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Samstag. /Sonntag, 2 Juni MO

Eichener Anzeiger

Auf den Straßen der Vernichtung

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Eine italienische Bilanz

[teil von der deut-

Nervöse Geschäftigkeit in Paris.

er Angriff gegen fchen Heeres in enige Kilometer liefen er Kanäle geschützten

die Reste des eng- dem flachen, nunmehr und durch Anstauungen Bogen längs der Küste

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ist für neue Aufgaben frei geworden. Die Gefangenen- und Beutezahlen konnten auch noch nicht überschlägig ermittelt werden.

Der Einsatz der Luftwaffe war im Laufe des 30.5. durch die Wetterlage stark beeinträchtigt. Trotzdem wurden die Hafenanlagen von Dünkirchen erneut angegriffen. Die Kriegs­marine übernahm im gesamten holländischen und in dem in unserer Hand befindlichen belgischen und französischen Küstengebiet die K ü st e n ver­te i d i g u n g. Einem deutschen Schnellboot gelang es, vor der belgischen Küste einen feindlichen Zer­störer durch Torpedoschuh zu versenken.

3n der Nacht zum 31. 5. griffen wiederum bri­tische Flugzeuge in Norddeulschland nichtmili­tärische Ziele an. Wesentlicher Schaden ist nirgends angerichtet worden. In Südholstein wurde ein feindliches Flugzeug durch Nachtjäger abge­schossen. 3n Nordfrankreich verlor der Feind drei französische, vor Stavanger ein britisches Kampf­flugzeug in Luflkämpfen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.

wlfchen Furnes Bergues und westlich ünkirchen ist im Gange. Der Gegner wehrt sich io: zähe in dem Bestreben, möglichst viel Solda- m, wenn -auch ohne Gerät, auf die Schiffe zu ptten. Die um Eafsel eingeschlossenen englischen rüste wurden bei dem Versuch, nach Norden Rrchzubrechen, aufgerieben. Die Blasse der rutschen Divisionen im Artois und in Flandern

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stellt sei und es gnüge, durch das Luftbombarde­ment verursachte Schäden wieder auszubessern, um die Bahnlinie wieder gebrauchsfähig zu machen; und zweitens würde der ganze Norden von Norwegen nunmehr durch die Front von Narvik geschützt. Der Londoner Rundfunk sagt:Blan darf getrost behaupten, dah Narvik ein vollwertiger Er­sah für die verlorenen Kanalhäfen darstellt."

wir erfahren hierzu von amtlicher Seite: Die Eisenbahnstrecke von Narvik bis zur schwedischen Grenze ist rund 50 Kilometer lang. Die deutschen Truppen haben die gesamte Eisen­bahn st recke bis auf den kleinen Teil, der durch die Stadt Narvik führt, fest in der Hand und sichern auch das Gelände um diese Bahn durch weit nach Norden und Süden vorgeschobene Postierun­gen. Ein Blick auf die Karte beweist, dah durch die Besetzung der Stadt Narvik eine Verbindung nach Schweden noch lange nicht geschaf­fen ist. Die Besetzung hat also keineswegs die Bedeutung, die havas verkündet, havas ver­sucht bemühte 3rreführung, um von der britisch- französischen Niederlage in Flandern abzulenken.

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Deutsche Kavalleristen in einem zerstörten Dorf in Flandern auf dem Wege nach Tournai. (PK.-Titz-Scherl-M.)

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Die französischen Armeen aufgerieben ober gefangen.

Die Neste des britischen Expeditionskorps in schmalem Küstenstreifen zusammengedrängt Llnübersehbare Masten an Gefangenen und Kriegsbeute.

