Ausgabe 
21.11.1902 Drittes Blatt
 
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* Schiffbrüchige in höchster Not. TerTaih

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Eine Rede des König

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Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Aus Frankfurt a. M. wird vom 19. d. M. geschrieben: Tas heutige Wetter war für einen Bußtag viel zu schön, und massenhaft zog es schon vor­mittags ins Lar m stad tisch e hinaus. Die Einnahmen unseres neuen Schauspielhauses sind anhaltend sehr günstig und versprechen es auch zu bleiben. 2cm Bildhauer Joh. Scherrer in Darmstadt soll nach derFrkf. Ztg." der TitelHosmarmorist" verliehen worden sein. In M ainz wurde wahrend der Trauung ihrer Tochter mit einem Ber­liner Großkaufmann die Frau Witwe koch im Tom von einem Herzschlag tödlich getroffen.

Talmeny, 20. Nov. An dem Frühstück, bei dem der deutsche Kaiser Lord Roseberys Gast war, nahmen nur einige persönliche Freunde Lord Roseberys teil. Später pflanzte der Kaiser in einer benachbarten Baumanlage eine Elche. Als der Kaiser, von Rosebery begleitet, zur Landungs- Stelle fuhr, begrüßte ihn ein zahlreiches Publikum mit leb­haften Hochrufen. Tie vor Anker liegenden englischen Kriegs­schiffe gubcn^ald der Kaiser an Bord der ,chohenzollern" ging, einen Salut von 21 Schüssen ab. 2er Kaiser ver­abschiedete sich von Lord Rosebery, dem er herzlich die Hand schüttelte, sowie von Sir Archibald «unter, Oberbefehls­haber des schottischen Distrikts, f ^Hohenzollem" nach Brunsbüttel in

König Leopold empflng am 2u jung der Kammer unter Führung

von Belgien.

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vakkve nnv Zentrum sich dieser Forderung widersetzt haben, und in Bremen hat 1897 mein Freund Frese energisch die Beseitigung des Oktrois gefordert und durchgesetzt. Breslau würde heute ohne die Freunde des Herrn Kollegen Herold kern Oktroi mehr erbeben. Taß die Aufhebung des Oktrois das vorzüglichste Mittel ist, um die Parteileidenschaften ur den Städten zu beseitigen, gebe ich zu. Aber man ziehe daraus die Konsequenz und hebe endlich alle Lebensmtttel- zölle auf, die das Fleisch und Brot verteuern. (Beifall links.)

Berlin, 20. Nov. DieNat.-Ztg." schreibt: Bei der heutigen Wiederaufnahme der Reichstagssitzungen steht es nach der in unterrichteten parlamentarischen Kreisen herr­schenden Auffassung um die Verständigung in Sachen des Zolltarifcs so wie vor Unterbrechung der Sitzungen. Tas Verlangen nach der Verständigung ist innerhalb der Mehrheit durch die Schwierigkeiten der jüngsten parlamen­tarischen Verhandlungen noch gesteigert worden. 2as ist der Thatsachenbestand, auf welchem die Meinung beruht, daß die Einigung näher als vorher sei. Im übrigen aber lebten die Verständigungserörterungen bis jetzt aus schließlich von Verwutungm und Projekten, die bisher nur den Beifall ihrer Urheber gefunden haben.

Berlin, 20. d!ov. 2em Reichstage ging eine Interpellation Albrecht und Genossen zu, die an­fragt, erstens: Welche Maßregeln der Reichskanzler zu ergreifen beabsichtige, um den in letzter Zeit sich häu­fenden Uebergriffen von Polizei und richterlichen Behörden entgegenzuwirken, die Reichsaugehörige ohne genügenden gesetzlichen Grund in Haft nehmen, in der sie dann öfter in ungehöriger und ungesetzlicher Weise behandelt werden, zweitens: Ob der Reichskanzler beab sichtige, in Bälde dem Reichstage den Entwurf eines &e-

