Ausgabe 
27.2.1902 Erstes Blatt
 
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Gerichtssaal.

halten soll.

stützen.

t- Büdingen, 25. Febr. Auf Anregung der Krieger­kameradschaftHassia" hielt Lehrer Storck von Altenstadt am Sonntagnachmittag in Mittelgründau und abends in Diebach am Haag Vorträge über den Buren krieg.

k. Dudenrod bei Büdingen, 25. Febr. Gestern nach­mittag verunglückte in dem l'/zKlm. von hier entfernten Basaltsteinbruch auf dem Betten der 62jährige Arbeiter Andreas Naumann II. Er war mit anderen Arbeitern be­schäftigt, Basaltsteine zu einem Ehausseebau zu brechen und aufzuschichten. Beim Verladen der Steine kippte der Roll­wagen auf den Schienen um, riß Naumann mit in eine Ver­tiefung, in der die anderen Arbeiter beschäftigt waren, und drückte ihm die linke Brustseite ein. Trotzdem vermochte er, ein Mann von äußerst starkem Körperbau, noch zu Fuß nach Hause zu gehen, wo er nach Verlauf von 2 Stunden seinen Ver­letzungen erlag. Hätte nicht eine Leiter in der Vertiefung gestanden und dem abstürzenden mit Steinen beladenen Roll­wagen eine andere Richtung gegeben, so wären auch die in der Vertiefung beschäftigten Arbeiter, die rasch zur Seite zu springen vermochten, verunglückt. N. hinterläßt eine Witwe und drei erwachsene Kinder.

Mainz, 25. Febr. Die Gehälter der hiesigen Volks­schullehrer sollen nach einem Beschlüsse des Schulvor­standes nach den Sätzen von Offenbach, Worms und Darm­stadt geregelt werden und zwar mit geringen Modifikationen Insbesondere soll das Höchstgehalt mit 27 Jahren erreicht werden. Die Funktionszulage der Oberlehrer soll um 100 Mark erhöht werden. Bezüglich der Schuloerwalter wurde beschlossen, daß sie nach 6 Jahren zur definitiven Anstellung gelangen sollen, sofern mindestens 2 Jahre davon im städti­schen Schuldienst verbracht sind. Der Mainzer Schützen­gesellschaft ging vom Kriegsministerium in Berlin die Nachricht zu, daß die vom Provinzialausschuß für das ent­eignete alte Schützenhaus festgesetzte Entschädigungs­summe von 104 000 Mk. zur Zahlung an die Schützen- gesellschaft angewiesen worden sei.

Leipzig, 26. Febr. Wegen t t l i ch e n An g ri f f s auf einen Offizier, Nötigung in mehreren Fällen, gefährlicher Körperverletzung und Waffenmißbrauchs, Wi­derstands gegen die Staatsgewalt, öffentlicher Beleidigung usw. war der Unteroffizier im Infanterie-Regiment Nr. 10/ Ficker vom Kriegsgericht zu sechs Jahren Gefäng­nis, Degradation und Entfernung aus dem Heere ver­urteilt worden. Gegen dieses Urteil legte sowohl der Gerichtsherr, weil ihm die Strafe zu gering war, als auch der Angeklagte, da er die Ausschreitungen im Zu­stande sinnloser Betrunkenheit begangen haben will, Be­rufung beim Oberkriegsgericht ein, das sich jetzt mit der Angelegenheit zu beschäftigen hatte. Der That- bestand ist folgender: Am 1. August 1901 hatten Unter­offiziere ein Preisschießen. Auf dem Rückwege kehrten die Unteroffiziere in zwei Schankw Ortschaften ein, um dann gegen 2 Uhr nachmittags nach ihrer Kaserne sich zu be­geben. Ficker, welcher verschiedene Glas Bier und Schnaps getrunkc»! hatte, verließ allein die Restauration. Er trug sein Tienstgewehr bei sich, führte aber keine Patronen mit. Als er gegen 4 Uhr nachmittags wo er sich in der Zwischenzeit aufgehalten hat, vermag er nicht zu, fageii in die Nähe des Rittergutes Wahren kam, be­gegnete ihm ein Bierwagen. Ficker rief den Kutscher' desselben an, und forderte ihn mit den Worten:Halt oder ich schieße" auf, seinen Wagen anzuhalten. Der Kutscher Winke entgegnete, daß er derartige Scherze lassen solle, hieb indessen auf sein Pferd ein, um in scharfem Trabe davon zu fahren. Ficker folgte dem Bierwagen und schnitt ihm den Weg aus einem näheren Fußpfade ab. Als der Wagen in die Nähe der Königsbrücke kam, sah der Bierkutscher den Unteroffizier auf der Brücke tehen und mit seinem Gewehr Ladegriffe üben. Ficker legte sein Gewehr auf Winke an, und forderte ihn auf, abzusteigen, ein Ansinnen, dem Winke indessen erst Folge i -~ w irntprai<>6'n

