einen entsprechenden Anteil an Arbeitskräften aufzunehmen. Der Reichsforstmeister hat bestimmt, baß sofort ein Plan für zwei Jahre zu entwickeln ist.
Kommunale Aufgaben in den neuen Ostgebieten.
Der Bürgermeister von Litzmannstadt, Dr. Harder, behandelt in der „Deutschen Verwaltung" d-ie Verwaltungsprobleme in den eingegliederten Ostgebieten die Volkstumsordnung, die Ordnung des Raumes und die Derwaltungsordnung. Deutsche, Polen und Juden, dazu stellenweise russische, ukrainische und tschechische Volkssplitter lebten nebeneinander. Die erste Aufgabe der deutschen Verwaltung mußte die Feststellung der Volkszugehörigkeit sein. Zu den ansässigen Volksdeutschen kamen die Rückwanderer aus dem Baltikum, Wolhynien und Galizien. Die Beschaffung von Auffang-, Beobachtungs- und Einsatzlagern, von Wohnräumen, Möbeln und geeigneter Arbeitsstätten bedingt die aktivste Mitarbeit der Gemeinden. Aus den verschiedenen deutschen Gruppen einen einheitlichen, dem besonderen Charakter des Landes entsprechenden bewußten Grenztypus zu gestalten, sehen die Städte als ihre kulturpolitische Ausgabe an. Der Pole war nie ein Städtebauer. Für unsere Begriffe sind seine Erzeugnisse absolut unwürdig, in den Dörfern hundehüttenartige Baulichkeiten, in den Städten langgestreckte Wohnhöfe, in denen in Einraumwohnungen bis zu 20 Personen zusammengepfercht vegetieren. Eine Wohndichte der übervölkerten deutschen Großstädte von 2500 bis 3000 Menschen je qkm entsprechen 11500 in Litzmann- stadt. Als Probleme ergeben sich somit die Neuabgrenzung der Gemeinden, die Aufstellung von Generalbebauungs- und Wirtschaftsplänen, Umsiedlung von Industrien, Regelung der Wasserwirtschaft, Ausbau der hygienischen Einrichtungen, Neuordnung ' der Wohnraumwirtschast, Schaffung von Gartenanlagen.
Das deutsche Erziehungswesen im Kriege.
Dr. Gerhard Krause vom Reichserziehungsministerium sagt in der „Internationalen Zeitschrift für Erziehung": Die großen Aufgaben, die der Frieden dem deutschen Volke stelle, würden zum guten Teil auf die Schultern der Generation fallen, die heute noch die Schulen und Hochschulen besuche. Ein Versagen oder auch nur Nichtgenügen der kommenden Leistungsschicht müßte unabweislich auf die Schule und Hochschule zurück- sallen.
Die praktischen Schwierigkeiten aus der Beschlagnahme von Schulen für militärische Zwecke wurden durch Zusammenlegungen beseitigt. Schon seit der Beendigung des Polenfeldzuges sind nur noch verschwindend wenige Schulgebäude für militärische Zwecke beansprucht. Auch der Beeinträchtigung des Schulbetriebes vor allem auf dem Lande durch die Einberufung von Lehrern zur Wehrmacht wurde durch Einstellung von Ruhestandsbeamten, Abordnung städtischer Lehrkräfte und Heranziehung schulfremder Lehrkräfte, begegnet. Der Einsatz der Jugend zu Kriegshilfsdiensten wurde auf das unbedingt nötige Mindestmaß beschränkt, da der künftige Einsatz im Berufsleben den Vorrang haben muß. Allen Schulen wurde die Pflege des Wehrgeistes zur Pflicht gemacht. Berufs- und Fachschulen stellten sich auf die Bedürfnisse der Kriegswirtschaft ein. Eine besondere Krissgsausgabe gewaltigen Ausmaßes ergab sich durch die Eingliederung der Ostgebiete. Don 60 höheren Schulen, die in den Reichsgauen Danzig-Westpreußen und Wartheland notwendig wurden, konnten 40 schon bis Ostern eröffnet werden. Im Bezirk Kattowitz stehen schon 15 von den rund 18 notwendigen neuen höheren Schulen.
