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11.9.1902 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

ISS Jahrgang

Donnerstag 11. September 1002

Md Seefische

iege teilgenommen hätten, sowie Be- g aller Personen, die schuldig besunden seien

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1. 6

2. 2

3. 1

4. 1

5. 1

6. 1

Zuteilungskarten,

Bände Gütergeschoffe,

Band Zuteilungsoerzeichnis,

Band Geldausgleichungsoerzeichnis,

Band Obstbaumverzeichnis,

Band Obstbaumgeschoß,

Burghers. Die Burengeneräle protestierten ferner gegen die Erzwingung der Ablegung des Unterthaneneides. Cham­berlain antwortete, daß Zahl und Charakter der Vorschläge ihn in Erstaunen setzen. Er erinnerte die Generäle daran, daß die Bedingungen, welche zu Vereeniging garantiert worden seien, an Großmut in der Geschichte nicht ihres­gleichen hätten. Die Vorschläge der Buren würden ein voll­ständig neues Uebereinkommen erforderlich machen, das in vielen Punkten dem unterzeichneten Abkommen wider­sprechen würde. Es sei mit seiner Pflicht nicht vereinbar, eine Besprechung solcher Vorschläge einzutreten. Cham-

tischen Staatsangehörigen, die an dem südafri­kanischen Kriege teilgenommen hätten, sowie Be-

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Preise

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Der Fall des abberufenen französischen Botschafters russischen Hofe Grafen Montebello zeigt wieder einmal, mit welchen ungeheuren Schwierigkeiten eine r e - publikanische Regierung in Frankreich auch heute noch, 32 Jahre nach der Errichtung der dritten Republik, zu kämpfen hat.' Graf Montebello ruft in alle Winde hinaus, man habe ihn brutal behandelt, er habe sich an seinen Posten geklammert, er habe der Aufforder­ung, seine Entlassung zu verlangen, widerstanden, darauf habe man ihn einsaa- zur Thür hinausgeworfen. Er fügt auch die Erklärung seines Verhaltens und desjenigen der Regierung hinzu. >oar mit der inneren Politik

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> Asterweg Nr. j

Aus Stadt und Land.

Gießen, 11. September 1902.

Mitteilungen aus dem Publikum werden gern entgegengenommen und angemessen honoriert.

** Personalien. Nach einer Laffan-Meldung aus Darmstadt wird dort als Nachfolger des zurücktreten­den Ministerpräsidenten Not he der Justizminister Dr. Dittniar genannt.

** An den Staat und die Gemeinden treten fort» während so viel Aufgaben heran, daß es von Zeit zu Zeit nötig wird, zur Förderung mancher Zwecke Lotterien zu ge­nehmigen. Es ist auf diesem Wege schon viel Gemeinnütziges und manches Schöne erreicht worden. Man braucht nur an die so wohlthätige große deutsche Schillerstiftung, an die Frellegung und Vollendung des Kölner Domes und andere Dombauten zu denken. Zur Förderung einer durch Zweck- mäßigkeits- und Schönheitsrücksichten gebotenen Anlage­verbesserung ist die Darmstädter Schloßfreiheitslotterie genehmigt worden. Da für diese Lotterie ihrem Gegenstand nach ein allgemeines Interesse nicht zu erwarten war, hat man umsomehr für ihre reiche Gewinnausstattung Sorge ge­tragen. Es entspricht durchaus der Wahrheit und kann an der Hand der Spielpläne aller anderen bisher abgespiellen derartigen Gelegenheitslotterien nachgerechnet werden, daß die Darmstädter Schloßfreiheitslotterie an Zahl und Höhe der Gewinne im Vergleich zur Anzahl der herausgegebenen Lose und zum Preis derselben alles bisher Dagewesene weit über­trifft. Die Hauptausspielung, in der im günstigsten 250000 Mk. wie alle Gewinne dieser Lotterie vollkommen abzugsfrei gewonnen werden können, sindet vom 18. bis 22. d. M. statt, und sind nach uns gewordenen Mitteilungen eine Anzahl Lose zu dieser Ziehung zum Preis von 6 Mk. für das Zehntel auch in größeren und entsprechend theuereren Abschnitten bei den Los Händlern noch erhältlich.

Die Abberufung des Botschafters Grasen Wonteöesso. Paris, 7. Sept.

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7. das Protokollbuch zur ijZinsicht der Beteiligten offen.

Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hier­gegen findet statt: Samstag, den 2 7. September 190 2, vormittags von 10 bis 11 Uhr im Amts- zimr.ner der Groß. Bürgermeisterei Daubringen, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterschei- nen^>en mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die Einwen- dunigen sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Votier in Aktengröße (mindestens x/a Bogen) einzureichen.