leistete, als der Unteroffizier dem Pferde in die Bügel

Gingesandt.

(Ftir Form und Inhalt alle, ulitec ßie|er Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber; keinerlei Verantwortung.)

ist. Die abfällige Kritik beziehe sich einzig und allem auf die Beschaffenheit des verwendeten Rohmaterials, keines­falls aber auf die Person oder gewerbliche Thätigkeck des Privatklägers, weshalb von einer Beleidigung keine Rede sein könne. ___________________ _______~

rats Meyer, statt. Der Vorsitzende des Vorstandes, Fabrikant Langsdorf, erstattete den Geschäftsbericht für 1901. Die Mitgliederzahl ist nach derFriedb. Oberhess. Ztg." im verflossenen Jahre wieder um 11 gestiegen und beträgt jetzt 115. Auf das im vorigen Frühjahre erworbene Bauterrain (1616 Quadratmeter) von W. Schmidt werden zurzeit zwei Häuser gebaut und zwar ein 3-Zimmerhaus zum Eigentumserwerb und ein Doppelhaus mit je drei 2-Zunmer- wohnungen zum Vermieten an Vereinsmitglieder, welche nicht in der Lage sind, die zum Eigentumserwerb nötige An­zahlung zu leisten. Der Buchwert der schon vorhandenen 18 Häuser ist im Gegensatz zum Vorjahre trotz der Amor­tisationen nicht geringer, sondern in die Höhe gegangen, und zwar kommt dies daher, weil im Laufe des Jahres be­deutende Aufwendungen an Einftiedigungen, Plätten der Hauseingänge und sonstigen Verbesserungen gemacht wurden. Der Buchwert der 18 Häuser war am 31. Dezember 1901 118 068.55 Mk. Das Stammanteilkonto ist von 21 899 Nck. auf 24 540.48 Mk. gestiegen. Die Haftsiunme hat sich von 23 800 Mk. auf 27 600 Mk. erhöht. Der Reingewinn be­trägt 1628.43 Mk., gegen das Vorjahr ein kleiner Rückgang, der durch Zinsverlust, und zwar durch die schon erwähnten bedeutenden Aufwendungen an den einzelnen Häusern und Zinsverlust auf Gelände re. hervorgerufen wurde. Der Vor­schlag des Vorstandes über die Verteilung des Reingewinnes; und zwar: 4 Prozent Dividende mit 855.60 Mk., Gutschrift zum Reservefonds 338.45 Mk., Gutschrift auf die 18 Häuser je io Mk. 180 Mk., 160 Mk. an Gratifikationen und 94.38 Mk. Vortrag auf neue Rechnung findet- einstimmige Annahme. Nach Erledigung mehr interner Angelegen­heiten wird das seitherige Mitglied des Vorstandes, P. Ritzert, wiedergewählt. Aus dem Aufirchtsrat scheiden aus Ferd. Damm und Ph. Vogt. Ferd. Damm wird wieder- und Bürgermeister Sandmann neugewählt. In der nun folgenden freien Diskussion wurde noch angeregt, weitere Häuser zu bauen, aber seitens des Vorsitzenden auch hinge­wiesen, daß die dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel ziemlich knapp seien. Es sei deshalb an alle dem Bau­verein noch Fernstehenden die Bitte gerichtet, denselben durch ihren Beitritt in seinen gemeinnützigen Bestrebungen zu unter»

