Ausgabe 
16.10.1902 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

IJ1D

itarf seit dem Beginn

12/03 Bescheinigungen Über das

brachen und in die Parterreräume der Kaserne verlegt wer­den. Vor einigen Tagen siedelte die 2. Kompagnie in die

spruch auf den auS, den der

wissen.

Stadtdekan Tr. v. Braun bittetnach der schönen

?lrnrtfN

. ' 3i ^mtersä !hurnc »er, der | ibeaiet a ®it einei locht« h bürg. No llberwoch machen, locht«, Lrl. Lu öflodlie unb bez

'iäj and) .Änservato

Rieh ltochdor^ HloßbaS int <$tlb Sen. L wurde do tiv unket

berechtigung einzureichen.

- Militärisches. Wie bestimmt verlautet, stehen für die allernächste Zeit in der alten Kaserne bedeutende bauliche Veränderungen bevor. So soll in erster Linie das im Kasernenhof stehende Wirtschaftsgebäude abge-

Episode den Rückfall ins männliche Geschlecht verzeihen zu wollen". Er erläuterte die Stellung der Bibel zur Mäßig-

wurde das Thor geöffnet.

Ter Prinz reifte in strengstem Jncognito. Es wurden bei dem "Nachtquartier die größeren Orte vermieden, um jedes Aufsehen zu verhindern. Tie Fahrt ging am ersten Tage von Kiel bis .Verden, ca. 180 Kilometer, am zweiten! Loge bis Osnabrück, ca. 180 Kilometer, von hier nach Düsseldorf. Die Ausstellung wurde nicht besucht.

Von Rheinstein erfolgte die Abfahrt gestern früh 11 llhr. Die Fahrt ging dann über Bingen, Mainz, Kastel, Kostheim über Gvoß-Gerau und die Einfahrt in Tarmstadt erfolgte durch das Rheinthor. Als der Prinz die Rhein- straßc herauf vor dem Schloß anlangte, waren seine Ge­mahlin nebst Mördern, der Großherzog, Prinzeß Ludwig von Battenberg, gerade auf dem Wall, welcher freien Aus blick rracy Der Rh ein st raße gewahrt und gingen dem Besuch entgegen.

Ter Prinz wird mit dem Großherzog einige Tage die Jagd besuchen und voraussichtlich die Rückreise nach Kiel wieder per Automobil auf dem kürzesten Wege machen.

fMpathÄ sprech' ;.r Sühne sichtbar

iw«; die beE bak b0 nachou ceruhttte unb vn-r

keitsfrage, kam dann aus die gewissen Genies, welche gern als lebendige Beispiele für die wohlthätige Wirkung des Alkohols angeführt werden, wobei man aber vergesse, daß! das Trinken nicht das Geniale an ihnen gewesen und ihnen das Leben durch so manche dunkle Stunde verbittert worden sei. Auch der seucht-sröhliche Bruder Studio bekam sein Teil ab und wurde aufgesordert, den bacchantischen Teil seines Kommersbuches der demselben sehr nötigen Reini­gung von Unflat baldigst zu unterziehen.Philister", Zopsträge^, seien nicht die, welche die studentischen Trink­sitten bekämpften, sondern die, welche an ihnen festhielten. In diesen Tagen habe ihm ein Student gesagt, daß es mit dem Trinken in den Verbindungen schon sehr zurückgehe. Tas habe ihn sehr gefreut; als der junge Mann chm aber gesagt habe, daß das Maximum, das der F u ch s m a j o r den Füchsen an einem Abend vorkomme, nur noch zehn Schoppen sei (Bewegung), und das auch nicht etwa halbe, sondern nur 4 Zehntel (Hört!), da sei ihm der F o r t s ch r i t t

