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Holländer, Frankfurt <l21L
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B.
Strafen zu rechnen.
dem
Möbelhaus JiuhL
MaMilHifie 29/30 - 2/4.
Treudienstehrenzeichen bei der Reichsbahn.
alle die Irageu eingehend behandeln, mit denen sprechen
am Samstag, 30. November
um 20 Uhr:
Mendorf a.d.Lda.: Pg. Cober, Limburg Annerod: Pg. Adolf Laune, Königstein Bersrod: pg. Karl Schmidt, Gießen Bettenhausen: pg. Lenz, Bad Homburg Burkhardsfelden: pg. L. K. Heß, Gießen Großen-Vufeck: pg. Leifheit, Niederhüchstadt Langsdorf: pg. Dr. Mörschel, Bürgermeister.
Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, auslän* I bilche Eier 11 bis 12, Kartoffeln, % kg 4, 5 kg 40, Wirsinq % kg 7, Weißkraut 5, Rotkraut 8, gelbe Rüben 7 Spinat 15, Römischkohl 10, Unterkohlrabi 5 Grünkohl 6, Rosenkohl 15 bis 18, Zwiebeln 12, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 15, Kürbis 7, Feldsalat C/io) 8, Aepfel % kg 15 bis 35 Blumenkohl 10 bis 40, Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 10 Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 3 bis 5, Sellerie 5 bis 30, Rettich 5 bis 20 Rpf.
bete, wird auch an diesem Landesbauerntag wieder sprechen. Ferner wird der Reichsobmann des Reichs- nährstandes, Bauer Behrens, -nach Frankfurt kommen und sowohl im Rahmen einer Vortrags- tagung am 5. Dezember im Sitzungssaal der Landesbauernschaft. als auch mit Gauleiter Reichsstatt- Halter Sprenger am 6. Dezember im Bürgersaal des „Römer" sprechen. Die Bedeutung, die damit die Partei dem Landesbauerntag zumißt, hebt die Tage aus dem landwirtschaftlich-fachlichen und nur agrarpolitischen Rahmen heraus und macht sie zu einem gaupolitischen Ereignis erster Ordnung, das nicht ohne Einiluß auf die Anstrengungen des hessen-nassauischen Landvolkes in der Erzeugungsschlacht und damit auf die Sicherung der Volksernährung bleiben wird.
Gietzen-r öodienmorffnrpHe.
* Gießen, 30 Nov. Auf dem heutigen Wachen- markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM,,
Jeder deutsche Mann, jede deutsche Frau wird erwartet! Darum hinein la die Versammlungen!
z heil Hitler!
Aus der engeren Heimat
Landkreis Gießen.
dach „
Llch: Pg. Holländer, Gauperfonalamtsleiter, Frankfurt a. M.
Lollar: SA.-Brigadeführer pg. Schwarz, Gießen Londorf: pg. Verner Nordmann, Wetzlar Mainzlar: kreisleller pg Haus, Wetzlar Okarben: Krelsleiter pg. Backhaus, Gießen Reiskirchen: pg. Hans Herrchen, Bad Schmalbach Rödgen: pg. Heinrich Schäfer HL, Vadenrod Treis (L d. Lda.: Kreisgefchäftsführer pg. Weber, Gießen.
Am Sonntag, 1. Dezember um 14 Uhr:
Beltershain: pg. Löber, Limburg Ettingshausen: pg. Arthur hauh, Gießen Frelenseeu: kreisleiler pg. Haus, Wehlar Geilshausen: pg. Karl Ernst heh, Gießen Grünberg: Gaupersonalamlslelter Pg. Holländer, Frankfurt a. M.
Harbach: pg. Dr. Mörschel, Bürgermeister, Butzbach
gen brau i Kind ...
Dem Rottenführer Karl F e l l m e t h und Bahnunterhaltungsarbeiter Ludwig Lenz bei der Bahnmeisterei 1 Gießen wurde für 25jährige treue Dienstleistung das vom Führer gestiftete Treudienst-
Was man tun bezw. nicht tun soll.
