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24.2.1902 Erstes Blatt
 
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«chulstratze 7. ttorefie für Depeschen: «uzetger Gießen. FrrnsprkchanschlußNr.bl.

Nr. 4« Erstes Blatt. ISS. Jahrgang Montag S4. Februar LS««

Erscheint täglich XfT" O monatlich 7b Pf., viertel-

außer Sonntags. Ay . jährlich Mk. 2.20; durch

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ZZW

Deutsches Keich.

Berlin, 23. Febr. Das Kaiserpaar ist gestern aus HubertuSstock wieder in Berlin eingetroffen.

DieNordd. Allgem. Ztg." bezeichnet die Blätter­meldung als erfunden, wonach der preußische Landwirtschafts­minister v. Podbielski eine Erhöhung der landwirt­schaftlichen Zölle über den Entwurf der verbündeten Regierungen hinaus anstrebe. In Wirklichkeit vertrete gerade der Landwirtschaftsminister in voller Uebereinstimmung mit der Haltung des gesamten Staatsministeriums die llnstcht, daß durch weitereSteigerung oder Vermehrung der Mindestsätze für landwirtschaftliche Erzeugnisse dre Interessen der Landwirtschaft selbst gefährdet werden müßten und daß es die Landwirte bei voller Erkennt- niS des Ernstes der Lage als ein dringendes Gebot betrachten sollten, sich auf den Boden des Tarifentwurfs der verbündeten Regierungen zu stellen. Ebensowenig wie in Bezug auf die Minimalzölle nehme der Landwirtschaftsminister in derFrage der Transitläger oder der Bestimmung des Zeitpunktes für die Inkraftsetzung des neuen Zolltarifes irgend welche Sonder­stellung innerhalb des Staatsministeriums ein.

Der hiesige chinesische Gesandte hat dem Aus­wärtigen Amt ein chm vom chinesischen Auswärtigen Amt aus Peking telegraphisch übermitteltes Edikt im Auszug mit- getellt, dem Folgendes zu entnehmen ist: Auf Befehl des Kaisers und der Kmserin-Mutter sind die in verschiedenen Hauptstädten des Auslandes beglaubigten Gesandten an­gewiesen^ durch die Vermittlung des dortigen Auswärtigen Amtes denjenigen Damen des diplomatischen Korps, welche sich zur Zeit der Unruhen in Peking befanden, das Be­dauern der Kaiserin-Mutter auszusprecheu über die seelischen und körperlichen Leiden, denen diese Damen damals ausgesetzt waren. Gleichzeitig erkundigt sich die Kaiserin nach dem jetzigen Besinden derselben.

In der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses wurden die Kosten für Ausbildung von Alt-Katholiken an der Bonner Universität abgelehnt.

Der Nachtragsetat für 1901 betr. Beihilfen an Kriegsteilnehmer für das Vierteljahr Januar-März 1902, ist dem Bundesrat zugegangen.

Der Konflikt mit Venezuela befmdet sich noch auf dem alten Punkte. Auch von dem angeblich zu Stande gekommenen Vertrage Frankreichs mit Venezuela ist in hie­sigen amtlichen Kreisen offiziell nichts bekannt.Vineta" nnd Falke" ankern nach wie vor an Ort und Stelle.

DerKatt. Ztg." zufolge beabsichtigt der russische Finanzminister, um die Getreide-Ausfuhr zu er­höhen, jede durch Zusatz von ftemden Bestandteilen nach­gewiesene Entwertung des Getreides streng zu be­strafen. Allen Transporten sollen Proben zur Prüfung entnommen werden. Jeder Versender muß für eventuelle Schadloshaltung der Empfänger Kaution hinteÄegen.