Riedesel Frhr. zu Eisenbach, Exzellenz, Oberstallmeister zu Tarmstadt, 18) Herr Bolprecht Riedesel Frhr. zu Eisenbach, Oberkammerherr zu Tarmstadt, 19) Herr Wil­helm Riedesel Frhr. zu Eisenbach zu Kassel, 20) Herr Maximilian Frhr. Ueberbruck von Rodenstein, Geheime- rat zu Bensheim, 21) Herr Karl Frhr. Sch e n k zu Schweins­berg-Wäldershausen, Exzellenz, Wäldershausen, 22) Herr Ernst Frhr. v. Seck end o r f s-Verna, Kammerherr zu Rüsselsheim, 23) Herr Philipp ^rhr. Wambolt von Um- stadt zu Birkenau, 24) Herr Ferdinand Willich genannt von Pöllnitz, Oberlandstallmeister zu Tarmstadt. Diese/ Verzeichnis wird mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß etwaige Einwendungen bis zum 29. Oktober einschließlich bei dem Regierungskommissär Geh. Staatsrat Krug von Nidda vorzubringen sind. Sollten in dem Verzeichnis nicl)t ausgenommene adelige Grundbesitzer chre Stimm­berechtigung und Wählbarkeit begründen wollen, so sind neben dem Nachweis der Versteuerung eines Normalgrund­steuerkapitals von mindestens 2100JÜi des Rechnungsjahres 1901, T

Vorhandensein der in Artikel 6 des Ge,etzes vom 8. oember 1872 bezeichneten Voraussetzungen der Stinun-

beihen im Resmo Ätsche^ .ui W 00 Statt ziedig) didaten, I 2hn not Niestet J id. i tixunfl d' nii Ärau

I t*M fr« g dah I ' Mau Itengtali K (Minin erdc l Smit! md irährrnd sei C 2w Behird f MaScagni I ztlvvib oii^en, i ünrn einfl I äche unb I :tiU be|i Cuartalei I Ltiftun

Sii I 'ich bei b I sistierte otompt ei I ch nach worben.

Ful I Landgi Umkirch i>nn Tor iümponi spielte i

oitib «hi aien Zch BWudj; ^ares i es nach c

eÄa ®«e aus o^'dneiste Bar» durch emem " ' btnu ^52ibr

Bii 1*1 tin N

r^b bf" bi

Km Rumen [amen Z - fteine«

sehr unwirsch wegen der späten Störung war, sich aber schließlich dock) bereit erklärte, das Gepäck nach der Burg zu tragen. Auch auf derBurgwarderEmpfangkein liebenswürdiger; erst als der Prinz auf die Frage fiScr da" die Antwort erteilte, der Besitzer der Burg,

neralkonsul Koche, hatte sich zur Repräsentation dorthin begeben. Ferner waren erschienen Premierminister Danew, Finanzminister Sarasow, der Minister für Handel und Acker­bau, Abrasafew, und das deutsche Konsularkorps auf Sofia unb Warna. An Bord des Dampfers veranstaltete die Deutsche Levantelinie für ihre Gäste ein Frühstück. Bei der Tafel brachte der deutsche Generalkonsul einen Trink- ' ' Fürsten Ferdinand und die fürstliche Famllie Fürst mit einem Hoch auf den deutschen Kaiser erwiderte. Für den Abend wurde das deutsche Kon­sularkorps, Gweralkonsul Koche und Kapitän Steen von berTherapia" zum Diner beim Fürsten nach Euxinograd

bürg veranlaßte.

Aus der Fahrt zwischen Wahn bis Köln und Troisdorf | versagte nämlich das Fahrzeug den Tienst. Ta in Trois­dorf niemand den Schaden reparieren konnte, so schickte der Prinz seinen Adjutanten nach Siegburg voraus, um in der Maschinenfabrik Krämer anfragen zu lassen, ob diese die Reparatur übernehmen könnte. Prinz Heinrich, welcher nicht erkannt wurde, mietete in Troisdorf ein Pferd, um fein Automobil nach Siegburg ziehen zu lassen. Ter Kutscher hielt unterwegs auf der etwa 6 Kilometer betragenden Strecke verschiedentlich an Wirtshäusern an, um sich zu stärken und das Pferd neue Kräfte sammeln zu lassen. Abends gegen 8 Uhr langte der Zug in Siegburg an. Tas Fahrzeug wurde sofort untersucht, wobei Prinz Heinrick) selbst mit Hand anlegte, und es stellte sich heraus, daß der Kessel durch gebrannt war, die Reparatur also längere Zeit in Anspruch nehmen würde, und an eine Fort­setzung der Reise am selben Abend nicht zu denken war. Ta Prinz Heinrich nicht in ein Hotel gehen wollte, so fragte er den Besitzer der Maschinenfabrik Krämer, welcher ein sehr angesehener, aber doch immerhin ein ganz ein­facher Mann ist und mit seiner Familie ein kleines Hans bewohnt, ob er ihm vielleicht ein Sopha zur ,Verfügung