Einiges über die Benutzung der Kleiderkarte und der Lebensmittelkarten
Sünden dieser und ähnlcher Art sind nicht etwa Theorien oder Phantasien, sondern leider Realitäten. Daher hat sich das Wlrtschafts- und Ernäh- runasamt der Stadt Gießen auch bereits genötigt gesehen, in einer Reihe von Fällen empfindliche Ordnungsstrafen zu verhängen. Dor allem wird immer noch gegen den Grundsatz verstoßen, daß Versorgungsausweise, also auch die Lebensmittelkarten und die Kleiderkarte, in keinem Falle übertragbar sind. Wer diese gesetzlichen Bestimmungen verletzt und angezeigt wird, hat das Einschreiten des Wirtschafts- und Ernährungsamtes mit Ordnungsstrafen zu gewärtigen. In schwereren Fällen muß der Sünder oder die Sünderin vor Gericht erscheinen und hat dort mit noch empfindlicheren
Schwertern verliehen.
♦♦ Ein Siebzigjähriger. Am kommenden Montag, 2. Dezember, kann der Lokomotivführer i.R. Hermann Bernd, Stephanstraße 36 wohnhaft, seinen 70. Geburtstag begehen. Dem alten Herrn gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.
•* Weihnachtsausstellung oberhes- sischer Künstler. Dom morgigen Sonntag ab macht der Oberhessische Kunstverein im Foyer des Stadttheaters eine Weihnachtsausstellung oberhessischer Künstler der Oeffentlichkeit zugänglich Del. gemäße, Graphiken und Plastiken bilden den De- , stand der Ausstellung.
trauert werden.
Dornottzen.
Volksgenossen heraus zur öffentlichen Versammlung!
„ach 15 Monaten Krieg um die Zukunft des deutschen Volkes ftnden im ganzen «eich Kund.
gedungen ftall, in denen namhafte Redner unter dem Thema:
„Mit unteren Jahnen ist der Sieg!" I ♦♦ Kriegsauszeichnung. Dem Unterofft. fich heute ieder Deutjche auseinanderfthen muh. Ls Ler bet Suftmaffe »e Og
wurde das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasie mit
Rhely-Mainifchen Landesbühne zur Aufführung gelangte. Die Veranstaltung war gut besucht, das gute Spiel der Künstler sand viel Beifall. — Am Sonntag, 1. Dezember, wird Bäckermeister Heinrich M e y e r IV. 82 Jahre alt. Er erfreut sich noch guter Gesundheit und ist noch in seinem Berufe tätig. Dor sieben Jahren konnte er das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Er gehörte über 60 Jahre der Freiwilligen Feuerwehr an und besitzt mehrere Auszeichnungen.
Kreis Wehlar.
0 Dutenhofen, 29. Nov. Der Leutnant d. 91 Heinrich hornivius von hier wurde zum Ober« leutnant befördert. Er ist aus dem hunderttausend- mannheer hervorgegangen und steht seit Beginn des Krieges wieder bei der Wehrmacht. Während der Kämpfe im Westen war er zum Leutnant befördert worden. Er wurde auch mit dem Krieasverdienst- kreuz 2. Klasie mit Schwertern ausgezeichnet.
Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt.
LPD. Mainz, 29. Nov. Das unter dem Vorsitz von Landgerichtsdirektor Dr. heckler in Mainz tagende Sondergericht verurteilte den 23 Jahre alten Adolf Brand aus Kriegsfeld (Pfalz) wegen Verbrechens gegen die Verordnung gegen Gewaltverbrecher und gegen die Verordnung gegen Dolks- schädlinge entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts zweimal zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Brand hatte am 15. November frühmorgens in dem Eilzug Frankfurt a. M.—Mainz versucht, eine in einem Abteil 2. Klasse alleinreisende Frau zu berauben und aus dem Fenster zu stürzen, was ihm aber bei der heftigen Gegenwehr der Ueberfallenen mißlang. Aus die Hilferufe der Frau konnte der Täter verhaftet werden. In der Verhandlung ergab sich daß der Angeklagte feit längerer Zeit in Deutsch land herumreiste. Mit einer Bahnsteigkarte fuhr er kreuz und quer und führte in den Zügen und in verschiedenen Städten, u. a. in Hamburg, München, Braunschweig, Köln und Frankfurt, Diebstähle aus. Das Sondergericht kam zu der Ueberzeugung, daß Brand ein ausgesprochener Gewaltverbrecher und Volksschädling ist. Auch sein Verhalten während der Verhandlung ließ auf eine ausgesprochene Der- brechernatur schließen.