äußerlichen Buhuenefsetle iait vollständig ermangelte, Hai Björnstierne Björnson jetzt bekannt' lich ein neues Stück geschrieben, das ebenso tief und sein, aber zu- gleich^von pulsierendstem dramatischen Heben erfüllt ist. Tie jugend­liche Frische und Straft, die aus diesem Werke des nahezu oiebw* lährigen (geb. 8. Tezember 1832) spricht, wirb seine zahllosen ve> wunderer ebenso sehr begeistern, wie sie die folgerichtige Wei^-eu des stetig fortschreitenden Denkers zur Bewunderung hmreißen wird. Björnson gehört nicht zu den TtclUern, die nut einem Problem spielen. Hat er einen großen, fruchtbaren Gedanken ersaßt, so

Äbg. Gras Kanitz (kons.): Ta der Kollege Singer namentliche Abstimmung beantragt hat, sehe ich mich ge­zwungen, meinen Standpunkt darzulegen. Tie städtischen Oktrois gehören nach meiner Ansicht in die Rumpelkammer. Tie Herren reden immer von den hohen Steuerzuschlägen in den Städten, aber auf dem platten Lande sind die Zu­schläge noch weit höher. Hier würde die Aufhebung der Schlacht- und Mahlsteuer eine noch weitere Steigerung der Zuschläge zur direkten Einkommensteuer bewirken, wäh­rend die Städte sehr wohl den Ausfall der Einnahmen aus dem Oktroi ertragen können. 2er Minister wies darauf hin, daß in Spandau die Fleischpreise höher sind als in Potsdam, obwohl dort kein Oktroi erhoben wird. Tas be­weist, daß der Zwischenhandel an den hohen Fleischpreisen schuld ist. (Widerspruch links.) Ja, die Spandauer Händler verstehen ihr Geschäft eben besser als die Potsdamer. Ter Zwischenhandel verteuert das Fleisch weit mehr als die Zölle. Trotzdem ich die Forterhebung der städtischen Oktrois für verkehrt halte, bitte ich Sie doch, den § 10 a abzulehnen, da wir kein Recht haben, in die Befugnisse der Einzelstaaten einzugreifen. Tie Beseitigung der Oktrois muß vielmehr der Initiative der Gemeinden überlassen bleiben, und ich hoffe, daß die Gemeinden nach der heutigen Debatte damit aufräumen werden. (Beifall rechts.)

Abg. Preiß (Els.) erklärt sich gegen den § ina. In Mülhausen i. E. hätten selbst die sozialdemokratischen Gememdevertreter für die Forterhebung des Oktrois ge­stimmt, weil der Gemeinde eine andere Einnahmequelle nicht zur Verfügung gestanden habe. Er betrachte den Kom­missionsbeschluß als einen Eingriff in die Selbstverwaltung der Gemeinden.

Abg. Tr. Südekum (Soz) bespricht die Petition des Rats der Stadt Tresden, um Ablehnung des § 10 a. Diese Petition bedeute das Stärkste, was dem Reichstage zuge­mutet werde. Es werde darin gesagt, daß Dresden nach Aufhebung des Oktrois andere Steuern einführen müsse, und daß dadurch die reichsten Leute und die Fremden aus Tresden vertrieben würden. Bei der mangelnden sozialen Einsicht der Tresdener Gemeindevertretung sei es ja eigentlich selbstverständlich, daß sie lieber die Aermsten pes Volkes als einige Rentiers belasten wollen. Tie Frei­sinnigen in Nürnberg hätten auch nichts zur Beseitigung des Oktrois gethan. (Rus bei den Freisinnigen: Denken Sie doch an Mülhausen!) In Mülhausen besteht die Herr­schaft der Sozialdemokraten seit genau sechs Wochen, in Nürnberg dagegen die der Freisinnigen seit sechs Genera­tionen. Hoffentlich werden die heutigen Debatten für die Freisinnigen einen Stimulus bilden.

Damit schließt die Debatte.