Berlin, 31. Blai. (DBB.) Aus London wird oirfünbct, dah die brilifchen Truppen bei B o d ü, Irt weilen füdlich von Barvik, mit Erfolg den Rutschen Vorstoh auf Bamfos a u f h a l t e n und eben Widerstand leisten, der den besten Tradilio- nm der britischen Armee entspräche. Schottische, ivallisische und irische Regimenter seien an dieser IIaffentat beteiligt. Von amtlicher deutscher 5t U e erfahren wir, dah der Widerstand dieser biilischen Armee am 30. wai gebrochen wurde. Lin Teil der britischen Truppen wurde nach Osten grgcn die schwedische Grenze abge- ir ä n g t. Ein weiterer Teil hat sich auf die Stadt Bodö zurückgezogen und kleinere ! uppenverbände flüchteten nach Borden Id das unwegsame und unbewohnte Bergland. Auch btt Ausgang dieses Kampfes entspricht also ki besten Traditionen der britischen Armee, wie aur sie von den Kriegsschauplätzen in Borwegen, Holland, Belgien und Bordfrankreich kennen.

3n einem Bericht vom 30. wai behauptet o a s, dah die Besetzung Barviks von g'^her taktischer Bedeutung sei. Weil die V e r - i ndung mit Schweden über die Eisenbahn ntm Barvik nach Riksgränsen wieder herge-

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Der Wehrmachtsbericht vom Freitag.

DBB. Führerhauplquartier, 31. wai. as Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Während die Masse der französischen ruppen in Bordostfrankreich aufgerieben der gefangen ist, leisten an wenigen Stellen ersprengte und eingefchlossene Abteilungen noch Jiderstand. Er wird in kurzer Zeit gebrochen sein.

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/jUbrdesÄormiHagS Grundpreise für 1 mm Höbe bei Anzeigen von 22 mm Breite? Pf.,Tertanzeigen von 70 mm Breite 50 Pf. WiederholungMalstastelt AbschlmseMengenstaft'elB Platzvorschrift (vorherige Bereinbanmg)25"/omebr Ermäßigte Grundpreise Bäderanzeigen

und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Pf.

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England und Frankreich Deutschland aushungern wollten, befinden sie sich auf ernährungswirtschast- sichern Gebiet in größten Schwierigkeiten, weil sie ihre natürlichen Lieferanten einaebüßt haben und weil die englische Küste zum Groh:

schen Luftwaffe, den U- und Schnellbooten be­herrscht wird."

Wo war die Grand Fleet?

Rom, 1. Juni. (Europapreß.)Groß und ernst ist die Bedrohung des Herzens des britischen Im­periums, des englischen Jnselreiches", so schreibt der Direktor derTribuna", Nationalrat Guglielmotti. Die zu seinem Schutz geschaffene Heimatflotte habe beim Kampf am Mittwoch gefehlt. Nur der Weg über die schmale, die englische vyn der französischen Küste trennende Wasserstraße hätte die Reste des zertrümmerten englischen Expeditions­korps retten können. Weil sich die dezimierten eng­lischen Regimenter an den Gestaden des Aermel- kanals in der Hoffnung auf Rettung gedrängt hät-

Sv Jahrgang Rr.128 rrictieim täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: DieIllustrierte öiehener Familienblätter timatimBild DieSckolle flonatS-Bezngsvreiö: M4Beilagen.RM.1.95 )bneAllustrierte * 1.80 Zustellgebühr... -.25 ucb bei Nichterscheinen on einzelnen Nummern ifolge höherer Gewalt lernfprechanschluh 2251 DrahtanschriftAnzeiger" »ostscbeck 116sksFrankfM.

Die französische Bevölkerung scheint den Be­ruhigungspillen nicht mehr zugänglich zu sein, denn es heißt weiter in dem Bericht, mittlerweile ver­rate die öffentliche Meinung immer stärker ihre Ratlosigkeit. Die restliche Schilderung der Gemüts­verfassung der Franzosen, die nicht weniger als 170 Worte umfaßte, hat der französische Zensor q e - strichen, was immerhin bezeichnende Rückschlüsse auf die Volksstimmung zuläßt. Zum Schluß weist der Berichterstatter noch auf die Angst der Fran­zosen vor einem unmittelbar bevorstehenden Ein­tritt Italiens in den K r i e g hin.Ordre" chreibt, es sei eine Schande, daß die faschistische Presse sich rühme, Italien halte durch seine Inter- ventionsdrohung eine Million französischer Soldaten art der Alpengrenze fest.Giornale d'Italia" be­merkt dazu, die faschistische Presse erinnere sich nur allzu gut der wirklichen Schande Frankreichs in seiner Politik gegen Italien von 1919 bis 1939.