Srieffaften der Redaktion.
Frau A. H. Ihre Dar tellung des Sachverhalts ifl- unklar. Daher ist eine sichere Beantwortung Frage nicht möglich. W r empfehlen Ihnen, einmal, persönlich auf dem Jugendamt (Sozialamt) ott' Stadt Gießen, Gartenstraße, vorzusprechen.
Oie Schauspielerin Vose Stirl T.
Die Schauspielerin Frau Rose Stirl, seit 1934 ■ geschätztes Mitglied des Gießener Stadtcheaters, ist Sestern, Freitag vormittag, einem Leiden erlegen, as sie bereits vor längerer Zeit befallen hatte. Noch Mitte November stand die Künstlerin zusammen mit ihrem Töchterchen Antonia in der Aufführung „Dr. med. Hiob Prätorius" von Curt Götz auf her Bühne.
Rose Stirl, mit ihrem bürgerlichen Namen Rose Lieschke, wurde am 2. August 1905 in Plauen im Vogtland als Tochter eines Pfarrers geboren. Als die Eltern sich von dem ehrlichen Kunstwillen und der unzweifelhaften Begabung ihrer Tochter Überzeugt hatten, gaben sie ihr die Einwilligung zum Schauspielstudium und zur Ergreifung der Theater- lausbahn. Nach ihrer Ausbildung bis 1928 erhielt Rose Stirl ihr erstes Engagement in Koburg-, hier war bereits ihre Großmutter Helene Stirl als her-1 zoglich koburgische Kammersängerin tätig gewesen, Deren Künstlername auf die Enkelin überging. In Koburg hat Rose Stirl u. a. das Gretchen im „Faust" und die Olivia in Shakespeares „Was ihr wollt" gespielt. Don Koburg ging sie ans Grenz-1 landtheater in Alleinstein, von da nach Zwickau,! wo sie sich mit dem Kapellmeister Anton Radler verheiratete.
Seit 1934 war Rose Stirl für das Charakter- und Mütterfach dem Gießener Stadttheater verpflichtet. Sie hat hier eine ganze Reihe ernster und heiterer, klassischer und moderner Rollen gespielt. Wir nennen die Donna Isabella in der „Braut von Messina", die Mutter Aase in „Peer Gynt", die Marja in „Demetrius", die „Nacht" in „Csongor und Tünde", die große Titelrolle in Rehbergs .Königin Isabella", o’e Anna Friese in „Die Mutter" von Stanietz; heitere Rollen waren beispielsweise die Marthe Rull im „Zerbrochenen Ärug", | Frau Helene in „Primanerin", Katrin Geerken in dem Dolksstück „Für die Katz". Lady Leocardia in „Bengalische Zukunft".
