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SJi.-tfport

Weitere SpielauSfLlle im Handball?

späteren Zeitvi Luh, Staff'

werden auf einen

elleiter.

Die Internationale Wintersport-Woche

großen Instrumenten erkennt man, daß schwach leuchtenden Begleiter besitzt, der

Sonne. In

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also ein dreifaches System.

Aus der engeren Heimat

Sechsländerturniers eingelettet. Die Auswahl

sch

um

K in ein Schaufenster. Dabei wurde eine Frau, Wenn nun das wehrlose und außerdem kostbare Ht mehr rechtzeitig zur Seite springen konnte, Weibchen des Weißlings diesen geschützten Falter

Alles zugeteilt.

KRIE GSWINTERHILFSWERK

Protektorats Böhmen und Mähren, die in Gruppe B eine Favoritenstellung einnimmt, auf die Slowakei und kam mit 12:0 (5:0, 3:0) zu einem leichten und eindeutigen Sieg.

QN VOLK HILFT SICH SELBST*

den Strai Hauptverl

Gießen legt.

der tras 4:0,

Leider gibt es außer den unglücklichen Zufällen oder den nicht immer in der Hand des Menschen liegenden Umständen noch eine Menge von Schä­den, die von Volksgenossen verursacht werden, die, ohne irgendwelche verwerfliche Absichten zu hegen, rein aus Versehen Unheil und Schaden anrichten. Oft sind es gerade diejenigen, welche glauben, durchaus ihren Pflichten nachzutommen, und die es sich verbitten würden, wollte man sie einer

LPD. Frankfurt a. M., 1. Febr. Vor einigen Tagen geriet im Stadtteil Höchst der hochbeladene Anhänger eines Speditionsfuhrwerks ins Schleudern, und die umkippende Ladung

den deutschen Meister Horst Faber, Martha W ä ch t l e r und Inge I e l (.

Deutscher 9:v-EishoÜey-Sieg gegen Jugoslawien.

Schadenverhütung im Kriege doppelt notw-ndig.

da es das Dezember - Zuteilungsergebnis 150 000, RM. übersteigt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt am Main, 2. Februar.

langweile mich so!" 9.30: Schulfunk (Oberstufe). Sendereihe:Lebendige Geschichte".Jäger am Feind." Hörfolge. 10: Frohe Weisen. 11: Konzert. Ausführung: Das große Orchester des Reichssenders Frankfurt. 11.50: Stadt und Land Hand in Hand. Unser besinnliches Wochenende. 12: Mittogs­konzert. Ausführung: Das große Orchester des Reichssenders Frankfurt 12.30 bis 12.40: Rachrich- ten. 13: Mittagskonzert. Ausführung: Das große Unterhaltungsorchester des Reichssenders Wien. 14: Nachrichten. 14.15: Der fröhliche Lautsprecher. 16: Don Köln: Bunter Nachmittag bei den Westwall- arbeite. 17 bis 17.10: Nachrichten. 18: Bühne und Film im Rundfunk. 18.25: Zum frohen Wochen- ende. Dazwischen: 18.30: Aus dem Zeitgeschehen. 19.10: Berichte. 19.45: Politische Zeitungsschau. 20: Nachrichten. 20.15: Übertragung vom Deutschland- sender. Dazwischen: 22 bis 22.15 und 24 bis 0.15: Nachrichten.

Volksgenossen ernährt werden. .

Ursachen für Schadenfeuer auf dem Lande gibt es viele. Denken wir nur an die in Scheune und

Die für kommenden Sonntag angesetzten Spiele um die Kriegsmeisterschaft im Handball der Staffel '*** ' ...... " " »unkt oer-

Doppelte Planetenbegegnung

Oer Sternenhimmel im Februar.

Von Dr. Erwin Kosslnna.