Im Hochschulwesen und in der wissenschaftlichen Forschung war Intensivierung der Arbeit notwendig. Seit Beginn des ersten Trimesters 1940 stehen sämtliche wissenschaftlichen Hochschulen des Reiches mit einer Ausnahme wieder offen. Mit dem 1. April 1941 wird die Trimestereinteilung wieder durch das normale Seme st er ersetzt. Während es ein Notabitur nach dem Muster des Weltkrieges in diesem Kriege nicht gibt, die Schulen vielmehr ermächtigt wurden, bei Einberufungen in bestimmter Form die Reife zuzuerkennen, waren im Hochschulwesen besondere Vorkehrungen für beschleunigte und vereinfachte Prüfungen nicht zu vermeiden. Trotz mancher Einschränkungen geht der Unterrichtsbetrieb ungebrochen weiter. Selbst neue Lehraufträge wurden vergeben, neue Institute errichtet, und in Posen wird sogar eine ganz neue Universität aufgebaut. Die nationalsozialistische Schulreform wurde mitten rm Kriege durch Einführung der neuen Richtlinien für Volksund Mittelschulen abgeschlossen. Auch darin liegt ein Zeichen für die gewaltige innere Kraft des deutschen Volkes.
Unsere Kriegsschwestern — im Frieden gelehrt, im Kriege bewährt. Don $rau von Oerhen, Generaloberin des Deutschen Zfiofen Kreuzes.
Die Generaloberin des Deutschen Roten Kreuzes, Frau von Oertzen, schildert in ihren nachstehenden Ausführungen ihre Eindrücke nach einem längeren Aufenthalt im ehemaligen Kampfgebietdes Westens; ausgehend von der friedensmäßigen Arbeit und Ausbildung der DRK.-Schweftern, kennzeichnet sie Leistung und Einsatz unserer Schwestern an der Front.
Der 30. Januar 1933 und die im Verlauf der politischen Umgestaltung Deutschlands wiedergewonnene Wehrfreiheit gab uns endlich die langersehnte Möglichkeit, unsere DRK.-Schwestern wieder im Hinblick auf das besondere Gebiet des Wehrmacht-Sanitätsdienstes zu erziehen und auszubilden. Zwar hatte bei uns dieser Gedanke nie geruht, aber erst die wiedergewonnene Wehrftei- heit ließ alle die pielen Erfahrungen aus dem Weltkrieg wieder lebendig worden und zu voller Auswirkung kommen. Nun erst konnte die Friedensarbeit voll und ganz auf das große Gebiet der fachlichen Schulung und der menschlichen Erziehung für den kriegsmäßigen Einsatz unter der Führung des Sanitätsdienstes der Wehrmacht abgestellt werden. Ist doch die Schwester des Deutschen Roten Kreuzes dazu berufen, im Rahmen der Freiwilligen Krankenpflege in mobilen Sanitätseinheiten der drei Wehrmachtteile, und zwar den Kriegslazaretten und Lazarettzügen» mitzuwirken.
So, wie der Nationalsozialismus überall in siebenjähriger Aufbauarbeit das deutsche Volk für den letzten Einsatz im Kampf gegen seine zum Krieg hetzenden Feinde reif machen konnte, hatten auch wir die Zeit genutzt, und uns in wenigen Jahren eine der neuen Zeit sich verpflichtet fühlende Schwesternschaft herangezogen. In den Lazaretten der Wehrmacht und auch in den Krankenhäusern konnte nun die umfassende fachliche Schulung die höchste Vollendung erfahren. In den Mutterhäusern des Deutschen Roten Kreuzes aber wurde jene menschliche Größe und Haltung gelehrt, die die Kriegs- schwester unserer Tage haben muß und an wichtigor Stelle als dienende Kraft wirken läßt.
