Ausgabe 
23.4.1902 Drittes Blatt
 
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I« Preußischen Mbgeordnetenhause

noch immer in Paris. Das Paar hat sich durchaus nichtlSkopek vernommen. Derselbe bekundet, er wisse, frag über Geldüberfluß zu beklagen. Seitdem Prinzessin »Chi- die beiden Leute ^rnit Menstrnützen, die er an der Banden-

blos" 250 Dollars. Rigo äußerte sich einem Journalisten möglich, daß es Civilpersonen mit Militärmützen waren.

Gestorben: Reichsgerichtsrat a. D. Dr. Maximilian v. Burr

^nebesichtigudn statt, welch- zur Zufriedenheit aus-

halten.

Oberst Maximow ist zu zwei Jahren Festungs­haft verurteilt worden, doch soll das Urteil dem Zaren unterbreitet werden, der den Verurteilten wahrscheinlich von der Strafe gänzlich befreien wird.

** Kunst-Verein. In der Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand wird voraussichtlicy am Freitag und Samstag wiederum ein teilweiser Wechsel von Gemälden vorgenommen. Es gelangt eine Kollektion des Frankfurter Malers Max Schüler, 10 Pastellgemälde, zur Ausstel­lung, die aber nur acht Tage, einschl. zweier Sonntage, aus­gestellt bleiben.

Gumbinnen, 22. April.

Heute wurde zunächst Kriegsgerichtsrat Bollinger- Jnsterburg als Zeuge vernommen. Derselbe sagt aus, Mus­ketier Ratzlaw, den er, als dieser wegen Jähnenfliucht in Untersuchung saß, zu vernehmen hatte, habe ihm erzählt, sein Zellennachbar, Hilfstrompeter Reinisch von der 4. Es­kadron des Dragonerregiments Gumbinnen, habe ihm ein­mal erzählt, er wisse genau, wer den Rittmeister erschossen habe. Es sei der Unteroffizier Marten. Er solle Stillschweigen beobachten. Auf seine

Wieseck, 21. April.

Ter Spiel- und Turnplatz bei dem alten Schul- hau,e hier wird seit längerer Zeit in einer Art und Weise benutzt, wie sie von niemand gutgeheißen werden kann. Wenn eine Fabrik infolge notwendiger baulicher Verände- runaen einen Teil des Platzes zur Fortführung ihres Be­triebes auf kurze Zeit unbedingt nötig hat, so wird wohl niemand dagegen etwas einzuwenden haben; wenn aber der Platz als Stapelplatz für alte Kisten benutzt wird, wenn Pfuhl- und andere Wagen tagelang darauf stehen bleiben die ebenso gut auf dem Hofe ihrer Besitzer Platz finden können, wenn Bauholz darauf gefahren wird und wochenlang liegen blewt, so wird es jedermann recht und billig finden wenn auf Beseitigung dieser Uebelstände hinzuwirken ver> sucht wird. Daß der Gemeinderat mit der Absicht umgehen soll, einen Teil des Platzes zu verpachten, können wir vor­läufig nicht glauben, weil ein solcher Schritt im Interesse unserer Heranwachsenden Jug e nd, die nach anstrengender geistiger Thätigkeit der Erholung und Bewegung infrischerLuftbedar f und hierzu den in Rede stehen­den Raum dringend nötig hat, sehr zu bedauern wäre. Zu­dem erlauben wir uns darauf hinzuweisen, daß dem Ge­meinderat das Verfügungsrecht über den Platz nicht allein zusteht; ohne Zustimmung des Schulvorstandes kann und darf der Platz anderen Zwecken nicht dienstbar gemacht werden.

Aer KrosigL-Srozeß. v.

Vermischtes.

b *Ln Rigo und der CH im ab. Rigo Kauest und seme Gattin, Prinzessin Chimay, befinden sich

« § Hoch-Weisel, 23. April. Wegen des in unserer hPH berichteten Sittlichkeitsvergehens wur-

$ bestOberstaatsanwalt v. Hessert aus Gießen Set fTe n H nTl m8efteUt, die mit

_ Hastentla, sung des Wagner endeten.

Washington, 23. April. Das Staatsdepartement erhielt aus Columbien die Nachricht, General Uride sei bei Medina Ilm 19 ir m ,vollständig geschlagen und gezwungen worden, sich auf

tE eine Paule em. Auf das vcnezulamsches Gebiet zurückzuziehen. Man qlaube in Bo. Eingehendste wird bet ehemalige Dragoner, jetzige Schmied | goto, bet Krieg fei so gut wie beendet.

DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Ein Telegramm des

/aiserlichen Gouvernements in Herbertsh öhe bestätigtIort fuhr, befanden sich neben zahlreichen anderen Passa­de Nachricht von dem Ueberfall der Station des Händlers gieren der 29jährige F ü r st S a y n - W i t t g e n st e i n, ein Wolff am Berge Varzin und die Ermordung der Frau!junger, schöner Offizier aus dem Convoi des Zaren und und des Kindes von Wolff. Die an der That beteiligte I vier junge Französinnen. Alle entstammten der Welt, in Dorffchaft Paparatawa wurde sofort energisch bestraft. Es der mau sich amüsiert; rücksichtsvoll hatte der junge Offizier handelt sich um eine lokale Angelegenheit. Eine Ausdehnung die Damen in einem Wagen 2. Klasse plaziert, während er der Unruhen auf andere Bezirke ist nach Ansicht des Gou- nebenan einem Abteil 1. Kla,se fuhr. Unterwegs jtun ctmementS -usg-schl-ff-n. Wolff wat auf einet Geschäfts- Aeg bet Reserve-M-rst Marim ow in den Zug, dabei den i« - » -----ÄJgsr H' fes roresiMs fyrt ist Ende^Mai zu erwarten. I lange und nahm im Nebenabteil Platz, dabei die Thür

> ...... ! offen lassend, wunt die Gesellschaft besser betrachten zu

AUS Aluol UNS Kano. I können. Die Französinnen fühlten sich geniert und schlossen

r . Ao ar NAAA die Thür; das paßte dem Obersten nicht, er stieß sie auf, _ Gießen, den 23. April 1902. I woraufhin ihn eine der Damen fragte, ob er sie zu photo-

Ernennuugen. Ernannt wurden die Gerichtsvollzieher graphieren gedenke, denn anders sei sein fixierender Blick i Mit dem Amtssitze m Altenstadt Mang zum Gerichtsvollzieher nicht zu erklären. Die Antwort fiel nicht schön aus. Die mit dem Amtssitze in Bensheim mit Wirkung vom 1. Mai, I Damen wandten fid) an ihren Kavalier, der den Obersten mit dem Amtssitze in Wald-Michelbach Wedel zum Ge-Isofort zur Rede stellte. Zwischen beiden Herren kam es richtsvollzieher mit dem Amtssitze in Bad Nauheim, mit demIAU einem Wortwechsel. Fürst Wittgenstein teilte am nächsten Amtssitze m Schlitz Rollenhagen zum Gerichtsvollzieher Tage den Vorfall seinem Vorgesetzten Baron Meyendvrf mit mit dem Amtssitze in Alsfeld, der Militäranwärter in Gießen und erbat dessen Einwilligung zu einer Forderung, die er Glenz zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Alten. erhielt. Abends vor Sonnenuntergang begaben sich stadt, der Militäranwärter und Bezirksfeldwebel in Alsfeld W Parteien in die Umgegend von Petersburg, um ein

^trfun9 uom 1. Mm, der Hilfs- vereinbart wurden. Den ersten Schuß hatte Fürst Wittgen- gerlchtsschreiber Drerheller m Wald-Michelbach zum Hilfs-1stein; die Kugel ging jedoch fehl. Oberst Maximow traf I gerichtsschrelber bei dem Amtsgericht Schotten mit Wirkung seinen Gegner direkt in die Magengegeüd, ihn lebensgefähr- vom 1. Mai, der Hilfsgerichtsschreiber Dix in Mainz zum!lich verletzend. Nach zwei Tagen war der junge Fürst ein Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Bingen mit Wirkung toter Mann. Nunmehr erschien Oberst Maximow vor vom 1. Juni, der Gerichtsschreiber-Aspirant Jäger in bricht. Die Verhandlung interessierte nicht nur die mili- Groß-Gerau zum Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht irischen Kreise, sondern die ganze gebildete Welt Peters- Wald-Michelbach mit Wirkung vom 1. Mai, der Gerichts- Dre Verhandlung bewies, daß die Sekundanten den fchreibet-Aspirant Jung in Ober-Jngelheim zum Hilfs- Anteil.Maximow-dazub-wc^en hatten an den Surften

