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Silberne Treudienstehrenzeichen vom Führer
das
Aus -er engeren Heimat
9. Jl.-Sport
In
im
Kampf. Die Paarungen sind:
Die
alpine Arbeitsgebiet
dem Weltverkehr nahe rücken
In
Rodheim — Klein-Liiü)en Daubringen — Steinbach Lollar — Hungen.
Rodheim erwarten wir nach einem
für Sonnlag.
17.30 Uhr „Hochzeitsreise
Oer erste Fußballsonntag um die Kriegsmeisterschast. der I. Klasse stehen alle 8 Mannschaften
tillerie-Kameradschaft: 20 Monatsappell.
Tageskalender
gen", sagt ein altes Sprichwort.
Dornotizen.
Tageskalender für Samstag.
Lockartikel im Schaufenster unzulässig.
Schaufenster-Qualitäten müssen mit den Laden-Preislagen übereinstimmen.
er
KRÄNCHEN
Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!
wird. Den vielen Glückwünschen an Kohlmayr wer- den sich die Gießener Alpenveroinskameraden gern anschließen!' Mr. F. K.
Gelb-blau-gelb die Fliegerwarnflaage.
An den Ausfallstraßen der Städte kann man jetzt gelegentlich Fahnen in den Farben gelb-blau- gelb mit drei waagerechten Streifen sehen. Da Zweifel über die Bedeutung dieser Fahnen lautgeworden sind, wird darauf hlngewiesen, daß es sich hier um Fliegerwarnflaggen handelt. Sie sollen z. B. von auswärts kommende Kraftfahrer darauf aufmerksam machen, daß sich die Stadt im Zustand des Fliegeralarms befindet. Die Fliegerwarnflagge soll am Tage das akustische Sirene-
Stadtcheater: 15.15 bis _
ohne Mann": 18 bis 21 Uhr „Paganini". — Gis-
Allerheillgenmarkt In Hungen.
Hungen, 2. Nov. Auf dem gestrigen Markt wurden 300 Schweine und 600 Schafe aufgetrieben. Preise: 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 14 bis 16 RM., 8 bis 10 Wochen alle 16 bis 18 RM.; Schafe 38 bis 40 RM. pro Stück. Verlauf: Alles restlos aus» verkauft.
Luftwaffensportverein — 1900 Sportfreunde Wetzlar — VfB.-R. Burgsolms — Wetzlar 05 Naunheim — Watzenborn-Steinberg.
1900er müssen schon mehr Stehvermögen
zeigen als am vergangenen Sonntag, wenn sie mit Aussichten in dieses Spiel gehen wollen.
_ großen
Kampf die Platzbesitzer als Sieger. Daubringen schlug die Gäste in einem Gesellschaftsspiel, ob sie
Landkreis Gießen.
# Mainzlar, 30.Ott. Am Sonntag wurde das vor mehreren Sonntagen hier begonnene öffentliche Kleinkaliberschießen zugunsten des Winterhilfswerkes abgeschlossen. Geschossen wurde stehend aufgelegt auf eine Entfernung von 50 Meter. Die Beteiligung war sehr gut. -Die Preise bestanden aus Wertgegenständen. SieKr wurden folgende Schützen: 1. Ludwig Horr- mann mit 35 Ringen, 2. Ludwig Fuchs mit 34 Ringen, 3. Karl Merkel mit 34 Ringen. Die vier Ehrenscheiben wurden geschossen von Ludwig Horr- mann zwei, Ludwig Werfer IV. und Georg Opver je eine. Die Schießleitung lag in den Härchen des NSV.-Ortsgruppenamtsleiters Otto Hämmerle.
Ruppertsburg, 1. Nov. Frauen und Mädchen der Ovtsgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes fammäten in diesen Tagen für unsere Soldaten etwa 6 Zentner Aepfel, die nach Gießen gebracht wurden. — Im Garten des hiesigen
Die Sportfreunde verfügen über eine sehr gute Mannschaft, die zumal auf eigenem Gelände sich wohl kaum schlagen lassen wird.