Gotha, 23. Febr. Die Generalversammlung der deutschen Friedensgesellschaft wurde heute unter zahl­reicher Beteiligung der Delegirten abgehalten. Als Voror wurde Stuttgart wiedergewählt. Der bisherige Vorstand wurde durch die Neuwahl von Prof. Schmidt- Gotha und Quidde-München ergänzt. Es wurden zahlreiche Beschlüffe für eine erneute Propaganda zugunsten der Friedensidee ge­faßt, eine energische Resolution gegen die Hetz- und Haß- potitik, eine Sympathieerklärung für die Antiduell­liga und die Beschickung des nächsten Weltfriedens-Kon­gresses beschlossen. Am Nachmittag fand eine zahlreich be­suchte Vollsversammlung statt, in der Prof. Quidde, Stadt- pfarrec Umfried und Assessor Reuter referierten. Vor Beginn der Vorträge begrüßten Ministerialrat Phllipps namens der Regierung und Oberbürgermeister Liebetreu namenS der Stadt die deutsche Friedensgesellschast.

Ausland.

Paris, 23. Febr. Eine Londoner Meümng bestätigt, daß König Eduard in Cannes eine Begegnung mit dem König von Italien haben werde. Aus Spar- samkeitsrücksichten werden für das Gefolge Mietwagen be­nutzt werden.

Der frühere Kabinettschef Leon Bourgeois und seine Kollegen bei der internationalen Haager Friedens­konferenz haben beschlossen, dem Zaren einen kost­baren Teppich als G e s ch e n k anzubieten. In den Teppich welcher eine Länge von 20 Meter haben soll, sollen Porträts historischer Persönlichkeiten in Lebensgröße eingewirkt werden.

Hier hat sich eine Anti-Duell - Liga mtt Zweig­vereinen in der Provinz gebildet. In jedem Distrikt werdet Ehrengerichte ernannt werden; in dem für Paris führt der Fürst von Broglie den Vorsitz.

Konstantinopel, 22. Febr. Marschall Fuad Pascha ist verbannt worden. Der Sultan lehnte gegenüber den Botschaftern besttmmt jede Begnadigung ab und sagte bloß zu, daß dessen Leben nicht gefährdet werde. Die Geheim­polizei setzte in den letzten Tagen weitere zahlreiche Ver­haftungen durch, nachdem es ihr gelungen ist, mit ihren Angaben über die Existenz eines großen gegen das Leben des Sultans gerichteten Komplottes Glauben zu findem

Tie Türken haben die Insel Bubian am Persi­schen Golfe besetzt und den ganzen ihnen gehörigen Kusten-

trich am Golfe mit Miliiärstationen versehen, mit Aus­nahme von Ku eit.

Athen, 23. Febr. Die Sitzung der Deputierten- l(immer zog sich bis zum frühen Morgen hin. Gegen Ende der Sitzung ohrfeigte der deputierte Fricanfin in den Wandelgängen den Deputierten Buduris.

W ashin g t on , 22. Febr. Im Senat stellte in heutiger Sitzung Melaurie, Senator von Süd-Carolina, die Behaup­tung auf, daß Tillmann, ein anderer Deputierter von Süd- Carolina, wissentlich lüge. Tlllmann sprang über die Sitze, die ihn von Meümrie trennten, und schlug ihn rus Gesicht. Es kam dann zwischen den beiden zu einer regelt editen Schlägerei. Nur mit Mühe gelang es den Angestellten des Senats, die beiden Senatoren zu trennen.

Vom Vureukrieg.

Der vom Kriegsschauplatz in Brüssel eingetroffene Dr. Albrecht, der Briefe des Generals Botha nach Europa gebracht hat, bezeichnet die gegenwärtige Lage günstiger als zu Beginn des Krieges. Mehr als 20000 kriegs­tüchtige Buren ständen im Felde, die Blockhäuser seien nur ein unbedeutendes Hindernis. Die Engländer seien »emoralisiert. Die jüngsten Erfolge der Buren seien in einem um so günstigeren Augenblick erzielt, als Kttchener sich anschickte, demnächst im Anschluß an die holländische Friedensaktion mit den Burenführern Friedensunterhand­lungen anzuknüpsen.

