Nr. SS
Erscheint tSgNch außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Sesstschev Landwirt die Siebener Kamillen blätter Diermol in der Woche beigelegt.
Notattonsdruck u. Der» lag der B r ü h l lch« Univers.-Buch- u.6tein- druckerei (Pietsch Lrberr) Nedaklion, Erpedltioa und Druckerei:
Schulstratze 7.
Ldreße für Depeschen: Anzeiger Gießen.
FnrnsprechanschlußNr.bl.
Zweites Blatt.
152. Jahrgang Montag S7. Januar 1PO3
GietzeimAnzeiger
General-Anzeiger v ’6V
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen
Ve»ugSpre»Sr monatlich 7b Pf., viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; burd) die Post Tlf.2.—vierkl- lährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen ir bie Tagcsnummer vormittags 10 Uhr. ^ilenpreis: lokal ISPs* auswärts 20 Psg. verantwortlich: ür den polit. u. allgem. ■Seil: P. Wittko: für »Stadt und Land'' und „Gerichtssaal":R.D i t t» mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck.
Are Heutige Mmmer umfaßt 12 Seiten.
Einladung
zum Aezuge des Gießener Anzeigers.
Durch seine Reichhaltigkeit, die zahlreichen Original- Meldungen aus Stadt und Land, die ausführlichen, jeder Großstadtzeitung gleichwertigen Berichte über die Reichstags- Verhandlungen in besonderem Parlamentsblatte, den großen Depeschenteil mstw. ist der Gießener Anzeiger zu einem ersten Provinzblatte herangewachsen. Wir werden unermüdlich an dem weiteren Ausbau desBlattes arbeiten und alle berechtigten Wünsche unserer Leser nach Möglichkeit berücksichtigen. Daß unsere Bemühungen in reichem Maße Anerkennung finden, beroyft daS fort währen de Steigen unserer Abonnenten- Lahll Zum Bezüge für die Monate Februar und März laden wir hiermit höflichst ein. Bestellungen nehmen alle Zertungsträger, Zweigstellen, Postanstalten und die Expedition entgegen.
Hochachtungsvoll
Verlag des Gießener Anzeigers.
Kaiser Wilhelm in Kanuover.
Hannover, 24. Jan.
In Kastens Hotel, wo die vormaligen hannoverschen Offiziere wie alljährlich am Geburtstage Friedrichs des Großen versammell waren, sprach der Kaiser dem Vorsitzenden Obersten Blumenbcuh seine Freude aus, eine .Stunde mit den Herren zusammen sein zu können, und nahm dann zwischen den Obersten Blumenbach und Poten Platz. Nach einer Weile erhob sich Oberst Blumenbach und bat den Kaiser um Erlaubnis, den Dank der anwesenden alten hannoverschen Offiziere für diesen erneuten Beweis der Gnade ausdrücken zu dürfen. Die Ueber- tragung ber alten hannoverschen Traditionen, die der Kaiser im Jahre 1899 verfügte, sei kein leerer Buchstabe geblieben, sondern ins Leben übertragen worden. In den .Söhnen werde sich Disziplin, Gehorsam und Königstreue ^ortpflanzen. Redner schloß mit einem begeistert ausgenommenen £od> aus den Kaiser.
Als das Hoch verklungen war, gedachte der Kaiser der alten hannoverschen Armee und sprach seine Freude darüber aus, daß seine Absicht vom Januar 1899 so wohl verstanden und auf so fruchtbaren Boden gefallen sei. Auch seine Intention sei es, daß die Traditionen nicht burd) Gemälde, Stiche und Worte fortgesetzt werden, sondern durch den Geist in den Söhnen des uiedersäd)sisd)en Stammes. Der 24. Januar sei besonders geeignet zu solcher Erinnerung, loeil Friedrich der Große es fei, der uns zu dem gemacht habe, was wir heute sind- Der Kaiser schloß mit einem Hoch aus die ruhmreiche hannoversche Armee.
Die zum Festmahl in Kastens Hotel versammelten alten hannoverschen Offiziere hatten bereits vor Eintressen des Kaisers ein Begrüßungstelegramm nach Berlin gesandt. Dieses erreichte den Kaiser erst, als er beim Offizierkorps seines Ulanen-Regiments in Hannover weilte. Der Kaiser sandte alsbald folgende Antwort:
Oberst z. D. Blumenbach, Kastens Hotel. Soeben erhalte ich Ihr mich aufrichtig erfreuendes Telegramm, zwar posr sestum, aber immer zur Zeit als Zeichen treuer Gesinnung! Es war mir eine aufrichtige Freude, in der Mitte der alten Kameraden die ruhmvollen hannoverschen Traditionen mitfeiern zu können.
Wilhelm.
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Deutsches Reich.
Berlin, 26. Jan. Der Kaiser empfing gestern mittag im königlichen Schlosse seine ehemaligenLehrer und Mitabiturienten und wohnte nachmittags in der militärischen Gesellschaft einem Vortrage über dieSchlacht bn Kollin bet. Heute mittag wohnte der Kaiser mit dem Prinzen von Wales einem Frühstück beim Offizierkorps des Ersten Garde-Dragoner-Regiments bei. Im Schlosse fand heute bei der Kaiserin Familientasel statt. Prinz Heinrich empfing heute vormittag den auf dem Potsdamer Bahnhof eingetroffenen Großherzog von H e s s en und am Nachmittag Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Erbprinz und Erbprinzessin von Sachsen-Meiningen, sowie Prinz und Prinzessin Adolf von Schaumburg-Lippe. Der P r i n z v o n W a l e s machte heute vormittag Besuche bei den hier wohnenden preußischen Prinzen, beim Reichskanzler, bei sämtlichen Botschaftern und bei einigen anderen hochgestellten Persönlichkeiten. Der Kaiser traf mit dem Prinzen von Wales kurz nach 1 Uhr im Kasernement des 1. Garde-Dragoner-Regiments ein. Tas Regiment war mit Musik und Standarte in Parade zu Fuß aufgestellt. Der Kaiser schritt mit dem Prinzen die Front ab. Es folgte em Vorbeimarsch, dann nahmen der Kaiser und der Prinz von Wales am Frühstück bei dem Offizier- korps im Kasino teil, zu dem außer dem Gefolge geladen waren Prinz Albrecht, Prinz Friedrich Heinrich, Botschafter Lascelles und die Herren der englifdjen Botschaft, das kaiserliche Hauptquartier und die direkten Vorgesetzten des Regiments. Der Kaiser hielt hier eine (bereits in unserem Parlamentsbeiblatte nritge teilte) Ansprache an den Prinzen von Wales, die dieser mit folgenden Worten erwiderte:
„Euerer Majestät bin ich sehr dankbar für die gütigen Ausdrücke,, welche in dem soeben gejp röcheln ToaL.
meinem Vater und mir gewidmet waren. Ich kann Eure Majestät versichern, daß es mir zur größten Freude gereicht, nach Be rlin haben kommen zu dür fen, um Eurer Majestät meinen Respekt zu bezeugen und gleichzeitig meine Glückwünsche zum Geburtsfeste darzu- bringen. Ich möchte auch die Gelegenheit wahrnehmen, um Eurer Majestät Dank zu sagen, für den sehr freundlichen Empfang, mit welchem ich gestern bei meiner Ankunft hier begrüßt wurde und meiner hohen Wertschätzung der weiteren Ehre Ausdruck zu geben, welche Eure Majestät mir durch Verleihung des ausgezeichneten Regiments, wie es die 8. Kürassiere sind, haben zu teil werden lassen. Nicht zum ersten Male erfreue ich mich heute der Gastlichkeit des Obersten und der Offiziere des Regiments, welches hier auf Eurer Majestät Befehl fortfährt, den ehrenvollen Namen unserer gelieblen Großmutter zu tragen Und dessen Chef jetzt mein teurer Vater ist. Es ist mir eine hohe Befriedigung, die Offiziere auffordern zu dürfen, mit mir auf Eurer Majestät Gesundheit zu trinken."
