Universitäts-Nachrichten.
Gingesandt.
klinik u. a.
Vermischtes
Seltenheit.
Gerichtssaal.
i, da er
areiien Dichter, dieser Forderung freiwillig zu entsprechen, P _____ ;k>T nnrnphpn miiilp
leistete diesem Rate Folge.
Irrenhaus verurteilt.
L sscubach, 24. Juni. D i e R e b h ü h n e r j a g d wird sich in diesem Jahr voraussichtlich sehr ergiebig gestalten. In unserer Gegend sind Nester mit mehr als zwanzig Eiern kerne
Vereins. Hier fand am Sonntag in der „Germania" eine stattliche Versammlung statt. Pfarrer Dr. Wald von Ockstadt verbreitete sich in interessanten Ausführungen über die Wahl Leo XI1L zum Pabst, wie er sie selbst miterlebt hatte. Eine
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Eine Mage gegen den Dichter Wilhelm Jordan. Aus F r a u k s u r t a. M. wird berichtet: Dr. Wilhelm Jordan hatte unlängst, wie wir s. Z. meldeten, bei Benützung des Lifts im hiesigen Bürgerverein das Malheur gehabt, den Liftboy durch eine durch sein hohes Alter begreifliche unvorsichtige Bewegung aus d e m A u f z u g e z u w e r f e n. Glücklicherweise kam er aber ohne Unfall dabei davon. Ter junge Alaun hatte aber Verletzungen er- htten und klagte auf Zusprechung von 2 0 0 0 Mark! Sch ad en-
. * Duelle in Ungarn. In Ungarn sind die Duelle
'. von Amtspersonen wieder auf der Tagesordnung. . Dieser Tage fand in ^olnok vor den Geschworenen eine Verhandlung in einem Mordprozeß statt. Der Staatsanwalt Dr. Joseph Hattyanyi geriet im .Verlaufe seiner Rede mit dem Verteidiger Dr. Geza Kereke s so hart aneinander, daß ein Duell aus dem Wortwechsel resultierte. Dasselbe fand dieser Tage auf Sabel statt. Der Staatsanwalt wurde nicht unerheblich verletzt. Ferner fand zwischen dem Vicegespan des Neutraer Comttats Julius Markhos und dem Journalisten Emerich Seres wegen eines Zeitungsartikels ein Säbelduell statt, in welchem Seres ui der Magengegend s ch w er v e r w und et wurde, während Mark- Hos an einem Finger eine Verletzung erhielt.
Amtsgericht Gießen. , „ . . , '
** Stadtbaurat Schmandt, der Letter unseres i Stadtbauamtes, verläßt, wie wir hören, am 1. Oktober: d. I. unsere Stadt, um bei einer Kölner Privat-Baugefellschaft < die Stelle eines Direktors zu übernehmen.
** Das 4. Abonnementskonzert findet am Donnerstag, 26. Juni, abds. 8 Uhr in Steins Garten statt. ■
** Besitzwechsel. Tie, derverw. Frau Häuser-Klern- Linden, gehörigen Grundstücke in der Frankfurter Straße hier, sind an den Bauunternehmer Georg Pfaff, hier, für den Preis von 38 000 Mark übergegangen.
-L- Gelände-Erwerb. Die Getreidefirma Goldenberg und Markus und Gebrüder Rosenbaum, beide in Gießen, kauften von Gebrüder Weber, den Besitzern der sogenannten Kracheburg in der Neuen Baue, 3000 Quadratmeter Gelände für den Gesamtpreis von 60 000 Mark. Tas Grundstück ist zwischen her ehemaligen Schlesingerschen Besitzung iind der Margarethenhütte mtt der Längsseite am neu angelegten Weg der am Güterbahnhof hmführt, gelegen und soll mit Getreidespeichern bebaut werden.
** V e r h a f te t wurde vor einigen Tagen Bürgermeister Möser von Bobenhausen im Vogelsberg wegen Verbrechens imAmt. Es soll sich dabei um Urkundenfälschungen handeln, die längere Zeit zurückliegen, und zwar um angebliche Aenderung von Zahlen zweier Holz- versteigerungs-Beträge, wobei eine Bereicherung von ca. 7 Mark stattgefunden haben soll. — Der Verhaftete ist als wohlhabender und angesehener Mann bekannt. Seme ^n- • ' Haftnahme erregte in der Provinz em gewisses Aufsehen.