sich jedoch durch das auf ihn gerichteteGewehr, vmr dem er annehmen mußte, daß es geladen , ' u

beirren, er zog seinen Säbel und drang auf hen nver- offizier ein, der mehrmals um den Da gen ^etrrrert Leutnant winkte schließlich mit dem e-abel dem Sergeanten, von der anderen Seite heranzutommen, und den unter ofsizier zu fassen. Ficker merkte dies jeboa), ,prang einige Schritte zurück, machte das Gewehr schußbereit und legt an mit den Worten:Zurück oder ich schieße auf euch alle beide." Ter Offizier sprang vor und ;chlug mrt oem Säbel nach Ficker, ritzte ihm mdessen an der -orustsiitt nur ganz leicht die Haut. Der Unteroffizier fchlug hierauf den Ofsizier mit d em Gewehrkolben ins Gesicht, ein Schlag, der indessen nur eine geringe

Braunfels, 25. Februar. Durch Vermittelung des Rent­meisters Blum hier, erhielt der Turnverein Braunfels folgen­des Telegramm aus New-York:Mittwoch nächster Woche großartiger Fackelzug hier für Prinz Heinrich; proponiere, daß Turner auch feiern. Festessen und Getränk auf meine Kosten. Gruß an Alle. Muschenheim. Herr Muschenheim ist ein Braunfelser Kind, Besitzer eines der feinsten Re­staurants in New-York und demnächstiger Inhaber eines noch im Bau begriffenen Riesenhotels. Der Turnverein wird es sich gewiß nicht nehmen lassen, den heutigen Tag in echt turnerischer Weise zu feiern und manches Glas zu leeren aus das Wohl des Spenders und des Prinzen Heinrich.

Aschaffenburg, 24. Febr. Das Recht der Presse zur Besprechung öffentlicher Mißstände hat neuerdings in einem gegen denBeobachter am Main" hier ange­strengten Beleidigungsprozesse, gerichtliche Anerkennung ge­sunden. Das Blatt veröffentlichte vor einigen Wochen em Eingesandt", worin darauf hingewiesen wurde, daß infolge des schlechten Steinmaterials, das zum Unterbau der Kahl­thalbahn verwendet wurde, an den Brücken und Wafferdurch- lässen schon mannigfache Reparaturen notwendig geworden seien. Der Steinbruchbesitzer Peter M. aus E. erließ hierauf nicht allein imBeobachter" eine in scharfem Tone gehaltene Entgegnung, sondern strengte auch gegen den verantwort­lichen Redakteur eine Beleidigungsklage an, weil er sich durch die abfällige Beurteilung der von ihm gelieferten Steine in seiner Geschäftsehre verletzt fühlte. Auf die Be­antwortung der Klageschrift durch Rechtsanwalt Dr. Elbert erging alsbald vom Amtsgericht der Beschluß, daß die Klage unter Aufbürdung der Kosten zurückzuweisen sei. Der Inhalt desEmgesandt" enthalte keinerlei Kundgebung, welche die persönliche oder geschäftliche Ehre des Privatklägers verletzen könnte. Es werde nur die Beschaffen­heit des Steinmaterials besprochen, das zum Bau der Kahl­thalbahn Verwendung fand, also eines öffentlichen Zwecken dienenden und der öffentlichen Kritik unterstehenden Gegenstandes von der Zeitung, die tut Vertretung öffentlicher Interessen berufen