Der Kaiser und der Prinz verweilten bis nachmittag 3 Uhr in dem Kasernement. Dann begleitete der Kaiser den Prinzen zum Bahnhof und kehrte nach dem Schloß zurück. Der Prinz begab sich nach Potsdam und legte im Mausoleum Kränze nieder. Heute abend fand im Elisabethsaal des königlichen Schlosses bei den Majestäten eine Tafel statt. Dem Kaiser gegenüber saß die Kaiserin, rechts vom Kaiser Prinzessin Heinrich. Außer den bereits ein getroffenen Fürstlichsten nahmen Botschafter Lascelles, Reichskanzler Graf Bulow, Feldmarschall Graf Waldersee und andere daran teil.
— Prinz Heinrich hat gestern dem Reichskanzler einen Besuch abgestattet. Wie aus Newyork telegraphiert wird, erhielt die Stadt St. Louis die Zusage des Besuchs des Prinzen Heinrich. Die Deutschen Chicagos planen eine gemeinsame Serenade und die Krieger-Vereine eine Parade. In Boston trifft Prinz Heinrich voraussichtlich am 6. März ein.
— Das Befinden des Zentrumsabg. Dr. Li eher soll sich, wie aus parlamentarischen Kreisen mitgeteilt wird, wieder verschlechtert haben.
— Der „Reichsanz." veröffentlicht die Ernennung des Oberpräsidialrates v. Barne ko w in Danzig zum Regierungs-Präsidenten in Osnabrück. »
— Im preuß. Abgeordnetenhause wurden heute der Spezial-Etat der Domänen und der Postetat erledigt.
— Das nichtsozialdemokratische Arbeiterkartell ist mit einer großen öffentlichen Versammlung zum ersten Male an die Oefsentlichkeit getreten. Es zähll über 12 000 Mitglieder und will die Interessen der nicht- sozialdemokratischen Arbeiter, auch gegenüber der Sozialdemokratie, wahrnehmen. Als ersten praktischen Punkt hat man die Bestrebungen zur Einführung der Verhältniswahlen bei den Gewerbegerichten in die Hand genommen.
— Die Zentrumsfraktion des Reichstages erörtert ihre endgiltige Haltung zur Interpellation betr. die Aushebung des Jesuiten gesetzes und beauftragte den Abg. Spahn, diese Interpellation am 28. Januar zu begründen.
— Der Vorstand des Deutschen Landwirtschaftsrats hat an den Reichskanzler, den Bundesrat und die deutsd)en Staatsregierungen eine Eingabe gerichtet, in der beantragt wird, daß dem Deutschen Landwirtschaftsrat die Stellung einer öffentlich-rechtlichen Korporation und eines ständigen Beirats des Reichskanzlers, insbesondere des Reichsamts des Innern verliehen wird, und daß die Reichsbehörden angewiesen werden, in allen landw. Angelegenheiten den Deutschen Landwirtschaftsrat als die berufene Vertretung der gesamten deutschen Landwirtschaft zur gutachtlichen Aeußerung zu Rate zu ziehen und mit feinen Anträgen zu hören.
St uttgart, 25. Jan. Die Kammer der Abgeordneten hat den Antrag, die durch den Markenvertrag veranlaßten Abweichungen vom Finanzetat nicht zu beanstanden, mit 64 gegen 17 Stimmen angenommen.
Ausland.
Paris, 26. Jan. Wie verlautet, ist ein Vertreter des Sultans hier eingetroffen, um den Versuch einer Anleihe bei französischen Bankiers zu machen. Man glaubt nicht an ein Gelingen dieses Vorhabens.