Es versteht sich von selbst, daß die Engländer dieser Nachricht eine neue Siegesbotschaft entgegenzustellen sich beeilen. Sie verbreitet flugs folgende Depesche Kü­chen ets aus Pretoria vvm 21. o. M.: Oberst Park über­raschte an der Spitze einer Abteilung, bestehend aus berit­tenen Mannschaften und 3Ö0 NationatSoouts, in den Bergen bei Noitgedacht eine Burentruppe, nahm 164 Buten gefangen und erbeutete sämtliche Wagen, Maultiere rc. Unter den Gefangenen befinden sich Feldkornet Dutoit, G. Joubert, H. Defager und Leutnant Viljoen. Auf englischer Seite waten keine Verluste. (?)___________________________________

Wriuz Keir.rich

ist also um rund 24 Stunden verspätet in Newyork eingettofsen. Auf dem Ozean, demUngeheuer", herrschte am Samstag ein heftiger Sturm, der die große Ver­zögerung verschuldete, und die Stimmung in Newyork war darum am Samstag sehr gedrückt. Man meldet darüber:

Ter 22. Februar war der kläglichste Tag, den Newyorjk seit langem gehabt hat. Seit dem Morgen fiel Regen wechselnd mit Schnee. Trotz des Feiertages (Washingtons Geburtstag) sah man kaum Menschen auf der Straße, da­gegen drängte sich in den Foyers der großen Hotels die Menge zusammen. Die trübe Stimmung wurde dadurch verstärkt, daß der mittlere Stadtteil vom Geruch und Rauch eines großen Brandes angefüllt war, bei dem nachts 16 Pers onen um kamen und etwa 50 ver­letzt wurden. Im Parkavenue-Hotel brach das Feuer kurz nach, 1 Uhr nachts im Dach des Milizarsenals aus. Die Polizei richtete zunächst ihr Augenmerk darauf, die Be­wohner der benachbarten Häuser zu retten. Gegen 2 Uhr sah man die Flammen die Fenster des fünften Stockwerks des Parkaverme-Hotels umzüngeln; alsbald erschienen die überraschten Bewohner um Hilfe schreiend an den Fenstern. Tie Feuerwehrleute legten Leitern an und retteten zahl­reiche Personen, verschiedene Frauen stürzten sich jedoch von der Höhe des fünften Stocttverks auf die Straße hinab. Andere Bewohner erftickten in dem Ranch. Die Waffen­halle des 71. Milizregiments ift niedergebrannt. Eine große Menge von Patronen explodierte; die Kugeln flogen nach allen Richtungen. Der Bundesoberst Peffer und die Frau des Hoteliers sind tot, Admiral Mlller tödlich vettvundet. Eine Mauer des Hotels ist eingestürzt.

Tie großen Vorbereitungen der mit immensen Kosten inszenierten, für Samstag abend in Aussicht genommenen Gala-Theatervorstellung sind also vergeblich gewesen. Den Tag über lag das Geschwader des Admirals Evans in voller Flaggenparade auf der Höhe von Tompkins Ville vor Anker, um denKronprinz Wilhelm" zu erwarten. Tie Kriegsschiffe lagen ntit dem Bug hart gegen den scharfen Mnd, und die stürmische See der schweren Eis- gang^. Bei Long Island und Sandey Hook hat der Sturm alle Telegraphendrähte zerrissen. Tie deutschen Klubs, die Zeitungen, sowie viele Privathäuser prangen im Schmuck der deutschen Farben. Dagegen war der Zu­stand der Straßen infolge des Unwetters unbeschreiblich.

Ueber die ersten Augenblicke der alsdann am Samstag vormittag erfolgten Ankunft berichteten wir schon in unserem Morgenblatt.

