Ausgabe 
22.4.1902 Erstes Blatt
 
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Die

ei. Schotten, 20. April.

Auf Veranlassung des Land

u

werde diese Angelegenheit dem Vorstand unterbreiten".

Wenige Minuten später erhob sich Hartwig abermals und bat den Vorsitzenden um dessen Schutz, da Dr. Heßler so-

Anlage gewählt habe unb daran festholte. Dieser Punkt bilde etwa die Mitte des Gebietes, das der Anstalt die

v das Ehrlose". Der Vorsitzende erhob sich und bedauerte,

age aufrecht erhalten. Der Kreisaus- zum ersten Male in seinem Amt als Vorsteher den Ordnunas-

11433,10. Die Generalversammlung beschloß, von dem Reingewinn 5 Prozent Dividende und Mark 2750 an die

Ter gelehrteste Teil Ihrer Abhandlung hat uns leider wir müssen das gestehen sehr an die Beweisführung des Malers Fludribus (Trompeter von Säkkingen, achtes Stück) erinnert, denn da wimmelt es so von Zahlen, daß

Dr. Häckel:Als vorhin Hartwig die Redewendung ,2(uf Ehr' und Gewissen" gebrauchte, habe ich von Dr. Heßler den ZwischenrufHui, hui, Ehre" vernommen. Ich bitte, diesen fragen zu wollen, ob er das gesagt hat." Vorsteher: Auch diesen Vorfall werde ich dem Vorstand unterbreiten."

über seine vorjährigen Touren im Hochgebirge. Den fesselnden Vortrag begleitete der Redner mit Vorführung einer

eben wieder die Bemerkung gemacht habe:Das ist eben

Vorsitzender:Ich behalte mir eine Entschließung vor und

Dr. Heßler:Mir ist das nicht eingefallen!" Vizevorsteher Dr. Häckel und die Stadtv. Baumann und Dr. Graupner bestätigten, die Worte gehört zu haben:Wirst Du ...

A. Nidda, 19. April. Heute Abend fand unter zahl­reicher Beteiligung der Aktionäre im Saale des Hotels Traube" die General-Versammlung des hiesigen Vorschuß- und Kreditvereins statt. Nach dem vom

Stelle, wo seine Gemahlin ihre edle Seele aushauchte. Tann greift er nach dem Wanderstab und pilgert im Büßergewand nach dem heiligen Grabe. In Weltentsagung brachte er sein Leben oahin, bis der Erlöser Tod ihm Ruhe gewährte. Tie Stelle, wo die Leidenschaft ihr blutiges Opfer forderte, heißt zur Erinnerung an jene Begebenheit dasFrauenkreuz".

§ Hoch-Weisel (bei Butzbach), 20. April. Durch die Gendarmerie wurde ein vor mehreren Wochen von dem ver­heirateten Handwerker Wagner gegen die hier bedienstete 30jährige Luise Himpel verübter Rotzuchtsversuch, der von dem Mädchen aus Furcht oder Schamgefühl zuvor nicht angezeigt worden ist, ermittelt. Der Thäter wurde gestern nach dem Gerichtsgefängnis zu Butzbach in Untersuchungshaft gebracht. Er ist noch unbestraft und Familienvater.

b. Niedrr Weisel, 20. April. Der zum Beigeordneten gewählte Bürger Jakob Winter ist jetzt behördlich in dieser Eigenschaft bestätigt worden.

gemachten Aufnahmen. Von Kaltenbach, damals Endstation

fogriffenen Zillerthalbahn, u«p- A.ngecegeuyerr in oer testen ueverzeugung, zum Wohle des 7"7 7......"*"**"**** 0«öuiv<.M^u

