Nr. 41 Erstes Blatt.
152. Jahrgang
Dienstag 18. Februar 1SOS
Erscheint täglich außer Sonntags.
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Politische Tagesschau.
Ermittelung der Warenwerte.
Die Kommission zur Ermittelung der Warenwerte unseres auswärtigen .Handels für das Jahr 1901 ist zur Zeit im Kaisers. Statistischen Amte zu Berlin versammelt, Bei der Bedeutung, welche die Ermittelungen für unsere Landelsstatistik und damit für unser ganzes Wirtschaftsleben haben, werden einige Mitteilungen darüber, wie diese Werte zu stände kommen, von Interesse sein. Die Schätz- ungslommission besteht zur Zeit aus 100 sachverständigen Vertretern aus allen Erwerbsaruppen. Dadurch, daß ihre Zahl, die anfänglich nur 20 betragen hat, im Laufe der Jahre stetig vermehrt wurde, ist es möglich geworden, den einzelnen Sachverständigen thunlichst nur die Schälung derjenigen Waren zu übertragen, deren Kenntnis ihm nach seiner wirtschaftlichen Bethätigung am nächsten liegt. Durch Uebersendung der Monatshefte des auswärtigen Handels unmittelbar nach ihrem Erscheinen werden die Sachver- ständigen von Monat zu Monat in den Stand gesetzt, den Handel mit den ihrer Beurteilung unterstellten Waren zu verfolgen. Für jeden Warenartikel werden in der Regel drei oder mehr Sachverständige als Referenten bezeichnet, lieber diese Waren unterrichten sich die Sachverständigen im Laufe des Jahres. Sollten die Waren nicht ihrem eigenen Geschäftskreise angehören, ziehen sie sachgemäße Erkundigungen bei andcrwetten geeigneten Interessenten ein. Auch seitens des Kaiser!. Statistischen Amts werden solche Erkunoigungen Über einzelne Waren bei Produzenten, Importeuren, Exporteuren, Körperschaften re. eingeholt und Den Sachverständigen bekannt gegeben. Außerdem werden ihnen im Lause des November Spezial-Uebersichten über Ein- und Ausfuhr der länderweise zu bewertenden Waren für die ersten 10 Monate des Berichtsjahres zugestellt, damit sie sich bereits vor dem Vorliegen der Jahresergebnisse ein vorläufiges Bild von der Entwickelung des Handels mit den von ihnen zu beurteilenden Waren machen können. In den ersten Monaten des Jahres treten die Schätzer in sieben nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zerlegten Gruppen im Stat. Amte zusammen. Bei diesen Beratungen wird der von jedem Sachverständigen geschätzte Wert einer Ware in der Kommission beraten. Die auf solcher Grundlage geführten Verhandlungen werden von dem durch die Sachverständigen aus ihrer Mitte selbst gewählten Vorsitzenden nicht eher geschlossen, als bis sich sämtliche Referenten über den sestzustellenden Einheitswert geeinigt hüben. Die so ermittelten Daten bilden bet der Feststellungs- des Wertes unseres auswärtigen Warenverkehrs den Multiplikator, mit welchem die amtlich bereits festgestellten Mengen vervielfacht werden. Die Schätzung erfolgt für die Einfuhr und die Ausfuhr getrennt, teils ohne Rücksicht auf das Herkunftsland oder das Bestimmungsland der Ware, teils unter spezieller Berücksichtigung dieser Lander. Letzteres geschieht besonders da, wo aus den einzelnen Ländern nur bestiinntte Spezialitäten eingehen oder wo der
Umfang einer Warengruppe eine solche Detailschätzung erwünscht erscheinen läßt.
Ob es möglich und rötlich ist, an Stelle des geschilderten Verfahrens, das noch werter ausgebaut werden kann, eine von den Importeuren und Exporteuren abzugebende Wertdeklaration treten zu lassen, wird zur Zeit von den zuständigen Verwaltungsorganen eingehend erwogen.
