erT°I£enffiie verlautet, werden ans Berlin, Dresden und
würde.
Klein-Linden, 24. Febr. Das 15. Stiftungsfest des
der Dauer des Krieges eine derartige Untersuchung nicht
stattfinden dürfe.
17. Juni statt.
Q Großen-Linden, 23. Febr. Der nn vorigen Jahre begonnene Ausbau der Straße nach unserer Haltestelle und der Ortsdurchfahrt ist soweit vorgeschritten, daß demnächst die letzten Arbeiten vorgenommen werden können. Der äußerst verkehrsreiche Weg nach der Haltestelle hat sogar teilweise em gepflastertes, schönes Trottoir erhalten.
d. Saasen, 23. Febr. Der Gesangverein „Ein- t rächt" feiert am 8. Juni sein lOjähriges Stiftungsfest, verbunden mit Fahnenweihe. An eine große Anzahl von Vereinen aus der näheren und weiteren Umgegend werden ! Einladungen ergehen. Das Fest verspricht sehr schön zu werden; schon jetzt trifft der Verein feine Vorbereitungen
Im englischen Oberhaus wurde em Antrag ^weed- mouths dahingehend, einen gemeinsamen Ausfchutz beider Häuser einzusetzen, der alle Kaufverträge, die vom Krregv- amt mit Bezug auf den südafrikanischen Krieg ge,chloren wurden, prüfen solle, mit 88 gegen 2o stimmen ad-. )V ^uyoatg, 4*. uh*-»'- ■
oetebnt Rosebery unterstützte den Antrag, den die Regie- die Sympathie unserer Bürger für die Buren sich seit dem ?una bekämpfte und zwar mit Rücksicht daraus, daß wahrend U-;— ™™„nprt hat. Der auch bei
9 v ' ... ■ _ 2 llrttprfiimurrri nirnf
Ausland.
London, 24. Febr. (Unterhaus.) Schatzsekretär Hicks Beach erwiderte auf eine Anfrage, die fremden Truppen in Shanghai bestehen gegenwärtig annähernd aus 800 Briten, 700 Franzosen, 500 Japanern und 800 Deut s ch e n. Für endgiltige. Räumung Shanghais sei bis jetzt keine Vereinbarung getroffen.
— Nach einer Mitteilung der „Times" aus Shanghai soll der Vizekönig von Nanking über des Staatssekretärs Freiherrn v. Richthofen Erklärung im Reichstage, daß Deutschland die Garnisonin Shanghai bebalten wolle, sehr erstaunt sein. Am 8. November soll der deutsche Gesandte v. Mumm in einer Unterredung mit Liukunyi gesagt haben, Deutschland sei bereit, die Truppen zurückzuziehen, könne es aber nicht thun, ehe nicht Eng- land eingewilligt habe, seine Truppen gleichzeitig zurückzuziehen.
Paris, 24. Febr. Anläßlich der Einweihung des Standbildes der Republik, die gestern in Anwesenheit des Kriegsministers Andre in Ehaton stattfand, trank Bourgeois auf die Gesundheit des KriegsmiNlsters uiti) des Bürgermeisters. Andre antwortete, indem er sagte: „Wir wollen die Gewohnheit, unsere politischen! Vorgänge zu individualisieren, abschaffen; ein einzelner Mann ist nicht notwendig."
— Im Verlauf der Debatte über die zweijährige Dien st zeit nahm heute abend in der Kammer Waldeck- Rousseau das Wort. Der Ministerpräsident weist sehr scharf die Anträge auf allgemeine Einführung der einjährigen Dienstzeit zurück. Die zweijährige Dienstzeit sei diskutrer-
der Bibliothek an die technische Hochschule in Karlsruhe
hierzu. .
st Butzbach, 24. Febr. Gestern veranstaltete der Verem „Frohsinn" eme schöne Abendunterhaltung. Das abwechselungsreiche Programm bot viele Ueberraschungen. Die Gesangsvorträge, komischen Szenen re., wie auch die Vorträge der Hanauer Ulanen fanden großen Beifall. Nächsten Sonntag hält der Lahnthalsängerbund einen Delegierten- und Dirigententag hier ab. Danach findet em gemeinsames Mittagsmahl im „Hessischen Hofe" statt.
