ebenso die Anlage hx Bettenhansen bei Kassel. Der Gerichtshof beschloß hierauf, den früher als Zeugen verhörten Hermann Sumpf aus sein Ansuchen von dem weiteren Verweilen an der Grrichtsstelle mit dem Vorbehalt zu entbinden, daß er, falls der Zeuge A. Schmidt jede Aussage ablehnen sollte, sofort wieder zu erscheinen habe. Zugleich wurde beschlossen, diesen Zeugen mit Rücksicht auf § 56 Absatz 3 der Strasprr>zeßorduung (Verdacht der Teil- nahmean einem Gegenstand der die Untersuchung bildenden That) nichjt zu vereidigen.
Es wird dann Angeklagter Gentzsch vernommen, der isch offen krib unumwunden zu der Verschleierung bekennt. Er ist der Meinung, daß sä m t l iche Herr en des Aufsichtsrates sich auch der Verschleierung bewußt gewesen seien, aber nicht an die Möglichkeit des Zusammenbruches geglaubt haben.
Der Gerichtshof beschäftigt sich hierauf mit der Aufsicht^ ratssitzung vom 16. März 1901. Es wurde damals beschlossen, im Hinblick aus die vielfachen Angriffe aus die Trebergesellschaft in der bevorstehenden Generalversammlung der Bank Aufklärung zu geben. Es sollte dabei alles vermieden werden, was zur Diskreditierung der Treber^ gesellschaft und zur Erschütterung des Vertrauens ^ur Bant führen könnte. Man war sich einig in diesem Bericht, mit dem man etwaigen Anfragen der Aktionäre zuvoy- Lommen wolle, alle Zeugen über die Höhe deS Engagements des Treberkor^erns zu vermeiden. Angeklagter Exner hat aus Veranlassung Sachsenröders einen Bericht versaßt und chu Gentzsch und dem Juristen der Bank zur Begutachtung vorgelegt. Gentzsch hatte keine Erinnerungen zu machen, auch sämtliche Aussichsratsmitglieder sagten aus, daß das Expose der Wahrheit entspräche. SLmfliche Mitglieder des Äuf- sichtsrats meinten, es wäre geradezu eine Pflichtverletzung gewesen, wenn man die Zahlen bekannt gegeben hätte. Exner sagt, daß das Expose der Wahrheit entsprochen habe. Wenn dies eine Bersch l e i e r u n g sei, dann habe er sich einer strafbaren Handlung schuldig gemacht, aber bewußt sei er sich dessen nicht gewesen. lieber die Erklärung giebt Angeklagter Dodel näheren Aufschluß. Nach seiner Erinnerung ist das Expose einfach verlesen worden, man war damit einverstanden und hat es ohne jede Diskussion gebilligt, weil alle Mitglieder, speziell auch er, der Ueberzeugung waren, daß das Expose dem entspreche, was der Aufsichtsrat sagen durfte und was zu sagen war. Bei der ^Verlesung sei ihm nichts bewußt gewesen, aber er giebt zu, in einer privaten Unterredung von Sachs enröd er gehört zu haben: enn wir die ganze Wahrheitsagen,ist alles aus." Dr. Gentzsch hatte vorher die gleiche Aeußerung Sachsenröders zillrt, welche lautete: „Wenn das keine Ver schlei ernnsg ist, dann weiß ich nicht." Angeklagter Meyer schließt sich den vorausgehenden Ausführungen an, er müsse aber dem Dr. Gentzsch entgegen- treten, daß die Erklärung etwas Straffälliges einschließe. Nach der Aussage des Angeklagten Wölker entspricht die Erklärung Meyers auch seiner Auffassung, Verteidiger Zehme meint,, hätte Gentzsch Bedenken bei dem Bericht gehabt, so hätte er als Ehrenmann sagen müssen, wir verstoßen gegen djas Gesetz. In gewissem Sinne seien die Aufsichtsratspritglied er durch das im voraus schon fertig gestellte Protokoll getäuscht worden Die Angeklagten Vörster und Wölker leugneten ebenfalls jeden Doms. Nach einer kurzen Pause äußert sich Sachverständiger Plauth dahin, das Expose sei von A bch Z eine thatsächliche Verschleierung aller Verhältnisse. Wasg esag t s ei, sei nicht so schlimm, als das, was verschwiegen worden sei. Der Zeuge Emil Rüggeberg, früherer Besitzer der an Kassel verkauften Anlage in Neheim, berichtet über die rotierenden Retorten, die verschiedentlich technische Mängel hatten, aber bei denen eine wesentlich höhere Ausbeute als bei den liegenden Retorten zu erzielen gewesen sei. Die Versuche mit bent neuen Verfahren seien 29 Tage lang gemacht worden, aber die technischen Mängel waren thatsächlich ungemein groß.
