.

In diesen Zahlen sind die Flugzeugabschüsse, die durch Flakartillerie über reichsdeulschem Gebiet so­wie in Dänemark und Norwegen erzielt wurden, nicht enthalten.

Die Lustangriffe aus Südostsrankreich.

Stockholm, 3. Juni. (Europapreß.) Die deut­schen Luftangriffe sind nach dem, was der Londoner Rundfunk zu melden weiß, erfolgreich gewesen. In der Uebersee-Rundfunksendung heißt es, daß Marseille einem heftigen deutschen Luftangriff unterzogen wurde, wobei militärische Ob­jekte unter Feuer genommen wurden. Es heißt, daß die Hafenanlagen mit vielen deut­schen Bomben belegt wurden. Auch über die A n - griffe auf das Rhonetal liegen Meldungen vor, wonach die Flieger ihr Ziel nicht verfehlt haben. Es wird am Sonntagabend bekannt, daß besonders die Eisenbahnstrecke Lyon Marseille Angriffen ausgesetzt war. Schließlich wurde vom englischen Rundfunk am Sonntagabend bestätigt, daß die weittragende deutsche Artillerie in der Gegend von Dünkirchen sehr wirksam sei. Die englischen Soldaten, die auf ihre Fluchtmöglich­keit warteten, hätten sich teilweise 24 Stunden in Sandlöchern am Strande verbergen müssen, um nicht allzusehr durch das deutsche Ar­tilleriefeuer gefährdet zu werden.

Am Rande der großen Schlacht in Flandern.

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Nach der Kapitulation der belgischen Armee und dem Ende der großen Einkreisungsschlacht in Flandern bevölkern endlose Züge Gefangener die Straße. Für sie ist der Krieg zu Ende, nachdem sie die Gewalt und die Wucht des deutschen Schwertes zu spüren bekommen haben.

(PK.-Koch-Presse-Bild-Zentrale-M.)

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ie London die Geschlagenen empfängt.

Stockholm, 2. Juni. (Europapreß.) Große Menschenmassen sammeln sich nach wie vor vor der Londoner Viktoria-Station, um die aus Flan­dern geflüchteten Truppen des britischen Expedi­tionskorps zu begrüßen. Die Polizei mußte große Absperrungen vornehmen und zeitweilig wurde der Bahnhof geräumt. Es wird auch von englischer Seite bestätigt, daß sich der Abzug der britischen Truppen keineswegs ordnungsgemäß vollzogen, sondern daß alle erreichbaren Boote wie alte Kähne, Schuten, Schleppdampfer, ja auch Segel­boote benutzt wurden, um dem mörderischen deutschen Luftbombardement zu entgehen. Heber die höhe der britischen Verluste mürb auch am Sonntag in London noch Stillschweigen bewahrt. Viele An­gehörige der britischen Expedition - Soldaten waren auf den verschiedenen Bahnhöfen versam­melt, aber keine Spur konnten sie von ihren An­gehörigen entdecken. Die verschiedenen Ministerien und Militärbehörden in.London wurden auch am Sonntag wieder mit Tausenden von Anfragen be­stürmt, worin sich Frauen und Mütter nach dem Verbleib ihrer Männer und Söhne erkundigen. Von Regierungsseite sowie von den Militärbehör­den werden die Angehörigen auf die nächste Woche vertröstet. Winston Churchill kündigte am Sonn­tag an, daß er am nächsten Dienstag im Unter­hausausführlich zu der letzten Entwicklung Stel­lung nehmen wird".

Svenska Dagbladet" berichtet aus London, daß der Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte in Frankreich, Lord Gort, um ein haar von den Deutschen gefangengenommen worden wäre. Lord Gort ist inzwischen nach England zurück­gekehrt. Er ist vom König empfangen worden, wo­bei ihm, um die zur Tarnung der furchtbaren bri­tischen Niederlage in der Flandern-Schlacht aus- gegebene und vor der angesichts des ununterbroche­nen Stroms abgerissener und demoralisierter Flücht­linge sehr hellhörigen Oeffentlichkeit des eigenen

Volkes krampfhaft aufrecht erhaltene Propaganda- Lesart vomglorreichen Rückzug" zu bekräftigen, der älteste englische Ritter-Orden, der Bath-Orden, verliehen wurde.Svenska Dagbladet" berichtet, daß, als das britische Hauptquartier nach hazubrouk verlegt worden sei, eines Morgens von einem Stabsoffizier drei deutsche Panzerwagen in einer Entfernung von nur 400 Meter gesehen morden seien. General Gort sei sofort verständigt worden, und man habe beratschlagt, was am besten zu tun sei. Ein englischer Soldat habe Schüsse auf die Panzerwagen abgegeben. Er sei aber von Lord Gort darauf aufmerksam gemacht worden, daß man mit einem Gewehr keine Panzerwagen zum Stehen bringen könne, sondern im Gegenteil nur die Auf­merksamkeit des Feindes auf sich ziehe. In dem Be­richt wird nicht mitgeteilt, auf welche Weise sich der britische Oberkommandierende schließlich gerettet hat. Zur Fortsetzung des Kampfes gezwungen.

150 belgischeLoldaten von den Engländern hinterrücks erschossen.

Berlin, 2. Juni. (DNB.) In Brüsseler Berich­ten der italienischen Blätter werden weiter die Grausamkeiten englischer Soldaten in Belgien unter­strichen. Bis überall nach der Waffenstreckung der belgischen Armee das Feuer eingestellt worden sei, hätten motorisierte englische Abteilungen im Sek - tor von Dixmuiden die belgischen Truppen unter offener Bedrohung mit Maschinengewehren zur Fortsetzung des Kampfes gezwun­gen. Dabei feien 150 belgische Soldaten hinterrücks erschossen worden. Die Deut­schen dagegen hätten den belgischen Soldaten und Flüchtlingen weitgehende Unterstützung zuteil wer­den lassen. Das Vorgehen der Engländer habe in der Bevölkerung tiefste Empörung .ausgelöst. In

Glorreicher Rückzug."