' Die Burgsolmser haben in den Spielen um die Kriegserinnerungsplakette der Gruppe Wetzlar eine gute Rolle gespielt, so daß die 05er schon eine besondere Leistung zeigen müssen, wenn sie gewinnen wollen.
9 Naunheimer standen in der Auswahlmannschaft, die am vergangenen Sonntag in Dillenburg, nur mit 10 Mann spielend, ein Unentschieden errang. Die dabei gezeigten Leistungen offenbarten zur Genüge, vor welcher Aufgabe der Meister steht. Schon die Erringung eines Punktes wäre ein Erfolg.
In der II. K la s s e spielt an Stelle von Heuchelheim der Tum- und Sportverein Gießen-Klein- Linden, so daß die Spiele lauten:
Verkaufsartikel nicht geführt wird. Das sei z. B. der Fall, wenn ein Kinderbekleidungshaus lediglich für Dekorationszwecke Kinderspielzeug mit ausstellt. Achnlich verhalte es sich mit „Ausstellungsstück". Wenn eine Firma z. B. eine kunstgewerblich wertvolle Handarbeit in Auftrag erhalten habe, werde man nichts dagegen einwenden können, wenn sie die besonders gelungene Arbeit eine Zeillang auch im Schaufenster zeigt, um hierdurch ihre Leistungsfähigkeit zu unterstreichen. Ware aber, die noch verkäuflich ist, könne niemals als „Ausstellungsstück" bezeichnet werden. In Zukunft werde dafür Sorge getragen, daß Firmen, die ihre Schaufensterauslagen nicht einwandfrei gestalten, mll dem notwendigen Nachdruck zur Ordnung gerufen wer- den. Verkaufte Ware müsse baldmöglichst aus dem Schaufenster entfernt werden. Endlich müßten auch die im Schaufenster gezeigten Preislagen der qua- litativen Zusammensetzung des Warenlagers entsprechen. Wer Konsumware im Schaufenster zeige, müsse ein Warenlager in den angebotenen Artikeln haben. Dasselbe gelte natürlich auch für hochwerllge Ware.
** Personalnachrichten des Finanzamts Gießen. Als Anerkennung für 40jährige treue Dienst wurde dem Obersteuerinspektor Wilhelm Schäfer das Goldene und für 25jährige treue Dienste dem Steuerinspektor Ha^s Schmitz
Waitttteppich find nach altdeutschem Muster herge- steltt.
Alle Arbellen sind in ausgesprochen handwerklicher, echter Form hergestellt, aus bestem Material, die auch durch die Behandlung des Holzes voll zur Geltung kommt. Klarheit und Wahrheit sind Oie richtunggebenden Grundgedanken der Ausstattung gewesen. Die Aufgabe des Architekten bestand einmal in der Idee der Weugeftaltung von Eingang, Treppenaufgang und Durchgang zur Aula, zum andern in der dekorativen Ausgestaltung der repräsentativen Räume. Wer die neugestalteten Räume gesehen hat, wird bestätigen, daß die große Ausgabe durch den Bauentwurf und dessen gediegene Ausführung in vortrefflicher Weise erfüllt und hier ein Werk erstanden ist, das gleichermaßen für die Universität und für die Stadt Gießen ein Schmuckstück bar- stellt.
Im Zusammenhang mit dieser Verschönerung des Universitätsgebäudes ist auch der Platz vor der Universität grundlegend verändert worden. Die srüheren langgestreckten Grünflächen und Hecken sowie die Baumreihe am Gehsteig wurden beseitigt und dafür eine moderne weite Flächen- gestallung geschaffen, die aus Plallenbelag mit Anfahrweg zu beiden Seiten des Portals und rechts und links zwei kleinen Grünflächen, in deren Mitte je ein hoher Baum von dem früheren Baumbestand verblieb, besteht. Der Platz in feiner neuen Gestalt bedeutet eine Verkehrsverbesserung und bringt zugleich eine Verschönerung des Straßenbil- des vor dem Unioersitätsgebäude. B.
Aus der Stadt Gießen.