Wanderung über Zell am Ziller nach dem weltabgeschiedenen Kreises zu handeln. Die Befürchtungen der Bewohner des statutengemäß ausscheidenden Mitglieder des Vorstandes Gertos und von da auf den Gipfel des Plattenkogels, Nidderthales seien nach den Darlegungen der Sachverstän- Direktor Fr. Rappolt, Rechner L. Zell und Kontrolleur der eine wunderbare Aussicht auf das Thal der Wilden digen-Gutachten übertrieben. Eine gleich günstige Stelle A. Reuning sowie die gleichfalls ausscheidenden Mitglieder Gerlos mit der Reichenspitze als Abschluß bietet, "" ---- -- - -----

während aus weiter Ferne die herrliche firnüber­gossene Spitze des Großvenedigers herüber grüßt. Nach einem Besuche der weltberühmten Krimmler Wasser­fälle, die sich in drei Absätzen aus einer Höhe von 400 Meter herunterstürzen, ging es im Pinzgau abwärts nach Kaprun am Eingang des gleichnamigen Thales. Gleich hinter dem Torfe liegt die großartige, erst seit einigen Jahren zugänglich gemachte Sigmund-Thun- Älamm; über gewaltige Wasserstürze und durch schwarze Felsenkessel, welche das Wasser des Kapruner Baches sich! erbohrt hat, steigt man auf wohlversicherten Holzstegen | und Treppen im Innern der Klamm steil auswärts; bu» wildschäumende tosende Wasser in der Tiefe, die nackten.

zungen suchten dem Grafen allerlei Reden von der Un- 9(0 den getreuen Eckhard der Gießener Steuerzahler, treue seiner Gemahlin zuzuraunen. Nur zu leicht lieh Wie Sie und die Leser IhresEingesandt" vom 14.

der Graf den Verleumdern das Ohr. Ein Besuch bei einem Mts., Unsere Gehaltsangelegenheit betr., wohl erwartet

befreundeten Nachbar im oberen Lahnthal führt Mann haben, ergreifen auch "wir in dieser Angelegenheit noch ein- und Frau allein durch den Kinzenbacher Wald, während mal das Wort, wenn auch wider Willen und hoffentlich die Tiener dem Wunsche des Grafen gemäß in einiger Zum letzten Male. D w ir ü ber h aup t n o ch ein m al Entfernung nachfolgten. Schweigend schreitet mit finsterem -------- - - -- -

Blick Otto neben seiner Gemahlin dahin. Immer dichter schließen sich die Bäume; öder und düsterer wird der Waldpfad. Jutta wagt nicht, das Schweigen ihres Ge­mahls zu unterbrechen. Doch plötzlich bleibt dieser stehen, herrscht sie an und spricht:Du kannst, Unwürdige, Dir eine Gnade verdienen, wenn Du mir hier gestehst, wie schändlich Du mir die Treue gebrochen!" Mit diesen Worten setzte er den Dolch auf die Brust der Ahnungslosen. Bleich vor Entsetzen schweigt ihr Mund im Bewußtsein ihrer Unschuld. Dadurch wird der argwöhnische Graf nur noch wilder; sein Auge funkelt. Sprachlos steht das arme Weib da, nicht vermögend, ein Wort hervorzustammeln. Toch den Grafen hält's jetzt nicht mehr; er führt den Dolch ihr in das Herz. Ein schwacher Schrei, ein milder Blick noch nach dem Mörder, und ihr Leben ist davon. Turch höhere Schickung wird Juttas Unschuld offenbar. In Trauer und Schmerz verzehrt sich der nur zu leicht gläubige Gemahl. Durch Buße und Reue hofft er Be­ruhigung zu finden. Darauf pflanzt er das heilige Zeichen des Kreuzes, das für die Sünder Heil erworben an der

«reden, möge Ihnen zeigen, daß wir durch die Wucht Ihrer Beweismittel uns noch nicht erdrückt fühlen, daß wir mit unserer Erwiderung erst heute kommen, beweise Ihnen, daß wir in mrserer vielenfreien Zeit" im allge­meinen nützlicheres und angenehmeres zu thun haben, als uns mit Ihnen über Berechtigung oder Nichtberechtigung unsererForderungen" herumzustreiten. Doch zur Sache!