L28 - Lf ä stÄÄiÄ'J'«! üßirtung vom 1. Mai, der Gefangenaufseher am Provinzial- Ursache zu einem Pistolenduell doch zu unbedeutend war. arresthaus in Darmstadt Eissenhauer zum Gefangen-1Fürst Wittgenstein dachte anders darüber; der Brief war! wärter am Hastlokal in Ober-Ingelheim unter BelassungIihm nicht reuevoll genug, und er bestand auf dem Duell,! seines dermaligen Titels mit Wirkung vom 1. Mai, der j dessen Ausgang für ihn so verhängnisvoll werden sollte. I Kammermusiker Engel aus Darmstadt zum Kanzlisten bei ~ der Hauptstaatskasse und der Kanzleigehilfe bei der Main- Neckar-Eisenbahn Hofferb ert aus Darmstadt zum Kanzlisten bet der Direktion dieser Bahn.

Familien Nachrichten.

Verlobt: Ella Langsdorff mit Dr. phil. Harry Beyer Berlin.

**WiffenschaftlicherFortbildungskursus für Volksschullehrer. Die Vorlesungen nehmen vor­aussichtlich am Samstag, 3. Mai, ihren Anfang. Die Dauer wird sich auf etwa 10 Wochen erstrecken. Geheimrat Prof. Dr. Oncken setzt seine Vorlesungen überBismarck" fort, Prof. Dr. Sievers wird überEntstehungsgeschichte der Erde".,^ t

lesen und Prof .Dr. Groß über dasSeelenleben des (Ratzlaws) §rage, wodurch er das so genau wisse, habe Kindes" lesen. Im ganzen sind bU jetzt nahezu 200 Teil- Gemisch gesagt, er werde ihm das morgen sagen. Die Unter­nehmer angemeldet. r I Haltung mußte abgebrochen werden, da sie von dem Stuf-

** Kaufmännischer Unterricht. Wie bereits gestört wurden. Dragoner Baranowski bekundet durch Inserat mitgeteilt wurde, hat die Beck er feb e mit großer Bestimmtheit, er habe am 21. Januar 1901,. Handels-Lehranstalt, Zentrale Düsseldorf, auch in nachmittags^gegen halb 5 Uhr einen Mann mit Schirm-1" Wiesbaden. Gießen eine Male errichtet. Gestern begann ein mu^ unb Mantel an der Bandenthür der Reitbahn seid- == ''

Kursus in Buchführung, Korrespondenz, Compwirpraxis, vom Guckloch stehen sehen. Der Mann hatte einen Upttpstp iMpIhllirrtPiT

Maschinenschreiben, Schönschrift, Wechsellehre, kaufmänni- schwarzen Schnurrbart. Da er denselben für einen Vor^ schem Rechnen rc. Es liegt in jedermanns Interesse, sich an | gesetzten hielt, habe er ihn nicht näher angesehen. Er könne Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers, dem Unterricht zu beteiligen, denn ohne ein gediegenes uicht sagen, ob dies Hickel gewesen sei. Rittmeistier Loudon, 23. April Das auswärtiae Amt mpiü niAfe W en ist heute an ein Fortkommen kaum mehr zu denken. habe sogleich nach dem Morde an die Eskadron die ^n den im S u b a n brobenben nn rTb e n X« 1H

Perfonen aller Stände, auch solche ohne alle Borkenntnisse Aufforderung gerichtet, daß Jeder, der etwas Verdächtiges beftätinfp 1£U^erc

werden unter Garantie des Erfolges in ihren freien Stundet wahrgenommen habe, sich melden solle. Er habe dies auch ^,5 bpr'fr^A9t < 5 erregter Debatte, in deren Verlauf Har­ber Tage ober abends, also ohne jede Berufsstöruna ru damals sofort gethan und seine Wahrnehmungen mitgeteilt. , , ertlartre; ore Opposition sei entschlossen, sich dem Korn-

Buchhaltern, Kassierern, Bureaubeamten oder tüchtigen Hickel fragt den Zeugen, ob er sich nid)t in der .Farbe energisch zu widersetzen, mit 283 gegen 197 Stimmen

Schreibern herangebildet. Um auch den ärmeren Klassen Schnurrbartes irren könne. Zeuge bleibt jedoch auf bu Resolution, durch die die Erhebung des Kornzolles

Gelegenheit zur Pflege des Geistes zu bieten, gewährt Di- nochmaliges Vorhalten des Verhandlungsleiters bei seiner bestimmt wird.

rektor Becker wirklich strebsamen und unbemittelten Per- Behauptung. Utrecht, 22. April. Das Reutersche Bureau erfährt*