Ter Antrag v. Kardorff (Aufhebung des Oktrois vorn 1. Älpril 1910 ab wird gegen die Stimmen der Frei­sinnigen und Sozialdemokraten angenommen, die übrigen Amendements werden abgelchnt.

lieber den so geänderten § 10 a findet namentliche Abstimmung statt, und zwar zum ersten Mal mit farbigen Karten. Tie blauen Zettel bedeutenenthalte mich", die weißenja", die rotennein".

Tas Resultat der Abstimmung ist die A n n a h m e ds § 10a mit dem Antrag v. Kardorff mit 145 gegen 90 Stimmen.

Tie Abstimmung hat 91/2 Minuten gedauert.

Hierauf vertagt das Haus die wertere Beratung des Zolltarifgesetzes auf Frettag 12 Uhr.

Schluß 51/2 Uhr.

schloß seine Ansprache, indem er hervorhob, daß die - '1 1 1

Glückwünsche der Kammer der aufrichtige Ausdruck der Ana AtnM nnh -T,111h

Natron seien. Tann erwiderte der König: Die ^lUUt lUlU £uilUe

Zeiten sind sehr unruhig. Es giebt Leute des Um stur- ? Lich, 20. Nov. Wie verlautet, wird nächste Woche 3 c s, Anbänger suchen, um die bestehende Ordnung, S. K. Hoheit der Großherzog zum Besuche de- welche doch die Freiheit in jeder Hinsicht gewährleistet, Fürsten hier eintreffen, um an den Jagden, die in $u ö.erstoren- Ist die Ordnung zerstört, so verfällt man diesen Tagen stattfinden, teilzunehmen.

in Zügellosigkeit, und Zügellosigkeit führt mit Notwendig- () Friedberg, 20. Nov. Tie Stadtverordneten haben leit zum Despotismus. Auf_ ihrem Wege treffen die I sich dieser Tage mit der Kanalisierung der Stadt be- Manner des Umsturzes zuerst die Staatsoberhäupter, schäftigt und beschlossen, von Bauinspektor Steuemagel-Köln iionnen sie diese nicht erreichen, so sind es deren Ge- und Lberbaurat Schmick-Tarmstadt ein Gutachten einju* mahlinnen, die sie treffen, wie bei dem entsetzlichen Ver- fordern Wegen der Straßenunterführung ant brechen in Genf. Wenn ihnen dies mißglückt, so zielen Fauerbacherthor ist immer noch keine Entscheidung getroffen, die Angriffe auf die Minister, wie auf Canovas Castillo, Nachdem bereits voriges Jahr die Angelegenheit ziemlich den eine Kugel traf, weil er zu viel Talent besaß. In geregelt war, lief vor kurzem ein Nachtragsvertragsvorschlag (mnSP9eiun9 von Ministern sprengen sie die Häuser der Eisenbahndircktion ein, der weitere Forderungen an von Privatleuten in die Luft. Sie wollen uns einschüch- die Stadt stellt. Tiefer Vertrag ist fettens des Stadtrats tern, aber dies wird chnen nicht gelingen, selbst wenn nicht angenommen worden. Eine Anzahl älterer Oel- iie das Staatsoberhaupt zu Falle brächten. Was thut's? gemälde, zum Teil gut erhalten, sind vom Altertums- an.°.erei: tritt ^gleich an. fririe Stelle. Ihre Aiigriffe und Geschichtsverein auf dem Rathaus gefunden worden, lind Nicht immer Schüsse, nicht nur tödliche Waffen und darunter mehrere Bilder von deutschen Kaisern. Sie sollen Sprengstoffe haben sie, sie haben auch Papier, und Papier in Zukunft den Sitzungssaal des Stadtrats schmücken.

cy a. n. - c - - - v - - m ' . () Laubach, 20. Nov. Ein neues Braunkohlen-

wiefbergwerk dürfte in hiesiger Gegend entstehen. Ta das Bergwerk bei Münster vor etwa zehn Jahren seinen Betrieb eingestellt hat, ist man jekt zufällig bei Wetterfeld auf ein neues Lager gestoßen. Es soll weiter geschürft und eventuell ein neues Bergwerk eröffnet werden. Mit dem früheren Bergwerlsverwalter Reinhardt ist man bereits in Verbindung getreten.