)( Butzbach, 22. Febr. Der gestrige Abend zeigte, daß
Beginn des Krieges um nichts verringert hat. ->er auch bei den Gießenern in bester Erinnerung stehende Burenkommandant Jooste hielt einen Vortrag. Archon lange vor Beginn desselben war der Saal des „Hess. Hofes" mit Zuhörern gefüllt. "Auch aus der Umgegend waren sie in Scharen her-, beigeströmt. Die Versammlung wurde von Realschuldirektor Jäger cröfftiet. In längerer Rede sprach Jooste über den Burenkrieg, seine Ursachen rc. Der Redner würzte seinen Vortrag mit vielem Humor und die Versammlung dankte ihm nlit förmlichen Beifallsstürmen. Ansichts-Postkarten, Bücher rc., welche durch junge Damen zmn Beste» der Burensache ver-
Aus Stadt und Salid.
Nachrichten von allgemeinem Jnlereist fino uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.
Gießen, 25. Februar 1902.
LU. Von der Universität. Der außerordentliche Professor der Mathematik hier Dr. Robert Hauhner hat einen Ruf als ordentlicher Professor der Mathematik und als Vorstand
Vom Burenkrieg.
Die Verhan-dlungen mit der englischen Regieruna betreffs der beabsichtigten Sendungen des deutschen Bur enhilfs-Komitees an die Konzenttatronslager in Südafrika sind noch nicht abgeschlossen, jedoch ist alsbaw zugestanden worden, daß die Verteilung der Gaben^ im Einverständnis mit den in den Lagern wirkenden burischen Pastoren zu erfolgen haben, womit die Bürgschaft gegeben ist^' daß Le M in die Hände der wirklich bedürftigen FamMen^gelang^^s Südafrika in Paris ein getroffenen Dr Albrecht besteht darin, von der englischen Regierung die Erlaubnis zur Ueberschreitung der englischen Linie mit mehreren Aerzten zu erhalten, welch letzterenach den Konzentrationslagern gebracht werden sollen. Dre Mission hat I einen rein Humanitären, keineswegs einen politischen Cha-
-"'Auszeichnung--. Der Groß Herzog h°t bem Ober- kammerrat Stephan zu Braunfels für sein als lang jähriger Vorstand der Fürstlich Solms-Braunfels schen Do. manialoerwaltung gezeigtes Interesse für dre Landw chch-ft der Provinz Oberhessen das Ritterkreuz 1. Klaffe de. Verdienstordens Philipps des Großmütigen, b»n seitheriger Kirchendiener der evangelischen »Pfarrei SanöbacMM “ Rodenhauser VII. zu Neustadt das Allgemeine Ehren, zeichcn mit d-r Inschrift „Für treue Dienste» verliehen.
** Ernennungen. Ernannt wurde Martin Brunnen ar über in Zwingenberg zum Schreibgehilfen.
I ** Amtsübertragungen. Der Großherzog hat dem
54 ßlein-Sinb«, 24. Febr. Die Eisenb-Hnbrücke über die Frankfurterstraße bei Klem-Lmden hat dieser Tage eine bemerkenswerte Verbesserung erfahren, die vom Publikum mit Freuden begrüßt wird. Schon im vorigen Jahre war darauf aufmerksam gemacht worden, daß unbedingt eme Wellblechoerschalung unter der Brücke nötig sei, damit die Paffanten gegen heruntertropfendes Oel und herabfallende Kohlenschlacken geschützt wurden. Die rechte Trottoirseite hat nun eine solche Wellblechverschalung erhalten. Für den Per- i sonenverkehr dürste dies genügen, da ja das linksseitige Trottoir kaum benutzt wird. Was aber den mittleren Teil der Brücke betrifft, der dem Wagenverkehr dient, so durfte sich auch hier die Anbringung einer gleichen Verschalung empfehlen, denn der Verkehr ist an dieser Straße sehr groß; auf der Brücke und über sie hinaus befinbet sich noch der Rangierbahnhof, sodaß es auch in Zukunft vorkommen dürfte, daß glühende Schlacke zwischen den Brettern durchfallt. Welches Unglück könnte geschehen, wenn zufällig ein mit Heu oder Stroh beladener Wagen von solchen Schlacken getroffen
ständigen gegenüber, ohne daß es Oberhand zu gewinnen. Im ganzen ständigen auf 200 000 angegeben. Am die Streitendem in das Kloster ^rrm Iona ein, wo sie eine Dynamitb ^bezur Expl ofvon brachten Dieselbe richtete großen schaden an. Die Expw X eine große Panik hervor. Zwei Individuen )uü> un?er dem Verdachte der Thäterschast verhaftet worden. Als die Streikenden versuchten, dre Verhafteten zu befreien, gab die Bürgergarde Feuer, wobei e h r er e P erson en ge töt et und eine große Anzahl verwundet wurden.
