grüßte die Erschienenen und beleuchtete die segensreiche Wirksamkeit des Herrn Kreiling auf den verschiedenen Gebieten der Gemeindeverwaltung. Er schloß mit dem Wunsche, daß ihm, der selbstlos für das Wohl seiner Gemeinde gewirkt, ein ruhiger und heiterer Lebensabend beschieden sein möge. Die musikalischen Vorträge ernsten und heiteren Inhaltes der Lehrer Schmidt und Wolfschmidt trugen viel zur Verschönerung der Feier bei, deren Verlauf als ein durchaus gelungener bezeichnet werden muß. — Samstagabend hielt der Gesangverein „Germania" im „Treppchen" sein Winterfest ab. Die Gc- sangsvorträgc des gutgeschulten Chors ernteten volles Lob und die theatralischen Aufführungen, eine Auslese der schönsten komischen Stücke der Neuzeit, wurden mit großem Beifall
Aenderungen erfahren.
" Die Vereinigung für hessische Volkskunde hält 28. d. M. im Cafö Ebel ihren zweiten Mitglicderabend ab. Pfarrer Schulte, aus Beuern spricht über: „Kirchweih im
am Grab nieder. Mit einer von den: Musikkorps gespielten Trauerweise schloß die Feier.
** Ans dem Theaterbureau. Wilhelm Meyer-Försters
den Wortlaut harte:
Hochverehrte Herren! Jin ganzen deutschen Vater- lande jubeln heute die treuen deutschen Herren ihrem erhabenen, geliebten Kaiser an seinem Geburts feste freudig entgegen. Auch wir sind hier als patriotische deutsche Männer der schönen Lahnstadt Gieszen zusammen gekommen, um den Gefühlen der streue, Liebe unb Hingebung für S. M. den Kaiser begeisterten Ausdruck zu geben. Wie einem jeden Menschen, fo war auch unserm Kaiser im vergangenen Jahre an Freud und Leid sein gut Teil zugemesjen. Im schoße seiner Familie genoß Seine Maie,tat des schönsten Glückes und konnte srch mit seiner hohen Gemahlin in vollster Gesundheit der kraftvollen Entwickelung der stattlichen Kinderfchar er» ' freuen. In der chinesischen Angelegenheit hat S. M. für die Ermordung seines Gesandten, des Frhrn. von Ketteler vollstättdige Geuugthuung erhalten, und mit Ehren und reinem Schilde i,r die deutsche Expedttions- truppe in das Vaterland zuruckgekehrt. Doch auch herbes Leid kam über S- M. und sein hohes Haus. Der schlverste Verlust für ein treues Kinderherz, der Tod seiner geliebten Mutter, der geistreichen und menschenfreundlichen Kaiserin Friedrich, versetzte das Herz unseres Kaisers in tiefste Trauer. Doch Erfrischung und Trost sucht und findet S- M., wie stets im Leide, in treuester, ge- ' Wissenhaftester Erfüllung seiner hohen katserlichen Pflichten. Es geht nun unser Wunsch für unfern ge- liebten Kaiser am heutigen Tage dahin, daß Gott ihm auch im neuen Jahre bescheren möge: Gesundheit, Frische und Kraft zur Ausübung seines hohen Ai...es, zum Segen unseres geliebten Vaterlandes, ein in Liebe zu ihm stehendes deutsches Volk, tüchtige Gehilfen und Ratgeber und eine ihm bis in den Tod treue Kriegsmacht zu Wasser und zu Lande. S. M. der Kaiser, das Vorbild treuester Pflichterfüllung, lebe hoch!
** In besonders festlicher Weise beging am Samstag nachmittag das Großh. Gymnasium diesen Festtag für das deutsche Volk. Zu der Feier, bte öffentlich war, hatten sich Verwandte und Freunde der Zöglinge in solcher Zahl ein gefunden, daß sich die Aula des Gymnasiums als viel zu klein erwies. Das reichhaltige Programm umfaßte zwölf Wummern. Nach einem trefflichen Vortrage der Schüler- kapelle des Gymnasiums hielt Pros. Rahn die Festrede. Er sprach über die Bedeutung des Tages von Bronzell für das deutsche Volk. Anknüpfend an das Dichterwort „6 p.7] dapetc ä’^pcuTcoc ou itatdeuerai“ führte er aus, wie Deutschland, insbesonoere Preußen, mit Widerwärtigkeiten aller Art habe kämpfen und wie cs gar viele ernste, trübe Tage habe dnrchmachen müssen, ehe es das geworden sei, was es jetzt sei. Dafür seien der Tag von Biron- zell, der 8. November 1850, und der bald darauf am 29 November geschlossene Olmützer Vertrag ein guter Beweis. Er schloß seine Ausführungen mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Kaiser Wilhelm- Darauf trugen Primaner eine Ode der griechischen Dichterin Melinno und Aeschylus' Schilderung der Schlackst bei Salamis in deutscher und griechischer Sprache ausdrucksvoll vor. Der Stoff war von Direktor Geh- Schulrat Schädel aus- gewählt und übersetzt worden und bot einen Vergleich mit Deutschlands jetziger Machtstellung- Borträge der Schülerkapelle unb des Schülerchors, die von tüchtiger Schulung zeugten, blldeten den Schluß der schönen Feier.
