Ausgabe 
2.12.1940
 
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Montag,? Dezember 1940

i»0. Jahrgang Nr.285

GiehenerAnzeiger

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3 Dezember begeht Generalfeldmarschall Fedor

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Jugoslawischer Nationalfeiertag

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Southampton hatte in der Nacht zum Sonntag seinen schlimmsten Luftangri-ff durchzumachen, der sich dis in die frühen Morgenstuüen fortsetzte", so

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Stiren können, daß auf Regen wieder Sonnen- h folgt Wenn man heute weniger zu esien hat r sich irgendeinen Genuß versagen muß, freut : Um sich umsomehr auf die kommenden Zeiten

33 nan wieder mit vollen Segeln durch das Leben i'r n will.

heißt es in einer Reutermeldung. Zahlreiche bäude seien zerstört worden, gesteht Reuter

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Berlin, 1.Dez. (DBB.) Bach beim OKW. onr- liegenden Meldungen haben in der Bacht zum 1. De­zember starke Kampfverbäude in rollen­den Angriffen die südenglische Hafenstadt Southampton mit Bomben schwersten Kalibers belegt, während der Nacht konnten Flugzeugbe- sahungen über 60 große und zahllose kleinere Brände beobachten, die sich schließ­lich zu einem einzigen Feuermeer zu- sommenschlossen. Einz Großkraftwerk scheint vernichtet zu sein. Die großen Vorrats- und Lagerhallen im Hafen brennen lichterloh. Während der Nacht konnte der Feuer­schein von der französischen Kanalküste aus beob­achtet werden. Die Brände haben gegen Morgen noch zugenommen. Eine große schwarzgelbe Rauch­wolke wälzte sich über den Kanal, die am Tage sogar von Cherbourg aus sichtbar ist. Da der Hafen von Southampton infolge der Zerstörung in den Londoner Dock- und Hafenanlagen a l s Ausweichhafen für London benutzt wird, kommt diesem Angriff auf Southampton besondere Bedeutung zu.

die Milch ist doppelt so teuer wie früher hat außerdem, wie Belgrader Blätter kürzlich

Auch andere kriegswichtige Ziele unter den Schlägen der deutschen Luftwaffe

Berlin, 1. Dez. (DBB) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein in überseeischen Gewässern operierender Hilfskreuzer meldet als Gesamtergebnis seiner bisherigen Handelskriegführung die Versenkung von 79 000 BEI. feindlichen Handelsschiffs- raums. Diese Ziffer umfaßt noch nicht die Erfolge der Minentätigkeit des Hilfskreuzers.

In der Bachl zum 30. 11. unternahm die Luft­waffe einen neuen Großangriff auf Lon- Von. Welle auf Welle überflog sie die Stadt und warf Bomben schweren und schwersten Kalibers u. a. auch auf Paddington, Kensington und Battersea Gewaltige Brände erleuchteten die Stadt und wiesen den anqreifenden Flugzeugen das Ziel. Auch andere kriegswichtige Ziele wie Liverpool. Birmingham und Ply­mouth wurden mit Erfolg angegriffen Am Tage beschränkte sich die Tätigkeit der deutschen Flugzeuge ans bewaffnete Aufklärung. Sie stellte fest, daß in vlymouth immer noch starke Brände, besonders in den Tankanlagen, wüten. London wurde im Ver­lauf dieser Flüge erneut mit Bomben beleat. An der Kanalküste kam es zu mehreren L u f t k a m p - fen.

Bei einem der wiederholten Versuche des Fein­des. die deutschen Bachschnbweae zur See zu stören, qri'fen englische Schnellboote vor der Schelde einen deutschen Dampfer an. Die geleiten­den Vorvosienb^te bekämnk»»n Mr t-indtichev T^hr reuae und brachten zwei Schnellbooten so ichw-re Treffer bei. daß mit ihrem Verlust zu rechnen ist. Ein drittes Boot wurde schwer beschädigt. Der

von Bock seinen 6 0. Geburtstag. Der Generalfeldmarschall führte den Oberbefehl über die in die Ostmark einrückenden Truppen und befehligte beim Einmarsch in das Sudetenland eine Heeres­gruppe. 3m Feldzug gegen Polen unterstand ihm die Heeresgruppe Nord. In Frankreich führte er die Heeresgruppe B. (ScherteM.)

Das Zftitterf euz für den 20. Lustsieg.

