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Schmackhafter waren, um in jenem Bilde zu bleiben, die
Wie die Ewigkeit sieht diese Frau
und neuen Sonnenschein
abgeklärter Weltklugheit, alles be- Butterbrote, zwischen denen dies „Sandwich lag. Die ver- y ...... ° -.v. -r Y ......<Sr>hpnfp(a rprhf nur n 9
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x— Friedb erg, 16. Febr. Die seit Donnerstag hier im Saalbau aufgeführten Werning'scheu Kriegsse st- spiele erfreuen sich größten Besuchs auch seitens der Militärvereine der Umgegend. Heute gingen mehrere Sonderzüge, die am Abend die Besucher wieder nach Hause brachten. Am Samstag waren die Karten bereits bis zum nächsten Freitag verkauft. Zahlreiche Vereine, die sich zu spät anmeldeten, mußten zurückgewiesen werden. Ter Erlös der Festspiele wird zum Teile in den hiesigen Kriegerdenkmalsfonds fließen. — Der hier in Pension lebende Dekan Buch ho ld ist gestorben.
th Aus dem Nidder-Scementhale, M. Febr. Erst neulich brachten wir eine Notiz über einen Raubanfall auf der Straße Düdelsheim-Lindheim. Heute können wir weiter mit-
teilen, daß in dem zwischen Düdelsheim und Hainchen gelegenen Walde kurz nacheinander ein Mann und eine Frau von umherstreichenden Vagabunden angepackt wurden. Ersterem sollen die Strolche eine ansehnliche Barsumme abgenommen haben, während sie sich bei letzterer mit em paar Pfennigen begnügen mußten. ~
ö Himbach (Kreis Büdingen), 17. Febr.^ Im Begriff, Kartoffeln aus dem Keller zu holen, kam am Samstag abend eine hiesige sehr korpulente Frau auf der Treppe so unglücklich zu Fall, daß sie einen schlimmen Knöchelbruch davontrug. Der Knochen war nicht bloß durch die Fleischteile des Fußes, sondern auch noch durch den Strumpf gedrungen. Der sofort herbeigerufene Arzt konnte allein wenig ausrichten; es mußte deshalb gestern ein zweiter Arzt konsultiert werden.
Biebrich, 14. Febr. Em Schwindler, der in Uniform eines Reserveoffiziers hiesige Familien um hohe Beträge durch allerhand Vorspiegelungen betrogen hat und seine Gläubiger mit gefälschten Wechseln bezahlte, wurde in Spandau verhaftet. Auch in Wiesbaden und Mainz trieb der Schwindler sein Unwesen. In Wiesbaden wohnte er bei einem Schuhmann, während er von der Kriminalpolizei gesucht wurde.
bringen wollte. Herr Fricke hat, wie jeder Besucher des Frankfurter Schauspielhauses weiß, cm wohlklingendes Organ und em sehr regelmäßiges Gesicht, das mancher für so schön hält, daß jetzt die Rede geht, er sei als Nachfolger von Christians, der auf drei Jahre nach Amerika geht, fürs kgl. Schauspielhaus in Berlin in Aussicht genommen. Aber ein großer Menfchendarsleller ist er nicht. Sein Mienenspiel besteht im Aufziehen der Augenbrauen und Dehnen der Nasen- flügel. Seine Charakterisierungskunst ist für einen Karl Egon Rosenhagen nicht ausreichend. Wenn er, der Nervöse, nach der großen Erregung z. B., die ihm der Bruch mit Hermine brachte, mit der Miene gemütlichster Gemächlichkeit sich von Voß schmähen und bedrohen läßt, ohne etwas von der seelischen Depression m^ubeuten, in die ihn die letzten Augenblicke versetzten, wenn er dann kurz vor seinem Ende, nach dem Geständnis Marthas, nichts von den umwälzenden Vorgängen m semem Innern zu zeigen weiß, so zeichnete er unS
gemacht.
Die Regie hatte geschickt eine gewisse Geschlossenheit erreicht. DaS Publikum war in bester Stimmung und spendete reichen Beifall. W.
in jeder beliebigen Schriftart und Karton.