Rose Stirl war, wie schon aus diesem keineswegs erschöpfenden Ueberblick über ihr Rollenrepertoire hervorgeht, eine Darstellerin von großer Wand- lungssähigkeit und olelfeitiger Verwendbarkeit, die als Salondame, als Heldin, im Mütterfach einge- setzt werden konnte, wie es der häufig wechselnde Spielplan eines Provinztheaters verlangt, und sich allenthalben durch noble Charakterisierung, warme Menschlichkeit und kultivierte Sprachbehandlung auszeichnete. Das hinscheiden der sympathischen Schauspielerin wird von her Kollegenschaft wie von allen Gießener Theaterbesuchern aufrichtig be-
und in manchen Fällen die Sacke an das zur Bestrafung weiterzuleiten. Aus Grund w . ww. ^erbrauchsregelungs-Strafver- ordmmg vom 6. Aprll 1940 kann das Wirtschaftsund Ernährungsamt Ordnungsstrafen bis zu 1000,— RM. verhängen, wenn es sich um private Käufer handelt, die Strafen können aber bis zu 5000,— RM. erhöht werden, wenn der Sünder ein Geschäftsmann ist, bei dem die gewerbliche Abgabe von Waren in Betracht kommt. Gefängnisstrafen stehen natürlich ebenfalls im Bereich der Strafmöglichkeiten. Daneben kann — und wird! — In allen Fällen auf Einziehung der Ware erkannt
werden. *
Um einige Beispiele dafür zu geben, was man tun bzw. nicht tun soll, lassen wir hier eine kleine Blutenlese folgen:
Wenn man einen Bezugschein für ein Paar Schuhe verlangt, erzähle man auf der Dienststelle für Bezugscheine nicht, daß man nur „das ein Paar" besitze, während in Wirklichkeit zu Hause noch zwei ober drei Paar stehen, die in dieser Kriegszeit gute Dienste tun können. Die Unwahr- i beit zieht Bestrafung nach sich.
Will man einen Wintermantel kaufen, so darf man der Bezugschelnstelle nicht faaen, man habe nur „ben einen7' auf dem Leibe ober man besitze keinen, während daheim noch ein oder zwei Mäntel im Schrank hängen. Auch hier führen unwahre Angaben zur Bestrafüng.
Man darf sich auch nicht beim Bezugsckeinamt beschweren, der Kaufmann Sowieso habe für den von her Kauflustigen selbst zu Hause an der Klei- bertarte her Großmutter abgetrennten Abschnitt keine Ware bergegeben. sondern er habe barauj bestanden, das Abschneiden an der Kleiderkarte selbst oorzunehmen. In einem solchen Falle hat man sich ebenfalls einer strafbaren Handlung schuldig gemacht, denn die Kleiderkarte ist ebenso wenig auf andere Personen übertragbar, wie jede andere Karte, und das Abschneiden an der Kleiberkarte bars nur vorn Verkäufer vorgenommen werben.
Ein Bezugschein darf nur von her Person benutzt werden, auf deren Namen er ausgefertigt ist. Nimmt ein anderer diesen Bezugschein an sich, um ihn zu verwerten, dann macht er sich strafbar und hat unter Umständen sogar mit Gefängnis zu red)» Inen.
Damm, geborene Moller, ihren 70. Geourrs- t a a. Der Jubilarin bringen wir unfern herzlichen Glückwunsch dar.
4- Gründern, 29. Nov. Am Donnerstagabend fand in der Turnhalle die dritte Veranstaltung des Grünberger Feierabendringes statt. Gegeben wurde das Schauspiel „Der Richter von Zalamea" von Calderon, das als Gastspiel der
mit ernährt wird.
Durchaus unzulässig ist es auch, von anderen (namentlich kinderreichen) Familien Lebensmittelkarten zu kaufen Es bedarf keiner weiteren Be- gründung, daß in solchen Fällen beide Teile, also Käufer und Verkäufer von Lebensmittelkarten, sich strafbar machen. In gleicher Weise sind Vereinbarungen, von anderen Famlien auf deren Karten Waren holen zu lallen und diese dann gegen gute Bezahlung in Empfang zu nehmen, zu beurteilen; also auch hier würden sich beide Telle strafbar machen.
Tageskalender für Samstag.
Stadttheater: 15 bis 17.15 Uhr „Rotkäppchen".— Gloria-Palaft, Seltersweg: „Das Herz der Königin". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die luftigen Vagabunden": 14 Uhr Jugendvorstellung „Schneewittchen und die sieben Zwerge", „Die Zauberkiste". — 1890/1940: 19 Uhr im „Burghof".
