Ausgabe 
11.3.1902 Erstes Blatt
 
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liehen 18, in Pfandbrief, ektion. iristadi Maschinenbau, )> Allgemeine issenscWten), g des Grades igenieurs, Le- rmaoeuten und ra-, Ingenieur- iung der Vor- Zulassung der enieurban- und i. Beginn des 1 vom 16. April ;en Einsendung ektorat.

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Erstes Blatt

Dienstag 11. März 1003

15Ä. Jahrgang

Nr. 59

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kefsischea Landwirt die Sietzener Lamilien- dlätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Unw«rs.-Bu ch- u. Stein­drucke re i (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei:

Echulstraße 7.

Sldresie für Depeschen: Anzeiger Gießen.

AernsvrrchansckilußNr.51.

A*r Ä Bezugspreis:

JBtiÄäHr W Ay C/ monatlich 7b Ps., viertel-

GleßenerAmelgerW

W General-Anzeiger " ää

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW

zeigenteil: Hans Beck.

Auflage 7900

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Interesse

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Volttlsche Tagesschau.

Die Aussichten der Zolltarifvorlage

SeiZfclÄ im «* b,e ?T °°n je H Sagen b e schr"änkl.^d die Ver- nDa* h,,f,nSri*a 'gnügungSmeffen ganz abgeschafft ,verden.

Srantfurt . 9. März. Kommerzienrat Markus

w . M. Goldschmidt, Präsident des Aufsicktsrats der rft btc eigen- scheu Veremsbank und der Internationalen Bauaeselllcknkt

--.....,

. . -'gestorben. J

Der Reinertrag soll zum Besten diesem'Sommerhalbjahr nach außen 'd-'m'Mrei^^Ebren 1 °_be,S Deutschtums in. Ausland v,r-

. Mi verhelfen und kräftig für die edle Turnsache eintreten t 1 «erben. Dieser edle Zweck allem schon dürfte viele 5"0°dt Dort, bewährten Vorstande muß volle Anerkennung für die um n^bien" l?rS bestimmen, der Veranstaltung Sym- tunchen treten am sichtige Leitung' des Ganzen gezollt Tn m» « m

und sämtlichen Turnern rufen wir ein kräitioes n q-» s ??' Magistrat hat unter

Gut Heil" zu. i en kräftiges heutigem Tage der Stadtverordneten-Versammlung einen An-

J-panische Seidengemälde. Im Erker von Sin ®**ri,,ln vorstellig zu werden,

am SelterSweg sind zurzeit zwei - wie wir hSm?imI"°"?rankfurter^Messen von Frühjahr 1903 ab Prwatbesltz des Pfarrers Haacke zu Steinbach befindliche lapanische Seidengemälde ausgestellt. Das Material, auf dem die Kunstarbeit ausgeführt wurde, ist dem Anscheine nach Ueberraschend ist die eigen-

ffie P r9 tofe^mn Teil des geplanten Weges als recht gut gangbar De m; fr Und dieser Mahnruf trägt bre Ueberfchvift:

gelassener ent- Sonne unö Wind hatten vollauf ihre SchEE aet^rn f^C Selbstachnmg!" Auf der SckMchtel aber liest man J.Poio- aegen. Möglichkeit, das; etwas BefnLdrgendes dabei! um die Befürcktnnm>n hi<» mnn I *o^low *r^refl- Grand deixit de tabam et eig&rettes. Zu boü

-erauskomme, reduziert sich mehr und mehr auf ein fett AnhLngl^ikumoor Cigarettes egyptiennes. Register^ Tradf Mark! Und der

Minimum. Wenn wir trotzdem raten, werter arbeiten uferte X 2?ttC: a mutvolle Anwalt deutscher Art ilnterschreibt sich an dieser Stelle

jo geschieht es nur, weil wir es für creboten eraditcn' Mjpfab bt§ 511 bem burefy ferne ^ofcn-Fabnqne Epirus, Dresde Mehner & Peters! Ja, die Trefflichen

daß das Plenum des Reichstages seiners-Es zii d^^oll'^!^^e^e^E^"Stelnfurch, der von Munzenberg haben gmiz recht, wennsie dem deutschen Kaustnanu zu-rufen: tarife Stellung nehme, bflmit Me Stunde über Feld, dann etwa fünfviertelMehr Selb stachtung!"