I forte, sowie mit Zirkeln aller studentifcben
Vereinigungen, liefert zu mähigen preisen
vrühl'sche Universitäts-Druckerei, Schulstrahe 7
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
ehrfurchtgebietend da, in <
greifendem Humor und unverwüstlichem Natursinn. — Aber die Wirkung des Stückes ist eine Wirkung der Situationen. Wo ist der wagemutige Kletterer von 1893 geblieben? Ist er wirklich schon ein beschaulicher, mit sophokleischer Behäbigkeit gesegneter Wanderer der breiten Ebene geworden? Dürfen wir, trotz allem, noch hoffen, daß uns die nächsten Jahre die Erfüllung unserer auf Halbe einst gesetzten Erwartungen bringen
Universitüts Nachrichten.
Der Regierungsassessor im Kultusministerium Dyroff wurde zmu ordentlichen Professor des Staatsrechtes der Universität München ernannt. Er tritt an die Stelle )e§ verstorbenen Professors Max von Seydel. Der Piw- sessor für Experimentalphysik am Eidgenössischen Polytechnikum zu Zürich Jean Perne t ist im Alter von 53 Jahren gestorben. — Wie verlautet, haben die Kommt) jurnen des elsässischen Landesaus,chufses den in den beiden letzten Jahren abgelehnten Kredit für ein pharmazeutisches Jn- Htut an der Universität Straßburg angenommen.
Schisssnachrichten.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Earl Loos, Kirchenplatz.
Bremen, 14. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschraubenoampfer „Kassel", Kapitän B. Pctermann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
führerische Hermine gab Frl. Hohenfels recht gut, als schillernden Schmetterling. Ihre Szenen mit Karl Egon waren lebensecht, prickelnd, hatten auch etwas von dem sprühenden Feuerwerk einer Ciree. Dagegen versagte sie in der großen Auseinandersetzung mit Martha; da hatte ste auf einmal auf- aehört, das tändelnde, kokette, oberflächliche Ding zu fern, da wurde sie zu ernsthaft, zu wuchtig. Für die Martha fand Frl. Feige echte und herbe Töne, vielleicht gab sie diesen weiblichen Brackenburg manchmalzu herb. Die sympathische Künstlerin hätte es vermeiden müssen, ihr Herz auf dem Antlitze zu tragen; Karl Egon ist doch nicht blmd. Also etwas mehr Beherrschung, mehr Zurückhaltung wäre angebracht gewesen. Herr Ger lach machte aus dem alten Rosenhagen eine effektvolle schauspielerische Leistung, und Herr L eß mann bemühte sich ehrlich den alten Voß darzustellen mit seinem finftern Trotz und seiner starrköpfigen schwerfälligen Kraft; er blieb aber dabei in einer gewissen Verlegenheit. Frau Jenny als die alte Großmutter mit dem ewigen Leben hielt den glücklich gelvählten Ton geschickt fest. Zu guter Technik und sicherer Charakterisierung gesellte sich ein gesunder Humor, um d'ic Alte zur besten Figur des Stückes zu machen. Herr Zo der war a lsPrimanerFritz zwar ettvas laut aber doch von mitreißendem Humor; bemjungcn Künstler, der zusehends die beiten Fortschritte macht, gelingt seit einiger Zeit fast jede Aufgabe. Dem Allerwelts- agenten Wegner gab Herr Hertz o g eine fast vollkommen gelungene westpreußische Färbung; dialektisch roar, das g nicht immer richtig, das dort oben keineswegs wie j, sondern vielmehr zunicist annähernd wie das ch ausgesprochen wird. Herr Sandor war als friedenstiftender Pastor etwas steif und fand auch den milden, überredenden Ton nicht recht, und Herr Ramsey er führte den unglaublich redseligen und sonderbarerweise überall herumstehenden grobknochigen Inspektor Rathke derb und nicht ohne Leidenschaft durch, schielte aber wieder unaufhörlich ins Parkett und blieb darum in der Wirkung allzu äußerlich. Eine vortreffliche Maske als Landarzt hatte für seine kurze Episode Herr Schneider
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werden?
