Ausgabe 
11.8.1902 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt.

153. Jahrgang

Montag 11. August IDOL

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Die heutige Summer umfaßt 8 Seiten.

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Honorar für Teilnehmerinnen aus Hessen 3 Mk., sonst 5 Mk.

Im Anschluß an diesen Kursus findet für solche Teil­nehmerinnen, welche es wünschen, mit Genehmigung Großh. Ministeriums erstmalig ein dreitägiger milchwirtschaftlicher Kursus statt zur Information über den gegenwärtigen Stand der Milchverivertung, und zwar honorarfrei.

Der Kursus bezweckt, Frauen und Mädchen das Wesen und die Zusammensetzung der Milch, sowie hauswirtschaft­liche Bearbeitungsmethoden theoretisch und praktisch vor­zuführen, sowie auf den Wert gemeinsamer genossenschaftlicher Verwertung der Milch hinzuweisen.

Anmeldung kann zu jedem Kursus, besonders, wie zu beiden Kursen gemeinsam bei unterfertigter Direktion erfolgen. Großh. Direktion der Obstbau- und landw. Winterschule.

Dr. v. Peter.

Kekanntmachung.

Die Kreiskasse des Kreises Gießen sowie die Provin- ztalkasse der Provinz Oberhessen befinden sich nunmehr im Regierungsgebäude Brandplatz Nr. 9 dahier, Zimmer Nr. 2. Zahltage daselbst Dienstags, Donnerstags und Samstags von 812 Uhr vormittags.

.Gießen, den 9. August 1902.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. 23.: Dr. Wagner.

Kekanntmachung.

Zur Verhütung der Verschleppung der Maul- und Klauen­seuche wird die Abhaltung des auf den 12. August ds. Js. in Braunfels anstehenden 2Liehmarktes an die Beding­ungen geknüpft, welche durch meine den Markt in Wetzlar betreffende Bekanntmachung in Nr. 64 des Kreisblattes von 1902 veröffentlicht worden sind.

Der Auftrieb beginnt um 9 Uhr vormittags.

Aus der Provinz Oberheffen des Großherzogtums Hessen darf Rindvieh nicht aufgetrieben werden.

Wetzlar, den 2. August 1902.

Der Königliche Landrat.

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Andreas fenter

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Aus Stadt und Land.

Gießen, 11. August 1902.

** Zum Weggange des Prof. Dr. Gunder­mann nach Tübingen. Der Lehrkörper der iversttüt

Nr. 186

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Zamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Unioers.-Buch» u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei:

Schul ft ratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße».

Fernsprechanschluß Nr. 51.

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Ualitische Wochenschau.

Tie Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem Zaren auf der Rhede von Reval ist ohne äußere Kundgebung verlaufen, die einen Schluß auf irgendwelche politische Bedeutung zuließe. Prunkmähler auf der,,Hohen- zvllern" und demStandart", Paradieren und Salutschließen der russischen Kriegsschiffe, feenhafte Illumination der alten Handelsstadt, Konzerte der Hohenzollernkapelle in ihren An­lagen, Ueberreichiung eines Albums von den Deutschen Esthlands an den Kaiser sind die hauptsächlichsten Ereignisse, die der offiziöse Draht zu berichten wußte. Daneben fanden, um Id em Besuche vor dem Anschein einer rein fest­lichen Veranstaltung zu bewahren, Nachtschießübungen der russischen Marine beim Licht des Scheinwerfers auf be- tvealiche Scheiben, und Landungsmanöver statt. Auch der üblichen Ordensverleihung an hohe russische und deutsche Staatsbeamte ward nicht zu viel Beachtung geschenkt, und der Austausch der Fang schnüre, den die beiden Kaiser als ein Zeichen ihrer Freundschaft Vornahmen, er­regte wohl nur des originellen Gedankens wegen Auf­merksamkeit. Tie Aiguiletten sind Fangschnüre, die der Kaiser bei Gelegenheit der Zentenarfeier für General­adjutanten der Marine stiftete und selbst anlegte. Diese Schnüre unterscheide sich in etwas von den Achselschnüren der Admirale und Generale. Außer dem Kaiser besitzt sie nur noch der Generaladjutant Frhr. von Senden-Bibran. Was am einsamen Bord der Schtffe ver­handelt worden sein könnte, wovon die Berichterstattung nichts erfährt, liegt allerdings auf einem anderen Felde. Wenn Kaiser Wilhelm und der Zar allem an Achterdeck ihrer Yachten in langem Gespräch verweilten, oder Graf Lambsdorf und Graf Bülow plaudernd am Deck prome- nierten, so bleiben eben diese Unterhaltungen wirklich ge­heim; hier hatten mal die Wände keine Ohren. Wegen dieser Sicherheit der Wahrung geheimer Auseinandersetz­ungen scheinen die Begegnungen auf der See recht beliebt ui werden. Man ist dorr so ganz unter sich. Freilich soll damit nun noch nicht gesagt werden, daß zwischen den beiden Herrschern und ihren Ministern der auswärtigen Angelegenheiten wirklich Unterredungen von großer poli­