— Ter Admiral Rouston, Marinepräfekt von Brest, ist gestern hier eingetroffen, um, wie es heißt, die letzten Befehle für die Reise des Präsidenten Loubct nack) Rußland entgegenzunehmen. Man hält es für sicher, daß die Reise erst Anfang Mai stattsinden wird.
— Auf Veranlassung der beiden Söhne Mahmud Ta- mad Paschas sollte dieser Tage in Paris ein jung- türkischer Kongreß stattsinden, um einen neuen Ber- fassungsentwurf zu erörtern. 40 Kongreßteilnehmer waren bereits aus den versd)iedenen Ländern eingetroffen, doch untersagte Polizeipräfekt Lepine die Abhaltung des Kongresses.
Rom, 25. Jan. Das Amtsblatt teilt mit, die öffentliche Meinung fei seit einiger Zeit durch das Gerücht von der Möglichkeit eines Ausstandes der Angestellten der großen Eisenbahnlinien beunruhigt. Ter Ministerrat sei der Ansid)t, daß der Ausstand von Eisenbahn-, beamten als ein strafrechtlich ui ahndendes Verbrechen anzusehen sei. Er werde es als seine Pflicht ansehen, selbst zu den äußersten Maßregeln zu greifen, um dem Gesetze Achtung zu Der fd) affen. Andererseits erkenne der Ministerrat das berechtigte Bestreben der Eifenbahnbeamten für die Verbesserung ihrer Lage an und werde eine Aenderung der Betriebsvorschriften herbeiführen. Auch habe er wirksame Schritte bei den Bahngesellschaften ge-
than, um bessere, durch Gerechtigkeit und Billigkeit geleitete Bedingungen für dieselben zu erlangen.
Wien, 25. 3an. Erzherzog FranzFerdiuand begiebt sich am 6. Februar nach Petersburg, um sich dem Kaiser von Rußland in seiner neuen Eigenschaft als russischer General der Kavallerie vorzustellen. Der Erzherzog wird sich mehrere Tage am russischen Kaiser- Hofe aufhalten.
— Wie die „N. Fr. Pr." aus Lemberg meldet, wurde der G Y m n a s i a l p r o f e s s o r I a w o r o w s k i auf der Straße thätlich angegriffen, weil er von seinen Schülern die Urheber der tfunbgebungen vom 21. d. M. zu ersahren suchte. Man führe diesen Ueberfall, wie auch einen ähnlichen, gegen den Chefredakteur des „Dzien- nik Polski" Deerübten auf das Bestehen eines aus jungen Leuten gebildeten terroristischen Komitees zurück
Budapest, 25. Jan. (Abgeordnetenhaus.) Gorove richtet eine Interpellation an den Kultus- und Unterrichtsminister Mlassics über die systematischen politischen Umtriebe eines Telles der Universitätsjugend, die unter der Benennung nationale Partei Kundgebungen veranstaltet, welche einen konfessionellen Hintergrund haben. Der Minister Wlassics erklärt mit aller Entschiedenheit, daß er Parteigetriebe im Schoße der Universitätsjugend mißbillige und es namentlich verurteile, wenn sick) derartige Bewegungen auf konfessionelle nationalistische Umtriebe zurückführen lassen-
New-York, 26. Jan. Ein Teleg.amm aus Kolon meldet, daß Amaya an Stelle Albans zum Militärgouver- neur ernannt worden sei. Einem Telegramm des „New- York Herald" aus Bogota zufolge, fand vor einigen Tagen bei Facatativo, 20 Meilen von Bogota, ein ernstes Gefecht statt, in welchem die A u f stän di s ch e n gesch la - gen wurden. Sie hatten 360Tote. Die Regierungstruppen verloren 90 Mann. Aus Antioquia und anderen Departements werden Truppen gesandt. Die Fremden, sagt das Blatt Weller, leben in voller Sicherheit, die Geschäfte stocken jedoch.
