Ausgabe 
2.7.1940
 
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dere Skizzen für die Vormarschftraßen auf belgi- fchem Gebiet ausgegeben worden sind, die von den Schwadronen zu vervielfältigen waren. Auf diese Weise sollte sichergestellt werden, daß alle selbstän­digen Unterführer bis zum Gefreiten in der Lage waren, sich die Vormarschwege in Belgien genau einzuprägen. Und nun kommt das Entscheidende: Diese Maßnahme sollte schon bis zum 8. Februar 1940 durchgeführt werden.

Das Dokument Nr. 6 zeigt, daß diese Erkundun­gen des belgischen Gebietes nicht nur auf der Karte vorgenommen wurden, sondern daß die französi­schen Offiziere, die dem Oberkommando der Wehr­macht seit langer Zeit bekannt waren, es als ihr selbstverständliches Recht ansahen, sich a uck per­sönlich auf belgisches Gebiet zu begeben, um dort an Ort und Stelle Besichtigungen vorzu­nehmen.

Die Dokumente Nr. 7 und Nr. 8 zeigen, daß so­gar geschlossene französische Truppenabteilungen schon längere Zeit vor dem 1. Mai in Belgien sta­tioniert waren. Ein in der etwa 25 Kilometer von der französischen Grenze entfernt liegenden belgischen Ortschaft Bertrix wohnender luxemburgischer Staats­angehöriger hat zu Protokoll gegeben, daß er am 3. oder 4. Mai in Bertrix eine französische Panzer­abteilung beobachtet habe, die von Süden, also von der französischen Grenze kommend, in nordöstlicher Richtung weitergefahren sei. Diese Aussage wird ergänzt durch die Angaben eines wenige Kilometer nordöstlich Bertrix in Recogne bei dem deut­schen Vormarsch gefangengenommenen Soldaten einer französischen Panzerabteilung, der erklärt hat, daß seine Einheit sich schon seit dem 15. April in Belgien befände.

Das Dokument Nr. 9 ist eine Auszeichnung des Generalstabes der 9. französischen Armee zuder geplanten belgischen Bewegung östlich der Maas" vom 28. März 1940. Aus ihr geht hervor, daß bis ins einzelne gehende Angaben vorlagen, und zwar sowohl über die vordersten Linien der belgischen Armee und über die einzelnen Truppenteile, die diese Stellungen zu halten hatten, wie auch über die Maßnahmen, die belgifcherseits beabsichtigt waren, falls etwa die vorderste Linie nicht gehalten werden könnte.

Das Dokument Nr. 10 ist ein Befehl des belgischen 2. Grenadier-Regiments vom 13. April 1940. Das Regiment hat den Auftrag, eine bereits ausgebaute befestigte Stellung zwischen Ninove und Hal zu ver­bessern, insbesondere Drahthindernisse anzulegen, das Schußfeld frei zu machen, Brustwehren einzu- bauen, Tarnungen vorzubereiten und dergleichen mehr. Der Befehl enthält die RubrikAngaben über befreundete Truppen", und die darin aufgeführten, an der französischen Grenze und zwar teils auf französischem, teils auf belgischem Gebiet gelege­nen Ort lassen erkennen, daß hiermit nur die fran­zösische Armee gemeint sein kann.

Das Dokument Nr. 11 ist ein Befehl der 2. eng­lischen Division vom 19. April 1940, der mitteilt, daß Vertreter der belgischen staatlichen Sicherheits­polizei dem englischen Hauptquartier und den ein­zelnen Korps zugeteilt werden würden. Der Befehl enthält eine Liste von Personen, die in verschiedenen Ortschaften Flanderns gleich nach dem Einmarsch fest zunehmen sind.