Spätjahr.
Die Tage sind kurz geworden und kalt. Ein sonniger Mittag bringt zwar Glanz, > aber keine Wärme mehr. Je näher die frühe Nacht rückt, um so rauher rumort der herrische Wind, und unter seinen Gewalttätigkeiten seufzt das schutzlose Land. Wie große Funken eines wilden Brandes stieben die Blätter aus Baum und Busch, deren brennende Farben rasch verlodert sind. Am Boden raschett das zerknitterte Laub, wenn eine Maus von einem Schritt aufgeschreckt nach ihrem Schlupf huscht. Sie ist jetzt eifrig dabei, Eicheln, Haselnüsse, Ahorn- samen und safttge Wurzeln in chre Vorratskammer zu schleppen. Stöbert man tiefer im Blätterschutt, finden sich allerlei Käfer, schon müd und halb erstarrt und erdbraune Puppen von großen Schwär- merraupen, die bei jeder Berührung mit dem $u- gespitzten Körperende aus schlagen und damit ihr Leben verraten. Noch bunter ist die Gesellschaft, die sich hinter der schorfigen Rinde eines morschen Baumes versteckt hat. Hier verbringen Tausendfüßler, Spinnen, Ohrenkriecher und andere Kleininsekten in verträglicher Gemeinschaft ihr Dasein. Sie denken nur noch an Schutz vor dem drohenden Frost und an ein gesichertes Schlafen.
In ähnlicher Weise bilden sich Vogelgemeinschaften, wenn auch zu anderem Zweck: zur Futtersuche, Kohlmeisen und Goldammern, Haubenlerchen und Krähen kommen bis in die Gärten und Sttaßen der Stadt, während Grünfinken und Stieglitze für sich allein in kleinen Schwärmen ihren Lebensunter, hall bestreiten. Daß sie alle aber die Waldränder und das Buschwerk an Feldwegjäumen auf gegeben haben, beweist, daß dort nichts mehr für sie zu holen ist. Die paar himbeerrot und orange leuchtenden Pfaffenhütchen und stahlblauen Schlehen sind nicht für jeben Schnabel. Und die Aecker sind leer, grob schollig umgepflügt und zum Teil schon wieder eingesät. Die Kartoffeln und Zuckerrüben lagern in Kellern und Fabrikräumen, die Futterrüben ruhen in Mieten eingebettet, und das Ge- müse ist bis auf wenig froscharte Arten gleichfalls
Die Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder und der Reichsbund des Textll-Einzelhandels wenden sich mit einer Verlautbarung zur Klarstellung von Fragen der Schaufenster-Wahrheit an die La- benbetriebe ihres Bereichs. Danach ist der Kaufmann zwar zivilrechtlich nicht verpflichtet, auf Verlangen Ware aus der Schaufensterauslage zu verkaufen. Der lautere Wettbewerb verbietet jedoch das Zur- schauftellen von Lockartikeln. Wenn die im Schau- fenfter ausgestellten Waren nicht verkaufsberett am Lager find oder im Rahmen des üblichen nicht ge- liefert werden können, fo müsse man annehmen, daß die ausgestellte Ware als Lockartikel dienen solle. Eine solche Schaufensterdekoration sei aber unzulässig. Vielfach könne man beobachten, daß Kaufte leute Schaufensterartikel mit dem Schild „Ausstellungsstück", „Nur für De korationszwecke" versehen. Mit allem Nachdruck sei darauf hinzuweisen, daß öerartige Schaufensteroermerke meist unberechtigt unb daher unstatthaft seien. Unter einem „Dekorationsstück" verstehe man lediglich einen Artikel, der die Schaufensterauslage verständlicher oder anspre- chender gestalten solle, der aber im allgemeinen unverkäuflich ist, weil er von dem bett. Geschäft als
Signal des Fliegeralarms, das Kraftfahrer nur schlecht hören können, ergänzen. Sobald die Fliegerwarnflaggen gesehen werden, sind unverzüglich die bei Fliegeralarm erforderlichen Luftfchutzmaß- nahmen zu treffen. Der herankommende Kraftfah- rer muß also halten, seinen Wagen an einer zulässigen Stelle parken und schnell den nächsten öffentlichen Luftschutzraum aufsmhen. Fliegerwarn- flaggen werden an einzelnen Häusern der Ausfall- sttaßen und an sonstigen verkehrswichtigen Punkten in den Außensttaßenteilen bei Fliegeralarm gesetzt. Sie sind 1X1.20 m groß. Die Breite der beiben äußeren gelben Streifen beträgt je 25 cm, die Brette des mittleren blauen Streifens 50 cm.
