Ausgabe 
26.2.1902 Zweites Blatt
 
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Prinzen Heinrich lautet:

Soeben ist bei glänzendster Beteiligung, von Misz

Roosevelts Hand getauft, das schöne Schiss unter großer

Begeisterung vom Stapel gelaufen. Ich gratuliere von ganzem Herzen." . w ,

Nach dem Stapellauf fand in der Festhalle ent Gala­frühstück statt. Prinz Heinrich brachte folgenden Trink-

heim in Aussicht genommen.

Mainz, 25. Febr. Nachdem gegen Ende des vorigen Jahres der katholische Studienoerei n für Hessen

Aus Ktadt und Land.

Gießen, 26. Februar 1902.

lvw_j. Es fand keine Explosion statt, nicht einmal einen Knall verursachte die Flamme, als sie zuin Faß herausdrang.

Lanbach, 24. Febr. Die 12 'Abiturienten des hiesigen Gymnasiums haben die Reifeprüfung sämtlich bestanden; zwei unter ihnen waren ganz, einer teilweise von der münd­lichen Prüfung befreit. Von ihnen gedenken sich je zwei dem Studium der Theologie, beziehungsweise der Philologie und der Jurisprudenz zu widmen; die übrigen verteilen sich einzeln auf die verschiedensten Fächer, wie Medizin, Forstwissenschaft, Baufach, Chemie 2c. Dem Vernehmen nach sollen hier falsche Einmarkstücke im Umlauf sein'.

Darmstadt, 25. Februar. Der Groß Herzog wohnte gestern Abend mit der Frau Prinzessin Heinrich von Preußen dem von dem Lehrersängerchor zum Besten des hiesigen Goethedenkmals veranstalteten Konzert bei.

Heppenheim a. B., 25. Febr. Herr Holz am er, der wegen Leitung der. Darmstädter Festspiele einen einjährigen Urlaub genommen hatte, wird mit Beginn des nächsten Schul­jahres wieder seine Stelle an der hiesigen Realschule antreten. Sein seitheriger Vertreter ist als Seminarhilfslehrer für Bens-

und gefällig zu Wasser. ,

Frl. Roosevelt trug ein saphirblaues L>ammetiletd, großen schwarzen Hut mit Straußenfedern, Muff und Boa.

Prinz Heinrich kabelte dem Kaiser sofort etnen Be­richt über den Verlauf der Tauffeier; bas Telegramm des

Auf Shooters Island angenommen, geleitete Prinz' Heinrich Fräulein Alice Roosevelt zu der Plattform, auf der dann auch der Präsident Roosevelt, die Gattin des Mayors von Newyork, Frau Low, und der Botschafter von Holleben Platz nahmen. Der Prinz plauderte mit Fräulein Roosevelt, bis diese um 10 Uhr 40 Min. die Champagner- fesche mit einem Schlage zerschlug und in englischer Sprache sagte: ,^Jm Namen des Deutschen Kaisers taufe ich Dich Meteor"! Kanonenschüsse, Musik und lauter Jubel ertönten. Sodann überreichte der Prinz Fräulein Roosevelt einen Blumenstrauß, wobei er den Hut lüftete. Fräulein Roosevelt zertrennte sodann mit einem silbernen Beil die Seile, welche die Jacht hielten, diese erbitterte, glitt vorwärts und erreichte glatt die Mitte des Sromes. Prinz Heinrich überreichte inzwischen Fräulein Roosevelt ein Hutband mit dem NamenMeteor" und knüpfte ihr dasselbe um den Arm. Von dieser Szene, sowie mehreren anderen während des Stapellaufes wurden photographische Aufnahmen gemacht. Trotz des Wetters verlief der ganze Hergang in vorzüglicher Weise. Die Jacht führte die ame­rikanische Flagge. 1T,

Der Stapellauf desMeteor" ging um 10 Uhr 50 Min. glatt von statten. Die schlanke Jacht glitt leicht

ein Spalier von Matrosen, welche präsentierten. Die ganze Halle prangte in blau-weiß-rotem und schwarz-rotem Flag­genschmuck. Der Prinz und sein Gefolge trugen große Uni­form. Bei dem Lunch eo n in der Werfthalle erhielt jede Dame als Andenken einen grün dekorierten Tcller ^t bem --- ------------iuuui vie zaiuage oas unierneymen ue» Aüqujuunyuui, uic