Das Dokument Nr. 12 ist eine Kartenskizze. Die Einzeichnungen zeigen, daß die im Raume von Va- lenciennes stehende französische 1. Leichte Division auf drei getrennten Marschstrahen die belgische Grenzen zu überschreiten hatte, um offenbar in einem Zuge bis zu dem BrüsselEharleroi-Kanal vorzurücken. Als erstes belgisches Stabshauptquar­tier der Division ist die westlich des Kanals gelegene Stadt Soignies bezeichnet. Der dieser Division zu- gewiesene Abschnitt für den weiteren Vormarsch auf die deutsche Grenze ist in der Karte bis St. Trond eingezeichnet, wenige Kilometer südlich des Albert-Kanals bei Hasselt. Aus den Einzeichnungen ist weiterhin ersichtlich, daß der Raum nördlich die­ses Abschnittes der britischen Armee vorbehalten war. Es ist klar, daß ein derartiger Operationsplan nur im Einverständnis mit dem belgischen General­stab aufgestellt werden konnte.

Das Dokument Nr. 13 ist ein Befehl derselben Division vom 18. Dezember 1939, der anordnet, welche Verbindungen bei Vormarsch aufzunehmen sind. Neben den in der linken Flanke der Division marschierenden britischen Streitkräften ist hier an erster Stelle die belgische Armee genannt, und zwar soll sowohl mit den in dem Abschnitt der Division angetroffenen belgischen Feldtruppen Ver­bindung ausgenommen werden als auch mit dem belgischen Generalstab in Brüssel. Die Verbindung zu dem Generalstab wird ausgenommen durch den Chef der 2. Abteilung des Generalkommandos, der von Soignies aus durch einen motorisierten fran­zösischer Kürassiere nach Brüssel zu begleiten ist.

Das Dokument Nr. 14 ist eine Karte der eng­lischen Vormarschftraßen. Die Karte ist im April 1940 gedruckt worden. Sie zeigt mithin, daß schon

zu dieser Zeit der englische Vormarsch durch Bel­gien in allen Einzelheiten festgelegt war.

Das Dokument Nr. 15 zeigt ebenfalls, daß bei dem Vormarsch durch Belgien mit britischen und belgischen Truppen Verbindung aufzunehmen ist. Genannt ist hier die 3. englische Division, die aus ihrem Unterkunftsraum bei Lille über Audenarde und Löwen vormarschiert, und ferner eine belgische Division, die ihren Gefechtsstand in Turnhout hat. Auch mit dem belgischen Hauptquartier soll Fühlung ausgenommen werden, dessen Standort bereits angegeben wird. Desgleichen ist eine Fühlungnahme mit den holländischen Truppen vorgesehen, die im Raume von Tilburg erreicht werden sollen.

Das Dokument Nr. 16 ist ein Operationsbefehl des französischen Oberstleutnants Lestoquoi, des Kom­mandeurs einer besonderen Gruppe, die den Auf­trag hat, von ihrem in der Gegend von Dünkirchen gelegenen Standort aus in beschleunigtem Durch­marsch durch Belgien die holländischen Inseln Wal- cheren und Beverland zu besetzen und zu sichern. Ausdrücklich wird auf das Zusammenwirken mit belgischen und holländischen Truppen hingewiesen.

Das Dokument Nr. 17 ist ein vom 15. November 1939 datierter Operationsbefehl des französischen Oberstleutnants Astafort. Seine Gruppe hat Wei­sung, so schnell wie möglich von ihrem in der Ge­gend von Dünkirchen gelegenen Standort aus den holländischen Ort Breskens an dem Südufer der Scheldemündung zu erreichen und von dort mit der Fähre nach Vlissingen überzusetzen, um den dortigen Flughafen sicherzustellen.

Das Dokument Nr. 18 ist ein vom 17. April 1940 datierter Befehl des Führers einer französischen Aufklärungsabteilung für den Vormarsch durch Bel­gien über BrüggeAntwerpen bis zur holländischen Stadt Breda. Dieses Dokument zeigt eindeutig das Ausmaß der englisch-französischen Absichten, die darauf abzielen, nicht nur in Belgien, sondern auch

Aus dei

Beförderungen in der Wehrmacht.