Mailand, 1. Juni. (Europapreß.) DieGa- zetta del Popolo" schreibt:Es nähert sich der Augenblick, da Italien eingreifen muß, um zur Neugestaltung Europas und der Kolonien auf Grund eines gerechten Friedens beizutragen. Mi­litärisch wird der Verlauf der Ereignisse keine grundlegende Umwandlung mehr erfahren können. Seit Beginn der Offensive setzt das deutsche Heer von Sieg zu Sieg den Vormarsch nach dem Dop­pelziel, Paris und London, fort. Nach der Be­setzung der Küste durch die deutschen Kräfte werden Frankreich und England nicht imstande sein, sich gegenseitig Hilfe zu leisten. Die Westmächte haben viel größere Verluste erlitten als die Deutschen, und man sieht nicht, von wo sie die Verstärkungen her- anholen sollten, um die Lücken auszufüllen. Die Ueberlegenheit der englischen Flotte wird durch die deutsche Luftwaffe und die deutschen Ferngeschütze zunichte gemacht.

Vom politischen Gesichtspunkt aus gesehen, haben die fortwährenden Niederlagen um die Westmächte einen luftleeren Raum geschaffen. Das Prestige der Westmächte auf dem Balkan ist zu­sammengebrochen. Auch für Spanien hat die Stunde der Erfüllung seiner Aspirationen geschlagen und es erscheint nicht wahrscheinlich, daß Englands Sonderbotschafter Hoare den General Franco von der Erfüllung der natürlichen spani­schen Aspirationen abbringen kann, der Befreiung Gibraltars und der Rückgabe Marokkos. Wirt­schaftlich ist das Unwahrscheinliche eingetreten, Deutschland ist von einem blockierten zu einem blockierenden Land geworden. Nachdem

Genf, 31. Mai. (Europapreß.) In der fron» zcnschen Hauptstadt herrscht eine außerordentliche » itische Geschäftigkeit. Der Draht mit London peelt andauernd. Die Stimmung in den Regie- iigstreifen ist außerordentlich sorgenvoll. Da die ? twicklung in Flandern die Westmächte vor eine lue und vorläufig unerwartete Lage gestellt hat, iff Reynaud den Ministerrat zusammen, an dem ätt alle Minister teilnahmen. Man bemerkte auch ßitain, Weygand und später auch den britischen 8'tschafter. Als wichtigster Punkt stand auf der t. gesordnung das Problem der Staatssicherheit nch innen und außen, ferner das immer fchwie- :i:-er werdende Versorgungsproblem für das Heer,

mut der Soldaten der Westmächte in Belgien her- auszustellen, um so durch geschickte Schilderungen heroischer Leistungen, der Bevölkerung gegenüber die wirkliche Schwere der Situation zu verkleinern. Selbst bisher sachlich und ruhig schreibende Mili­tärs, die sich durch das Geschrei der Boulevard- Journaille bis jetzt nicht beeinflussen ließen, machen heute dabei mit. So schreibt General Bröcard imJour":Die französischen Divisionen des be­festigten Lagers von Dünkirchen fahren fort, gegen einen unendlich stärkeren Feind, eine Belage- r u n g , m i e s ie Homer schildert, mit einer unversehrten Moral durchzuhalten. Die Armee des Generals Prioux (der General ist inzwischen in deutsche Gefangenschaft geraten und feine Armee aufgerieben) und die britische Armeeletztere hält den Flügel setzen ihre Rückzugsbewegungen gegen das Meer fort."

Frankreich bangt vor den weiteren deutschen Plänen.