Gießener Vocheumarktpreife.
* Gießen, 2. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, ausländische Eier 11, Kartoffeln, A kg 4, 5 kg 40, Wirsing, 7i kg 7, Weißkraut 4 bis 5, Rotkraut 7, gelbe Rüben 7, rote Rüben 6, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 10, Bohnen (grün) 15, Unterkohlrabi 5, Erbsen 25, Grünkohl 6, Rosenkohl 15 bis 18, Tomaten 16, Zwiebeln 12, Meerrettich 30, Schwarzwurzeln 15, Kürbis 7, Feldsalat (Vw) 8, Aepfel, % kg 15 bis 30, Birnen 15 bis 25, Blumenkohl, das Stück 10 bis 40, Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 3 bis 5, Sellerie 5 bis 40, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bund 8 bis 10 Rpf.
meist heiteren Inhalts gezeigt. Der großartige Film .Feuertaufe" zeigt das Schicksal Polens vom Beginn der Kriegshandlungen bis zum Falle Warschaus. Das große Interesse für den aufopfernden Einsatz unserer Wehrmacht trat in dem starken Besuch zu- tage.
eingewintert.
Es führen keine freundlichen Wege mehr in die Landschaft, die verlockend und gasllich war mit flutender Himmelsbläue, mit blumigen Mesen, weich wie ein Kinderwiegen, mit lieblichem Vogelgezwitscher und buntem Farbenspiel, mit dunklen Waldgründen, hoch und herrlich vom Wipfelbraus der wie Säulen ragenden Stämme überweht, mit stillen, schilf- und weidenverhangenen Wassern voll geheimnisreicher Tiefen und rätselhaftem Schimmer wie die Augen einer schönen Frau. Keine Dank bietet mehr gute Rast zu träumerischem Verweilen, Schauen und Bewundern. Jeder Wegweiser $eigt nach Hause, mahnt zu ungesäumtem Ausschreiten, ehe die frostige Nacht kommt. Es ist keine Liebe mehr in der Landschaft. Sie hat chre bezaubernden Augen geschlossen. Das Glück ist nicht mehr draußen, sondern in warmen Räumen und Zimmern.
„An Allerhelligen fitzt der Winter auf den Zwei- ' P. B.
verliehen. Die Ueberreidyuna erfolgte durch den Amtsoorsteher in feierlicher Weife. — Der Steuer- sekretär Heinrich May beim Finanzamt Gießen wurde am 1. Oktober mit Wirkung vom 1. August 1940 ab zum Obersteuersekretär befördert.
** Ernennung und Auszeichnung. Der Bauamtssekretär beim Hessischen Hochbauamt Gießen, August Konrad, wurde durch Urkunde des Reichsstatthalters in Hessen mtt Wirkung vom 1. September 1940 zum Bauarntsobersekretcir ernannt Gleichzeitig wurde ihm in Anerkennung seiner 25jährigen treuen Dienste das silberne Treu- dienst-Ehrenzsicben vom Führer und Reichskanzler verliehen. Die Ueberreichung erfolgte in feierlicher Weise durch den Amtsvorstand Des Hess. Hochbauamtes.
** Krähenschwarme auf dem Zug. In den frühen Vormittagsstunden des Donnerstag flogen in niedriger Höhe große Krähenschwärme in fortwährendem Kreisen laut schreiend in der Richtung nach Süd-Südwesten über unsere Stadt.