«Srr exn\^beuteV\.W^rmä^Lgun9. Es wird feinL H^uf wird Hilfstrompeter Reinisch, der wegen Nicht Steyn, sondern Präsident Krüger übersandte dem ^hn^r entlassen, clls bis er baä zu Erlernende auch voll borsatzlicher Körperverletzung mit tätlichem Ausgange in Berliner Magistrat 500 Mark für die Opfer der Wetter­und gründlich begriffen hat. Insterburg eine sechsjährige Zuchthausstrafe verbüßt, im fataftrovhe Pf öer -ibener-

. f- Dollar, 23. April. Der ehemalige Besitzer des ISträflingsanzuge als Zeuge in den Saal geführt. Der-! q>nrio 9o arM-r cs-crtrA.

HotelsGroßher^og" in Gießen, N a uh ei m e r, hat die lelbe b e str e i t e t entschieden, zu Ratzlaw erzählt zu haben, ^nfojge ber Ermordung des

Buderus sche Billa hier, die etwa 15 000 Quadratmeter ^vssse, daß Marten der Thäter sei. Er w i f f e a b f o l u t 1 . -.ln 1terg be§ Innern, nahm die hiesige

umfaßt, für 45000 Mark gekauft. Wie es heißt, beabsich- uicht, werden Mord beging. Als der Mord geschah, -ponzei bei 15 fich hier aufhalienden Ruffen Haussuchungen l'gt er, sie in einen Sommer aus flugs ort umzugestalten, "wr er in seiner Stube mit Notenschreiben beschäftigt. (Sr üor unb beschlagnahmte verschiedene Papiere, aus denen her- 8 Butzbach, 22. April. In Anwesenheit des Korps- I tzabe allerdings mit Ratzlaw sich über den Mord unterhalten vorgehen soll, daß die Betreffenden mit dem Morde in Ver- Kommandeur^ Exc. v. Lindeg.uist, des Divisions-Kom- uud gesagt, Marten werde der That verdächtigt. Ratz- bindung standen.

Gra^?^?^^o^ondt und des Brigade-KommandeursUaw bezeugt daß ihm Reinisch in der Zelle durch das New-York, 22. April. Der Staatssekretär Davis, der fanbe ^ute bfelm hefigen Bataillon Kom- Ofenrohr erzählte, Marten solle den Rittmeister durch das die Hinrichtung des Präsidentenmö rders C»ol.

pagniebesichtigungen statt, welche .ur j m Legs- gos^ leitet?, ist "wenige Lge naAe7LkuUon spu!?o

ßÄ &SS ?i° Angehörigen glaubten anfangs, daß

des Kriegsgerichtsrats Lüdecke wicderholeri ließ.^ Zeuge ^^urchten aber jetzt seinen Tod. Davis

bleibt aber bei seiner Aussage. Die Gegenüberstellung der 5, beicecks vor dem Vollzug der Hinrichtung eme große

Zeugen Ratzlaw und Reinisch hatte den Erfolg, daß Rei- von Drohbriefen, darunter einen aus Europa er-

bie Möglichkeit zugab, zu Ratzlaw er- zahlt zu haben, Martensollte" den Ritt- meiste r mittels eines Karabiners erschossen haben. ' ' ''

GingesmlSt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Wir geben uns her Hoffnung hin, daß diese Zeilen genügen, eine alsbaldige Aenderung des seitherigen Zu­standes herbeizuführen, andernfalls wir die Sache auch fernerhin im Auge bemalten und die Aufmerksamkeit der Behörde darauf lenken werden. m.

beim @rtra.DrbinaSrium fiutt^s fftafs Stiel 2^3®^ mQ? ^ateI geteilt wurde, erhült fie wochenWch thur stehen sah, Schirmmützen unb Mäntel trugen. Es fei biefem Titel A »nL!«8' o3blos" 2ö0 Dollars. Rigo äußerte sich einem Journalisten möglich, baß es Civilpersonen mit Miliiärmützen toaren.