Berlin, 30.Juni. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat befördert: im Heer: zum General der Infanterie den General­leutnant von Obstfelder: zu Generalleutnanten die Generalmajore: Hell, Renner, Cranz, Schede, von Hanneken, Knieß: zu Generalmajoren: die Ober­sten: Kühn (Friedrich), Kreysing, Schneckenburger, Zorn, Schrader; zu Obersten: die Oberstleutnante: Maier, Menny, Kruse, Schulte-Tigges, Loida, Henke (Gerhard), Mattern, Diplom-Ingenieur Schmidt (Oskar), Hennig, Rubel, Abberger, Holm, Peter, Müller, Wolfhard, Oetken, Hunten, Diplom- Volkswirt Meyer (Eberhardt), Schulz (Otto), Neu­mann (Eberhard), Krueger, Siber, Krappmann, Ju- rende; zu Oberstärzten: die Oberfeldärzte: Dr. Eh­renberg, Dr. Leitner, Dr. Dobbek (Leo), Dr. Nörr, Dr. Laun (Hugo), Dr. Atttg, Dr. Eckel (Josef), Dr. Hinze, Dr. Rehfeldt; zum Oberstveterinär: der Ober- feldoeterinär Dr. Albrand; zu Oberftintendanten: die Oberindentanturräte Mutschler, Schmidt, Schul­tes; zum Ministerialrat: den Oberregierungsrat Dr. Dr. Wendt; zu Oberstkriegsgerichtsräten: die Ober­kriegsgerichtsräte: Kestel, Dr. Grün, Dr. Prause, Freiherr von Beust, Dr. Lattmann, Dr. Grünewald.

In der Kriegsmarine: zu Konteradmiralen: die Kapitäne zur See: Maertens, Slevogt, Weichold, von dem Borne; zu Kapitänen zur See: die Fregat­tenkapitäne Sorge (Siegfried), Heymann, Mösiel, Rabe; zum Flottenarzt: den Geschwaderarzt Dr. Eckmann.

In der Luftwaffe: zu Generalmajoren: den cha­rakterisierten Generalmajor Seldner, die Obersten Pultar, Fröhlich; zum Generalarzt: den Oberstarzt Dr. Schröder; zu Obersten: die Oberstleutnante: Dr. Meschendörfer, von Holwede, Otte, Gibsone, Koer­ner, Grund, Thieme, Sander, Morell, Klemme, Stößner.

Eine Iröbel-Forschungsstätte in Blankenburg.

In Bayreuth beging die deutsche Eezieherschaft die Hundertjahrfeier des deutschen Kindergartens. Dann begaben sich die Teilnehmer nach Thüringen in die Heimat Friedrich Fröbels und wohnten der Eröffnung der Fröbelausstellung in Bad Blan­kenburg und der Grundsteinlegung zu den Frö- belbauten bei. Der thüringische Ministerpräsident Marschler und der Reichsgeschäftsführer des NS.-Lehrerbundes, Reichshauptstellenleiter E y b e l, Bayreuth, würdigten das Werk des Friedens, das mitten im Kampf um Deutschlands Freiheit durch die Grundsteinlegung zu den Fröbelbauten in An­griff genommen werde. In Bad Blankenburg sollen entstehen: eine Fröbel-Forschungsstätte mit einem Fröbel-Archiv, Arbeits- und Wohnraum für die dem Werk Fröbels sich widmenden Studenten und

in Holland Positionen zu beziehen, von denen aus der Angriff auf Deutschland vorgetragen werden sollte. Dieses Dokument läßt weiterhin besonders deutlich erkennen, in wie hohem Maße die franzö­sisch-englischen Operationspläne ausgebaut waren auf dem Zusammenwirken mit der belgischen und holländischen Armee und daß sie die vorhergehende Verständigung der beteiligten Generalstäbe zur Voraussetzung hatten.