♦* Don der Stadtbücherei. Durch Neuanschaffungen ist die Stadtbücherei Gießen im Verlaufe dieses Jahres um folgende Bücher bereichert worden: A. Rosenberg „Die Spur der Älden im Wandel der Zeiten"; Fr. Wichll „Weltfteimaurerei";
auch das Derbandsspiel gewinnen, erscheint sehr fraglich. Die Lollarer spielen nach langer Zett wieder. Eine Voraussage läßt sich daher nicht treffen.
Vfv.-Reichsbahn in Wetzlar.
Da die Mannschaft der Sportfreunde zusammen mit 05 Wetzlar und Naunheim die Spitze bei den Spielen um die Kriegserinnerungsplakette halt, so ist damit schon bewiesen, über welche Spielstärke dec Gegner des Sonntags verfügt Wohl sind die VfB.er gezwungen, für den verletzten Leutheuser und den abgerufenen Funk andere Leute einzustellen. Da aber Feuster und Kraft zur Verfügung stehen, so kann von Ersatz kaum gesprochen werden. Hinzu kommt, daß Benner im Tor wieder zur Verfügung steht, dessen Einstellung eine Verstärkung bedeuten sollte. Wenn auch das Spiel in Marburg keine bestimmte Voraussage für ein Ab- schneiden in Wetzlar zuläßt, so hat doch gerade dieser Sieg das Zutrauen der Mannschaft gehoben und gezeigt, daß auch spielstarke Mannschaften auf eigenem Gelände verwundbar sind. Zeigen die Gießener das zügige Spiel des vergangenen Sonntags, so ist auch in Wetzlar zu gewinnen. Es wird ausschließlich auf den Sturm ankommen, da die augenblickliche Form der Hintermannschaft fast eine Garantie für wenig Tore ist. Die Gießener haben folgende Spieler aufgeboten: Benner; Fleischhauer, Schlitz; Körner, Kraft, Feuster; Staps, Eymann, Rompf, Rohm, Hofmann.
Kurze (Sportnofigen.
Im Bereich Hessen werden die Fußball- Meisterschaftsspiele der Bereichsklasse noch in diesem Jahre fortgesetzt In der Gruppe Süd beginnen die Rückspiele am 1. Dezember, in der Grupps Nord am 15. Dezember.
ßener Unioersitätswoche 1940: 11 Uhr Gründung und Eröffnung der Wissenschaftlichen Akademie des NS.-Dozentenbundes, es spricht der Reichsdozenten, führer, Ministerialdirektor Professor Dr. Schultze, München: 15.30 Uhr in der Kleinen Aula Ausstellung des NS.-Dozentenbundes .Landschaftsgebundene Wissenschaft": 20 Uhr öffentliche Kundgebung der Universität, Oberdienstleiter Professor Dr. Groß, Berlin, über „Rasse und Weltbild". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Das Fräulein von Barnhelm." — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Frasquita."
Sladttheaker Gießen.
Am Sonntagnachmittag wird auf vielseitigen Wunsch das erfolgreiche Lustspiel „Hochzeitsreise ohne Mann" noch einmal wiederholt Diese Vorstellung des heiteren Werkes von Leo Lenz wird wahrscheinlich die letzte sein. Spielleitung: Hans Albert Schewe. Bühnenbild: Karl Löffler. Außer Miete! — Am Sonntagabend wird die große Er- solgsoperette „Paganini" wiederholt Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzlettung: Irmgard Trömel. Außer Miete!
Montag, 4. November, Orchesterkonzert, Gruppe A Nr. 2, 19.15 bis 21 Uhr.
Dienstag, 5. November: „Das Käthchen von Heilbronn", Schauspiel von Kleist. 18.30 bis 21 Uhr. 8. Dienstag-Miete.