Politische Cugebschau.

Kaiser Wilhelm in England.

London, 20. Nov. Tas Reutersche Bureau erfährt aus bester Quelle, der deutsche Kaiser äußerte sich über den Beiuch in England mit Ausdrücken hoher Befrie­dig u n a. Es habe ihm nicht nur der Aufenthalt bei seinen kömgl. Verwandten, namentlich das Zusammensein mit dem Könige, für den er Gefühle wärmster Freundschaft hege, große Freude bereitet, sondern er fühle sich auch angenehm berührt durch die Freundlichkeit, mit der ihn die Eng länder überall von der Stunde der Landung an empfangen haben. Ter Kaiser erkenne hoch die ihm gegenüber bekundeten Gefühle an und nehme bei seinem Scheiden vom englischen Gestade die besten Erinne­rungen mit. Ter Kaiser fuhr heute vormittag 91/4 Uhr von Elision nach Dalmeny ab. Ter Kaiser traf mit dem Earl of Londsdale in offenem Wagen mit zwei Spitzen­reitern von Lowther Castle auf der Bahnstation ein. Nach­dem der Kaiser in herzlicher Weise vom Earl of Londsdale Abschied genommen hatte, bestieg er mit dem deutschen Botschafter, der den Kaiser nach Schottland begleitet, den Salonwagen, worauf der Zug sich in Bewegung setzte.

Dalmeny, 20. Nov. Eine zahlreiche Menge erwartete vor der Cisenbahnstation und am Eingänge von Talmeny Park das Eintreffen des deutschen Kaisers. Auf dem Lkchn- Hofe waren der Kapitän derHvhenzollern", v. Usedom, der deutsche Konsul in Leith. Knoblauch, eine Anzahl Damen und ein Teil der Mannschaft derHohenzollem" und Nymphe", der Marquis v. Linlithgow, Sir Man Hamilton und andere zugegen. Tie Ehrenwarl)e stellte das Black- Watsli-Regiment. 2er Kaiser wurde von Lord Rosebery begrüßt. Sodann fuhr der Kaiser mit Lord Rosebery in offenem Wagen nach Talmeny Park. Um 3 Uhr kehrte der Kaiser nach derHohenzollem" zurück und schiffte sich ein.

Zusammenlegung der verbleibenden 300 000 Alk. Aknen beschließen , , ioLL Daneben flehen Vorstands- und Au'sichtsralswahlen aui der I Tagesordnung, es scheint demnach m der Verwaltung der Gesell- üßpr hpn ßtrnfhnffiMA nnrivT ''Ischäft eine Veränderung vorzugehen. Für das Geichäilkiahr 1SO1

r a s voll z ug öorjulegen. _ ergab sich ein Verlust von 59 932 Mk., in den beiden Vorjahren

Gelnhau,en, 19. Nov. In einem Aufrufe ist nun-1 wurden je 3 pCt. Dividende verteilt.

mehr Landeshauptmann y r f) r. Riedesel zu Eisen ______ _______

dach in Kassel als konservativer Kandidat für die infolge 34i pIi.h 1: imi

Ablebens des bisherigen Wgevrdneten Zimmermann er-I Hl |It JtlUlHllUjill«

forderlich gewordene Neuwahl zum Abgeordneten- vriginaldrahtmcldungcn des Gießener Anzeiger.