Berlin, 30. Boo. (DBB) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes dem Leutnant Schnell in einem Jagdgeschwader. Leutnant Schnell Hal im Luftkampf den 2 0. Gegner zum 2lbsturz gebracht. Schnell wurde 1916 als Sohn eines Postinspeklors in Zielenzig bei Frankfurt an der Oder geboren und erlernte nach der Schulzeit dos Malerhandwerk 1934 trat er als Freiwilliger in ein Pionierbataillon ein. um später in die Luft­waffe überzutreten Er war bei Kregsbeginn Feld­webel und wurde am 1. September 1940 Oberfeld­webel. Bachdem er am 14. September 1940 das Eiserne kreuz I Klasse erhalten halte, wurde er in besonderer Anerkennung seiner Leistung als Jagd­flieger am 4. Booetnber zum Leutnant befördert.

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B er li n, 30.Boo. (DBB.) Auf Befehl des Füh­rers hat eine neu in Dienst gestellte ZerslZrer- flottille der Kriegsmarine den Barnen3 er- störerflotlille BaroiT erhalten.

Major Wick vermißt.

Ten 56. Gegner auf dem letzten Feindflug abgeschossen.

Berlin, 1. Dez. (DBB.) Major Dick, der Kommodore des bekannten Richthofen-Geschwaders und Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, ist am 28. Booember von einem Feindflug, auf dem er seinen 56. Gegner abschoß, nicht zurückgekehrt und wird seitdem vermißt.

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Luftwaffe einen Großangriff auf einen lebenswich­tigen Hafen an der Kanalküste. Die britische Luft- wosfe trat in dieser Bachl nicht in Ericheinuna In den Luftkämpfen des gestrigen Tages wurden sechs feindliche Flugzeuge abgeschos­sen. Vier eigene Flugzeuge werden vermißt.

Der WehrmalMrichit vom Samsiaa.

Berlin, 30 Boo. (DBB ) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In der Bacht zum 29 und am 29 war London wieder das Ziel oon Vergeltungsongriffen der Luftwaffe. Es wurden umfangreiche Brände in den Vic­toria-Docks sowie im Südwesken Londons be­obachtet. Starke Kampffliegerverbande belegten in rollenden Bachtongriffen militärfche Ziele in der Hafenstadt Linerpool sowie die Dockanlagen des gegenüberliegenden Birkenhead mit Bom­ben, darunter eine große Zahl schwersten Kalibers. Gewaltige Explosionen und Brände in den aus gedehnten Lagerhäusern erleuchteten weithin die Bacht. Auch andere kriegswichttge Ziele in Schottland sowie in Süd- und Mittelengland. wie Birmingham. Bristol, Portsmouth und Southampton wurden mit zahlreichen Bomben anoeariffen. Südlich oon Lizard Point griffpn Kampfflugzeuge einen Gele 1 tzug an und beschädigten ein Handelsschiff durch schwere Bom­bentreffer. Britische Häfen wurden weiter ver­mint.

Am Bachmittag des 29. 11. setzten Fern- kompfbatterien des Heeres die planmäßige Zerstörung von K"mvfan lauen im Süstenaeblet von Dover mit beobachteter Wirkung fort. Fernkampf-

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batterien des Heeres und der Kriegsmarine be­schossen Dampfer und Geleitfahrzeuge am Ostaus­gong des Kanals.

Durch Angriffe britischer Flugzeuge in Bord- und Westdeutschland in der Bacht zum 30. 11. wurde» außer einer kleinen Fabrikanlage wieder mehrere Häuser beschädigt, zwei Personen schwer- und meh­rere leicht verletzt. Vier feindliche Flugzeuge wur­den gestern abgeschossen, davon zwei im Luft­kampf, zwei durch Flakartillerie. Zwei eigene Flug­zeuge werden vermißt.

Generalfeldmarschall von Dock.

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Samstagabend festlich beleuchtet. Ein großer Fackel- zug. an dem auch das Militär und die Vertreter der Behörden teilnahmen, bewegte sich durch die Stadt.