♦* Blumenpflege in der Schule. „Künstlerische Erziehung der Jugend", das ist eine pädagogische Forderung, die heute vielfach und mit Lebhaftigkeck an die Jugenderzieher gestellt wird. Bildung des ästhetischen Gefühls durch Anschauung und Pflege des Schönen gilt als emer der wichtigsten Faktoren der sittlichen Erziehung. An vielen Orten ist man darum eifrigst bemüht, durch den Unterricht, durch entsprechende Ausschmückung der Schulräume, durch Anlegung von Blumengarten diesen Forderungen gerecht zu werden. In - einem sehr lesenswerten Aufsatz der Harden'schen „Zukunft" wurden freilich neulich nicht mit Unrecht einige Bedenken gegen Ueberhastungen und Uebertreibungen nach dieser Seite hin laut. Zweifellos aber außerordentlich erfreulich ist eine Einrichtung, die man in der hiesigen Mädchenschule nach dem Vorbild anderer Städte ganz im Stillen getroffen hat. Dank der hochherzigen Spende eines hiesigen Bürgers ist es der Mädchenschule ermöglicht worden, aus den hiesigen (Gärtnereien 600 Flor- und Blattpflanzen zu erwerben. Alle Exemplare, darunter eine große Anzahl von Palmen, Dracenen, Aralien, Begonien, Clivien u. dgl., sind im besten und zum großen Teil blühenden Zustand. Am Montag sind die Blumen und Blattpflanzen an die Schülerinnen der beiden letzten Schuljahre zur Pflege gegeben worden. Jedes Kind erhielt drei Exemplare mit einer Anweisung über Behandlung derselben. Nach den Herbstferien (Ende September) werden die Blumenstöcke wieder eingesammelt und eine Prämiierung für sorgfältige Pflege vorgenommen. Als Prämien sind Topfpflanzen und Gerätschaften für Blumenpflege in Aussicht genommen; die jetzt ausgeteilten Pflanzen bleiben selbstverständlich Eigentum der Schülerinnen. — Die Thatsache, daß die Mädchen die Stunde der Verteilung kaum erwarten konnten, und die herzliche Freude, die während derselben auf aller Antlitz zu lesen war, bieten die beste Gewähr, daß man mit dem Unternehmen ein innerhalb der Interessensphäre des kindlichen Gemüts liegendes Gebiet betreten und erworben hat. Diese Ueberzeugung läßt auf eine sorgfältige Pflege hoffen. Außerdem wird i|.e neue Einrichtung auch geeignet sein, Schule und Elternhaus näher zu bringen. Dem edlen Spender und den der Schulleitung freundlichst entgegenkommenden Gärtnereien gebühtt herzlicher Dank, und der Sache selbst sei wettere Ausdehnung und bester Erfolg gewünscht.
**JnAmerikaverstorbeneHessen: In Brooklyn, N. Y., Frau Marg. Steuernagel, geborene Wiesenecker, aus Tarmstadt. In 1116 Prospekt Str., Erie, Pa., der aus Flomborn, Hessen-Darm,ladt, gebürtige Christian Guelcher,im beinahe Vollenbeten 63. Lebensjahre, in Pitts bürg, Pa., P. Gregor Maria, O. M. Cap, Vikar der deutschen St. Augustinus-Gemeinde, Louis I. Stremmel, in Newyork, in 294 Webster Ave., Jersey City Heights, N. I., tz e i n r i ch K l ö b e r, zu Newport, Ky., Peter Michaelis.