dem es f-,-..k, , Kellnerinnen gegenüber unpassend benommen hatte. halb hast Du noch kein Recht, Dich hier so sch kotig zu be nehmen. Wenn Du nicht Kouleur auf dem Kopfe hattest, würde ich Dir ein paar herunterschlagen." Erler nahm die Mütze vom Kopfe und sagte:Ich nehme sie ab, dann steht Dir nichts im Wege." Die Aufforderung Erlers, mit ihm hinauszugehen, lehnte Schencke ab, worauf Erler erklärte. Du kneifst also, Du bist ein Feigling und ein Kneifer".

Schencke entgegnete:Wenn Du mich Kneifer nennst, nenne das Ubertneg5gena)i ote ^iuuujixh

ich Dich einen Lumpen" und wiederholte das Wort Lump l Oberstabsarzt Dr. Naether konnte die Mog-

nochmals. Nun sprang Erler auf und schlug Schencke nij)t ausschließen, daß bei dem Angeklagten eine

mehrere Male ins Gesicht. Schencke unterbreitete den! x 5 tiche Belastung vorliege. Doch hielt es der Sach- Vorfall dem Ehrengericht des zuständigen Se3irf§(ommanbo§ üer»tänbige für unwahrscheinlich, daß der Angeklagte sich in Neiße. Dieses entschied, daß ein Duell nicht zu um- -ur Zeit der That in einem pathologischen Raufch befunden gehen sei. Hierauf überbrachte Leutnant Morawe vom 6. habe. Generalarzt. Dr Mutze-Wobst reiumierte ,ich dahi , Trainbataillon bem Erler eine Pistolenforderung auf 15 Schritt daß die erbliche

Distanz und Kugelwechsel bls zur Kampfunfähigkeit,früherErlittene ngefI2gten bet der That Unzweifel-. Die Forderung wurde angenommen, aber aus dem Kampf- i erkennen ließen, daß Ficker bei Begehung der That platz herabgesetzt aus dreimaligen Kugelwech el. Das Duell Zustande geistiger Störung sich befunden

verlief am 18. Dezember bei Karlowitz unblutig. Leutnant . in ber )-eine s^ie Willensbestimmung ausgeschlossen Morawe erklärte vor Gericht, er habe feinem Mitcmgeschul- gewesen sei. Als interessantes Moment sei aus diesem bigten das Wort abgenommen, daß er auf feinen Gegner I hervorgehoben, daß es bei den Psychiatern als

auch wirklich ziele und nicht etwa blos in die Luft schieße. für die Nachkommenschaft oft schwer belastend Sch-Nck- gab zu, thatfächüch auf fernen Gegner gezielt -u I-mpfunden^ wird, wenn - n» H ber^ den Großeltern }(hier sind es fünf) jünger ist wie die ----------------------------- ftrau. Nach kurzem Plaidoyer kam das Obertnegsgemcht zur Freisprechung Fickers, da es nicht die Ueb erzeug- ung von der strafbaren Schuld des Angeklagten gewinnen konnte. Sehr unangenehm ist die Wal)rener Afsaire für vier Unteroffiziere geworden, die seinerzeit mit dem An­geklagten unter Gewehr Restaurationen besucht und das Zechgelage derart ausgedehnt haben, daß sie den Nach­mittagsdienst versäumten. Eine Verlängerung der Dienst­zeit ift mit ihnen nicht wieder abgefchlo,sen worden, sodaß iie ihre Stelle verloren haben. Sergeant Otto erhielt wegen Feigheit eine fünfwöchige Freiheitsstrafe, während LeutnantGraetz in Anerkennung seines bei der Afsaire bewiesenen Mutes eine Ordensauszeichnung er-

Vermischtes.