Aus Stadt und Zand.
Gießen, 11. Juli 1902.
'* Aus der Kammer. Eine Anfrage des Abgeord. Pitthan, ob die Regierung geneigt ist, Auskunft zu geben, wie weck die Projekte der Nebenbahnen Wendelsheim— Badenheim—Kreuznach ihrer Ausführung entgegen» sehen können, ist soeben dem Bureau der Zwecken Kammer zugegangen.
*• Vertretung im Hess. Landtage. Die„W.Ztg." kann bestimmt mckteilen, daß Oberbürgermeister Kühler, der seckher die Stadt Darmstadt im Landtag vertreten hat, sich um sein seitheriges Mandat nicht mehr bewerben wird.
*• Für die Dienstboten. Wenn man sich in unseren Lagen auf die Wohnungssuche begiebt, ist man oft freudig überrascht, wie fürsorglich der Baumeister auf Bequemlich- kecken Acht gegeben hat. Der Abstand gegen die allen Mietskasernen ist groß. Aber es verlohnt sich wohl, auf einen vielfach beobachteten Uebelstand aufmerksam zu machen. Es betrifft das die Räume • für die Dienstboten. So viel Geschmack und Geschick der Baumeister auf die Herstellung einer komfortablen Wohnung verwendet, für die Dienstboten muß er den elendesten Winkel aussuchen. Die einen verweisen die Mädchen auf den Korridor, der ist ja groß; in einem anderen Hause wird als Mädchenraum ein Loch in der Wand des finsteren Korridors gezeigt, der die frische Luft aus Küche und Kloset bezieht. Dort endlich wird dem Mädchen ein Hängeboden angewiesen oder irgend ein Bretterverschlag auf diesem, in den im Winter durchs schlecht schließende Fenster die Kälte dringt. Hinzuzufügen ist da weiter nichts, als daß solche Wohnungen vielfach mit Erker, Balkon, Veranda oder gar Loggia versehen sind, das ist ja sehr viel wichtiger. Wir möchten unseren Architekten recht dringend eine bessere Fürsorge für unsere Dienstboten ans Herz legen.
-k. Bad-Nauheim, 10. Juli. Unser Stationsgebäude, das nach Schluß der vorjährigen Saison in Umbau genommen wurde, ist nunmehr in seinem Aeußeren und Inneren fast vollständig ferllggestellt; ebenso sind die Ueberdachungsarbeiten der Bahnsteige vollendet. Das Ganze erweist sich m seiner feinen Totalausführung in jeder Beziehung als ein allen Anforderungen entsprechendes Empfangsgebäude. Sehr anerkennenswert ist, daß von maßgebender Stelle mit der Ausführung der Arbetten in der Hauptsache hessische Firmen betraut wurden. Die Bauausführung hatte Bauunternehmer Winn aus Gießen, die Beleuchtungskörper Lehmann, Bad-Nauheim, die Jnnen-Dcköration und Aus- tdüung der Wartesäle, Damenzimmer rc. fertigte Möbel
fabrikant Th. Brück in Gießen, dem auch jetzt noch die Lieferung des Fürstenzimmers übertragen wurde.
w Nid da, 10. Juli. Am nächsten Sonntag wird die katholische Kapelle hier eingeweiht werden. Zu der Feier sind zahlreiche Einladungen ergangen. Dem Vernehmen nach wird der Bischof erst in einigen Wochen kommen, um die Firmung zu spenden.
w Dauernheim, b. Nidda, 10. Juli. Gestern wurde hier das Dekanatsmissionsfest des Dekanats Nidda gefeiert. Der Tag war für die Gemeinde ein Feiertag. Das ganze Dorf war mit Kränzen und Fahnen geschmücll. In dem bis zum letzten Platz gefüllten Gotteshaus predigten am Vorm. Pfarrer Wahl von Niederflorstadt u. Missionar Fl ad; am Nachm. der Letztere und Pfarrer Metz von Wallernhausen. Missionar Flad wußte durch seinen einfachen und doch packenden Vortrag die Zuhörer zu sesieln. Der Posaunenchor aus Ober-Mockstadt unter Leitung des Pfarrers K a l b h e n n begleitete nachmittags die Gesänge. Die Kollekte betrug 75 Mark.