Für uns.kann es nicht, wie für Sie, gleichgiltig sein, wie andere Städte bezahlen; für Sie ist dieser Umstand überhaupt auch wohl nur gleichgiltig in Bezug auf die Volksschullehrer, denn wahrscheinlich haben Sie bei anderen Beamtenkategorien gar nichts dagegen einzuwenden, wenn sie in Gießen so bezahlt werden wie in anderen Städten mit ähnlichen Verhältnissen. Aber vermutlich sprechen Sie uns Voltsschullehrern jede Beamtenqualifikation ab und bringen uns bei anderenBediensteten" unter; dann danken wir unserem Schöpfer, ^daß Sie nicht unser alleiniger Arbeitgeber" sind, denn Sie würden unserenortsüblichen Taglohn" wahrscheinlich" in wenig angenehmer Weise fest-, setzen. Doch sei dem, wie ihm wolle! Sie haben gewiß schon gehört, daß sonst ganz vernünftige Leute Ausnahmegesetze und Ausnahmestellungen für verwerflich halten, da sie ge- ! eignet erscheinen, Unfrieden zu stiften, Erbitterung oder Gleichgiltigkeit zu erzeugen und die Berufsfreudigkeit zu be­einträchtigen. Nun wohl! Der Staat bezahlt seine Beamten derselben Kategorie gleich, mögen sie in Darmstadt, Mainz oder Gießen seingleiche Vorbildung, gleiche Bezahlung." Nach diesem Grundsatz werden auch unsere Kollegen in Landgemeinden überall gleich hoch besoldet. Die Lehrer in der selbständigen Gruppe der Gemeinden mit Städte­ordnung gehen dieses Vorzugs verlustig, das empfinden wir eben als eine Art Ausnahmestellung, und zwar wir Lehrer in Gießen nach Lage der Verhältnisse am meisten; und wir streben eben nur nach Beseitigung dieses Mißstandes, zumal man wie gezeigt hier in Gießen sich selbst früher nach anderen Städten (Worms) gerichtet hat. Ist dieses Streben so unbillig? Sie schieben natürlich geflissentlich dasDrängen nach Gehaltsaufbesserung" in den Vordergrund, tim bei den Steuerzahlern Stimmung gegen uns zu machen. Nun, rechnen Sie es sich einmal aus, welch mächtigeGehaltsaufbesserung" für den Ein­zelnen dabei herauskommt, wenn über 40 Personen sich in einen Raub von etwa 6000 Mk. teilen!

!sei anderswo nicht vorhanden, oder man müsse für das des Aufsichtsrats W. Erk, PH. Bechtold und H. KammerIII. Q^länbe einen weit höheren Preis zahlen. Der an sich wurden einstimmig wiedergewählt. Seit der Gründung des wende eine fetale Summe für biefe <Berein§ sind jetzt 33 Jahre verflossen. Der Verein besitzt Staat bereit f® 3000 M^ähr^lich B e?;in°sun i! "unmMin eigenes Vermögen von 129300 Mark.

des Anlagekapitals zuzuschießen; wolle man nun rtoui £,<. . a . . , , . m -

teueres Gelände erwerben, so würde der Kreis noch mehrl^^^^ftlichen Vereins fand heute un Gasthauszur Traube belastet. Er sei gern bereit, die Anlage auch an anderer Pine Versammlung der Interessenten für Geflügelzucht Stelle zu errichten, wenn man ihm eine gleich günstige statt. Das Referat hatte Dr. Scheibel hier. Die Lehrer Stelle im Kreise zeigen wollte. Damit die Angelegenheit!Rausch von Mittelseemen und Keller von Oberseemen aber nun endlich weiterkomme, müsse er darauf bestehen, gaben praktische Winke über Hühnerzucht aus ihrer reichen daß der ltreisausschutz rmtscheibe. Er stelle namens des Erfahrung. Rebhuhnfarbige Italiener wurden besonders als das Krerses Büdingen den Antrag, dre Reklamanten abzuweisen. Eierleger empfohlen. Es wurde ein Geflügelzllchtverein