stellen wolle, aus welchem er die Nacht zubringen könne. I twas langsam vorgekommen. (Heiterkeit.) Krämer räumte dem Prinzen Heinrich und dem Adjutanten Lehrer Tr. K. G. Lutz-Stuttgart begann mit einem je ein Zimmer ein. Bis nach Mitternacht saß der Prinz, ^berblick in die beklagenswerten Ergebnisse zahlreicher , o... , nachdem er im Hause zu Abend gegessen hatte, gemütlich Erhebungen betreffend den Alloholgenuß bei Schulkindern, neue städtische Kaserne über, sodaß nur noch zwei Kompag- mit der Familie Krämer zusammen unb unterhielt fity ber nach den landesüblichen Getränken Wern, Most, Bier , bec aIten verbleiben. Ferner verlautet, daß später

r » < . i* l A.fx Ca.m Qfn t I J ... , « K a . u« - A .. I nach Herstellung eines weiteren Neubaues auch diese in die

ftüh wecken, unb «eine erste Frage galt feinem Automobil. an e.inem Montag 24 Schulkinder w e g e n perlte 9 alte Kaserne soll dann als

Ter Prinz hielt sich noch den ganzen Vormittag ber fernen g e l r e ch t en Katzeniammers nach Haufe ge- neue Kasemubersred^ 'S* einer ZeÄ

Wirten auf, trank mit ihnen Kaffee unb .peiste mit ihnen mr dürft morden. Zeughauskaserne eingerichtet werden. Nach einer -Bered)

Mittag. Inzwischen war die Reparatur, welche die ganze Abschluß machte ein kurzer Vortrag des Fabrik- nung betragen die gesamten m der legten -Manöver

Nacht und den Vormittag in Anspruch genommen halte, Inspektors Tr. Fuchs-Karlsruhe. Die 10 bis 20 Prozent zurückgelegten Märsche unseres Regiments 210 Kilo- beenbet. Kurz vor 12 Uhr trat Prinz Heinrich, nachdem seines Einkommens, welche der deutsche Arbeiter dem meter, welche sich abzüglich der Sonn- und Ruhetage auf er den an seinem Fahrzeug beschäftigt gewesenen Arbeitern Moloch Alkohol opfert, fehlen namentlich an der Ernährung, 10 Marschtage verteilen.

unb der Familie seines Gastgebers, sowie diesem selbst ^nb zwar weniger an der Ernährung des Arbeiters selbst, .. aum Selbstmord des Bürgermeisters Wär» die Hand gedrückt und gebankt hatte, bie Wetterreife an, an ber Ernährung der Frau und der Kinder. Auf diefe in Bad Nauheim erfahren wir aus bester Quelle, welche ihn zumeist nach^chlof; Rheinftein bei Bmgen Weise ist der deutsche Arbeiter aber zugleich rnerne schlimme Mitteilung, Wörner habe verhaftet werden sollen,

führte, wo er das ihm vom Prinzen GeorZ von Preußen Abhängigkeit von Kneipen» und Kantinenwirten geraten DaB °ie -mu euung, o > > 1 . J .

hinterlassene Schloß in Augenschein nehmen wollte. unb trücibt immer mehr seinem wirtschaftlichen Slum ent- nicht richtig ist. Es war lediglich»em, ° J

Aber auch dorthin verfolgte ihn das Mißgeschick. Ter nCfleiL Wenn wir da helfen wollen, dürfen wir nicht blos eines Arztes veranlaßtes Ermittlungsverfahren gegen Prinz kam ganz unerwartet, trommelte einen Schiffer ^.wr predigen und uns im übrigen von dem Arbeiter Wörner im Gang; Haftbefehl war weder erlaßen, noch auch am Fuße des Rheinstem aus dem Schlafe, der, wie wir schon fern halten. Nein nicht nur für, sondern mit ihm müssen nur beantragt oder m Aussicht genommen.

kurz in unserem heutigen Morgenblatte erzählen konnten, ^ir arbeiten. " Besitz wechsel. Das Bahnhofstraße 20 belegens

J Unter dem Tanke an die Redner schloß der Vorsitzende Anwesen deS Gerbermeister Franz Plank ging zum Preise ^urgItzie Versammlung, deren TarbieMngen die zahlreich nament- 35000 Mark in den Besitz der Stadt Gießen über.