Die Idee des Führers hat in den Mittelpunkt der menschlichen Erziehung Werte gestellt, die das Leben der DRK.-Schwester in ihrer besonderen Aufgabenstellung leichter als vorher in die Volksgemeinschaft stellen. Ueberhaupt, es wirkt beinahe wie ein Wunder um diese Erziehung der Menschen. Ich habe sowohl in der Heimat als auch im Kriegsgebiet viele Lazarette besucht — überall fand ich neben der kameradschaftlichen Verbundenheit von Verwundeten und Schwestern besonders auch eine ritterliche Haltung der Soldaten den Schwestern gegenüber. Ausgezeichnet ist auch das Verhältnis der Sanitätsoffiziere zu den Schwestern, das in den arbeitsreichen Tagen nicht nur durch eine hervorragende Zusammenarbeit, sondern auch
durch die Fürsorge der Aerzte für die Schwestern, die ihre Arbeit außerordentlich erleichterte, bestätigt wurde.
Wo helfende Hände gebraucht werden, sind sie da. Ich habe es so ost auf meinen Fahrten erlebt, wie allgegenwärtig diese „helfenden Hände" gewesen sind. Eben noch war die Schwester die Gehilfin des Arztes am Operationstisch, als sie gleich nachher an anderer Stelle zugriff, sei es auf der Station oder gar, wenn es not tat, auch in der Küche. Im kriegsmäßigen Einsatz steht der Wille zur Leistung im Vordergrund, ganz gleich, wo er im Augenblick ein Tätigkeitsfeld findet. Dient doch jede geleistete Arbeit dem verwundeten Kämpfer.
Neben dem fachlichen Einsatz ist die Kriegsschwe- ster des Deutschen Roten Kreuzes oft der erste Sendbote der Heimat, der den Verwundeten empfängt. Auch muß sie alles hören, alles sehen, was um sie vorgeht. Sie muß beherrscht sein, vor allem auch dann, wenn sie einmal Vorwürfe treffen, deren Berechtigung der verletzte oder kranke Soldat, wie mancher Schwerkranker überhaupt, nicht immer zu erkennen vermag. Unendliche Geduld, gepaart mit schneller Entschlußkraft im entscheidenden Augenblick, sind Eigenschaften, die stündlich uyd täglich von ihr verlangt werden. Es gibt Tage und Wochen frei ihr, wo an Ruhepausen kaum zu denken ist.
Wie vielen Soldaten unserer Wehrmacht oder anderen Männern in den zivilen Berufen brennt es gewissermaßen unter den Sohlen, bisher nicht „mit dabei" gewesen zu sein? Allen von uns geht es nicht arck>ers, die wir nicht in der praktischen Verwundetenpflege tätig sein können. Wie oft bestätigen unsere DRK.-Schwestern draußen im Kriegsgebiet, wie froh und glücklich sie sind, diesen Einsatz erlebt zu haben. Die Schwesternbriefe von draußen sagen fast gleichlautend, daß diese Tage und Wochen ständigen Einsatzes und letzter körperlicher und seelischer Anstrengungen Höhepunkte für das ganze Leben bleiben werden.
Die ständig geforderten Höchstleistungen und die besondere Ausbildung für den Sanitätsdienst in der Wehrmacht bringen es mit sich, daß bei unfern DRK.-Schwestern im Kriege alles andere zurücktritt, was nicht im direkten Zusammenhang mit ihrer Arbeit steht. In dieser Opferbereitschaft liegt aber zugleich auch höchstes Menschentum und seine Erfüllung. So können wir auch nur solche lebensstarken Frauen gebrauchen, die sich diesem Dienst als Erfüllung ihres Daseins verschreiben. Der Beruf der DRK.-Schwester formt die vorhandenen Anlagen zu einer Persönlichkeit und weckt stauliche Tugenden und Eigenschaften im höchsten Maße. Die tiefe Kenntnis alles Menschlichen, im guten wie im bösen, und die Sicherheit der eigenen Haltung muß die DRK.-Schwester befähigen, in jeder Lebenslage ihrem Dasein Inhalt und Form zu geben.
Die erbbiologische Beurteilung.