Mittwoch, 6. November: „Dr. med. Hiob Präto-
NS.-Gemeinschäft .Kraft durch Freude": 18.30 Uhr im Stadttheater „Der Barbier von Sevilla." — Gießener Unioersitätswoche 1940: 20 Uhr in der Aula große Kundgebung, Hauptbefehlsleiter Schmidt:, „Die nationalsozialistische Weltanschauung schafft eine neue europäische Ordnung." — Gloria-Palast
A. Rosenberg „Nooemberköpfe"; G. v. Forstner „No- oemberspuk"; E. Schultze „Sorgen des brttischen Weltreichs"; O. Graf .^Imperium Britannicum"; W. Loeff „England ohne Maske"; H. Büttner „England greift nach Südost-Europa"; E. Fleischer „Wer regiert Frankreich"; A. Seid „Der englische Geheimdienst"; R. Stäche „Secret Service"; R. Bache „Der Feldzug der 18 Tage", „Unser Flieger über Polen"; A. Freytag-Loringhoven „Deutschlands Außenpolitik 1933/39"; I. BaiNville „Geschichte zweier Völker": W. Pahl „Weltkampf um Rohstoffe"; I. Froembaen „Franco"; G. Pini „Mussolini": W. Iaspert „Irland"; C. Codreanu „Eiserne Garde"; E. Gierach „Böhmen und Mähren im Reich"; W. Czermak „In deinem Lager war Oesterreich"; W. Mattenklodt „Verlorene Heimat"; H. Schreiber „Denhardts Grift nach Aftika". — Romane: K. Koll „Die unsichtbare Fahne"; F. Schauwecker „Der Panzerkreuze?': E. Dwinger „Auf halbem Wege"; R. Hohlbaum „Die stumme Schlacht": H. Unger ,^Robert Koch"; A. Kaempfter „Das harte Brot"; E. Munaenast „Der Zauberer Muzot"; A. Ulitz „Der große Ianja"; W. Simpson „Der Enkel"; H. Brandenburg „Vater Oellendahl"; P. Fechter „Die Gärten des Lebens"; W. Schäfer „Theoderich"; A..Bohnagen „Die Fenner-Chronik"; H. Buchholtz „Der Große Zavsen- stteich"; W. v. Scholtz „Das Buch des Lachens^; H. Blunck „Frauen im Garten"; F Schauwecker „Te- cumfeh"; I. Schreiber „Die Flucht ins Paradies"; V. Syben „Preußische Anekdoten".
grüßte die zahlreich erschienenen Preisträger und prach ihnen im Namen des Oberbürgermeisters Dank und Glückwunsch aus. Er wies darauf hin, daß die Zahl der am Wettbewerb Teilnehmenden in diesem Jahre weit größer gewesen sei als im Vorjahre, und äußerte Den Wunsch, daß eine eifrige Werbung die Zahl der Beteiligten auch wetter- hin steigern möge. Oberinspektor Müller dankte erner der Preiskommission, die sich unter der be= währten Führung von Universitäts-Garteninspektor a. D. R ehn elt um die Veranstaltung wieder sehr verdient gemacht hat. Hieraus fand die Preisverteilung statt, wobei den Preisttägern eine Anzahl chöner Gaben überreicht wurden.
