Ausgabe 
2.1.1940
 
Einzelbild herunterladen

iif W

Ms-E

Stabsft^hrer Lauterbacher.

des

Aus aller Welt

begonnen, aber

Jahresberichten der dänischen Pr

iminister Munch

ür die dänischen

alarzt: den

Raitel,

Admiral

e n e r a l

n Nordeck,

ze ad m i

eradmi -

chenk, Lohl

Siemens,

a l l e u t -

Bogatsch,

f ft a b 5 »

von

©tcffani;

ten XIII:

Hartmann en Konter-

. Schreiber riedrich; zu

e wird das- einer strengen zahlreiche An-

Yn der marine

spielt in einem Neujahrsaufsatz au nis zwischen den erzielten Preisen

rtnt»(3utbl, die Präfekten und die Parteileiter der Provinz Bozen und Trient sowie die Zivil- und Militärbehörden der Provinz Bozen teilgenommen haben.

eer, Kriegs­und Oberste des Jahres-

Das neue panzerkampfwagen-Abzeichen

Augenzeuge, der mit dem ersten Hilfszug nach Erze rum gekommen ist, berichtet, die Stadt b'iete einen erschütternden Anblick. Ganze Strahenzüge sind eine einzige Trümmer st ätte, und mehrere Stadtteile stehen noch in Flammen. Schreien und Wimmern der unter den Trümmern Begrabenen sind zu hören. Da kein einziger der Erzerumer Aerzte am Leben geblieben ist, blieben die Verletzten zunächst völlig sich selbst überlassen und sind vielfach elend umgekommen. Viele der Einwohner, die vom Erdbeben verschont geblieben sind, xfinb der Kälte zum Opfer gefallen Im Gebiet doti Siwas wurden im Laufe von zwei Tagen nicht weniger als 44 Erdstöße gezählt. Ein in Siwas eingetroffener Flüchtling betätigte die Vernichtung der Stadt Ersindschan, wo zehntausend Todesopfer beklagt werden. Die Istan­buler Sternwarte hat mitgeteilt, daß die Erd-

Oie dän-sch-englifchen Wirtschaftsverhandlungen.

Kopenhagens.Januar. (Europapreß.) Prinz Axel, als Vertreter des Könige und einer der Direktoren der dänischen Großreederei Ostasiatische

Berlin, 30. Dez. (DNB.) Der Präsident Deutschen Roten Kreuzes, Herzog von Co­burg, und der geschäftsführende Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Grawitz, hoben folgenden Neujahrsaufruf erlassen:

Reihe der Beförderungen in und Luftwaffe, die der Führ Befehlshaber der Wehrmacht anläßli

landwirtschaftlichen Erzeugnisse u) den dänischen Gestehungskosten an.

ANKARA_

^ORI

AMA5IA

Beförderungen in bA 1 ehrmacht.

Berlin, 1. Jan. (DNB.) 3r Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmc t hat mit Wir­kung vom 1. Januar 1940 befindt: Im Heer: Zu Generalleutnanten di Generalmajore Thomas (Georg), Dierow, Wienberger, von Mackensen, von Chappuis; zu Gneralmajo-

nisch-englische Wirtschaftsverhältn Kritik unterzogen, wobei Englar griffe hinnehmen muß. Selbst Auß<^'

das Mißverhält«

Guse, Canaris, Schuster, Densch; zu zeadmi- raten: die Konteradmirale Graßn n, Lütjens, Schniewind, Patzing, Hormel; zu K o < ralen: die Kapitäne zur See Kurze, mann (Walter), Kummetz, Backenköh

Compagnie werden sich am Dienstag in Begleitung des Gesandten Mohr vom dänischen Außenamt nach London begeben, um diejdänisch-englischen Wirtschaftsverhandlungen fortzusetzen. Die Verhand­lungen wurden am 23. Novembel begonnen, aber kurz vor Weihnachten ergebnislos unterbrochen. In

(Walther), Dr. Körner, Dr. (Ettinger, Ober st veterinären: die Obeildvetermäre

Dieses neue Panzerkampfwagenabzeichen wird an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Pan­zereinheiten verliehen, die sich bei mindestens drei­maligem Einsatz im Gefecht an drei verschiedenen Tagen bewährt haben. Das Panzerkampfwagen­abzeichen wird auf der linken Brustseite getragen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Jetzt auch tteberschwemmungen in der Türkei.