Das Dokument Nr. 19 bringt nun auch von einer anderen Seite her den unwiderleglichen Beweis da­für, daß solche Generalstabsbesprechungen tatsächlich geführt worden sind. Es handelt sich um ein Memo­randum des holländischen Oberbefehlshabers Win­kelmann vom 23. März 1940, das durch den holländischen Gesandten in Brüssel der belgischen Regierung übergeben worden ist und das bei dem Vormarsch der deutschen Truppen im belgischen Außenministerium aufgesunden wurde. Eingehend wird in dem Memorandum klargelegt, wie viele Divisionen von England und Frankreich erwartet werden und welche Maßnahmen in Nord-Brabant getroffen werden müssen, um die holländische Armee Seite an Seite mit den belgischen bzw. den eng­lischen und französischen Truppen in diesen Pro­vinzen eingreifen zu lassen". General Winkelmann hatmit Nachdruck darauf hingewiesen", daß eine Rücknahme der holländischen Truppen auf der Grebbelinie in die Festung Holland sowohl oom niederländischen wie vom internationalen Gesichts­punkt lebhaft zu bedauern wäre, weildie Ver­teidigung der Grebbelinie die Möglichkeit offen läßt, zu gegebener Zeit aus dieser Linie vorzugehen, um zum Angriff zu schreiten". Dieser Satz zeigt deutlich, daß die Verhandlungen allein unter dem Gesichtspunkt geführt worden sind, wie die hollän­dische Position am besten in die weitgesteckten Offen­sivpläne der Westmächte eingebaut werden kann.

n Reich.

ein Geden-kraum, der die Erinnerung an den beut- chen Erzieher durch die Zeugnisse seines Schaffens lebendig halten soll, ferner ein mustergültiger Kin­dergarten der NSV., eine Schulungsstätte für Müt­ter, die vom Reichsmütterdienst betreut werden wird und eine achtklassige Hauptschule der Ge­meinde Blankenburg.

Zum 65. Geburtstag Professor Eauerbruchs.

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Der berühmte Chirurg Geheimrat Professor Dr. Ferdinand Sauerbruch, Direktor der chirurgischen Klinik der Berliner Charits, vollendet am 3. Juli das 65. Lebensjahr.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem Maler der friestschen Halli­gen Professor Jakob Alberts in Malente-Grems- mühlen aus Anlatz der Vollendung seines 80. Le­bensjahres die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

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Der Führer hat dem Ordentlichen Professor em. Dr. mea. Ludolph Brauer in Wiesbaden aus An­laß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Würdigung feiner wissenschaftlichen Verdienste au dem Gebiete der Tuberkuloseforschuna die Goe­themedaille für Kunst und Wissenschaft ver­liehen.

Zwischen Vertretern der schwedischen und der deutschen Zellulose- und Papierindustrie wurde ein

Helgoland 50 Jahre deutsch.

Am 1. Juli 1940 sind 50 Jahre vergangen, seit die Insel Helgoland von den Engländern an Deutsch­land abgetreten wurde, während Deutschland auf gewisse Ansprüche in Afrika zugunsten Englands verzichtete. Man möchte gar nicht glauben, daß diese Insel, die eine rein deutsche Bevölkerung hat und von besonderer wirtschaftlicher und militärischer Be­deutung ist, jahrhundertelang sozusagen vergessen war. Bis zum Jahre 1814 wurde die Insel formell von den Dänen beherrscht, aber schon am 5. Septem­ber 1807 war sie von den Engländern gewaltsam be­setzt worden, weil sie als Marinestützpunkt im Kampf gegen Napoleon gebraucht werden sollte. England hat sich allerdings keinerlei Mühe gegeben, die wirt­schaftlichen und strategischen Möglichkeiten der Insel besonders auszunutzen, vielleicht darum nicht, weil es an eine ernste Konkurrenz Deutschlands zur See nicht dachte. Auch für den Ausbau Helgolands als

Kommst du am Sonntag mit, Paul ? 3

Mit Hühneraugen wandernd Dos geht wohl schlecht. Doch Kurt weiß da Rat: Elastocorn mil dem Filzring drouflegen, dann merkst du kaum noch etwas beim Gehen, und in ein paar To­gen ist dein Hühnerauge weg.