In letzter Stunde geht uns noch folgende Meldung aus Newyork zu:

Nach Mitternacht hatte der Sturm nachgelassen und unter blauem Himmel, von schneebedeckten, vom Sonnen­licht übergossenen Hügeln umgeben, bot sich die Stadt New- York den Blicken des Prinzen Heinrich, der bei der Ein­fahrt auf der Kommandobrücke desKronprinz Wilhelm" stand. Prinz Heinrich beglückwünschte den Kapitän Richter, den Führer des Schiffes, daß derKronprinz Wilhelm" dio Fahrt über den Ozean schneller als jeder andere große Passagierdampser ausgeführt habe. Um 10 Uhr 10 Min. gestern vormittag feuerte das Fort Wadsworth den ersten Salut. Hierauf feuerte auch das Fort Hamilton seine Grüße über die Wasserfläche, und derKronprinz Wilhelm" erwiderte den Wülkommen durch Senken der Flagge, wobei seine Kapelle die amerikanische Nationalhymne spielte. In einer halben Stunde war das Schiff in Front mit dem vor Tomtinsville liegenden amerikanischen Geschwader, auf dessen Schiffen die Mannschaften auf Deck in Parade standen,

während die Geschütze den Salut von 21 Schüssen erdröhnen ließen. Sofort nachdem sich der Prinz in seine Gemächer auf der ,Lohenzollern" begeben hatte, empfing er den Besuch des Empfangskomitees, das den Präsidenten Roosevell ver­tritt, und darauf den Bürgermeister von Newyork, Seth Low.

DieNewyork Times" widmet dem Besuche des Prinzen einen Leitartikel, der eine volle Seite einnimmt und die Überschrift trägt:Was wir Deutschland verdanken". DaS Blatt erklärt darin, die deutsche Einwanderung habe dem Amerikanertum einen reichen schätz nationalen Segens zu­gebracht.

Ein gewaltiges Aufgebot von Polizei und Miliz be­deckt im Interesse der größtmöglichen Sicherheit des prinz- lichen Gastes die Zufahrtstraßen zum Hafen. Nur Per­sonen mit einer Legitimation vom Staatsdepartement wur­den zum Ankunftspier zugelassen.

Als Prinz Heinrich die Schisfstreppe herabschritt, brach das Publikum nach amerikanischem Brauch in Hände- llatschen aus, was oen Prinzen anfangs überraschte, dann aber erfreute. An der Treppe derHohenzollern" nahm der Prinz die Meldung des Grafen Baudifsin entgegen, und schritt dann die an Bord des Schiffes in Parade auf- gestellte Mannschaft ab. Nach dem Empfang des Komitees zog sich der Prinz zurück. Beim Frühstück waren die amerikanischen Offiziere und die Herren der Botschaft zu­gegen. Die Besuche auf der Gouverneur-Insel und an der Brooklyn Nawy Yard erwiderte der Prinz bald nach dem Mahle.

Der frühere Präsident Cleveland hat mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand die Einladung des Prä­sidenten Roosevelt zum Bankett im Weißen Hause zu Ehren des Prinzen Heinrich abgelehnt. Prinz Heinrich wohnte abends dem Empfange des deutschen Vereins bei und trat dann die Weiterreise nach Washington an. Den ganzen Nachmittag herrschte das schönste Wetter.

Generalversammlung des Ycsstschen Aauernvundes.

(Originalbericht desGieß Anz.")

F. C. F r a n f f u r t a. M., 23. Febr.

Heute mittag fand in dem Saale der Concordia hier die General-Versammlung des hessischen Bauernbundes statt. Reichs- und Landtagsabgeordneter Köhler- Langs­dorf eröffnete die äußerst Zahlreich aus allen Teilen Hessens und den Ortschaften der benachbarten preußischen Kreise besuchte Versammlung mit einer Ansprache, in der er betonte, daß es in der Jetztzeit, wo die Zolltarif­verhandlungen im vollen Gange seien, mehr denn je gelte, im Bauernstände zusammenzustehen. Mit einem Hoch auf den Bauernbund schloß er seine Rede.