I Friedberg, den 9. Sept. 1902.

Der Großherzogliche Bereinigungskommissar: I. V. Schnittspahn, Regierungsassessor.

sZyamöerlains Konferenz mit den Aurengeneralen.

London, 10. Sept. "(Drahtbericht.) Der amt- jiiche Bericht über die Besprechung der Burengene- i: ä l e mit Chamberlain, der heute veröffentlicht wurde, l.iesagt: Die Generäle ersuchten Chamberlain am 20. Mai jtim eine Besprechung zur Erörterung einer Frage von größter Bedeutung. Sie baten um Festsetzung eines Ter- i Titne» für diese Besprechung. Chamberlain erklärte sich 'bereit, eine Unterredung zu gewähren, wünschte aber zuvor zu erfahren, welche Gegenstände man zu erörtern wünschte, damit er sich unverzüglich zu denselben äußern könne. Die Generäle erwiderten, die Hauptgegenstände seien die Bitte um völlige Amnestie für alle bri-

gn abigun l wegen Akte, die sie während des Krieges begangen. Ferner wollten sie in Verbindung hiermit zu erreichen suchen, daß britischerseits jährlich ein ausreichender Betrag ge­zahlt werde zur Unterstützung der Witwen und Waisen von Burghers und verstümmelten Burghers.

Ferner gingen die Vorschläge der Burengeneräle dahin: Für die englische und holländische Sprache gleiches Recht in den Schulen und vor den Gerichten, das gleiche Recht für Engländer und Burghers, erträgliche Bedingungen für die Uebergabe einschließlich der sofortigen Repatriierung der Burghers, Freilassung der Gefangenen, Wiedereinsetz­ung oder Entschädigung der Beamten der früheren Repu­bliken einschließlich der während des Krieges eingegangenen Annullierung der geplanten Einverleibung eines Gebiets­teils mit Natal, Verlängerung der Frist für die Bezahlung der den Burghers den Regierungen der Republiken gegen­über obliegenden Verbindlichkeiten, Sicherung der Vor­teile des Artikels 10 der Uebergabebedingungen für die

berlain erklärte, er sei verpflichtet, reinen Tisch zu machen.

stehe nicht in seiner Macht, von neuem über Punkte, die bereits erledigt seien, zu verhandeln. Botha erwiderte, die Bedingungen für die Uebergabe feien den Buren in einer Weise gestellt, daß sie sie nur im Ganzen annehmen ober ablehnen konnten. Zu dem Zwecke, weiteres Blut­vergießen zu vermeiden, hätten sie die Bedingungen an­genommen, aber sie seien entschlossen gewesen, so bald als möglich um Milde zu bitten. Sie hätten sich auf die Versicherungen von Milner und Kitchener verlassen, daß, wenn sie die Bedingungen annehmen, es ihnen nicht ver­sagt sei, als Untertanen zu erreichen zu suchen, daß der König auf sie Rücksicht nehme in allen Angelegenheiten, die ihnen als Untertanen in den neuen Kolonien zum Schaden gereichen können.

Tie Burengeneräle erklärten ferner in einer Mitteilung an Chamberlain, Milner und Kitchener hätten versprochen, zu Gunsten der Amnestie Vorstellungen zu machen. Botha sagte, fte träten Chamberlain nicht gegenüber mit der For­derung eines neuen Abkommens, sondern als Untertanen, die ihren König um Anhörung ihrer Wünsche nach Milde und Gerechtigkeit ersuchen. Chamberlain sprach sein Be­dauern aus, daß die Burengeneräle nicht auf die Bedingung eingegangen seien, keinen Versuch zu einer neuen Erörterung des Abkommens von Vereeniging zu machen. Botha gab die Erklärung ab, do,h die Buren süchj dieser Bedingung unterwerfen wollten. Bei der nunmehr erfolgenden offi­ziellen Besprechung hieß Chamberlain die Burengeneräle willkommen. Botha stellte in Abrede, daß von feiten der Buren die Absicht bestehe, die Uebergabebedingungen zu ändern. In seiner Antwort führte Chamberlain aus, die Untersuchungskommission für den Krieg werde nicht alle Verurteilungen einer Notprüfung unterziehen, in denen die Strafzeit noch nicht abgelaufeu sei. Sie werde nur in den Fällen, die einer Revision bedürfen, eine neue Unter­suchung anstellen, in den übrigen Fällen lediglich die Frage erwägen, ob man die Verurteilten dem Erlaß der ganzen Strafe oder eines Teiles empfehlen könne. Botha erklärte, daß die Nichterteilung der Amnestie bei Gelegenheit der Krönung enttäuscht habe, da Kitchener versprochen habe, diese der Regierung zu empfehlen. Chamberlain erwiderte, daß in dem ihm zur Verfügung stehenden Material nichts darauf Bezügliches enthalten sei. Tie Regierung wollte irgend welchen edlen Ansichten der Regierung der Kap- foTonie und Natals hinsichtlich der Behandlung der Auf­ständischen nicht entgegentreten.