lich aus deii gÄildeten Bränden erschienenen Zuhörer in Geflügelzucht-Verein. Am Sonntag na^

el 1 e^eerttigenCfitglfeber - Versammlung des Vereins mittag 4Uhr findet im EaföEbel eine V e re insv ersam m- wohnetn zahlreiche Vertreter der Behörden bei, darunter auch lung des Geflügel- und Vogelzucht-Vere nS RegierungSrat Grünberg-Berlin im Auftrage des Ministern Gießen mit einer sehr interessanten Tagesordnung fiatt. der öffentlichen Arbeiten. Nach einer Begrüßungsansprache Außer den Mitgliedern sind auch freunde der Geflügelzucht des Vorsitzenben, Senatspräsidenten Tr. v. Strauß-Torney-1 dort willkommen.

Berlin hielten Pfarrer Gonser-Heilbronu unb Pfarrer - Der Verein für vereinfachte deutsche Schwartz-Warthaus en Vorträge über ,herein und Wirts- Stenographie (Emigungssystem Stolze-Schrey) beginnt, Haus". Tr. Beck sprach über die ftrage bet -rrink,itten- au5 dem Inseratenteil der heutigen Nummer des Blattes Reform bei den öffentlichen Verkehrveinrichtungen. -^rausl ^kommenden Dienstag einen UnterrlchtskursuS

wurde der Kongreß gechlossen^'c s^nf<nger unb emen solchen in Debattenschnst. Gleich» rtt.iht imh Tnnh zeitig gibt der Verein seinen Lehrplan für daS beginnende

^115 ylUVl UIlU yiUU« I Winterhalbjahr bekannt.

Gießen, 16. Oktober 1902. " Zahnfeier. Die von der Gießener Turnerschaft

Ein JnstruktionSkursuS für christliche weib- gestern Abend in der Turnhalle des Turnverems veranstaliete liche Llebesthätigkeit wird vom 24. Oktober bis Zahn-Gedächtnisfeier erstellte sich eines außerordentlich 4. November in Frankfurt a. M. veranstaltet. Er soll 'larken Besuchs. Der Vorsitzende des Ausschußes der Gie- die Frauen und Töchter gebildeter Stünde durch Vorträge 'sener Turnerschaft, Friedrich Helm, begrüßte die Erschiene- und Anschauung die so vielgestaltigen Nöte ihrer Neben- nen mit herzlichen Worten. Tann trug die (Sängcrabteilung Menschen erkennen lehren und ihnen die drmgende Liebes-^des G. T.-V. ein der Feier würdiges Lieb vor, daS sehr

Iah,csvnsammlu>ig vtt »-«W"®,-»« «<»-«IÄEKTJS »LS bett Mißbrauch gelstlger Aelranöe. Liebesthätigkelt zu steudiger Mitarbeit anregen unb ihnen die

(Originalbericht desGieß. Anz.") g^ege dazu zeigen. Der Preis für den ganzen Kursus be-

Stuttgart, 15. Oktober. | trägt 5 Mk., für einzelne Vortrags-Nachmittage oder -Abende

Einer der erwärmendsten Begrüßungsabenbe, ber dem 50 Pf. Eintrittskarten sind zu haben im Bureau des eräug, sich jedes Jahr in einer anderen Stabt ein Stelldichein Vereinshauses, Neue Mainzerstr. 41, Frankfurt a. M. Ouar- gebenben beutfchen Verein gegen den Mißbrauch geistig«: zu ermäßigten Preisen vermittelt Frau RegierungSrat

Getränke jemals geboten wurde, war ber vorgestern ab-1 Böhmerstr. 50. Wir machen auf diese wichttge

gehaltene. P«s-'^r v.^Grützner drang ftiorl mit denusm-rksam, weil auch für uns in Sieben daS ieüun96ä>eu^mm Dthören des hervor- Bedürfnis nach folcher Instruktion besteht, und zwar nach