Im zweiten Kampf des Eishockey-Länderturniers der Internationalen Wintersportwoche in Garmisch- Partenkirchen trafen am Donnerstagabend im fast ausverkauften Olympia-Eisstadion die Mannschaften von Deutschland und Jugoslawien, die in der Gruppe A spielen, aufeinander. Unter den Zu­schauern sah man auch Reichspressechef Dr. Di et- r i ch mit 60 ausländischen Presseverttetern, die am Vormittag ins Werdenfelser Land gekommen waren, um den Schluß der Wintersportwoche mitzuerleben.

In einem schnellen, stets hochwertigen Kampf siegte die deutsche Mannschaft überlegen mit 9:0 (3:0, 3:0, 3:0). Dabei verteidigten die Jugoslawen ausgezeichnet. In der deutschen Auswahl bestritt der Berliner I a e n e ck e sein 75. Länderspiel.

Zunächst leisteten die Jugoslawen hartnäckigen Widerstand. Mehr und mehr setzte sich aber das zer­mürbende deutsche Zusammenspiel durch, und als Kuhn, Schibukat und Iaenecke die drei Tore des ersten Drittels geschossen hatten, mußte man mit einem hohen deutschen Erfolg rechnen. In den letz­ten drei Minuten des zweiten Abschnitts folgten denn auch drei weitere deutsche Treffer durch Dem­mer, Iaenecke und Schibukat. Unverzagt wehrten sich die Gäste auch im letzten Drittel. Aber Kuhn war noch zweimal erfolgreich, und schließlich kam noch ein Eigentor der Jugoslawen durch Pavletic hinzu.

Im Kunstlaufprogramm wurde besonders unser Weltmeisterpaar Maxi Herber - Ern st Baier gefeiert. Aber auch das italienische Meister­paar C a t t a n e o , die Rumänen B i n d e a, T u - rusake, Palme (Jugoslawien), Lydia Beicht (München), Edi R ad a (Wien) und Walter Hofer (Schwabach) erhielten für ihre schönen Darbietungen die verdiente Anerkennung.

Bedauerliche Unfälle am Kreuzeck.

Beim Training der Schiläufer auf der neuen Kreuzeck-Abfahrt gab es am Donnerstagvormittag eine ganze Reihe von Stürzen« die lewer die

Wirtschaft.

* Bausparkasse Mainz. Bei der Monats- Zuteilung im Januar konnte die Bausparkasse Mainz wiederum 718 000, RM. an 91 Sparer zu­teilen. Die Gesamtzuteilungen der Bausparkasse Mainz sttegen mit dieser Zuteilung auf 3720 Bau­sparverträge mit 34 104 000, RM. Dieses Zutei­lungs-Ergebnis ist als sehr beachtlich zu bezeichnen,

Eishockey: ProtektoratSlowakei 12:0.

Der erste Hauptkampftag der 4. Jnternattonalen Wintevsportwoche in Garmisch-Parten'kirchen wurde

nur Turnen, Fechten, Boxen, Ringen, Gewichtheben und Schwimmen.

Die entscheidenden F u ß b a l l k ä m p f e um den Tschammer- und Reichsbundpokal, die in diesem Monat stattfinden sollten, wurden von der Reichssvortführung (Fachamt Fußball) abgesagt. Die neuen Termine sind noch nicht bekannt.

Der Leichtathletik-Weltkongreß, der im Rahmen der Olympischen Spiele in Helsinki statt­finden sollte, wird im Falle der Absage der Spiele im Juli in Amsterdam tagen.

Kurze Sportnottzen.

DiedeutschenIugendmeisterschaften im Radsport (Bahn, Sttaße und Saalsport) werden im Sommer in Breslau durchgeführt. Die Dresdner Meisterschaftskämpfe vom 26. bis 31. März umfassen

maligem Gebrauch mtt dem Fehlenden wieder aus- zustatten.

* D i e Vorträge der Universität. Die 'Universität gibt heute bekannt, daß die wehrwissen­schaftlichen Vorträge und die volkstümlichen Abend­vorträge von jetzt ab nicht mehr im Vorlesungs­gebäude der Universität, sondern im Großen Hörsaal des Chemischen Instituts, Ludwigstraße 21, statt­finden.