. - .... .. ...ckten Dre Vernehmung des Kreisvetermararztes von ^rredberg Kreis Scknttpn VoJ5 rJLv qh q-d;/

sterlen Felswände und das düstere Halbdunkel, in welches ergab, daß die Friedberger Anlage früher die Anwohner beitraten 30 Mit-

bo3 Stande qefyüllt ist, versetzen den Besucher in eine eigen- durch üble Dünste und Gerüche belästigt habe. Tie Einrich- 9 ie?e5 vertraten. Der Vogelsberger Höhenklub artige Stimmung. Die Straße führt dann weiter an dem tungen seien aber inzwischen verbessert, sodaß außerhalb mochte heute einen Ausflug über den Reiperts nach Salz­stark besuchten Kesselfallhotel und Kesselfallalpenhuus vor-«der Anstalt keine wesentliche Belästigung des Publikums sausen und kehrte mit der Bahn zurück. Man plant ähn- über scharf bergan. Am sogenannten Was,ersallbvden wird mehr wahrnehmbar sei. Der Kreisveterinärbeamte des Ocf)c gemeinschaftliche Ausflüge für diesen Sommer. In­der Charakter der Gegend schon hochalpin, und ein mäch- Kreises Nidda erklärt, die Friedberger Sammelwasen- folge der regen Bauthätigkeit, die gegenwärtig hier herrscht

tiger Kranz vergletscherter Bergriesen von 32003600 Meter meisteret sei in ihren Einrichtungen veraltet. Das, was wurde die Festlegung der Baufluchtlinie veranlaßt und be-

Hohe bilden den Thalschluß rn ersrgem Halbkreis, lieber den der Kreis Büdingen schaffen wolle, sei mit der Friedberger stimmt, daß vor jedem Neubau ein Vorgarten liegen muß

Moserboden geht es dann zu der engen Scharte des Zurichtung überhaupt nicht zu vergleichen, von einer Be ------------------- B

Kapruner Thörl und über den Riffelgletscher lästigung der Gegend durch Ausdünstungen und üble Ge- "

nach der 2242 Meter hoch in wildromantischer Gegend am rüche könne nicht die Rede sein. Medizinalrat Dr. Haber-

Rande des Weißsees gelegenen Rudolfshütte. Auf dem ker n - Gießen erklärt, er habe vier Sammelwasenmeistereien * re.-o r

Kaiser lauern (2512 Meter) überrascht ein eisiger besucht, darunter eine in Hamburg. Die FRebberger feiL , ®J,n6J 2 1 s fr-T

Schneesturm den Wanderer, und ohne Aufenthalt verlassen I veraltet. Trotzdem könne nach den Verbesserungen in Fried- 3n Dresden kam es am 17. d.M. m der Stadt-

toir dre ungastliche Höhe, um in das düstere Dörfer Th al berg nicht gesagt werden, daß die Anlage jemand belästige. Verordnetenversammlung zu starken persönlichen Auseinander- den Abstieg zu nehmen. Am Dörfer See vorüber, der einem Die technischen Einrichtungen in den Sammelwasen- Atzungen. Als der fiühere antisemitische Reichstagsabg. Bau­riesigen Bergsturz seine Entstehung verdankt, führt die I meistereien seien heute so vollkommen wie nur irgend denk-1 meister Hartwig sprach, wurde er durch Zwischenrufe des Wanderung nach dem als Standquartier für Hochtouristen I bar. Von üblen Ausdünstungen, die in der näheren oder Dr. Heßler unterbrochen, weshalb Hartwig an den Vor­bekannten Kals. Mit schwerem Herzen muß bei der an- wetteren Umgebung einer solchen Anlage wahrnehmbar sein sitzenden die Worte richtete: Ich habe Ihre Hilfe anzurufen

dauernd ungünstigen Witterung auf die geplante Be- sollen, könne gar keine Rede sein. Dr. Haberkorn weist und Beschwerde darüber zu führen daß mir Dr Keßler die

steignng bes Großglockners von hier aus verzichtet auf einen Bericht aus Hamburg hin, bet bestätigt, baß Wmte utü W?r0 Du iedt' s«

werden. Im dichtesten Nebel wird über das Bergerthörl und außerhalb der Mauern der dortigen sehr großen Wasen-I- - .Jr .? ' - - halten!