Rom, 31. Mai. (Europapreß.) In Frankreich, so berichtet der Pariser Vertreter desGiornale d'Italia", fxage man sich gegenwärtig ängstlich, auf welches Ziel die deutschen Truppen nach der Beendigung Der Schlacht im Norden marschie­ren werden: auf Paris ober auf London ober auf beide Haupt st ädte zugleich. Im allgemeinen sei man der Auffassung, daß die b e iben Operationen im selbe nAugen- blick beginnen würden, da es den deutschen Generalen an Menschen und Material nicht man­gele. Derartige Reserven schienen dagegen im Lager Der Westmächte nicht reichlich zu fein.

Die Bevölkerung und die Flüchtlinge. Für die Sicherheit des Staates nach innen wurden neue rigorose Maßnahmen beschlossen, die aber der Oef- fentlichkeit noch nicht bekanntgegeben worden sind. Vom Oberkommando der Streitkräfte der West­mächte in Frankreich wurde mitgeteilt, daß sich Dünkirchen nach wie vor in den Händen der West- rnächte befinde. Der Londoner Rundfunk teilte mit, dah man größtes Vertrauen in Die Zu­kunft habe unD von Der militärischen Führung Des Generals Weygand höchst beeinbrurft sei.

Mit allen möglichen ReDewenDungen versucht Die Pariser Presse durch ihre besten Journalisten und militärischen Mitarbeiter vor allem den Kampfes-

ten, sei der Augenblick gekommen gewesen, b i e letzte Karte auszuspielen. Doch die englische Heimatflotte habe Den Einsatz oermieDen. Nur einige leichte Einheiten seien in Den Kamps geschickt worden, unD Die Menge Der Transport­schiffe, Die Dem furchtbaren BombarDement Der Deutschen Flieger mit Dem bekannten Ergebnis preisgegeben roorDen seien. Daraus sei zu schließen. Daß Die größte Kriegsmarine Der Welt nicht mehr Die Möglichkeit habe, selbst Das Leden Der Heimat zu schützen. Die See­macht Großbritanniens sei an Der Schwelle Des eigenen Hauses geschlagen worden. Das deutsche Flugzeug habe die Grand Fleet ge­zwungen, auf Die äußerste DerteiDigung Der See­grenze zu verzichten.

Die Opferung von Hekatomben vollbesetzter eng­lischer Transporter im Aermel-Kanal [inD, wie Die Lavoro Fascista" betont, nur eine Der Etappen Der unmittelbar bevorstehenDen Tragödie. Ebenso wie in Skandinavien habe die Luft- und See­schlacht im Kanal aller Welt die Wertlosigkeit der englischen Seemacht gegenüber der mächtigen deut­schen Luftwaffe bewiesen.Im Aermel-Kanal", so schließt das Blatt,sind in diesen Tagen nicht nur die rauchenden Schiffstrümmer, sondern auch Großbritanniens Glaube undMythos ins Meer gesunken, d. h. mit anderen Wor­ten, die alte Welt britischer Grausamkeit ist für immer dem Untergang geweiht."

DieTribuna" weist weiter darauf hin, dah die Schlacht in Nordfrankreich und Belgien keineswegs nur eine Episode des Krieges, sondern ein für den Ausgang des gesamten Konflikts maßgebendes Er­eignis fei. Die Franzosen und Engländer hätten in dieser Schlacht rund e i ne halbe Million Menschen und dazu nach eigenem Eingeständnis ihre besten Truppen mit einem ungeheuren Park von Panzerwagen, Geschützen, Kraftwagen und sonstigem Kriegsmaterial sowie ungeheuer viel Flugzeugen verloren. Damit hätten sie eine aus­schlaggebende Verminderung ihrer Kampfkraft er­litten. Außerdem sei die Zusammenarbeit zwischen den Engländern und Den Franzoien durch Die Deutsche Besetzung Der Küste sehr erschwert roorDen. England, Das sich selbst beDroht sehe, sei in erster Linie auf feine eigene Verteidigung bedacht unD erliege Der Versuchung, Frankreich seinem Schicksal zu überlassen oDer ihm wenigstens nur mit höchst begrenzten Mitteln zu helfen. Frankreich Da­gegen suche sich auf Der in hast befestigten Linie SommeAisne zu retten. General Weygand zögere aber, die ihm noch zur Verfügung stehenDen Divi­sionen in einer Angriffsschlacht aufs Spiel zu setzen.