Amtsgericht Gießen.

wurde von einem eingeborenen Schmetterlingsjäger bei Loreto in Peru gefangen. Die linke Körperhälfte dieses Zwitters weist rein männliche Merkmale auf, während die rechte Körperhälfte durchaus weiblich ist. Die rechte, also weibliche Körperhälfte, ist schwarz und rot, die linke Körperhälfte schwarz und weiß. Da der peruanische Weißling an sich schon sehr selten ist, kommt dem Fang des Schmetter­lingsjägers eine um so größere Bedeutung zu. Es konnte nachgewiesen werden, daß das seltene Weib­chen des peruanischen Weißlings auf diese Weise einen Falter einer ganz andern Art nachahmt, der einmal sehr häufig ist und vor allem aber auch durch einen Giftstoff gegen seine Feinde geschützt ist und aus diesem Grunde kaum angegriffen wird.

Mit einem Feldstecher mustern wir den Raum unter den drei in einer Linie stehenden Gürtelster­nen und erkennen leicht den schönen Orion- nebel, in dessen Helle Fläche zahlreiche Sterne eingebettet sind, deren starke Strahlung das Nebel­leuchten verursacht. In der Nähe dieser Sterne ist daher der Nebel am hellsten; nach außen nimmt seine Helligkeit rasch ab.

In der Verlängerung der drei Gürtelsterne nach links funkelt mit blauweißem Licht Sirius, der hellste aller Fixsterne. Seine Leuchtkraft ist 27mal so groß wie die der Sonne, kann sich aber mit der­jenigen der Orionsterne keineswegs messen. Die große scheinbare Helligkeit des Sinus beruht daher wesentlich auf dem relativ geringen Abstcuck) von neun Lichtjahren, während ixte Orionsterne 30- bis 60mal so weit von uns entfernt sind.

Zwischen Sirius und Prokyon sehen wir die Milch st raße auffteigen und finden in ihr die Sternbilder Zwillinge, Stter, Fuhrmann, Perseus, Kassiopeia und Kepheus. Besonders die Umgebung des Perseus zeichnet sich durch großen Sternreich- tum aus. Der optisch veränderliche Stern Algol im Perseus, dessen Licht regelmäßig durch den um­laufenden Begleiter verdunkelt wird, hat ein gün­stig zu beobachtendes Minimum am 16. Februar, 20 Uhr. Lichtabnahme und Wiederzunahme dauern

Die Pausen verkürzten die Eisläufer. Man die italienische Meisterin Constanza V i g o r e l l i, das rumänische Paar Eisenbeißer-Timic, ferner

durch eine Feuerversicherung genügend vorgesorgt zu haben und ist dann vielleicht noch weniger vor­sichtig.

Mit dem Ersatz des Schadens für den einzelnen durch die Versicherungsgesellschaft ist der Allge- meinhett nicht gedient. Die Versicherungsgesellschaft muß das Geld aus dem großen Topf nehmen, der uns allen gehört, sie bezahlt aus dem Dolksoer- mögen. Diese Weisheit sollte sick allmählich herum­gesprochen yaben. Es wird ja heute auch niemand mehr sagen, das gehe ihn nichts an, er sei sein eigener Herr und die anderen sollten ihn zufrieden lassen. Wir sind eine Gemeinschaft. Zu den Gesetzen

Der Februar ist ungemein reich an prachtvollen Sternkonstellattonen. Zu dem Glanz der Winter- sternbtlder gesellt sich das Leuchten der hellsten Pla­neten, die am Südweschimmel aufmarschiert sind. Als erste Sterne nach Sonnenuntergang werden Venus und Jupiter im West-Süd-Westen sicht­bar. Venus, deren Helligkeit sich noch steigert, dehnt ihre Sichtbarkeit im Laufe des Monats bis nach 21 Uhr aus. Am 11. Februar scheu wir die Sichel des zunehmenden Mondes bei Venus, am 12. bei Jupiter. Der Abendstern nähert sich nun dem Ju­piter und wandert vom 19. bis 21. Februar dicht an ihm Darüber. Das enge Zusammentreffen der beiden hellsten Planeten bildet eine Konstellation von ganz ungewöhnlicher Schönheit. In Wirklichkeit steht uns freilich Venus mit 170 Millionen K Bieter Ab­stand sehr viel näher als Jupiter (8,jü Millionen Kilometer). Jupiter ist immer noch heller als Si­rius, Venus aber fünfmal heller als Jupiter.