Tageskalender für Sonntag.
Stadttheater: 15.15 bis 18 Uhr „Pagcmini"; 19 bis 21.45 Uhr „Der Tanz ins Glück". — Gloria- Palast, Seltersweg: „Das Herz der Königin". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die luftigen Vaga- Hunden". — Haus- und Grundbesitzerverem Gießen: 15 Uhr im Gasthaus „Zum kühlen Grund" Jahres- Hauptversammlung. — Oberhesfifcher Kunstverein: 11 bis 13 Uhr Weihnachtsausstellung im Foyer des
Hungen: S2L-Brigabefüt)ter Pg. Schwarz. Gießen
Laubach: Pg. Ad. Lannö, Königstein
Lauter: Pg. Karl Schmidt. Gießen
Ober-Vessingen: Pg. Lenz. Vad Homburg
Ruppertsburg: Kreisgefchäftsführer Pg. Weber.
Gießen
Saasen: Pg. h. Herrchen. Vad Schmalbach villingen: Pg. Leifheit. Riederhöchstadt Weickartshain: Pg. hch. Schäfer HL, Vadenrod Weilershain: Pg. W. Rordmann. wehlar.
Am Sonntag. 1. Dezember
Allendorf a. b. £.: Pg. K. L. hetz. Gießen I ©UfjCtL
Alten-Bufeck: Pg. W. Nordmann, wehlar gn nichtöffentlicher Sitzung wurde gegen den W W.
DaubrIngen: Pg. Leifheit, Niederhöchstadt QU5 Krofdorf verhandelt Der Angeklagte war de-
Garbenteich: Pg. Arthur hauß. Gießen schuldigt, mit einer Person unter 14 Jahren un-
Giehen-Klein-Linden: Pg. Adolf Lanns, Königstein züchtige Handlungen vor genommen zu haben. Der
^-BrigaMüOrer »9- Sdjtoatj, I in« »urbe «zu »rMu g n . 8
Groh^clnd--- kr-i°.-I,-r Pg. hott- sich °-q-n Ur-
Haufen bei Gießen: Pg. h. Herrchen, Bad Schmal- tlinbenfä(fd)ung und verleumderischer Belobigung buch , zu verantworten Der Angeklagte hatte im Septem-
Heuchelheim: Pg. hch. Schäfer IIL, Vadenrod ber mit dem Ziel, einen polnischen Zivilarbeiter kirch Göns: Pg. Karl SchmidL Gießen von dem Hof, auf dem auch er arbeitete, zu ver-
Lang-Göns: Pg. Löber. Limburg treiben, einen Brief mit ber Unterschrift St."
Leibaestern- kreisaeschaflsführer Pg. Weber. Gießen an bas Polizeiamt Bab-Nauheim geschickt, in dem pohbGöns: Pg. Lenz. Bad Homburg ' " ~~ ?lfhpnrtnht n,,f hn9 fdmerfte
Steinbach: Kreisleiter Pg. Backhaus, Gietzen
Wo Licht ist, kann man stets auch Schatten finden. Und wo Disziplin und Drbnuna im allgemeinen herrschen, sind Fälle von Uiwiszipliniertheit und Unordnung trotzdem nie ausgeschlossen. Die Richtigkeit dieser Erkenntnisse kann wohl nirgends deutlicher wahrgenommen werden als bei den Dienststellen des Wirtschafts- und Ernährungs- amtes, wo sich leider öfter menschliche Unvollkom« menheiten und Schwächen bemerkbar machen. Das Feld dieser Ansechtunaen lleat auf dem Gebiete des «Bezugscheinwesens und der Lebensmittelkarten. Da- her hat sich das Wirtschafts- und Ernährungsamt der Stadt Gießen leider schon in zahlreichen Fällen gezwungen gesehen, Ordnungsstrafen gegen Be- zugschein- oder Lebensmittelkarten-Sünder zu ver- [Hängen i___... ________, v...... ~
Gericht zur Bestrafung weiterzuleiten, der Vorschriften der Derbrauchsregelu
..vungsvoll bejchäftlal mit Laubsäge, Schere und Radel, mit allerlei Läppchen, Holz, buntem Papier und vor allem mit dem, was Hans-Jürgen in seiner abgekürzten, aber treffenden Redeweise als den .Kleb" bezeichnet.