80. Geburtstag eines Kärntner Freundes der Gießener Bergsteiger.
Das herrlich inmitten der Felsenpracht der östlichen Hohen Tauern sich erhebende Alpenver- eins-Schutzhaus des Zweiges Gießen- Oberhesfen geht auf die Anregung eines Kärntners zurück, der schon vor fast fünf Jahrzehnten die Wichtigkeit des Hüttenbauplatzes an der Südseite der königlichen Hochalmspitze erkannte. Dieser Mann ist der damalige Gasthof- und Almbesitzer Franz Kohlmayr in Gmünd, der den Obmann der Gießener Alpenvereinskameraden, Professor H e d d e r i ch , bei Erbauung der mustergültigen Gießenerhülte im Gößgraben, die 1913 eröffnet wurde, tatträftia unterstützte. Kohlmayr erkundete den kürzesten Aufstteg aus dem von vielen kühnen Gipfeln umrahmten Gößgraben, einem der schönsten Tauerntäler, zur stolzen Hochalmspitze, den heutigen Rudolstüdter Weg, und beging ihn zum erftenmale mit Gmünder Freunden schon 1892. Seine Alm gestaltete er zur bewirtschafteten Touristenunterkunft aus, die später für die Gießenerhütte der Talstützpunkt wurde. Der großartige, schwer zugängliche Zwillingsfall am Wege zu ihr wurde durch den Alpenvereinszweig Gmünd über Kohl- mayrs Anregung und unter feiner Bauleitung erschlossen und der wichtige Weg zur Dössenerscharte als Uebergang von der Gießenerhütte nach Mall- nitz an der Tauernbahn, heute Oberhessener Weg, erbaut. Dieser um das Gießener Arbeitsgebiet in Kärnten hochverdiente Alpinist, vielen hessischen Bergsteigern bekannt, erhielt das goldene Ehren- Edelweiß für 50jährige Alpenvereinsmitgliedschaft und feierte seinen 80. Geburtstag. Der rüstige Jubilar ist glücklich, daß nun die Reichsautobahn zwischen München und Klagenfurt durch das ßiefer- tat im Bau ist und auch das Gießen-Oberhefsifche
(Settersweg): „Das Fräulein von Barnhelm". — Lichtspielhaus (Bahnhoftttaße): „Frasquita." — Ar- Uhr im .Hessischen Host
rius", Komödie von Goetz. 18.30 bis 21 Uhr. 8. Mittwoch-Miete.
Freitag, 8. November: ,^ie Macht des Schicksals ",0per von Verdi. 18.30 bis 21 Uhr. 8. Freitag-Miete.
Sonntag, 10. November: Wiederholung der Mor- genveranstatturbg: „Bauernschwänke von Hans Sachs". 11.30 bis 12.30 Uhr. Außer Miete. Abends: Erstaufführung „Der Tanz ins Glück", Operette von Stvlz. 18 bis 21 Uhr. Außer Mete.
Orchesterkonzert im Stadttheater.
Am kommenden Montag, 4. November, findet rm Stadttheater das zweite Orchesterkon^ert statt. Zur Aufführung gelangen: Don Juan, sinfonische Dichtung von Richard Strauß, das Cello-Konzert von Dohnänyi in D-dur (einem Satz) mit Orchester und die Sinfonie in g-moll von Mozart. Solistin ist die in Gießen bereits bekannte Frankfurter Cellistin Ilse B e r n a tz. Die Leitung des Konzertes hat Kapellmeister Otto Söller, der sich damit dem Gießener Publikum als Konzertdirigent vorstellt. Das Konzert ist das Vormietekonzert Nr. 2 der Gruppe Ä.
Ortszeit für den 3. November.
Sonnenaufgang 8.26 Uhr, Sonnenuntergang 17.51 Uhr. — Mondaufgang 12.16 Uhr, Monduntergang 20.58 Uhr. — Mond in Südwende.
Ortszeit für den 4. November.
Sonnenaufgang 8.28 Uhr, Sonnenuntergang 17.49 Uhr. — Mondaufgang 13.06 Uhr, Monduntergang 21.59 Uhr.
Preisverteilung im Blumenschmuck-Wettbewerb.
Arn gefingert Freitagnachmittag fand im Liebig« bau die Verteilung der Preise in dem auch in diesem Jahre vom Derkehrsverein veranstalteten Oie- jener Blumenschmuck-Wettbewerb statt, dessen Ergebnisse wir im einzelnen bereits rer» öfsenllichi haben. Verwaltungs-Oberinspektor Müller, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins, be-
R-eoievsörsters Steinbach waren dieser Tage noch schöne, dicke, nahez>u vollständig aasigereifte Gartenerdbeeren zu sehen. Ganze Äräuße reifer Himbeeren wurden vm Wäldchen auf dem Wege nach Laubach gepflückt.
Kreis Alsfeld.
—.— Homberg, 30. Okt. Am Sonntagabend wurden in der Stadthalle der Film „Feuertaufe" und einleitend ein Film von bunter Folge,
Schickt Illustrierte an die Front!
Der Frontsoldat wird dafür dankbar fein.