Offenbach, 10. Juli, lieber unsere Gegend ging gestern Nachmittag ein schweres Gewitter mit wollenbruchartigem Regen nieder, das, wie wir bereits mckteilten, in Heusen stamm sehr großen Schaden anrichtete. Gegen 5 Uhr traf ein Blitzstrahl die kath olische Kirche. Ein donnerartiges fürchterliches Krachen schreckte die Bewohner auf; einen Augenblick herrschte lauüose, ängstliche Stille, dann aber erscholl auf allen Straßen der Schreckensruf: „Die Kirche brenntI" Den herzueckenden Bewohnern bot sich alsbald ein schauerlicher Anblick. Der ganze Thurm und das Dach der Kirche, sowie eine benachbarte Hofraithe standen in Hellen Flammen. Die alsbald zur Stelle eckende fteiwillige Feuerwehr konnte des verheerenden Elements nich Herr werden. Erst, nachdem die benachbarten Wehren aus Obertshausen, Bieber und Offenbach, letztere mit einer Dampfspritze, wirkungsvoll mit eingriffen, wurde das Feuer au: seinen Heerd beschränkt. Der strömende Regen erwies sich als sehr erwünscht, da er eine größere Ausdehnung des Feuers mit verhütete. Die Kirche hat unter dem Feuer sehr schwer gelitten. Der Thurm ift bis auf den Glockenstuhl abgebrannt und die Decke völlig eingestürzt. Nur mit großer Mühe und unter hoher Gefahr konnten die Monstranz und einige Kelche gerettet werden. Den empfindlichsten Schaden traf die Kirche im Innern. Die vor Kurzem erst durch Gra von Schönborn unter einem Kostenaufwande von 70000Mk. gestifteten herrlichen Malereien sind vollständig vernichtet, Der übrige Schaden am Thurm und Dach dürste nicht viel weniger betragen. In der benachbarten Hoftaithe brannten ein Stall und eine Scheune total nieder. Den Feuerwehren gebührt für ihr energisches, rasches Eingreifen höchstes Lob.
(?) Franksurt, 10. Juli. , Die zwei letzten Wochen waren für den Z oologische n Garten von großer Bedeutung; neue Säugetiere und zahlreiche Vögel und Rep- ttlien sind in den Tierbestand eingereiht worden. Von Raubvögeln oerbient zunächst ein „Streitaar" Erwähnung, ein gewaltiger, habichtartiger Falle von Südamerika. Fünf Uhus sind in einem neu aufgestellten Käfig (am Elefantenhaus) im Dunenkleide zu sehen, in dem sie ein vom erwachsenen Vogel völlig verschiedenes Aussehen haben. Die Seeadler wurden um ein weiteres Exemplar vermehrt und ein Steinkauz (das volkstümliche Totenkäuzchen) sowie eine Waldohreule wanderten als Geschenke in die Burgruine. An katzenartigen Raubvögeln wurde ein amerikanischer Luchs und zwei aftikanische Wüst en luchse, schöne, aber unbändige Exemplare, die jeden am Käfig Vorübergehenden anfauchen, angeschafft. Eine Paguarundi-Katze stellt eine Seltenheit aus Südamerika dar, und eine noch größere Rarität erhielt der Garten in einer kohlschwarzen Varietät der brasilianischen Tigerkatze. Unter den Schlangen sind zwei ceylonesische Peitschenschlangen von hellgrüner Farbe mit goldenen Augen besonders elegante Erscheinungen; ihr dünner Körper gleicht genau einer herab- häugenden Leine, und der spitze Kopf wiegt leffe hin und her, wie ein Zweig, den der Wind bewegt.