Namen und dem Bilde desMeteor , der von oem ^Tbauer tat der vergangenen Nacht die Eisbahn ubersprengen Merz zur Begehung eines Meineides zu verleiten - ein mit der

sprach aus: *

Bei dieser Gelegenheit möchte ich ein dreifaches Hoch ausbringen auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten Roosevelt! Hip, Hip, Hurrah!"

Tas Haus erdröhnte unter den einstimmenden Rufen. Tann erwiderte Präsident Roosevelt mit einem drei­fachen Hoch auf denGast, der schon unsere Her­zen gewonnen hat." Tosender Beifall. Ter Prinz und der Präsident schüttelten sich darauf die Hand. Dann wurde noch ein Hoch auf Miß Roosevelt ausgebracht.

Um 1 Uhr trafen Prinz Heinrich, Präsident Roosevelt und das Gefolge, von Shooters Island kommend, auf | derHohenzollern" ein. Es regnet noch.

Dem deutschen Botschafter v. H o 11 e b e n ist von dem, Teutschen Kaiser der Rote Adler-Orden 1. Kl. mit Eichen­laub verliehen worden. Prinz Heinrich hat dem Bot­schafter die Insignien des Ordens überbracht.

Vor dem Beginn des Festmahls (Lunch) auf der Hohenzollern" überreichte Prinz Heinrich Miß Roose­velt als Geschenk des Kaisers ein goldenes Arm­band mit dem Bildnis des Kaisers, umgeben von Dia­manten. Bei dem Lunch hielt Prinz Heinrich eine Ansprache, deren Text noch unbekannt ist. Er schrieb auf Ersuchen der Frau Roosevelt sein Autograph auf deren Menu. Sofort nach dem Lunch reiste der Präsident nach Washington ab, während der Prinz mittels Dampfboots nach der Battery fuhr, wo er trotz des Regens einen offenen Wagen bestieg, und den Broadway hinauffuhr. Auf beiden Seiten der Straßen standen dichtgedrängte

der Jacht gestiftet wurde. Im Rat h a n s e sprach der Prinz I wodurch es ermöglicht worden ist, daß trotz derI Minimalstrafe von einem Jahr Zuchthaus bedrohtes Verbrechen, zuerst leise, etwas heiser, dann aber lauter und warmer, vorgerückten Jahreszeit noch Gelegenheit zum Schlittschuh- Wenn das Gericht in vorliegendem Falle zu einem Freispruch ge- Er komme im Auftrag seines Bruders und biete der Stadt cm geboten ist. Allerdings kann die Eisbahn nur von langte, so geschah es nicht aus Ueberzeugung von der Unschuld des «' *; ST »ü1«'« ä?" K SS/SS ' ................. «»jRtXlÄS-ä ÄHS

mar, folgenden Trinkspruch tn englis cher E>p a) ^er frühere Besitzer des Braunstembergwerkes, Ferme, hat unter dieser Voraussetzung könne man seiner Aeußerung nicht die

au§: c, r . . .1 r. s ntts- (UnrJau§ Anlaß des Rücktritts seines Generalbevollmächtigten, des Tendenz unterstellen, die Ehefrau Merz zu einer unwahren

Herr Roosevelt, Sie sind hier an JSori) als p ' Leitung des Werkes Aussage m verleiten. Das Bewußtsein von der Unwahrheit der

des deutschen Kaisers, und ich glaube, daß dies das erste ~ nnftpfff 15" beschwörenden Thatsache sei jedoch ein notwendiges ^.hatbestands-