Während die Türket im Osten von einem Erd- bebenunMck heimgesucht wunde, dessen Ausmaße immer noch nicht abzusehen sind, werden aus den westtichen Gebieten des Landes schwere Ueber- schwemmungen gemeldet. Eine ganze Reihe von Städten und Dörfern steht unter Wasser. Ins­gesamt sind 12 Flüsse aus den Ufern getreten. Auch die Eisenbahn zwischen Istanbul und Ankara ist vom Hochwasser bedroht, so daß man eine Un­terbrechung des Verkehrs für möglich hält. Zahl­reiche Einwohner sind ertrunken, doch liegen nähere Angaben über die Opfer noch nicht vor. Der Sach­schaden soll sehr groß sein. Unterdessen gestalten sich die Hilfsmaßnahmen für das anatolifche Erd­bebengebiet weiterhin sehr schwierig. Flugzeuge warfen Lebensmittel, Bekleidungsstücke und Brenn­stoffs für die notleidende Bevölkerung ab. Da die Landwege noch immer nur unter den größten Schwierigkeiten passierbar sind, ist man jetzt dazu übergegangen, auch den Seeweg zu bnutzen, um den Opfern Hilfe zukommen zu lassen. Ein

Männer und Frauen des Deutschen Roten Kreu­zes! Zu letztem Einsatz entschlossen, von unbändigem Siegeswillen begeistert, mit heiligem Glauben an Deutschlands Zukunft erfüllt, stehen wir, aufs sorg­fältigste ausgebildet, geübt und ausgerüstet, die Be­fehle des Führers in die Tat umzusetzen. Jede Stunde des neuen Jahres wird uns entschlossen fin­den, unser Leben einzusetzen zur Vollziehung seines Willens auf dem uns als Männern und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes obliegenden Aufgaben­gebiet. Gehorsam, dankbar und stolz marschieren wir unter seiner Führung auf der Straße des Sieges.

Unzufriedenheit mit der englischenFrauen-Landarmee-

London, 31. Dezember. (Europapreß.) Die Frauen-Landarmee", die nach Kriegsausbruch ge­bildet wurde, um der Landwirtschaft weib­liche Arbeitskräfte als Ersatz für die zum Waffendienst eingezogenen Männer zuzuführen, ist, wieDaily Expreß" feststellt, ein Heer, daszu- Diele Generale und zu wenig Solda-. t e n" hat. 25 000 Frauen seien in die Reihen der Armee" eingestellt worden mit einer Löhnung von 28 Schilling in der Woche. Die Mehrzahl von ihnen scheine aber in der weitverzweigten Werbe- Organisation tätig zu sein, denn nur für zwei­tausend Frauen seien Arbeitsplätze auf dem Lande gefunden worden. Da die Regiekosten 43 000 Pfund im Jahr betrügen, sei das eine sehr dürftige Leistung.Daily Expreß" sieht den Grund für das Scheitern des mit großen Hoffnungen unter­nommenen Versuches in der unzulänglichen Organisation. Es hätten Kurse für die Aus­bildung der Frauen in der Wartung von Vieh und Geflügel eingerichtet werden müssen, um die Bauern mit ausgebildeten Arbeitskräften zu versorgen, denn für die mit ihren ländlichen Pflichten in keiner Weise vertrauten Städterinnen sei auf dem Lande kein Platz.

Dr. von Müller, Rausch.

In der Kriegsmarine: Zum 1_______

admiral: den Admiral Saalwchter; zu Admiralen: die Vizeadmirale

Wechsels ausgesprochen hat, wu?