Der Reichsinnenminister hat neue Richtlinien für die Beurteilung der Erbgesundheit herausgegeben. Die Erbtücbtigkeit einer Person hängt von ihrem eigenen gesundheitlichen Zustand und der Beschaffenheit ihrer Sippe ab. Dabei ist ebenso ihr Gesamtwert für die Gemeinschaft hinsichtlich der Fähigkeiten und Begabungen wie auch das Vorhandensein von Erbleiden zu würdigen. Es wird immer damit gerechnet werden müssen, daß in vielen für einwandfrei befundenen Sippen bei genauer Nachforschung ein Erbkranker — oder sonst Abwegiger feftgestellt wird. Die Richtlinien sagen, daß die übermäßige Betonung des Vorkommens vereinzelter Erbleiden zu einer Bevorzugung der aus kinderarmen Familien stammenden Personen führen müßte, da wegen zu geringer Kombinationshäufigkeit der elterlichen Erbanlage Die Erbgesundheit dieser Personen gar nicht erwiesen ist. Bei der Auslese nach erbpflegerischen Gesichtspunkten muß deshalb die Beurteilung der Leistungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sein. Eine begabte und leistungsfähige Sippe soll für die Volksgemeinschaft auch dann noch als wertvoll gelten, wenn in ihr vereinzelte Fälle von Erbleiden usw. vorgekommen sind. Auf der anderen Seite werden Sippen, die zwar keine ausgesprochenen Erbkrankheiten auftoeifen, aber nur geringen Wert für die Dolksgemeinschaft haben, eingehend geprüft werden müssen, ob nicht Erbun- tüchtigkeit vorliegt. Bei der Beurteilung früherer Kriminalität soll jeder Schematismus vermieden werden.
Auf Grund dieser Leitsätze unterscheiden die neuen Richtlinien für die Förderungsmaßnahmen vier Be
völkerungsgruppen. Von allen Maßnahmen und dem Bezug ieder Zuwendung sind asoziale Personen und Angehörige asozialer Familien aus- zuschließen. Als asozial bzw. gemeinschaftsfremd gelten Personen, die auf Grund einer anlage- bedingten Geisteshaltung fortgesetzt mit Strafgesetzen und Behörden in Konflikt geraten oder arbeitsscheu sind und chren Unterhalt laufend öffentlichen Einrichtungen aufzubürden versuchen, oder besonders unwirtschaftlich und hemmungslos find, oder Trinker sind dzw. durch unsittlichen Lebenswandel auffallen.
Als zweite Gruppe gelten die noch tragbaren Familien, die weder einen Gewinn, noch eine ernsthafte Belaftung für die Volksgescheinschaft sind. Hier handelt es sich besonders um Familien, in denen Erbkrankheiten nicht nur vereinzelt auftreten oder die in ihrer Leistungsfähigkeit deutlich unter der Norm liegen. Ihnen wird man die für kinderreiche Familien ohne besondere erbpflegerische Anforderungen vorgesehenen Erleichterungen, z. B. laufende Kinderbeihilfen, nicht entziehen können. Fördernde Maßnahmen sind ihnen allerdings nicht zuzuwenden.
Die nächste und wohl größte Gruppe ist die Gruppe der Durchschnittsbevölkerung, in die alle Familien gehören, soweit sie nicht als unterdurchschnittlich gelten oder nicht zu der besonderen Auslese gehören. Dieser Gruppe sind alle fördernden und ehrenden Maßnahmen, wie Ehestandsdarlehen, Ausbilüungsbeihilfen, Chrenkreuz der deutschen Mutter, zuzubilliHen. Die Angehörigen dieses Personenkreises sind im allgemeinen als erbtüchtig anzusehen, selbst wenn im Einzelfall diese Frage verneint werden muß.
Als erbbiologisch besonders hochwertig ist
eine Person zu bezeichnen, die selbst körperlich und geistig gesund ist und in deren Blutsverwandtschaft in keinem Falle Abwegigkeiten ausgetreten sind. Die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe setzt darüber hinaus besonders wertvolle Anlagen voraus, und zwar nicht nur einmalig.
Aus aller Wett.