spricht dann von ausgedehnten Schäden in oerSie­benen Distrikten und einer großen Zahl von Brän­den. Die deutschen Bomber hätten die gleiche Taktik eingeschlagen wie bei der Vernichtung von Coven­try: zuerst ein Regen von Brandbom­ben und dann, wenn die Brände gut in Gang ge­kommen waren, hochexplosive Bomben.Uni­ted Preß" stellt fest, daß in Southampton die Ber­gungsarbeiten noch im Gange gewesen seien, clls die deutschen Kampfflugzeuge von neuem erschienen Es sei der schwerste Angriff seit Ausbruch des Krieges gewesen. Zahlreiche brennende Ruinen, und viele Verluste feien zu beklagen. Kurz mach Sonnenunter­gang seien die Angreifer eingetroffen und hätten Hundertevon Leuchtbomben unddann Brandbomben geworfen, hierdurch seien ge­waltige Feuer entstanden, die die Ziele be­leuchtet hätten. Dann fei ein wahrer Bomben- regen niedergegangen. In dem Stadtteil, auf den sich der Angriff konzentrierte, wohl die Dorrats­und Lagerhallen im Hafen seien sämtliche Gebäude vernichtet. In einem großen Stadt­teil seien Feuer ausgebrochen, die große Verwüstun­gen anrichteten E'n Gebäude mtt mastiven Mauern habe inmitten der Ruinen gestanden Seine Mauern waren mit Dombenschlägen übersüt und vom Feuer geschwärzt.

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Jugoslawien im Kriegsschatten

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Mellten, an Fettgehalt verloren.

l8enn man nun noch bedenkt, daß die Kosten für Kleidung sich mindest im gleichen Verhältnis ®ii die Nahrungsmittel erhöht haben und auch Mt alle Gebrauchsgüter teurer wurden, bann Den stell man leicht, warum man heute in Belgrad und Msren größeren Städten Jugoslawiens wesent- litärmer" lebt als früher und sich manche Aus- gct* versagt, sofern man nicht eben Kredit hat und eii n Pump aufnehmen kann, den man in besseren Alien wieder abzustottern hofft Wenn man dabei ttt berücksichtigt, daß fast alle wehrfähigen Man- nir im Laufe des Jahres mindestens vier Wochen lci, meist aber für acht Wochen zum Heeres stirn st einberufen wurden und während die- f<r Zeit ihre Angehörigen auf Erfparnisie oder tiinen Erwerb angewiesen waren, dann versteht Uhr auch, warum in weiten Kreisen Jugoslawiens wb gor allem in den Städten eine viel größere Hi^smüdigkeit herrscht, als in den kriegführenden Bor >ern selbst.

Trotzdem wäre es verfehlt zu Rauben, daß in ^kpflawien eine kopfhängerische Stimmung herrscht. Dir schimpft zwar fräftia, hält aber trotzdem die D"l riung hoch, daß nach oem Winter auch wieder ober Hinsicht ein neuer Frühling kommen Werbe. Außerdem erinnert man sich baran, baß 'Mm noch schlimmere Zeiten durchgemacht IE unb trotzbem mit heiler haut bavon kam. So wibt man in Jugoslawien daß nicht nur der an: t, sondern auch jeder einzelne die Erschütterun- p flut überstehen wird, die von manchen Seiten mi'ien und im Grunde doch nicht den Glauben

l jg e n" angestiegen Gemüse unb auch Salat kostet hefte meist bas* Doppelte besten, was man noch ofr Jahresfrist ba'fiir zu zahlen hatte Am stärksten isioielleicht aber ber Brotpreis gestiegen heute Met das Kilogramm Brot 5,50 Dinar, während mcii nocMfn letzten Winter 3 und 3,5 Dinar dafür be;abIt$Äas Schlimme ist jedoch daß sich durch die Sca^ng eines sogenanntenEinheitsbrotes^ die Qualität dieses wichtigen Vslrsnahrüngsmittels spür- bs verschlechtert hat und zugleich, wie zahlreiche ^H^rteilungen beweisen, die Bäcker das Gewicht n auqwiT fyi fjg zu verringern pflegen Vermutlich dürste bite Brotverorbnung, die eigentlich niemand be­ute btgirij kchdigt hat, demnächst wieder aufgehoben werden, !ster gds) dmit ein neuesVolksbrot" vielleicht in zweiklas-

n Tajru'mrnaniq elnqeschlepol werden.

nl In der Bacht zum 1. 12. unternahm die deutsche

Major Wick gehört zu den Besten und Mutigsten unserer Luftwaffe, ein würdiges Vorbild in dem harten, unermüdlichen Einsatz gegen den englischen Feind, der dem deutschen Volk das Leben nicht gönnt. Steil war sein Anstieg in der milttärischen Laufbahn. 1938, am 1 September, zum Leut- nant ernannt, rückte er innerhalb von zwei Jahren auf bis zum Major unb Kommo - bore bes ruymreichen Geschwabers. bas bie Überlieferung bes erfolgreichsten beutfchen Jagdfliegers aus dem Weltkrieg so würdig ver­tritt. Am 1 September 1940, nach feinem 20 Luft­sieg, überreichte ihm der Reichsmarschall selbst das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz. Wenige

Blut und Gold.