Saalwächter zum Generaladmircleförbert. (Scherl-Bilderdienst-M.

Ein Buch klagt an.

5437 Morde sind von den Soldaten der polnischen Wehrmacht und von der polnischen Zivilbevölkerung in der Zeit vom 31. August bis zum 17. September an Volksdeutschen Männern, Frauen und Kindern in Polen begangen worden. Die Zahl der 5437 ein- wandfrei feftgefteüten Morde ist n o ch n i ch t e n d - gültig; daß sie sich noch wesentlich erhöht, ist bei der Auffindung immer neuer Opfer zu befürchten". Mit diesen einfachen Feststellungen beginnt der Wort­laut einer amtlichen Dokumentensamm­lung, die Hans Schadewaldt im Auftrage des Auswärtigen Amtes bearbeitet hat. Sie ist eine einzige Anklage gegen die Verbrechen des früheren polnischen Staates und derjenigen Mächte, die ihn bestärkt und ermutigt haben, vor allem England.

Diese Dokumentensammlung stellt die Tatbestände auf 310 Seiten fest und bringt zahllose Beweise auf Grund polnischer Akten und Befehle, gericht­licher Untersuchungen und gerichtsärztlicher Obduk­tionen. Eine Anzahl von Photographien kennzeich­nen in grauenhafter Weife die Verbrechen der Po­len und ihrer englischen Verbündeten, zu denen be­kanntlich gewisse Agenten des Geheimdienstes in Bromberg_ und Warschau zählten.

Es genügt nicht, den ungeheuerlichen Versuch der Polen, in den letzten Augusttagen das alteinge­sessene Deutschtum abschlachten zu wollen, allein auf die hemmungslose Sinnesart dieses Volkes oder auf Me Hetzereien der polnischen Presse zurückzuführen. Das Vorgehen der polnischen Soldateska, ziviler Banden, Derbrechertrupps ufw. war zu einheitlich organisiert, als daß man nicht eine planmäßige Vorbereitung annehmen müßte. Dafür liefert die­ses BuchDie polnischen Greuel an den V o l k s d e u t s ch e n i n P o l e n" (Volk und Reich- Verlag) zahlreiche Beweise. Dazu gehört u. a. auch bte Tatsache, daß die polnischen Mititärpässe für Volksdeutsche Wehrpflichtige vielfach die Bemerkung verdachttg" trugen. Die Inhaber solcher Pässe sind fast alle umgebracht worden. Brandschatzungen, Brandstiftungen und andere Verbrechen ohne Zahl wurden begangen.

Trotzdem würde die Mordorganisation der Polen weniger wirkungsvoll gewesen sein, wenn die Polen nicht das Garantieversprechen Eng­lands erhalten hätten. Damit glaubten sie sich in jeder Weise gegen die deutsche Vergeltung gesichert. Mit den deutschen Truppen kam auch die Gerech­tigkeit ins Land, die das Verbrechen trifft, wo immer es gefunden wird. Trotzdem bringt es Dala- dierfertig, von einerTyrannei" und vonHen­kern" zu sprechen, und trotzdem jammert das heuch­lerische England darüber, daß mit den polnischen Mordbanditen rücksichtslos aufgeräumt wird. Wo wirkliche Greuel sind, und wer für sie verant­wortlich ist, das zeigt diese Dofumentenfammlung in unwiderlegbarer Weise. Sie wird in »der ganzen Welt Beachtung fordern urtö finden.

.ALEXA/tDREnt

waren zum Teil unbesetzt, die Verletzungen des Maschinenpersonals waren nicht lebensgefährlich. Was wäre geschehen, wenn der D-Zug aus die auf hohem Bahndamm haltende Rangiermaschine aufge­fahren wäre! Durch seine wackere Tat hat der Lokomotivführer diesen Folgen vorgebeugt und, statt seine Maschine zu verlassen, geistesgegenwärtig eine Fahrt begonnen, die leicht seine letzte sein konnte.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat den Minister für Landwirtschaft des Landes Oesterreich Anton R e i n t h a l l e r aus seinem Amt verabschiedet und ihn für seine dem deut­schen Volke geleisteten treuen Dienste den Dank aus­gesprochen. Zugleich hat der Führer Reinthaller als Unter st aatssekretär in das Reichsministe­rium für Ernährung und Landwirtschaft berufen.

