Ausgabe 
25.2.1902 Zweites Blatt
 
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gestattet.

Tendenz: ruhig.

1621

. 102.45

. 92.90

. 102.05

. 92.80

. 100.20

* 102*85

100.70

42.10

28.00

28.10

114.80

45.00

3% Mexikaner . . 4V2V0 Chinesen . . Electric. Schuckert . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . « Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum Harpener .. . .

bei den fremden Botschaftern vor, da er als Vertreter des Kaisers einen höheren Rang hat als alle Botschafter und somit berechtigt ist, sie zuerst zu besuchen. Ueberall in den Straßen wurde er von der Bevölkerung mit lebhaften Huldigungen begrüßt. Zuerst gab Prinz Heinrich bei dem englischen Botschafter seine Karte ab, sodann beim französischen, russischen, italienischen und mexikanischen Botschafter. Rach der Rückkehr in die Botschaft nahm der Prinz mit seinem Gefolge und den 3 amerikanischen Ehreubegleiteru das Frühstück ein und empfing im Laufe des Nachmittags die Besuche des ganzen diplomatischen Korps. Den Gesandten wurden keine Besuche ab-

40/j Italien. Rente . . . 4>/,56 Portugiesen . . . 3°/ Portugiesen. . . . . 1% C. Türken . . . . Türkenlose ..... 4°/0 Grieoh. Monopol.-Anl. 41/, % äussere Argentiner

^^^Koustantiuopel, 25. Febr. Wie verlautet, hat der Sultan infolge persönlicher Intervention des Zaren den nach Syrien verbannten Marschall Fuad Pascha begnadigt. Der> selbe befindet sich bereits auf dem Wege nach Konftanttnopet.

Washington, 25. Febr. Nach der Ansprache des Distriktspräfidenteu Mc. Farlan drückte Prinz Heinrich seinen herzlichsten Dank für den ihm in Amerika gewordenen Willkommen aus und sprach, auf die Rede Mc. Farlaus Bezug nehmend, von den freundschaftlichen Banden, die schon seit Washingtons Zeiten diese Staaten mit Deutschland verknüpften. Sodann fuhr der Prinz in Begleitung des Botschafters

. 26.90

. 91.30 . 120.90

220*00 . 195.00 . 188.40 . 138.50 . 153.90 . 144.10 . 18.40 . 168.80 . 207.30 . 203.00 . 167.10

ihrer Regierung eiuzuholeu. . .

Loudon, 25. Febr. Der Wochenbericht Lord Kit ch en er8 stellte fest, daß der Verlust der Baren während der letzten 8 Tage 28 Tote, 12 Verwundete und 219 Gefangene beträgt. 104 Buren ergaben sich. Lord Kitchener berichtet weiter, daß die Kapkolonie von den Buren ziemlich gesanbert ist. Er teilt ferner mit, daß eine neue Kombination eng- lischer Kolonnen gegen Dewet im Oranje-Freistaat tm Anmarsch ist. Die englischen Verluste während der letzten Woche belaufen fich auf 46 Tote, 99 Verwundete, 21 Ge­fangene und 126 an Krankheit Verstorbene.

Wien, 25. Febr. Nach Meldungen polnischer Blatter bestätigt es sich, daß die preußische Regierung in einer Note an die österreichisch-ungarische Regierung sich bereit enlone, die Regierungs-Bezirke Oppeln, Liegnitz und Breslau für dre «Einführung von Vieh aus Oesterreich-Ungarn

Telephonischer Kursbericht«

Frankfurt a. M., 25. Februar.

Vermischtes.

Jagd Unfall. Wie man aus Lemberg meldet, wurde Graf Josef Potocki, welcher kürzlich im WienerJockeytlub große Spiclverluste erlitt, bei der Jagd auf seinem Gut Niesecoiert von einem Jagdteilnehmer, dem Prinzen Radziwill, durch einen unglücklichen Zufall angeschossen. Sein Zustand ist bedenklich.

Darmstädter Voltsbank. Der Gesamtums atz er­höhte sich in 1901 weiter von Mk. 31,7h Mill, auf Mk., ------ , r - n .

39,88 Mill. Vie Mitgliederzahl von 1454 auf 1624 und Dr. v. Holleben im offenen Wageu, von Kaoallene eskortiert, die Summe der Geschäftsanteile von Mk. 1125537 auf' ' ' ro

Mk. 1239 492.3. Nach Abzug von 31587 Mk. (i V- Mk. 31 865) Verwaltungskosten und Mk. 56 471 (Mk. 38 821) Zinsen der Sparkasse verbleibt ein Reingewinn von Mk. 92 927 (Mk. 96190), woraus wieder 6,50 Prozent Divi­dende bezahlt und Mk. 19136 (Mk. 27 393) den Reserven überwiesen werden.