Wir sehen heute klar die beiden Fronten. Man kann sie mit Plutokratle gegen Blut unb Boden, mit Mammonismus gegen soziale Ge­rechtigkeit mit dem Kampf der anonymen Mächte gegen Rastenwillen umschreiben, aber in Wirklich­keit sind Plutokratie Mammonismus und anonyme Mächte so eng und oft in denselben Individuen ver­filzt, daß eine Unterscheidung dieser widernatürlichen Gewalten oft unmöglich erscheint. Jedenfalls hat der Kampf gegen ihre polypenhafte Unfaßbarkeit einen selbstverständlichen Ausgangspunkt. Der die schil­lernde Ungenauigkeit ihres Wesens bekämpfende Mensch der Gegenwart hat im Eintreten für fein Volk, für fein Blut und seine Sippe das Prinzip der höheren und natürlichen Ordnung gegen diese Gestatten der Unterwelt gewählt.

Reichsleiter Rosenberg hat in der franzö­sischen Kammer, also an der Stätte, wo noch bis vor kurzem der Geist des Nihilismus sich frech ge­bärdete, die Grundlagen dieses Kampfes aufgezeigt und die Gestaltung der Politik und Wirtschaft un­ter dem überstarken Einfluß dieser anonymen Mächte untersuchte Er gibt ohne weiteres zu, daß die Erhebung des Jahres 1789 zweifellos ein Zei­chen ungebrochener Lebenskraft des französischen Volkes gewesen ist, daß aber bie Schrecken ber gro­ßen Umwälzung hervorgerufen würben von ben anonymen Mächten, bie aus ber anfänglichen Re­form eine blutige unb umttürzenbe Revolte gemacht haben. Der alte französische Staat, in bem bie Be­vorrechteten auf Kosten der Massen praßten, die­ser Staat der Ungerechtigkeiten, wurde durch den Staat der Phrase ersetzt, in dem eigentlich nur bie Ausbeuter gewechselt hatten, und eine entartete Aristokratie, bie immerhin doch noch mit den von ihr Ausgebeuteten eines Blutes gewesen war, durch ein internationales Pack ersetzt wurde.

Wir wissen im einzelnen, nicht zuletzt durch Hip­polyte Tain-s Untersiichunaen über die Grundlagen des neuen Frankreich, daß sich eigentlich nichts geändert hatte Die Methoden der Ausbeutung mürben nur raffinierter, statt von bestimmten Per­sönlichkeiten wurden sie von sog Ideen getrieben, hinter denen sich die anonymen Mächte verbargen.

rfrbemt tag heb, äuget onntaae unb iVeiertaqd leilagen: Die nitrierte liefcenerrtamilienblätter emiat imBilb TteLckolle limate-tBeAugevreio: hi 4 Beilagen RM 1.95 bne Illustrierte . 1.80 uiieUgebübi .25

®jcb bei ihirbterfcbemen oon einzelnen Wummern infolge ködere, Gemalt »rnilvredianfcblufi 2251 »radtanftbrift;,,Anzeiger" jlinicdeck 11 6m RratTff M

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)

Belgrad, Ende November 1940.

Das Leben in Belgrad hat in seinem äußeren !fabmen durch die ganzen Kriegsereignisse noch teme wesentliche Aenderung erfahren Verdunklung lernt man nur bei gelegentlichen Luftschutzübungen, hist strahlen die Lichtreklamen wie früher Nur die IDgeszeitungBreme" mußte ihreLeuchtnachrich- 1 ter" an einem inmitten der Stadt gelegenen mit fiiunem Marmor verkleideten Wolkenkratzer ein- fülen, da die Polizei Unruhen unter den zahl­reichen Pastanten befürchtete, die in ben frühen : Mfenbftunben gerabe dort ihre Üblichen Korso- spcziergange machen Abends nach zehn und Sonn- jass sieht man auch nur noch Autos mit einem bkuen oder gelben Zettel an ber Windschutzscheibe, m;d)e daraus hindeuten, daß diesen Wagen der Birkehr auch in dieser Zeit ausnahmsweise erlaubt ist Für bie gewöhnlichen Fahrer wurden die Ben- aliquoten wesentlich reduziert, während Ersatzrei» fe und neue Schläuche nur auf Gesuch unb burch Piotektion zu erhalten sind