Die Darstellung bei uns war in manchem Wesentlichen gut. Die Hauptfigur, Karl Egon, stellte der Gast, Herr Fricke aus Frankfurt, dar, nicht als schwankenden Schwächling, wie ihn der Dichter gegeben hat, nicht als zwiespältige Natur, sondern niehr als großsprecherischen Philister mit den Manieren eines Gentleman. Er gestaltete ihn nichts weniger als tragisch, aber auch keineswegs so „aus der Art geschlagen", wie sie alle behaupten. Nach französischem Bühnenbild heißt das Männlein, das von zwei Weiblein ins Gedränge gebracht wird, „Sandwich". Mit der angelsächsischen Gemütsruhe jenes Grafen Sandwich, der beün aufregendsten Spiel Butterbrote zu essen pflegte, die hepte nach ihm jenen historischen Namen tragen, hatte Herr Fr. den Karl Egon angefaßt und diesen Romeo vom Dorfe obendrein frisiert, als ob er Herrn Anton v. Werner in Berlin eine Huldigungsadresse über-
Mädchen, das obendrein eine schwer glaubliche Dummheit : beging; sie hetzt den Feiiid des angebeteten Vetters gegen । diesen auf, macht sich dem Liebsten verhaßt und bei der ■ Rivalin lächerlich, um zum Schluß ein paar Thränen ins Sacktüchlein zu vergießen. Alle Momente sind gegeben, um die Feindschaft zwischen den Nachbarn aus der Welt zu schaffen. Das gewaltsame Ende ist nur das Produkt einer momentanen Aufwallung des alten Voß, dem man einen gemeinen Meuchelmord gar nicht zutraut, zumal wir ja sein eingewurzeltes Rechtsgefühl kennen gelernt haben. Und ist denn mit dem Funde der alten Dokumente der Streck zivischen Rosenhagen und Voß wirklich schon im Voraus zu Ungunsten des Letzteren entschieden? Es ist kein Zweifel, so dringend nötig hätte er es nicht gehabt zu schießen, denn daß er sich vor einem bloßen Prozeß so scheut, um zur Gewalt zu greifen, das ist von einem Bauern überhaupt nicht, und vom alten Voß am wenigsten anzunehmeu. Es bleibt dabei jedenfalls interessant, daß dieses Drama Halbes zu einem Compendiuni fürs Grundbuchrecht benutzt werden könnte. — Wie einen Dampfkessel bat Halbe seinen agrarischen Kraftgesang zum Schluß überhitzt und bringt ihn zur Explosion. Die wirkliche Explosion, die Björnson im zweiten Teile seines Dramas „Ücbcr unsere Kraft" bringt, bildet ein wesentliches Hauptmoment der Dichtung; die bildliche Explosion, die Halbe's Drama beschließt, ist der ganzen Dichtung größte Schwäche.
Aber die Dichtung Halbe's hat doch ihre schönen Vorzüge, die uns in alter „Jugend"-Frische seine blauäugige deutsche ehrliche Kunst zeigen. Alle die Leute, die wir da vor uns sehen, sind samt und sonders echte Wrenschen, mit denen es einem geht wie mit manchem alten Porträt, deren Originale vor Jahrhunderten lebten, denen man es aber mit aller Bestimmtheit ansieht, daß sie ähnlich sein müssen; denn ihr ganzes Wesen spricht aus ihnen. Halbe ist ja ivabrlich kein Hebbel, der von Meister Antons Werkstatt an§ in weite Tiefen hineinleuchtet. Aber seine Charakterzcichnung ist doch von wunderbarer Sicherheit. Das beste, was er uns hier gab, ist eine Großmutter. Schon in seiner Novelle „Frau Weseck" hatte er ein köstliches altes Frauenporträt geschaffen. Tie Großmutter Rosenhagen ist 93 Jahre alt geworden; sie hat miterlebt, was drei Generationen hier geschaffen haben; nie
gelegt war; das dreizehnte Jahrhundert ist die Blütezeit 1 der römischen Kirche: durch die Beichte, durch Predigt und i Unterricht, durch die Inquisition erzieht sie die Völker. Und : nach dem Niedergang des Einflusses vom vierzehnten bis । zum sechzehnten Jahrhundert brachte ihr die Gesellschaft Jesu durch umsichtige, vielgeschäftige Thätigkeit einen neuen Aufschwung. Die lateinische Kirche hat weit mehr charakter- bildende Art als die griechische; aber auch im Mittelpunkt ihres Gottesdienstes steht das Wunder der Verwandlung, auch ihr ist das Mönchtum die höchste Art der Frömmigkeit. Vor allem verweisen beide Formen des Katholizismus den Einzelnen nicht auf das Lebensziel Jesu, sondern fordern seine Eingliederung unter die Ordnungen einer mit Verheißungen ausgestatteten Gemeinde. Als der Orden des Franz von Assisi mit feinem Ziel der Nachfolge Jesu bestätigt war, kämpfte er, wenigstens in einzelnen Vertretern, gegen die tzeilsnotwendigkeit bestimmter kirchlicher Ordnungen und