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Cognac
Das
Epochemachend auf dem Gebiete der Hygiene: Krystall-Priskalin-Rasir-Seife im Köcher.
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-Kongreß,!Verbindung „Wingolf* sprechen zu wollen. Es handelte sich ledig. Endet, sind lich um euren, wenn auch recht unangebrachten Scherz, der Haupt-
Ziehung nächsten Donnerstag
5637
Mecum.
03463
empfehlen
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Gießen, den 9. August 1902.
Der Isestausschuß: Mecum, Bürgermeister.
5449
Man
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in welcher Vorstandswahl stattsindet.
Alicestratze 25, Fabrikgebäude.
Näheres
Giessen: Pelikan-Apotheke.
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Victoria-Drogerie, Marktstraese 5, Adolf Bieler.
Sonnenstraße 20—22
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Klas War der An 2t., rück des
sächlich dadurch veranlaßt wurde, daß eine Ztartelloerbindung des hiesigen „Wingolf" zufällig dieselben Farben trägt rote die „Starkenburger".
Ter Zwischenfall ist bereits in durchaus korrekter Weise zwischen den beiden beteiligten Korporationen, die, nebenbei bemerkt, seit fast einem Jahrzehnt friedlich neben einander wohnen,
varmstödter ^chlotzfreiheitslose
Gießen, den 2. August 1902.
Großherzogliches Amtsgericht.
des „Gieß. Anz.") ,
— Die technische Hochschule zu Darmstadt übersendet uns ihr Programm für das Studienjahr 1902/03. Wir entnehmen ihm: Die Hochschule hatte im Wintersemester 1803 Hörer, davon 85 Teilnehmer an einzelnen Vorlesungen, darunter 33 Damen; tnt Sommersemester 1740 Hörer, davon 60 Teilnehmer an einzelnen Vorlesungen, darunter 13 Damen. Am 8. März 1902 sanden an der Hochschule die ersten Doktorpromolionen statt. Aufnahme und Imnratrikulation beginnen am 14 Oktober 1902 und 15. April 1903, die Vorlesungen und Hebungen im Wintersemester am 21. Oktober 1902, tm Sommersemester am 21. April 1903, die feierliche Rektoratsübergabe findet am 21. Oktober 1902 statt.
— Auf dem im September in Trient statlfindenden Kongreß italienischer Studenten sollen Kundgebungen für die Autonomie des Trentinos und die Errichtung einer ita - lienischen Universität in Triest erfolgen.
augemeldet worden sind, soll
Mmch -en 13. Anglist im PhilMellmlö
ab gehalten werden.
Nachmittags 2 Uhr stellt sich der Festzug tu der Ost- uud Südaulage zum Abmarsche aus und nimmt seinen Weg durch die Grünbergerstraße nach dem Fcstplatze.
Erwachsenen Personen ist das unbefugte Hereindrängeu in den Zug, sowie das Betrete» der Spielplätze uud das Eingreifen in die Spiele strengstens untersagt.
An den Eingängen zum Festplatz wird zur Bestreitung der Kosten von allen nicht zum Zuge gehörenden Festteil- uehmcrn ein Eintrittsgeld von 30 Pfg. erhoben. Auch köuueu am Festtage gelegentlich des Ganges zum Philo- opheuwalde Karten ä 30 Pfg. in der Ostanlagc am Justiz- gebüude und in der Grünbergcrstraße am Anfänge der Molttestratze von mittags 12l/g Uhr bis nachmittags 4 Uhr gelöst werden.
Die vorher gelösten Karten sind au den Aussenstellen im Walde vorzuzeigeu.
Bon nachmittags 21/» Uhr au läßt die Omuibusgesell-- chaft ihre Wagen vom Neueuwegerthore aus alle Vierte l- tuudc nach und von dem Philosopheuwalde verkehren, worauf aufmerksam zu machen, wir nicht versäumen wollen.
Hausierern mit Luftballons, Pfauenfedern und Lärm- iustrumeuteu ist der Zutritt zum Festplatze untersagt.
Gingejanöt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
In verschiedenen Blättern wurde berichtet von einem Zwischenfall, der sich gelegentlich des 50. Stiftungsfestes der Verbindung „W ingolf" zugetragen hat. Als der Festzug des ,,Wingolf" am „Perkeo" vorbeikam, schlossen sich mehrere Angehörige des Korps „S t a r k e n b ur g i a" an den Zug an und gingen etwa 100 Mtr. weit mit. Es wird gewiß niemand einsallen, dieses Verhalten der betreffenden vier Herren für korrekt erklären zu wollen. Dagegen soll hier betont werden, daß es absolut verfehlt wäre, hier von einer beabsichtigten Beleidigung der
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UnwerMits-Nachrichtrn.