Tie Entstehungsgeschichte eines Duells. Wir haben bereits über das in Breslau ergangene Urteil in einer Tüellangelegenheit berichtet. Interessant ift der An­laß zu dem Zweikampf. Der Referendar und Referveleut- nant Sch-nck- faß -mcs Abends im ^°o°mber mit dem, Forn"ei,wr'B-llle^'zur Folg: hatte. Der

Studenten Erler am Biertifch. Lchenck-, der «lter " b 8-wehr, rang mit Ficlcr und entriß

Herr derLeopoldiner" ist, einen schlecht euigefchankt schließlich das Gewehr. Nunmehr ergriff Ficker die

Schoppen zufüllen lassen wollte, rief ihm der Student Erler, gefolgt von dem Sergeanten, dem Bierkutfa)er und

der mit anderen Mitgliedern der Tübinger.Zollern" ^'ul^^hreren Zivilisien. Im Walde zog er sein Seitengewehr selben Tische saß, zu:Als Reserveoffizier darstt Du ben uub drohte, jeden zu erstea-en, der ihm nahe tarne Der Schoppen Nicht nachfüllcn lassen." Schenck erwiderte: .Ich Sergeant traute sich Nicht heran woraus ein Ztvrl.it ^mrt üke hier nicht als Reserveoffizier, sondern als Leopoldiner." dem Seitengewehr des Sergeanten dem Uniervsilz er zu Mer ernSe Unb tie bt r Nicht als Leopoldiner, Leibe ging. Es gelang schließlich, Ficker zu uberwaltig-n

Euer erwiderte.Und ich s tz 9 mif erroiberte Schencke, Seinem Transport nach dem Arresthaufe in Wahren Eistele

sondern als ^ubmgerZoller . -a t er heftigen Widerstand, auch beleidigte er den Scksutzmann,

schon vorher mißfallen hatte, daß Erler der seine Abführung leitete, in gröblicher Weise. Er mußte

neu gegenüber unpassend benommen hatte. .^.7 gefesselt in das Arresthaus getragen werden.

tS)u noch kein Recht, Dich hier so schlotig zu de- ^ngeflagte wollte von den grämten Vorgängen vom c v « Anreden des Bierkutschers ab nichts mehr wissen, erst als

er in der Zelle erwachte, sei ihm das Bewußtjein wieder- gefoimmen. Ter Leutnant sagte au£,_ daß ihm der Unter­offizier den Eindruck eines B l ö d s i n n i g e^i gemacht hätte, auch andere Zeugen sagten aus, dag Ficker einen wehr geistig defekten, als betrunkenen Eindruck gemacht habe. Ausschlaggebend für die Beurteilung der Strofthat waren für das Oberkriegsgericht die Gutachten der Sach-

Hebung des Handwerks durch die Meisterprüfung.

Von jeher ist die Frage der Hebung des Gewerbe­betriebs ein Schmerzenskind des Kultnrfortschritts ge­blieben. Erscheint es auch dem Laien als enormer Fort­schritt, daß jetzt mit Recht die Prüfung der sich selbständig machenden Gewerbetreibenden durch gesetzliche Mittel er­strebt wird, so läßt sich doch die Natur dieses angestrebten Verfahrens kaum als haltbar bezeichnen. Der eigentliche Sinn der Meisterprüfung sollte doch nur der fein, das Handwerk vor dem Aufsaugen durch den Großkapitalis­mus zu schützen und das Heer der Pfuscher zu vermindern. Jedoch kann von diesem oder jenem bei der bis jetzt ein- geschlagenen Richtung überhaupt nicht die Rede sein. Diese befaßt sich ja vorwiegend mit der Verleihung des Meister­titels, einer Ehrenbezeichnung für jene Gewerbetreibenden, die den moralischen Mut haben, sich der Prüfung einer triftete,"als der Unteroffizier dem Pferde in die Zügel I

sie . Vergeblich versuchte der Bierfahrer, dem Unterosiizier etnen fetbjtatngen -Betrieb anjumg«, jener «K WMWKWMM