VrühlfcheUniverfltatrdnlckereiS.Lange General-Anzeiger für Oberhessen T-9

Für neue Ausgaben frei."

Die große Vernichtungsschlacht in Flandern ist beendet. Daran ändert auch nichts, daß hier und dort noch versprengte oder eingeschlossene Truppen­teile der britisch-französischen Armeen planlos und ohne Zusammenhang miteinander gleichsam auf eigene Faust noch Widerstand leisten. Die Vereini­gung Der von Westen, Osten unD SÜD en angreifen- Den Deutschen Armeen süDlich Der Linie Pope» ringheCassel hat Die Trennung Der Verbündeten oollenDet und Den Keil zwischen Dem zur Küste flüthtenDen britischen Expeditionskorps und der nördlichen Gruppe der französischen Armeen ge­waltig verbreitert. Die auf engstem Raum südlich Lille eingekesselten französischen Truppenteile sind aufgerieben oder gefangen, nachdem ihnen jede Aus­sicht genommen war, Den eisernen Ring Der deut­schen Divisionen, der sich von Stunde zu Stunde immer mehr um sie zusammenpreßte und ihnen Den Atem nahm, nach Süden zu durchbrechen. Die fran­zösischen Nord-Armeen, eine aus ausgesuchten Truppenverbänden zusammengestellte Heeresgruppe, Die bestimmt war, Durch Belgien gegen Deutschland vorzubrechen und durch einen Vorstoß ins Ruhr- reoier die Schlagader Der Deutschen Wirtschaft zu Durchschneiden, Die Deshalb auch mit moDernen Waffen vorzüglich ausgerüstet war, Diese franzö­sischen NorDarmeeN sinD vernichtet. Alle Entlastungs- versuche, die der neue französische Generalissimus Weygand von Süden her in Richtung Amiens und von Südosten her in Richtung MontmedySedan unternommen hat, haben nichts gefruchtet. Sie waren übrigens meist mit so unzulänglichen Kräf­ten geführt roorDen, Daß bei Der Tiefe Der Deutschen SüDfront an einen Erfolg nicht zu Denken war. Der Wechsel im Oberbefehl sowohl wie im Kom- manDo der NorDarmeen mitten in Den Operationen hat also nicht nur nichts genützt, fonDern vielleicht eher noch zur allgemeinen Verwirrung beigetragen. Die Der unerwartete Deutsche Osfensivstoß und Die ebenso unerwartete Verbreiterung des Durchbruchs zwische^ Sambre und Maas nach Nordwesten zu in Richtung auf Den Kanal bei Der französischen Obersten Heeresleitung sowohl wie bei Der Trup­penführung an Der Front angerichtet hatten.

Wie Herr Reynaud und seine Clique politischer Hasardeure in Paris immer noch unentwegt an einWunder" glaubten, das wie einst Frankreichs Schicksal in der Marneschlacht, nun Die französischen Nordarmeen aus ihrer von Tag zu Tag verzwei­felter werdenden Lage retten werde, so gaben sich Der neue französische DberfommanbierenDe und seine Berater Der törichten Hoffnung hin, Der Deutsche Durchbruchskeil werde zu schwach sein, um Der Dop­pelten Belastung von Norden her Durch Die ein- gekesselten, nach Süden einen Ausweg suchenden fran­zösischen Armeen und gleichzeitig von Süden her durch die gegen Amiens herangeführten Entlastungstruppen zu widerstehen. Man wiegte sich immer noch in der Irrigen Vorstellung, daß es nur rasch oorgeroor- fene motorisierte Verbände seien, Denen bei ihrem schnellen Vorpreschen auf die Sommemündung und dann an die Kanalküste der Zusammenhang mit

Die britischen Truppen bei zersprengt.

Narvik sott von derFtandern-Niedertage abtenken.-Eine mißglückteIrreführung.

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