Das Realgymnasium beging Kaisers Geburtstag am Samstag vorn, ck tag durch eine interne Schulfeier, bei der Prof- Hedderich die Festrede hielt. Auch die höhere Mädchenschule sowie di^ übrigen städtii
neues, fünfaktiges Schauspiel „Alt-Heidelberg", welches am Dienstag, den 28. d. Mts. erstmalig zur Aufführung gelangt unb von Herrn Gerlach in Szene gesetzt wird, ist in den Hauptrollen wie folgt besetzt: „Karl Heinrich" Herr Schneider, Dr. Juttner Herr Ramsey er. „stäthie" Frl. Hohenfels, „Kellermann" Herr Woisch, „Rüder" I aufgenommen. .
Herr 3 ob er usw. Die Vorstellung findet bei mittleren I ps. Strinbach, 26. Jan. Gestern fand hier die B ärger - Eintrittspreisen statt. Abonuementbillets haben mit Zuzahlung! meister wähl statt. Das Ergebnis war aber ein ganz Gültigkeit. anderes, als der Einsender der Notiz in unserer Nr. 19 voraus-
* • Fechtvcrband GießenLahr. Gestern abend fand im gesetzt hatte. Denn während die drei Gegenkandidaten des „Cafö Leib" der Maskenball dcL Fechtverbands Gießen-Lahr, seitherigen Bürgermeisters es zusammen auf nur 24 Stimmen der sehr zahlreich besucht war, statt. Die Gruppen, die auf- brachten, ftimmten für den letzteren 172 Wühler. Er wurde geführt wurden, rnnren recht geschmackvoll. Nach der De- also mit erdrückender Mehrheit iviedergewählt. Es ist das Maskierung wurde ein prächtiges lebendes Bild, „eine gewiß ein erfreuliches Zeichen für da§ Vertrauen, das unsere 'Huldigung für Se. Majestät den Deutschen Kaiser", dar- Gemeinde ihrem seitherigen Oberhaupte entgegenbrmgt. gestellt, das den größten Beifall fand. Trotz des großen An- E. Darmstadt, 26. Jan. Es geht hier das Gerücht, Herr drangs herrschte die schönste Ordnung, was nicht wenig den James Kraft und Frl. Hodapp (Frankfurt a. M.) beab- Leitem der Festlichkeit zu verdanken ist. In fröhlichster sichtigten die Gründung eines Konservatoriums in unserer Stimmung blieb man bis zum grauenden Morgen beisammen. Residenz. Wir möchten die Absicht insofern bezweifeln, als Wie wir hören, soll ein bedeutender lieber schuß erzielt das hieße: „Eulen nach Athen tragen". Der Bedarf in der worden sein, der zur Unterstützung hiesiger Armer Ver- Richtung musikalischer Ausbildung ist überreich gedeckt und wendung finden soll. wir haben schon sehr oft die Erfahrung gemacht, daß Leute,
* * Jagdverpachtimgen. Die Gemeindejagd zu Climbach die hierher tarnen, gestützt auf flüchtige Erfolge in den oberen wurde an den seitherigen Pächter, Frhrn. v. Röder, für Gesellschaftskreisen, sich, sobald es sich um dauernde Nieder- 274 M. Jahrespacht auf 6 Jahre verpachtet. Der seitherige lassung handelte, schwere Enttäuschungen erleben mußten. Die Pachtpreis war 190 Mk. — Die Gemeindejagd von Anne- Darmstädter sind nicht oppositionslustig, aber zäh und folgen rod iDiirbc für 910 Mk. an die seitherigen Pächter, Rentier nur ihrem eigenen Kopf.