Deutsches Mich.
Berlin, 24. Febr. Der Kaiser wird am 11. Mär», anläAich der Vereidigung der Marin erekrmten, m Wilhelmshaven Erwarte t. inserierte gestern nachmitt-m mit dem Reichskanzler Grafen Bülow und begab sich am Abend nach Potsdcmi, wo er an einem Diner beim Oberpräsidenten v Bethmann-Hollweg teilnahm. Danc^ keh^ der Kaiser nach Berlin zurück. Heute hatte der Monarch abermals eine Besprechung mit dem Reichsmnzler uno hörte später im königlichen Schlosse u. a. den Vortraig des Chefs des Zivilkabinets von Lucanus.
— Zur Vorfeier des Geburtstages des Königs von Württemberg fand heute abend nn Hotel „Ka^ serhos" ein größeres Jestmahl^statt, an bemt tfer 100
7. August 1901 (Regierungsbl. von 1901, S. 437).
*» ßin Durchgänger. Am Samstag Nachmittag gegen 6 uhr wurde am Seltersweg in der Nähe der Löwendrogerie ein Menschenauflauf dadurch veranlaßt, daß ein Pferd mit seinem Gefährt den Seltersweg hinunter durchging. Einem Dienstmanne gelang es, das Tier aufzuhalten, sodaß etwaiges Unheil verhütet wurde.
** Phily Schroth, die, wie man uns mitteut, augenblicklich an einer Reihe erster Bühnen mit größtem Erfolge gastiert, wird im hiesigen Stadtheater am nächsten Donnerstag jden 27. ds. zum ersten Male als „Magda m Suder- imanns „Heimat" auftreten. Vor einigen Jahren war die Künsllerin am Stadttheater in Mainz al§ ^tome engagiert. Wir entnehmen einem dortigen Bericht über ihre „Magda" folgendes: _
cy„ der Aufführung der „Heimat" war unserer Heroine tfrl. g°g°ben, als
I {ch(iidnteIerHcbe§ Können zu zeigen. Sie verstand es, Oie >eeipcr>en Ä>nflikle ihrer Heldin, die ganze Skala der Empfindungen, welche dieses pikante und interessante Weib durchläuft, dem.Publikumi anschaulich und überzeugend vor Augen zu fuhren sie bot eme tiej durchdachte Leistung, aus einem Guße, wie sie nur Berufene der Schauspiellunst zum Ausdruck zu bringen vermögen. Dle Zuhorer »schall erkannte dies auch dankbar an und zeichnete die Künstlerin durch vielfachen Hervorruf nach den Aktschlüssen, wie durch Bestall bei offener Szene aus; eine prächtige Lorbeerspende wird ihr bleibende Erinnerung sein an den ehrenvollen Erfolg.