Botha erklärte weiter, er wünsche nur, daß die Groß­mut alle in stand setzt, im Frieden in Südafrika zu leben. Chamberlain sagte in Erwiderung auf Bothas Erklärung, es werde sich keine Schwierigkeit gegen die Rückkehr der­jenigen Gefangenen erheben, die ehrenhaft und ehrlicy feien. Niemand dieser Art würde unfreundlich behandelt und an der Rückkehr verhindert werden. Chamberlain bestritt ferner die Richtigkeit der Meldung der Blätter, Milner beabsichtige die Farmen der Burghers zu verkaufen. Botha sprach sein Mißfallen darüber aus, daß National Scouts in die Kommission ernannt seien, welche die bewilligten drei Millionen Pfund Sterling verwalten sollte. Hierauf entgegnete Chamberlain, die National Scouts seien in keinem größeren Prozentsätze in der Kommission, als die anderen. Tie Regierung müsse sich aber denjenigen gegen­über, die sie unterstützt hätten, ehrlich erweisen, und fügte hinzu, die in Natal zurückbleibenden Buren würden nicht niedergetreten werden. Tas Kriegsrecht werde nicht mehr lange aufrecht erhalten. In Bezug auf die Witwen und Waisen machte die Regierung jede mögliche Anstrengung. Schließlich wies Chamberlain dringend auf die Politik des Vergebens und Vergessens hin. Ter Krieg sei jetzt vorbei, England wünsche die Burenals Angehörige desselben Staates mitarbeiten zu sehen an der Wohlfahrt und Frei­heit Südafrikas. Ter Beginn der Selbstregierung hänge von der Schnelligkeit ab, mit der die alte Animosität ab- sterbe. Tie Regierung wünsche, daß kein Teil gänzlich unvertreten sei, und verlange nur, daß die neuen Staats­angehörigen ihr auf halbem Wege entgegenkämen. Damit schloß die Besprechung.

London, 10. Sept. (Nachtrag zu dem amtlichen Be­richt über die Besprechung der Burengeneräle mit Cham­berlain.) Chamberlain bemerkte ncd), im Anschluß an die Worte, in denen er bestritt, daß Milner die Farmen der Burg Hers zu verkaufen beabsich­tige, daß es der Regierung gestattet fein müsse, für öffent­liche Zwecke bestimmtes Land gegen Zahlung der vollen Entschädigung in Besitz zu nehmen. Chamberlain verwies dabei auf die in England und Neuseeland bestehenden Ge­setze, wo die Ortsbehvrden gegen Zahlung des vollen Preises Landstriche aus größerem Grundbesitz erwerben könnten, um kleinere Besitztümer zu schaffen. Sollte aber ein solcher Gebietserwerb geplant werden, so werde die Absicht jeder­mann bekannt gegeben, bevor sie durchgeführt werde.

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Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siegener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt.