— Das vom Mayor eingesetzte, aus 150 Bürgern bestehende Komitee, welches die Vorbereitungen zum Empfange desPrinzenHeinrich treffen soll, hielt gestern eine Sitzung ab und setzte einen Ausschuß ein, der die Einzelheiten der geplanten Festlichkeiten zu ordnen hat. Das Staatsdepartement traf mit der Pensylvania- Railroad - Company eine Vereinbarung wegen Stellung eines Sonderzuges für die Fahrten des Prinzen.
Peking, 25. Jan. Ter Hof wies Juanschikai einen jährlichen Kredit von 5 Mill. Taels zur Unterhaltung einer Armee von 100 000 Mann in Petschili an. Juanschikai, der die Kontrolle über die Armee und die Marine ausübt, beantragte, England um Instrukteure für die Marine und Japan um solche für das Heer zu ersuchen. 40 japanische Offiziere sind bereits in amtlichen Stellungen bei dem chinesischen Heere. Die Behörden fanden den S d) a tz von mehr als 100 Millionen Taels in Gold und Silber, welchen man im Palais vor der Flucht Derftedt hatte, unversehrt wieder vor; es vergingen mehrere Tage, bis man ihn ausgegraben halle.
Vom Burenkrieg.
Aus Johannesburg kommt folgende sensationelle Meldung des „Reuterscheu Bureaus": Von dem Wunsche geleitet, den Krieg bald beendet zu sehen, hat General Vilonel, der Wynburg befehligt und sid) im Jahre 1900 ergeben halle, von Kitchener die Erlaubnis erbeten, ein Korps von 1500 Burghers für England an* werben zu dürfen. Kitchener gab seine Genehmigung und Vilonel schrieb daraus an Steijn, da letzterer hartnäckig darauf bestehe, den Verzweiflungskamps fortzusetze n, werde jetzt der Bürgerkrieg im Oranje-Freistaat beginnen. Vilonel ist gegenwärtig mit der Anwerbung von Burghers beschäftigt; es scheint, daß er die erforderlichen Mannschaften ^u)ammerbringen wird.
Aber Reuter muß gleichzeitig auch folgendes vom 24. d. M. melden: Ter Burenkommandant Beyers, der sich seit einiger Zeit in der Nähe von Pietersburg befand, drang am 22. ds. in ein Konzentrationslager ein und nahm eine große Anzahl von dort unterge* brachten Burghers mit f i ch. Heute srüh griff derselbe Pietersburg an, offenbar in oer Absicht, ]ür seine neu gewonnenen Mannschaften sich Gewehre und Pferde zu verschaffen. Er wurde jedoch mit einem Verlust von drei Toten und drei Verwundeten zurnckgeschlagen. Gestern versuchten die Buren einen Eisenbahnzug bei Pietersburg in die Luft zu sprengen, das Sprenggeschoß richtete jebod; keinen Schaden an.
Die Unternehmungen des verräterischen Generals Vilonel werden also voraussichtlich wenig Erfolg haben, wenn die Buren ihre Abtrümilinge wieder zurückholen. ♦
Die letzten amtlichen englischen V e r l u st l i st e n melden, daß in einem am 21. Januar bei Trenasontein staitt- gehabten Gefecht sieben Mann gcsallen und 25 Mann verwundet worden seien. Tie Verluste beträfen zumeist die Aeomanrh. Don diesem Gefechte liegt bezeichnenderweise weiter feine Meldung vor!
Aus Pretoria kommt folgende Kunde vom 26. Jan.: In der vergangenen Nacht begaben sich mehrere Agenten des Nachrichtenbureaus in die bei Ladenburg belegene Farm in der Hoffnung, dort den als Zerstörer von Eisenbahnzügen betannten Hindon zu fangen. Hindon war jedoch abwesend, es wurden aber Viljoen und zwei seiner Adjutanten gefangen. In derselben Nacht machte Oberst Wilson bei Strydom 20 Gefangene, die jedoch am folgenden Morgen, als Wilson von einer starken Burenmacht unter Alberts und Roß angegriffen wurde, während des Kampfes,