ELASTOCORN

Seebadeort sorgte England nicht. Es betrachtete die Insel lediglich als eine Kolonie, deren Bewohner mit Steuern ausgepreßt wurden, keinerlei Rechte besaßen und immer mehr verarmten.

Nachdem Deutschland durch den Krieg von 1870/71 an machtpolitischer Bedeutung erheblich gewonnen hatte, wuchs in Kreisen der damaligen deutschen Staatsführung das Bestreben, die Insel Helgoland ür das Reich zu erwerben. Es wurden dementspre­chend Verhandlungen mit den Engländern eingelei­tet, die überraschenderweise sehr glatt verliefen und bald zu einem Ergebnis führten. Im Jahre 1890 wurde am 1. Juli der Helgoland-Sansi- bar-Dertrag unterzeichnet, wonach Deutschland die Schutzherrschaft über das Sultanat Vitu sowie Ansprüche auf die Somaliküste, Unganda und die vorgelagerten Inseln aufgab und weiterhin einem britischen Protektorat über Sansibar zustimmte. Als Gegenleistung erhielt das Reich den Küstenstrich von Deutsch-Ostafrika, in dem die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft bereits tätig war, als freien Besitz zu­erkannt, sowie alsBeigabe" die Insel Helgoland. Die Engländer machten sich seinerzeit in ihrer Presse über Deutschland lustig, weil es so großen Wert auf Helgoland gelegt hatte,das nicht mehr wie einen Hosenknopf wert sei", und dafür auf die bedeutenden Interessensphären in Afrika verzichtete. Doch Eng­land hatte damals falsch kalkuliert und der englische Premierminister Lord Salisbury, der die Abtretung der Insel vor seiner Regierung gutgeheißen hatte, ist später wegen dieser politischen Unklugheit schwer an­gegriffen worden. Deutschland hat aus der Insel Helgoland im Laufe der Jahre einen Vorposten deut­scher Seegeltung geschaffen. Helgoland blühte als Badeort nicht nur wirtschaftlich auf, sondern erhielt nach und nach auch eine militärische Bedeutung, die sowohl im Weltkriege wie im jetzigen Kriege ge­nügend erwiesen wurde.

Abkommen unterzeichnet, das eine wesentliche Er­höhung des schwedischen Exports von Papiermasse und Papier nach Deutsch­land zum Inhalt hat. *

Die BelyraderSendestation wurde vom jugoslawischen Staat von der Privatgesellschaft, in deren Händen sie sich befand und an der größ­tenteils englisch e s Kapital beteiligt war, gegen einen Kaufpreis von 6,6 Millionen Dinar er­worben. An die Spitze der Verwaltung des Sen­ders wurde der frühere Minister Vojllav Janjic geftettt *

New York Times" berichtet aus Paris über die glänzende Zusammenarbeit zwischen den deut­schen Behörden und dem amerikanischen Roten Kreuz in den Pariser Hospitälern. Da­durch sei Leben und Gesundheit zahlreicher Flücht­linge und französischer Soldaten gerettet worden. Besonders auf dem Gebiete des Transportwesens sei die deutsche Hilfe bemerkenswert.

Hauptfchciflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bllder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. 0. Derlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. PI.Nr.S.

Die Eröffnungssitzung der Waffenstillstandskommission in Wiesbaden.

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ö B Oberstleutnant Humbert (ganz vorn rechts) und Kapitän zur See T r a g o u t (halb verdeckt). (Scherl-Bilderdienst / Hofftnann-M.)