Weniger eindrucksvoll ist die Begegnung von Mars und Saturn in der Zeit vom 7. bis 11. Februar. Mars, dessen Helligkeit schon stark ab­genommen hat, hält sich bei dem Dorübergang in ziemlichem Abstand von dem Ringplaneten. Auch hier sind die wahren Entfernungen von der Erde interessant: Mars 244 Millionen Kilometer, Saturn 1440 Millionen Kilometer.

Merkur kann an klaren Abenden hn letzten Februardrittel, am günstigsten vom 21. bis 26., tief am Westhimmel beobachtet werden. Beim Aufsuchen dieses Planeten nimmt man mit Vorteil ein Fern­glas zur Hand, da Merkur ttotz seiner bedeutenden HelliAett, die noch die der Kapella übertrifft, sich nur wenig vom hellen Dämmerungsbogen abhebt; er steht etwas links vom Westpunkt.

Der F i x st e r n h i m m e l zeigt sich an den $e« brrrarabenden in seiner größten Pracht. Die zahl­reiche Sterne erster Größe aufweisenden Winter­sternbilder befinden sich bereits gegen 20 Uhr in günstiger Stellung am Südhimmel. Vor allem ist es das herrliche Sternbild des Orion, das unsere Aufmerksamkeit erregt. Sein hellster Stern, der blau-weiße R i g e (, unten rechts in dem großen Viereck, ist eine Riesensonne von enormer Leucht­kraft. Bei einem Abstand von 540 Lichtjahren und

Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 RM., Bullen 35 bis 44,50, Kühe 16 bis 44,50, Färsen 28 bis 45,50, Kälber 30 bis 65, Hämmel 30 bis 51, Schafe 28 bis 44, Schweine 49,50 bis 55,50 RM. Marktverlauf:

Landkreis Gießen.

Rödgen, 2. Febr. Der Landwirt Wilhelm Jnderthal und Frau Karoline, geb. Lepper, können am heuttgen Freitag, 2. Februar, in aller geistigen und körperlichen Frische das Fest der Gol­denen Hochzeit feiern. Seit vielen Jahren zählt das Ehepaar zu den treuen Lesern des Gieße­ner Anzeigers. Wir beglückwünschen das Jubelpaar herzlich zum Ehejubiläum.

} Lich, 2. Febr. Für 25jährige treue Dienste im Schulwesen konnten an der hiesigen Volksschule folgende Lehrkräfte mit dem silbernen Treu- dienftabzeichen ausgezeichnet werden: Rektor K. Sarnes, Handarbeitslehrerin Frl. Mulch, sowie die Lehrer Rud. Hild, Hch. Meckel, Karl Ott und Karl Schmerle.

Kreis Bübingen.

(D Schotten, 1. Febr. Aus den Reihen der hiesigen Kriegerkameradschaft im 316.« Reichskriegerbund wurden im Laufe des Monats Januar zwei verdiente Ehrenmitglieder zur großen Armee abberufen: Georg Wilhelm Stoffel und Karl Mehring. Ersterer war Schmiedemeister und Landwirt und verstarb im hohen Aller von 84 Jahren. Der Kriegerkameradschaft gehörte er bereits seit dem Jahre 1883 als Mitglied an. Noch bis in sein hohes Atter hinein verrichtete er landwirtschaft­liche Arbeiten. Karl Mehring stammte aus dem be­nachbarten Gedern, war Uhrmachermeister und er­öffnete sein Geschäft in Schotten im Jahre 1884; bis 1935 hatte er die Leitung seines Dettiebs, um ihn dann seinem Schwiegersohn zu übergeben. Meh­ring war weithin bekannt als unerschütterlicher Vor­kämpfer des völkischen Gedankens; er stand in leben­diger Verbindung mit Dr. Böckel und später mit Ministerpräsident a. D. Dr. Ferdinand Werner. Bei der vor zwei Jahren in Kassel veranstalteten Dr.- Böckel-Gedenkfeier war er selbst noch anwesend. Er erreichte ein Alter von fast 81 Jahren.

Speditionsladung flog in ein Schaufenster.

Eine Frau tödlich verletzt.

Kampfunfähigkeit von vier der besten deutschen Abfahrtsläufer zur Folge hatten. Die Sttecke war in den letzten Tagen stark befahren und dadurch außerordentlich schnell geworden, was so guten Läufern rvie Weltmeister Peppi Jennewein, Rudi Cranz, Josef P e r t s ch und Josef G a n t ne r zum Verhängnis wurde. Jennewein und Cranz zogen sich Zerrungen zu, während Pertsch und ©anhier leider Schienbeinbrüche davontrugen und für längere Zeit außer Gefecht gesetzt sind.

Die deutschen Schistaffeln stehen.

Die drei deutschen Schistaffeln, die am heutigen Freitag zusammen mit sechs ausländischen Mann­schaften den Kampf um den Ehrenpreis des Führers aufnehmen werden, wurden jetzt nam­haft gemacht. Die Staffel Deutschland I setzt sich aus Herbert L e u p o l d (Breslau), Gottfried Baur (Innsbruck), Vinzenz D e m e tz (Innsbruck) und Gustl B e r a u e r (Riesengebirge) zusammen, während in der zweiten Mannschaft Wöß, Wim­mer, Simon und Rößner und in der dritten Bach, Dutk, Pesentheimer und Kasebacher laufen werden.

62 Springer angemeldet.

Zum Großen Sprunglauf, mit dem an Sonn- tagmittag auf der Großen Olympiaschanze die schi­sportlichen Wettkämpfe der Wintersportwoche be­schlossen werden, haben 62 Springer aus Deutsch­land, Jugoslawien, der Slowakei und dem Protek­torat gemeldet. Die deutschen Farben vertreten u. a. Höll, Wahl, Mein hold, H. Lanffchner, Marr, Aschenwald, Schneidenbach, Kraus, Häckel und Eis- gruber. Für den Mtv. München startet der bekannte Norweger Sörensen. Jugoslawiens bekannteste Springer sind Klancntt und Novak, während das Protektorat u. a. Lukes und Cifar zur Stelle haben wird.

Ein Mann in Gießen hatte einen Strafbefehl über 40 RM. erhalten, well er am 29. September v. I. mit einem Lastkraftwagen über den Horst- Wessel-Wall in Gießen gefahren war, ohne daß der Wagen auf Grund der Verordnung über die Weiterbenutzung von Kraftfahrzeugen vom 6. Sep­tember 1939 erneut zur Weiterbenutzung im Verkehr durch die Zulassungsstelle zugelassen war. Gegen ~ ifbefehl legte der Mann Einsvruch ein. Die 'yandluna ergab feine Schuld. Die Strafe wurde aber mit Rücksicht darauf, oaß sich der An­geklagte mehrmals um die Zulassung bemüht hatte, jedoch wegen starken Andrangs nicht zum Ziel ge­kommen war, und da er für einen lebenswichtigen Betrieb fuhr, auf 20 RM., ersatzweise zwei Tage Gefängnis, ermäßigt.

Pflichtverletzung zeihen.