Tübingen hat sich, nachdem erst zu Beginn des vorigen Se­mesters der Gießener Privatdozent Dr. Kornemann einem Rufe als a. o. Professor nach Tübingen gefolgt war, bekanntlich nun wiederum durch Berufung zweier Professoren unserer Hoch­schule ergänzt. Der Professor der Rechte Dr. E. Beling und der Professor der klassischen Philologie Dr. G. Gundermann werden die Ludoviciana verlassen und vom W.-S. 1902/03 ab ihre Lchrthätigkeit in Tübingen fortsetzcn. Des Scheidens des Prof. Beling haben wir bereits an dieser Stelle gedacht. Nur kurze Zeit gehörte er der hessischen Landesuniversität an, Prof. Gundermann dagegen blickt auf eine achtjährige Wirk­samkeit in Gießen zurück. In dieser Zeit hat er viele klassische Philologen unseres Landes in die Altertumswissenschaft ein- gcführt, er hat aber auch andererseits für die Erforschung der Vorgeschichte Gießens neue Bahnen gewiesen und eine methodische Aufdeckung der aus der Vorzeit noch vorhandenen Reste durch seine musterhaften Ausgrabungen eingeleitet. Sein Scheiden ist daher für Gießen doppelt schwer. So. freudig wir ihn auch zu der ehrenvollen Berufung nach Tübingen beglückwünschen, ebenso sehr bedauern wir andererseits, daß unsere Universität einen so tüchtigen und beliebten Lehrer, die Studierenden der klassi­schen Philologie einen so treuen Berater und väterlichen Freund und unser Geschichtsvcrein ein so tüchtiges Mitglied verliert. Prof. Dr. Gotthold Gundermann, geboren am 11. März 1856 zu Altenburg, promovierte 1881 zu Jena. 1888 erschien die vorzügliche kritische Ausgabe der strategemata in der bibliotheca leubneriana und zugleich damit als Jenenser Habilitationsschrift die quaeetiones de Frontini ßtrategematon libris. Im selben Jahr edierte Gundermann zusammen mit G. Götz den 2. Bd. des großen Corpus Glossariorum Latinorum. Seit 1894 wirkt Gundermann als ordentlicher Professor der klassischen Philologie (als Nachfolger Reitzensteins) an unserer Universität. Seine Vorlesungen behandelten u. a. die römische Literaturgeschichte; die römische Staatsverfassung und -Ver-- waltung; lateinische Grammatik; Metrik; Geschichte der, griechischen Prosa; griechische und römische Epigraphik und, Paläographie. Im Proseminar und Seminar legt Gunder­mann den Jnterpretationsübungen seiner Schüler gern Terenz, Ooid, Frontins Schrift de aquis urbis Romae, Ausonius' Mosella, Hippokrates, Thukydides u. s. w. zu Grunde. In diesen Stunden eifrigen Zusammenarbeitens der Studenten unter seiner bewährten Leitung erzog er diese zu der für alles wiffenschaftliche Arbeiten unumgänglich not­wendigen Gründlichkeit. Scharf bekämpfte er alles oberfläch­liche und banausische Arbeiten. Durch seine ausgedehnte Kollatiousthätigkeit an den Handschriftenschätzen deutscher und ausländischer Bibliotheken (z. B. im Kloster Monte Casino, wo sich u. a. die einzige Handschrift von Frontins Werk über die römischen Wasserleitungen befindet, im British Museum zu London) und seine eingehenden paläographischen Studien war er besonders berufen, die jungen Philologen in bie Handschriftenkunde, Paläographie und die zu einem großen Teile hierauf sich stützende Textkritik einzuführen. Im Druck befindet sich seine kritische Ausgabe der für die römische Alter­tumskunde sehr wichtigen Schrift Frontins über die Wasser­leitungen Roms, der auch em erläuternder Kommentar bei­gegeben werden soll. Wir müssen noch kurz eingehen auf die mit schönen Erfolgen gekrönten Ausgrabungen, die etwa seit 5 Jahren unter der Leitung des Prof. Gundermann in der näheren und weiteren Umgebung Gießens vorgenommen wurden. DieAkribie", die der Philologe stets bei seinen Untersuchungen anwandte, übertrug er hier auf die methodische Erforschung derprähistorischen", keltischen, germanischen und römischen Altertümer unserer Gegend. Wir verdanken seinen Arbeiten nicht nur eine große Vermehrung der Schätze unseres Museums, sondern vor allem die genaue Bestimmung der Funde und die detaillierten Berichte über die 'Ausgrabungen, wodurch allein es möglich ist, zu sichereren Schlüssen über die Kultur jener fernen Zeiten zu gelangen. Darüber werden alle, die unter G.'s Führung die Ausgrabungsarbeiten in der Umgegend und am Pfahlgraben besichtigt haben, sich klar geworden sein, daß das raubbauartige Durchwühlen der Hünengräber" und das planlose Aufgraben römischer An­lagen völlig zwecklos, ja sogar zweckwidrig ist, daß viel­mehr nur ein planmäßiges gründliches Aufdecken dieser alten Kulturreste unter sorgfältigster Aufnahme aller Fundumstände zu einer wissenschaftlich brauchbaren und wertvollen Material­sammlung für die Geschichte jener Perioden führen kann. Möchte auch nach dem Weggänge Gundermanns das von ihm begonnene Werk in seinem Geiste fortgeführt werden!

** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 49, au£- gegeben am 8. August d. I., enthält: 1. Verordnung, die Gebühren für die Fortführung der bisherigen Grundbücher und der Ortsgrundbücher betreffend. Pom 2. August 1902. 2. Verordnung, die Gebühren für die Wahrung der 23er» änderunaen, welche während der Offenlegung der nach der bisherigen Gesetzgebung noch auszuftellenden Grund­bücher vorzunehmen find, betreffend. Vom 2. August 1902: 3. Bekanntmachung zu der Verordnung, die spezielle Prü­fung der ersten Kategorie im Finanzfach betreffend, vom 29. Vtärz 1899. (Die nach § 1 der Verordnung vom 29. März 1899 für Zulassung zum speziellen Examen der ersten Kategorie im Finanzfaa) erforderliche Reife für Ober­sekunda eines Gymnasiums, Realgymnasiums oder einer Ober-Realschule oder auch einer Realschule mit sieben­jährigem Kurs muh iu Zukunft nicht mehr durch eine besondere Prüfung erworben worden fein. Für Zulassung

8-10.

Obstbau- und landw. Winterschule zu Friedberg.

Es werden bei genügender Beteiligung 2 Kurse gehalten:

I. Kursus vom 1.3. September,

tischer Bedeutung stattgefunden haben. Ausfallen mußte es, daß dieNordd. Allg. Ztg." in ihrem offiziösen Be­gleitschreiben zur Revalfahrt des Kaisers gar keine Hin- deutung auf die im Vordergründe der wirtschaftlichen In­teressen stehenden Fragen machte, während die russische Presse, die der Zusammenkunft oer Kaiser überhaupt eine viel höhere 'Bedeutung beilegte als im großen und ganzen die deutsche, nämlich die eines politischen Ereignisses ersten Ranges, die Reise direkt in Zusammenhang mit dem Zoll­tarif und den Handelsverträgen brachte. Auf diese Hal­tung der russischen offiziösen und unoffiziösen Presse paßt freilich schlecht das Gebühren des Finanzministers Witte in der Angelegenheit der Brüsseler Konvention, der offen mit Repressalien drohte, wenn die Staaten Maßregeln gegen die Einfuhr russische Zuckers treffen sollten. Es heißt, der englische Botschafter am russischen Hofe habe denn auch dieserhchb beim Grafen Lambsdorf, zunächst zwarnoch unoffiziell", eindringliche Vorstellungen erhoben, zugleich aber durchblicken lassen, man würde, falls man taube Ohren fände, den Russen später offiziell kommen. Ein festes Zu­sammenhalten der an der Konvention beteiligten Staaten müßte das Brummen des russischen Bären bald verstummen machen. Denn Rußland wird sich hüten, im Zustande einer splendid isolation wegen der Zuckersrage einen Zollkrieg mit Europa zu beginnen.

Jedenfalls wird die Haltung Rußlands nach den Ferien im Reichstage zu lebhaften Erörterungen führen. Gegen­wärtig geht nun der letzte Rest des diesjährigen parlamen­tarischen Lebens, der für Akteur und Zuschauer zu tragen gleich peinlich war, zu Ende, Die Zolltarifkom­mission macht in allernächster Zeit Ferien, nachdem am Schluß sich die Sozialdemokraten mit augenscheinlich viel Behagen einen wenig geistreichen Witz geleistet haben. Sie ließen zu der letzten Position Kinderspielzeug eine Anmerkung drucken, in der zu lesen war, daß Orden min­destens 1000 Mk. Zoll zahlen sollten, auch wenn sie von Souveränen verliefen sind. Das war eine rechte Kinderspielerei, wofür die Sozialdemokraten ihren Orden verdienten.