Haltung der verbündeten Regierungen und d!r eignen ^hUn^f^ttbSn n^.^u J Nteder-Welfel, 10. März. Unter großer Teilnahme der

Abgeordneten volliommen klar werde. Tas ist für bi-» rPirhSArl rn^ dx.r zuunuskluL Wetterau mit sehr Wähler fand hier die Wahl eines Beigeordneten statt, nächsten Wahlen unbedingt erforderlich. Tech diche Ge^oK^man^^auf der^ÄÄ ^flt Kandidaten aufgestellt waren. Als Sieger ging

Wahlen u>tter de,u ^b,ch«i tee joUjwKiif^e« S^gen ^ernZt^?Ln' 2rf6 Winter mit 116 Stimmen hervor, während sein

f*t1*untomgt [idjee; u«b aeil t Sita To Ä PS"« Bäcker Hahn, 98 Stimmen erhielt. Dem Ge-

Müiaend'nvtwendö ^sh^tnstsc der Höhe unmittelbar itberirascht durch den Mck d^ ^ roa%n.btaiä|te unser Gesangverein abends eine Ovation dar.

^Ä5°Ä: ftÄtaXib Mc weiten Gefilde der Lt'Lau v°1- LMLktzZ - ^,be.n benachbarten Hoch-We.sel wird dw Herbe, führunz vertagt wird und ,m Herbst sich w^der mck^rAnqel?aen-I^m,^l^ und 6,3 zum Spessart hin öffnet. Nach S-ldberemigung angestrebt.

hett besastt. Ter Versuch, im Som mer bk Angelegenheit un? Suranlaoen^Als" eTtd)L ®m Rnndgang durch Stadt 11 G-ilshavse«, 9 März. Der GesangvereinJugend- zur Erledigung zu bringen, würde trotz der EintübrunaErkennen, wie an allen Enden die s""/ feiert am 1. Ium I. I. sein LbjöhrigeS Fahnen-

I ^Erden, da sich diesmal das ganze Dorf daran beteiligen wird, i . ®* Frouhailserr, 8. März. Das warme Interesse, das für die Burensache unter den hiesigen Bürgern und in der Um­gebung herrscht, zeigte sich in dem Ergebnis anläßlich der mittels Vortrags des Herrn Butz aus Pretoria zum Besten der Burenfrauen und -5lindern in den Konzentrationslagern veranstalteten Sammlung. 113 Mark freiwilliger Gaben konnten dem Bürgermeister zur Einsendung an die Buren- Zentrale in München überreicht werden.

§ Butzbach, 9. Mürz. Der am 4. März aus dem Zelleiigesangnis Butzbach entwichene Slrafgefangene ist am Freitag in der Nähe der Strafanstalt Preungeshain, und zwar angeblich durch deren Direktor, fest ge­nommen und von einem Beamten in Zivil gestern hier-

erscheinen derDeutschen Tageszeitung", dein Organ des Bundes der Landwirte, immer düsterer. Das Blatt, das für die Gewährung von Mäten eintritt, ist der Ansicht, daß der Reichstag selbst durch die sofortige Gewährung von Tagegeldern kaum den (Bommer hindurch

Gaffer hcrvorragcn, wirken gleichsam plastisch auf den Be­schauer. Das scheint durch eine eigentümlich einfache, jcden-