Mal ist, daß ein Präsident der Ver. Staaten an Bord einen Betrag von ca. 45 000 Mark zur Verstlgung gestellt, ^^mal des Delikts. Der Ziegelmeister Heinrich Leonhard Noll eines Schiffes des Kaisers gewesen ist. Wolle Gott, daß die zu Gratifikationen an die Beamten und Arbeiter, die von Ronshausen und die Taglöhner Heinrich Kotte aus Greben-

es nicht das letzte Mal sein möge. Ich möchte Ihnen länger als 10 Jahre ununterbrochen in seinem Dienste ge- darf und Georg P fromm au§ Friedewald werden der gemein-

herzlich für den Empfang danken, den ich feit dem ersten standen haben, verwendet werden sollen. I ^gangenen Delikte der schweren ^orperveUetzung und de-

Lage an dem ich gelandet bin, bis »n diesem Augenblick » z, Gunsten der Buren sind der d«r Ortsgruppe Gieß-N

gefunden habe. Es ist mein aufrichtiger, ehrlicher Ern- Alldeutschen Verbandes weiter emgegangen: Durch tonnte bezüglich des Noll festgeslellt iverben, daß er im Juli v. I.

druck, daß ein starkes Gesuhl persönlicher Freundschaft (&fert in Londorf 19.45 Mark durch ohne jede Veranlassung zwei Passanten nachts im Walde angefallen

zwischen uns besteht. NLoge es sich ausdehnen zum £etl | v 1 j Q J ,, , A durch den Krieaer- und mit einer Grabschivpe derart rnitzhandelt hat, daß einer der

unserer beiden großen Nationen. Ter Prinz schloß mit W- Mefistnger m Esselbach 8.40 JNt., öur£1 oen wrteger schwere Monate lang nachwirkende Verletzungen da-

einem Hoch aus den Präsidenten, worauf die Musik die verein Kinzenbach I8.0O Mk., durch den GesangvereinEm51 üoiitrug. Mit Rücksicht aus die Rohheit der Thal erkannte das ameriburische Hymne spielte. I tracht" in Klein-Linden 20.10 Mk. durch Pfarrer Scnba, s Gericht auf eine Gesamtgefängnisstrafe von 1 Jahr 2 Monaten.

It erhob sich sofort und antwortete gleich- Altenbuseck, 2 Mk., durch den Fastnachtzug ö«® ' " ' ertrag 10.25 Mk., durch den Gesangverein Eintracht in

herzlichen Tank für die güti- Wismar 4.05 Mk., Ungenannt 10 Mk., zusammen 92.

® Phily Schroth spielt als zweite und letzte Gast-

«... Freitag den 28. ds. JUs. dieCatherine" in Sardous vieraktigem LustspielMadame Wir entnehmen einem Berichte aus

Rooseve , . .

falls in englischer Sprache: Ich möchte meinen .

gen Worte ausdrücken, welche Ew. K. Hoheit mir ge> t

widmet haben. Ich möchte Ihnen zu wissen thun, und co[£e hiesigen Stadttheater am F das ist kein leeres Kompliment, daß Ew. K. Hoheit bereits - - -

einen aufrichtigen Platz in unserer Zuneig-. ^ ^. ,,

ung und unserem Wohlwollen gewonnen haben Wir ans würdigen es in hohem Maße, baß i>er beutf^ @ct)rot6 bie nacf. iebem Aktschluß mit Beifall

Sie zum amerikanischen Volke entsandt hat urll) ich -^Attet wurde, sah^sowohl als Fräulein wie als Frau Ungemett danke Ihnen persönlich auch dafür, wav natürlich von ^tzückend aus und spielte bis zuletzt ihre dankbare Rolle mit un­viel höherer Wichtigkeit ist, datz s»ie einen^Schritt unter- ^^linherter Frische und Munterkeit; einzelnes war reizend nommen haben, der naturgeniäß die beiden großen I unb ba§ Ganze jedenfalls eine Leistling, die der ruckhaltloseiten -ayx- Nationen enger aneinand er knüpfen muß, erfemiutiq roüi-t)ifl ist. Und das uni so mehr, uls die ^ioue er deren Freundschaft so viel für die zukünf- begabten Künstlerin nichts weniger als bequem liegt, oa iyr ieoc tiae Wohlfahrt der ganzen Welt bedeutet. Um derbe Komik von Haus aus versagt ist; fte muß daher au'schritt frhHpfeTirfi eilen toerrönlicfien ©unfcfi von mir cmszu- und Tritt diese drastische Unverfrorenheit ihrer Natur abzwmgen schließlich einen persönlichen ^unfcy ovn unb ben ihr eigentümlichen Humor künstlich vergröbern. Um so

drucken, so ist es der, daß ich m g ß erstaunlicher aber war, was sie gleichwohl an kräftigen und durch-

Tage entgegensehe, an dem ich Gast vei >5ynen in fd (o ben Wirkungen dieser Rblle abzugewinnen wußte.