*» Stadttheater. Von der Direktion Kruse u. Helm erhalten wir folgende Mitteilung: Die bisher unter der Firma I Kruse u. Helm von den beiden Inhabern gemeinschaftlich geleiteten Stadttheater zu Gießen und St. Gallen smd auf Grund einer Vereinbarung der beiden Herren vom 10. Februar d. I. ab vollständig getrennt worden. Die Direktion des St. Gallener Stadt- und Aktientheaters hat vom bezeich- Ineten Tage ab Herr Alfred Helm allein inne, während die stalleinige Leitung des Gießener Stadttheaters auf
Herrn Richard Kruse übergegangen ift
** Zm Amerika verstorbene Hesieu. Jakob Dewein, gestorben m Old Orchard (Mo.), 54 I. alt. - Conrad Engel, geboren in Holzheim b. Gießen, gestorben in Brooklyn,
Im Handel und Verkehr, sodaß in Barcelona En di«^Z-chll ^^.^igm^nah^n^EÄEijä^mgen Dienst, sowie SÄ nach V-l-ncist die ^rbollMndi^ des
STÄolf" Auch in Madrrd, Bilbao ^lla und anderen StLt'-n gärst es auch heute noch In>*«*>»«
sich heute icyiui,ig 7J.7; ‘ "
von deutschen Städtevertretern zwrschen Dten und Pfingsten nach Berlin zu berufen, uw gegen dre . Zolltarifvorlage der Regierung Stellung zunchn^n. > - Ter „Reichsanz." veröfsentlicht den wesentlrchen llubalt der technischen Begründung der Vorlerge, aus GrunD I deren gemäß § 21 des Fleischbes ch au g e setz es der Beschluß des Bundesrats über gesundheitsschädliche urw täuschende Zusätze zu Fleisch und besten Zubereitungen gefaßt wurde. I
Die Jsteinnahme der Reichskasse hatte in der Zeit vom 1. April 1901 bis Ende Januar 1902 betragen;
Zölle Mk. 413,926,666 (gegen das Vorfahr -f- Mk. 22 808 214), Tabaksteuer Mk. 10,649,556 (st-Mk. 358,164), Zuckerstcucr und Zuschlag Mk. 86,158,623 (- Mk. 18^473,149), Salzsteuer Mk. 39,447,189 (- Mk. 238,294), Maischbotüch- steuer Mk. 8 077,370 (— Mk. 2,279,366), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag Mk. 95,015,975 (st- Mk.I 2 779 800), Brennsteuer und Uebergangsabgabe von Bier Mk. 25,666,234 (— Mk. 608,386) Summe Mk. 676,061,130
Mß 3,019,860). — Spielkartenstempel Mk. 1,208,288 (__ Mk. 37,431). — Dazu seien angeführt von den Soll
einnahmen: Stempelsteuer für: a. Wertpapiere M. 11,645,457 (— Mk 6,472,696), b. Kauf- und sonstige Anschaffungs- qeschäste Mk. 10,594,210 (- 1,153,246), c. Lose zu: Privatlotterien Mk. 4,266,636 (+ Mk. 720,3hl), Staatslotterien Mk. 27,545,643 (st-Mk. 12,382,257), d. Schiffsfrachturkundeu | Mk. 643,500 (st- 147.784); Spiellartenstempel Mk. 1,325,371 (_l Mk. 4746), Wechselstempelsteuer Mk. 10,551,790 (— Mk. 390,188), Post- und TelegrapHen-Verwaltung Mk. 350,131,238 /_l Mk. 17,588,773), Reichs-Eisenbahn-Verwaltyng Mark 70,403,000 (— Mk. 5,396,000). (Dieser Ausweis bestätigt das ungünstige Einnahmeergebnis für das Etatsjahr 1901. Wenn nicht die Monate Februar und März noch eme Besserung ergeben, würde sogar die Schätzung des Reichsschatzsekretärs über den mutmaßlichen Einnahmeausfall noch erheblich übertroffen werden.)
Materials Die Regierung werde in allen Stadien me
Ais dem Auge vertieren, baß es sich um Lebens- deren Xiamen garr ev uuu.) ^rndit ae-! frage für bie Sicherheit des Landes hanble. Nach ^chluß
selbst würbe am 20. ^Februar formh^^t bie tanmet
standen bem fieere beu Erklärung'ber Regierung
Uftenstbte°^ebäenebeSmg5Mirä<toetfr IPfarro-nvU'lÜs"zÜ'Münst'er,'Dck.Friedberg, und dem die geeignet wäre, ein Prätorianertum in der Armee- zu m^rrverwalter Walter zu Eramfeld, Dek. Lauterbach, die evangelischen Pfarrstellen daselbst übertragen.