Obermörlen, 24.Juni. Einführung des Volks-
Forderung zum "em HM *n| et ml.a,
Schluß und es ließen sich lob Flanner in oen verein uuj T,er Dampfer wurde streng tfohert.
nehmen. . r | * Humor im Gymnasium. Aus Diktaten und
Mainz, 24. Juni. Die erste Mitgliederversammlung ^^ätzen, die aus einem Gymnasium stammen, teilt die der Gutenberg-Gesellschaft wurde heute Mittag unter Volksztg." folgende Aussprüche mit: In einem
dem Vorsitze des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Gaßner im Quartaneraufsatz über einen Schülerausflug stand zu lesen: Ratbaussaale abgehalten. Nach Erstattung des Jahresberich- Mittag bekamen wir Kartoffeln und Rindfleisch, unsere tes des Herrn Dr. Oppenheim hielt Herr Prof. Velke einen Lehrer begnügten sich mit etwas Besserem Aus einem heifällia aufaenommenen Vortrag über die Aufgaben und Aufsatz über den Rhein als Blld des menschlichen Lebens, derungen zum Bettritt waren von unerroartet großem Erfolge mij. 0bem’ Bogen des Rheines bei Basel ver-
beglettet. Die Beitrittserklärungen erfolgten aus allen Tei- pichen läßt." Unsreiwllligen Humor verrät auch folgende len der gebildeten Welt. Die Gutenberg-Gesellschaft hat fetzt Schillerantwort: „Nach welchem Kalender rechnete mau 613 Mitglieder, darunter 27 Stifter mtt einem einmaligen Lnrömischen Kaiserzeit?" — „Nach dem Julianischen!" Beittaq von 300 Mk. Das Vermögen beläuft sich auf 12 369 I „Welchen Kalender aber haben toir?" — ,,Ten Lahrer Mark. In den Ehren-Ausschuß wurden gewählt: I. Hinkenden Boten." " ^^^m Nemeischen ^owen er^chlle Baensch-Drugulin, Vorsitzender des Deutschen Buch- ein Sextaner: „Er hatte schon viele Menschen und andere drucker-Vereines, Leipzig; L. Delisle, Admmistrateur gö- Ochsen Lerriften. ....
neral de la Bibliotheque Nationale, Paris; E. Döblin, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Buchdrucker, Berlin;
Prof. Dr. K. Dziatzko, Geh. Regierungsrat, Director der Unioerfttäts-Dibliothek, Göttingen; Boris Fürst Galitzin, Director der Kaiser!. Staatsdruckerei, St. Petersburg; Dr.O. Hartwig, Geh. Regierungsrath, Marburg; F. Jasper, Buchdruckereibesitzer, Wien; Dr. G. von Laubmann, Geh. Rat, Director der Kgl. Hof- und Staatsbibliothek, München; E. W. B. Nicholson, librariar of the Bodleian Library, Oxford; Dr. G. Frhr. Schenk zu Schweinsberg, Di- rcctor des Großh. Haus- und Staats-Archivs, Darmstadt; Dr. K. Schorbach, Bibliothekar, Straßburg; Dr. P. Schwenke, Abteilungsdirector an der kgl. Bibliothek, Berlin; Dr. Th. Toeche-Mittler, kgl. Hofbuchhändler, Berlin; Th. L. de Vinne, Buchdruckereibesitzer, New-Pork; Dr.L. Volkmann, Vorsitzender des Deutschen Buchgewerbe-
— AmJubiläumstaae des GermanifchenMu-
Vereins; jLeipzrg; W. Z°chriss°Buchdrucker-ib-sitzcr, Ig«“^Xe’«et.e°w«iner ch w'ei!
Göteborg. z e r s in d u n d b l e i b e n w i r D eut s ch e." Diese Rede erfuhr
** Kleine Mittellunaen aus Heffeu und den Nachbarstaaten. I m den Zeitungen der französischen Schweiz scharfen Tadel, auch Nacb einer Meldung aus Kassel treffen die jüngeren faifer* einige Blätter der deutschen Schweiz mißbilligten sie. In der Nacht
einem Spaziergänge, den er bis Laubenheim ausgedehnt 5>en verwundet. Verschiedene Manifestanten wurden verhaftet.
hatte, verloren haben. — In St. Louis ist Herr August Rostock. Die philosophische Fakultät der Universität ernannte Manew al, ein im ganzen Westen befannter Pionier des den Tichter Heinriich Seidel in Groß-Lichterfelde der Berlin fabrikmäßig betriebenen Backer gewerkes, gestorben. August anläßlich seines 60. Geburtstages (geb. in xerlm in Ucemenburg Mauewal war am 27. September 1849 in Gro.ß-Um- am 25. Juni 1842) zum Dr. honoris causa. . rn
lam er E°^en^-nnach Ä. Am Kenten taÄ »Äute Tie Würde eines Doctor of ietters -er-
Leben nahm Herr Manewat schon fttthzeitig teil; den
Bürgerkrieg machte er unter General Sigel mit. — Zu der «r.rcde und Sckule.