, 'Dafür hat man aber in letzter Zett die Zahl bri fleischlosen Tage von drei auf zwei per. gesetzt, wobei man eben an diesen beiden Tagen in ben Gastwirtschaftennur" geräucherte Wurst- uh) Fleischwaren, Geflügel ober sogenanntesIn- nee", erhält, d. h. Leber. Niere, Kuttel und Hirn. Wr es beazhlen kann, braucht also auch an diesen Tczen nicht ganz ber fleischlichen 'Genüsse zu ent» faten, abgesehen bavon, daß viele schon immer an Freitag Fisch zu essen pflegten. Noch stärker als dii Fleischspeisen'sind «die Kosten für dieBei »

BrübW nwieerttitsbmderet L. tagt General-Anzeiger für Oberhessen M

Southampton ein einziges Flammenmeer

Meuter muß schwere Zerstörungen als Kolge der rollenden Angriffe deutscher Kampsverbande zug ben.

Wochen später, am 6. Oktober, verlieh ihm der Führer als viertem Offizier der deutschen Wehr- macht das Eichenlaub zum Ritterkreuz.3n dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kamps für die Zukunft unseres Volkes", hieß es in dem Telegramm des Führers. Und aus der Hand des Führers selbst empfing er auch diese hohe Auszeichnung, bie bie Brust unserer Tapfersten schmückt Das beutsche Volk aber kann bie Hoffnung nicht aufgeben, daß es doch noch eine glückliche Nachricht von feinem vermißten Fliegerheiden er­hält.

Weitere Einbußen der englischen Zerstörerwaffe.

Berlin, 1. Dez (DBB ) Heber den Erfolg des Zerstörer-Borstotzes liegen Aufklärungsmel­dungen der Luftwaffe vor. wonach der Feind neben der Versenkung der beiden im OKW.- Bericht erwähnten großen Zerstörer weitere Vertu ft e und Beschädigungen erlitten haben muß Einzelne Kampfflugzeuge meldeten, daß sie am Morgen nach dem Gefecht In der Gegend dem Kampfplatzes des nächtlichen Zerftörergefechtev zwei große Oelflecke von rund einem Kilo­meter Durchmesser beobachteten. In dem einen Fall sahen untere Flieger Rettungsboote im Oel- fleck und in der Bähe der fünf Zerstörer. Aus dem anderen Oelfleck ragten W r a ck t e 1 t e hervor. Au einem dritten Platz wurden zwei brennende 3 e r ff ö r e r angetroffen, die von anderen Zer­störern mit hoher Fahrt und Zickzack-Kurs gesichert wurden. An einem vierten Punkt im Raume süd­westlich von Plymouth wurde ein feindlicher Zer­störer in sinkendem Zustande angetroffen.

Beigrab, 1 Dez. (Europapreß.) Anläßlich des j Malawischen Nationalfeiertages zur Erinnerung m he Gründung des jugoslawischen Staates vor $ wahren veröffentlicht die jugoslawische Presse 1 Btitnfartitel Es wirb Hervorgehoben, baß Jugo» I toöen nicht durch bie Frieden Lv er- stlsiß'e geschaffen wurde, sondern auf Grund l>e nationalen Rechtes, durch freie Zustimmung i nach langen blutigen Kämpfen der fugoflaroi» . | Iwi Völker Anläßlich bes nationalen Feiertages ' Ln' iHe jugoslawischen Stäbte festlich beflaggt. Am < 5tr tag wurden in allen Kirchen des Landes Ge- f 1«kx ottesbienste abgehatten. Belgrad war am

eburt:' , ftyr Ausführung geschaffen werben kann, welches iglich V fttke Beimischung von Maismehl aufweisen wirb, ter Blck' j tu bie diesjährige Maisernte ausgezeichnet, die vesiet D Dlizenernte dagegen nur sehr mäßig war.

J? Lber auch die Getränke sind im Preise ge- 1 siilzen. Der üblicheSpritzer", den man sonst in ßt'iien Kneipen für zwei und in größeren für drei Ihnr bekam, kostet jetzt überall mindestens einen Iltar mehr, wobei zugleich in verstärktem Maße dck Wein Sodawasser beigesvritzt wird. Zugleich isi *)er Wein in diesem Jahr längst nicht von der- sklien Güte, wie es der Jahrgang 1939 war. Aber für Anti-Alkoholiker ist es schlechter geworden,