biefem ittel. Technische Hochschule in Danzig. Zum gegenüber, baß er ehedem sehr viel für Cigaretten und Auf Befragen des Vorfitzenben bemerkt Skopek, Kriminal- Jteubau des chemischen Instituts erste Rate 150000 Mark! Parfüms ausgegeben habe. Ernster als diese bei einem fommiffär Bäckmaun habe ihm gesagt, wenn er von Unter* hegt ein Antrag des Abg. Grasen Limburg-Stirum (kons.) I Zigeuner allerdings recht übertrieben klingende Aeußerung I ofsizieren unb anderen Personen gefragt werde, solle er vor, diese Position nur in Höhe von 140 000 Mark zu be- sind Rigas Seufzer ob seines jüngst in den ,Lottes Bergöres" nicht antworten. Er brauche nur dem Gericht die Wahrheit willigen und einen neuen Titel 216 a einzustellen: Vor- erlittenen Fiaskos aufzunehmen, was ihn umsomehr zu sagen. Skopek bestreitet auf weiteres Befragen die Be­arbeiten zur Errichtung einer technischen Hochschule in schmerzt, als die Juwelen seiner Gattin bereits ins Versatz- hauptung des Dienstmädchens Anna Sternberg, nach der Breslau 10 000 Mark. Nach längerer Debatte wurde ber amt Kantern mußten. Der immer erfinderische Rigo hat er derselben gesagt habe, er wisse von nichts, habe auch Antrag an die Budget-Kommission verwiesen. Es folgte bie Pne11 Etz»Clou" ersonnen. Er ließ nämlich seinen und nichts fielen. W ton föntoani), daß er dann wegen ^ortseduna der Beratuna des Eifenbabnetats Nack semer Gattm Liebesroman zu einem modernen Schauspiel ^alscheides mtt Zuchthaus bestraft werden könne, soll Skopek ^dimm/l m.irbp9bpr ? H bearbeiten, und Rigo und Prinzessin Chimay beabsichtigen, geäußert haben:Koste es, was es wolle, Brust oder Kopf,

wurdeder B.ru-Etat, der Post-Etat und^ie beiden Hauptrollen, in denen sie auf der Bühne des sterben muß ich doch; es ist gleichgtttig, ob früher

,^c landwu^fchaftlichen Verwaltung beraten. Bei Iahens solche große Sensation hervorriefen, auch im Theater oder später." Zu einer anderen Zeit soll Skopek zur Zeugin

dem letzteren veranlaßte der Titel: Magerviehhof in zu spielen. Die Chimay hoffte, insbesondere mit ihren gesagt haben: Ich werde den Herren schon etwas erzählen-

Fnedrichsselde eine längere Debatte. Schließlich wurde der Toiletten zu ziehen", Rigo wieder glaubt, mit seinem ich kann doch nicht wissen, was vor einem Jahre geschehen

Titel bewilligt. lViolinspiel allen Damen Europas und Amerikas die Köpfe list. Zu dem Barbiergetjilfen Petri soll Skopek gesagt haben:

v ....... . verdrehen zu können. Das Auffallendste aber ist gewiß. Ich weiß von gar nichts, ich habe mich einmal hineingeredet;

Kolonialpost. daß das Paar noch zusammen ist. jetzt muß ich mich wieder herausreden. Leut-

1 * Ein blutiges Duell in Petersburg. In nant Lorenz bekundet, Skopek sei ein mittelmäßig ver-

einem Vorortszug, der von Petersburg nach einem Villen- aiilagter Mensch. Nachmittags 2 llhr wird die Verhand- --t" pung bis 4 Uhr vertagt.

Nach Wiederaufnahme der Verhandlung wird Frau Gablowski als Zeugin vernommen. Sie giebt an, einige Tage vor der Ermordung Krosigks sei abends gegen halb 9 Uhr em junger Mann mit steifer Dragonermütze und Mantel in ihre Stube getreten und habe sie ersucht den Mantel einige Augenblicke ablegen zu dürfen. Sie habe dies nach anfänglichem Zögern gestattet. Der 9Jtann legte ab und sie sah, er einen schwarzen Hut aufsetzte und Civilkleidung trug. Nach etwa einer halben Stunde kam der gjiann mit sauberer weißer Wäsche zurück. Er hatte einen hübschen Schnurrbart. Auf ihre Frage, was die Sache für eine Bewandtnis habe, sagte er in großer Er­legung, daß er etwas vorhabe und schlimme Augen habe. Sie bedeutete ihm, daß bei ihm von schlimmen Augen nichts zu bemerken sei. Der Mann habe ein paar Handschuhe zurückgelassen, die sie aufbewahrt habe. Er sei nicht wieder- gekommen. Als Marten zum Tode verurteilt worden war, sei ihr der Vorgang wieder eingefallen, dem sie anfangs feine Bedeutung beigelegt habe. Die Zeugin bemerkt auf Befragen, daß lb-er Mann weder mit Marten noch mit Hickel identisch sei, er sei viel größer gewesen.