bahnte so die Reformation art. — Lu th ers That ist ein klares Verständnis des Werkes Jesu Christi. An den Thesen von 1517 wurde gezeigt, daß Luther die Forderung unablässiger Selbsterziehung, die ohne viele Kämpfe nicht gedacht werden kann, als das heilige Grundgebot Gottes betrachtet, wobei ihm die Fürsorge für den Nebenmenschen als erste Pflicht gilt, daß er aber dem bußfertigen Christen ohne besondere Vermittelung die Sündenvergebung zuerkennt. Das ist die klar verstandene Lebensauffassung Jesu. Allerdings ist dieser ursprüngliche Gedanke Luthers später verschoben worden, sofern in den lutheri'chen Gemeinden die Zusage zu bestimmten Lehrsätzen als Bedingung des Heils gedacht wurde; die reformierten Gemeinden forderten immer den Gehorsam gegen die Ordnungen des Gottesvolks, nur daß im Unterschied vom Katholizismus alles Mchtbib lisch e abgelehnt wurde. — Aber das Bleibende im Wechsel kirchlicher Lehre und Ordnungen ist die Eigenart, nämlich das frohe Vertrauen, daß ein Vielen nützliches Leben auch bei Gott nicht verloren ist.
** Zur Hilfeleistung bei Eisenbahnunfällen. Die Vorkehrungen zur Hilfeleistung bei .Eisenbahnunfällen sollen, nach einem neueren Erlaß des preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten, verbessert werden, damit die Hilfe so schleunig und so wirksam wie nur irgend möglich gebracht werden kann. Indem der .Minister sich vorbehätt, hierfür allgemeine ergänzende An- weifungxn zu geben, hat er die Eisenbahndirektionen beauftragt, sofon die in ihren Bezirken bestehenden Vorkehrungen und Vorschriften zu prüfen und etwa erforderliche Ergänzungen unverzüglich anzuordnen. Um einen Ueberblick über die vorhandenen Einrichtungen dieser Art zu gewinnen, haben die Eisenbahndirektionen dem Minister 'für jede mit einem Hilfsgerätmagen ausgestattete Station eine Aufzeichnung einzureichen und gleichzettig zu prüfen, und zu beleuchten, welche Verbesserungen wünschenswert erscheinen. Dabei ist Insbesondere auch zu prüfen, ob und an welchen Orten eine Vermehrung der Hilfsgerätschaften geboten ist, ob es sich empfiehlt, neben jedem Hilfsgerätwagen mindestens einen mit aufhängbaren Tragbahren und den erforderlichen Einrichtungen für ärztliche Hil)eleistungen ausgerüsteten Personenwagen bereit zu stellen; ferner ist auch zu prüfen, ob eine Erweiterung der telephonischen Einrichtungen von Vorteil sein werde, damit z. B. die Meldungen von der Strecke nach der Station beschleunigt werden
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Die alten Pensionäre scheinen auch in diesem Jahre wieder leer ausgehen zu sollen; wenigstens ist für die Erhöhung ihrer Pensionen in dem jetzt den Standen vorgelegten Hauptvoranschlag kein Betrag vorgesehen. £>te haben zwar in verschiedenen Denkschriften an Regierung und Stände die Berechtigung ihrer Forderung schlagend, nachgewiesen, eine Anzahl Abgeordneter — Vertreter sämtlicher Kammerfraktionen — hat einen darauf bezüglichen Antrag an die Regierung gerichtet, diese selbst hat durch ihre Vertreter wiederholt versichert, daß sie den alten ver- )ienten Beamten das größte Wohlwollen entgegenbringe: und — däs Resultat gleich nichts. Für die vor dem Jahre 1896 pensionierten Volksschullehrer ist zwar ein Betrag in den Voranschlag eingestellt, allerdings nur für Unter- tützungen, den früheren Staatsdienern versagt man aber elbst diese. — Wo bleibt da das Wohlwollen der Regierung? Ja, wird es wieder heißen, wir wollten schon, aber es ist kein Geld da! Und doch hat man. Geld in Ueberflufr für alle sonstigen Zwecke. Man vergteiche nur einmal die Summen für die in Aussicht genommenen Bauten, die wenigstens teilweise keineswegs so nötig oder doch nicht so drängend sind, und man wird finden, daß es an Geld auch für unproduktive Anlagen keineswegs fehlt. Nur für die alten, eines anderen Erwerbes unfähigen Männer, die ihre besten Kräfte im Dienste des Staates verbrauchten, kann man keine Mittel finden. Vielleicht ist es noch möglich in Eingaben, an die Ständekammem eine Aenderung herbeizuführen, aber dann ist ein rasches Eintreten geboten! Hoffen wir, daß die Stände ihr Wohlwollen nicht blos theoretisch, wie die Regierung, sondern auch praktisch betätigen. Einer für Viele.