den berüchtigten oberen Katzensteig das Glo ckne rh aus meisterei überhaupt nicht wahrzunehmen sei, was darin erreicht, aber die Aussicht auf besseres Wetter, der zuliebe verarbeitet würde. Es würde in Hamburg keinen Anstand zwei Tage hier geopfert werden, erweist sich als trügerisch, finden, wenn eine solche Fabrik im Mittelpunkt der Stadt Dann folgt der Uebergang über die in ihrer riesigen Flächen- angelegt würde. In den Arbeitsräumen rieche es zwar ausdehnung von keinem Gletscher der Ostalpen übertroffene vach Kadavern, aber dies sei nicht zu vermeiden. Wenn die Pasterz e, und weiter führt die Wanderung über edel- Masse durch Dampf zersetzt werde, so könne auch da von weißbesäte Matten, das Bockkarkees und den Hohen Gang einem üblen Geruch gar nicht gesprochen werden. Die Be- zur Mainzer Hütte, die, ein wahres Schmuckkästlein völkerung im Nidderthale sei von Vorurteilen befangen, sie unter den alpinen Unterkunftshäusern, dem Touristen zu kenne eine solche Anstalt nicht und stoße sich an der Be- längerem Aufenthalt nicht genug empfohlen werden kann. ZeichnungWasenmeisterei". Eine solche Anlage bringe noch Gemächlich geht es thalabwarts nach Voll am See, von nicht einmal so viel und so unangenehme Ausdünstungen da unter Benutzung der Eisenbahn nach Hal le in. An die mit sich, wie z. B. eine Zuckerfabrik. Amtsrichter Dr.

Wanderung über den Dürnberg schließt sich der Besuch des Fuhr erklärt hierauf, daß die Darlegungen der Sach- Berchtesgadener Paradesalzbergwerks (denn von dem eigent- verständigen ihn und die Bewohner des Thales gewiß sehr lichen Betrieb bekommt der Fremde nichts zu sehen), sowie beruhigten, aber trotzdem müsse er seine geäußerten Be- eine Fahrt über den ennzig schönen Königssee, und denken gegen die Anlage aufrecht erhalten. Der Kreisaus- a... , ,

auf dem Wege über Salzburg und Herrenchimsee wird dasl f^ entschied, wie wir gestern bereits mitteilten, nach Ixus aussprechen zu müssen. Hartwia aenüate dieser Rui rur Bereuh der Alpen verlassen. - Die Maitour der Sektion kurzer Beratung alle Einsprüche gegen die Erbauung bei OcTbnunq unb ec bat u^ S unb

an Hunmelfahrt führt nach dem südwestlich Dillenburg ge- Sammelwafenmersterer an der geplanten Stelle abäutoeifen.nr mP;tPrPt/^nfurfPn ffinnT Xr S/pF^ SS

legenen Hohen Westerwald mit dem Salzburger Kopf^(655 ** Von der Universität. Gestern begann die j u r ift i e 'Ich

Meter), der höchsten Erhebung des ganzen Gebirges. Fa kultätsprü fun g. Es beteiligen sich 35 Kandidatin £ b .den Mitteln, die mw zu Geboti stehen.