f(S°n Mer einmal Berlin, 21. Nov. Erne in der Philharmonie tagende

den Wahlkreis Gelnhaujen-schluaitern im Abgeordneten- Versammlung von 65 Korporationen fatisfaltion-

f ... gebender Studenten mit 2318 Stimmen beschloß in

i QTkarwai^-CtVe ® r e" a f f.a £r einer Resolution, an den K r i e g s m i n i st e r eine

ungarische Abg. Ress 1 hatte dem Honvedmintster Baron Eingabe zu richten, er möge sein Einverständnis damit er-

lcmre Zeugen gesandt, weil der Minister llärin, ddß bei Ehrenhändeln zwischen Ljs.z.ercn und Stu- im Abgeordnetenhaus gesagt hatte, wer Lfi-zicr bleiben benten die Säbelmensur den Vorrang vor bei Arile, musie sich anständig benehmen. Nachdem der Pistolenmensur erhielte. (Eine ähnliche Resolution wurde Minister erklärt hatte, baß diese Worte sich nicht auf den gestern auch m Leipzig gefaßt.)- TerLok. Anz." meldet. Abgeordneten bezogen hätten, wurde die Angelegenheit auf daß der Almuspieler Theodor Liedtke gestorben sei. gutttchem Wege beigelegi. Gegen Ne,,i, der Honveooffizier Valencia, 21. dkoo. Weil Schüler in em er a. 'a. ist, war ein ehrenrättiches Verfahren wegen der Prieste rn qe leiteten Anstalt schwer mi Kundgebung gegen das Spielen der Lolkshymne bei der [bett worden fein -ollen, veranstaltete Einweihung des Matthias Corvmus-Tenkmals in Klausen- eine Kundgebung. Steine wurden bürg emgelcitct worden. 2er Immun,tätsausschuß der schleudert, man bereitete einen 'lamm r .1. . i ehrenratliüen Verfahren freien Tie Polizei nru isrcchtes

ist geduldig. Ich stehe an der Neige des Lebens. Keiner kennt feine Stunde. Ich weiß nicht, iutL lange ich noch leben werde, oder vielmehr wie lange sie mich noch leben lassen, aber ich kann Ihnen versichern, daß die mir noch bleibende Spanne meines Lebens im Kreise des verfassun gsmäßigen Macht­bereichs dem Wohle des Landes und dem Schutze aller verfassungsmäßigen Freiheiten gewidmet fein wird. Ter König dankte der Abordnung und der Kammer aufs Wärmste und drückte dem Präsidenten die Hand.

Tie letzten Worte der Rede scheint eine Dementie­rung der letzthin Verbreiteten Gerüchte über seine bevor­stehende Thronentsagung zu enthalten. Bisher fom- mentiert allein die sozialistischePeuple" die Rede des Monarchen. Tas Blatt schreibt: Ter König habe nicht dem Wunsche widerstehen können, aus seiner konstitutionellen Reserve herauszugehen, um dem Organe eines der drei großen politischen Parteien des Landes einen Klauen- jchlag zu versetzen. Tie Ankündigung Leopolds II. sei eine Thorheit. Er wisse wie alle Welt, daß keine Aehnlichkeit möglich fei zwischen verbrecherischen Narren, denen er glücklicherweise entronnen sei, und freien Schreibern, welche die Schmeichelweise der Höflinge verachteten und ganz einfach die Wahrheit schrieben. Zur Erfüllung dieser ihrer... = x - - - - ---,

Pflicht genüge es ihnen, sich hinter den tonftihitionenen Ä rotrb aUt> Wellington (Neuseeland) gemeldet: iu Freiheiten zu verschanzen, deren Schutz Leopold II., mie Dom KriegsschiffePengum" auf einem Floße gefunbem er ja selbst sage, den Rest seines Lebens weihen wolle 8 Ueberlebenden vom gescheiterten Dampfer Möge dieses noch recht lange währen zum größten SegenE l.i n g a m i t e" geben zu, daß einige von ihnen, da ihr der republikanischen Ideen! Verstand durch Hunger und Durst getrübt war, gegen-

1 . Ieilig ihr Blut tranken. Es geschah meistens nach

BorlamentaliMreS. gegenseitiger Einwilligung. Zwei Personen ritzten gegen-

q?nh ~ leui9 Haut und saugten gleicyzettig Blut ein. 2ne-

Tpn n ovl ie<n' 21 %rl6tJ lbnigen, welcye sich dem Versahren majt unterwerfen wollten,