Reuther-Offenbach erstattete hierauf den Geschäfts­bericht. Im verflossenen Jahre fanden mehrere Bundes­versammlungen statt, eine in Darmstadt, und ein Bundes­fest zu Langd. Im Oktober 1901 begann der Bund seine Agitation und gewann in 143 Versammlungen 1450 neue Mitglieder, davon 750 seit dem 1. Januar. 5000 Berichte und Korrespondenzen sanden im abgelaufenen Jabre Er­ledigung, einhundertmal nahmen die Bundesmitglieder das Rechtsschutzbureau in Anspruch, eine Petition mit zahl­reichen Unterschriften gegen die Zollpolitik der Regierung ging an die maßgebende Stelle ab; kurz, das abgelaufene Jahr war für den Bauernbund ein günstiges. Hirs chel- Offenbach gab hierauf Auskunft über den Kassenbericht. Tie Einnahmen beliefen jich auf 4755 Mark, während die Ausgaben 400 Mark größer waren.

Eine Anzahl neuer Bestimmungen, welche Bürger­meister a. D. Habicht- Echzell vortrug, sanden die Ge­nehmigung der Versammlung, worauf Köhler- Langsdorf zum ersten, Völp-Bergen zum zweiten Vorsitzenden, Hir- s ch e l - Offenbach zum Schriftführer und Habicht-Echzell zum Rechnungsführer auf weitere drei Jahre wiedergewählt und folgende Mitglieder als Ausschußmitglieder der Be- zirksvereine angenommen wurden und zwar: Für den Bezirk Lang-Göns und Umgebung: Weil-Lang-Göns und Lcmg-Großenlinden; Butzbach: Bürgermeister Holler- Oberhörgern; Hungen: Hahn-Bellersheim und Stoll-In­heiden; Hanau: Reul-Bischofsheim; Nidda: Werner IV.- Tauernheim; Büdingen: Ditzel-Eckartshausen; Homberg a. Ohm: Stein-Erbenhausen: Allendorf a. Lumda: Holz- hausen-Allendorf a. Lumda; Groß-Umstadt: Eidmann- Groß-Umstadt; Altheim: Jux-Altheim; Babenhausen: Georg Hauck III.-Schafheim; Oestticher Odenwald: Schäfer- König; Wesllicher Odenwald: Bickel-Sozzenbach; Bens­heim: Weidmann-Win ter kästen; Darmstadt: Breitwieser- Oberramstadt; Reinheim: Gaydul-Rohrbach; Reichels­heim: Pfeiffer-Fränk. Grumbach; Friedberg: Giesev- Meinkarben.

Darauf hielt Landtagsabgeordneter Wolf-Stadeken einen Vortrag über:Sparsamkeit im Landtagshaushalt". Der Redner tadelt besonders die ungeheuren Ausgaben für die höheren Bildungsanstalten weise doch das Budget hierfür 2 029 000 Mark als laufende Ausgabe auf sowie das Beamtenpensionsgesetz. Tagegelder und Diäten für Beamte will er gestrichen wissen, nur die wirk­lichen Ausgaben der Beamten auf Dienstreisen soll der Staat diesen vergüten. Er sei der einzige Abgeordnete in der Kammer gewesen, welcher gegen die Schulgelderhöhung gesprochen habe, weshalb er sich den grimmigen Haß sämt­lich er Lehrer im Großherzogtum zugezogen habe, sowie gegen die Erhöhung der Vermögenssteuer. Das Weinsteuergesetz sei nicht annehmbar. Die Bauern sollten sich in Bezug darauf nicht irre machen lassen. Sollten die Bauern dennoch dafür eintreten, so sei er gezwungen, seiner Zugehörigkeit zum BauernbundValet" zu sagen.

Eine Resolution, die zu Lang-Göns am vorigen