— Das fünfzigjährige Doktorjubiläum beging dieser Tage in München der vormalige Leiter des reichsländischen Unterrichtswesens, Ministerialrat z. D. Dr. Baumeister. Paul Heyse sandte nach der „Straßburger Post" folgenden poetischen Festgruß:
Leider muß ich eminus
Heut dein Fest begehen,
(Folgen doch sich auf dem Fuß
Unsre Jubiläen!)
Da Dir in der Zeiten Flut
Schwand ein halb Jahrhundert, Seit im neuen Doktorhut Du dich stolz bewundert.
Wohl gelehrter wurdest Tu In der langen Pause, Doch so lustig gehts nicht zu Heut beim Doktorschrnause.
Nun, die Feste feiert man, Wie sie eben fallen, Und ein gaudsamus kann Immer noch erschallen.
Klingts auch in gedämpfterm Ton, Schön ifts noch auf Erden, Bis zur letzten Promotion Endlich reif wir werden.
Bekanntmachung.
In das hiesige Vereinsregister wurde eingetragen der Verein „Hessische Vereinigung für Volkskunde" zu Gießen. Die Satzung ist unterm 24. Mai 1902 errichtet. Der erste Vorsitzende vertritt nach § 27 der Statuten für sich allein gerichtlich und außergerichtlich die Vereinigung. Dieses Recht wird im Falle der Verhinderung von dem zweiten Vorsitzenden ausgeübt. Vorstand besteht aus: Provinzialdirektor Hermann v. Bechtold (L Vorsitzender), Dr. Adolf Strack, Oberlehrer (11. Vorsitzender), Dr. Earl Helm, Privatdozent, Hermann Mettenheimer, Kaufmann, Alfred Bock, Fabrikant, Dr. Albrecht Dieterich, ordentl. Professor, Dr. Paul Drews, ordentl. Professor, Dr. Erich Jung, außerordentl. Professor, Dr. Albert Lucius, Kreisschulinspektor, sämtlich zu Gießen, und Otto Schulte, Pfarrer zu Beuern.
Wegen vorgerückt r Saison
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Franz Neumeier.
Dr. Meyerhoff ist verreist
Vertreter: Herr Dr. Ploch, Asterweg.
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nachweist, daß er an den genannten Lehranstalten nach einjährigem Besuch der Untersekunda die Reife für Obersekunda erworben hat.)
** Das Amtsblatt Groß herzoglichen Mi - nisterrums der JuAiz Nr. 24 vom 21. Juli d. I. enthält ein Ausschreiben an die ($rof& Amtsgerichte, betreffend die lieber gäbe eigenhändiger Testamente in die besondere amtliche Verwahrung. Nr. 25 des Blattes vom 23. Juli d. I. enthält ein Ausschreiben an die Großh. Amtsgerichte, die Benachrichtigung der öffentlichen Kassen von der Terminsbestimmung im Zwangsversteigerungs- ve^ahren betreffend. Nr- 26 des Blattes vom 24. Juli d. I. enthält ein Ausschreiben an die Großh. Justizbehörden, insbesondere die Amtsgerichte, die Dienst aufficht bei den Amtsgerichten betreffend.
WMng einer ZchMlne-LeWrilug
zu Meßen.
Am 2. August wurde in einer Versammlung bei Wirt Trinkaus, Seltersweg, durch mehrere Schweinebesitzer beschlossen, eine
Schweine-Ierstcherung
zu gründen. Schweinebesitzer, welche beabsichtigen, Mitglied zu werden, wollen sich bei Wut Trinkaus, Seltersweg 50, woselbst eine Einzeichnungslisle offen liegt, bis zum 15. August melden, da später Angemeldete einen höheren Eintritt zu zahlen haben.
5602 ___________ In Auftrag: C. V.
Hauptversammlung Samstag den 16. August, abends 9 Uhr, bei Wirt Rahnefe ld, Schanzenstraße,
erledigt worden.
Höchst unangenehm empfand man am Samstagvormittag in der Schulstraße Die Thätigkeit der Slraßenkehrmamychast. Wurde doch dadurch der Staub tn recht erheblichem Maße aufgewtrbelt, und zwar nicht zum Vorteil des Obstes, welches entlang der Strafe von den Händlern zum Kauf fett gehalten wurde. Die Straße muß ja nach beendetem Wochenmarkt doch gereinigt roerben, wahrend desselben aber sollte man den Schusitraßen-Schmutz ruhen lassen.