' ** Das Regierungsblatt Nr. 7 enthält eine Anweisung zur
^^^Cetinje, 24. Febr. Wie von der Grenze gemeldet wird, griffen Albanesen reguläre türkische gruppen an., weil der Mörder des Mollah Zekka rhnen nicht. Ricitt,yinoen, tyeor. sju» xu. —
ausgeliefert war. Es seien in bem Kampfe, ^er noch sor^ l Gesangvereins „Harmonie" stndet nicht am 15, sondern am dauere, 6 4 P e r s o n e n g e t ö tet bezw. verwundet worden. I 1 ä Es herrsche an der Grenze große Erregung.
fordern.^ SIätter aus Rom M berichten wissen
I Huben die Vorverhandlungen - begonnen^ ^Die Ausführung des" Gesetzes, das Faselwesen betreffend, oom
pes Vertrages, welche denselben zu einem einfachen Militär-Abkommen machen wurden.
- Das Blatt „La Presse" weiß LU berichten, daß Minister Baubin bemnachst einen Ehescheidung^
l e^L^Kbr^Lerbauminister Dupuy, der bei
ilber Preisverteilung der landwirtschaftlichen Ge-I
s e l l s ch a f t des Departements du Nord den Vor,itz fuhrte, hielt eine längere Rede, in der er darauf Huiwies, daß das neue Gesetz über bie zeitweilige freie Zu la f s u n g von Getreide wohl begründet sei Zweck bie Spekulation zu unterdrücken.
WLMSWLZMKVMM-'H
Kundgebung
Sunbe^^onmäditiUten gdaben e.
" ■ -......
114 $omlSt24°5d>”'. Da die Losung der ernsten inneren politischen Fragen niemand übernehmen will, hat sich das Ka binett Zarnabelli entschlossen, im Amte zu verbleiben. Erst wenn sich bie parlamentarische Lage geklärt
soll eine burchgreisende Rekonstruktion des Ministeriums
1inb— Der „Reichsanz." bringt einen in
gehaltenen Nachruf auf ben verstorben Prasi^nten des kanerl Aufsichtsamts für Prioatverficherung Dr-. von Woebtte, der schließt, hohe Gmßesgoben, schöpferische Arbeitskraft, unerschütterliche Pflichttreue, eherner Fleiß, unbedingte Lauterkeit der Gesinuung, U-r^^fe in innerster lleberzeugung wurzelnde Frömmigkeit vereinigten sich m ilrm Lu einem schönen Charakterbilde.
— Ter Landrat bes Wiesbadener ^anbkrmses Graf
en /"i6'Die „Pol. Korrespond." meldet aus Brüssel: In unterrichteten Kreisen gilt es als zweifellos, baß die Zuckerkonferenz an der Prämienfrage nicht scheitern wird, da keiner der Staaten, bie an ber Konferenz I teilnahmen, aus ber Beibehaltung des PrämienshstemA eine conbitio sine qua non machte. Die Schwierigkeit der Vei> hanblungen liegt gegenwärtig in der Herbeiführung eine., i Einvernehmens über bie Bemessung ber Zuckereinfuhrzolle. Der von Frankreich unterstützte englische Antrag auf Vereinbarung ber Zölle in Höhe von 5 Francs fand die Zustimmung Hollands und Belgiens, die für einen möglichst Iniedrigen Zuckerzoll eintreten, während Oesterreich-I Ungarn bem entgegengesetzten Ziele zustrebt und darin bis zu einem gewissen Punkte - man spricht von 10 Frcs.-' mit Deutschlanb übereinzustimmen scheint. —> Frankreich bürste sich im Sinne eines Kompromis,es bemühen. Eine staffelsörmige Abschaffung der Prämien scheint nicht in Aussicht genommen. Das berechtigte Streben, durch, Beseitigung ber Prämien und Herabsetzung bes Zolles ber in Schwierigkeiten geratenen Zuckerinbustne und den Ruden- I kulturen bie Anpassung an die veränderte Lage durch Nivg- tichste Hinausschiebung eine Ordnung der Dinge zu erteich- I fern, dürfte keinerseits einer prinzipiellen Anfechtung ve-
jjlan ' S Fabrik 5flin9r teilung kaintn
oerein ein fftafii)1
vollko»
W
)( hier b' haitc. fanntcr Als «l Hal 6 Bei @enba
W i
M not' $0' in. M n>L bei röb« 'oiac ietfei pg wüt
W
h h d
t