Kassel, 24. Febr. Im Semmering-Gebrete werden dem Treberdirettor Schmidt gehörige Baugründe im Werte von 200 000 Kronen versteigert.

Th. Haubach. Fr. Habeuicht.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

8. Darmstadt, 25. Febr. (Zweite Kammer.) Das Haus tritt m die Beratung des Budgets ein. Der Vor-

378% Reichsanleihe 30/0 do. 8V,0/o Konsole . 8°/o do. . . 3*/2% Hessen

Arbeiterbewegung.

Mainz, 24. Febr. Die Schuhfabrik twn Rosen-l busch u. Eie. beabsichtigt, von dieser Woche ab Een! neuen Lohntaris eiuzuführen, was auf Widerstand der Ar-1 beiter stößt. In einer öffentlichen Schuhmacherverfaminlung beiter, der bisher 24 Mark pro Woche verdrente, soll, wne ausgeführt wurde, nach dem neuen Tarrs.für dre gleiche Arbeit nur noch 12 Mark verdienen können. Es wunve eine Resolution angenommen, in welcher der neue Tarrs Mvuck-I gewiesen und um Beürehältung des bisherrgen Ta^fs er­sucht wird. Falls die Fabrik auf diese Wunsche nrcht ern- laeht, soll sofort in den Ausstand eingetreüm werden.

Neu-Isenburg, 23. Febr. Seit dem 17. Februar! sind in fünf hiesigen Schreinereien die Gesellen, sowett sie dem Holzarbeiterverband angehören, aus st and rg. Dre Ursache des Ausstandes, an dem rund 80 dNann beterlrgt sein dürften, ist Lohnkürzung an verschiedenen Gegenständen, die zwischen 4 bis 20 Proz. schwankt. Sämtliche fünf Schreinereien arbeiten mit Maschinen. Der WaschrnM- betrieb ist bis jetzt aufrecht erhalten worden, da tue Ar-! beiter an den Maschinen die Arbeit nicht nredergelegt haben. I Die Ausständigen suchen jeden Zuzug von außen abzuhEen. I dieser Woche dürfte der Ausstand einen noch größeren llmfang annehinen, da außer den fünf Schreinerewm an denen bereits nicht gearbeitet wird, weitere zehn Betriebe nach einem gekürzten Lohn arbeiten lassen wollen. Dre I sieben übrigen Schreinereien haben sich noch Nicht zur Lurz- jung des Lohnes entschlossen.

Märkte.

Gießen, 25. Februar. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfund 0,901,00 Mk., Hühner­eier pr. Stück 78 Pf., 2 Stück 00.00 Pf., Käse pr. Stück 512.Pf., Käsematte 2 Sttick 00 Psg., Erbsen pr. Liter 19 Pfg., Linsen per! Liter 32 Psg., Tauben pr. Paar 1,001,20 Mk., Hühner pr. Stücks 1 201 80 All., Hahnen pr. Stück 1,301,80 Mk., Enten pr. Stück | 2402^80 All., Gänse pr. Pfd. 0000 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 6676 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6064 Pfg^ Schweine­fleisch pr. Pfllnd 7080 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6066 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 5070 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 3,500,00 Alk., Weißkraut per Stück 0000 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 7H08,50 Mk., Mrlch per Liter 18 Psg. Aepfel per Pfd. 915 Pfg., in Körben 1215 Pfg. Trauben 3550 Pfg.

Dauer der Marktzett vor: morgens 8 Uhr bis nachmittags 2 Uhr, während der ersten drei Stunden der Marktzeit darf nicht | im Umherziehen feilgebolen werden.