Höchste Temperatur am 17. Februar 4- 2,3° C.
Niedrigste „ „17. „ — 7,7° C.
Risse in den Händen,
in den Gelenken der Handfläche, kommen häufig bei Handwerkern, sowie bei Köchinnen und Spülmädchen vor, und zwar so chlimm, daß die Arbeit mck solchen Händen eine reme Qual ist. Wenn Sie die Handfläche über Nacht fest mck Obermeyers Herbaselfe em- schmieren, so werden die Risse in 8—14 Tagen verschwinden, was unmhüae Zeugnisse bestätigen. Aerztlich warm empfohlen und verordnt. Mwndteile 90°" Seife, 2% Salbei 3°/ Arniea l^ arab. Wasserbecherkraut und 3,5% Harnkraut. In allen Apotheken und Drogerien per Stück Mk. 1.25 zu haben oder Versandt durch den alleinigen Fabrikanten I. Gioth in Hanau a. M.
ist sie von der Scholle gekommen. Doch an§ Sterben denkt t ~
sie noch lange mcht. Jeder Morgen bringt ihr neue Freude deutlich btt Grenzen ferner Kunst.
Arbeiterbewegung.
Rom, 16. Febr. Die Arbeiter uub Arbeiterinnen der staatlichen Tabakmanusaktur sind in einen Streik einaetreten. Sie hatten eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen (Lohne, Arbeitszeit u. s. w.) verlangt. Die Direktion lehnte nicht nur diese Forderungen ab, sondern weigerte sich auch, mit einer Kommission zu verhandeln. Daraus stellten dre Arbeiter ihre ThaNgkeck em; sie haben nun beschlossen, eine Eingabe an den Fnanzmmister zu machen. ____________________
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
th. S t o ck h e i m, 15. Febr. Die Campagne für 1901/02 an der hiesigen Zuckerfabrik ist vollständig beendet. Der Hauptbetrieb, d. i. das eigentliche Rübenverarbeitungs- aeschäft erforderte einen Zeitraum von etwa 15 Wochen. Es kamen ettoa 560 000 Zentner Zuckerrüben in 188 Arbeitsschichten zur Verarbeitung, was rund 3000 Zentner pro Schicht ausmacht. Die Arbeitsschichten erstrecken sich auf den Tag und die Nacht und sind ununterbrochen eingehalten worden. In der Haupteampagne waren ungefähr 300 Arbeiter — in Tag- und Nachtschicht je 150 — beschäftigt. Die Nacheampagne nahm noch etwa 5 Wochen in Anspruch, ^n dieser Zeit wurde namentlich auch im Nachtbetrieb das zweite und dritte Produkt des Rohzuckers geschleudert. — Die Rüben zeigten im allgemeinen gegen das Vorjahr einen niederen Zuckergehalt. Sie hatten einen Prozentsatz von 10 3 bis 17,5. Das Hauptlieserungsquantum wurde durch die Aktionäre in Form von Pflichtrüben gestellt. Gegen das Vorjahr war der Anbau um 200 Normalmorgen gestiegen. Je nach Gehalt kamen 85 bis 90 Pfg. pro Zentner zur Bezahlung. Die Rübenschnitzel gingen an die Landwirte zurück, und zwar wurden sie teils grün, teils getrocknet verkauft. Auch stellte die Fabrik sogenanntes Me- lafsesutter her. Der Preis eines Zentners davon betrug etwa 4.60 Mk. Außerdem versuchte man durch Denaturierung von dritten Zuckerprodukten mit Reisfuttermehl ein Viehfuttermittel zu gewinnen.
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3,8
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4,4
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