In Bayern hat die klerikale Mehrheit derbe Hiebe gegen die Kunst geführt, dabei aber doch das eigentliche Ziel, das Ministerium v. Crailsheim zu stürzen, wenigstens bisher verfehlt; aber das Anseben Bayerns, dessen Haupt­stadt zu allen Zeiten ein Pallaoium der schönen Künste ge­wesen ist, müßte darunter leiden, daß man die von der Abgeordnetenkammer zuerst gestrichene, dann im Reichs- rat wiederhergestellten Kunstforderungen zum zweiten Male gestrichen hat. Dem Vernehmen nach stellte am 6. Aug. ein Mitglied der Kammer der Reichsräte der bayerischen Staatsregierung 100 000 Mk. zur Verfügung zur Erwerbung ausgezeichneter Kunstwerke, insbesondere für die Kunstsamm­lungen des Staates. Der Prinzregent erteilte die Ge­nehmigung zur Annahme der Schenkung und ließ dem Spender huldvollsten und wärmsten Dank sowie seine An­erkennung für die bekundete hochherzige Gesinnung aus­drücken. Das wird aber den Mehrheitsherren auch nicht imponieren und sie werden ihren Rachefeldzug wegen des gestürzten Ministers Dr. v. Landmann kalt lächelnd fort» setzen. Wenn nun die Sache auch praktisch nicht von be­sonders großer Bedeutung ist, da die göttliche Kunst sich von niemandem so ohne weiteres untertrieben läßt, so ist doch nicht zu bezweifeln, daß die bayerische Kammermehr­heit mit der gleichen Rigorosität bei jeder anderen Kultur­frage genau ebenso ihr Mütchen kühlen wird, um ihre Macht zu zeigen. Forchheim-Kolmbach, das Feld der nächsten Reichstagswahlschlacht, wird auf der einen Seite das Zentrum, auf der anderen Schulter an Schulter Natio­nalliberale und Liberale zeigen.

Einen schweren Verlust haben die Nationalliberalen durch den TodRudolf v. Bennigsens erlitten, wenn dieser auch nicht mehr in den ersten Reihen der Kämpfer stand, wo ihn seine Freunde, als das Greisenalter noch nicht seinen Nacken gebeugt hatte, stets fanden. Es kann in der gedrängten Wochenschau nicht der Platz sein, die Verdienste des Gründers und langjährigen Führers der nationallibe­ralen Partei ausführlich zu würdigen, wie wir es in großen Zügen bereits gethan haben. Die parlamentarische und nationale Bedeutung dieser int politischen Leben ungewöhn­lich sympathischen Erscheinung wird im Buche der parla­mentarischen Geschichte des deutschen Volkes einen bevor­zugten Platz erhalten für alle Zeiten. Nicht nur die Partei­freunde des in seinen letzten Lebensjahren schwer ge­prüften Mannes werden um ihn trauern, auch seine Gegner werden ihm hohe Achtung nicht versagen. Reichskanzler Graf Bülow sandte von Reval an die Hinterbliebenen ein Telegramm.

Im Auslande war es auch in der vergangenen Woche recht still. Die Krönung Eduards VII. ist im Vergleich, zu den Vorbereitungen der zuerst geplanten ohne viel Auf­wand verlaufen. Wir berichten über die Feierlichkeiten an anderer Stelle unserer heutigen Nummer. 23on Fürstliche feiten waren nur wenige, die nächsten Verwandten, nach England gereist, so auch Großherzog Ernst Ludwig und Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen. Wenn man die schwere Krankheit, die gefährliche Operation und das Mer Eduards VII. in-Betracht zieht, so muß es wunder nehmen, daß der König sich so schnell wieder erholt hat und so bei Kräften ist, daß er die immerhin nicht geringen Anstrengungen auch der jetzigen Feierlichkeiten und Zere­monien ertragen konnte. Tapfer überstandene Leiden und das Alter söhnen mit manchem aus.

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Gießen, den 9. August 1902.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.

Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie wieder­holt ortsüblich zur Kenntnis Ihrer Gemeindeangehörigen bringen lassen.

I. V.: Dr. Wagner.

Bekanntmachung.

Obstverwertungskurse für Frauen und Mädchen an der Großh.

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Gretzener Anzeiger» w General-Anzeiger "SS

für den polit. u. allgem.

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MM

________zeiganteil: Hans Beck.

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