Ghr. Petri und Brauereibefitzer Denn in gh off, verpachtet. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der sellherige Pachtpreis betrug 700 Mk. pro Jahr. ^Den „Record" im Milchpantschen hat sich die Gemeinde
Nieder-Saulheim errungen; dieser Tage muroen tu dieser Gemeinde bei den Milchproduzenten Proben von Much erhoben, da es sich herausgestellt hatte, daß gerade aus dieser Gemeinde die meiste gewässerte Milch in die Stadt gerächt wurde. Bei der Untersuchung der Milch durch das chemische Untersuchungsamt zu Mainz wurde, wie von dort gemeldet wird, konstatiert, daß die Milch bis zu 60 Prozent mit Wasser versetzt war. (Das ist noch gar nichts! Aus Worms kam jüngst die Kunde, daß dort bei einer Milchrevsston eine Verätzung der Milch von über 70 Prozent festgestellt wurde l In Gießen werden die Resultate der Milchrevisionen leider nicht bekannt gegeben. D. Rd. des Gieß. Anz.) — In Niainz haben Einbrecher in einer Kunsthandlung auf dem Leichhof 1100 Mk. gestohlen.
Vogelsberg". ijvic juunyv «'^'■“““1 *■*> -••• -—,—~, ,, . ,
• * Das Museum be§ Obcrhessischen Geschichtsvereins nn sonstige kleinere Angebinde sollten die äußeren Ermner- nltcn Rathause ist in den letzten Tagen wiederum um einige ungszeichen an die heutige Feier bilden. — Nachbern interessante Stücke bereichert worden. Wir nennen u. a. ein I auch die beiden Söhne des Herrn Gail kleine selbstgefertigte Ä’XÄÄ aus bet©emeinbe Vöhl flammt »iWÄeÄ Ä Subito unb- Ferner hat Hermann Heß c!”e feine Gattin herzliche tiefempfundene Worte: Er führte
Kasette mit einem daran befindlichen IStcihgcn Kunstschloi; heutige Fest bereitet sei, Treue zu belohnen-
zum Geschenk gemacht, das aus der Rabenau stammen soll.I ^ie'Treue des Jubilars, der treu gewesen sei, dem Wprke, Dr. Reinewald stiftete eine originelle aus Tabaksblättern bem er diente, treu der Gattin, treu sich selbst und treu modellierte Figur, die ihre Entstehung der Kunstfertigkeit eines Einern Gott, der ihn bis hierher geführt und bewahrt; merikanischen Indianers verdankt. Der Besuch des Museums wie die liebend sorgende Gattin und sparsame Hausfrau ist, wie wir erfahren, seit seiner Neuöffnung bis jetzt recht dem braven Gatten stets eine trauliche Heimstätte bereitet befriebiaenb gewesen, ein Zeichen, daß bas Interesse bafür I in der er ausruhen konnte von des Z^agev Muhen und
- Wcttcrumschlag. Das lange ersehnte ^interwetter^i t ^nken, daß er heute rüstig und gesund ein in unserer in der Nacht vom SamStag zum Sonntag emgetretrn. ^.ie x^s^^bigen Zeit so seltenes Jubiläum feiern könne unb Erde hat ihr neues Schneekleid erhalten, das Thermometer Rß .u* hoffen stehe, daß nach weiteren sechs Jahren ist auf 2° unter Null gesunken und die Nasen der Straßen- goldene Ehejubiläum ihnen beschieden sei. Sei
wandler röten sich vor Freude wie die Wangen schamhasterl getreu biS in den Tod, so will ich dir die
Mägdelein. — Falb erzählt natürlich wieder ben größtenl Krone des Lebens geben, mit diesem Spruche
Unsinn. Er sagt vom 27. bis 31. Januar: „Während die schloß er seine ergreifende Ansprache und über- erften Tage trocken verlaufen, kommt es in den letzten zu be- reichte sodann dem Paare zum Andenten an dnt Heu- witter mit Schneetreiben entlud. I r0 ieUcnc Feier wie die heutige habe veranstalten können.