^rmonie"m Reis'nrch°en^"t°erÄhn^da^man^unter Darmstadt, L4. Juni. Nachdem der seicheriae erste Stadt- bÄnnet«^en ke9e|ret en des Astznges den »
kirchener Kriegerverem vermißte. Dom @r Oberkonsistorium Herr Pfarrer Veite zum ersten Geist*
Heben der evang. Stadtgemeinde Darmstadt, der den Vorsitz tm
•• Der Kunstmaler Otto Fritz hat hier einen Kunstverlag Kirchenvorstand der Stadtgemeinde, im Gesamtkirchenoorstand und begründet und eine Anzahl von Gießener Ansichtspoltkarten heraus- im Pfarrkollegium zu führen hat, bestimmt.
aeaeben, unter denen die zur Erinnerung an die Immatrikulation Dem Oberkonsistorialrat und Supermtendenten der Superin- des 1000. Gießener Studenten die beachtenswerteste ist. Sie zeigtI tendentur Mainz, D. Karl Walz tn Tarmstadt, ist die -a.urbe bie Aula und die Portraicköpfe Sr. Magn. des Rektors Prof. eineä Prälaten der evangelischen Kirche des Großherzogtums ver- Dr. Hansen und des 1000. Studenten, etud. med. ©imonö. I liefen roorben.
Anbere Karten bringen die Portraits der Professoren Geh. Rat ---------
Dncten, Groos, Sievers, Pfannenstiel rc., zeigen die Frauen-
— Von nationalistischer Sette wird der Kammer noch im Laufe dieser Woche ein Gesetzentwurf zugehen, der bezweckt, die fremden Arbeiter mit einer Steuer zu belegen. Ein ähnlicher Vorschlag war bereits früher gemacht, von der radikal sozialistischen Mehrhett jedoch ab- gelehnt worden. , , ,
Wien, 24. Fmtt. Der „N. Fr. Pr." zufolge wurde der ungarische Ministerpräsident amtlich davon in Kenntnis gesetzt, daß Oesterreich die Handelsvertragse kun- digeu wolle. Nach den Besttmmungen des Zoll- und Handelsbündnisses haben die beiden Regierungen über den weiteren Vorgang sich ins Einvernehmen zu setzen. Diese Verständigung muß binnen sechs Monaten erfolgen. Andernfalls muß die gemeinsame Regierung, wenn Oesterreich einen solchen Schritt verlangt, die Verträge kündigen. Nach Ansicht des Blattes hängt der wettere Vorgang davon ab, ob die beiden Regierungen die Schwierigkeit des Ausgleichs überwinden oder nicht. Die „Neue Freie Presse" sagt: Nach dem von Oesterreich unternommenen Schritt wird Ungarn nunmehr mit voller Offenheit zu erklären had^n, ob es die Zollgemeinschaft oder die Zolltrennung von Oesterreich wünscht. . , ..
Petersburg, 24. Juni. Ter „Regierungsbote" veröffentlicht einen Erlaß des Kaisers an den Minister sur volksaufklarung, Senger, welcher verschiedene Anordnungen über die Umgestaltung der Mittel- und.Hoch- schulen enthält. Unter anderm sollen in den Residenzen nnb den Gouvernementsstädten bei den Mittelschulen all* mählig Internate errichtet werden. Auch die Frage der Gehaltsaufbesserung der Lehrer und Erzieher soll geprüft w erden.
Aus Stadt und Zand.
Gießen, den 25. Juni 1902.
•* Ernannt wurden die Schreibgehilfen Otto Stier und Ernst Rumpf in Gießen zu Registratoren bei dem
* London, 24. Juni. Tie Versuche des Luftschiffers Gruß an die Kanalisation.