Lei Gelegenheit der vielseitigen Erörterungen über die geeignetste Zeit für unsere großen Schulferien ist mehrfach auf die bayerischen Ferien Bezug genommen worden, die bekanntlich von Mute Juli bis 'Mitte September wahren. Seitens der Herren Einsender ist dabei wohl vorausgesetzt worden, daß diese bayerischen Juli-Ferien sich des ungeteilten Beifalls der beteiligten Kreise erfreuten. Daß man aber gerade m Bayern j ch w e-re Bedenken gegen den Juli als Ferienmonat hegt, zeigt folgende redaktionelle Auslassung der „Münchener 9L Nachrichten" vom 9. Ang. d I.: „Von mehreren Seiten wird jetzt darauf aujmerl- jam gemacht, daß es dringend zu wünschen wäre, den Juli als Erholungs- und Ferienmonat ctn für alle Male fallen zu lassen und die Zeit der großen Sommerfenell auf eine in meteorologischer Hinsicht von der Natur weniger stiefmütterlich behandelte Periode zu verlegen, also auf August und September, evntuell Oktober. In Oesterreich hat man diesen Umstand längst zu würdigen gewußt und giebt dort bis 'Mute August Unterricht und von da ab bis Mitte Oktober große Ferien." 9L 9L
Iugendsest
Das diesjährige Fugendfest, zu welchem 3215 Linder
yochrcttthtr h Töpdmantt
Südanlage 5.
— Zu dem 13. internationalere L> rientalisten
der vom 4. bis 30. September d. Js. in Hamburg stattsindet, sind fettens der Gießener Universität die Professoren B ar tho - lomae, Schwally und Stade delegiert, zu der Stiftungsfeier der Bodleiana in Oxford der Professor Dieterich. —Man berichtet aus Tübingen: Professor Heinrich Maier inZürich hat den an ihn ergangenen Ruf als Nachfolger des verstorbenen Prof. Tr. v. Pfleiderer an der philosophischen Fakultät anaenommn und wird mit Begum des Wintersemesters jem hiesiges Amt antreten. — Der Privatdozent für neuere Litteraturgejchlchte an der Münchener Technischen Hochschule Dr. E. Su l g e r -Gebing wurde zum a.-o. Professor für deutsche Sprache, sowie für allgemeine und deutsche Litteraturgeschichte an der genannten Hochschule ernannt. — Ter a.-o. Professor an der philosophischen Fakultät der Universität in Berlin, Dr. Theodor S chiemann. ist zum ordentlichen HonorarProfessor ernannt worden. (Der Historiker Schiemann ist im vorigen Jahre weiteren Kreisen bekannt geworden durch die Denwnsttation seiner polnischen Hörer. T. Red.
Bekanntmachung,
betr.: Einrichtung eines Arbeitsnachweises für oie in diesem Jahr zur Entlassung kommenden Mannschaften der Ost- asiatischen Besatzungs-Brigade.
In der Zeit vom 5. August bis 7. Oktober d. I. kommen in Bremerhafen und auf dem Truppenübungsplatz Munster in Hannover die Mannschaften der Ostasiatischen Besatzungs-Brigade zur Entlassung, die sich zum großen Teil aus Handwerkern und Arbeitern zusammensetzen.
Um diesen Leuten möglichst schnell Arbeit zu verschaffen, hat oer Königlich Preußische Kriegsminister das Großh. Ministerium des Innern effucht, die Arbeitsnachweisstellen anzuweisen, dem Ausschiffungskommando in Bremerhaven und dem Auflösungskommando auf dem Truppenübungsplatz Munster Listen über an-
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5645 Sprach-Heilanstalt „Rhenania“ Cohlenz.
gemeldete offene Stellen einzujenden.
Wir fordern deshalb alle Arbeitgeber Gießens und der Umgegend, die ihren Bedarf an Arbeitskräften aus obigen Mann- schiften zu decken beabsichtigerr, auf, desfallsige Gesuche an den unterzeichneten Arbeitsnachweis bis spätestens L Oktober d. I. zu richten und recht ausgiebigen Gebrauch von obiger Einrichtung zu machen.
Gießen, am 2. August 1902.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.
Bei der Auflösung des hiesigen Bankhauses
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habe ich als dessen langjähriger Lieferant sämtliche 38 Stück große zwcithürtge
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Geldschrank-Fabrik. Frankfurt a. M.
Sltsissümllyrichttil.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.
Bremen, 7. August. (Per traiisatlanttschen Telegraph.) Der Toppeljcbraubendampfer „Brandenburg", Kapu El. oteenden, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr morgens wohlbehalten in Baltimore angenommen.
Tli-o ne, Biscuits Cakes-Tabrifc §