** lieber Liebknechts Abstammung von Luther berichtet die I falls von außerordentlicher Sicherheit zeugendes Technik «>' «.Christl. Welt" auf Grund des Gießener UnioersitätsarchivL: reicht, die einen merkwürdigen Gegensatz schafft zwischen den Liebknechts Familie kam nach Gießen mit der Berufung von glänzenden Partien des gewebten Stoffes und den Stellen, Johann Georg Liebknecht als llniversitätsprofessor im Jahre Ian welchen, um dunkle Töne und Schatten Hervorzurufe«, mit J7U7 rJ8.on Lesern Johann Georg Liebknecht heißt es in höchst subtiler Messerführung die einzelnen, vielleicht augenfchem- dem offiziellen Leichenprogramm der Universität Gießen I lich nur Vg mm breiten feinen Streifen des Seidenrrpses auf- d. d. 19. Dezember 1749 zu deutsch: I getrennt wurden. Weniger das Malerische an sich, das freilich bei

brockt"^ Z^bknechlg«L«en und ans Licht der Welt ge- dem kleineren der beiden, eine Baumallee darstellenden Ge- Bat?r wo? der gelehrte mib(^cn auch in der Perspektive tüchtig geschulten Künstler

geiwsse an der Bürgerschiile jener Stadt 53 Jahre lang, wohlver- verrät, als vielmehr die vollendete Technik, Seidenstoff künst- von Tagegelder» kann, den Sommer hindurch beschlußfähig »ÄÄ? unferem I-UgenLuch« du«s lerisch^^^««gtBewun^

Lu erhalten |ei, und befürwortet von neuem den Vorschlag, ** Alpenverein. Gar HLufig zeiat sich in Flur und m ^uslauderer. ^m Briefiaflen der neuesten,

das Plenum im Frühsommec bis zum Herbst zu Verlagen Wald das Wetter von einer qanl anderen Äeschafsenbeit ,S(immer berZeitsch«st des allgem. deichchen Sprachveremr« und die KommMivn während dieser Zeit unter Gewährung als es in den Straßen der ©tat>t bcn Luscheiii ffle unireftnQ®S: .

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sionsverhandlungen erngetreten sind, Anfang der Himmel recht trübe drein, und von den 126 fr°pical climates, Offenbach a.M. (Gcrmauy).i;

W !Se?LLrr'L V LL/s mm. E besonderen ^ber Hot folgender dr.ste, an^erwähnteu

Interesse an dem Origen Teil de-, Tages. Obgleich man es vorzog, ücher und ansprechender Weise an ihr Bolksgesüht wendet. Ww

au Ke r v rdentlick b ^012 JSj^urg aud den Umweg auf der Kreisstraße über heben aus der langen Darlegung nur die Hauptgedanken mis. Mit

r^a5erP Dre Hof-Güll und (Lberstadt zu machen, so saßen doch bereits um Bedauern Meist der Verfasser auf den Mißbrauch deutscher Fabri°

<milc «rzeugnisfe als halb 1 Uhr die &nlberfrenIibe L Än ä e n 6 e ra iS & ihre LrzeugniA unter sremdLdisch« BeAhw , m

fallen gelassen zu haben, die I wohlbekannten Gasthaus zur Burg beim tcefflicdcn Ali! taa- H^vbel bringen. Emen Teil dar Schuld an du^en .nn.chiv- VllbIKoss^n Satze des .^»-ltanses entsprechen essen. Eine Besichtig«.« der Ruine «täte. er den Vorurteilen der Abue er zu,

den berechtigten Forderungen der Landwirte ganz und gar zur MaPuufl B Q?cIt-?)rec Sabiifantcn und den Händler, der, um n.-en Tu

nuht. Ter Tarif hat bisher eine Gestalt g«vonnen, die stau sensit i?nn£ ^^^n-Nchmeicl-cln, lieber egyptüche Zigaretten anpreisc, statt gute deutsche

zur Ablehnung zwingen müßte wemi nickt i» I^Seritumern, den H-ausern Marken zu empfehlen. Hat man aber den Mut, selbst emer vor­ferneren Beratung und bei der Äveiten P^m7n ^o^^^ubach, Solnis-Braunfelv, Hessen und Stolberg, eingenommenen Krmdfchaft gegenüber sich nicht von dem Schilde greifende beichlonen^t^toito^tln un lauUnbcn ersreulicherweisc fortgesetzt wer- ^es anderen Landes decken zu lassen so wird nach seiner Meinung

gesichts diesi^twL7g1L'1 erwies sich gerade der zweite

5uc Erledigung zu bringen, würde trotz der Einfuhr^g ' ^5 an a^en Enden die mut feiert am 1. Ium l. I. )em 25jähriges Fahnen-

von Tagegeldern, für die wir grundsätzlich eintreten, ohn? woa^n^^st?^ für den Empfang l"biläum. Zahlreiche Einladungen werden an auswärtige

Frage scheitern." z * pre «warteten ®a#e ju bereiten. Vereine ergehen. Das Fest verspricht um so schöner zu

"" gggggggggggggg» . Mauuerturnverein. Die schönste unter den Festlich-' **-*-- -r *--* ....