Ihrer Eigenschaft als Äldmiral an Bord emes ^hrer B e sitz w e ch s e l. Die Gastlvirtschaft D. W i e ch ar d,

Schlachtschiffe sein werde." . . Hammstraße 14, ist heute durch Kauf zum 1. April in den

Ter Präsident schloß mit emem Hoch auf den Prinzen. des Gastwirts Lo t h zum Preise von 42 000 Marr Später erhob der Prinz nochmals das Glas und überaeaangen. Der neue Besitzer beabsichtigt, große Ver­dankte, indem er sich an Frl. Alice Roose- Änderungen (er plant u. a. die Erbauung eines großen Veit wandte, dieser vor allem für die wahrhaft reizende hinter dem Gebäude) dort vorzunehmen.

Art, in der sie die Taufe desMeteor" vollzogen habe. ~ r^tenes Naturereignis Bei Herrn Weinhändler

Wir Seeleute", sagte ersollen ein wenig aber^läubisch (SelterSmeg) steht ein Birnbaum in voller Blüte.

W*- Zu Admiral Evans .ich wendend, schüttete er em. Butzbach. 25. Febr. Heute nachmittag hielt em In-

bahn schon um deswillen beschieden, weil es von Künstler- kotten im HotelHessischer Hof" hier vor vielen ^teresse Hand gebaut ist." Hierbei wandte sich der Prinz dem einen Vortrag über den Gebrauch der genannten Gefäße, anwesenden Erbauer der Yacht zu und weites bei seinem Sodann fand im Beisein von Ailtgliedern des Kreisamts ! ersten Erscheinen auf dem Wasser mit dem Namen ei^r Rebberg, vor einer großen Zuschauerschaft durch den Ver- Tame verknüpft ist. Sind wir Seeleute doch auch gewohnt, tceter bec Fabrik auf dem städtischen Turnplatz eine öffentliche von unserem Schiffe als vonihr" zu sprechen, halten Vorführung in der Weise statt, daß ein explosionssicheres Faß, und behandeln wir doch, unsere Schiffe wie unseve Frauen. I Benzin gefüllt und einer starken Feuersglut ausgesetzt Ich trinke au die Gesundheit von Miß Wice." - .. .-.r-x ---r

Bei dem Frühstück kam es zu einem peinlichen wurde. Zwischenfall. Hunderte von Menschen rangen um ' bie Blumen der Tisch-Dekoration für Andenken. Hierbei wurde das Gedränge so lebensgefährlich, daß die Polizei und Seesoldaten energisch Ordnung schaffen mußten.

Nach Beendigung des Mayorsbanketts begab sich Prinz Heinrich um 8 Uhr von der Kavallerie-Eskorte geleitet,, nach dem Metropolitan-Opernhaus, das reichen Blumen-, schmuck trug, und mit Glüh licht er n in den deutschen und amerikanischen Farben glänzend erleuchtet war. Fünf Logen waren zu einer für den Prinzen und das Gefolge ver­einigt. Die Loge war mit Purpursammet ausaeschlagen und mit dem deutschen Wappenschild und kaiserlichen und könig­lichen Emblemen versehen. Ter ganze Raum war mit Rosen und Smilacguirlanden durchzogen. An allen Kon­turen der Balkons erglänzten Glühlichter. Die Mitte des Prosceniums zeigte die Wappenschilder Amerikas und Preußens in Glühlicht. Vor dem Vorhang war ein aus Blumen und lichtem Gewebe hergeftellter besonderer Vor­hang angebracht. Um 7 Uhr wurde das Haus für das Publikum geöffnet, das sich in dichten Scharen einfand. Als der Prinz erschien, spielte das OrchesterHeil Dir! im Siegerkranz". ' Zur Ausführung gelangte der erste Att ausLohengrin", der zweite Akt ausCarmen", der dritte Att ausAida", der zweite Akk ausTannhäuser", der