Frankfurt a. M., 9. Juli. Der Rabbiner-Ver- b and besprach in der Schlußsitzung die religiös-sittliche Erziehung der schulentlassenen Jugend und nahm eine Erklärung an, welche die Gründung von Jünglings- und Mädchenvereinen nach dem Vorbckde derarttger christlicher Vereine empfiehlt. Der Berichterstatter Eschelbacher-Berlin befürwortete auch die Unterstützung der jüdischen Studenten- rereine, obwohl sie auf zionistischer Grundlage stehen. Die Versammlung lehnte nach längerer Erörterung die Stellungnahme zu diesem Punkte ab. — Die Stadtverordneten lehnten den Antrag des Magisttats auf Verkürzung der Messen ab, genehmigten aber die Aufhebung der Schaustellungen auf dem sogenannten Juxplatz.
Balduinstein, 10. Juli. Prinz Heinrich der Niederlande ist heute Abend 9 Uhr auf dem Bahnhofe in Diez eingetroffen und wurde von der Königin Wilhelm in a herzlichst begrüßt. Die Herrschaften begaben sich nach Schloß Schaumburg.
Vermischtes.
• Fort de France, 10. Juli. Gestern erfolgte em furcht barer Ausbruch des Vulkans von 7% Uhr bis Mitternacht, welcher die Bevölkerung in den größten Schrecken versetzte. Der Umfang der Verwüstungen ist unbekannt. Die Telegraphendrähte sind geschmolzen. Man fürchtet für die englische Mission, welche in Carbet ankerte.
* Konkurs eines Fürsten. Fürst Ludwig zu Salm-Kyrburg auf Schloß Henneburg in Oesterreich hat wegen Zahlungsunvermögen den Konkurs angemeldet. Der Fürst hat sich durch fein luxuriöses Leben eine Schuldenlast von insgesamt 1141450 Mk. auf gebürgt, während den zahlreichen Gläubigern nur 17 000 Mk. zur Verfügung stehen.
Universitäts-Nachrichten.
— Der Würzburger Professor Dr. Anton Ehrouft, der mittelbar den bekannten dortigen Universitäts-Sturm heraus- beschworen hat, erläßt eine Erklärung, derzufolge er weder Ezeche sei, wie behauptet worden war, noch „ U l t ra- montaner". Er sei vielmehr in Graz von deutschen Ettern ae- boren, sei Schriftführer des Vereins „Südmack" gewesen und bekenne sich offen als Anhänger der deutschen Volkspackei in Steiermark. Seiner politischen Richtung nach fei er national und liberal,
allerdings nicht nationalliberal. — In der Münchener ^Medtnz. Wochenschrift' nimmt auch der Aerztestand Stellung gegen den Kuttusmimster v. Landmann, gegen den in den gebildeten Kreisen Bayerns eine tiefgehende Erbltterung herrsche.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Worms, 10. Juli. Die zur Sinsheimeckschen Konkursmaffe, gehörige utüer der Firma Wormser Leiterfabrik, Adolss Sinsheimer bestehende Leiterfabrik steht en bloc mit allen Warenvorräten, Maschinen und Aickagen, einschließlich der drei irr die Gebrauchslnusterrolle des Kaiserl. Patentamts eingetragenen Gebrauchsmuster, sofort zum Veckauf.
Paris, 10. Juli. Die Gläubigerversammlung bet. Geisse (iönerale des Camilles nahm einen so stürmischen Verlauf, daßs der Vorsitzende, Handelsckchter Racine, sich nach den ersten Ab°l stünmungen veranlaßt sah, eine Pause eintreten zu lassen, um dann ausemanderzusetzen, daß ein Antrag auf Falliterklärung vorläufig unzulässig sei. Die Versammlung timne nur den gerichtlichen^ Liquidator bestätigen und zwei Kontroleure ernennen, auf decew Bericht hin erst das Handelsgericht die Falliterklärung aus sprechest könne. Die Versammlung faßte schließlich entsprechende Beschlüsse^ Der Vorsitzende konstatierre ausdrücklich, daß der DirektionsberichL die Aktiva übertrieben und die Passwa unterschätzt habe; bxe. Gläubiger könnten nur auf etwa 20pEt. rechnen.