verwaltet. , , v 11

el. Schotten, 23. Febr. Gestern abend sprach rm hiesigen

Ortsgewcrbeverein Direktor P a e s ch - Darmstadt über Ge-1 nossenschaften und deren Bedeutung für den Handwerker . Nach seinen Ausführungen zwingen die mannigfalngen Um-I qeflaltungen, die die Dampfkrast und die Elektrizttät auf dem Gebiete der Industrie erwirkt haben, den kleinen Handwerker zu unbedingtem Zusammenschluß, zu Berufsgenofienschaften. I Auch in unserer Stadt zeigten sich die Folgen davon, daß die meiste Arbeit durch Maschinen verrichtet werde; denn neben wenigen Tuchmachern sei nur noch ein einziger Gerber hier zu finden. Redner empfiehlt dre Rohstoffgenossenschaften mit beschränkter Haftpflicht und weist an der Hand statistischer I Mitteilungen nach, daß sich diese überall praktisch und lebens­fähig erwiesen haben. Als Vertreter für die Mittwoch stattfindende Handwerker-Versammlung in Büdingen wurde der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Kretsstraßen-1 meister Sommerkorn bestimmt. Das Schulgeld für die Sonnlagszeichenschule wi.rde auf 3 Mk., für die Handwerker- Fortbildungsschule auf 1 Mk. nach Verlangen der Handwerks­kammer festgesetzt.

)( Busenborn, 23. Febr. Hier wurde an Stelle des ver­storbenen Bürgermeisters Herr Adam gewählt.

t Stockheim (Oberhesfen), 24. Febr. Hier wird dem­nächst mit dem geplanten Bau der Sammelwasen­meisterei für den Kreis Büdingen und einen Teil des Kreises Schotten begonnen werden. Die Kadaver sämtlicher^ gefallenen Tiere werden verbrannt werden. Von den Tieren, die keiner ansteckenden Krankheit zum Opfer gefallen find, soll das Fett, wie es auch in anderen derartigen Anstalten geschieht, als Talg Verwendung finden. Jm Uebrigen sollen die Ueberreste als Dungmittel verwertet, zu Knochenmehl usw. verarbeitet werden. Zu dem Bau der Anstatt sind bereits 110 000 Ml. gezeichnet worden.

** Kleine Mitteilungen aus Heffeu und den Nachbarstaaten. Infolge plötzlich eingetretener Geistesumnachtung wurde der in wetten Kreisen bekannte Großviehhändler Hesekiel nach ärzt­licher Untersuchung m die Irrenanstalt m Frankfurt a. M. gebracht.

Krieskasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberückfichtigt.

Alter Abonnent tu Grüuberg. Entschuldigen Sie die Ver­zögerung in der Beantwortung Ihrer nicht leichten Frage. Im allgemeinen wird für die Httfeleistung der Ort in Frage kommen, wo der Later des Betreffenden seinen Unterstützungswohnsitz hat; hat er keinen Umerstützungswohnsitz, so kommt der Landarmen­verband. Dabei find aber noch so viele Nebenfragen zu berück­sichtigen z. B. ob der Sohn bereits mündig ist oder nicht usw., dav eine genaue Beantwortung Ihrer Ansrage an dieser Stelle nicht möglich ist. In derselbeii Angelegenheit ist kürzlich eine 4 Seiten lange, alle Einzelheiten berücksichtigende Anweisung an die Burger- meister ergangen.

Universitäts-Nachrichten.

Marburg, 24. Febr. Dr. Oestreich habllitierte sich am Samstag mit der Antrittsvorlesung über:Die deut­schen Ströme, ihre geologische Entwicklung und geogra­phische Bedeutung" als Prwatdozent in der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität.

Gießener Volksbad

Aktion-Gesellschaft.

Die Aktionäre werden hiermit eingeladen zur Teilnahme an der

ndeMn etnml llttfaititiilMg

Freitag den 14. Mär; d. I., nachmittags 4 Uhr, im Sitzungssaals der Bürgermeisterei in Gießen.

Jages-Hrduuug.

R-chnungsablage und Entlastung des Vorstands. - Wahl von Mitgliedern des Vorstandes und Aufsichtsrates.

Bttanz pro 31. Dezember 1901 und Geschäftsbericht hegen ab Donnerstag den 27. Februar d. I. 14 Tage lang auf der Bürger­meisterei - Zimmer Nr. 15 - zur Einsicht der Aktionäre open.