^er,jneifen des ^"Ulsters 23 u b b e nach Subbeut,chland ivuroen schlafend angezapft. Die Ausivärterin, welche wah- y.? xX na^riiegenbe und selbstverständ rend des Scheiterns des Schiffes und nachher besonderen

liche Wunsch des Ministers zu Grunde, mit den Leitern Mut zeigte, soll infolge des Blutverlustes, den sie auf

bet übrigen beut,chen <staatsbahnen ins persönliche Be- oiese Weise erlitten hatte, gestorben sein, dieses Verfahren

nehmen zu treten. Tie innigen Verkehrsbezieh-oer lieber leb eiü)en wirb für unentschuldbar gehalten, da ungen zwischen den beut scheu Eisenbahnen sie nur vier unb einen halben Tag auf bem Floße waren, werben naturgemäß wesentlich badurch gefördert, daß ------ .

sich die leitenden Personen auch im mündlichen Verkehr 1 hlinpl IitiitG-d Itiniririiti'li

über wichtige Fragen aussprechen. Tie hierüber hinaus- &IUUJL lujlt II.

gehenden Vermutungen der Tagespresse über den Zweck Ter Rektor der Straßburger Universität Prof, der Besuche sind daher unzutreffend, insbesondere Tr. Otto Mayer hat den an ihn ergangenen Ruf an die gilt dies von der Behauptung, daß es sich bei bem Be-1 Universität Leipzig angenommen.

such in Dresden um bie Reform ber Personen- -----!=LS-JI-L "------ 1

tarife hanbelte. Von einer neuen berartigen Reform WetynachtS-^ltterutur.

ift für die preu ßi sch - hessische E i s e n b a h n - Ge - Björnstjerne Björnson, Aus Storhove, Trama, geb* memschaft derzeit feine Rede. Wie mangelhaft dieltet 3 iMlf. Verlag Albert Langen, Älünchen. Nach seinem stillen Blätter unterrichtet sind, ergiebt sich aus der weiteren und tieien DramaLaboiemus", das der äußerlichen Bühnenefsekir 23ehauptung, daß jene Reform auch auf der im Sommer in Freiburg abgehaltenen Generalkonferenz des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen erörtert worden sei. Dieser Verein ist zur Verhandlung über diese Frage gar nicht zuständig.

laßt er den Gedanken und der Gedanke ihn nicht los, bti et ihn mit strenger Logik bis an seine äußerste Grenze oeriotgt bat. Solch ein zu Ende gedachter Gedanke liegt dein neuen wuchtigen DramaAus Storhove" zn Grunde. Es ist die strenge Verurteilung der Schädlinge in der menschlichen Gesellschajt, mögen sie noch so interessante Alcujchen sein und sich noch jo genialisch geberöen. Und zwar stellt Björnson in feinem Drama das Problem von der individuellen Gerichtsbarkeit auf: Hat em Mensch das Recht, einen anderen in den Lod zu jagen, wenn dieser Mensch die stille Arbeit der Nützlichen, die am großen Werk des FortschriUeS schaffen, stört?

handel uni» Verkehr. Volkswirtschast.

Vereinigte Eigarctteu-Kabrikcu Stuttgart. Lie (Gesell« schaff, die 1898 mit einem Grundkapital von 4öuü0u Mk. grgrün' öet wurde und schon Anfang d. I. 100 000 Mk. ihrer Aktie« amortisierte, beruft eine außerordentliche Generaloersammluna. welche über Amortisation weiterer ÖO 000 Mk. Aktien, sowie übet

Hn.jfir pitprrS'

^r,ügtiches LchuupfeumiUett^

Kammer, Welche dem Köm'ge die GlücLvünsche zu seiner gierung aufforderte, den Feld glücklichen Errettung aussprechen wollte. Ter Präsident Bi har, der als Tistriktskommat^............

gab dem Abicheu vor dem Verbrechen Ausdruck, das sich lichen Verfahren intervenierte, zur Rechenschaft zu di: rLr.. ziehen, ba die politische Freiheit des Abgeordneten ver-

Jahrhundert ein Schandflecken in der Geschichte seien und letzt sei.