Die Mädchenbildung
unserer weniger gut jitui.rien oer t«emoürgerlichen und Ai> beiterkreise leidet unter der Thatsache, daß in den meisten Fällen mit dem 14. Lebensjahre jede systematische unterrichtliche, oft auch erzieherische Einwirkung in Wegfall tritt. Es wird auf diesem Wege den Mädchen die Neigung zu weiterer ernsthafter Arbeit nicht gegeben und die geistige Selbstständigkeit wird nicht gefördert. Daß Württemberg und Baden in dieser Beziehung eine rühmliche Ausnahme bilden, ist bekannt. Beide haben nicht allein die obligatorische Fortbildungsschule für Mädchen, sondern auch ein dichtes Netz von gewerblichen Schulen für das weibliche Geschlecht. In jüngster Zeit sind es zwei deutsche Staaten, die sich in ernsterer Weise der Mädchenbildung anzunehmen anfangen. In Elsaß-Lothringen ist es die vom Staate reichlich unterstützte Straßburger Frauen-Jndustrie- und Fortbildungsschule, die in fast allen Städten des Landes Frauenarbeitsschulen errichtet. Die preußische Regierung hat in ein paar Städten Schulen geschaffen, welche die gewerbliche und kaufmännische Ausbildung der Mädchen, wie deren gründliche Vorbereitung für das Haus durchführen. An drei Stellen erhalten die Mädchen bei ihrer Arbeit an praktischen Aufgaben ein wirtliches Verständnis für das Leben und seinen Inhalt. Wenn dieselben auch geschickt gemacht werden, in einem kaufmännischen oder gewerblichen Berufe sich den Lebensunterhalt selbst zu erwerben, so erlangen sie doch gleichzeitig auch diejenige Ausbildung, die ihnen ermöglicht, einst als Frau und Mutter ihre Pflichten in vorzüglicher Weise zu erfüllen. Unser in so vielen ähnlichen Dingen an der Spitze marschierendes Hessen bleibt in dieser Beziehung leider hinter den genannten Ländern zurück. Die Thätigkeit der Frau in Bezug auf die Kinder- erziehuna und die Wirtschaft für das Haus ist viel wichtiger, als die der Männer. Tüchtige, ihre Aufgabe gut lösende Aiänner sind reichlich vorhanden; an Frauen, die ihren Pflichtentreis in zeitgemäßer Weise erfolgreich zu erfüllen vermögen, ist leider ein Mangel vorhanden. So sehr wir uns jedes Fortschritts freuen, so hoffen wir doch, daß die Errichtung geeigneter Schulen für Atädchen sich nunmehr auch bei uns vollzieht.
Aus Aludt und Kund.
Ter Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Ortgiual-Nachrichtcu st nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Anz." gestattet.) Gießen, 18. Februar 1902.