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reichs sehr unzufrieden. Er hat es schon vor drei Jahren nicht fassen können, daß man einen Sozialisten in das Ministerium Waldeck-Rousseau ausgenommen Hot. Er findet das Vorgehen des Ministeriums Combes gegen die Schulschwestern empörend. Seine Frau hat die Absicht gehabt, eine Ordensniederlassung auf ihrem Gute persön­lich gegen die Angriffe der Regierungsorgane zu vertei­digen. Es ist sein Stolz, daß er seit Herrn Melines Rück­tritt feinen einzigen französischen Minister persönlich kennt, Herrn Delcasse ausgenommen. Mitdiesen Leuten" will er nichts zu thun haben. Das ist ein Teil der Aeußerungen, die dem Grafen Montebello von ihm befreundeten Zei­tungen in den Mund gelegt werden, und die er nicht berichtigt hat. Von Männern solchen Geistes ist Frankreich bisher im Auslande amtlich vertreten gewesen, ist es zum Teil noch. Wie das Heer, wie die höhere Rechtspflege, fo ist eben auch die Diplomatie in klerikal-reaktionären Hän­den. Die Partei, die drei Jahrzehnte lang geduldig und unablässig das Offizierkorps mit Zöglingen der Rue des Postes bevölkerte, hat sich auch des diplomatischen Dienstes systematisch bemächtigt, in der Hoffnung, daß gelegentlich von außen auf die inneren Verhältnisse eingewirkt und der Zustand herbeigeführt werden könne, auf den die Gegen­revolutionäre hinarbeiten. Auf das russische Bündnis hatte diese Partei die größten Hoffnungen gesetzt. Sie zweifelte nicht daran, daß mit der Zeit die vertrauten Beziehungen zu dem osteuropäisch-asiatischen Absolutismus auch in Frankreich die religiöse und politische Reaktion stärken würden. Sie rechnete auf einen Temperaturausgleich zwischen dem heißen Radikalismus Frankreichs und der eisigen Selbstherrscherdespotie Rußlands. Es schien ja auch so kommen zu sollen, denn die Felix Faure, Msline, Hänotaux, Boisdeffre wünschten nichts Besseres, als sich in allen Dingen moskowitischen Vorbildern anzupassen. Für solche Strebungen war Montebello in St. Petersburg der geeignete Vermittler. Er stellte Frankreich den maß­gebenden Russen gegenüber als ein Land dar, dessen Thron einstweilen erledigt sei, das einen Herrn erwarte und sich inzwischen im Schatten des russischen Adlers auf eine bußfertige Umkehr vorbereite, und in Paris suchte er nach Möglichkeit mit der Unzufriedenheit des Petersburger Hofes Schrecken zu erregen, wenn die Regierung Miene machte, irgend eine fortschrittliche, freisinnige Maßregel zu be­schließen. Hr. Combes hat es satt, die Republik von Leuten dieses Schlags vertreten zu sehen. Er ist der Ansicht, daß die Gegenrevolutionäre im Dienste des Staates nicht an ihrem Platze sind. Wollen sie die Republik bekämpfen, die Demokratie verachten und Frankreich zum an eien rögimc zurückführen, so sollen sie dies hinter den Mauern breto­nischer Klosterschulen zu thun versuchen, aber nicht in den Botsch aftspalösten der französischen Republik.

Paris, 9. Sept, lieber die in der Pariser Presse viel erörterte Erklärung des Marquis de Monte­bello veröffentlicht derMatin" eine Unterredung mit einer der berufensten Persönlichkeiten, die gesagt haben soll, man werde n i emand en g lau b en mach en, daß die Pensionierung ohne Zustimmung des Kaisers von Rußland erfolgt sei. Montebello möge unbesorgt sein. Sein Nachfolger habe in Rußland feine Schwierigkeiten zu befürchten. Der neue Botschafter Bompard werde an dem russischen Hofe die Ausnahme und den Erfolg finden, die seine langjährige Thätigkeit verdiene. In Marquis de Montebello hatten wir, fügte die Persönlichkeit hinzu, einen Botschafter gewisser fran­zösischer Parteien. In Bompard werden wir einen Botschafter der französischen Republik haben.

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MWZ

_______________________________________ " getgenteil: Hans Beck.

Gießen, 9. September 1902.

Betr.: Den Termin für die Einsendung der Kirchenrechnungen für 1901/02.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die evangel. Kirchenvorstände des Kreises.

Wir erinnern Sie an Erledigung unserer Verfügung vom 1. v. M. bis zum 20. d. M.

Dr. Breibert.

Bekanntmachung.

DieAllgemeine Kranken- und Sterbe fasse /ür Arbeiter aller Berufe Deutschlands, Ein­geschriebene Hilfskasse" mit dem Sitz in Meißen hat für den Bezirk der Gemeinde Treis a. Lda. eine örtliche Verwaltungsstelle errichtet.

Die örtliche Verwaltung führen:

1. Johannes Lemp, Vorsitzender (Bahnhofstraße 3);

2. Heinrich Klein III., Kassier (Altenbuseckerstr. 12);

3. Heinrich Klein IV., Revisor (Weinbergstr. 5).

Es wird dies hiermit unter dem Anfügen zur öffent­lichen Kenntnis gebracht, daß die genannte Kasse den Anforderungen des § 75 des Krankenversiche- rungsgesetzes nicht entspricht.

Gießen, den 9. September 1902.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

- Dr. Treibert. -_______

Bekanntmachung.

Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Daubringen.

In der Zeit vom 13. September l. I. bis einschließlich 26. September l. I. liegen auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Daubringen die Arbeiten des 3. Abschnittes vom 2. Felde obiger Feldbereinigung, nämlich: