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Landkreis Gießen.

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raschung gegeben, denn die Gäste waren sehr und spielten weit besser als der Gegner.

Spannende Sandballkämpfe des Sonntags.

Tv. Hochelheim Tv. Anspach 11:7 (4:3).

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s. Lang-Göns, 30.April. Am 3. Mai Frau Anna Elisabeth Belte Wwe., Obergasse, bei guter geistiger und körperlicher Frische ihren 8 1. Ge­burt s t a g begehen. Wir wünschen viel Glück.

die Vereine die dringende Ditte, weiter zu singen, da dies Arbeit für die Gemeinschaft seit Er bat um Namhaftmachung der Sangeskameraden mit 25-, 45- und 50jähriger aktiver Sangestätigkeit, damit diesen die verdiente Ehrung durch den Gau zuteil werde. Aus Oberhessen lägen erst derartige Meldun- aen vor, gegenüber 240 aus Rheinhessen. Ein Gau- leistungssingen sei für September in B ad - Nauheim vorgesehen. Ebenso solle auch in jedem Kreis ein Sängertreffen durchgeführt werden. Kreis- chormeister Daupert schlua mit Rücksicht auf die Verkehrsverhältmsse vor, diese Veranstaltungen im

einsatz in der Landwirtschaft in der heutigen Zeit hin. Die satzungsgemäß ausicheidenden Verwal­tungsmitglieder Wilhelm Wagner, Heinrich Stroh, Georg Hermann und Heinrich Bit­te n d o r f wurden einstimmig wiedergewählt. Das Aufsichtsratsmitglied Karl Stroh ist zum stellver­tretenden Geschäftsführer bestellt worden.

frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 30. April. Der Frankfurter Schlachtviehmarkt war in allen Gattungen hin­reichend beschickt und nahm einen regen Verlauf. Das gesamte Vieh wurde zu etwa folgenden Prei­sen zugeteilt: Ochsen 36,5 bis 46,5, Bullen 35 bis 44,5, Kühe 18 bis 44,5, Färsen 28 bis 45,5, Kälber 25 bis 65, Hümmel 30 bis 51, Schafe 20 bis 44, Schweine 49,5 bis 55,5 RM.

Die Einlagen stiegen um über 37 000 RM., der Umsatz im Warengeschäft stieg von 72 000 RM. auf rund 83 000 RM. Heber 500 Doppelzentner Ge- treibe wurden erfaßt und zur Ablieferung gebracht. Gerade in den Kriegsmonaten war eine besondere Spartätigkeit zu verzeichnen, so daß die flüssigen Mittel die Genossenschaft in die Lage versetzten, 30 000 RM. in Reichsanlethe anzulegen. Von dem Reingewinn in Höhe von 3350,56 RM. wurden 1000 RM. den Reserven zugeschrieben und der Rest an die Mitglieder der Warendividende und Ge- schästsanteilverzinsung zur Verteilung gebracht. Der Aufsichtsratsvorsitzende Georg Hermann machte Ausführungen über das Warenbezuasgefchäft, ins- besondere unter den durch den Krieg bedingten Ver­hältnissen. Der zweite Vorsitzende und Ortsbauern- führer W a gn e r wies eindringlich auf den Arbeits-

Im Butzbach standen sich vor einer großen Zu- schauermenge Die beiden obigen Mannschaften zum Entscheidungsspiel gegenüber. Wenn schon die bei­den vorausgegangenen Treffen teilweise hervor­ragenden Sport boten, so konnte diesmal alles in den Schatten gestellt werden. Verzweifelt wurde auf beiden Seiten gekämpft, trotzdem aber keines­wegs der technische Teil vergessen oder vernach­lässigt. Anspach konnte seine vorsonntägige Leistung nicht wiederholen, obwohl sich jeder einzelne Mann restlos einsetzte.

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allen Posten gut besetzt unb ließen bie Grünweißen besonbers in Der zweiten Spielhälfte oftmalsleer­laufen". Der Spielbeginn sah bie Gastgeber im Angriff, doch konnten vorerst alle Angriffe abge­wehrt werben. Bis zur Pause waren die Naun­heimer zweimal erfolgreich, doch nach ber Pause önberte sich das Bild. Die Gastgeber waren nicht wiederzuerkennen, sie zeigten einen Eifer, ber nicht lange ohne Torerfolge bleiben konnte. Bei einem Durchbruch hieß es 3:0, bann hatten die Grün­weißen nichts mehr zu bestellen und durch drei weitere Tore stellten die Naunheimer den Sieg sicher. Erst zwei Minuten vor Schluß gelang es den Grünweißen, wenigstens das Ehrentor zu schießen.

Oie Ergebnisse der Kreisklassenspiele.

Steinbach I. Hungen I. 5:1 (3:0).

Obwohl man mit einem sicheren Siege der Stein­bacher gerechnet hatte, setzte sich ber Gegner mit ollem Eifer zur Wehr. Bei Halbzeit stanb ber Sieg ber Gastgeber bereits fest, doch gaben sich bie Gäste noch lange nicht geschlagen. Es reichte aber nur zum Ehrentor, während Steinbach noch zwei­mal einsenben konnte.

DfV.-Reichsbahn II. Garbenteich I. 1:3 (0:1).

Auf dem Walbsportplatz lieferten sich beibe Mannschaften einen feffelnben Kampf, ben bie Gäste auf Grunb ihrer besseren Gesamtleistung ver- bient gewannen.

Großen-Buseck I. klein Linden I. 4:2 (2:3).

Beinahe hätte es in Großen-Buseck eine Heber»

kreis Bübingen.

ONidda, 29. April. Im benachbarten Fauer­bach ereignete sich heute ein bebauernsroerter Tobes. fall. Mehrere Kinder spielten in einem st i l l - gelegten Steinbruch mit mehreren Tüm­peln. Dabei fiel das fünfjährige Söhnchen des Ortsbewohners Mohr in einen Tümpel und e r - trank, bevor Rettung durch Erwachsene möglich war.

1 Schotten, 27. April. Das Fest ber yol­de n e n Hochzeit begingen heute Lehrer t. R. Heinrich Dambmann unb Frau Berta, geborene Engel. Gebürtig aus Michelbach, war er früher eimae Zeit in Schotten, banach lange Jahre in Rüsselsheim. Don allen Seiten erfuhr bas Jubel­paar viele Ehrungen. In Göttingen verstarb rm 88. Lebensjahr ein Sohn unserer Stabt, General der Infanterie a. D. M e l i o r, ein Sohn des früheren Kreisrats Melior, ber in ben fünfziger Jahren hier tätig war. Der Sohn unseres Bür­germeisters, Hans M e n g e l, würbe zum Leut­nant in einem Panzerregiment befördert.

kreis Wetzlar.

§ Wißmar, 25. April. Die hiesige Spar- Und Darlehnskasse, die auf ihr vierzigjäh­riges Beffchen zurückblickt, hielt im Saale von Wolf unter dem Vorsitz von Ludwig Leib ihre dies- jähriae ordentliche Generalversammlung ab, die aut besucht war. Die Genossenschaft wurde im Jahre 1937 mit der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Ab- satzgenossenschaft verschmolzen und hat besonders seit dieser Zeit gute Fortschritte zu verzeichnen. Dies trifft auch wieder für das abgelaufene Geschäfts­jahr, wie die Zahlen der von Geschäftsführer Becker oorgetvagenen Bilanz und des Geschäfts­berichts beweisen, in erhöhtem Maße zu. Im Jahre 1939 traten allein 31 Mitalieder neu bei, der Ge­samtmitgliederbestand erhöhte sich damit auf 286.

den Mtaliedern. Für das Jahr 1940 lauten die Zahlen: 34 Vereine, davon 2 nicht aemeldet, 959 aktive Sänger, davon 509 beitragspflichtige Sänger, unterstützende Mitglieder sind 637 gemeldet.

In einer Pause trug ber GesangvereinSänger­kranz" zwei Chöre vor. Dann gab Krelsschatzmeister Weber (Kesselbach) den Kassenbericht. Die Ein­nahmen betrugen 1973,58 RM., die Ausgaben 1421,77 RM., so baß ein Reit von 551,81 RM. verblieb, außerdem hat der Kreis ein Guthaben beim Gau von 145,20 RM.

Der Kreisführer erwähnte noch das Gausänger- feft in Gießen, bas leider nicht den erwarteten Er­folg hatte. Das dabei entstandene Defizit konnte durch Sparmaßnahmen mittlerweile vollständig ge­deckt werden. Weiterhin richtete der Kreisführer an

Fußball-Ergebnisse der Bezirksklasse.

1900Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:2.

Eine feit langem nicht mehr gesehene stattliche Zuschauermenge war der äußere Rahmen zu dem Kampf am Sonntag, der leider nicht ganz befriedigen konnte.

Der Beginn sah die Gäste sofort mit gefährlichen Angriffen im Spiel, und da in der Hintermannschaft ber Blau-Weißen noch nicht die nötige Sicherheit herrschte, waren die Bemühungen der Gäste recht bald von (Erfolg gekrönt. Etwa in der 10. Minute kam die Derteioigung der Platzbesitzer mit einem Angriff der Steinberger wieder einmal nicht ganz zurecht, und statt im erlösenden Aus landete der Ball im eigenen Netz. Hierdurch kam noch mehr Zerfahrenheit in die Hintermannschaft, was den Teutonen bald einen weiteren Erfolg durch ihren Linksaußen einbrachte. Erft die verfchiebenen glän- Aenben Paraden von Dinges im Tor führten zu der sonst gewohnten Sicherheit. Trotz der Windunter­stützung gelang den Gästen nun rein Treffer mehr.

Nach dem Wechsel ging das Spielgeschehen zum größten Teil an bie Blau-Weißen über. Zu zähl­baren .Erfolgen kam es jedoch noch nicht. Den Teu­tonen bot sich vielmehr hierzu eine große Chance in Gestalt eines Elfmeters, Der jedoch von Dinges glänzend zunichte aemacht wurde. Bei den sich nun mehrenden Angriffen der Blau-Weißen gelang endlich in der 70. Minute der erste Gegentreffer. Kraft spielte sich in der 70. Minute gut durch, feine Vorlage, die von einem Verteidiger abprallte, nahm ber Rechtsaußen auf und schoß unhaltbar ein. Der Schiedsrichter versagte jedoch die Anerkennung. Hierdurch trat im Sturm der Blau-Weißen eine große Zerfahrenheit ein und obwohl noch manche klare Chance herausgearbeitet wurde, reichte es nicht mehr zu der erforderlichen Konzentration für einen Erfolg.

Tuspo. Raunheim I. VsV.-R. I. 5:1. (2:0).

Eine große Enttäuschung bereitete bie erste Mannschaft bes RfB.°R. ihren Anhängern. Wohl niemanb hätte an eine derartige eindeutige Nieder- läge gedacht. Um es vorweg zu sagen; Die Naun­heimer haben verdient gewonnen, aus in dieser Höhe, denn was die Grünweißen zeigten war sehr wenig. Die Mannschaft hat sehr nachgelassen, der Sturm, sonst die stärkste Waffe, war nicht wieder- verkennen. In der Läuferreihe konnte nur Benner befriedigen, in der Verteidigung war Fleischhauer nicht auf der Höhe. Die Naunheimer waren auf :

Die Spiele um ben Lahnpokal.