• * Beisetzung des Landgerichtsdirektors Jockel. Ein statt- bewegten Herzens dankte der Jubilar für all die Ehre, die Ilcher Trauerzug gab am Samstagnachmittag dem Land- ihm am heutigen Tage widerfahren sei. Nachdem er die gerichtsdirektor Jockel datz letzte Geleit. Darunter befanden Glückwünsche der Versammelten entgageiigcnoinmen, ge- sjch die Spitzen der Behörden unb die Justizbeamten unserer leitete man ihn in den eigentlichen Festsaal, wo ihm an Stadt. Auch von auswärts waren zahlreiche Richter zur der Tafel der Ehrenplatz ^st,6^aumt war. Wer den
• erzenem Ebenso hatten bic Stttw«« b«
"Hassia es sich nicht nehmen lassen, ihren alten Herr „ audqCtaujc[)t/ manches ernste und launige Wort gesprochien, reich zur letzten 9iul)C zu geleiten. Nachdem die Klunge des! Mas auf bas Wohl des Jubelpaares unb des
Trauermarsches, den das Musikkorps deS Jnf.-Regunents I wüschen Hauses gelerrt, bis die Munde des Nr. 116 spielte, verklungen waren, ergriff Pfarrer Euler Ausbruches ° schlug. Eingedenk des Sinnspruches: das Wort zur Grabrede, der er die Anfangsworte des! Siehst du ein’n Werknrann fleißig und gut, so stolz du 90. Psalms: „Herr Gott, du bist unsere Zuflucht re." zu seist, zieh deinen Hut", der auch die Tischkarten zierte, wurde gründe legte. Besonders wies er auf baS glückliche Familien- die Feier weihevoll eingeleitet, mit ihm unb in ihm klang leben hin, an dem in Verbindung mit dem über alles ge- sie harmonisch aus.
liebten Berufe der Verewigte seine ganze Freude fand. Namens L Heuchelheim, 26. Jan. Am Donnerstagabenb sand im • der Justizbeamten Gießens rief Landgerichtspräsibeni Kull-!Saale der Wirtschaft „zum Treppchen" eine Feier zu Ehren mann deni hingeschiebenen Kollegen wanne Worte des Ab- unseres verdienten bisherigen Bürgermeisters Kreiling Natt, schieds nach. Er hob hervor, wie der Verblichene, der zu der sich eine stattliche Anzahl von Freunden des.Gefelerten 33 Jahre im Justizdienst stand, in allen Stellen ein Vorbild mich voii auswärts eingefunden hatte. Pfarrer Gluck be- von^Pflichttreue, überall geachtet unb geschätzt gewesen fei.1 °
Mit der ihm eigenen Willensstärke habe er trotz der tückischen
Krankheit auSgehalten, bis auch der letzte Rest seiner Kraft oerzel)rt war. Stets würden sie ihm ein treues Andenken bewahren. Darauf legte ein Vertreter des S. 0. einen Kranz
Kaisers Geburtstag.
Unsere Stadt hat zur Feier des Geburtstages Sr.^Majestät unseres Kaisers ein festliches Gewand angezogen. L-ämlliche öffentlichen Gebäude und eine große Anzahl von Privathäusern haben Fahnenschmuck angelegt.
Unser Regiment leitete die Feier gestern abend durch einen Zapfenstreich ein. Heute morgen gegen 7 Uhr schloß ich ein großes Wecken an. Um ^10 und 10 Uhr fand in ber Stadtkirche und der katholischen Kirche Festgottesdienst tatt, in bem Herr Pfarrer Dr. Grein die Festpredigt hielt, an den sich um >/,12 Uhr eine Parade auf Oswalds Garten anschloß. Ein aus ben verschiedenen Kompagnien zusammengesetztes Kommando besorgte die Absperrimg des Platzes. Um 3/4ll Uhr traf die Fahnenkompagnie mit den zahnen des Regiments unter Führung des Hauptmanns E. von Haustein ein. In rascher Folge trafen bann die übrigen Kompagnien ein. Das Regiment formierte sich m Parade- aufftellung. Darauf hielt Oberst v. Dewitz eine Ansprache, in der er auf die Bedeutung des Tages hinwies, dann einen Armeebefehl Seiner Nlajestät verlas. (L-iehe letzte Nach-> richten.) Er schloß mit einem dreifachen Hurrah auf Seine Majestät. Die Truppen präsentierten, ivährend die Musik die Älationalhymne spielte. Äiachdem Oberp v. Dewitz die Front abgeschrillen halte, formierte sich die Kolonne zum Parademarsch. Zugweise marschierten die einzelnen Kompagnien vorüber, jede bemüht, die vorige an Strammheit zu übertreffen, lebhaft bewundert und — kritisiert von der zahlreich versammelten Menge. Nach Beendigung des Parademarsches ivurden die Regimentsfahnen unter klingendem Spiel wieder feierlich nach der Wohnung des Regimentskommandeurs zurückgebracht. Die einzelnen Truppenteile marschierten wieder zurück in die festlich mit Tannengrün geschmückten Kasernen, ivo ein besonders gutes Essen wartete. Heute Abend finden in verschiedenen Lokalen kleinere Festlichkeiten der ^einzelnen Kompagnien statt, mit Theater-Aufführungen und Tanz.