** Religionsgeschichtliche Vorträge. Freitag abend hielt Professor. Holtzmann den letzten dieser Vor
träge ; er sprach über das Evangelium und die Äon* fessionen. Jesus nennt seine Predigt ein Evangelium; er verkündigt die 'Nähe der ersehnten goldenen Zeit, da Sünde und Not ein Ende haben; auch seine Bußpredigt schildert nur die Eigenart der ßlücflid)en Menschen jener Zeit. Wer seinem Wort nachlebt, wird fest und fieber, wahrhaft groß und wahrhaft glücklich. Weil Jesus bad bieten kann, deshalb erkennt Petrus in ihm den Messias. Aber das Judentum verwirft diese Frömmigkeit, kreuzigt Jesus, sein Gesetz verflucht jeden Gekreuzigten. Da preist Paulus das Kreuz des Messias durch ivelches das enge jüdische Gesetz verurteilt und den Heiden ohne den Zwang des Gesetzes das Gottesreich geöffnet sei. Also nicht Jesu Lebensauffassung, sondern sein Kreuzestod, seine Auferstehung als die Bestätigung seines Mcssiastums durch Gott, weiterhin auch seine Menschwerdung sind für Paulus die Thatsachen, an die sich der Glaube hält. Mit dem mono- thistischen Bekenntnis und einer gedrängten Auszählung der (Men der Erlösung zusammengefaßt, bilden sie das schon sehr frühe festaestellte apostolische Glaubensbekenntnis. — Schon für Pau ins handelt es sich also nicht um Zustimmung zu Jesu Lebensauffassung, sondern um Zugehörigkeit zu der Gemeinde, der das heil verheißen ist. So legt er^Gewicht auf die Zungenrede als Zeichen des Geistes Gottes, gestattet sogar die Taufe für Tode und leitet vorzeitiges Sterben vom unwürdigen Genuß des Abendmahls ab. Auf die Erkenntnis der Geheimnisse Gottes legt er großes Gewicht, die vom Judentum und Heidentum gepriesene Weltflucht läßt auch ihn die Eheschließung widerraten. — Die Christenheit hat bekämpft, was vom ursprünglichen Ziel wegführte: sie sammelt ihre heilige Schrift, die allein im Gottesdienst verlesen werden darf, sie befiehlt Gehorsam gegen ihre Beamten, die dadurch heilige Personen werden. Die Büßer, Einsiedler, Mönche hält sie hoch, zwingt aber nicht die Laien zu solch harter Frömmigkeit. Aber diese Büßer pflegen die Geheimnisse unb legen auf den großen Konzilien der Gesamtchristenheit ihre Lehre als Gesetz auf: die Lehre von der Dreieinigkeit in Nicäa und Konstantinopel, die Lehre von den Naturen Christi in Ephesus unb Kälchedre. So wird der Gottesdienst zum Vorschmack künftigen Heils; der .Mampf um die Bilder entspricht ganz der beschaulichen Frömmigkeit, die das Göttliche schon im Diesseits gemeßen will. Damit hat die griechische K.i r ch e ihre endgiltige Form erreicht: sie pflegt eine Religion heiliger Gebräuche, durch welche das Herz zur Vereinigung mit der Gottheit bereitet wird. Das hat Jesus gewiß nicht gewollt. Dio lateinische Kirche macht diese Entwickelung mit, aber mehr bewegen sie die Fragen nach der sittlichen Heiligkeit des Einzelnen und der Gemeinden. Deshalb legt fie großes Gewicht auf ihre Verfassung: die Völker sollen durch sie erzogen werden. Das erstrebte Leo I. im Gebiet des weströmischen Reichs, Gregor I. begründet nach dem Zusammenbruch des Reichs die geistige Weltherrschaft Roms im Abendland. Ein wichtiges Ziel war erreicht, als die Bischöfe allerorts als Beamte ,des Papstes galten; dann wieder, als die Wahl des Papstes in die Hände der Kardmäle
Gießener Tßeaterverein.
Haus Rosenhagen. •)
Drazna in 3 Auszügen von Max Halbe.
Mit dem kleinen Realismus des jüngstdeutschen Dramas geht es zu Ende. Der Hauch der Jugend, der uns über manche Schwächen hinwegtröstete, ist allmählich geschwunden. Auch Hauptmann, das Haupt des deutschen Realismus, liefert dafür ein Beispiel. Seine letzten beiden Dramen, „Michael Kramer" unb „Der rote Hahn", brachten ihm grämliche Mißerfolge. Ein Stück war immer blasser, ohnmächtiger als das andere. Sein respektables Ringen scheiterte hilflos, als es zu großem Stoffe tummelte, zum „Florian Geyer". Heyermans' „Hoffnung" bedeutete für uns den letzten großen Erfolg des Realismus; kein Zweifel, wir lernten da einen echten Dichter unb eine echte Dichtung kennen; fie trug ganz deutlich den Stempel „Dlade in Germany“, was wahrhaftig kein Fehler war, aber sie arbeitete mit den alten Mitteln, die noch immer versagt haben, wenn es einen großen Stoff zu bewältigen galt. Darum konnte diese „Hoffnung" keine neuen Hoffnungen wecken. Der Berliner Bühnen-Mißerfolg von Björnsons Maria Stnatt-Drama „Darnley", das als Buchdichtung mit seinem zwiespältigen Doppelkonflikt, einem psychologischen und einem historischen, nicht eindruckslos bleibt, bestätigt das Gesagte durchaus.