Auch diesmal waren wieder alle Mannschaften am Start, sodaß nunmehr schon fast eine kleine Hebersicht möglich ist. Die Spiele hatten folgende Ergebnisse:

Tv. Dornholzhausen Tv. Holzheim 16:11 (9:7) Tv. Dutenhofen Tv. Garbenheim 7:13 (4:4) Tv. Münchholzhausen Tv. Atzdach 15:6 (7:4) To. Launsbach To. Heuchelheim 4:11 (2:4) Mtv. Gießen Tv. Großen-Buseck 21:8 (9:3).

Fernweklkompf des Schützenvereins.

An dem dieser Tage ftattgefunbenen Fernwett- kampf im Kleinkaliberschießen beteiligte sich der Schützenverein mit zwei Mannschaften in vier Kämpfen. Jede Mannschaft bestand aus fünf Schüt­zen. Es mußten von jedem Schützen in jedem der beiden Kämpfe 30 Schuß auf die 12er-Kleinkaliber- Ringscheibe abgegeben werden, und zwar 10 Schuß liegend freihändig, kniend und stehend freihändig. Die Mannschaften mußten infolge Einziehung eines Teiles ihrer Schützen mit Ersatz antreten. Die erste Mannschaft schoß ohne Willn Schilling, Jos. Krum- Den und Hans Schmoll. Diese Schützen wurden von Altersschützen bestens erseht. Die erste Mannschaft erreichte in der militärischen Anschlaasform 1480 Ringe, in beliebiger Anschlags form 1501 Ringe; Durchschnittsringzahl 10 Ringe. Beide Resultate sind als sehr gut anzusprechen.

Die zweite Mannschaft schoß ohne Meisenback) und Müller und wurde ebenfalls von den Altersscyühen ergänzt. Die dritte Mannschaft konnte der vorge­schrittenen Zeit wegen nicht zum Einsatz kommen.

Von ben einzelnen Schützen würben folgende Ringzahlen erreicht:

I. Mannschaft. Militärische Ansch la gs- form: Georg Schilling 208 Ringe, Heinrich Appel 306 Ringe, Karl Mootz 297 Ringe, Willy Georg 294 Ringe, Wilhelm Scheid 275 Ringe. Gesamt­ergebnis 1480 Ringe.

II. Mannschaft: Ioh. Wessels 270 Ringe, Wilhelm Schwinn 265 Ringe, Georg Schwan 261 Ringe, Karl Nonnenbroich 270 Ringe, Adolf Möhl 254 Ringe. Gesamtergebnis 1320 Ringe.

I. Mannschaft. Beliebige Anschlags- form, liegend, freihändig, kniend ober sitzend, stehend freihändig, sonst wie vorstehend: Georg Schilling 309 Ringe, Heinrich Appel 307 Ringe, Willy Georg 298 Ringe, Karl Mootz 297 Ringe, Job. Wessels 290 Ringe. Gesamtergebnis 1501 Ringe.

II. Mannschaft: Conrad Dreyer 284 Ringe, Wilhelm Schwinn 276 Ringe, Georg Schwan 275 Ringe, Wilhelm Scheid 264; Ringe, Adolf Möhl 245 Ringe. Gesamtergebnis 1*344 Ringe,

Das Schießen nahm einen glatten Verlauf. Die Leitung hatte Schießwart Otto Schönau. Die Aufsicht übte Schützenkamerab Scheller von der Schießabteilung des Postsportvereins aus. Der in­nerhalb des Deutschen Schützenverbandes erreichte Platz dürfte erst im Laufe des kommenden Monats bekannt werden.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

Die Spielvereinigung 1900 hielt am Samstag imFrankfurter Hof" eine Mitgliederversammlung ab, deren Tagesordnung die Annahme der neuen NSRL.-Einheitssatzung und den Vorschlag zur Be­stellung des Vereinsführers bildete. In feinen ab- gegebenen Geschäftsberichten schilderte der Vereins- führer die Tätigkeit während des verflossenen Jah­res, die trotz des Krieges recht befriedigend war. Die Einheitssatzung wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Als Gemeinschaftsführer wurde der seitherige Vereiassührer erneut in Vor­schlag gebracht.

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