Der Vorstand:

re. Ranstadt, 24. Febr. Heute Hai sich m der hiesigen Holzhauerei der Holzhauer Gustav Schröder aus Wallern-! hausen durch einen fehlgegangenen Hieb die vordere Hälfte! des einen Fußes abgehauen.

n. Weickartshain, 24. Febr. Bei der heuttgeu B u r g e r- meisterwahl siegten die sogen. Rothen. Das Gememde- ratsmttglied Earl Knöß wurde mit 42 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Der settherige Bürgermeister Truller hat sein Amt 18 Jahre lang mit großer Gewissenhaftigkeit

wird einsttmmig angenommen. Bei der Beratung du 2. Hauptabteilung, Domänen des Großherzoglichen HauseL, Kapitel 1: Einnahme aus Kämeral- und Forsldoman^r und Verwaltung der Oberförstereien, Kap. 2, Stameral- Domänen und Vermattung der Baubehörden beantragte der Ausschuß die Genehmigung der Einnahme unter Kap. 2, 696 640 Mark. Rach einer längeren Debatte über die Er­trägnisse aus den Wiesen bespricht Abg. Haas-^armstadt ! die Mißverhältniffe bet dem Eigentum der großh. Domänen sei em Hausgesetz nötig, da der Großherzog feine männ­lichen Nachkommen habe und keinerlei Agnaten vorhanden seien. Staatsminister Rothe glaubt, die Verfaffungsurkunde genüge. Nach längerer Debatte wird der Tttel bewilligt.

Stuttgart, 25. Februar. Zu Königs Geburtstage wurden heute zahtteiche Auszeichnungen veröffentlicht. General- adjutant General Bilfinger wurde in den erblichen Fret- herrensrand erhoben. Ministerpräsident v. Breitling er­hielt das Großkreuz des Kronenordens, ^Kultusminister v Weitzsäcker, der Kriegsminister v. Schnürten und der Präsident des Konsistoriums, Prof. v. Gemmingen das Großkreuz des Friedrichsordens.

London, 25. Febr.Morning Leader" veröffentlicht em Telegramm aus dem Haag von der Einberufung der beiden Kammern im Haag. Das Blatt weiß mitzuteilen, !daß diese Einberufung geschieht, um einen Regenten zu wählen, der die Staatsgeschäfte während eines ZahreS zu leiten beauftragt werden soll, um der jungen Königin zu er­lauben, zur Herstellung ihrer Gesundheit eine längere Reise ins Ausland zu unternehmen. DieTimes' meldet aus Brüssel: Die gestrige Sitzung der ZuckerKoufereüz wurde durch die Delegierten der ungarischen Regierung voll­ständig in Anspruch genommen. Die Haltung der ungarischen Delegierten verhindert jedes Fortschreiten der Konferenz. Dieselbe mußte wiederum auf nächsten Donnerstag vertagt werden, nm I foen ungarischen Delegierten zu gestatten, neue Znstruktioueu von

3% Hessen ...»

4% Oesterr. Goldretne .

4l/2% Oesterr. Silberrente 101.60

4% Ungar. Goldrente . . 101.20

Schistsnachttchten.

Norddeutscher Lloyd.

Gießen vertreten durch Earl Loos, Kirchenplatz.

Bremen, 24. Februar. (Per transatlanttschen Telegraph.) Der Doppelschrauben - Schnellpostdampfer ^Kronprinz Wilhelm", Kapt. A. Richter, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, ist gestern 9 Uhr vormittags wohlbehalten m Newyork angekommen.

tauft wurden, sanden reißenden Absatz Ebenso reichlich! flössen "ie freiwilligen Gaben. Insgesamt kamen etwa 33.

m<>t»ritÜtt«, 24. Febr. Gestern nachmittag brannte das Fabrstlmus auf dem Ulrich'sche» Rußenstcinwerk an der Haingrabenstraß- n.eder. T.e Feuerwehr ,4'^° °>n° A ' teilung zum Löschen dorthm. Die angrenzenden Gebäude kanien^nicht^in^Gefahr.b-bruar^ Männ-rgesang-

oerein veranstaltete gestern Abend >m Gastho, «Zum YMch ein Konzert, das zahlreich besucht war. Die mit gropet (Lalll,cit >u Gehör gebrachten Chöre ließen erkennen, da» L V-r-m unler de? bewahrten Lestung s-mes D.r.g-nt n, des Lehrers Länder, bestrebt ist, lrch nnmer mehr zu -er. vollkommnen. Reicher Beisall lohnte denn auch die wackeren

w. -«*

hier bedlenstetes Mädchen, das in Grünberg Emkaust besorgt hatte, auf dem Heimwege am Hellen Tage von emem unbe- lanntcn Zungen Menschen in unsittlicher Absicht überfallen. Als auf die Hilferufe des Mädchens mehrere auf dem Bahn­hof Giünberg beschäftigte Leute "--bei-üten, ergnft d Tbäter die Flucht und entkam. Den Nachforschungen d Gendarmerie gelang cS jedoch, ihn m der

18jährigen Bürschchens aus Grünberg zu ermitteln und m Nummer Sicher zu bringen.