»

Der englische DampferBoxHill" (5677 Ton­nen) ist an der englischen Nordostküste nach einer Explosion gesunken. 19 Mann der 32köpfigen Be­satzung werden noch vermißt. Ferner ist das eng­lische VorpostenschiffBarbara Robertson" an der Nordküste Schottlands gesunken. Es soll durch ein U-Boot versenkt worden sein.

Der niederländische Verteidigungsminister hat be­kannt gegeben, daß an zwei holländische Schiffsbau­gesellschaften der Auftrag für den B a u v o n s e ch s Unterseebooten für die niederländische Marine erteilt worden ist.

Der Oberbefehlshaber der holländischen Land- und Seestreitkräfte hat eine Verordnung trlaffen, nach der alle männlichen Einwohner im Älter von 18 bis 59 Jahren zu persönlichen Arbeitsdienstlei- st u n g e n, wenn sie dazu körperlich imstande sind, im Interesse der Landesverteidigung herangezogen werden können; die Arbeiten stehen unter Militär­befehl.

*

Der Sohn des berühmten Erfinders Edison, Char­les Edison, ist von Präsident Roosevelt zum Unterstaatssekretär im Marineministerium ernannt worden.

*

Der amerikanische Polarforscher Vizeadmiral B i r d ist von Wellington (Neuseeland) aus an Bord derNorth Star" nach der Antark­tis in See gegangen. Bird wird sich zunächst nach der Walfisch-Bucht begeben, wo dieNorth <5tar mit dem zweiten ExpeditionsschiffBear" Zusam­mentreffen wird.

Aus E st l a n d wird die Verlängerungder allgemeinen Dienstpflicht um ein Jahr auf 24 Monate gemeldet. Die reguläre Armee be­trägt zur Zeit etwa 30 000 Mann. Hinzu kommen Freiwilligen-Organisationen, die die Gesamtzahl der unter den Waffen stehenden auf 60 000 Mann er­höhen. Die neuen Maßnahmen sollen dazu führen, Estland eine Armee von 120 000 Mann zu schaffen.

bebengefcchr in Anatolien noch sechs Monate wei­terbestehe. Die türkische Regierung gilbt die erste offizielle Schätzung der Zahl der Opfer des Erdbebens in Anatolien mit rund 45000 bekannt.

Kälteherde in Italien nndIugoslawien.

Die Kältewelle hat sich auch in Oberitalien weiter ausgebreitet. Besonders tief ist das Thermometer in Venezien gesunken, wo in Udine 10 bis 12 Grad Kälte gemessen wurden, und in Fusine sogar einen Rekord von 27 Grad unter Null erreichte. Auch Triest hat bei starker Bora 10 Grad Kälte ZU verzeichnen. In Mailand wurden 7 Grad unter Null gemessen. Besonders unangenehm machte sich die Kälte in der Lagune von Venedig be­merkbar, wo das sich schnell bildende Eis die Ähiff- fahrt behinderte. Eine Barke, die sich auf dem Wege von Venedig nach Marghera befand, wurde vom Eis eingeschlossen. Die drei Personen, die sich in dem Boot befanden, waren stundenlang der hef- ttgsten Kälte ausgesetzt, da es der Feuerwehr erst nach vielen Stunden gelang, die drei Personen halb erfroren in Sicherheit zu bringen. Auch in Jugoslawien herrscht ungewöhnliche Kälte. Die Donau trägt (Eis und beginnt auch an den Ufern zuzufrieren, sogar an der Adria wird in einzelnen Buchten Eisbildung beobachtet. Die Tem­peraturen liegen durchschnittlich unter 20 Grad Cel­sius, in Sonja Luka (Westbosnien) wurden 2 7 Grad unter Null gemessen. Aus den bosnischen und südserbischen Gebirgen werden schwere Schnee­fälle gemeldet, die nicht nur jeden Verkehr zwischen den einzelnen Städten unterbinden, sondern auch den Tod zahlreicher Hirten und große Verluste unter den Herden verursachten. Auch im Süden Dalma­tiens ist an der Adriaküste seit 20 Jahren zum ersten Male wieder Schnee gefallen. Die niedrigste Temperatur am Jahreswechsel verzeich­net S e r a j e w o mit 28 Grad Kälte.

Schweres Eisenbahnunglück bei Neapel.

Ein Sonderpersonenzug sollte im Bahnhof Torre Annunziata (20 Kilometer vor Neapel) den fahr­planmäßigen, von Sizilien kommenden Schnellzug passieren lassen. Auf Grund der Manövrierschwierig- keiten bei den vereisten Weichen wurde der Sonder- zua nach Neapel abgelassen und die Einfahrt für den Schnellzug nach Torre Annunziata gesperrt. Der Schnellzug überfuhr jedoch das Halte­signal und prallte auf den gerade ausfahrenden Sonderzug auf. Bei dem Zusammenstoß sind 14 Tote und etwa 40 Verletzte zu beklagen.

Feuersbrunst im vaklkan-kanzleipalast.

Zum zweiten Mate binnen drei Tagen ist in dem Vattkan-Kanzleipalast am Corso Vittorio Emanuele ein Brand ausgebrochen. Die Flammen haben auf die prächtige Basilika San Lorenzo in Da- maso üb er gegriffen und die Kirche schwer beschädigt. U. a. wurde die vergoldete Decke, die Past Pius IX. hatte einbauen lassen, vollständig zerstört. Der Brand wurde am Sonntag kurz vor Mitternacht durch einen Vorübergehenden entdeckt, der hinter den Fenstern des Palastes und der Kirche Flammen emporschlagen sah, ein Beweis dafür, daß das Feuer bereits weit vorgeschritten war. Einem star­ken Aufgebot der Feuerwehren gelang es, die wert­vollsten Kunstschätze der Kirche aus den Flammen zu retten. Die im Innern der Kirche befindlichen Wandgemälde von Fracassini wurden beschädigt. Am Montagvormittag traf Kardinalstaatssekretär Maglione an der Brandstelle ein, um sich von dem Umfang der Schäden zu überzeugen. Eine strenge Untersuchung ist eingeleitet worden, um die Ursachen der wiederholten Brände im Kanzleipalast festzu­stellen.

Das Fernsprechamt von Lille eingeäscherk.

In der Nacht zum Samstag ist das Fern­sprechamt von Lille durch ein Großseuer vernichtet worden. Der Direktor des Fernsprechbetriebes hat , sich von Paris nach Lille begeben, um die Maß- , nahmen für die Ingangsetzung der wichtigen Fern- , sprechverbindungen persönlich zu überwachen.

Wettfahrt mit dem Tode. i

Dem Reservelokomottvführer Alwin I s e l l ist > vom Führer die Rettungsmedaille am < Bande verliehen worden. Am Spätnachmittag des ersten Weihnachtsfeiertages 1938 hielt Jsell mit seiner Rangiermaschine vor dem Helmstedter Bahn- : Hof, als er vom Walde her das Herannahen des verspäteten Magdeburger D-Zuges vernahm, der den Bahnhof ohne zu Halten durchfährt. Jsell erkannte sofort die große Gefahr, er ließ den Heizer ab­springen, brachte seine Maschine in Gang und fuhr mit Volldampf vor dem herannahen­den D-Zug einher, lieber die Weichen des Bahnhofs und an den Bahnsteigen vorbei ging die wilde Jagd. Trotz allen Bremsens hatte der D-Zug die kleine Tendermaschine natürlich bald eingeholt. Am Stellwerk prallte er mit ihr zusammen. Der Anprall war zwar gemildert, immerhin wurden die beiden ersten D-Zugwagen aus dem Gleis ge­worfen, und die beiden Maschinen fuhren derart zusammen, daß sie nur durch Schneidbrenner getrennt werden konnten. Die entgleisten Wagen

Die australische Regierung hat zwei Jahrgänge zum obligatorischen Militärdienst ausgerufen.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen. Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Han- Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 5 vom L Dßzemhn 1939 gültig.