Tabakzoü. feiten, die der Männerturnvereiu in diesem Winter feierte

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späterer h ü h ere r B e l a s u na beSbafmÄ g(r.n f' U t *^ crften ~urnroatiE$ Herrn Schwarz he?,

gebe. Diese Deutung t-if t^n k?in 7 Me? °°Mh°ben werden D-e Turner dieser M-ge le.stekn so-, Die gesamte Darlegung des Grasen Pvsadowskv beweis aIS auc% am Barren Vorzügliches. Aber

ausschließlich in der Richtung au Bekäinvsuna aller Anträo? ?^ unter Leitung ihres zweiten Turnwarts

die eine Erhöhung des Tadalzolles ber>«ckte^ ; x ? ' 6c"nopien*'ftel)[ »bient für ihre Dtnsterübungen am Pferd Absicht hat der Staatssekretär auf den inne'ren stammen1 °oUeJ?.ncrfcnnlln9- ®an« besondere Sympathie erwarb sich Hang zwischen Tabakzoll und Tabaksteuer auSd^Ä?^ ^Eriege unter Leitung des Herrn C. Wenzel. Es

durchaus exakt durchgeführt. Den Abschluß^ d«turnerisck^ tlefempsundenen Gedichtes von dem gemütvollen

Auffübrunaen bildest ®rimnW nnn wrnenschen Anton Ohrau:Las deutsche Gewissen" das Programm aus-

- Lullen. Oberlehrer Altendorf-Gießcn wird den Abend mit einem von ihm verfaßten Prolog eröffnen. Eine Verlosung von 100 gestifteten Preisen wird sich anschließen. In einer

~*t'rx-l einem Champagnerzimmer, einer griechischen Wein-

2L1W Stfrtht iinh JTrtnh üUF^CU?9Cn biIbetcn Gruppen von Leiterpyramiden, die i«

IlUvl UNö UllUl. Anbetracht dec Schwierigkeiten, die zu überwinden waren als

Gießen, 11. März 1902. Leistungen bezeichnet werden müssen., von 1UU

2. m ÄÄÄ'"/, Mstenzarzt beim für die vwl zu schall der M°?gm°gmuk.'' Die Tumer^eS stube^und " ^hampagnerzimmer,' einer'griechischen Wem»

,MW eaubraetr^.nmer. Sie Sruif^l|je be?SS. ' 9

Handwerkslammern Berlin, Breslau, Darmstadt £

munb, Dresden, Hannover, Lübeck und München treten am i r,A«A. o u Jtettag zu 2tdgigen Beratungen in den Räumen derKammer Tu^var^n in Hannover zusammen. I ^urnwarten

Patentamtliches. Dem prakt.Zahnarzt Rob. Schwalm TOUtbPC Untcc 9iv 168622 ein Gebrauchs,nusterschutz für nh K^^^^^^lgvngsvorrichtung für zahnärztliche Bohr, md Schleifinaschmen rc. etteilt. Die bisher besteben^n i- ..

chstlgungsvorrichtungen durch Schraubenmuttern 2c dst Serdengemalde ausgestellt,

^vollkommen die Schleif-, Poller- ?c7^äb^n 1 ^JMtarbcvt ausgeführt wurde, «t-llung hielten, werden hier durch eine^spi ale^ST«'*?« Ueb l'ch emecieits gegen einen festen UnterstützungSpunkt und na drrFarbennuancen, andererseits gegen das m ßpfpiiinrnhi» anllrr%o,,^ J v mhrung. Sterne, die aus einem e

d-r vollkommensten Weste in Stellung gehaltem 'n j Wasser hervarnaaen. wirken aleickna