'uur oetoen ceuen utt uuuF> i*« erste Akt ausLa Traviata" und die erste Aene des Leben gerufen worden ist, sind nunmehr die notwendigen

Menschenmassen, die immerfort Hurrah schrieen. Der vierten Aktes ausLe Cid . ^n den^Zwischenakten 'Mttb Vorarbeiten so gediehen, daß der Ausbreitung des Vereins Enthusiasmus wurde durch das schlechte Wetter durchaus die Musik deutsche Kriegvtteder und amerikanische ^ehr im Wege steht. Der Verein bezweckt, würdigen

nicht gedämpft. Nach vier Uhr erreichte der Prinz das pourris. , hessischen Katholiken, welche kein ausreichendes Vermögen be-

Rathaus, wo indessen der vordere Eingang wegen JlontCrhoa sitzen, Unterstützung zur Vollendung ihrer Studien und zur

Ausschachtungen rn der Anlegung der ^tergrundba-hn UrlUj. Erlangung einer angemessenen Stellung zu verschaffen. Nach

nicht benutzt werden konnte. Der Prmz betrat das Sta^-1 Berlin, 25. Febr. Ter Kais er ^te ^eute borpL Statuten sollen vorläufig nur solche katholische Studenten Haus durch emen Engang von der Chambers Str im Schlüsse bie Vortrage des 4s ' die ein mm Besi.che deoHochschnle berech-

legte dann mit seinem Gefolge die Ueberrocke ab und begab Militär-Kabinetts und des Chefs des Admiralstabest ^utzt iv , z höherc'n^ a i cnberuf

sich in den schon dekorierten Gouverneurssaal des Ge- < Marine An der Frühstückstafel, die aus Anlaß des tlgendes Zeugnis haben und emem höheren T

beides, wo ihn Mayor Low empfing. Dieser Saal weckt ^gurtstages des .Königs von Württemberg stattfand, sich widmen. Der Jahresbeitrag ist auf nundeitens 1 Mk.

die Porträts der meisten großen Männer der Nation ! ^en außer dem Erbprinzenpaare zu Wied und dem festgesetzt; größere Spenden Und selbstverständlich willkommen, auf und wird nur bei besonderen Gelegenheiten, zum > ^ürttembergischen Gesandten auch Reichskanzler Graf-I b. Mainz, 25. Februar. In der Schuhfabrik der Firma

letzten Male bei dem Empfang Teweys, benutzt. Prin^ ^w, Staatssekretär Frhr. v. Richthofen und die drei Ka- Rosen dusch sind heute sämtliche Arbeiter wegen Lohn-

Heinrich stand dicht vor Washingtons Pult. Nach Äner Hinetts-Chefs teil. differenzen in Ausstand getreten. Die streikenden Arbeiter

kurzen Unterhaltung wurde er in den Stadtratmai ge- Einen Aufruf zur Errichtung eines E hr en g rmb es k b bie Vermitteluna des Gewerbeaerichks angerufen.

führt, wo die e>tCL£,t^or^neten em-e ^l^^ung ab^le^^en. ^ür ben zu Peking in Ausübung seiner Pflichten als Ge- b M^bura 25. Februar. In der chemischen Fabrik in Hier wurde ihm das Eh r e n gast re ch t v e r l ieh en und bes Deutschen Reiches gefallenen Frhrn. Klemens Momback brach heute Moroen qeaen 6 Uhr