Belgrad, 10. Juli. Der Abschluß einer 5proz.Millionen» Anleihe mit der Pariser Bankgruppe steht bevor. Devj Emissionskurs beträgt 80pEt. Der serbischen Regierung werderp 15 Millionen sofort zur Verfügung gestellt. Der Rest bis zmst 1. Jmri 1903.
— Darmstädter Bant. Wie es heißt, werden zwischen den Kaligeweckschaft Ronnenberg und der Darmstädter Bank Der»: Handlungen geführt, wonach der Gewerkschaft von der Bank neue Mittel gewährt werden sollen.
— Streit um die Lieseruugsbediuguugeu. Das in Ham- bürg erscheinende Fachblatt „Der Herren-Konfektionär" schreibt: „Die Stettiner Herren- und Knaben---Korr- fektionäre, die bekanntlich eine führende Stellung in der Branche einnehmen, haben sich dcchin verständigt,, von den Tuch- fabrcken nur noch unter ganz bestimmten Bedmgungen zu kaufen, deren stckkte Einhaltung sich für sie als Bedürfnis hermchgestellt hat. Das verembarte Skonto soll stets als Waren-, nicht als Zahlungs-Skonto angesehen werden; für Waren, deren Fehler sich erst nach der Verarbeitung Herausstellen, soll der Fabrikant vollen Schadensersatz leisten, ebenso auch das, was bet nicht nadelfeckiger Ware einläufl, vergüten uird endlich soll auf thunlichste Einhalttmg der Lieferfristen beftanben werden — Forderungen, deren Berechtigung man urtbedingt anerkennen muß. Tie Tuchfabriken haben zwei Firmen (S. Lewin und Leopold Juda) in Stettin diese Bedingungen bereits seit längerer Zett zugestanden, weigern sich nun aber, sie auch den übrigen Stettiner Konfektionären einzuräumen. Darauf antroorteten nun diese letzteren mit einem kategorischen „Wir kaufen nichts", das jeder Veckreter einer Tuchfabrik zu hören bekam, die nicht auf gründ der einhettlicheu Kommissions-Kopie liefern will, die der Zerttralverband der deutschen Herren- unb- Knaben-Kleiderfabrikanten unter Festlegung der oben bezeichneten, Gesichtspunkte aufgestellt hat. Von dtesem Verhalten soll auch in gukunft nicht abgegangen werden und, wie wir aus zmxstlässiger. uelle hören, haben sich die Tuchfabriken auch bereits gefügt, und zwar selbst diejenigen, die noch vor firnem in öffentlicher Erklärung die Bedingungen der Konfektionäre am unannehmbar bezeichnet haben.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gietzerr.
Juli
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Höchste Temperatur am 10. bis 1L Juli 22,3° C. Niedrigste „ „ 10. „ 11. „ 13,8*0.
Bed. Himmel Äegen *
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Wöchentliche Ueberfichtder Todesfälle mder Stadt Eießes. 24. Woche. Vom 8. bis 14. Juni 1902.
Einwohnerzahl: angenommen zu 26400 (inkl. 1600 Mann Militär)» Sterblichkeitsziffer: 16,06, nach Abzug von 6 Ortsfremden 4,01 °/oo*
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
L
Verunglückung 2 (2) 2 (2)
Miliartuberkulose 1 (1) 1 (1)
Brechdurchfall 1 —
Lebensschwäche 1 —
Influenza 1 (I) 1 (1)
Herzfehler 1 (1) 1 (1)
unbekannter Ursache 1 (1) 1 (1)
im Dt>m
Lebensjahr: 2.—15. Jahr
1 —
1 —
Summa:
8(6)
6(6)
2 —
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie vrell der Todesfälle in der betteffenüen Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
„Henneberg-Seide“ ZM
** schwarz, weiß u.
farbig für Blusen und Roben von 95 Pfg. bis Mk. 18.65 p. Met. Absolut keinen Zoll zu zahlen! da die portofreie Zusendung der Stoffe durch meine Seidenfabrik auf deutschem Grenzgebiet erfolgt. — Nur echt, wenn birett von mir bezogen! Muster umgehend. [342^
WZähffi
^bsolügbestEs iMürfdwasserf der Weir, j
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