,5 o ~ Ian ihr ä 1 ; übrigen werde ich die Angelegenhett von dem Vorstand

Kreisausschußfitzung vom 19. April, die Errichtung * ^as 'Frauenkreuz- im Kinzendn ckvPi- ^scheiden lassen. Als Staatsbürger stehen Ihnen ja noch

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nutzen wolle. Der Bürgermeister von Ortenberg erklärt, daß die Stadt Ortenberg Sommeraufenthalt vieler Fremden sei. Die Gemeinde sowie überhaupt das Nidder-

" thal habe keine Industrie und sei auf die Fremden größten- tetts angewiesen. Unter bedeutenden Opfern habe Orten­berg die Herstellung einer Wasserleitung beschlossen, und nun wolle man am Ausgange des Nidderthales, etwa fünf Kilometer von Ortenberg entfernt, eine Einrichtung schaffen, die die Fremden abhalten würde, nach Ortenberg zu kommen. Amtsrichter Fuhr erklärt, er vertrete sämtliche Petenten aus Ortenberg. Ortenberg fei der schönste Punkt des Nidder­thales und werde von Sommerfrischlern auch bevorzugt. Das ganze Thal würde durch die Anlage verunziert und die Luft verpestet werden. Es sei unbegreiflich, daß die Kveis- verwaltung, die doch berufen sei, die Interessen der Kreis- eingesessenen zu fördern, sich der Bewegung der Bevölke­rung im Nidderthale entgegenstelle. Die Sammelwasen­meisterei werde auch den Ort Se lters, der nahe bei Stock­heim liege, schädigen. Ebenso würde Eonradsdorf ge­schädigt. Dr. Fuhr weist darauf hin, daß ganz in der Nahe von Stockheim im Walde eine Salzquelle sei, die vielleicht! eine Zukunft habe. Sei aber die Wasenmeisterei erst an dieser Stelle erbaut, so sei das ausgeschlossen. Regierungsrat Böckmann als Vertreter des Kreises erklärt, daß es ihm leid sei, wenn ,e:r hier gegen die eigenen Kreis genossen streiten müsse. Es seien Vorurteile vorhanden, gegen die er kämpfen müsse, und teilweise sei die Bevölkerung plan­mäßig in Unruhe versetzt durch eine Agitation. Die Ein­wände der Eisenbahnbehörde seien nicht stichhaltig. Die Verordnungen über Wasenmeistereien im allgemeinen passen nicht auf den vorliegenden Fall, wie das Ministerium selbst zugiebt. Hier handelt es sich um eine Fabrikanlage. Die Eisenbahn sollte die Sache begünstigen, denn sie habe ja auch Vorteile davon, indem ihr die gewonnenen Produkte zur Verfrachtung zuflössen. Die Gefahr einer Belästigung Der Passagiere liege nicht vor. Der Rauch der Lokomvrrven sei ebenfalls nicht angenehm, besonders für die Anwohner großer Bahnhöfe. Der Einspruch der Standesherrschaft Stolberg-Ortenber^ sei unbegründet, wie der der Bewohner des Nidderthales überhaupt. Regierungsrat Böckmann er­örtert eingehend alle Einrichtungen, die in der Sammel­wasenmeisterei nach den neuesten technischen Erfahrungen getroffen werden, und führt anschaulich den ganzen Prozeß vor, dem die Tierkadaver in der Anstalt unterworfen werden. Von Ausdünstungen irgend welcher Art außerhalb der An­lage könne keine Rede fein. Ebenso würden weder Selters noch Stockheim belästigt, wenn die Sammelwasenmeisterei im Betrieb sei. Auch t>ute GeLahr für die Hesselmühti durch übslriecheudc Abwässer fei ausgeschlossen, da das Wasser, welches mit tierischen Teilen in Verbindung komme,----, - p --------- .. v w.» Vu.

verdampft werde. Es sei nicht etwa Eigensinn, wenn man Rechner erstatteten Bericht betrug her Gesamtumschlag in seitens des Kreises gerade die Stelle bei Stockheim zu dieser 11901 1 910 843,39 Mark und der erzielte Reingewinn Mk.

großen Menge von Lichtbildern nach seinen eigenen untenveqs ^-ierkadaver zuzubringen habe, dabei habe man Bedacht Aktionäre zur Verteilung zu bringen und außerdem dem Re- ' - ...... XX ÄS M°1' d°m 6p«Wonb8 500 Mark

L ex- Angelegenheit in der festen Ueberzeugung, zum Wohle des ?em ^c5em ^rcintinpflege 150 Mark zuzuweisen. .