Im großen Saal beS GejellstyaftshauseS fand heute nachmittag i/32 Uhr das offizielle Festessen zur Feier des Geburtstages Sr. Majefiär des Kaifers )tatt Wahrend deS Essens konzertierte untere Regimentskapelle. Oberst v. Dewitz brachte ben Kaisertoast aus, der solgen-
am$genrrnrmcit -ovn dreien, wieder entkamen oder erschosseii I ** ^ause Vcl^erm Konnnerzi'imratOkiil
□cn. Die Buren wurden zurückgeschlagen unb verloren tage vollzog ch ^cicr: Sie galt bem
10 Tote. Sie erbaten nachher ärztliche Hilfe. 2ic ^er^u^te W eine eb u)o f bone t^cn^.t^eu^crbeo in Diensten der Engländer betrugen 3 Tote und 5 Verwundete. Pruce ^Olahrige s QJ[)cfQuntcn Meisters Stohr. Von Hamilton machte am 24. Januar bei Doschmanvfontein 1- der HUini s , 3 seiner Wohnung mittels
Gefangene 12 bewaffnete Buren ergaben sich an tenfeUten bet» 6o«n beXlto und feiiro Gattm
bÄMan,." hört, schweben "b7n^strLmen'^ne
hingen zwischen der deutschen unb englischen Regierung ^^cht- I S ! versammelt, denen sich, soweit
wegen Ue b er mi 11 c lun g d e r i n Deutschland g e- Schar au«crGeschäftsper onals sammelten Gelder, KleiduiigSstiicke, Arzneistoffe usw. I es der Raum gestEte, getreu o ^r
an die Burenfamilien in den Konzentrationslagern. Man vnsthwe- ^aaes entsprechende Ansprache des Provin- hoffe hier, daß ber lediglich humane Zweck, der deutscher- Beden ung der dem Jubilar
seits beabsichtigt ist, sich iw CiNverstaiwnis imd unter MitZ zml^i ) des Großherzogs das ihm verliehene
Wirkung der englischen Regiernna leicht erreichen laßt. An un Auftrage K- \. des W B f Sanbc be§ barem Gelde sollen hunderttausend Mark überwiesen werden. r b^ Großmütigen überreichte, eine
' Auszeichnung, die bisher nur wenigen zu teil geworden Aus fitnilt und Ännd. ist Hieraus ergriff Kommerzienrat Wilhelm G all das
Wort um bewegten Herzens dem altbewahrten Meister
Gießen, 27. Januar 1902. feinen Dank und seine Anerkennung anszusprechen. Er
" ParlamkntarischeS. Nachdem d« Pn-nz-Aus- betrete °s W
schuß das Budget durchberaten hat, ist^die Einberufung vc! g . s^^-^r in seinem Hause beizuwohnen, welche
des Landtags mit Rücksicht auf die Fertigstellung her um» bi£§y oin^rn Manne gelte, der schon unter seinem Groß fangreichen Ausschußberichte auf den 18. Februar vorgesehen, üater in Fitzer Arbeit Großes geleistet — hielten doch zu wenn nicht die Beratung des von dem Finanz-Ausschuß ge- ber damaligen Zeit die ersten Dampfmaschinen ihren Ein- nehmigten Lotterie-Vertrages mit Oldenburg und Lübeck eine ™ in Gießen — der seinem Vater stets ein treuer Gehilfe frühere Einberufung für ein bis zwei Tage nötig macht. Berater war, und der auch ihm, dem Enkel, bis Der Finanz-Ausschuß wird vorher nochmals am Freitag ben Lum heutigen Tage nicht nur ein gewissenhafter Mit- .31 San“ 3uf—treten, ffite non dem Gesetzgebung-- arbeiter, sondern frnhc.ter Jugnrd anauü> «N va r-
voll zu gestalten. Kraft der ihm gleichzeitig überreichten 'Stiftungsurkunde vom 28. Februar träte der altbewährte Meister nunmehr in den wohlverdienten Ruhestand, und zivar mit vollem Gehalt- Eine ebenso prächtige, wie sinnige Gedenktafel, ein bequemer Ruhesessel unb