Ä i7 eEg^k'Äsie"^'^-^^ bL ""ar-In^srin^Lhuhe 'bei Einern SchZm°-chkr vier

Ketrohfe gesackt ^usw?ch. Ms^ 'ffiint^ riÄgenbM mann der sich doch df Zuspruchs der Menge durch seine 4. A v (näTipfc prhipft pr hnr, PIN PN S cb l aal elegante, folide .lusfüyrnng der Arbeit bewußt ift,

mit^dem Gewehrkolben uuVbie Brust sodaß Zumal wenn er prompt zu liefern versteht, aus dem Meister­en. der Atem vergina Der Bierkutscher sah nun ' daß er titel?! Das Richtige, was die geplanten Prüfungen zu allein gegen den Unteroffizier nichts ausrichten konnte, erstreben zu beaofichtigen scheinen, ist die Prüfung des und eilte nach dem Rittergutsgehöft, um Hilfe zu holen. Mmmmms, denn man kann doch^mcht alles Gewerbe zum Unterwegs traf er den Sergeanten Otto, den er einzu- Kuust-Gewerbe erheben wollen, jedoch ist der Begriff des schreiten bat. Als beide sich Ficker näherten, sahen sie, Minimums ein so individueller und dehnbarer daß es

daß der Unteroffizier inzwischen von der Straße aus Has bei der thcttsachlichen Anwendung der Prüfungen die ve-

Geschirr nach der Wiese zu gelenkt hatte, und im Begriffe wickeltsten Widerfpruche in dem Mmdeftmaß besten, was war das Pferd aüszuspännen Auf zweimaliges erreicht werden soll, Hervorrufen wird. In der gesttgen

Anrufen des Sergeanten. Kamerad, 'komm, wir wollen Nummer desGreß. Anz" ist eine Liste der Beisitzer der

zusammen nach tzau;e gehen!" reagierte Ficker nicht, er Pruiungskommiiswn tur Oberhes,en Vervs entlicht wo^en, legte vielmehr, Ls die beiden näher tarnen, fein Gewehr nach der öffentlichen Meinung -nesit glucklicherwei e - auf sie an mit den Worten- , Zurück oder ich altere, achtbare und angesehene Gewerbetreibende. Hierm schieße- ich^abe fünf scharfe'Patronen bei mir. Otto erblickt jedoch der Weiterschauende eine Irvine, dte sich reterierte'hierauf In diesem Moment kam von den Schieß- mit deni gesamten Geist der Prüftingsbestrebungen gar nicht ständ^ Leutnant Graeß im Stabe daher. Da er zu vereinigen scheint. Ohne gegen irgend iemand der Ittcht wußte was der Unteroffizier sich an dem auf der neugewählken Herren Beisitzer perfonltch werden zu Miese Ähenden^^Geschirr zu schaffen machte, rief er ihn wollen, muß man sich doch fragen, was bedeuten Alter an Ä leiftd? bem Befehl keine Folge. In- und A ch t b a r k e i t für das Amt eines Examinators? Han- zw'ischen eilte Otto herbei und rief dem Ofsizier zu, daß delt cs sich darum, das Handwerk qualitativ zu heben, der Unteroffizier Pferd und Wagen weggenommen habe so Ware es doch mehr rm Sinne der ganzen Bestrebung, und auf die Leute scharf schieße. Sofort sprang Leutnant an diese Stelle vorwiegeno lungere,^ hervorragend cf uali- bDm Rade und auia auf den Unteroffizier zu. fizierte, von modernem Geift durchdrungene Per- Tteier 1 e a t eiet n @ e iu e r au f den Osstzter an sonen zu setzen, die in diesem Sinne eigens ausgebildet und dr/hte ihn zu er schießen. Der Leutnant ließ > wären. Denn, um das Handwerk kampffähiger dem Groß-