So wie das bürgerliche Recht neben dem Be­griff des Verschuldens den der Fahrlässigkeit dzw. groben Fahrlässigkeit kennt und zur Begründung einer Schadenersatzpflicht nimmt, gibt es auch im täglichen Leben eine Art Fahrlässigkeit, die, ohne gleich Tatbestand eines bestimmten Gesetzespara­graphen zu sein, zu verurteilen ist. Gerade das täg­liche Leben, das durch den Krieg mit allen seinen Folgeerscheinungen stark bestimmt und beeinflußt wird, bringt jedem einzelnen unendlich viele Mög­lichkeiten zu 3eigen, daß er sich und anderen gegen­über Verantwortung fühlt.

Denken wir zunächst nur an die in der Land­wirtschaft durch Feuer verursachten Schäden, liebet drei Viertel aller Erntebrände sind auf mensch­liches Verschulden zurückzuführen. Don den jähr­lich verbrannten Lebensrnitteln könnten 200 000

ersaßt und schwer verletzt. Jetzt ist die Frau im Krankenhaus, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, ihren schweren Verletzungen erlegen.

Oberforstmeister Ebel gestorben.

Lpd. D a r m st a d t, 1. Febr. Im Alter von 82 Jahren ist Geh. Oberforstmeister Moritz Ebel ge­storben. In jungen Jahren Verwalter der Privat- forste des Freiherrn von Nordeck in der Rabenau (Oberhessen) war Ebel bereits mit 24 Jahren Ober­förster am Forstamt Jägersburg bei Lorsch. Im Weltkrieg führte er ein Landsturm-Jnfanterie-Ba- talllon im Osten.

Vorsicht mit Gasheizöfen.

Zwei Tote.

Lpd. D a r m st a d t, 1. Febr. Durch einen offen­bar nicht richtig abgedrehten oder regulierten Gas- Heizofen wurde der Tod eines jungen Ehe­paares in Darmstadt-Ost herbeigeführt. Am Mor­gen fand man die Leichen im Schlafzimmer auf.

Ein seltener Fund im Senckenberg-Museum.

LPD. Frankfurt a. M., 1. Febr. Das Natur- Museum Senckenberg hat soeben eine seltene Kost­barkeit erhalten, die es kaum ein zweites Mal in der Well geben dürfte. Es ist ein Schmetter­ling, und zwar ein ungemein seltener Zwitter des südgmerikanischen Weißlings. Der neue Senckenberg- Fund ist ein Zwitter des peruanischen Weißlings, der als Catasticta teutamis bestimmt wurde. Er

der Gemeinschaft gehört aber die Achtung vor dem Gut, das unser Volksvermögen ausmacht und die Nahrungsfreiheit unseres Volkes schaffen soll. Wer diese Gesetze verletzt, muß bestraft werden, ganz lleich, ob er seine Tat vorsätzlich ober aus Leicht- inn beging, denn die Folgen sind ja schließlich ine- eiben und rütteln an den Grundlagen unseres Lebens überhaupt.

Wenn jeder über seinen eigenen kleinen Lebens­kreis hinans-sieht und sich sagt,-daß jede Unachtsam­keit und Leichtferttgkeit sich am Wohl der Dolks- gesamthett als ein Schaden irgendwie rächt, dann wird er sicher Mittel und Wege finden, schlechte Gewohnheiten abzustellen und künftig stets über­legt und mit besonderer Vorsicht zu handeln.

Statt gerauchten Zigaretten, an das undichte Rauch­abzugsrohr, an den vernachlässigten Motor oder an die schadhafte Lichtleitung.

In der Geflügelzucht kommt als besonderes Ge­fahrenmoment noch unzweckmäßige Aufftellung und Behandlung der Kunstglucken, der Stallbeleuchtung, der Tränken, Heizung usw. hinzu. Mancher glaubt,

nachahmt, ist es naturgemäß leicht, in einem Schwarm dieser Falter unterzutauchen, ohne von einen Feinden erkannt zu werden und ihnen so u entgehen. Da es nun das Aussehen der andern Falter angenommen hat, ist es auch für den Schmetterlingsjäger nicht zu erkennen und schon aus diesem Grunde sehr selten. Das Naturmuseum Senckenberg hat mit diesem seltenen Zwitter eine wertvolle Bereicherung seiner großen Schmetttr- lingsfaptmlung erfahren, die weit über 500 000 Schmetterlinge umfaßt.