Oberstleutnante Fichtner, Sedln )r, Bieringer, Dipl.-Jng. Schneider (Erich), Dr. knicke, Döpping, ~ Mesmer, Hofmann (Ru lf), Erdmann

In feinem Neuiahrsaufruf an die Hitler-Jugend teilt der Reichsjugendführer Baldur von Schirach mit, daß ihm der Führer die Genehmigung erteilt hat, als Freiwilliger in das deutsche Heer einrücken zu dürfen. Er übergibt den Befehl über die Jugend des Deutschen Reiches seinem bevollmächtigten Vertreter, Stabsführer Hartmann Lauterbacher. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Neujahrsgrüße Gön'nas

Berlin, 30. Dez. (DNB.) Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Göring, hat zum Jahreswechsel dem Oberbefehlshaber des Hee­res, Generaloberst von Brauchitfch, und dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral R a e d e r, namens der Luftwaffe kameradschaft­lichste Grüße mit seinen persönlichen Wünschen auf ein erfolgreiches Zusammenarbeiten in treuer Waf­fenbrüderschaft im neuen Jahr übersandt.

Neujahrsaufruf an das Deutsche Note Kreuz.

Arps; zu Kapitänen zur See te Fregat­tenkapitäne Goette, Brocksien, Lucht ion Arns- waldt, von Studnitz, Bähte, von Baiach, Hoff­mann (Karl), Schomburg (Qstarf (Hans); zum Vizeadmiral (J n g.

admiral (Jng.) Zieger; zu Konterctniralen (Jng.): die Kapitäne zur See (3ngetieringer, Stiegel; zum Kapitän zur Seejng.) den Fregattenkapitän (Jng.): Voß; zum Fl narzt: den Geschwaderarzt Dr. Tarnow; zu 5 ? i t ä n e n a u r See (W.): die Fregattenkapitäi W.) Ren­ken, Matthes, Jewinski, Höppner.

In der Luftwaffe: Zu G nanten: die Generalmajore .uu^u/,

Vieneck, Andrae, Sattler, Förster, Bo! chgtz, Rit­ter von Greim, Loerzer; zum Gen« V;. _

arzt: der Generalarzt: P tfjor Dr. Hipke; zu O b e r st e n : der Charakter fe Oberst: Laumann; die Oberstleutnante des eralstabes von der Heyde, Meister; die Oberstle ante Gronau, Rebfch, Fitzau, Reinshagen, etrauschke, Volkmann, Schuchardt, Lorenz, Dr. ,, Poser, Prestien, Singer, Modrig; den Chai t e r als Oberst erhält: der Oberstleutnant z. Stesfani; zum Luftgauintendanten I: Intendant Domernicht; zum Luftgauintend ten XIII: der Ministerialrat Urnsk.

tokat ,

.REFAHIJE ERZEKUM

SIVAS

(Kurt), Eder, Metger (Wilhelm), g, Petersen (Wilhelm); zu Oberstärzten: - Oberfeld­ärzte Dr. Siemund, Dr. Kayser ($) nann), Dr.

Mallison, Dr. Baader, Heimbach,

reu: die Obersten Gilbert, Müllei Zebhard, Ha-ase, ConrM: zum G e ne ralm aj o (Jng.): den

Oberst (Jng.) Linn; zum Gene

Oberstarzt Dr. Tellgmann; zu ! > e r st e n : die