h. Ri-d-r.ME 22. Febr. Gestern Abend hielt der Transvaalkiiegcr Butz in dem Saale des Ga twitts Ruhl vor einer großen Versammlung einen beifällig QUf9e"omen® Vortrag Über seine Erlebnisse vor und wahrend des kneg^ sin Transvaal. Bei seiner Ankunft h'-r empfing ,chi d>°j Nieder-Mooser Musikkapelle mit den Stangen teS Buren- marscheS, was gewiß ein Zeichen für die Sympathie ist, bei uns für das Burenvolk herrscht. Bürgermeister Heltzen- röder eröffnete die Versammlung nrt ermgm wohl ange- b,achten Sorten, um hernach Herrn Butz das W°rt zu er. teilen. Er schloß seinen Vortrag, tnbem er seme feste Ueder- jeugung ausdrückte, daß dre Burenboch siegreich bleiben würden. Eine Tellersammlung zugunsten der m den Kon zcnttationslagem schmachtenden Surenfrauen und Kinder ergab

ffiSsSBÄt» WSKTMth*--..------ = YÄÄ

aditmaliae tägliche Omnibusverbindung auf dieser strecke, und iefbfT jegl noch wird diese, da sie von jeher bekannt war, «an manchen, hauDtiädilid) englischen, Familien zu Wagen zuruckgelegl. ttuch o e ^chwalbac^r habet/ Intereffe an dieser allen Lupe und geben ihr vor der Verbindung nach Lorch den Vorzug, ^.tese Strecke fit auch bereits in früheren Jahren durch emen preup. 'Regterungsielbmeficr abaeftedt iSäen und weift eine viel geringere Steigung als die Wiesbadener Strecke auf, sodaß sie auch zur Bewalttguna euul- slurkcu Güterverkehrs dienen könnte; sie war damals von C.ltDule | über Hof Steinheim, Neudorf, Schlangenbad, Wambach proiektlert, und ift nur uiriidgefieUt worden, weil man Wiesbaden bevorzugte, und Eiseubahu-Einnahmcn. Im Ja­

nuar hallen sich die Einnahmen der preutzych-heslffchen ^taat^° bahnen weiter um 3 401 000 Mk. verschl e ch t er t. Der Per.on n- oerfebr erbrachte wohl gegen den vor;ahngeu Parallelmonat eine EXanT 085 000M.. dagegen erlitten der Gütertransport L L Exwao d^n Ausfall? v°on «h>. 198 000

Warf iom 1 Avril bis Ende Januar beziffert sich nunmehr die Gefamteirmahme aus 1145 526 000 Mk - d-ei sind 30 833 000 M. weniger wie im gleichen Zettraum des Voriahres.

Eiftndahn-Zeitung.

Das Eifcnbahnprojekt Fulda-Rhein des Landtagsabg I o u tz wird jetzt auch außerhalb unseres Landes vielfach ventiliert. Es handelt sich, wie wir bereits mitteilten, um eine Verbindung zwischen der Fulda und dem Rhein von Fr i e b b e r g bezw. Butz­bach über Ltch, Usingen, Idstein, Lanaenschwalbach nach dem Rhein. Als Ausgangspunkt am Rhein soll zunächst Lorch oder E a u b, in zweiter Linie auch E1. t o 111 e in Aussicht genommen sein. Im Rhemgau hält man selbswerftändlich die Linie von Eiwille über Schlangenbad nach Schmalbach für die allein richtige. Nicht nur, daß diese Strecke kürzer und in ihrer

Gerichtssaai.

Kassel, 24. Febr. Ter Trellerdirektor Schmi.t>t M wett davon entfernt, sozusagen den Sünt>enLock für cttle w snielen. Er sucht dem U.ntLrsuchungsrrchter gegenüber die Fäden und Maschen nach^ Mögttchkett zu verwirren. | Es ist keine Aussicht vorhanden, die Sache noch für die am 3. März beginnende Schwurgerichtsperiode fprucyrers zu nrachen. Uebrigens wird jetzt bekannt, daß Sch^mrdt auch zu Gunsten seiner Gesellschaft WechselfälschungLn be­gangen hat, für die noch nachträglich seine AuStteferungi von Frankreich verlangt werden soll. Allgemern rst dre Ansicht, daß seine Vernehmung in dem Prozeß ge^n dre ! AufrichtSräte sehrinteressant" geworden wäre, d. h. ver- hängniSvoll. ________ __________________

Iganiiel uiiii Verkehr. Uslkswirlschast.