ragenden Physiologen empfand gewiß jeher, daß es nicht den beiden Seiten, emmal, daß wir für die ^lebesarbett m nur daraus ankommt, was, sondern auch von wem gesprochen Armenpflege und mancherlei Fürsorge noch viel Harter der wird. Er rüttelte die Hörer aus ihrer Sorglosigkeit ganz Mithilfe unserer Frauen bedürfen, und zum anderen, wie gehörig auf, indem er die landläufigsten Einwände her ro{c hoffen, daß es recht viele Frauen und namentlich auch Alkoholsreunde kurz, bündig unb ohne Schonung ber höheren q-ungfrauen giebt, die sich nach einer Wegweisung zu be­stäube wiberlegte. Sogar bas Loblieb eines prattifctien fnebu3Gnbec Erfüllung ihres Lebens in solcher Arbeit sehnen. Arztes aus bie korpsstubentische Trinkfestigkeit . Pfarrer Schlosser dahier kann nähere 'Auskunft würbe tiefer gehängt.Als Korpsftubent mü,fe er aber - +'*

bafüt eintreten, baß die Stubenten zubierehrlichen geoen-

Trinkern" erzogen werben. (Heiterkeit.) Er (ber Arzt) '* Amtsniederlegung Der Krewamtsgehllfe Hag habe sogar gefunbeu, baß jetzt von ben Füch sen zu von Lauterbach, dem der Verwalterposten für das neue Pro- wenig getrunken werbe. (Stürmische Heiterkeit.) Ge- vinzial-Siechenhaus Hierselbst übertragen war, hat das Amt miß sei unsinnige Betrunkenheit unschön, beshalb müßten wieder niedergelegt.

die Korpsstubenten auch zum Trinken erzogen wer- »--Wahlen zur Ersten Kammer. In Gemäßheit

den. (Erneute Heiterkeit.) Tie Aktivität )ei die Vorschule Bestimmungen bes Gesetzes, bie Zusammensetzung der

für anstänbiges Trinken. Ter Korpsstudent komme jpater h^iden Kammern ber Stäube unb bie Wahlen ber Abae- ja in bie Sage, in Osfizierskreijeu seine zrinffe|iigfeit zu orbueteu betreffenb, hat für bie mit Einberufung bes 32. beweisen. Hier müsse er bann feinen Mann stehen können. Landtags beginuenbe Wahlperiobe bie Neuwahl von Wenn das auch in Offizierskreijen immer der Fall wäre, »^vei Abgeordneten des im Großherzogtum genügend bann würden jo traurige Vortommnijfe wie ^corchlugen Grundeigentum angesessenen Abels zur Ersten Kam-

unb Insterburg nicht vorgekommeu sein. Von Korpsituben-1 stattzufinden. Tazu sind die nachstehend aufgeführten

ten habe man ähnliches noch nicht gehört! (Großes Ge- stimmberechtigten, beziehungsweise Wählbaren crmUtelt dichter und Bewegung.) Tas sind, ,0 meinte Pros. v. roorbcn- n Herr Ludwig Freiherr v. Bouchenröder L Anschauungen, die in gebildeten Kreisen nicht etwa vcr- Butzbach, 2) Herr Hans Freiherr v. Dorth zu Neckar- einzelt dastehen! Milchpantscherei ober bas Zufugen von Leinach, 3) Herr Wilhelm Hermann Karl F-reiherr v. Er- Kirfchsaft zum Himbeersaft verfolgt man, den Berkaus von Nieber-Jngelheirn, 4) Herr Adolph v. Har-

Gisten engt man em, aber diesen Gistgenutz laßt manun- n t e r ,u Echzell, 5) Herr Cornelius Wilhelm Frhr. von eingeschränkt zu. Aus diesem Gebiete muß einmal schars $ en ( Herrnsheim, Geh. Kommerzienrat zu Worms, vorgegangen werden. (Beifall.) Eins ist sicher: wenn wir^err Maximilian Frhr. v- Hehl, Älajor ä la suite zu diese Alkoholpest, die immer größeren Um lang annimmt, Tarmstadt, 7) Herr Hugo Frhr. v- Leon har di, Kreis- nicht los werden, so ist unser deutsches Volk trotz aller amtmQnn Darmstadt, 8) Herr Moritz Frhr. v- Leon- Kulturfortschritte, trotz Kanonen und Mafchiuengewehren L a r b; Kammerherr zu Groß-Karben, 9) Herr Erwin i dem Untergänge geweiht! (Stürmischer anhaltenber Beifall.)! ~ q b ro Don unb Steinfurth, Geh. Regierungsrat