*
Am Sonntag, gegen Abend, wenn das Wunschkonzert für die Wehrmacht zu Ende und das Zimmer schon ganz dämmerig geworden ist, sitzt die Mutter mit den Kindern vor dem Adventskranz,
steckt die roten Kerzen an, nimmt bas dicke Märchenbuch ber Brüder Grimm und beginnt vorzulesen: „Rotkäppchen", bann „Dom Vögelchen, Mäuschen und der Bratwurst", dann „Das Lumpengesindel", das die Geschwister innig lieben, und zuletzt .^rumpelstilzchen" ... „Syeule back ich, mor- gen brau ich, übermorgen hol ich ber Königin ihr Kind ..." Bei diesen Worten fängt ber Kleine an | auf feinem Stühlchen herumzurutfchen und kann es ausnahmsweise nicht erwarten, bis die Mutter fertig ist mit dem Rumpelstilzchen Dann schreit er „Uno wann backen wir? — »Heute nicht", sagt die Mutter und lächelt, „aber morgen, und wer sehr lieb ist und gar nicht lärmt, darf dabei helfen." — „Teig rollen", sagt Hannelore andächtig, „ausst.echen!" kräht der kleine Bruder, .Herzen und Schäfchen und ... und ..." — „Ja", fagt die Mutter, „Herzen und Schäfchen. Aber jetzt gibt es erst Grießbrei, und bann gehen wir ins Bett." — (Aufnahmen s3j: Dr. Engelbert.) hth.
in der Woche vom 1. bis 7. Dezember: von 17.05 Uhr bis 9.15 Uhr.
H5-@emelnimaft A W öntOenöe
Das neue KdF.-Monatsheft.
Die Dezemberfolge bes KbF.-Monatsheftes ist erschienen. Das reichhaltige, vielseitige unb bildreiche heft ist bei den KdF.-Dienststellen für nur 10 Rpf. erhältlich. 5335V
ehrenzeichen (2. Stufe) verliehen.
Oer Landesbauerntag 1940.
NSG. Der Landesbauerntag der Landesbauern- schäft Hesien-Nassau, der zwischen den zwei Kriegs- erzeugungsschlachten die Führung des Landvolkes vereinigen soll, findet in diesem Jahr am 5 und 6. Dezember in Fran-kfurt a. M statt Gauleiter und Reicksstatthalter Sprenger, selbst ein Bauernsohn, der seine Verbundenheit mit hem Landvolk schon so oft durch Wort und Tat betun-
Stadtcheaters.
Stadttheater Gießen.
Am heutigen Samstag wird zum erstenmal das diesjährige Weihnachtsmärchen aufgeführt. Mit „Rotkäppchen" nach Gebrüder Grimm von Hermann Stelter wird eines der schönsten Märchen aus dem reichen Schatze des deutschen Märchengutes erstehen. Die Spielleitung hat wieder Karl Dolck. Die Musik wurde zusammengestellt unb wirb geleitet von Rudolf Loh. Das Bühnenbild schuf Karl Löffler, die Tänze wurden einstudiert von Irmgard Trömel. Außer Miete!
Am Sonntagnachmittag wird zum 20 Male der Operettenerfolg „Paganini" aufgeführt. Musikalische Leitung Arthur Apelt Spielleitung Harry Grüneke Außer Miete. — Sonntag abend wird die Wiener | Operette „Der Tanz ins Glück" von Robert Stolz | wiederholt. Musikalische Leitung Arthur Apelt. Spielleitung Harry Grüneke Bühnenbild Karl Löffler. Tanzleitung Irmgard Trömel. Chöre Nadine Galla. Außer Miete!
Ortszeit für den 1. Dezember.