Mellin mtt seinem lenkbaren Luftschiff sind, wie Wenn dem Klingelbach zu Ehren
bettcktet wird vollständig gelungen. Mellin wird in Gestern schone L^fe klmigen,
den Nächsten Tagen einen neuen Aufftreg unternehmen und »j* m«
hofft dann sämtliche bisher gemachten Rekords, emschließ- ^er richtig stellen rnöcht' bch
lich derjenigen Santos Dumonts, zu schlagen. Einen Fehler bei der Sach':
*London,24. Juni. Dr. Oswald Wach ter, fett Uebel riechts in Gießen freilich,
35 Jahren Professor des Französischen und Deutschen un Doch nicht blos vorn Klingelbach!
College von Malvern in Worcesterfhire wurde heute früh Unb was Manchem droht als Schrecken —
5,PS SS StipÄSÄ
em Ende gemacht. Wachter war in letzter Zeit leioeno Nächtlich Tiefen aufzudecken
gewesen. , . . „ Und mit Eimer dann und Stangen
Paris, 24. Juni. Die aus Martinique zuruckge- Pestilenzgeruch zu wecken,
kehrte amtliche Kommission erklärte einem Berichterstatter- Der durch alle Fugen dringet
der nördliche Teil der Insel sei für Ackerbau und Unb ben Schläfer nachbarlich
Industrie als vollständig verloren anzusehen. Solche Luft zu atmen zwinget
- Ter Direktor der „Caisse ®en6rate des Sülles" erklärte Unentnnnbar, su-cht-rlt^I
einem Interviewer, die Attiven der Gesellschaft bettagen ^uc9 ctn
* Paris, 24. Juni. Infolge großer Hitze wurden @emeinbe durch diese lästigen Haufen nur noch m einer
gestern mehrere Personen vom Sonnenstich betroffen; eine ggagenfpur fahrbar sind, fo wäre es sehr erwünscht, wenn die Person blieb tot Kresswegekommission diese unhaltbaren Zustande bald beseittgte und
* Ma drid, 24. Juni. Aus Allariz (Prov Orense) mtt der Herstellung der Chaussee endlich begänne, wird heule über ein furchtbares Unwetter benchitet. Der ^ ehrere Anwoh Blitz schlug während der Messe in eine Kirche ein
zerstörte sie, 25 Personen wurden hierbei ged IlMdUMtsHüft.
tötet und 30 verwundet. x gjihba, 23. Juni. Mit dem Eintritte besserer Witterung
* Aus der Schw eiz, 24. Ium. Vom H^tel ',Riffel- nun Qud) bie Heuernte hier und in der ganzen Unigegend Alp" bei Zermatt war em Kammrohr ans die Drähte y Anfang genommen Das Heugras steht teilweise besser, als elektrischen Gornergratbahn gefallen und hängen geblieben. I $ &ec ^aßtalten Witterung des vergangenen pruhiahrs gemäß Ter Lotelvortier wollte das Rohr beseitigen, aber kaum I allgemein erwartet wurde. Namentlick) sind es die hoher gelegenen hatte er es berührt, als er tot zu Boden stürzte. — Bei trockenen Wiesen, die eine viel bessere Ernte liefern, als m früheren
KSÄÄ": ............... -» m
Mctzgermeister aus Thujis stieß mtt seinem Gefährt an
: die Steinbrüstung der Brücke und wurde infolge des An-
; pralles aus dem Wagen heraus und in den Rhein hin- ' abgeschleudcrt. Das reißende Wasser schwemmte den - Leichnam fort, der noch nicht gefunden wurde.
* N e w y o r k, 24. Juni. Mexikanische Berichte melden: Der deutsche Militär-Attache Bartels hatte em Duell mit dem Militärkommandanten von Acapulco, Oberst v. Gilm er. Letzterer ist tot, Bartels schwer verätzt. Tie Bostoner Krankenwärterin Jane Doppan bekannte, 3 1 ihrer PatientendurchGi f t um g e bracht und vielfach B r ä n d e a n g e 1 e g t zu haben. Ihre Kennt- nueu uuu ttuytc ut4| -----
uls von Gift ift derart, daß sie Jahre lang unentdeckt ihr Ersatz. In der Verhandlung über ben r^all riet der Richter bern Treiben fortsctzen konnte. Tas Äiotiv dieser Handlungen greifen Dichter, dieser Forderung freiwillig zu^enyprechen, do-er ist unerfindlich sie wurde deshalb zu lebenslänglichiem sonst mit einer Verurteilung gegen ihn vorgehen mufie. Jordan