Eine erfrischenbe Erscheinung auf dem Podium war Tarmstadt, 10) Herr Gilbrecht Frhr. Löw von und zu Frau Staatsrat v. z - Stuttgart. Aus ihremEcho Steinfurth zu Meber-Florstadt, 11) Herr Walbemar Graf aus Frau en kreisen" erllang Sachlichkeit unb Ueberzeugungs- 0 Criofa ,u Bübesheim, 12) Herr Albrecht Riebesel kraft.Vor ben an uns ergehenden Bittgesuchen stehen -u Eisenbach zu Sickenborf, 13) Herr Aug. Riebe,el wir niemals verzweifelter, als wenn Vater oder Mutter -tcetf)Cn; ,u Eisenbach zu Tarmstadt, 14) Herr Friedrich dem Trünke verfallen sind." Tie Frau mutz sich solidarisch Riebesel Frhr. zu Eisenback), Major a- D. zu Lauter­sühlen mit ihren unaezählten Schwestern, bie durch xrunEd bad 15x ^err Johann Riedesel Frhr. zu Eisenbach zu fucht der Männer schwer geschädigt werden. Sie muß vor Lauterbach, 16) Herr Ludwig Riedesel Frhr. zu Eisenbach, allem ihre eigenen Kinder vor dem Alkohol bewahren, $r iur Erbmarschall zu Schloß-Eisenbach, 17) Herr Moritz sie muß öle großen Söhne ans Haus fesseln, mutz gegen > -A - . < -»

Die Trinksitten ber Gesellschaft, wo immer sie ihr entgegen» I treten, Einspruch erheben, muß burch ihr Beispiel in unb außer bem Haus voranleuchten und muß den Sck)lagworten, mit benen der Alkohol verteidigt wird, entgegenzutreten

Waldbrand bei Patak reiche bis an bie bulgarische Grenze. 600 Flüchtlinge sind in Bulgarien eingetroffen. Aus diesen Meldungen werde auf ein energisches Vor­gehen der Türken geschlossen.

Warna, 14. Cft Fürst Ferdinand von Bulgarien besuchte heute ben TampferTherapia" ber Deutschen Le­vantelinie in Warna. Der Direktor ber Gesellschaft, Ge-

geladen.

D u r ba n, 14. Ott Der Zuluhäuptling Tinllulu macht ber Regierung von Natal Sorgen. Er sucht Die Einge­borenen, bie meist bewaffnet finb, gegen bie auf ihre; Farmen zurückkehrenben Buren aufzuwiegeln.

New York, 16. Cft Generalpostmeister Payne soll in einer Unterrebung, die er in Milwaukee hatte, geäußert haben, Präsident Roosevelt werde in der bevorstehenden Jahresbotschaft an den Kongreß voraussichtlich für Er­mäßigung ber Zölle auf Erzeugnisse, bie länger keinen Schutzzoll erforbern, eintreten. Roosevelt fei auch geneigt. Die Schaffung einer ftänbigen Tarifkommission zu begünstigen.

Die AutomobUfttyrt des Annzen Kemrich von Freußen. (Originalartikel desGieß. Anz.")

Am Mittwochnachmittag kurz vor 4 llhr ist Prinz Hein­rich, wie wir bereits in unserem heutigen Atorgenblatt kurz mitteiüen, mit seinem Adjutanten, Korvetten-Kapitän Schmidt von Schwiedt nach ca 6 Tage dauernder Automobil­fahrt aus Kiel wohlbehalten in Tarmstadt eingetroffen. Ter Prinz benutzte zu der ca 900 Kilometer langen Fahrt einen in Amerika gebauten Tampfmotorwagen mit sechs Pferdekräften, ben er von einem deutschen Vertreter aus ber Hamburger Automobilausstellung nach eingehenber Probe kurz vor Antritt ber Fahrt gekauft hat. Tieser wirb mit Benzin gespeist unb hat gegenüber ben anberen Systemen einen außerordentlich geräuschlosen Gang, sowohl vor, wie während der Fahrt. Ter Prinz lenkte den Motor während ber ganzen Fahrt eigenhänbig unb hatte nur zur Begleitung für etwaige außergewöhnliche Unfälle re. einen Maschinisten von seinem FlaggschiffKaiser Friebrich" mit, der auch Die Speisung bes Adotors mit Wasser unb Benzin, was ca alle 100 Kilometer vorgesehen war, zu besorgen hatte. Durch bessen Versehen ist auch aus Wassermangel eine Undichtigkeit des Tampfkessels einge­treten, was den Aufenthall zwecks Reparatur in Sieg-