ZRunbfunfprogramm

Samstag, 3. Februar.

6.10 Uhr: Morgengymnastik. 6.30: Frühkonzert. Es spiell der Gaumusikzug Schlesien. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8.05: Landvolk, merk' auf! 8.15: Gym­nastik. 9.15: Deutschland Kinderland.Mutti, ich

Wärmeverluste zu vermeiden. Das laienmäßige An­legen von Verbänden ist hier zwecklos. Keinesfalls darf man mit kaltem Wasser die Wunde zu kühlen versuchen, weil sich dann die Schmerzen steigern und Brandblasen bilden.

Zu den Unfällen im Haushalt gehören auch Ver­stauchungen oder Sehnenzerrungen. Man umwickle das betreffenbe Glied, das hochgelagert werden muß, mit einem in Wasser getränktem Tuch. Bis der Arzt das weitere veranlaßt, sehe man von jeder sonstigen Selbstilfe ab.

Im übrigen darf man kleinere, an sich unbe­deutend erscheinende Verletzungen irgendwelcher Art nicht leichtfertig übergehen, da schnell Blutvergiftung eintreten kann, wenn Unreinlichkeiten in die Wunde dringen.

Dann merke sich die Hausfrau noch: keine isolier­ten oder elektrischen Leitungen und Schalter mit nassen Händen berühren! Eine kleine schadhafte Stelle kann furchtbare Folgen haben, denn nicht selten führen elekttische Schläge zum Tode.

Man sieht, welch' vielseitige Gefahrenmöglich- keiten im Haushalt vorhanden sind. Um für die erste Hilfe gleich entsprechende Maßnahmen treffen zu können, ist es sehr wertvoll und zweckdienlich, eine kleine Hausapotheke zur Hand zu haben, die mit den erforderlichen Medikamenten, Heftpflaster, Mullbinde und sonstigen Verbänden ausgestattet ist. Nur darf nicht vergessen werden, sie nach jedes-

je fünf Stunden.

Oestllch der Milchstraße sind gegen 21 Uhr die Sternbilder Krebs und Großer Löwe mit Regulus heraufgekommen. In dem nur aus schwä­cheren Sternen bestehenden Krebs suchen mir mtt einem Feldstecher den schönen Sternhaufen der Krippe oder Präsep« auf. Der Tierkreis wird von West nach Ost durch die Sternbilder Widder, Stter (Plejaden), Zwillinge (Pollux), Krebs und Löwe (Regulus) 'bezeichnet. Sein« hohe Laue bedingt, daß an besonders klaren Abenden int Westen das Tier­kreis li cht als eine schräg nach Nncks cruffteigende Lichtpyramide sichtbar wird.

Am Nordhimmel finden wir den Himmelswagen im Großen Bären jetzt öfttich (rechts) vom Polar­stern. Seine Deichsel zeigt nach unten, wahrend er langsam höher steigt. Umgekehrt ist die Stellung des lW|U _________ Kleinen Bären, der vorn Polarstern herabhängi.

einer Oberflächentemperatur von 15 000 Grad be- Zwischen beiden zieht sich der Drache hiiwurch. Sem sitzt dieser Stern die 18 000fache Helligkeit der Kopf weist auf die dicht am Nordhorizont flrm- - L " ~ 1 *1 rnernde Wega.

JUMtl1WH .................... Der Mond hat im Februar folgende Lichtgestal-

sich selbst als Doppelstern erwiesen hat. Rigel ist ten: Neumond am 8., erstes Viertel am 16., Doll- allo ein dreilackes Snltem. mvnd am 23.

am Donnerstagnachmittag im Olympia-Eisstadion mit dem ersten Vorrundenkampf des EiShockey- Sechsländerturniers emgetettet. Die Auswahl des

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