ihm die Urkunde hierüber in einem vergoldeten Etuik Ketteler erläßt, wie schon mitgeteilt, ein Komitee, dem nahen Mombach brach yeme ^cmgen geg y überreicht. Das Rathaus war außen und innen herrlich be)-fen Spitze die Namen v. Bülow, v. Waldersee, von Feuer aus, das mit Rücksicht au das Vorhandensem vieler geschmückt. Seitdem Lafayette im Jahre 1824 die Aus- MchChosen, Studt, v. d. Recke zu finden sind, und dem leicht brennbarer chemischer Produkte eine große Ailsdehnung zeichnung zu Teil wurde, ist Prinz Heinrich der erste, Protektor Herzog Ernst Günther zu Schleswig-Holstein hätte annehmen können. Dank dem thatkraftigen Eingreifen

dem das Ehrengastrecht verliehen wurde. Nach dem Fest- ^ite fte$t Den Platz hat der Kaiser im Schloßgarten der Jabrikfeuerwehr, sowie der Feuerwehr der Waggonfabrik

att im Rathause begab sich der Prinz auf dieHohen-! Münster i. W. selbst bestimmt. Beiträge sind an die der Gebr. Castell gelang es, des Feuers Herr zu werden, zollern" zurück. Von dort begab er sich ,öum Mayors- Bank, Berlin W., Attiuerstraße 2932, Depositen- ^he es größere Ausdehnung annahm.

Festmahl im Metropolitanklub, das um 61/2 Uhr begann. I faj|e U unter Bezeichnung des Zweckes einzusenden. Schritt-

. * * liehe Mitteilungen nimmt in Empfang Kapitän a. D. Len- ~

Kurz vor Schluß der Redaktion gingen uns noch told ber, Charlottenburg, Schlüterstraße 27 a. QB^TlultSinilL

gende Meldungen aus Newyork zu über die Taufe der kaiser- Karlsruhe, 25. Febr. DieSüdd. Reichskorresp." 1

lichen Jacht: stellt in einemDie badische Regierung unb die Ge- M. Gießen, 25. Febr. Straft am nie r. Den Vorsitz führte

Starke Menschenmassen fuhren zeitig in den zahlreichen ^e id ezö Ile" überschriebenen Artikel nochmals den Landgerlcbtsdirektor Dr, Güngerich, bie Anklagebehorde vertrat Fährbooten nach der kleinen Insel Shooter Island. Die Standpunkt der Regierung dahin fest, daß, wie der Finanz- Gerichtsassessor Dr. Hetzel. ^er Landwirt Johann Konrad Beflaggung in den Straßen machte sich weniger bemerkbar, Bister Dr. Buchenberger schon in der zweiten Kammer mm^lei^au§ 9 ^ie Ehefrau

mehr auf den Schchen- Die Offiziere der -hohenzollern ausgeführt habe die Negierung die Sätze des jetzigen Zoll- aus Altenhain teilte dem Angeklagten eines Tages mit, hatten am Landungsplätze Spalier gebildet. Auch deutsche ^^s gerade eben noch hat vertreten können unter dem I ba$ fremde Hühner auf seinem Acker bemerkt habe, dabei die Armeeoffiziere mit ihren Damen sah man. Die Absperrung Gesichtspunkt der Volksernährung, der Fortführung der Möglichkeit anbeutenb, daß es die Hühner des mit dem Angeklagten wurde streng durchgeführt. Ohne Karte konnw niemand!Hanbelsvertragspolitik und endlich unter dem Gesichtspunkt!verfeindeten Wilhelm Schmidt gewesen sein könnten. 9lad) er» durch. Der Zug der offiziellen Teilnehmer schritt durch l Vermeidung von Zollkriegen. I bobener Anzeige gegen Schmidt, bezw. nach Vorladung vor Gericht

. c-Mo rm-ntuo I ---- > begab sich der'Angeklagte zu der Ehefraii Merz, die ihm erklärte,

sie könne es nicht auf ihren Eid nehmen, daß die Hühner aus dem Acker die des Schmidt gewesen seien. Daraus sagte der Angeklagte: Wenn Tu so aussagstz so bekomme ich die Kosten und Tu darfft . , , - r - k 3 . nicht mehr auf meinem Acker wenden." In dieser Aeußerung er-

Eisbah n. Der rührige Vorstand de» (StStieretnd blidt bie Anklage das Unternehmen des Beschuldigten, die Ehefrau