Sonnenaufgang 9.13 Uhr, (Sonnenuntergang 17.14 Uhr. — Mondaufgang 10.55 Uhr, Monduntergang 19-39 Uhr.
Ortszeik für den 2. Dezember.
Sonnenaufgang 9.15 Uhr, Sonnenuntergang 17.13 Uhr. — Mondaufgang 11.42 Uhr, Monduntergang 20.44 Uhr.
verdunkelnngszeit
Wird ber Mann ober her Sohn zum Dienst bei der Wehrmacht einberufen, so darf man die Kleider- karte und die Lebensmittelkarten nicht für sich be- nutzen, sie sind vielmehr sofort beim Wirtschaftsund Ernährunasamt abzugeben.
Wird jemand aus der Familie in eine Klinik oder in ein Kran-kenhaus eingeliefert, fo sind die,
Lebensmittelkarten für diese Person nicht zu Hause Großen-Lmben, 29. Nov. Der Wacht« mitzuverwenden, wie viele meinen, sie sind viel- meister Hans Reck von hier wurde zum Leittnant mehr ungesäumt bei ber Verwaltung ber Klinik befördert., Dor einigen Wochen wurde ihm auch das ober des Krankenhauses abzugeben. Westwall-Ehrenzeichen verliehen.
Wenn iemanb aus der Hausgemeinschaft aus- wg. G r a ß e n - B u f e ck , 29. Nov. heute beging scheidet, z. B. eine Hausgehilfin, Die ihren Wohn- ber Landwirt Balthasar Pfeffer in bester geistt- sitz nach einem Landorte ober bergt verlegt, fo bars ger und körperlicher Frische seinen 8 0. G e b u r 19- man in der bisherigen Hausgemeinschaft die Le- t a g. Der hochdetag^ Mann arbeitet täglich noch bensmittelfarten dieses Madels nicht oehalten und wacker in Haus und Feld mit. Sein älterer Bruder für sich weiter verwenden. Die Karten müssen dem Heinrich Pfeffer steht im 83., feine Schwester Ma- Mädel mitgegeben werden, damit es sie an feinem Tie Wagner, geborene Pfeffer, Im 85. Lebensjahre, neuen Aufenthaltsort verwenden kann. Wer an- Die drei Geschwister zählen also zusammen ein öers handelt, macht sich strafbar. Atter von 248 Jahren.
Ein Geschäftsmann darf die Abgabe von Waren * Allendorf a. d. Lda., 30. Nov. Am kam- nicht abhängig machen von ber tauschweise!! Be- wenden Montag, 2. Dezember, begeht Frau Minna lieferuna mit Lebensmitteln. Damm, geborene Möller, ihren 7 0. Geburts-
Ein Selbftoerforaer darf niemand In feine Der- forgungsgemelnfchaft aufnehmen, ber nicht zu feiner Familie gehört unb ber daher auf Lebensmittelkarten angewlefen rft. Wenn die ßebensmitteloerfor- gung für eine solche Person von dem zuständigen Ernährunasamt in orbnugsmäßlger Form geregelt ist, z. B. Die Anrechnung biefer Derforgungsmenge auf bas Setbftoerforgungsquantum genehmigt wirb, liegt bie Sache natürlich anders Es geht nicht an, daß für eine Person an einer anderen Stelle Lebensmittelkarten bezogen und verbraucht werden, während diese Person bei einem Selbstversorger
er ein Mädchen aus Ilbenstadt auf das schwerste
Steinbad): Kreieleitet pg. «aapaun «wb«.
Wahenborn-Steinberg: Gcmperfonatamlsleiler Pg- ^ngetla^te wurde wegen Urkundenfälschung Ähn Tateinheit mit falscher Anschuldigung zu einer Gefängnis st rase von zwei Monaten oerurteUt. Strafmildernd kam der Umstand in Be« tracht, daß der Angeklagte nur bezweckte, den pob Der krelsleiter. i Nischen Arbeiter zu entfernen.