Wo immer und in welcher Schlacht ein Kriegs« beer vernichtend geschlagen wurde, ob in einer1 Alexander-Schlacht, ob bei Cannae oder Zama, ob auf den katalaunischen Feldern, ob bei Roßbach oder Leuthen, bei Sedan oder Tannenberg, immer tonnten sich versprengte Haufen des vernichtend ge­schlagenen Heeres retten. Es muß doch schließlich jemand da sein, der die Nachricht nach Hause bringt, wie es auf dem Schlachtfelde zugegangen ist, wie die Niederlage ausgesehen hat. Auch in der Ver­nichtungsschlacht in Flandern, in der drei franzö­sische Armeen zertrümmert, das englische Expedi­tionskorps aufgerieben und das belgische Heer kapi­tuliert hat, sind klägliche Reste an die Küste in und bei Dünkirchen gelangt, um sich irgendwie nach England zu retten.

Was machen nun daraus die jüdifch-plutokrati- schen Schmocks im Rundfunk sowie in den Zeitun­gen, die nur noch einen halben Bogen umfassen? Es ist einglorreicher R ü ck z u g", es ist eineheroische L e i st u n g", es ist einU r - laub , bis es wieder losgeh t." Die englische Lügenpropaganda läßt eine wahre Springflut von Jllusionsberichten und Schönfärbereien los, geführt von solchen Fachleuten wie Duff Cooper, Joel Baker u. a. hier eine kleine Blütenlefe:Hitlers einziger Vorteil liegt in der zahlenmäßigen lieber» legenheit feiner Tanks und feiner Luftwaffe, die aber durch die qualitätsmäßige (!) Überlegenheit der unfrigen ausgeglichen wird ..." Oder:Die über den Kanal zurückkehrenden englischen Solda­ten kommen mit einem Lächeln in England aft, wenn es auch nur in den Augenwinkeln liegt" (man denke demgegenüber an die Schilderungen englischer Soldaten über das Grauen der Schlacht, nach italienischen oder schwedischen Berichten aus London."Dieser Rückzua hat ganz besonderen Scharfsinn erfordert ... Unsere Soldaten machen den Eindruck einer unbesiegten Fußball­mannschaft, sie betrachten diesen Rückzug nicht als Rückzug, sondern als Urlaub (!!) ... Dieser heldenhafte Rückzug ist nicht nur ein Anlaß zum Stolz, sondern auch zur Ermutigung für die eng­lische Nation". Und so geht es seitenlang weiter.

Diese kindischen Redensarten also sind alles, was die Regierung Churchill dem englischen Volk nach dieser Niederlage Englands zu bieten hat. Diese jüdffch-plutokratischen Schwindelbrüder haben vor Angst und lauter Furcht ganz vergessen, was sie seit drei Wochen Tag für Tag an Siegesmeldungen von sich gaben. Immer stand bas beutsche Heer vor ber Vernichtung, Tag für Tag wurde es von ber neuen Offensive des Generals Weyganb bebroht, jeden Morgen unb jeden Abend wurden ungeheure deutsche Verluste gemeldet im Gegensatz zu den Ar­meen der Plutokratien, die zu Wasser, zu Lande und in der Luft unwiderstehlich seien. Es ist auch ganz vergessen, daß es die Aufgabe eines Heeres ist, nicht nur Widerstand zu leisten, sondern auch den Gegner zu überwinden, wenn es gilt, ihn zu vernichten.

Die deutschen Heere haben in drei Wochen den wirtschaftlich, militärgeographisch und geopolitisch wichtigsten Teil Nordftankreichs erobert sowie mit allen Mitteln gesichert. Der deutsche Heeresbericht hat am 31.Mai gemeldet, daß der weitaus größte Teil der deuffchen Divisionen für neue Ausgaben frei werde. Nur noch ein geringer Teil der deutschen Truppen ist damit beschäftigt, das ungeheure Schlachtfeld aufzuräumen sowie die versprengten Reste der eng­lisch-französischen Armeen zu erledigen. Deutschland hat also in einem glänzenden Feldzug, der nach

Men in seien während des englischen Rückzuges 280 Einwohner durch britische Bom­ben und mit Maschinengewehren nieder- gemäht worden. Auf einem an dieser Stelle er­richteten Holzkreuz sei der grausame Mord mit den WortenBlinde Wut" verewigt worden.

Belgische Generalstabsoffiziere erklärten, daß die Westmächte die belgischen Truppen im Stich ge­lassen hätten. Alle Soldaten und Offiziere seien mit ihrem Herrscher solidarisch und seien empört über die Beleidigungen des Königs durch die feige geflohenen belgischen Minister. Wenn der Regie­rungschef und die Minister Mut gehabt hätten, so hätten sie dies durch ihr Verbleiben bei den Sol­daten beweisen müssen, statt feige die Flucht zu er­greifen. Pierlot fei ein Verräter und müsse als solcher erschossen werden.

Oer erfolgreiche Führer einer Gefechtsgruppe.

44.3

Wie der OKW.-Bericht vom 1. Juni meldete, zeich­nete sich eine von D b er ft Kolk (unser Bild) ge­führte Gefechtsgruppe einer Panzer­division bei der Vernichtung englischer Truppen bei Cassel besonders aus, wobei 65 englische Panzer­kampfwagen erbeutet wurden.

(Scherl-Bilderdienst- jOKW.-j M.)