Die Erdbeben in Kleinasien.
lieber die neuen schweren Erdbeben in Kleinasien, die wieder vielen Hunderten von Menschen das Leben kosteten, berichten die türkischen Zeitungen, daß der Direktor des Observatoriums von Istanbul die Auffassung vertritt, das neue Beben bei Yazgat gehöre nicht mehr in die Serie der Erdstöße, die seit dem furchtbaren Unglück von Erzin- dschan im vergangenen Herbst mit größerer und geringerer Heftigkeit immer wieder Zentralanatolien erschüttert haben. Der Direktor ist vielmehr der Meinung, dieses neue Beben beende wahrscheinlich die Serie der Erdstöße, die weiter östlich ihr Zentrum gehabt haben.. — In Erzindschan, das im vergangenen Herbst völlig zerstört wurde, beginnt langsam wieder das Leben einzuziehen. Von den 17 000 Einwohnern sollen bereits 7000 Menschen wieder zurückgekehrt sein. Durch den Neubau weiterer 90 Häuser hofft man bis zum Winter weiteren 3000 Einwohnern die Rückkehr zu ermöglichen. Die neuen Erdstöße haben insgesamt vierhundert Opfer gefordert. Außerdem ist eine wahre Hekatombe von Haustieren zu beklagen. Die Tiere waren nach den Erdbeben im Frühjahr in schnell errichteten Notställen untergebracht worden, die jetzt eingestürzt sind. In Ankara, Tokat und Kaisarie wurden Nachbeben verspürt.
Das älteste Theater von Sofia durch Großfeuer vernichtet.
Ein Großfeuer vernichtete das älteste Theater von Sofia, das Renaissance-Theater. Die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, die Ausbreitung des Feuers auf das dichtbevölkerte Geschäftsviertel in der Nähe der Kirche Soeta Nedelja zu verhindern. Das Theater war zum größten Tell aus Holz ge» baut. Man nimmt an, daß das Feuer durch unvorsichtiges Hantieren mit Zündhölzern durch drei Obdachlose, die in einem Raum des zweiten Stockwerks übernachtet hatten, verursacht worden ist.
Fünf Todesopfer beim Bersten eines Wassertanks.
In der schwedischen Stadt Västervik war ein neuerrichteter 4 - Millionen - Liter - Wassertank frisch gefüllt worden, um zu prüfen, ob er auch überall dicht sei, als plötzlich eine Schweißnaht riß. Don fünf Arbeitern, die die Dichtigkeitskontrolle ausübten, wurde einer sofort von dem Strudel des ausströmenden Wassers erfaßt und 150 Meter weit durch die Luft geschleudert. Beim Aufschlag auf den Boden war er sofort tot. Vier andere Arbeiter wurden an der Bruchstelle von den ausströmenden Wassermassen erdrückt.
Volksfchädling hingerichtet.
Am 1. August 1940 ist der am 27. Mai 1894 geborene August Weil aus Speier hingerichtet worden, den das Sondergericht München als Volksschädling und gefährlichen Gewohnheitsverbrecher zum Tode verurteilt hat. Weil, der bereits zehnmal, darunter mit langjährigem Zuchthaus, vorbestraft und schon während des Weltkrieges unter Ausnutzung der Kriegsverhältnisse vielfache Schwindeleien verübt hatte, hat jetzt unter gleichem Mißbrauch wiederholt Betrügereien gegenüber Soldat en-Ehefrauen verübt.
Ehrlose Landesverräterin hingerichtet.
Die vom Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode und zu dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte Maria Sieder ist hingerichtet worden. Die Verurteilte hat aus Gewinnsucht im Auftrage des Nachrichtendienstes einer fremden Macht mehrere Reifen ins Reichsgebiet unternommen, um militärische Geheimnisse auszuspähen. Ihre Beobachtungen hat sie ihren Auftraggebern mitgeteilt.
Das ZHoor gibt feine Geheimnisse preis.
In Dänemark haben die umfangreichen Torfgewinnungs-Arbeiten zur Sicherung des Brennstoff, bödarfes im kommenden Winter nicht nur eine Fülle wertvoller historischer und prähistorischer Funde ans Tageslicht gebracht, sondern decken auch unheimliche Verbrechen auf. Zum zweiten Male seit wenigen Wochen fand man, diesmal in einem Moor bei Aarhus, ein vollständiges Skelett, das mit einer starken Schnur umwunden und mit Steinen beschwert war. Das Alter des Skelettes wird auf einhundertfünfzig Jahre geschätzt. Man zweifelt nicht daran, daß es sich hier um eine Mordtat handelt, die aufzuklären örtliche Juristen an Hand alter Rechtsbücher versuchen wollen.
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