Just vor Jahresfrist vollendete Max Halbe sein Drama „Haus Rosenhagen". Am vorjährigen Faschingssonntag übersah er noch einmal das noch tintenfeuchte Werk unb fügte ihm folgendes WibmungSblatt vor:
„Meiner Heimat in treuer Erinnerung. Euch grüß' ich, bunte Felder, blaue Wetten, Euch dunkle Wälder, fern am Horizont.
Fremd seid ihr mir fett Kinderdämmerzeiten Und gabt mir alles doch, was ich gekonnt."
Mit biesen Versen charakterisiert der Dichter trefflich sich selber. Halbes Kunst ist Heimattilnst im besten Sinne des Wortes; seine Kunst ist nichl groß zwar, aber wurzelecht, und lyrisch dazu. Neun Jahre ist es jetzt her, als wir in Berlin dem jungen Dichter zujubelien unb uns an der zarten Stimmungslyrik seines Erstlingswerkes, der „Jugend", berauschten. Dilles, was er seitdem als Dramatiker geschaffen
*) Die Dichtung erschien als Buch 1901 bei Georg Bondi in Berlin. Preis 2 All.
hat, auch fein Bestes, die „Mutter Erde", zeigte eine so ausgesprochene Begabung für das Lyrische, daß häufig das eine dem anderen im Wege stand. Auch sein neuestes Werk, das „Haus Rosenhagen", zeigt den Januskopf der Halbe'schen Muse. Das lyrische Moment, die feine unb duftige Stim- mnngsmalerei üben fottgesetzt einen hemmenden Einfluß auf die Handlung aus, die keinen Fottgang nimmt, unb bei schärferem Zusehen erkennt man, daß der ganze dichterische Vorwurf nicht dramatisch, sondern episch-lyrisch ist, wie Hauptmanns „Michael Kramer" u. g. novellistisch, wie Björnsons „Darnley" ein Romanstoff. Darum ist die Lektüre des Buches eindrucksvoller als die Bühnendarslellung.
Das Drama ist eine altpreußische Dorf- und Bauern- geschichte, eine Uebertragung des Gottfr. Keller'schen Montecchi unb Capuletti auf dem Dorfe ins Westpreußische. Es handelt sich um Bauernhaß, was an sich eine sehr respektable Sache ist. Ein starker Haß ist eines Dramatikers durchaus würdig, vorausgesetzt, daß der Dichter uns mit dem Haß auch die starke Persönlichkeit gibt, in der er wohnt. Das ist nun leider bei Halbe nur halb der Fall. Christian Rosenhagen hat die Seele eines „Eroberers". Er hat, dem Vorgänge seiner Väter mtt noch hättcrer Hand folgend, die Andern im Dorfe „mtt Gottes und Deiwels Hülfe so langsam raus- gebiffen und rausgeschmiyen". Tas ganze Torf Hohenau mit dem gesamten Grundbesitz der Einzelnen hat er an sich gebracht mit dem Weitblick eines Großkaufmanns unb der Rücksichtslosigkeit eines Wucherers. Rur einer hat ihm widerstanden, einer, der ihm gewachsen ist, Thomas Voß. Das Haus Voffens mit einer Wiese davor bildet, wie unser Oberheffen inmitten preußischen Besitzes, eine Art Enklave im großen Gute Rosenhagens; diese Enklave ist ein schmerzender Dorn m seinem Herzen, lieber den starrköpfigen Nachbar Thomas ist der alle Christian nach neuerlichen Aergermssen wieder einmal so aufgebracht, daß ihn ein Schlaganfall als Sterbens- siechen aufs Krankenlager geworfen hat. Und als er kommt zu nerben, muß ihm der Sohn und Erbe, Karl Egon, schwören, auf feiner Scholle auszuharren und nicht eher zu ruhen, als bis er auch den Voß mit seiner Wiese kaput gemacht hat. Ter alte Rosenhagen also, in dem der Bauernhaß ungebrochen, wild und rücksichtslos lebte, sinkt ins Grab; diesen Prachtkerl schafft Halde aus der Welt, um den jungen Rosenhagen emführen zu können unb, wie in seiner „Mutter Erde", zu deren Schaden, Litteratenerlebniffe einzuflechten. Der junge
Rosenhagen Halbes ist ein Halber, halb Bauer, halb moderner Mensch, schließlich keines von beiden. So ist denn der schön geschürzte Knoten schon im ersten Akte durchhauen. In dem nach dem prächtigen tragischen Vorwurf des ersten Aktes neu einsetzenden Liebesroman Karl Egons spielen zwei Frauen eine Haupttolle: Martha Reimann, eine arme, elternlose Cusine des jungen Herrn auf Hohenau, und Hermine Diesterkamp, die wie Rich. Vossens „Alexandra" die Tochter einer Kunstreiterin ist. Sudermanns „Heimchen" im „Johannisfeuer" hat Halbe halbiett: die sympathischen Seiten ihres Charakters besitzt Mattha, die anderen Hermine. Die letztere ist eine Sirene, die ihren Verehrer hinauslockt zu Freiheit, Ruhm und Glanz da draußen, em sphinxartiges Weib, wie die Lydia in Björnsons „Labore- rnus", nur nicht so geistreich wie diese. Mattha aber verkörpert symbolisch die dämonische Macht der schölle. „ Karl Egon, diese Epigonennatur nut dem empfindlichen Nervensystem der Jugend von heute, hat die schönsten Pläne. Er verlobt sich mit Hermine, der er ein Schloß bauen und einen Park anlegen will, um, wie Halbes Landsmann L-kowronneck, eine „neue Zeit" zu schaffen für — Hohenau. Tenn Karl Egon ist gefesselt durch Schwur und lleberliefcrung an die ererbte Ackerkrume.
Der neue, der Liebeskonflikt, der den ersten, den Konflikt des Haffes, abgelöst hat, hat sich spannend zu entwickeln begonnen. Doch nun fommt das Malheur. Als die Sache brenzlich wird unb Halbe nicht weiter kann, da besinnt er sich auf Schillers schöne Worte von deni Frömmsten, der nicht in Frieden leben kann, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt« Ter Dichter dttickl also kalt lächelnd dem Nachbar die Flinte in die Hand, um den jungen Rosenhagen mederzuknallen! Der Schuß trifft auch das Stück ms Herz. Er ist opernhaft, wie es der der „Jugend" war. Es ist gar fein Schluß. Tenn roa§ wirb mü diesem Schlüsse gejagt? Etwa wie baS Haus Rosenhagen auSsurbt? Wollte unS denn Halbe wittlich nichts Anderes geben als nur eine Tüntzersche Erläuterung der, Unterprimanern wie dem Fritz Tieslerkamp zum schönen Auffatzthema dienenden Goethe-Wotte: „Was Du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es um es zu besitzen" ? Will Halbe nur die platte Moral auSkramen, daß wuchettscher Erwerb Unheil bringt? Ter Tob Karl Egons ist keine Notwendigkett, die sich aus der Handlung ergiebl, sondern, ganz im Gegenteil, btinbefrer Zufall, herbeigesuhrt durch ein eifersüchtiges


